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DE1270070B - Vakuumbremseinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Vakuumbremseinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE1270070B
DE1270070B DEP1270A DE1270070A DE1270070B DE 1270070 B DE1270070 B DE 1270070B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270070 A DE1270070 A DE 1270070A DE 1270070 B DE1270070 B DE 1270070B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
line
brake
control
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Demarez
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Original Assignee
Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA filed Critical Compagnie des Freins et Signaux Westinghouse SA
Publication of DE1270070B publication Critical patent/DE1270070B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/66Electrical control in fluid-pressure brake systems
    • B60T13/665Electrical control in fluid-pressure brake systems the systems being specially adapted for transferring two or more command signals, e.g. railway systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/465Vacuum systems for railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Vakuumbremseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Vakuumbremseinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge, mit einer Vakuumpumpe, die über ein mit Hilfe von Elektromagnetventilen steuerbares Doppelventil an die Hauptvakuumleitung anschließbar ist, und mit einem selbstregelnden Führerbremsventil, das elektrische Schalter zum Betätigen der Elektromagnetventile enthält und die Verbindung zwischen der Atmosphäre und einer Steuerleitung überwacht, sowie mit einem Bremsrelaisventil.
  • Eine Vakuumbremseinrichtung mit einen selbstregelnden Führerbremsventil ist bekannt. Bei diesem bekannten selbstregelnden Führerbrernsventil ist die an die Hauptvakuumleitung angeschlossene Unterkammer mit Hilfe eines kolbengesteuerten Doppelventils mit der Vakuumpumpe oder der Atmosphäre verbindbar, wobei der Kolben zur Steuerung des Doppelventils einerseits mit der Atmosphäre und andererseits mit der Unterkammer bzw. mit der Häuptvakuumleitung in unmittelbarer Nähe des Doppelventils in Verbindung steht. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die in der Unterkammer auftretenden Druckänderungen viel schneller am Steuerkolben als in der gesamten Hauptvakuumleitung zur Wirkung kommen, so daß sich das Doppelventil abwechselnd öffnet und schließt und somit den Ausgleich des Drucks in der Hauptvakuumleitung an den mittels des Führerbremsventils voreingestellten Druckes erheblich verzögert. In der Druckschrift ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, das selbstregelnde Führerbremsventil zusammen mit einem Relaisventil zu verwenden. Dabei ist die Unterkammer des Doppelventils im Führerbremsventil über eine Steuerleitung ständig mit der Unterkammer des Steuerkolbens im Relaisventil verbunden, während die Hauptvakuumleitung einerseits über ein Elektromagnetventil an die Vakuumpumpe und andererseits über das Relaisventil an die Atmosphäre anschließbar ist. Der obenerwähnte Nachteil bleibt insofern bestehen, als die in den beiden Unterkammern bewirkten Druckänderungen sehr rasch auf den Steuerkolben des Doppelventils übertragen werden; zu diesem Nachteil kommt noch die Tatsache hinzu, daß bei der Verwendung eines Führerbremsventils mit einem Relaisventil die überwachungsmöglichkeit des Druckverhaltens in der Hauptvakuumleitung in übereinstimmung mit dem durch das Führerbremsventil voreingestellten Druck vollständig verlorengeht.
  • Es ist ferner eine Vakuumbremsanlage bekannt, bei der das mit einem Relaisventil zusammenwirkende Führerbremsventil ebenfalls ein Steuerventil und elektrische Schaltvorrichtungen, wie z. B. Elektromagnetventile, betätigt. Diese bekannte Vakuumbremsanlage hat den Nachteil, daß das Ausmaß der einzelnen Brems- bzw. Bremslösestufen nicht selbsttätig überwacht werden kann, sondern in Abhängigkeit der auf Manometern angezeigten Druckwerte eingestellt werden muß. Außerdem ist infolge des besonderen Aufbaus dieser Anlage ein feines Abstufen der Bremse unmöglich, ebenso wie das abgestufte Bremslösen, da dabei die Hauptvakuumleitung durch ein Elektroventil von der Vakuumpumpe getrennt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vakuumbremseinrichtung unter Verwendung einer Steuerleitung zum schnellen Anlegen und Lösen der Bremsen von Zügen beliebiger Länge zu schaffen, wobei gewährleistet sein soll, daß das Druckverhalten in übereinstimmung mit dem am Führerbremsventil voreingestellten Druck in der Hauptvakuumleitung ständig überwacht wird.
  • Bei einer Vakuumbremseinrichtung der eingangs erwähnten Art, ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß a) der Steuerkolben des Führerbremsventils in Schließrichtung des Ventils entgegen dem Atmosphärendruck direkt vom Druck in der Hauptvakuumleitung beaufschlagbar ist, b) die Steuerleitung, außer in der Voll- und der Notbremsstellung des Führerbremsventils, über eine Drosselbohrung ständig mit der Saugleitung in Verbindung steht, c) ein an die Steuerleitung angeschlossenes Bremslösezeitrelais vorgesehen ist, dessen während des Bremslösens geschlossener Kontakt in der Leitung des Elektromagnetventils zum Betätigen des Ventils großen Durchströmungsquerschnitts im Doppelventil und in der Leitung eines Steuerrelais für die große Durchsatzleistung der Vakuumpumpe liegt.
  • Mit Hilfe der Vakuumbremseinrichtung wird ein schnelles Erreichen des eingestellten Brems- bzw. Bremslösedrucks möglich, und zwar infolge der mit großem Durchströmungsquerschnitt offengehaltenen Ventile bis zum Ende des am Führerbremsventil eingestellten Vorganges.
  • Weitere Einzelheiten können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vakuumbremseinrichtung schematisch dargestellt. Die Führerbremsventile umfassen einen an sich bekannten elektrischen Wählerschalter 2 und das eigentliche Führerbremsventilgehäuse 3. Um die Tatsache zeichnerisch darzustellen, daß der Handgriff jedes Führerbremsventils A und A' mehrere für die Betriebsweise der letzteren kennzeichnende Stellungen einnehmen kann und daß diese Stellungen einerseits verschiedenen elektrischen Anschlüssen des Wählerschalters 2 und andererseits verschiedenen Stellungen der einzelnen Organe im Führerbremsventilgehäuse 3 entsprechen, sind strichpunktierte Linien parallel zur Achse jedes dieser Führerbremsventile angegeben: Die strichpunktierte Linie 1 entspricht der Absperrstellung; die strichpunktierte Linie D entspricht der Bremslösestellung; die strichpunktierte Linie M entspricht der Fahrtstellung; die strichpunktierte Linie -S entspricht der Vollbremsstellung; die strichpunktierte Linie U entspricht der Notbremsstellung, und die strichpunktierte Linie zwischen den Linien M und S entspricht z. B. einer der verschiedenen Betriebsbremsstellungen. Außer den zwei Führerbremsventilen A und A', gehören zur Vakuumbremseinrichtung die folgenden Teile: Eine Hauptvakuumleitung 4, die über ein elektropneumatisch wirkendes, mit Hilfe von Elektromagnetventilen steuerbares Doppelventil s an eine Hauptsaugleitung 6 anschließbar ist, die in den Ansaugstutzen einer oder mehrerer nicht dargestellter Vakuumpumpen einmündet, und eine Steuerleitung 7, welche über eine Drosselbohrung 8 mit der Hauptsaugleitung 6 in Verbindung steht.
