DE3232759A1 - Teilbelag-scheibenbremse - Google Patents
Teilbelag-scheibenbremseInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D55/00—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
- F16D55/02—Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
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Description
ALFRED TEVES GMBIf ] . : ' : :···.·. : - P 5237 "
Teilbelag-Scheibenbremse 5
Die Erfindung bezieht sich auf eine Teilbelagscheibenbremse /
die insbesondere für Kraftfahrzeuge vorgesehen ist und die im
wesentlichen aus einem.an der Radachse befestigten Bremsträger, aus einem den Rand einer Bremsscheibe übergreifenden,
mit einer Bremsbetätigungseinrichtung ausgerüsteten, auf einem Führungselement parallel zur Bremsscheibenachse verschiebbar
gelagerten Bremssattel sowie aus von beiden Seiten bei der Bremsbetätigung an die Bremsscheibe anpreßbaren, mit Hilfe von
Stiften, Schraubbolzen oder dergleichen gehalterten Bremsbacken besteht.
Bekannte Schwimmsattel-Scheib.enbremsen dieser Art besitzen in
dem über dem Umfang der Bremsscheibe angeordneten Teil des
Bremssattels einen Durchbruch, der mindestens do groß ist,
daß die Bremsbacken, die aus einem Belagträger und dem Bremsbelag bestehen, nach Lösen von Haltungsstiften durch diese
öffnung hindurch entnommen und durch neue Bremsbacken ersetzt werden können. Dabei ist es in manchen Fällen nicht nötig,
zum Austausch der Bremsbacken die Scheibenbremse von dem Rad .abzubauen. Die Reib- bzw. Bremskräfte werden zum Teil auf die
Halterungselemente, das sind Stifte oder Schraubbolzen in Verbindung mit Spreizfedern, und zum Teil über Randflächen,
mit denen die Beläge oder Belagträger an entsprechenden Flächen des Bremssattels anliegen, auf den Bremssattel und von
diesem über den Bremsträger auf die Radachse übertragen. Dabei bereitet es Schwierigkeiten, die überlastung der einzelnen
Bauteile infolge der hohen Bremskräfte bei jedem Verschleißzustand auszuschließen und außerdem die erforderlichen Sattel-Verschiebekräfte
klein zu halten.
Es ist auch bereits bekannt, den "schwimmenden" Bremssattel
COPY
ALFRED TEVES GMBII; .-·..:':..:..·. - P 5237
' " " 323275· ·
auf zwei parallel zur Bremsscheibenachse mit radialem Abs tar. voneinander angeordneten Bolzen gleitend verschiebbar zu Iagern.
Die beiden Bolzen sind entweder unmittelbar am Radzapfen oder an einem Fahrzeugrahmenelement befestigt. In eini
bekannten Ausfiihrungsb'eispiel dieser Art (DE-Al 3o 44 185)
trägt der Bremssattel.nur_den äußeren Bremsbelag und wird mn
von einem der beiden Bolzen geführt. Der innere Bremsbelag, !
