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DE1269501B - Flexible Gaskissenbegrenzungswand - Google Patents

Flexible Gaskissenbegrenzungswand

Info

Publication number
DE1269501B
DE1269501B DEP1269A DE1269501A DE1269501B DE 1269501 B DE1269501 B DE 1269501B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269501 A DE1269501 A DE 1269501A DE 1269501 B DE1269501 B DE 1269501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flexible
gas
gas cushion
vehicle
boundary wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Derek James Hardy
Lavis Albert Henry Riddle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Hovercraft Corp Ltd
Original Assignee
British Hovercraft Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Hovercraft Corp Ltd filed Critical British Hovercraft Corp Ltd
Publication of DE1269501B publication Critical patent/DE1269501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/16Flexible skirts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Ventilation (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B60v
Deutsche Kl.: 62 b-60
P 12 69 501.1-22
17. September 1966
30. Mai 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine flexible Gaskissenbegrenzungswand, die vom Rahmen eines Fahrzeuges nach abwärts steht, das wahlweise als Gaskissenfahrzeug oder als Verdrängungsfahrzeug arbeiten kann, und die doppelwandig zur Bildung einer flexiblen, gasundurchlässigen Speiseleitung für das Gaskissen mit wenigstens einer Mündung zur Abgabe des Gases im oder in der Nähe des unteren Teiles ausgebildet ist.
Es ist bereits ein Gaskissenfahrzeug bekannt, das zwei voeinander unabhängige Schürzenanordnungen aufweist, welche als Sperren gegen das Entweichen des druckaufgeladenen Gaskissens und als Verlängerungen für die Leitungsanordnung, welche druckaufgeladene Luft in das Luftkissen einführt, dienen, und das mit schwimmfähigen Bootskörpern versehen ist, so daß das Fahrzeug entweder als Luftkissenfahrzeug oder als Verdrängungswasserfahrzeug arbeiten kann. Derartige Schürzenanordnungen und Bootskörper sind so ausgebildet, daß die eine An- ao Ordnung zurückgezogen werden kann, damit die andere ohne schädliche Beeinflussung wirksam werden kann.
Ferner ist ein Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse bekannt, bei dem die innerhalb der Hauptumfangsdüse zur Unterteilung der Gesamtluftkissenfläche vorgesehenen Quer- und Längskiele an den Stoßstellen mit die Kammern untereinander verbindenden Durchtrittsspalten versehen sind, die durch den Spalt ausfüllende Teile teilweise oder vollkommen verschließbar sind.
Es ist auch bereits ein als Land- und Wasserfahrzeug verwendbares Luftkissenfahrzeug mit einer Plattform und mit an der Plattform angeordneten Schwimmkörpern bekannt, die aufblasbar ausgebildet sind, wobei unterhalb des Fahrzeuges ein Luftkissen erzeugt wird, das von einer Schürze begrenzt ist, die von der Plattform nach unten verläuft und gegen die Plattform einfahrbar ist sowie die Schwimmkörper und die Fläche zwischen ihnen umgibt; dabei ergeben die Schwimmkörper den erforderlichen Gesamtauftrieb und sind einziehbar ausgebildet. Ferner ist bei diesem bekannten Luftkissenfahrzeug die Schürze aufblasbar bzw. entlüftbar und dadurch ausziehbar bzw einziehbar und als eine oder mehrere einen Luftvorhang bildende Düse ausgebildet.
