DE1238632B - Lockenwickler und Verfahren sowie Vorrichtung zur Herstellung derselben - Google Patents
Lockenwickler und Verfahren sowie Vorrichtung zur Herstellung derselbenInfo
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- A45D2/12—Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers
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- A45D2/2478—Hair winders or hair curlers for use parallel to the scalp, i.e. flat-curlers of multi-part type, e.g. with sliding parts other than for fastening tube-like comprising bristles comprising hooks, e.g. hook and loop-type fastener
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Description
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 33 c - 3/12
Nummer: 1 238 632
Aktenzeichen: M 57344III/33 c
1 238 632 Anmeldetag: 28.Juni 1963
Auslegetag: 13. April 1967
Die Erfindung bezieht sich auf Lockenwickler.
Ein bekannter Lockenwickler besteht aus zwei Hauptteilen, die ineinandergesteckt werden, um die
Haare dazwischen einzuklemmen. Bei einem anderen bekannten Lockenwickler soll ein mit weichen Borsten
versehener Teil in Schraubenform auf einen rohrförmigen Körper aufgewickelt werden. Ein weiterer
Lockenwickler bekannter Art weist eine mit radialen Borsten aus gleichem Werkstoff versehene, zu einer
Hülse gebogene Wicklerplatte auf, deren Kanten miteinander verklebt oder verschweißt sind. Ein anderer
Lockenwickler hat einen Gitterkörper ohne Borsten und ohne Verstärkung des Gittergefüges, jedoch mit
lösbaren Schutzenden, um zu verhindern, daß sich die Haare an den vorhandenen Krampen festhaken
und festklemmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuartigen einfachen, besonders haltbaren und biegsamen
Lockenwickler zu schaffen, mit dem sich ohne besondere Vorkenntnisse bequem Locken wickeln
lassen und der unverändert immer wieder verwendbar ist.
Zu diesem Zweck bildet bei einem Lockenwickler, dessen Körper mit weichen Borsten besetzt ist, die
zum Festhalten der auf ihn aufzuwickelnden Kopfhaare dienen und von einem in Zylinderform gerollten
Gewebeband gehalten werden, das Gewebeband selbst den Körper des Lockenwicklers, wobei einige
Kettfäden des Gewebebandes stärkeren Querschnitt als die anderen Fäden aufweisen und den Körper
versteifende Ringe bilden.
Die stärkeren Kettfäden können Monofäden aus synthetischem Material sein, wobei mindestens ein
Ring aus ihnen an jedem Ende des Körpers angeordnet ist.
Vorzugsweise weisen Borsten der an den Enden des Körpers angeordneten Reihen Verdickungen an
ihrem Ende zur besseren Verankerung des Lockenwicklers nahe der Wurzel der Haare auf, während
die in dem Mittelteil des Lockenwicklers angeordneten Borsten einfache Borsten sind.
Zweckmäßig liegen in einem Längsschnitt des Lockenwicklers die Enden der weichen Borsten auf
einer einwärts gekrümmten Linie, so daß die längsten Borsten sich an den Enden des Lockenwicklers und
die kürzesten sich in dem Mittelteil seiner Außenoberfläche befinden.
Es kann auch jede weiche Borste an ihrem freien Ende eine Verdickung in Kugelform aufweisen.
Ein Verfahren zur Herstellung eines für die Herstellung des Lockenwicklers verwendbaren Gewebebandes
ist dadurch gekennzeichnet, daß man nach Lockenwickler und Verfahren sowie Vorrichtung
zur Herstellung derselben
Anmelder:
George de Mestral, Commugny, Vaud (Schweiz) Vertreter:
Dipl.-Ing. D. Jander und Dr.-Ing. M. Böning, Patentanwälte, Berlin 33, Hüttenweg 15
Als Erfinder benannt:
George de Mestral, Commugny, Vaud (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 3. Juli 1962 (7995), vom 12. Juli 1962 (8410)
Schweiz vom 3. Juli 1962 (7995), vom 12. Juli 1962 (8410)
der Webung eines Gewebebandes mit äußeren Schlaufen, die aus thermoplastischem Material gebildet sind,
die Enden der Schlaufen einer Erhitzung unterwirft, welche die Trennung jeder Schlaufe in ihrem oberen
Teil sowie die Bildung einer Verdickung in Kugelform an dem Ende jeder Borste hervorruft.