  • Das von jedem Führerbremsventil A bzw. A' zu erreichende Ziel liegt einerseits im Vergleich des Augenblickwertes des in der Hauptvakuumleitung 4 herrschenden Unterdrucks mit einem regelbaren Eichorgan, dessen Einstellung von der Stellung des Handgriffs des entsprechenden Führerbremsventils A oder A' abhängt, und andererseits in der Verbindung der Steuerleitung 7 mit der Atmosphäre, solange der im betrachteten Augenblick in der Hauptvakuum-Leitung 4 herrschende Unterdruck höher ist, als er zur selben Zeit entsprechend der Einstellung des Eichorgans sein sollte. In jedem Führerbremsventilkörper 3 sind zu diesem Zweck folgende Einzelteile vorgesehen: Ein regelbares Eichorgan 9, das in Wirkverbindung mit einem Regelorgan 10 steht, dessen Verstellung von der Stellung des Handgriffs am Führerbremsventil A bzw. A' abhängt; ein Vergleichsorgan 11 zur Gegenüberstellung des in der Hauptvakuumleitung 4 herrschenden Unterdrucks mit dem am Eichorgan 9 voreingestellten Druckwert; und ein Anschlußorgan 12, welches vom Vergleichsorgan 11 gesteuert wird und gestattet, die Steuerleitung 7 mit der Atmosphäre zu verbinden. Diese verschiedenen Bestandteile im Führerbremsventilgehäuse 3 können verschiedenen Bautypen angehören. Sie können aus elektrischen Bauteilen bestehen. In diesem Fall könnte das Eichorgan 9 durch einen regelbaren Widerstand gebildet werden, der einen Strom in Abhängigkeit von der Stellung des Handgriffs am Führerbremsventil A bzw. A' liefert. Das Vergleichsorgan 11 könnte dann durch eine Wheatstonesche Brückenschaltung gebildet werden, welche zwischen dem vorhin genannten regelbaren Widerstand und den Klemmen einer piezoelektrischen Zelle liegt, die an die Hauptvakuumleitung 4 angeschlossen ist, wobei der von der Brückenschaltung abgegebene Strom über eine Diode zu einem Verstärker weitergeleitet wird. Das Anschlußorgan 12 kann außerdem durch ein Magnetventil gebildet sein, das die Verbindung zwischen der Atmosphäre und der Steuerleitung 7 überwacht und das mit Hilfe des vom Verstärker abgegebenen Stromes gespeist wird.
  • Bei der beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform mechanischer Bauart wird das regelbare Eichorgan 9 durch eine vorgespannte Schraubenfeder gebildet. Diese Feder ist zwischen zwei Tellern eingespannt, von denen sich die eine über ein Kugellager an einer übertragungsstange abstützt, die dichtend eine Trennwand durchquert und in Wirkverbindung mit dem Vergleichsorgan 11 steht. Der andere Teller wirkt mit dem Regelorgan 10 zusammen.
  • Der andere Teller stützt sich über ein Kugellager am Ende des Regelorgans 10 ab, dessen Höhenlage von der Stellung des Handgriffs am Führerbremsventil A bzw. A' abhängt.
  • Da die Spannung der Feder 9 von der Entfernung der beiden Teller zueinander abhängt und demzufolge auch von der Höhenlage des Regelorgans 10, so wird diese Spannung direkt von der Stellung bestimmt, die der Handgriff am Führerbremsventil A bzw. A' einnimmt.
  • Das Regelorgan 10 kann verschiedene Höhenlagen einnehmen: eine untere Höhenlage, die der Stellung M (Fahrt) entspricht und bei der die Feder 9 derart zusammengedrückt ist, daß sie auf die Übertragungsstange eine Kraft ausübt, die im Vergleichsorgan 11 einen Unterdruck von 50 cm Hg-Säule entspricht; eine obere Höhenlage, die der Stellung S (Bremsen) entspricht und bei der die Feder 9 so entspannt ist, daß sie auf die Übertragungsstange keine Kraft ausübt und demzufolge im Vergleichsorgan 11 den Unterdruck mit einem Unterdruckwert Null vergleicht.
  • Die zwischen diesen beiden extremen Höhenlagen möglichen Stellungen des Regelorgans 10 entsprechen verschiedenen Zwischenstellungen des Betätigungsgriffs am Führerbremsventil A bzw. A' zwischen den Endstellungen M und S. Die Zwischenhöhenlagen des Regelorgans 10 bewirken in der Feder 9 verschiedene Unterdrücke, deren Werte zwischen 76 und 50 cm Hg-Säule liegen.
  • Das Vergleichsorgan 11, das dem regelbaren Eichorgan, d. h. der Feder 9, zugeordnet ist, wird durch eine verformbare und elastische Membran 66 gebildet, die zwischen den Gehäuseteilen angeordnet ist. Die Membran 66 schließt eine im Gehäuse 3 vorgesehene Innenkammer 67 ab, die über eine Leitung 68 mit einer Zweigleitung 4.1 bzw. 4.1' der Hauptvakuumleitung 4 in Verbindung steht. Der Durchmesser der Leitung 68 ist verhältnismäßig klein, denn sie dient nur zum Druckausgleich zwischen den in der Kammer 67 und in der Hauptvakuumleitung 4 herrschenden Drücken.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß die verformbare Membran 66 den Wirkungen zweier entgegengesetzter Kräfte ausgesetzt ist, die einerseits durch die Feder 9 und andererseits durch den in der Kammer 67 und daher in der Hauptvakuumleitung 4 herrschenden Unterdruck bedingt sind. Daraus folgt, daß, wenn der Unterdruck in der Kammer 67 bzw. in der Hauptvakuumleitung 4 größer ist, als er im Vergleich zur Einstellung des Federeichorgans 9 sein sollte, die Membran 66 nach oben verformt wird.
