DE1189860B - Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsduese - Google Patents
Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen HauptumfangsdueseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/02—Air-cushion wherein the cushion is generated and contained by at least one peripheral fluid curtain
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/11—Stability or attitude control
- B60V1/12—Stability or attitude control by dividing the cushion
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Description
- Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse Die Erfindung bezieht sich auf ein Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse und vom Boden nach unten vorstehenden nachgiebigen Kielen zur Unterteilung des Gesamtluftkissens, aus deren Unterseite Stabilisierungsgas unter Druck aus-strömt.
- Es sind Luftkissenfahrzeuge mit einer unmittelbar in dem starren Boden angeordneten Hauptumfangs düse bekannt, welche mit zwei nur in kurzer Länge von dem starren Boden nach unten vorstehenden Längskielen versehen sind, aus denen Gas unter Druck ausströmt.
- Auch ist es bekannt, ein Luftkissen mit Luftvorhängen in den verschiedensten Aufteilungen zu unterteilen.
- Bei Luftkissenfahrzeugen mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse, die von dem starren Boden in einer größeren Länge nach unten vorsteht, so daß das Fahrzeug beim Betrieb einen größeren Abstand von der Oberfläche hat, über die es fährt, ist es von größter Wichtigkeit, das Gleichgewicht auch bei einer Oberfläche mit größeren Hindernissen, beispielsweise bei rauher See, stets aufrechtzuerhalten und das Fahrzeug zu stabilisieren. Dies wird gemäß der Erfindung bei einem Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse dadurch erreicht, daß innerhalb der Hauptumfangsdüse zur Unterteilung der Gesamtluftkissenfläche vorgesehene Quer- und Längskiele an den Stoßstellen mit die Kammern untereinander verbindenden Durchtrittspalten versehen sind, die durch den Spalt ausfüllende Teile teilweise oder vollkommen verschließbar sind. Dadurch, daß das Gesamtluftkissen durch Quer- und Längskiele in mehrere Kammern unterteilt ist, welche durch die Stoßstellen untereinander in Verbindung stehen, kann die druckaufgeladene Luft aus den Kammern, deren Größe durch das Ausbiegen ihrer biegsamen Begrenzungswände beim Auftreffen auf Hindernisse verändert wird, durch die Durchtrittsspalte in die anderen dadurch vergrößerten Kammern eintreten, so daß sich der Druck in den einzelnen Kammern durch die Durchtrittsspalte stets ausgleicht und dadurch das Luftkissen auf der ganzen Luftkissenfläche in gleicher Größe erhalten bleibt. Diese Durchtrittsspalte sollen ferner durch sie ausfüllende Teile teilweise oder vollkommen verschließbar sein, so daß die einzelnen Kammern, wenn keine Hindernisse auf der Oberfläche vorhanden sind, über die das Fahrzeug fährt, vollkommen abgeschlossen sind, während sie sich im anderen Fall je nach dem Grad der Ausbiegung der Begrenzungswände mehr oder weniger öffnen und dadurch einen mehr oder weniger schnellen Austausch der Luft ermöglichen sollen.
- Die den Spalt ausfüllenden Teile sollen in Weiterbildung der Erfindung aufblasbar und sackförmig sein. Die aufblasbaren Teile können dabei von der Hauptumfangsdüse getragen und von dem druckaufgeladenen Gas zur Erzeugung des Luftkissens aufgeblasen werden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
- F i g. 1 zeigt in schaubildlicher Ansicht von oben eine nachgiebige Hauptumfangsdüse und nachgiebige Kiele ohne starre Bodenplattform; F i g. 2 und 3 sind schematische Schnitte durch Durchtrzttsspalte zwischen der Umfangsdüse und den Längskielen.
- Die nachgiebige Schürzenanordnung 1 entlang der Hauptumfangsdüse enthält innere und äußere biegsame Wände 2 und 3, beispielsweise aus durch Leinwand oder Nylon verstärktem gummiartigen Material. In F i g. 1 ist ein Teil der Außenwand 3 weggenommen, um den inneren Aufbau zu zeigen. Die Wände 2 und 3 werden durch Quertrennwände 4 im Abstand voneinander gehalten, welche die Schürzenanordnung in eine Reihe von Düsenöffnungen 5 unterteilen. Die Schürzenanordnung über der Hauptumfangsdüse umgibt die Hauptbodenplattform der Maschine an ihrem Umfang.
- Um die Stabilität der Maschine beim Stampfen und Rollen bei einem bestimmten Bodenabstand aufrechtzuerhalten, ohne den Luftdruck erhöhen zu müssen, sind Stabilisierungsdüsen angeordnet und durch ähnlich ausgeführte nachgiebige Kiele 8 und 9 ebenfalls von der Plattform nach unter verlängert.