Die Erhitzung kann mit Hilfe einer Flammenreihe erfolgen.
Bei einer Ausführung benutzt man eine gekrümmte Flammenreihe, um Borsten mit Enden in Kugelform
zu bilden, die quer zu dem Gewebeband nach einer gekrümmten Linie verlaufen.
Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens hat zweckmäßig eine Mitnahmeeinrichtung für ein
Gewebeband mit Schlaufen sowie eine Heizeinrichtung, die parallel zu dem Band und in der Breite
dazu angeordnet ist, um das Schmelzen der Enden der Gewebeschlaufen und die Bildung von zwei
Borsten mit kugelförmigem Ende aus jeder Schlaufe zu bewirken.
Die Heizeinrichtung besteht im allgemeinen aus einem Brenner, dessen Austrittsdüsen für die Flämmchen
nach einer gekrümmten Linie angeordnet sind, um eine gekrümmte Flammenreihe zu bilden.
Die Heizeinrichtung kann aber auch aus einem elektrischen Heizkörper von gekrümmter Form bestehen.
Nachfolgend sind an Hand der schematischen Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele des Locken-
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Wicklers gemäß der Erfindung sowie eine Ausfiihrungsform einer Vorrichtung für die Bearbeitung
eines für diesen Lockenwickler bestimmten Stoffoder Gewebebandes beschrieben. In den Zeichnungen
ist
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Lockenwicklers nach einer ersten Ausführungsform,
F i g. 2 der gleiche Lockenwickler im Längsschnitt,
F i g. 3 ein Teil des Körpers des Lockenwicklers in größerem Maßstab,
F i g. 4 eine Ansicht in vergrößertem Maßstab und im Axialschnitt der oberen Hälfte des Lockenwicklers
nach einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 5 eine perspektivische schematische Ansicht einer Vorrichtung für die Bearbeitung des Stoffes
oder Gewebes, welches für diesen letzteren Lockenwickler bestimmt ist.
Der Lockenwickler enthält einen Körper 1, der aus einem Stück Gewebeband besteht, welches zu einem
Zylinder gerollt ist und dessen Enden 2 übereinandergelegt und beispielsweise durch Leimung, Klammerung
oder durch Nähstiche 3 aneinander befestigt sind. Die Enden 2 des Gewebebandes könnten aneinanderstoßen
und durch einen Zickzack-Nähstich vereinigt sein oder durch ein Verbindungsgewebestück,
welches gegen die Innenwand des Körpers 1 geklebt ist.
Dieses Stoff- oder Gewebeband, welches den Körper 1 bildet, hat auf seiner Außenfläche eine Vielzahl
von weichen Borsten 4, die zur Befestigung der Haare bestimmt sind. Diese Borsten 4 sind in Reihen über
die ganze Breite des Stoffbandes verteilt. Die Borsten 4 der Reihen 5, die an den Enden des Lockenwicklerkörpers
angeordnet sind, zeigen an ihrem freien Ende Verdickungen 6. Diese Verdickungen 6
dienen zur Verankerung des Lockenwicklers an den Haaren in der Nähe der Kopfhaut, sobald eine Haarlocke
um den Lockenwickler herum eingerollt worden ist. Die Borsten 4, die in dem Mittelteil des
Lockenwicklers angeordnet sind, sind gerade Borsten, die die Haarspitzen festhalten. Diese Borsten
können entweder geringere Höhe als die der Borsten haben, welche die Verdickungen 6 tragen, oder aber
die gleiche Höhe wie diese.
Damit der Körper 1 des Lockenwicklers seine zylindrische Form beibehält, ist das Gewebeband, welches
ihn bildet, in seinem Gefüge versteift. Dafür haben bestimmte Kettfäden 7 des Gewebebandes
stärkeren Querschnitt als die anderen Fäden, die den Grund des Stoffes bilden.