der gegenüber liegt, ist auf einer Stützplatte-montiert, die;
beim Bremsen auf dem zweiten Führungsbolzen gleitet. Bei der
Bremsbetätigung wirkt auf dieser Stützplatte der am Innenschenkel des Bremssattels angeordnete hydraulische Bremszylin
der ein. Außerdem steht die innere Stützplatte mit einem so- wohl an der Einlauf- als auch an der Auslaufseite der Bremsscheibe
an den Bremssattel angreifenden Führungs- und Kraftübertragungsteil derart in Verbindung, daß zwar eine Verschiebung
parallel zur Bremsscheibenachse möglich ist, daß jedoch die auf die Stützplatte ausgeübte Umfangskraf-t auch au:
den Bremssattel und über diesen teilweise auf den-zweiten
Führungsbolzen übertragen wird. Die Umfangs- bzw. Reibkräfte
. verteilen sich daher etwa gleichmäßig auf beide Führurigsbolzer
Die Verwendung von zwei Führungsbolzen bedeutet einen nicht unerheblichen Fertigungs- und Montageaufwand. Auch ist es
schwierig, die Führung"so"auszurichten, daß auf Dauer'und bei
jedem Verschleißzustand der Beläge die Bremskräfte gleichmäßig
auf diese Elemente übertragen werden, was notwendig ist, damit kein Verkanten oder Verklemmen der Bolzen in dem Gleitlager
oder eine unzulässige Erhöhung der erforderlichen Sattel Verschiebekraft eintritt. - :
Eine nur auf einem Führungsbolzen schwimmende, vornehmlich ■
für Motorräder vorgesehene und als Pendelsattelbremse ausgebildete
Teilbelag-Scheibenbremse ist ebenfalls bereits bekannt
(DE-OS 28 39 195}. Die gesamte Bremse liegt seitlich der Breras-
eopY
ALFRED TEVES GMBH: : ' . ". :..:.."'. ' P 52 37
— 6 —
scheibe an einem Stützteil an, wobei etwa in der Mitte der
Auflagefläche der Führungsbolzen eingesetzt ist und die Bremse an dem Stützteil haltert. Die Bremsbacken werden in dem Bremssatt,el
mit Hilfe eines verlängerten Teils des Führungsbolzens und eines zweiten, kürzeren, nur durch den Bremssattel hindurchgehenden
Bolzens gehaltert. Die gesamten Umfangs- oder Reibkräfte müssen von diesen beiden Bolzen aufgenommen werden.
Eine gleichmäßige Kraftübertragung von den Bremsbacken auf die
Halterungsbolzen, von diesen auf den Bremssattel und auf das Führungselement sowie auf die Stützflächen ist bei dieser Ausführungsart
höchstens bei relativ geringen Bremskräften erreichbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teilbelag-Scheibenbremse
zu entwickeln, die mit vergleichsweise geringem Aufwand hergestellt, montiert und gewartet werden kann. Die
erforderlichen Sattelverschiebekräfte sollten auch nach längerem Gebrauch und bei jedem Verschleißzustand bzw. Abnutzungsgrad
der Bremsbeläge gering sein, um eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer zu gewährleisten.
Es hat sich nun gezeigt, daß sich diese Aufgabe in technisch sehr fortschrittlicher Weise mit einer Scheibenbremse der
eingangs genannten Art lösen läßt, wenn der Bremsträger in Form eines auf einer Seite der Bremsscheibe, parallel zu
dieser Scheibe angeordneten Halterungselementes ausgebildet
ist, wenn der Bremssattel an der Scheibenauslaufseite, bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe, an dem
Bremsträger abgestützt ist und wenn die Bremsbacken nach Lösen der Stifte, Schraubbolzen oder dergleichen tangential
zur Bremsscheibe auswechselbar s.ind.
Bei der erfindungsgemäßen Bremsscheibe werden die Reib- bzw.
Bremskräfte in der Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe, d. h.
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M "7 _
beim Abbremsen während der Vorwärtsfahrt, über einen sehr
einfach gestalteten Bremsträger von dem Bremssattel auf die Achse übertragen. Infolge der Abstützung des Bremssattels
wird das Führungselement, auf dem der Bremssattel "schwimmt"',
weitgehend Von den Bremskräften entlastet, wodurch die Sattelverschiebekräfte gering werden und wodurch ein Verkanten
oder Verklemmen der Führung auch nach längerem Betriebszustand verhindert wird. Durch das tangentiale Einsetzen
und Entfernen der Bremsbacken wird ein Belagwechsel ohne Demontage der Scheibenbremse bzw. des Bremssatteis
.möglich. Da hierzu lediglich auf einer Seite des Bremsbelags der Halterungsstift gelöst zu werden braucht, wird der Zeitaufwand
für diese Arbeiten gering.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsart der Erfindung sind die Belagträger der Bremsbacken an beiden Schmalseiten, d. h.
im Bereich des Scheibeneinlaufes und des Scheibenauslaufes,
mit Ansätzen versehen, die zur Halterung der Beläge im Bremssattel dienen; beide Bremsbacken sind am Scheibenauslauf oder
am Scheibeneinlauf an einer parallel zur Bremsscheibenachse
verlaufenden Führungsfläche verschiebbar im Bremssattel aufgehängt
und auf der Gegenseite nahe dem Scheibeneinlaß bzw. dem Scheibenauslaß mit Hilfe von in dem Bremssattel eingesetzten
Stiften oder Bolzen parallel zur Bremsscheibenachse verschiebbar eingesetzt. In manchen Fällen ist es vorteilhaft,
die Stifte oder Bolzen in der Nähe, des Scheibeneinlaßes einzufügen
und die Belagträger gegenüber den in der Hauptdrehrichtung auftretenden Reib- bzw. Bremskräften im Bereich
dieser Befestigungselemente am Bremssattel durch Ausbildung entsprechender Auflageflächen abzustützen.
