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DE1270037B - Verfahren zur Gewinnung von C-bis C -Cycloalkanonoximen bzw. deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von C-bis C -Cycloalkanonoximen bzw. deren Salzen

Info

Publication number
DE1270037B
DE1270037B DEP1270A DE1270037A DE1270037B DE 1270037 B DE1270037 B DE 1270037B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270037 A DE1270037 A DE 1270037A DE 1270037 B DE1270037 B DE 1270037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxime
solution
cyclooctane
sulfuric acid
theory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Horst Metzger
Dr Dieter Weiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270037B/de
Publication of DE1270037B publication Critical patent/DE1270037B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D201/00Preparation, separation, purification or stabilisation of unsubstituted lactams
    • C07D201/02Preparation of lactams
    • C07D201/10Preparation of lactams from cycloaliphatic compounds by simultaneous nitrosylation and rearrangement

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ÄWflSSS PATENTAMT Int. α.:
C07c
AUSLEGESCHRIFT
C07d
Deutsche Kl.: 120-25
12p-5
Nummer: 1 270 037
Aktenzeichen: P 12 70 037.7-42
Anmeldetag: 16. Mai 1962
Ausleeetae: 12. Juni 1968
Gegenstand des Hauptpatents 1246 719 ist ein Verfahren zur Gewinnung von Cyclododecanonoxim bzw. dessen Salzen aus Reaktionsgemischen, wie sie bei der Nitrosierung von Cyclododecan mittels Nitrosylchlorid oder Stickstoffmonoxid und Chlor unter Einwirkung von Licht, gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels und in Gegenwart von Chlorwasserstoff, entstehen, bei dem man das Umsetzungsgemisch gesondert mit 80- bis 100%iger Schwefelsäure oder mit Oleum mit bis zu 10% Schwefeltrioxid bei einer Temperatur unterhalb etwa 7O0C kontinuierlich extrahiert.
Es wurde nun gefunden, daß sich dieses Verfahren mit Vorteil auch bei der Abtrennung von Cycloalkanonoximen mit 5 bis 11 Kohlenstoffatomen bzw. deren Salzen aus Reaktionsgemischen anwenden läßt, wie sie bei der Nitrosierung von Cycloalkanen mit 5 bis 11 Kohlenstoffatomen mittels Nitrosylchlorid oder mittels Stickstoffmonoxid und Chlor unter Einwirkung von Licht, gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels und in Gegenwart von Chlorwasserstoff, entstehen.
Als Cycloalkane eignen sich beispielsweise Cyclopentan, Cyclohexan, Cyclooctan, Cyclodecan, Cycloundekan, ferner Methylcyclopentan, Methylcyclohexan.
Die übrigen Reaktionsteilnehmer und die Reaktionsbedingungen entsprechen denen des Hauptpatents. Das Verfahren vereinfacht sich insofern, als, insbesondere bei den Cycloalkanonoximen mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, vielfach ölige Verfahrensprodukte erhalten werden, so daß es dann nicht erforderlich wird, ausgefallene Kristalle wieder aufzunehmen.
Hinsichtlich der in Frage kommenden Konzentrationen gelten grundsätzlich die gleichen Grenzen wie im Hauptpatent. Die günstigen Bereiche lassen sich für die einzelnen Cycloalkanonoxime leicht ermitteln.
Im allgemeinen ist es vorteilhaft, wenn das Molverhältnis Cycloalkanonoxim zu Schwefelsäure kleiner als 1:1, z. B. 1:1,5, ist, aber andererseits wenigstens 1:10 beträgt.
Die Vorteile des Verfahrens sind wie beim Hauptpatent darin zu sehen, daß die Bildung öliger oder kristalliner, lichtundurchlässiger Beläge an den Lichtdurchtrittsstellen unterbleibt, daß eine gesonderte Chlorwasserstoffzugabe nicht mehr erforderlich ist, sobald die Sättigung des Reaktionsgemisches eingetreten ist, und daß man die Oximlösung sofort durch Beckmannsche Umlagerung in eine Lactamlösung umwandeln kann, aus der das Lactam wie üblich gewonnen werden kann.
Verfahren zur Gewinnung von
C5- bis Cjj-Cycloalkanonoximen bzw.
deren Salzen
Zusatz zum Patent: 1 246 719
Anmelder:
Badische Anilin- & Soda-Fabrik
Aktiengesellschaft, 6700 Ludwigshafen
Als Erfinder benannt:
Dr. Horst Metzger,
Dr. Dieter Weiser, 6700 Ludwigshafen
Beispiel 1
as In ein zylindrisches Rührgefäß von 21 cm Länge und 9,5 cm lichter Weite wird ein oben offenes, mit Zulauf und Ablauf versehenes Kühlgefäß aus Glas oder Quarz eingesetzt und in diesem eine Quecksilbertauchlampe von 80 Watt Leistung angebracht.
Man füllt in den Reaktionsraum 800 g Cyclooctan ein. Diese Lösung wird mit einer Glaszentrifugalpumpe durch eine Waschflasche, die mit 60 g konzentrierter Schwefelsäure gefüllt ist, so umgepumpt, daß die Lösung das Reaktionsgefäß unten verläßt, die Pumpe und anschließend die Waschflasche durchströmt und schließlich wieder oben in das Umsetzungsgefäß einfließt.
Man löst im Cyclooctan bei 15 bis 200C 6,0 g Nitrosylchlorid und bestrahlt cunn die Mischung unter Kühlen auf 15 bis 200C und unter fortwährendem Umpumpen der Lösung. Nach 2 Stunden gibt man weitere 6,0 g Nitrosylchlorid zu und wiederholt dies nach weiteren 2 Stunden, so daß innerhalb von 4 Stunden insgesamt 18,0 g Nitrosylchlorid eingebracht werden. Nach 7 Stunden Belichtungszeit wird die Reaktion abgebrochen. Während der ganzen Zeit sind keine Kristalle ausgefallen, die Cyclooctanphase ist klar und am Ende der Umsetzung praktisch farblos. Man läßt aus der Waschflasche die untere, gelbbraun gefärbte, schwefelsaure Lösung ab, die an Volumen und Gewicht zugenommen hat, und vermischt sie unter Rühren mit 300 g Eis. Man
809 559/520