In dem dargestellten Beispiel sind die Versteifungsfäden 7 Einzelfäden aus synthetischem Material,
z. B. aus Nylon. Diese Fäden 7 bilden, nachdem einmal das Stoffband in Zylinderform gerollt ist, Versteifungsringe
8 an dem Körper des Lockenwicklers. Vorzugsweise ist mindestens ein Ring 8 an jedem der
Enden des Körpers 1 angeordnet. In dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist noch ein Zwischenversteifungsring
8 im mittleren Teil des Körpers 1 vorgesehen.
Um das Trocknen der Haare zu beschleunigen, wenn sich die Lockenwickler auf dem Kopf befinden,
sind Löcher 9 in dem Stoff vorgesehen, der den Körper 1 bildet, um der Feuchtigkeit zu gestatten, durch
den Mittelteil des Lockenwicklers zu entweichen.
Wahlweise könnten diese Löcher 9 auch, anstatt aus dem Gewebeband ausgeschnitten zu werden,
während der Webarbeit des Bandes selber erhalten werden, indem man z. B. Fenster vorsieht.
Wenn man es als notwendig erachtet, könnten Versteifungsringe 8, die durch Kettfäden 7 von stärkerem
Querschnitt gebildet'sind, über die ganze Länge des Körpers 1 verteilt sein.
Ein solcher Lockenwickler zeigt den Vorteil, daß er die Person, die ihn beim Schlafen trägt, nicht stört,
da sein Körper trotz der Versteifungsringe 8 eine große Biegsamkeit beibehält. Selbst nach Quetschung
des Lockenwicklers nimmt dieser seine zylindrische Form unter der Wirkung der Rückfederung der
Monofäden 7 von starkem Querschnitt wieder an.
Im Gegensatz zu bestimmten Lockenwicklern, deren Körper mit weichen Borsten bedeckt ist, die
Haken zeigen, erleichtert der an Hand der Zeichnung beschriebene Lockenwickler das Abwickeln der
Haarlocken, ohne Haare auszureißen, da man weiß, daß die Borsten 4, die in dem mittleren Teil des
Körpers 1 verteilt sind, einfache gerade Borsten sind.
In F i g. 4 und 5 ist die zweite Ausführungsform des Lockenwicklers durch ein Gewebeband 11 gebildet,
welches in Zylinderform zusammengerollt ist. Dieses Gewebebandll ist in seinem Gefüge durch
bestimmte Kettfäden 12 von stärkerem Querschnitt als die anderen Kettfäden 13 und Schußfäden 14,
welche den Grund des Gewebes bilden, versteift.
Das Gewebeband 11 ist mit Schlaufen 16 besetzt, d. h., es hat Reihen von zusätzlichen Kettfäden 15,
ebenfalls aus synthetischem Material, die über die ganze Breite des Bandes verteilt sind und Reihen
von Schlaufen 16 bilden (s. Fig. 5). Diese Schlaufen 16 werden in ihrem oberen Teil aufgeschnitten und
erhalten Verdickungen 17 an dem freien Ende jeder der Borsten 18.
F i g. 5 zeigt eine Vorrichtung, die an einem Gewebe 11 mittels der Erwärmungsoperation jede
Schlaufe 16 in zwei Borsten mit einem Ende in Kugelform umwandelt.
Diese Vorrichtung enthält einen durch Zapfen 20 getragenen Zylinder 19, auf dem das Gewebeband
11 durch irgendwelche bekannten Mitnahmemittel bewegt wird. Gegenüber diesem Zylinder 19 ist ein
Gasbrenner 21 von nach einwärts gekrümmter Form angeordnet. Die Austrittsdüsen 22 des Gases sind auf
der Kante 23 dieses Brenners derart angeordnet, daß die einmal entzündeten Flämmchen eine ununterbrochene
und gekrümmte Flammenreihe 24 bilden.