Nach einer anderen Ausführungsart der Erfindung sind beide
Belagträger am Scheibeneinlaß in dem Bremssattel aufgehängt und mit Hilfe von mindestens einem am Bremsträger befestigten,
parallel zur Bremsscheibenachse angeordneten Stift oder
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Bolzen gehaltert. Andererseits ist es auch möglich, die auf
der Seite des Bremsträgers angeordnete Bremsbacke am Scheibeneinlauf, bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe,
in dem Bremssattel aufzuhängen und auf der Gegenseite,
d. h. am Scheibenauslauf, mit Hilfe eines Stiftes od^r Bolzens im Bremsträger zu haltern und die zweite Bremsbacke
am Scheibenauslauf in den Brems sattel einzuhängen und am Scheibeneinlauf mit Hilfe eines Stiftes oder Bolzens im
Bremssattel zu sichern. Im letztgenannten Fall können beide Bremsbacken gleiche Form und Abmessungen besitzen.
Der Bremsträger läßt sich, da er in der Form eines langgestreckten,
schmalen, nur auf einer Seite der Bremsscheibe angeordneten Halterungselementes ausgebildet ist, sehr einfach
als ein Teil der Radachse oder des Radgehäuses konstruieren. Dies wirkt sich ebenfalls auf den Herstellungs- und
Montageaufwand günstig aus.
Das Führungselement, auf dem der Bremssattel achsparallel
verschiebbar gelagert ist - bei der erfindungsgemäßen Bremse genügt ein einziger Führungsbolzen - wird zweckmäßigerweise
nahe dem Scheibeneinlauf, bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe, angeordnet.
Ferner ist es vorgesehen, in den die Bremsscheibe überbrückenden Teil des Bremssatteis einen Durchbruch einzubringen,
um jederzeit ohne Demontage die Bremsbelagdicke
überprüfen zu können.
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Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus der folgenden Erläuterung von Ausführungsbeispielen
anhand der beigefügten Abbildungen hervor:
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ALFRED TEVES GMBH '■_ .':":: ' ' ' ·' P 5237
Es zeigen in schematischer Vereinfachung
Fig. 1 in Seitenansicht und im Schnitt entlang der
Linie A - B in Fig. 2 eine Ausführungsart der
Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Scheibenbremse nach ο Fig. 1 und
Fig. 3 in gleicher Darstellung wie in Fig. 1, ebenfalls teilweise im Schnitt, eine weitere
Ausführungsart der Erfindung. 15
Die erfindungsgemäße Scheibenbremse besteht nach Fig. 1 im wesentlichen aus dem Bremsträger 1 und dem Bremssattel 2.
Die Hauptdrehrichtung der nur angedeuteten Bremsscheibe 3 ist durch den Pfeil 4 symbolisiert; diese Richtung entspricht
der Vorwärtsfahrt.
Alle funktionswesentlichen Teile der Scheibenbremse sind in dem Bremssattel 2 enthalten, der mit Hilfe eines einzigen
Schraubbolzens 5, der eine Führungshülse 6 trägt, auf einer parallelen zur Achse der Bremsscheibe 3 verschiebbar an der
Radachse, an dem Radzapfen oder an dem Radgehäuse befestigt ist. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel dient der Schraubbolzen
5 außerdem zusammen mit dem kürzeren Schraubbolzen 7 zur Befestigung des Bremsträgers 1 an entsprechenden Teilen
der Radachse; in Fig. 2 sind Befestigungsaugen 23, 24 angedeutet, die Bestandteil der Radachse sind und zum Anschrauben
des Bremsträgers 1 an die Achse dienen. Der Bremsträger könnte auch einstückig, d. h. als Bestandteil der Radachse
oder des Radgehäuses gefertigt sein. Die Bewegungsrichtung des Sattels 2 auf der Führungshülse 6 liegt in der Senkrechten
zur Zeichenebene der Fig. 1; anhand der Fig. 2 wird
dies noch deutlicher.