  • Das Anschlußorgan 12 zur Verbindung der Steuerleitung 7 mit der Atmosphäre, wenn die oben angeführte Bedingung erfüllt ist, besitzt einen Ventilteller 72, der im Zentrum der verformbaren Membran 66 befestigt ist und mit einem Ventilsitz am Gehäuse 3 zusammenwirkt. Dieser Ventilsitz ist in einer Verbindung zwischen der Atmosphäre und der Steuerleitung 7.1 bzw. 7.1' angeordnet, die in eine unter der Membran 66 liegende Kammer einmündet, welche über Öffnungen mit der Atmosphäre ständig in Verbindung steht.
  • Wenn der in der Hauptvakuumleitung bzw. in der Kammer 67 herrschende Unterdruck geringer ist als er im Vergleich zur Einstellung des Eichorgans 9 sein sollte und im Grenzfall, wenn dieser Unterdruck gleich dem eingestellten Wert ist, dann ist die vorherrschende Wirkung auf die Membran 66 durch jene der Feder 9 gegeben, welche den Ventilteller 72 geschlossen hält, so daß die Verbindung zwischen der Steuerleitung 7 (bzw. 7.1 und 7.1') und der Atmosphäre unterbrochen ist.
  • Wenn hingegen der in der Hauptvakuumleitung 4, d. h. in der Kammer 67, herrschende Unterdruck größer ist, als er im Vergleich zur Einstellung des Eichorgans 9 sein sollte, so wird die auf die Membran 66 vorherrschende Wirkung gerade von diesem Unterdruck bestimmt, der nun den Ventilteller 72 in Öffnungsrichtung beeinflußt. Der geöffnete Ventilteller 72 verbindet die Steuerleitung 7 mit der zur Atmosphäre entlüfteten Kammer, bis der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 den am Führerbremsventil A bzw. A' voreingestellten Wert angenommen hat.
  • In jedem Führerbremsventil A oder A' ist ein Notbremsorgan 78 vorgesehen, das im Gehäuse 3 angeordnet und dazu bestimmt ist, die Hauptvakuumleitung 4 mit der Atmosphäre zu verbinden, sobald der Zugführer den Handgriff des Führerbremsventils A bzw. A' in die Notbremsstellung bringt. Vorstehend wurde bereits angedeutet, daß die Hauptvakuumleitung 4 über ein elektropneumatisches Doppelventil 5 an die Hauptsaugleitung 6 anschließbar ist. Der Aufbau dieses Doppelventils 5 gehört nicht zur Erfindung. Dieses Doppelventil 5 weist zwei in einer zylindrischen Bohrung des Gehäuses 105 gleitend gelagerte Kolben 103 und 104 auf, von denen der Kolben 103 einen kleineren Wirkquerschnitt als der Kolben 104 aufweist. Das Gehäuse 105 enthält einerseits eine an die Hauptsaugleitung 6 angeschlossene Eingangskammer 106 und andererseits eine Ausgangskammer 107, die an eine Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 angeschlossen ist. Die Eingangskammer 106 kann mit der Ausgangskammer 107 in Verbindung gebracht werden, und zwar entweder mit Hilfe eines Ventils 108 großen Durchströmquerschnitts, das am Kolben 103 vorgesehen ist, oder mit Hilfe eines Ventils 109 kleinen Durchströmquerschnitts, welches vom Kolben 104 getragen wird. Die beiden Kammern 106 und 107 sind voneinander getrennt, wenn die beiden Ventile 108 und 109 geschlossen sind.
  • Der Kolben 104 begrenzt in der zylindrischen Bohrung zusammen mit der Stirnwand des Gehäuses 105 eine Endkammer 110, deren Druckbeaufschlagung mittels eines Elektromagnetventils 111 überwacht wird. Dieses Magnetventil 111 verbindet bei Erregung die Endkammer 110 mit der Eingangskammer 106, während es im nichterregten Zustand die Endkammer 110 an die Atmosphäre anschließt.
  • In analoger Weise begrenzen die zwei Kolben 103 und 104 in der zylindrischen Bohrung des Gehäuses 105 beidseitig eine Zwischenkammer 112, deren Druckbeaufschlagung durch ein Elektromagnetventil 113 überwacht wird. Im erregten Zustand verbindet das Magnetventil 113 die Zwischenkammer 112 mit der Eingangskammer 106, während es im nichterregten Zustand die Zwischenkammer 112 mit der Atmosphäre in Verbindung setzt.
  • Die Wirkungen der Drücke in den Kammern 106, 107,110 und 112 sind derart, daß, a) wenn weder das Magnetventil 111 noch das Magnetventil 113 erregt sind, die beiden Ventile 108 und 109 geschlossen sind und die Eingangskammer 106 bzw. die Saugleitung 6 von der Ausgangskammer 107 bzw. der Hauptvakuumleitung 4 getrennt ist, b) wenn nur das Magnetventil 111 erregt, hingegen das Magnetventil 113 nicht erregt ist, das Ventil 118 geschlossen bleibt, aber das Ventil 109 öffnet, so daß die Kammern 106 und 107 über einen kleinen Öffnungsquerschnitt miteinander verbunden sind, so daß die Vakuumpumpen mit geringer Durchsatzleistung Luft aus der Hauptvakuumleitung 4 und über die Drosselbohrung 8 in einer Saugzweigleitung 6.1 aus der Steuerleitung 7 ansaugen, und c) wenn die beiden Magnetventile 111 und 113 erregt sind, die beiden Ventile 108 und 109 geöffnet sind, so daß die Kammern 106 und 107 über einen großen Öffnungsquerschnitt miteinander in Verbindung stehen, wobei die Vakuumpumpen mit großer Durchsatzleistung Luft aus der Hauptvakuumleitung 4 und über die Drosselbohrung 8 aus der Steuerleitung 7 ansaugen. Aus den vorstehenden Ausführungen bezüglich der Vakuumbremseinrichtung ist ersichtlich, daß, wenn der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 größer ist, als er im Vergleich zum am Eichorgan 9 des Führerbremsventils A voreingestellten Druckwert sein sollte, die Steuerleitung 7 mittels des Anschlußorgans 12 zur Atmosphäre entlüftet wird, so lange, bis der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 den Sollwert wieder erreicht hat. Um unter diesen Bedingungen den Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 rasch zu verringern, ist ein Bremsrelais 114 dem Doppelventil 5 zugeordnet.
  • Das Bremsrelais 114 hat die Aufgabe, einerseits die Augenblickswerte der Unterdrücke in der Hauptvakuumleitung 4 und in der Steuerleitung 7 miteinander zu vergleichen und andererseits die Hauptvakuumleitung 4 mit der Atmosphäre zu verbinden, solange der Augenblickswert des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 größer ist als jener in der Steuerleitung 7 herrschende Druck, d. h., solange der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 größer ist, als im Vergleich zum am Eichorgan 9 voreingestellten Druckwert.