Claims (1)

  1. 3 4
    stumpft die Acidität der Lösung durch Zugabe von Beispiel 3
    verdünnter Natronlauge auf pH 5 ab, nimmt das
    sich abscheidende Oxim in Äther auf und erhält In den Reaktionsraum der im Beispiel 1 beschrie-
    durch Destillation 35,0 g Cyclooctanonoxim vom benen Apparatur füllt man 800 g Cyclodecan ein
    Fp. 41° C, das sind 90% der Theorie, bezogen auf 5 und verfährt im übrigen wie im Beispiel 1 beschrieben,
    zugeführtes Nitrosylchlorid. Die verbliebene Cyclo- Nach Umsetzung mit insgesamt 18 g Nitrosylchlorid
    octanschicht wird mit verdünnter Natronlauge ge- läßt man aus der Waschflasche die untere gelbbraun
    waschen und destilliert. Hierbei erhält man 770,5 g gefärbte, schwefelsaure Lösung ab. Die Hälfte dieser
    Cyclooctan zurück. Die Ausbeute an Oxim beträgt, Lösung wird auf 500 g Eis gegossen, hierbei scheiden
    bezogen auf den Verbrauch an Cyclooctan, 94°/0 io sich sofort 22,0 g des rohen freien Cyclodecanon-
    der Theorie. oxims vom Fp. 79°C ab (Hydrochlorid Fp. 119° C).
    Beispiel 2 Verfährt man analog, extrahiert jedoch das gebil-
    dete Oxim nicht mit Schwefelsäure, so scheidet es
    In der im Beispiel 1 beschriebenen Apparatur sich in Form seines Hydrochloride nach kurzer Zeit pumpt man eine Lösung von 400 g Cyclooctan in 15 in kristalliner Form ab, wobei sich auch auf den 500 g Benzol durch 100 g einer 80%igen Schwefel- lichtdurchlässigen Glasteilen ein Kristallbelag aussäure um. Man sättigt die Benzollösung bei 20° C bildet, der sich sehr rasch dunkel färbt und dann mit Chlorwasserstoff und verfährt weiter, wie im die Lichtdurchlässigkeit herabsetzt. Zur Umsetzung Beispiel 1 beschrieben. Nach beendeter Umsetzung der oben angegebenen Menge Nitrosylcblorid wird trennt man die untere schwefelsaure Schicht ab und 20 gegenüber der Arbeitsweise mit Schwefelsäure-Exvermischt sie unter Rühren mit 300 g Eis. Das bei traktion die l,8fache Zeit benötigt. Durch Abfilder anschließenden Zugabe von verdünnter Natron- trieren des Kristallisates erhält man nach der Umlauge bis zum pH-Wert 5 unter Rühren und Kühlen Setzung 48,5 g Cyclodecanonoximhydrochlorid vom ausfallende Cyclooctanonoxim wird abfiltriert und Fp. 117° C (aus Essigester Fp. 1190C), das sind 85°/0 getrocknet. Durch Ausschütteln der wäßrigen Mutter- 25 der Theorie, bezogen auf verbrauchtes Cyclodecan. lauge mit Äther erhält man eine weitere Menge Oxim. p ,
    Insgesamt werden 35,5 g Oxim erhalten. Die ver- ratentansprucn:
    bliebene farblose Benzollösung wird mit 2-n-Natron- Weitere Ausgestaltung des Verfahrens zur Gelauge ausgeschüttelt und dann destilliert. Hierbei winnung von Cycloalkanonoximen bzw. deren erhält man 371 g Cyclooctan zurück, die Ausbeute 30 Salzen nach Patent 1246719, dadurch gean Cyclooctanonoxim, bezogen auf verbrauchtes kennzeichnet, daß man an Stelle von Cyclooctan, beträgt 95% der Theorie. Cyclododecan C5- bis Cu-Cycloalkane einsetzt.
    Verwendet man an Stelle von 80%iger Schwefel-
    säure 100%ige Schwefelsäure, so erhält man völlig In Betracht gezogene Druckschriften:
    analog 35,0 g, entsprechend 94% der Theorie, Cyclo- 35 Deutsche Auslegeschrift F 14757 IVb/12o (be-
    octanonoxim. kanntgemacht am 6.10.1955).
    809 559/520 5.68 θ Bundesdruckerd Berlin
DEP1270A 1962-05-16 1962-05-16 Verfahren zur Gewinnung von C-bis C -Cycloalkanonoximen bzw. deren Salzen Pending DE1270037B (de)

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