COPY
ALFKbD TEVEb GMBH; ; . . : . . . . . ί>
sz j/
- 1o -
Wie aus Fig. 2 im Vergleich mit Fig. 1 deutlich zu erkennen
ist, sind in dem Bremssattel 2 die jeweils aus einem Belagträger 8, 1o und einem Brems- bzw. Reibbelag 9, 11 bestehcnden
Bremsbacken gehaltert. Sie werden bei der Bremsbetätigiung
in bekannter Weise mit Hilfe -eines in den Abbildungen angedeuteten Radbrems Zylinders ~·2, dessen Arbeitsdruck über
den schwimmenden Bremssattel auch auf die gegenüberliegende
Bremsbacke übertragen wird, von beiden Seiten an die Bremsscheibe 3 angepreßt.
Die Bremsbacken 8, 9 bzw. 1or 11 sind hier in der Nähe des
Scheibenauslaßes, das ist die rechte Seite in den Figuren, im Bremssattel 2 aufgehängt und am BremsScheibeneinlaß, stets
bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe 3, am Bremssattel abgestützt und mit einem Halterungsstift 13 im
Bremssattel befestigt. Sowohl die Aufhängung 14 am Scheibenauslaß als auch die Abstützung an der Fläche 15 im Bremssattel
2 sowie die Befestigung mit dem Halterungsstift 13 muß derart ausgebildet sein, daß zumindest die innere Bremsbacke
8, 9, vorzugsweise beide Bremsbacken,bei der Bremsbetätigung
parallel zur Achse der Bremsscheibe 3 und somit auch parallel zu der Führung 5, 6 verschiebbar sind; die äußere
Bremsbacke 1o, 11 liegt allerdings normalerweise an einem
Schenkel des Bremssattels 2 an und könnte daher auch an dieser Stelle mit dem Bremssattel.fest verbunden werden, was jedoch
im allgemeinen einen unnötigen Aufwand bedeutet. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind beide Bremsbacken
auf der Führungskante 16 des Bremssattels, auf dem Stift 13 sowie an der Abstützfläche 15 parallel verschiebbar.
Der Bremssattel besitzt auf der Scheibeneinlaufseite, das ist die linke Seite in den Abbildungen, einen Arm 17 mit einer
Bohrung, mit der er parallel zur Achse der Scheibe 3 verschiebbar auf der Hülse 6 angeordnet ist. Manschetten oder
ähnliche Maßnahmen, die in bekannter Weise das Eindringen
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ALFRED TEVES GMBK : -. . : ;·.." . ."". ." P 5237
- 11 -
von Schmutz in die Führung verhindern, sind der Einfachheit halber hier weggelassen.
5
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Die Bremsbacken bzw. die Belagträger werden normalerweise, so auch hier, mit Hilfe von Spreizfedern gegen Klappern und
unbeabsichtigtes Lösen oder Parallelverschieben gesichert. Da diese Maßnahmen bekannt sind, wurden diese Federn hier
1o. nicht eingezeichnet, um die Übersichtlichkeit der schematischen
Darstellungen zu erhöhen.
• Der Durchbruch 18, siehe Fig. 2, in dem die Bremsscheibe 3
übergreifenden Teil des Bremssattels 2 dient vor allem der leichteren Überprüfung der Belagdicke und damit des Verschleißzustandes
.
Zum Austausch der Bremsbacken wird lediglich der Halterungsstift 13 entfernt, wonach dann die Bremsbacken ausgehängt
und tangential zur Bremsscheibe 3 entnommen und ersetzt werden können. Die (nicht gezeigten) Spreizfedern werden
normalerweise auf die Bremsbacken vor Einsetzen des Stiftes 13 aufgesetzt.
Bei der in Fig. 3 wiedergegebenen Ausführungsart der Erfindung
werden die Bremsbacken am Einlauf der Bremsscheibe 3 in den Bremssattel 21 eingehängt, der hierfür am Scheibeneinlauf
mit einem entsprechenden rechtwinkligen Einschnitt 19 versehen ist, der wiederum parallel zur Achse der Bremsscheibe
3 verlaufende Führungs- und Abstützflächen 21 bzw.