  • Das Bremsrelais 114 weist zu diesem Zweck ein Vergleichsorgan 115 für die in der Hauptvakuumleitung 4 und der Steuerleitung 7 herrschenden Drücke und ein Anschlußorgan 116 auf, das vom Vergleichsorgan 115 steuerbar ist und zum Verbinden der Hauptvakuumleitung 4 mit der Atmosphäre dient. Diese beiden Bauteile des Bremsrelais 114 können verschiedene Ausführungsformen haben. Zum Beispiel können sie von Elektrobauteilen gebildet sein. In diesem Fall besteht das Vergleichsorgan 115 aus einer Wheatstoneschen Brückenschaltung, die zwischen den Klemmen von zwei piezoelektrischen Zellen angeordnet ist, von denen die eine der Hauptvakuumleitung 4 und die andere der Steuerleitung 7 zugeordnet ist. Der von der Brückenschaltung abgegebene Strom wird dabei einem Verstärker zugeleitet. Das Anschlußorgan 116 wird in diesem Fall z. B. durch ein Elektromagnetventil gebildet, das die Verbindung zwischen der Hauptvakuumleitung 4 und der Atmosphäre überwacht und vom Ausgangsstrom des Verstärkers gespeist wird.
  • In der pneumatischen Ausführungsform enthält das Bremsrelai 114 als Vergleichsorgan 115 eine verformbare Membran 117, deren Mittelteil zwischen zwei Scheiben eingespannt ist, während der Umfang der Membran 117 zwischen einem Gehäuseoberteil und einem Gehäuseunterteil eingeklemmt ist. Durch ; die Membran 117 werden zwei Kammern 122 und 123 voneinander getrennt, von denen die als Bezugsdruckkammer ausgebildete Kammer 122 im Gehäuseoberteil und die als Steuerkammer ausgebildete Kammer 123 im Gehäuseunterteil vorgesehen sind. Die ; Steuerkammer123 steht über eine Bohrung mit einem Anschlußstutzen in Verbindung, der in eine Zweigleitung 7.3 der Steuerleitung 7 einmündet. Die Bezugsdruckkammer 122 ist mittels einer Bohrung, in der ein Absperrorgan 126 vorgesehen ist, mit einer Zweigleitung 4.3 der Hauptvakuumleitung 4 verbindbar.
  • Das Anschlußorgan 116 des pneumatisch wirkenden Bremsrelais 114 wird durch ein Ventil 127 gebildet, das mittels einer Feder 86' auf einem Ventilsitz gehalten wird, der in der Verbindung zwischen einer an die Atmosphäre angeschlossenen Kammer und einer über die Zweigleitungen sowohl an die Ausgangskammer 107 im Doppelventil 5 als auch an die Hauptvakuumleitung 4 angeschlossenen Kammer 131 angeordnet ist.
  • Eine an der Unterseite des Ventiltellers 127 angebrachte Anschlagstange wirkt mit einem an der Membran 117 befestigten Stößel, der eine Trennwand zwischen den Kammern 122 und 131 dichtend durchsetzt, in Öffnungsrichtung des Ventils 127 zusammen.
  • Das dem Bremsrelais 114 zugeordnete Absperrorgan 126 kann durch einen Dreiwegehahn gebildet werden, mit dessen Hilfe die Bezugsdruckkammer 122 wahlweis entweder für den allgemeinen Fall an die Hauptvakuumleitung 4 oder, für den Fall mit zwei Zugmaschinen oder bei Alleinfahrt eines Wagens, an die Atmosphäre anschließbar ist.
  • Wenn das Absperrorgan 126 die dargestellte Lage einnimmt, dann wirkt das Bremsrelais 114 wie folgt: Solange der Wert des in der Hauptvakuumleitung 4 herrschenden Unterdrucks geringer als der oder gleich dem vom Eichorgan 9 (Feder) vorgegebenen Druckwert ist, so ist die Wirkung der Feder 86' gegenüber jener der Membran 117 auf den Ventilteller 127 vorherrschend, da der Unterdruck in der Steuerkammer 123 wenigstens gleich dem in der Bezugdruckkammer 122 herrschenden Unterdruck ist. Somit bleibt der Ventilteller 127 geschlossen, und die an die Hauptvakuumleitung 4 angeschlossene Kammer 131 ist von der Atmosphäre getrennt. Solange aber der Wert des Unterdruckes in der Hauptvakuumleitung 4 größer ist, als er im Vergleich zu dem von der Eichfeder 9 vorgegebenen Druckwert sein sollte, so ist nicht mehr die Wirkung der Feder 86 auf den Ventilteller 127 vorherrschend, sondern jene des Unterdrucks an der Membran 117, denn der Unterdruck in der an die Hauptvakuumleitung 4 angeschlossene Bezugsdruckkammer 122 ist größer als der Unterdruck in der Steuerkammer 123, deren Unterdruck von der Einstellung der Spannung der Feder 9 abhängt. Demzufolge wird der Ventilteller 127 geöffnet und verbindet die Hauptvakuumleitung 4 über die oberen Kammern, die Kammer 131 mit der Atmosphäre so lange, bis der Wert des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 den Wert angenommen hat, den er im Vergleich mit der Feder 9 haben soll.
  • Die Vakuumbremseinrichtung weist neben dem Führerbremsventil A bzw. A', dem Doppelventil 5 und dem pneumatisch wirkenden Bremsrelais 114, außerdem noch ein Bremslösezeitrelais 158 zum stufenweisen und schnellen Bremslösen auf, welches gestattet, den Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 in Abhängigkeit der von ihm mittels Steuerleitung 7 erhaltenen Druckimpulse wiederherzustellen, d. h. in Abhängigkeit von der Spannungserhöhung der Eichfeder 9 bei Betätigung des Handgriffs am Führerbremsventil durch den Zugführer, und zwar von der Stellung S (Bremsung) in die Stellung M (Fahrt).
  • Das Bremslösezeitrelais 158 mit dem Gehäuse 163 besteht aus folgenden Einzelteilen: einem Kontrollorgan 159 für eine eventuelle Druckabnahne in der Steuerleitung 7, einem elektrischen Kontakt 160 in den Leitungen 180 und 181, der vom vorgenannten Kontrollorgan steuerbar ist und in der Stromleitung liegt, die einerseits zur Erregerwicklung des Magnetventils 113 zum Betätigen des Ventils großen Durchströmquerschnitts 108 und andererseits zur Erregerwicklung eines Steuerrelais 161 für die große Durchsatzleistung der Pumpen führt, sowie einem Verzögerungorgan 167 für das Kontrollorgan 159. Diese Bestandteile des Bremslösezeitrelais 158 zum stufenweisen und schnellen Bremslösen können unterschiedlicher Bauweise sein. So können sie z. B. aus elektronischen Bauteilen bestehen. In diesem Fall wird das Kontrollorgan 159 durch einen Nebenstromkreis gebildet, der die von einer an mit der Steuerleitung 7 verbundenen piezoelektrischen Zelle abgegebenen Impulse erhält und die von ihm verwandelten Impulse über eine Diode an ein Relais weiterleitet. Der obengenannte Kontakt, welcher im Stromkreis des Magnetventils 113 und des Steuerrelais 161 liegt, ist dabei dem vorhin erwähnten Relais zugeordnet. Dieses letztere ist sofort auslösbar, besitzt aber auch eine Verzögerungsschaltung, damit die erhaltenen Impulse während einer vorbestimmten Zeitdauer gespeichert werden können.