Ziel vorliegender Erfindung ist es, eine flexible Schürzenanordnung zu schaffen, die beim Betrieb des Fahrzeuges als Verdrängungsfahrzeug eine Auftriebskammer darstellt und beim Betrieb des Fahrzeuges als Gaskissenfahrzeug eine Gaskissenbegrenzungswand bildet.
Flexible Gaskissenbegrenzungswand
Anmelder:
British Hovercraft Corporation Limited,
Yeovil, Somerset (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Begrich
und Dipl.-Ing. A. Wasmeier, Patentanwälte,
8400 Regensburg 3, Lessingstr. 10
Als Erfinder benannt:
Derek James Hardy,
Lavis Albert Henry Riddle,
Yeovil, Somerset (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 24. September 1965 (40 882)
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß innerhalb der flexiblen Begrenzungswand eine oder mehrere gasundurchlässige Membranen vorgesehen sind, die in Verbindung mit einem Teil der Wand in aufgeblasenem Zustand eine oder mehrere Kammern bilden, welche die Wand in eine Auftriebskammer umwandeln.
Vorzugsweise ist die flexible Begrenzungswand doppelwandig durch eine schleifenartig vom Fahrzeugrahmen herabhängende äußere flexible Membran ausgebildet, die mit dem Fahrzeug an Stellen innenbord und außenbord in bezug auf eine Gaszuführungsleitung befestigt ist und mit wenigstens einer Austrittsöffnung im unteren Teil zum Durchtritt des gasförmigen Mediums von der Gaszuführungsleitung zum Gaskissen versehen ist, ferner verlaufen die flexiblen, gasundurchlässigen, inneren Membranen jeweils von einer obersten Befestigungsstelle mit dem Fahrzeug zwischen der Gaszuführungsleitung und der Befestigungsstelle der äußeren Membran mit dem Fahrzeug zu einer untersten Befestigungsstelle auf der äußeren flexiblen Membran und bilden damit flüssigkeitsdichte Kammern aus, die durch die inneren Membranen und einen Teil der äußeren flexiblen Membran begrenzt sind, wobei
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jede Kammer eine Gaseinlaßvorrichtung sowie eine Jedes gasdichte Abteil 14 weist in Verbindung da-Gasauslaßvorrichtung aufweist, und es sind die mit eine Einlaßvorrichtung 15 auf, die ein Rückinneren Membranen so ausgebildet, daß bei auf- schlagventil 16 besitzt, durch welches druckaufgeblasenen Kammern diese Membranen die Aus- geladenes gasförmiges Medium von einer entspretrittsöffnung und die Gaszuführungsleitung ver- 5 chenden Speisequelle, z. B. einem Kompressor einschließen, geführt wird. Den Abteilen sind auch Auslaßöffnun-
Die Auftriebskammer kann über die gleiche Lei- gen 17 zugeordnet, die ein Druckregelventil und eine tung aufblasbar und entleerbar sein. Eine solche Ein- Entleervorrichtung 18 aufweisen, so daß der Abfluß laß- und Auslaßvorrichtung kann, gleichgültig ob sie des gasförmigen Mediums aus den Abteilen 14 gezusammengefaßt oder getrennt ist, mit Ventilen ver- io steuert wird.
sehen werden, so daß das in jede Kammer einströ- Den Abteilen sind auch Auslaßöffnungen 17 zu-
mende gasförmige Medium sowie auch das aus die- geordnet, die ein Druckregelventil und eine Entleer-
sen Kammern ausströmende gasförmige Medium vorrichtung 18 aufweisen, so daß der Abfluß des
steuerbar ist. gasförmigen Mediums aus den Abteilen 14 gesteuert
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung 15 wird.
mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispie- Wenn es im Betrieb erwünscht ist, daß das Fahr-
len beschrieben. Es zeigt zeug von einem oder mehreren Druckluftkissen ge-
Fig. 1 die Bugansicht eines erfindungsgemäßen tragen wird, wird druckaufgeladene Luft über die