22 für die Bremsbacken bzw. für die Belagträger 81/ 1ο1
bildet. Ein Halterungsstift oder ein Schraubbolzen 2o ist in diesem Fall auf der Gegenseite, d. h. am Scheibenauslauf,
in dem Belagträger 1* eingefügt. Da in der Hauptdrehrichtung 4 der Bremsscheibe 3 infolge der Abstützung des Bremsbelags
an der Fläche 22 nur ein geringer Anteil der Reib- bzw.
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ALFRED TEVES GMKI : · : :"-··" - ;"': .- P 5237 ·
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Bremskräfte auf den Halterungsstift 2o übertragen v/erden,
können an diesem Stift und damit an dem Bremsträger 1' durchaus auch beide Bremsbacken befestigt v/erden, obwohl sich der Bremsträger 11, wie Fig. 2 zeigt, nur auf einer Seite der
Bremsscheibe 3 befindet. Andererseits ist es jedoch auch
möglich, lediglich die auf der Seite des Bremsträgers I1 angeordnete Bremsbacke 81', 9' mit einem in dem Belagträger 1
können an diesem Stift und damit an dem Bremsträger 1' durchaus auch beide Bremsbacken befestigt v/erden, obwohl sich der Bremsträger 11, wie Fig. 2 zeigt, nur auf einer Seite der
Bremsscheibe 3 befindet. Andererseits ist es jedoch auch
möglich, lediglich die auf der Seite des Bremsträgers I1 angeordnete Bremsbacke 81', 9' mit einem in dem Belagträger 1
sitzenden Stift 2o zu sichern, während auf der anderen Seite eine Aufhängung und Befestigung des Belagträgers ähnlich
Fig. 1 erfolgt. Auf diese Weise ließen sich sogar in Form und Abmessungen identische Bremsbacken auf beiden Seiten der
Bremsscheibe 3 montieren.
Fig. 1 erfolgt. Auf diese Weise ließen sich sogar in Form und Abmessungen identische Bremsbacken auf beiden Seiten der
Bremsscheibe 3 montieren.
Schließlich ist es auch grundsätzlich noch möglich, in einer Ausführungsart ähnlich Fig. 3 den Befestigungsstift nicht in
den Bremsträger sondern nahe dem Scheibenauslauf in den
Bremssattel einzufügen. Dies hätte den Vorteil, daß wiederum, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, alle wesentlichen
. Teile der Bremse in dem Bremssattel vereinigt werden könnten und somit vorgefertigt bzw. komplett zusammengesetzt montiert werden könnten.
Bremssattel einzufügen. Dies hätte den Vorteil, daß wiederum, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, alle wesentlichen
. Teile der Bremse in dem Bremssattel vereinigt werden könnten und somit vorgefertigt bzw. komplett zusammengesetzt montiert werden könnten.
Die in den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen gewählte Verdrehung des Bremssattelmittelpunktes um den Winkel CC
gegenüber dem Bremsträger ermöglicht eine besonders kompakte Konstruktion der gesamten Scheibenbremse.
gegenüber dem Bremsträger ermöglicht eine besonders kompakte Konstruktion der gesamten Scheibenbremse.