  • Das elektropneumatisch wirkende Bremslösezeitrelais 158 zum stufenweisen und schnellen Bremslösen in der Darstellung weist in seinem Gehäuse 163 einerseits eine Steuerkammer 164, welche an eine Zweigleitung 7.4 der Steuerleitung 7 angeschlossen ist, und andererseits eine Bezugsdruckkammer 165 auf. Diese beiden Kammern 164 und 165 sind mittels eines beweglichen Kolbens bzw. einer verformbaren Membran 169 voneinander getrennt. Dieser Kolben 169 gestattet, den Unterdruck in der Steuerkammer 164, d. h. in der Steuerleitung 7, mit jenem in der Bezugsdruckkammer 165 zu vergleichen, wobei der Unterdruck in der zuletzt genannten Kammer gerade den Wert des Unterdrucks hat, der einen Augenblick vorher in der Steuerkammer 164 herrschte. Die Bezugsdruckkammer 165 ist über eine Leitung 166, in der ein Verzögerungsorgan, z. B. die Drosselbohrung 167, vorgesehen ist, mit der Steuerkammer 164 verbunden. Diese Drosselbohrung 167 verhindert plötzliche Unterdruckänderungen in der Bezugsdruckkammer 165, so daß immer eine gewisse Verzögerung für den Ausgleich zwischen den Drücken in den Kammern 164 und 165 auftritt, wenn das Ausmaß des Unterdrucks in der Steuerleitung 7 verändert wird. Damit diese Verzögerung des Druckausgleichs nur bei einer Erhöhung des Unterdrucks in der Steuerleitung 7 und nicht bei einer Verminderung des Unterdrucks in der letzteren auftreten kann, ist ein Rückschlagventil 168 im Kolben 169 eingebaut. Dieses Rückschlagventil überwacht eine Verbindung von verhältnismäßig großem Querschnitt zwischen den Kammern 164 und 165.
  • Die Bezugsdruckkammer 165 steht außerdem ständig über eine Leitung 170 mit einem Zeitbehälter 171 in Verbindung, dessen Volumen in Abhängigkeit von der gewünschten Verzögerung bestimmt wird, die bis zum Ausgleich des Unterschieds der Drücke in den Kammern 164 und 165 erzielt werden soll.
  • Der Kolben 169 trägt eine Stange 172, die dichtend das Gehäuse 163 durchsetzt und an ihrem freien Ende den Kontakt 160 trägt.
  • Wenn die in den Kammern 164 und 165 herrschenden Unterdrücke den gleichen Wert haben, dann bleibt der elektrische Kontakt 160 infolge der beidseitig gleich hoch beaufschlagten Membran 169 geöffnet.
  • Wenn der Unterdruck in der Steuerleitung 7 kleiner wird, öffnet das Rückschlagventi1168, und die Unterdrücke einerseits in der Steuerkammer 164 und andererseits in der Bezugsdruckkammer 165 und dem Zeitbehälter 171 gleichen sich einander praktisch sofort an. Wenn der Unterdruck in der Steuerleitung 7 zunimmt, bleibt das Rückschlagventil168 geschlossen, und demzufolge erfolgt der Ausgleich zwischen den Unterdrücken einerseits in der Steuerkammer 164 und andererseits in der Bezugsdruckkammer 165 und im Zeitbehälter 171 über die Drosselbohrung 167 verhältnismäßig langsam. Während der Dauer dieser Verzögerung ist der Unterdruck in der Bezugsdruckkammer 164 größer als jener in der Steuerkammer 165, so daß der Kolben 169 verschoben und der Kontakt 160 geschlossen wird. Dieser letztere öffnet sofort wieder, sobald sich die Drücke in den Kammern 164 und 165 einander angeglichen haben.
  • Die Vakuumbremseinrichtung weist auch ein Notbremsmagnetventil173 auf, das denselben Aufbau hat wie die Magnetventile 111 und 113 des Doppelventils 5. Dieses Magnetventil 173 liegt in einer Verbindung zwischen der Zweigleitung 6.1 der Saugleitung 6 und der Zweigleitung 7.4 der Steuerleitung 7 einerseits und dem Bremslösezeitrelais 158 andererseits, wobei die Drosselbohrung 8 in der Zweigleitung 6.1 vorgesehen ist. Der Anschluß dieser Zweigleitungen 6.1 und 7.4 an das Magnetventil 173 ist so gewählt, daß letztere bei Stromdurchgang (was den Normalfall darstellt) durch die Erregerwicklung 174 miteinander in Verbindung stehen und daß bei Ausfall der Stromspeisung der Erregerwicklung 174 (im Fall einer Notbremsung) die 'Zweigleitung 7.4 der Steuerleitung 7 sowie das Bremslösezeitrelais 158 an die Atmosphäre angeschlossen und die Zweigleitung 6.1 der Hauptsaugleitung 6 gegenüber der Atmosphäre geschlossen ist.
  • Die Vakuumbremseinrichtung enthält außerdem einen elektrischen Stromkreis, der drei elektrische Leitungen 175, 176 und 177 hat, die voneinander unabhängig zu den entsprechenden Festkontakten der Wählerschalter 2 der zwei Führerbremsventile A und A' führen.
  • Bei jedem Wählerschalter 2 ist die +-Klemme der Hauptstromquelle an die Leitung 177 anschließbar a) über einen bewegbaren Kontakt des Wählerschalters 2 für die Stellungen D, M und verschiedene Bremszwischenstellungen und ausschließlich der Stellungen I, S und U, und b) für jeden Wählerschalter 2 kann die +-Klemme der Hauptstromquelle über einen beweglichen Kontakt des Wählerschalters an die Leitung 176 angeschlossen werden, und zwar bei den Stellungen D, M und bestimmten Bremszwischenstellungen des Führerbremsventils.
  • In der Stellung D kann die +-Klemme der Hauptstromquelle an die Leitung 175 angeschlossen werden, und zwar über einen beweglichen Kontakt im Wählerschalter.