Fahrzeuges, Speiseleitung 8 in die Schürzenanordnung 1 ein-
F i g. 2 einen schematischen Querschnitt durch das 20 gespeist und tritt aus den Düsen 9 aus, damit das
Fahrzeug nach Fig. 1 in anderem Maßstab, wobei oder die Drucklufttragkissen erzeugt und/oder auf-
das Fahrzeug in der Stellung gezeichnet ist, in der es rechterhalten werden. Der Druck der Luft innerhalb
im Gaskissenbetrieb arbeitet, der Leitung hält die inneren Membranen 3 und 4 in
F i g. 3 eine schematische Schnittansicht des glei- Berührung mit dem benachbarten Teil der äußeren
chen Fahrzeuges wie in Fig.2, jedoch in der Stel- 25 Membran2. In diesem Zustand nimmt das Fahrzeug
lung, in der es als Verdrängungsfahrzeug betrieben eine Stellung über der Oberfläche ein, über die es
wird, sich bewegt; diese Oberfläche ist durch die Wasser-
F i g. 4 eine schematische Teilquerschnittsansicht oberfläche nach der Linie 19 in den F i g. 2 und 4 an-
einer Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei gedeutet.
der die Schürzenanordnung im Gaskissenbetrieb dar- 30 Wenn es erforderlich ist, daß das Fahrzeug als
gestellt ist, Verdrängungswasserfahrzeug arbeitet, wird die Luft-
F i g. 5 die Schürzenanordnung nach F i g. 4 in der einspeisung in die Luftleitung 8 geschlossen, und
Stellung, in der das Fahrzeug als Verdrängungsfahr- gleichzeitig wird gasförmiges Medium mit einem
zeug betrieben wird, und Druck, der größer ist als der Druck, der in die Luft-
F i g. 6 eine schematische Teilquerschnittsansicht 35 speiseleitung 8 eingeführt wird, in die Abteile 14 über
einer Schürzenanordnung nach einer anderen Aus- das Rückschlagventil 16 und die Einlaßvorrichtung
führungsform der Erfindung. 15 eingeleitet. Dieses gasförmige Medium hohen
In F i g. 1 ist ein Fahrzeug gemäß der Erfindung Druckes bewirkt, daß die inneren Membranen 3 dargestellt, das einem doppelten Zweck dient. Dieses und 4 sich von den benachbarten Teilen der äußeren Fahrzeug weist eine Schürzenanordnung in Form 40 Membran 2 wegbewegen und gegeneinander anliegen, einer flexiblen Begrenzungswand 1 auf, die eine wie in den Fig.3 und 5 gezeigt ist. In dieser Steläußere Membran aus flexiblem, luftundurchlässigem lung schließen die inneren Membranen 3 und 4 die Material und zwei innere Membranen aus flexiblem, Luftspeiseleitung 8, und die Düse 9 und die beiden luftundurchlässigem Material 3 und 4 (vgl. Fig.4) Abteile 14 bilden zusammen eine Auftriebskammer, besitzt. Die äußere Membran 2 ist mit dem starren 45 Der Druck in den Abteilen 14 wird durch den Teil 5 des Fahrzeuges an Stellen 6 befestigt, die in Druckregler und das Überdruckventil 18 geregelt, bezug auf die Speiseleitung 8, auch Gaszuführungs- und wenn ein Übergang von der Arbeitsweise als leitung genannt, außenbord, und Stellen 7, die in be- Verdrängungsfahrzeug zu der Arbeitsweise als zug auf die Speiseleitung 8 innenbord angeordnet Schwebefahrzeug erforderlich wird, wird das Ventil sind. Die äußere Membran 2 ist im unteren Teil mit 50 18 betätigt, so daß der Druck sich in den Luftkissen-Austrittsöffnungen 20 und Austrittsdüsen 9 versehen. raum abbauen kann.
Damit ergibt die äußere Membran 2 einen Luftkanal Hieraus ergibt sich, daß jedes Abteil 14 von einer
von der Leitung 8 im starren Teil des Fahrzeuges zu getrennten Druckluftquelle gespeist werden und mit
den Austrittsdüsen 9 und ergibt eine Verlängerung einem getrennten Rückschlagventil und Druckregel-