- Die in F i g. 1 dargestellte Ausführungsform eignet sich für ein Fahrzeug mit einer im wesentlichen elliptischen Plattform und enthält den Längskiel 8 und und vier Querkiele 9. Die Düsenkiele 8 und 9 werden durch die Querwände 10 zu biegsamen Gasführungen und unterteilen die Kissenfläche in Stabilisierungskammern 20, welche beim Betrieb ein Druckdifferential beim Stampfen oder Rollen hervorbringen, welches der Maschine ein Aufrichtmoment erteilt. Die Hauptumfangsdüse 1 und die Kiele 8 und 9 stellen getrennte, nicht miteinander verbundene Teile dar. Auf diese Weise kann sich jeder Kiel einzeln durchbiegen, wenn er auf eine Welle oder ein Hindernis trifft. Durchtrittsspalte 21 sind an den Stoßstellen zwischen den Querkielen 9 und dem Längskiel 8 und den Stoßstellen zwischen den Kielen 8 und 9 und der Umfangsdüse 1 vorgesehen. Die Größe dieser Spalte 21 bestimmt dadurch die Stabilisierungseigenschaften des Fahrzeuges, daß durch sie in einem bestimmten Ausmaß ein Austausch der Luft zwischen den einzelnen Stabilisierungskammern 20 möglich ist, wodurch das Druckdifferential zwischen den Kammern 20 und damit der Dämpfungseffekt während des Stampfens oder Rollens beeinflußt wird. Die Spalte 21 haben deshalb bestimmte Größe, damit sie sich den vorherrschenden Seeverhältnissen bei einem bestimmten Operationsgebiet anpassen können. Diese Spaltgrößen sind jedoch von vornherein schwer zu bestimmen. Es ist deshalb notwendig, Mittel zum Einstellen der Spaltgröße oder zum vollständigen Schließen vorzusehen.
- Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Spalte 21 zwischen den Querkielen und der Hauptumfangsdüse 1, 2, 3, entsprechend F i g. 3, durch biegsame, aufblasbare Teile 11 verengt worden, die von der Hauptumfangsdüse 1 getragen werden und einen Teil der inneren Düsenwand 2 bilden. Die aufblasbaren Teile 11 werden durch das druckaufgeladene Gas aus dem Hauptluftkissen durch Öffnungen 12 aufgeblasen. Die Teile 11 können auch von einer unabhängigen Gaszuführung gesondert aufgeblasen werden.
- Die beste Stabilität wird erreicht, wenn die Stabilisierungskiele länger als die Hauptumfangsdüse 1 und die Spalte 21 sehr klein gemacht werden. Durch Einstellen der Größe der Spalte 21 zwischen den Querkielen 9 und dem Längskiel 8 und bzw. oder der Haupteinfassung 1 kann die Stabilität beim Stampfen und Rollen in sehr weiten Grenzen verändert werden.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsdüse und vom Boden nach unten vorstehenden nachgiebigen Kielen zur Unterteilung des Gesamtluftkissens, aus deren Unterseite Stabilisierungsgas unter Druck ausströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Hauptumfangsdüse (1, 2, 3) zur Unterteilung der Gesamtluftkissenfläche vorgesehenen Quer- und Längskiele (8, 9) an den Stoßstellen mit die Kammern (20) untereinander verbindenden Durchtrittsspalten (21) versehen sind, die durch den Spalt (21) ausfüllenden Teile (11) teilweise oder vollkommen verschließbar sind.
- 2. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spalt (21) ausfüllenden Teile (11) aufblasbar und sackförmig sind.
- 3. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufblasbaren Teile (11) von der Hauptumfangsdüsenschürze (1) getragen werden.
- 4. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aufblasbaren Teile (11) von dem druckaufgeladenen Gas zur Erzeugung des Luftkissens aufgeblasen werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1254 078, 1272 678, 1276 546; Zeitschrift »The Aeroplane and Astronautics« vom 11. 12. 1959, S. 610.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1189860X | 1961-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1189860B true DE1189860B (de) | 1965-03-25 |
Family
ID=10881037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW33284A Pending DE1189860B (de) | 1961-11-21 | 1962-11-07 | Luftkissenfahrzeug mit einer nachgiebigen Hauptumfangsduese |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1189860B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1269501B (de) * | 1965-09-24 | 1968-05-30 | British Hovercraft Corp Ltd | Flexible Gaskissenbegrenzungswand |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1254078A (fr) * | 1959-03-23 | 1961-02-17 | Hovercraft Dev Ltd | Véhicule pour se déplacer au-dessus de la terre ou de l'eau |
| FR1272678A (fr) * | 1960-10-14 | 1961-09-29 | Hovercraft Dev Ltd | Perfectionnements aux véhicules se déplaçant au-dessus de la terre ou de léau |
| FR1276546A (fr) * | 1960-12-22 | 1961-11-17 | Perfectionnements apportés aux véhicules se maintenant soulevés au-dessus du sol ou de l'eau |
-
1962
- 1962-11-07 DE DEW33284A patent/DE1189860B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1254078A (fr) * | 1959-03-23 | 1961-02-17 | Hovercraft Dev Ltd | Véhicule pour se déplacer au-dessus de la terre ou de l'eau |
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| DE1269501B (de) * | 1965-09-24 | 1968-05-30 | British Hovercraft Corp Ltd | Flexible Gaskissenbegrenzungswand |
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