  • Die von den Leitungen 175 und 177 abgezweigten Leitungen 180 und 181 sind mit Hilfe des Kontakts 160 des Bremslösezeitrelais 158 untereinander verbindbar.
  • Eine von der Leitung 176 abgehende Zweigleitung 182 ist an die Erregerwicklung 174 des Magnetventils 173 angeschlossen. Eine Zweigleitung 183 der Leitung 177 ist an die Erregerwicklung des Magnetventils 111 zum Betätigen des Ventils kleinen Durchströmquerschnitts 109 im Doppelventil 5 angeschlossen, während eine Zweigleitung 184 der Leitung 175 mit der Erregerwicklung des Magnetventils 113 zum Betätigen des Ventils großen Durchströmquerschnitts 108 im Doppelventil 5 in Verbindung steht. Außerdem ist eine Zweigleitung 185 der Leitung 175 an die Erregerwicklung 186 des Steuerrelais 161 angeschlossen, dessen Kontakt 187 den Speisestromkreis 188 für die Durchsatzleistung der Vakuumpumpen überwacht.
  • Die Vakuumbremseinrichtung arbeitet wie folgt: Für die nachstehenden Ausführungen wird vorausgesetzt, daß das Führerbremsventil A im Betrieb und das Führerbremsventil A' abgeschaltet ist (Absperrstellung I, bei der alle elektrischen Kontakte geöffnet sind).
  • Alle Bauteile der Bremseinrichtung befinden sich in der dargestellten Fahrtstellung M. Dabei ist die -l- -Klemme der Hauptstromquelle mit der Leitung 177 verbunden, und zwar über einen der beweglichen Kontakte des Wählerschalters 2 im Führerbremsventil A, den Schalter 178, die Leitung 179 und einen anderen beweglichen Kontakt des vorgenannten Wählerschalters. Das Magnetventil 111 im Doppelventil 5 wird daher durch den in der Leitung 177 und der Zweigleitung 183 fließenden Strom erregt. Dagegen ist in dieser Stellung M des Führerbremsventils A die +-Klemme nicht mit der Leitung 175 verbunden, so daß das Magnetventil 113 des Doppelventils 5 nicht erregt ist. Demzufolge ist die Hauptsaugleitung 6 nur über den Ventilteller 109 kleinen Durchströmquerschnitts im Doppelventil s mit der Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 verbunden.
  • Die +-Klemme der Hauptstromquelle ist ebenfalls über einen der beweglichen Kontakte des Wählerschalters 2 des Führerbremsventils A an die Leitung 176 angeschlossen, so daß die Wicklung 174 des Notbremsmagnetventils 173 von dem die Leitungen 176 und 182 durchfließenden Strom erregt wird. Demzufolge sind die Steuerleitungen 7 und 7.4 einerseits und die Saugleitungen 6 und 6.1 andererseits miteinander über das Magnetventil 173 verbunden, so daß die Hauptsaugleitung 6 über die Drosselbohrung 8 mit der Steuerleitung 7 in Verbindung steht.
  • In dieser Stellung M des Führerbremsventils A ist die Eichfeder 9 zusammengedrückt, um den Einfluß des Unterdrucks von 50 cm Hg-Säule, der in der Kammer 67 des Führerbremsventilgehäuses 3 herrscht, auf die Membran 66 auszugleichen. Das heißt, die Spannung der Feder 9 entspricht während der Stellung M des Führerbremsventils A einem Unterdruck von 50 cm Hg-Säule in der Hauptvakuumleitung 4. ; Solange der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 nicht den Wert von 50 cm Hg-Säule erreicht hat, überwiegt die Wirkung der Eichfeder 9 im Führerbremsventil A. Dabei hält die Feder 9 den Ventilteller 72 geschlossen. Demzufolge ist die Steuerleitung 7 von der Atmosphäre getrennt, und der Unterdruck sowohl in dieser Steuerleitung 7 als auch in der Hauptvakuumleitung wird erhöht. Da diese Drücke in diesen beiden Leitungen 7 und 4 im wesentlichen einander angeglichen sind, so sind die Drücke in der Bezugsdruckkammer 122 und der Steuerkammer 123 des Bremsrelais 114 ebenfalls einander gleich. Der Ventilteller 127 dieses Bremsrelais 114 wird durch seine Feder 86 geschlossen gehalten, so daß die Hauptvakuumleitung 4 von der Atmosphäre getrennt ist.
  • Wenn der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 und in den Kammern 67 der Steuervorrichtung 3 höher wird als der Unterdruckwert von 50 cm Hg-Säule (der durch die Feder 9 vorbestimmt ist), dann bewegt sich die Membran 66 nach oben und öffnet den Ventilteller 72. Dadurch gelangt atmosphärische Luft in die Steuerleitung 7, so daß in letzterer und in der Steuerkammer 123 des Bremsrelais 114 der Druck rasch erhöht wird. Da der Druck in der Steuerkammer 123 größer ist als in der Bezugsdruckkammer 122 (in welcher derselbe Druck wie in der Hauptvakuumleitung 4 herrscht), verformt sich die Membran 117 im Bremsrelais 114 nach oben und bewirkt das (Offnen des Ventiltellers 127. Demzufolge strömt Luft über die Zweigleitung 4.2 in die Hauptvakuumleitung 4 ein. Diese Druckerhöhung überträgt sich auf die Kammer 67 im Führerbremsventil A, und wenn der Unterdruck in dieser Kammer von neuem, im Lauf der Druckminderung, den Eichwert von 50 cm Hg-Säule erreicht hat, wird die Wirkung der Feder 9 wieder vorherrschend, so daß letztere die Steuerleitung 7 mit Hilfe des Ventiltellers 72 abschließt. Dieser Vorgang, demzufolge das Ausmaß des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 auf einen konstanten Wert in übereinstimmung mit den vom Eichorgan 9 vorgegebenen Wert gehalten wird, und zwar unabhängig von der Länge des Zuges und der Anzahl der Leckstellen, wiederholt sich selbsttätig so viele Male, als dies notwendig ist und ohne daß der Zugführer einschreiten müßte.
  • Selbstverständlich erfolgt dieser obenerwähnte Vorgang in derselben Art und Weise für alle möglichen Unterdruckwerte (zwischen 50 cm Hg Säule und dem Atmosphärendruck), die durch die Spannung der Feder 9, d. h. durch die Stellung des Handgriffes am Führerbremsventil A, vorherbestimmt werden. Dabei wird, wenn der Handgriff von der Stellung M in die Stellung S bewegt wird, die Spannung der Feder 9 verringert.
  • Daraus geht hervor, daß sich der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 auf einen Wert eingestellt, der der Stellung des Handgriffes (zwischen M und S) entspricht, und daß dieser Wert konstant und gleich dem mit Hilfe des Handgriffs vorgewählten Wert gehalten wird.