der Leitung 8. 55 ventil versehen werden kann.
Jede innere Membran 3 und 4 ist an ihrem oberen Die bisher beschriebene Ausführungsform gibt die
Ende mit dem starren Teil 5 des Fahrzeuges an Stel- Lehre, zwei innere Membranen 3 und 4 zu verwen-
len 10 und 11 befestigt, die zwischen der Speise- den, es kann jedoch im Rahmen der Erfindung auch
leitung 8 und den entsprechenden Befestigungsstel- eine einzelne Membran oder eine unterschiedliche
len 6 und 7 der äußeren Membran am Fahrzeug vor- 6° Kombination einer Vielzahl von Membranen verwen-
gesehen sind. Die untersten Kanten der inneren Mem- det werden, wobei die Membran oder die Membranen
branen 3 und 4 sind mit der äußeren Membran 2 in in entsprechender Weise so ausgebildet sind, daß sie
der Nähe der Düsen 9 an Stellen 12 und 13 befestigt. eine Vorrichtung zur Abdichtung der Gasspeiselei-
Die Leerstellen zwischen jeder inneren Membran 3 tung und eine oder mehrere Austrittsöffnungen er-
oder 4 und den zugeordneten Teilen der äußeren 65 geben.
Membran 2 stellen gasdichte Kammern, auch Ab- Ferner können auch andere Ausführungsformen
teile 14 genannt, dar, die in druckaufgeladenem Zu- einer flexiblen Schürzenanordnung verwendet werden,
stand in Fig. 5 gezeigt sind. Beispielsweise zeigt Fig. 6 eine Form einer Kombi-
nationsschürze, bei der ein flexibler, druckaufgeladener Teil, der durch eine äußere Membran 2 begrenzt wird, durch eine Vielzahl von gebogenen, aneinandergrenzenden Segmenten 21 versehen ist. Solche Segmente besitzen eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber einer Auslenkung in einer Ebene senkrecht zur Schürzenanordnung als in einer Ebene parallel zur Umfangsachse der Schürzenanordnung und können an ihren Seiten in der Nähe des Luftkissens offen oder geschlossen sein. Wenigstens eine Austrittsöffnung 20 in dem unteren Bereich des druckaufgeladenen Teiles der Schürze gestattet, daß Druckgas im Fall von Segmenten mit offenen Seiten in den Kissenraum einströmt, während sie im Fall von Segmenten mit geschlossenen Seiten gestattet, daß Druckgas in das Innere des Segmentes eintritt, wenn es in den Luftkissenraum über eine Düse im unteren Teil des Segmentes eingeführt wird.
Eine einzelne, innere Membran 4, die eine Stellung in der Nähe der inneren Fläche der äußeren Membran 2 auf der Seite der Schürzenanordnung, die näher zum Luftkissen gelegen ist, annimmt, falls das Fahrzeug als Luftkissenfahrzeug betrieben wird, kann mit Hilfe eines Druckes aus der Einlaßvorrichtung 15 zur Ausbildung einer strömungsdichten Auftriebskammer so verschoben werden, daß sie in der Nähe der inneren Oberfläche der äußeren Membran 2 auf der Seite der Schürzenanordnung, die von dem Kissenraum abgelegen ist, liegt. In diesem Zustand dichtet die innere Membran 4 die Gasspeiseleitung 8 und die Austrittsöffnung 20 ab.
Es können Querwände vorgesehen sein, um die äußere Membran 2 in einer gewünschten Querschnittsform zu halten. Auch kann jedes strömungsdichte Abteil 14 in Abschnitte unterteilt werden, indem strömungsdichte Enden vorgesehen werden, die die inneren Membranen 3 und 4 mit der äußeren Membran 2 verbinden. Bei letzterer Anordnung können die sich gegenüberstehenden Enden eines jeden Abschnittes durch entsprechende Elemente verbunden sein, die die Enden so unter Vorspannung setzen, daß sie sich nach innen in den Abschnitt falten, wenn das Abteil 14 geleert wird.