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Claims (1)
- ALFRED TEVES GMBH : 19. August 1982Frankfurt am Main - : ZL/KB/Zi; L P 5237R. Stoka - 25- Patentansprüche1. Teilbelag-Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, ' bestehend-im wesentlichen aus einem an der Radachse befestigten Bremsträger, aus einem den Rand einer Bremsscheibe übergreifenden, mit einer Bremsbetätigungseinrlchtung ausgerüsteten, auf einem Führungselement parallel zur Bremsscheibenachse verschiebbar gelagerten Bremssattel sowie15' aus von beiden Seiten bei der -Bremsbetätigung an die Bremsscheibe anpreßbaren,' mit Hilfe von Stiften, Schraubbolzen oder dergleichen gehalterten Bremsbacken, dadurch ge k e η-η ζ e i c h net, daß der Bremsträger (1,1') inForm eines auf einer Seite der Bremsscheibe (3), parallel zu dieser Scheibe angeordneten Halterungselements ausgebildet ist, daß der-Bremssattel (2,2') an der Scheibenauslaufseite, bezogen auf die Hauptdrehrichtung (4) der Bremsscheibe (3), an dem Bremsträger (1,1') abgestützt ist, und daß die Bremsbacken nach Lösen der Stifte,,Schraubbolzen oder dergleichen (13,2o) tangential zur Bremsscheibe auswechselbar sind. . · _2. Teilbelag-Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belagträger (8,1.0,1ο1) der: Bremsbacken an beiden Schmalseiten, d. h. am Scheibeneinlauf und am Scheibenauslauf, mit Ansätzen versehen und mit diesen im Bremssattel (2,2') gehaltert sind, daß beide Bremsbacken (8,9;1o, 11) am Scheibenauslauf oder am Scheibeneinlauf an einer parallel zur Bremsscheibenachse verlaufehden Führungsfläche verschiebbar im Bremssattel (2,2') auf-COPYgehängt sind und daß die Belagträg.er auf der Gegenseite nahe dem Scheibeneinlaß bzw. nahe dem Scheibenauslaß mit Hilfe von in dem Bremssattel (2,2') eingesetzten Stiften oder Bolzen (13) parallel zur Bremsscheibenachse verschiebbar eingesetzt sind.3. Teilbelag-Scheibenbremse nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet, daß die Stifte oder Bolzen (13) in der Nähe des Seheibeneinlaßes, bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe, eingesetzt sind und daß die Belagträger (8,1o) gegenüber den in der Hauptdrehrichtung (4) auftretenden Reib- bzw. Bremskräften nahe den Stiften oder Bolzen (13) am Bremssattel abgestützt sind (Abstützflächen 15,22).4. Teilbelag-Scheibenbremse nach Anspruch 1f dadurch gekennzeichnet, daß beide Belagträger (8,1o) am Scheibeneinlaß, bezogen auf die Hauptdrehrichtung der Bremsscheibe, in dem Bremssattel (21) aufgehängt und^ mit Hilfe von mindestens einem am Bremsträger (11) befestigten, parallel zur Bremsscheibenachse angsordneten Stift oder Bolzen (2o) gehaltert sind.5. Teilbelag-Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Seite des Bremsträgers (1) angeordnete Bremsbacke (8,9) am Scheibeneinlauf, bezogen auf die Hauptdrehrichtung (4) der Bremsscheibe (3)/ in dem Bremssattel (2 ') aufgehängt und auf der Gegenseite, d. h. am Scheibenauslauf, mit Hilfe eines Stiftes oder Bolzens im Bremsträger (11) gehaltert ist, und daß die zweite Bremsbacke (1o,11) am Scheibenauslauf in dem Bremssattel eingehängt und am Scheibeneinlauf mit Hilfe eines Stiftes oder Bolzens im Bremssattel (21) gehaltert ist.COPYALFRED TEVKS GMIiH . '6. Teilbelag-Scheibenbremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bremsbacken (8,9-; 10,11J gleiche Form und Abmessungen besitzen.Io7. Teilbelag-Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Bremsträger(11'') einstückig mit der Radachse (23,24 oder mit dem Radgehäuse ausgebildet ist.158. Teilbelagscheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (5,6), auf dem der Bremssattel (2,2') achsparallel verschiebbar gelagert ist, nahe dem Scheibeneinlauf, bezöge auf die Hauptdrehrichtung (4) der Bremsscheibe (3), angeordnet ist.9, Teilbelag-Scheibenbremse nach einem der Ansprüche! bis 8, dadurch g ekenn ζ e i chn e t, daß der Bremssattel (2,2') in dem die Bremsscheibe überbrückenden Teil einen
Durchbruch (18) zur Überprüfung der Bremsbackendicke aufweist.COPY
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3232759A DE3232759A1 (de) | 1982-09-03 | 1982-09-03 | Teilbelag-scheibenbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3232759A1 true DE3232759A1 (de) | 1984-03-08 |
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ID=6172378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (6)
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| JP (1) | JPS5962734A (de) |
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| FR (1) | FR2532702B1 (de) |
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| IT (1) | IT1167372B (de) |
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