  • Beim stufenweisen Bremslösen soll das Ausmaß des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 um einen bestimmten Wert vergrößert werden, und zwar in genauer Übereinstimmung mit der Tätigkeit des Zugführers, der den Handgriff des Führerbremsventils A von der Stellung S in die Stellung M überführt. Dieses Betätigen des Handgriffs bewirkt durch Zusammendrücken der Feder das Schließen des Ventils 72 und somit den Aufbau des eingestellten Unterdrucks in der Steuerleitung 7 und demzufolge in der Steuerkammer 164 des Bremslösezeitrelais 158 für stufenweises Bremslösen. Da der Unterdruck in der Steuerkammer 164 schneller ansteigt als in der Bezugsdruckkammer 165, so wird der Kolben 166 derart verschoben, daß er den elektrischen Kontakt 160 schließt. Dieser Kontakt 160 verbindet die Leitung 175, welche durch den Wählerschalter 2 von der --Klemme der Hauptstromquelle getrennt ist, mit der Stromleitung 177, die hingegen über den Wähler-Schalter 2 an die +-Klemme der Hauptstromquelle angeschlossen ist. Demzufolge wird das Magnetventil 113 im Doppelventil 5 erregt. Da die beiden Magnetventile 111 und 113 des Doppelventils 5 erregt sind, sind die entsprechenden Ventilteller 108 und 109 geöffnet, und die Hauptsaugleitung 6 ist über eine Öffnung großen Durchströmquerschnitts an die Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 angeschlossen. Da der Kontakt 160 ebenfalls den Stromkreis der Erregerwicklung 186 des Steuerrelais 161 schließt, laufen die Vakuumpumpen, welche an die Hauptsaugleitung 6 angeschlossen sind, mit großer Durchsatzleistung. Demzufolge stellt sich ein sehr schnelles stufenweises Bremslösen ein.
  • Während des stufenweisen Lösens der Bremse gleichen sich die Drücke in der Steuerkammer 164 und der Bezugsdruckkammer 165 des Bremslösezeitrelais 158 über die Drosselbohrung 167 einander an. Wenn sich die Drücke in diesen Kammern einander angeglichen haben, öffnet der Kontakt 160, so daß das Magnetventil 113 des Doppelventils 5 und die Wicklung 186 des Steuerrelais 161 nicht mehr erregt werden. Daraus folgt, daß nun die Vakuumpumpen mit geringer Durchsatzleistung laufen und das Doppelventil 5 die Hauptsaugleitung 6 über eine Öffnung kleinen Durchströmquerschnitts (Ventilteller 109 geöffnet, Ventilteller 108 geschlossen) mit der Hauptvakuumleitung 4 verbindet.
  • Der schnelle Anstieg des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 während des stufenweisen Bremslösens findet nur während einer begrenzten Zeitdauer statt, die dem durch den Zeitbehälter 171 und der Drosselbohrung 167 bestimmten Verzögerungsfaktor des Bremslösezeitrelais 158 entspricht.
  • Die Erhaltung des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 auf einen konstanten Wert ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß die Vakuumpumpen mit geringer Durchsatzleistung laufen und daß das Doppelventil 5 die Hauptsaugleitung 6 über eine Öffnung geringen Durchströmquerschnitts (offener Ventilteller 109) mit der Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 verbindet. die Dimension des Ventiltellers 109 geringen Durchströmquerschnitts ist übrigens so bemessen, daß der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 auf einen konstanten Wert, trotz der an Leckstellen auftretenden Unterdruckverluste, gehalten werden kann. Dieser Öffnungsquerschnitt reicht aber nicht dazu aus, das selbsttätige Bremsen des Zuges zu verhindern, wenn z. B. eine Kupplung reißt oder der Druckverlust in der Hauptvakuumleitung 4 ein zu großes Ausmaß annimmt.
  • Wenn der Zugführer das Führerbremsventil A in die Vollbremsstellung S bewegt, wird die Steuerleitung 7 nicht nur durch das Ventil 72 in der vorstehend beschriebenen Weise, sondern auch durch das Magnetventil 173 mit der Atmosphäre verbunden, da die Leitung 176 nicht mehr unter Spannung steht. Dieses Magnetventil 173 schließt ebenfalls die Zweigleitung 6.1 der Hauptsaugleitung 6 gegenüber der Atmosphäre ab, wobei die Hauptsaugleitung 6 selbst durch das Doppelventil 5 abgeschlossen und von der Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 getrennt ist, da die Leitungen 175 und 177 nicht mehr unter Spannung stehen und demzufolge die Magnetventile 111 und 113 des Doppelventils 5 nicht mehr erregt sind. Dabei ist es wichtig, daß die plötzlich mit der Atmosphäre verbundene Steuerleitung 7 mittels des Bremsrelais 114 den sofortigen Druckanstieg auf atmosphärischen Druck in der Hauptvakuumleitung 4 und demzufolge das Anlegen der Bremse bewirkt.
  • Wenn der Zugführer das Führerbremsventil A in die Bremslösestellung D bewegt, stehen die Leitungen 175 bis 177 unter Spannung. Das Magnetventil 173 wird über die Leitungen 176 und 182 erregt und verbindet die Zweigleitung 7.4 der Steuerleitung 7 über die Drosselbohrung 8 mit der Zweigleitung 6.1 der Hauptsaugleitung 6. Über die Leitungen 175 und 185 wird die Wicklung 186 des Steuerrelais 161 erregt, wobei das letztere den Antrieb der Pumpen mit großer Durchsatzleistung bewirkt. Über die elektrischen Leitungen 175, 177, 184 und 183 werden die Magnetventile 111 und 113 im Doppelventil 5 erregt, so daß beide Ventilteller 108 und 109 geöffnet sind und die Hauptsaugleitung 6 über eine Öffnung großen Durchströmquerschnitts mit der Zweigleitung 4.2 der Hauptvakuumleitung 4 verbunden ist. Demzufolge stellt sich der Wert des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 sehr rasch wieder auf seinen an der Eichfeder 9 vorbestimmten Maximalwert (50 cm Hg-Säule) ein.
  • Wenn der Zugführer das Führerbremsventil A in die Notbremsstellung U bringt, stehen die elektrischen Leitungen 175 bis 177 nicht mehr unter Spannung, so daß, wie bei der Vollbremsstellung S, die Hauptsaugleitung 6 durch das Notbremsmagnetventil 173 und das Doppelventil 5 abgeschlossen, die Steuerleitung 7 mit der Atmospäre verbunden und die Hauptvakuumleitung 4 über den Ventilteller 127 des Bremsrelais 114 an die Atmosphäre angeschlossen ist. Bei dieser Notbremsstellung U wird die Hauptvakuumleitung 4 ebenfalls über ein zusätzliches Ventil mit der Atmosphäre verbunden. Das heißt, daß sich in der Hauptvakuumleitung 4 praktisch sofort der atmosphärische Druck aufbaut, da diese Leitung über zwei Öffnungen mit großem Querschnitt (Ventilteller 127 und zusätzliches Ventil) mit der Atmosphäre verbunden ist.