Je nach dem Vorrücken des Gewebebandes 11 in Richtung der Flammenreihe 24 werden die Schlaufen
16 an ihrem oberen Ende infolge der Temperaturerhöhung geschmolzen, und jede Schlaufe läßt zwei
Borsten 18 entstehen, die an dem Ende mit einer Kugel 17 versehen sind.
Infolge der nach einwärts gekrümmten Form der Flammenreihe 24 haben die Borsten 18, die an den
Rändern des Gewebebandes 11 angeordnet sind, eine größere Höhe als diejenigen der Borsten, die in dem
Mittelteil des Bandes angeordnet sind. Auf diese Weise sind die Kugeln 17 in der Breite des Gewebebandes
11 nach einer geschwungenen Linie 25 angeordnet (s. F i g. 4). Diese Verteilung längs des Lokkenwicklers
gestattet denselben, sich leichter der Form des Kopfes anzupassen. Dies hat den Vorteil
einer besseren Befestigung des Lockenwicklers nahe der Wurzel der Haare.
Die Erwärmungsoperation könnte auch mit Hilfe eines Heizkörpers mit elektrischem Widerstand oder
Claims (9)
1. Lockenwickler, dessen Körper mit weichen Borsten besetzt ist, die zum Festhalten der auf
ihn aufzuwickelnden Kopfhaare dienen und von einem in Zylinderform gerollten Gewebeband gehalten
werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebeband selbst den Körper (1) des Lockenwicklers bildet, wobei einige Kettfäden
(7) des Gewebebandes stärkeren Querschnitt als die anderen Fäden aufweisen und den Körper
versteifende Ringe bilden.
2. Lockenwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stärkeren Kettfäden (7)
Monofäden aus syethetischem Material sind, wobei mindestens ein Ring (8) aus ihnen an jedem
Ende des Körpers (1) angeordnet ist.
3. Lockenwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten (4) der an den
Enden des Körpers (1) angeordneten Reihen Verdickungen (6) an ihrem Ende aufweisen, während
die in dem Mittelteil des Lockenwicklers angeordneten Borsten (4) einfache Borsten sind.
4. Lockenwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Längsschnitt des
Lockenwicklers (F i g. 4) die Enden der weichen Borsten auf einer einwärts gekrümmten Linie (25)
liegen, so daß die längsten Borsten sich an den Enden des Lockenwicklers und die kürzesten sich
in dem Mittelteil seiner Außenoberfläche befinden.
5. Lockenwickler nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede weiche
Borste (18) an ihrem freien Ende eine Verdickung (17) in Kugelform aufweist.
6. Verfahren zur Herstellung eines für die Herstellung des Lockenwicklers nach den Ansprüchen
3, 4 und 5 verwendbaren Gewebebandes, dadurch gekennzeichnet, daß man nach der Webung eines Gewebebandes (11) mit äußeren
Sclaufen (16) aus thermoplastischem Material die Enden der Schlaufen (16) einer Erhitzung unterwirft,
welche die Trennung jeder Schlaufe (16) in ihrem oberen Teil sowie die Bildung einer Verdickung
(17) in Kugelform an dem Ende jeder Borste (18) hervorruft.
7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
dieselbe eine Mitnahmeeinrichtung (19) für ein Gewebeband (11) mit Schlaufen (16) sowie eine
Heizeinrichtung (21) enthält, die im wesentlichen parallel zu dem Band (11) und quer zu seiner
Bewegungsrichtung angeordnet ist und sich über seine Breite erstreckt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung aus einem
Brenner (21) besteht, dessen Austrittsdüsen (22) für die Flämmchen parallel zum Band gerichtet
und in einer gekrümmten Linie angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung aus einem
elektrischen Heizkörper von gekrümmter Form besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 040 201;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 772 619,
135;
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 040 201;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 772 619,
135;
französische Patentschrift Nr. 1 283 100.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 549/3 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH799562A CH380891A (fr) | 1962-07-03 | 1962-07-03 | Bigoudi |
| CH841062A CH389840A (fr) | 1962-07-03 | 1962-07-12 | Bigoudi |
Publications (1)
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ID=25702570
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