Claims (14)

Patentansprüche: 45
1. Flexible Gaskissenbegrenzungswand, die vom Rahmen eines Fahrzeuges nach abwärts steht, das wahlweise als Gaskissenfahrzeug oder als Verdrängungsfahrzeug arbeiten kann, und die doppelwandig zur Bildung einer flexiblen, gasundurchlässigen Speiseleitung für das Gaskissen mit wenigstens einer Mündung zur Abgabe des Gases im oder in der Nähe des unteren Teiles ausgebildet ist, dadurchgekennzeichnet, daß innerhalb der flexiblen Begrenzungswand (1) eine oder mehrere gasundurchlässige Membranen (3, 4) vorgesehen sind, die in Verbindung mit einem Teil der Wand (1) in aufgeblasenem Zustand eine oder mehrere Kammern (14) bilden, welche die Wand (1) in eine Auftriebskammer umwandeln.
2. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Begrenzungswand (1) doppelwandig durch eine schleifenartig vom Fahrzeugrahmen herabhängende äußere flexible Membran (2) ausgebildet ist, die mit dem Fahrzeug (5) an Stellen (6, 7) innenbord und außenbord in bezug auf eine Gaszuführungsleitung (8) befestigt ist und mit wenigstens einer Austrittsöffnung (9, 20) im unteren Teil zum Durchtritt des gasförmigen Mediums von der Gaszuführungsleitung zum Gaskissen versehen ist, daß die flexiblen, gasundurchlässigen inneren Membranen (3, 4) jeweils von einer obersten Befestigungsstelle (10,11) mit dem Fahrzeug zwichen der Gaszuführungsleitung (8) und der Befestigungsstelle der äußeren Membran (2) mit dem Fahrzeug zu einer untersten Befestigungsstelle (12,13) auf der äußeren flexiblen Membran (2) verlaufen und damit flüssigkeitsdichte Kammern (14) ausbilden, die durch die inneren Membranen (3, 4) und einen Teil der äußeren flexiblen Membran (2) begrenzt sind, und jede Kammer eine Gaseinlaßvorrichtung (15) sowie eine Gasauslaßvorrichtung (17) aufweist, und daß die inneren Membranen (3, 4) so ausgebildet sind, daß bei aufgeblasenen Kammern die Membranen (3, 4) die Austrittsöffnung (20) und die Gaszuführungsleitung (8) verschließen.
3. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der Wand (1) an sich bekannte nach abwärts stehende gewölbte, aneinandergereihte Segmente (21) as Gasleitkanäle angeordnet sind, welche einen größeren Widerstand gegen eine Auslenkung quer zum Wandverlauf als in Richtung des Wandverlaufes besitzen.
4. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürzenanordnung (1) mit inneren quer verlaufenden Verankerungen oder Membranen zur erforderlichen Verstärkung und Formgebung der Anordnung versehen ist.
5. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Membranen (3, 4), die einen Teil der Auftriebskammer (14) begrenzen, auf jene Teile beschränkt sind, die etwa parallel zur Längsachse des Fahrzeuges verlaufen.
6. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Bug- und Heckabschnitte der Wand (1) in an sich bekannter Weise gegen die Basis des Fahrzeuges einziehbar sind.
7. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskammer (14) mit flexiblen, strömungsdichten, quer verlaufenden Membranen versehen ist, die die Auftriebskammer (14) in Abschnitte unterteilen.
8. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufenden Membranen so vorgespannt sind, daß sie einen Zug nach innen in den Abschnitt aufweisen, wenn dieser Abschnitt entleert wird.
9. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskammer (14) von einer Quelle aufgeblasen wird, die unabhängig von der Quelle ist, die das Luftkissen speist.
10. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druck in der Auftriebskammer (14) größer ist als der Druck zur Speisung des Luftkissens.
11. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskammer über die gleiche Leitung aufblasbar und entleerbar ist.
12. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 2 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Leitung (17), durch die die Auftriebskammer (14) entleert wird, einen Auslaß in den Luftkissenraum besitzt.
13. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Segmente (21) auf ihren Luftkissenseiten offen sind.
14. Flexible Gaskissenbegrenzungswand nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (9,20) längs der unteren Kante der Wand (1) in zwei im Abstand voneinander angeordneten Reihen vorgesehen sind, so daß ein zweites druckaufgeladenes Gaskissen dazwischen erzeugt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1189 860;
französische Patentschrift Nr. 1 400 953;
britische Patentschriften Nr. 968 193,1 005 298.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 557/119 5.58 © Bundesdruckerei Berlir
DEP1269A 1965-09-24 1966-09-17 Flexible Gaskissenbegrenzungswand Pending DE1269501B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB40882/65A GB1114599A (en) 1965-09-24 1965-09-24 Improvements in or relating to flexible skirts for air cushion vehicles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1269501B true DE1269501B (de) 1968-05-30

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ID=10417096

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1269A Pending DE1269501B (de) 1965-09-24 1966-09-17 Flexible Gaskissenbegrenzungswand

Country Status (7)

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US (1) US3398712A (de)
BE (1) BE687334A (de)
DE (1) DE1269501B (de)
ES (1) ES331565A1 (de)
GB (1) GB1114599A (de)
NL (1) NL6613356A (de)
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