  • Wenn der Zugführer das Führerbremsventil A in die Absperrstellung 1 bewegt, stehen die Leitungen 175 bis 177 nicht mehr unter Spannung, wodurch sich fast die gleichen Zustände ergeben wie im Falle der Notbremsstellung U. In der Absperrstellung 1 bleibt aber das zusätzliche Ventil geschlossen, so daß die Hauptvakuumleitung 4 nur über den Ventilteller 127 des Bremsrelais 114 mit der Atmosphäre in Verbindung steht.
  • Wenn der Zugführer während der Fahrt bemerkt, daß der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 nicht konstant bleibt und vielmehr dazu neigt, geringer zu werden, so drückt der Zugführer auf den Schalter 178, um die Stromzuführung zum Doppelventil 5 zu unterbrechen, ohne aber dabei den Handgriff des Führerbremsventils A zu betätigen. Die Hauptvakuumleitung 4 wird demzufolge gegenüber den Vakuumpumpen abgeschlossen, und wenn nun irgendwelche Leckverluste zu großen Ausmaßes vorliegen, so sinkt der Unterdruck ab, und der Zugführer ist darüber unterrichtet. Unter diesen Bedingungen muß er eine Bremsung einleiten und die Bremseinrichtung überprüfen.
  • Bei der Abfahrt des Zuges und nach dem Aufbau des Unterdrucks in der Hauptvakuumleitung 4 - ein Vorgang, bei dem sich das Führerbremsventil A in Fahrtstellung befindet - muß der Zugführer auf den Schalter 178 drücken, um durch einfaches Ablesen der Meßapparaturen zu überprüfen, ob die Leckverluste (Unterdruckverluste) in der Leitung 4 nicht den zulässigen Wert für eine gute und sichere Betriebsweise der Bremseinrichtung überschreiten.
  • Bei einer Zugeinheit mit zwei Zugmaschinen oder bei der Fahrt eines Einzelfahrzeuges befinden sich die beiden Führerbremsventile A und A' in Sperrstellung, d. h., es stehen die elektrischen Leitungen 175 und 177 nicht unter Spannung. Der Dreiwegehahn 126 des Bremsrelais 114 muß in die Absperrstellung gebracht werden, damit die Bezugsdruckkammer 122 mit der Atmosphäre verbunden wird. Demzufolge wird der Ventilteller 127 des Bremsrelais durch die Feder 86 geschlossen gehalten, und der Unterdruck in der Hauptvakuumleitung 4 herrscht auch in der Kammer 131.
  • Im Sonderfall einer Zugeinheit mit zwei Zugmaschinen können die beiden elektrischen Leitungen 175 und 177 an die Vakuumbremseinrichtung der ersten Zugmaschine angeschlossen werden, damit auch aus der Saugwirkung der Pumpen der zweiten Zugmaschine Nutzen gezogen wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vakuumbremseinrichtung für Eisenbahn fahrzeuge, mit einer Vakuumpumpe, die über ein mit Hilfe von Elektromagnetventilen steuerbares Doppelventil an die Hauptvakuumleitung anschließbar ist, und mit einem selbstregelnden Führerbremsventil, das elektrische Schalter zum Betätigen der Elektromagnetventile enthält und die Verbindung zwischen der Atmosphäre und einer Steuerleitung überwacht, sowie mit einem Bremsrelaisventil, dadurch gekennzeichnet, daß a) der Steuerkolben (11) des Führerbremsventils (A bzw. A@ in Schließrichtung des Ventils (72) entgegen dem Atmosphärendruck direkt vom Druck in der Hauptvakuumleitung (4) beaufschlagbar ist, b) die Steuerleitung (7), außer in der Voll- und der Notbremsstellung des Führerbremsventils, über eine Drosselbohrung (8) ständig mit der Saugleitung (6) in Verbindung steht, c) ein an die Steuerleitung angeschlossenes Bremslösezeitrelais (158) vorgesehen ist, dessen während des Bremslösens geschlossener Kontakt (160) in der Leitung (181, 184) des Elektromagnetventils (113) zum Betätigen des Ventils großen Durchströmquerschnitts (108) im Doppelventil (5) und in der Leitung (185) eines Steuerrelais (161) für die große Durchsatzleistung der Vakuumpumpe liegt.
  2. 2. Vakuumbremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremslösezeitrelais (158) ein Verzögerungsorgan (167) zum Elbertragen der Druckminderung beim Bremslösen auf einen Zeitbehälter (171) und ein auf die Druckminderung in der Steuerleitung (7) ansprechendes und mit dem Kontakt (160) versehenes Kontrollorgan (159) aufweist.
  3. 3. Vakuumbremseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsorgan (167) einen Teil des Kontrollorgans (159) bildet.
  4. 4. Vakuumbremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung zwischen der Saugleitung (6) und dem Bremslösezeitrelais (158) einerseits und der Steuerleitung (7) andererseits ein Notbremsmagnetventil (173) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe die Steuerleitung (7) und das Bremslösezeitrelais (158) unter Abschluß gegenüber der Saugleitung (6) mit der Atmosphäre verbindbar sind.
  5. 5. Vakuumbremseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollorgan (159) des Bremslösezeitrelais (158) eine an die Steuerleitung (7) angeschlossene Steuerkammer (164) und eine gegenüber dieser durch einen bewegbaren Kolben (169) getrennte Bezugsdruckkammer (165) enthält, die mit einem Zeitbehälter (171) in Verbindung steht, welcher seinerseits über ein Verzögerungsorgan (167) an die Steuerkammer (164) angeschlossen ist, wobei der Kolben ein zur Bezugsdruckkammer (165) öffnendes Rückschlagventil (168) trägt und in Wirkverbindung mit dem elektrischen Kontakt (160) steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1166 241, 1094 788; britische Patentschrift Nr. 342 780.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB342780A (en) * 1929-11-09 1931-02-09 Louis Jean Le Clair Improvements in and relating to vacuum braking apparatus for railway vehicles and the like
DE1094788B (de) * 1959-06-20 1960-12-15 Knorr Bremse Gmbh Fuehrerbremsventil fuer selbsttaetige Saugluftbremsanlagen von Schienenfahrzeugen
DE1166241B (de) * 1959-10-09 1964-03-26 Gresham & Craven Ltd Vakuumbremsanlage

Patent Citations (3)

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