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DE1241275B - Zusammenfaltbare Auftriebskammer - Google Patents

Zusammenfaltbare Auftriebskammer

Info

Publication number
DE1241275B
DE1241275B DEW37181A DEW0037181A DE1241275B DE 1241275 B DE1241275 B DE 1241275B DE W37181 A DEW37181 A DE W37181A DE W0037181 A DEW0037181 A DE W0037181A DE 1241275 B DE1241275 B DE 1241275B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
compartments
skins
buoyancy
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW37181A
Other languages
English (en)
Inventor
Derek James Hardy
Michael Thomas Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Hovercraft Corp Ltd
Original Assignee
British Hovercraft Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Hovercraft Corp Ltd filed Critical British Hovercraft Corp Ltd
Publication of DE1241275B publication Critical patent/DE1241275B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/06Air-cushion wherein the cushion is formed within plenum chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Zusammenfaltbare Auftriebskammer Die Erfindung bezieht sich auf eine zusammenfaltbare, in einer Ausnehmung einer Fahrzeugwand angeordnete Auftriebskammer, insbesondere für Gaskissenfahrzeuge, mit in Aufsicht etwa rechteckförmiger Gestalt, die so angeordnet ist, daß die Hauptachse parallel zur Bewegungsrichtung der Kammer verläuft und deren vertikaler Querschnitt in Abteile unterteilt ist, deren Außenoberfläche von Häuten begrenzt ist, wobei die Haut des am weitesten außen gelegenen Abteils im zusammengefalteten Zustand der Kammer die Häute der anderen Abteile überdeckt, und daß öffnungen in der Kammer für das Zuführen und Absaugen von Gas vorgesehen sind.
  • Derartige Auftriebskammern sind beispielsweise aus der französischen Patentschrift 1248 198 bekannt. Die einzelnen Abteile einer derartigen Anordnung sind auf einer Seite fest angeordnet, während sie auf der anderen Seite ziehharmonikaartig ausdehnbar und zusammendrückbar sind. Hierbei werden die einzelnen senkrecht übereinander angeordne#-ten Abteile um einen festen Drehpunkt auf einer Seite der Auftriebskammer ausgelenkt.
  • Die Aufgabenstellung der Erfindung ergibt sich aus fol-endem Problem: Wenn ein Gaskissenfahrzeug auf dem Wasser als Verdrängungsfahrzeug arbeitet, wird es von Auftriebselementen getragen und wirkt als Floß. Ein derartiges Floß ist schwierig zu steuern, setzt einer Bewegung hohen Widerstand entgegen und ist gegen Wellengang sehr empfindlich. Damit ein Gaskissenfahrzeug erreicht wird, das zeitweise als Verdrängungsfahrzeug arbeitet, ist es wesentlich, daß die Auftriebselemente gut seegängig sind und gleichzeitig dem Betrieb als Gaskissenfahrzeug nicht entgegenwirken. Hieraus ergibt sich die Aufgabe, die bekannte Auftriebskammer dahingehend zu verbessern, daß sie gut seegängig ausgebildet ist und trotzdem mit einfachen Mitteln einziehbar ist.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der vertikale Querschnitt der Auftriebskammer mindestens drei jeweils eine Spitze enthaltende Abteile aufweist, deren Spitzen in der Mitte der Basis der Kammer zusammenstoßen und die symmetrisch zur vertikalen Kammerachse angeordnet und ausgebildet sind und ein von der Achse halbiertes Abteil enthalten, das am weitesten außen gelegen ist, und daß starre Verbindungen gelenkig die Nahtstellen der Häute der Abteile mit dem Mittelpunkt der Basis der Kammer verbinden, an denen Zugorgane so angreifen, daß beim Zusammenlegen in der Ausnehmung der Wand ein flaches, die Außenwand nicht überragendes Paket entsteht. Damit sind im aufigeblasenen Zustand die Häute, die die Begrenzungen an den kleineren Seiten des Rechtecks, d. h. die Begrenzungen an der Vorder-und Rückseite der Auftriebskammer, darstellen, durch den Aufblasdruck so nach außen gewölbt, daß die Auftriebskammer eine Gestalt annimmt, die der Außenlinie des Rumpfes eines Schiffes entspricht. Damit besitzt die Auftriebskammer die Seegängikeit eines Schiffes, die besser ist als die eines Floßes. Derartige Auftriebskammern können an Booten, Pontons oder Katamaranen sowie auch an Schwim-merstummeln von Flugbooten angebracht werden.
  • Bei einem Gaskissenfahrzeug können zwei der Auftriebskammern vorgesehen sein und wenn sie in aufgeblasenem Zustand voll ausgestreckt sind, ein solches Volumen haben, daß sie das gesamte Ge- wicht des Fahrzeuges tragen können, wobei sich der Fahrzeugboden außerhalb des Wassers auf Grund der Auftriebswirkung befindet. Die Kammern wirken ferner als Doppelkiele. Wenn sie als Seitenwandun,gen dienen sollen, werden sie in dem gleichen Zustand aufrechterhalten, ihr Aufblasdruck kann aber vermindert werden.
  • Die aufblasbaren Kammern können Teilkiele oder ganze Kiele bilden, die bei einem Gaskissenfahrzeug mit am Umfang angeordneten Schürzen dazu benutzt werden, das Kissen in Abteile aufzuspalten, um eine von dem Kissen ausaehende Stabilität zu erreichen.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform nach der Erfindung stehen die Abteile miteinander so in Verbindung, daß Gas von einem Abteil in das andere strömen kann. Vorzugsweise kann die Auftriebskammer zumindest über einen Teil ihrer Seitenwandungen Doppelhäute aufweisen, die einen als Leitung für den Gasdurchtritt wirkenden freien Raum zwischen sich ausbilden. Dadurch wird erreicht, daß das oder die Gaskissen, auf denen das Fahrzeug sich bewegt, von einem Gasvorhang be- grenzt werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein Gaskissenfahrzeug mit erfindungsgemäßen Auftriebskammern in eingezogenem Zustand; F i g. 2 und 3 zeigen in vergrößertem Maßstab Querschnittsansichten eines Teiles des Fahrzeuges nach F i g. 1 in zwei verschiedenen Betriebsphasen und F i g. 4 und 5 Einzelheiten in noch größerem Maßstab.
  • Das Beispiel bezieht sich auf ein Gaskissenfahrzeug mit flachem Boden und mit Zwillings- oder Doppelkielen und einem starren Boden 1. über diesem Boden ist ein eine überdruckkammer 2 bildender hohler Raum vorgesehen, der durch senkrechte Kanäle A von unter den Kanälen A angeordneten Gebläsen B gespeist wird. Das Gas strömt von der überdruckkammer 2 durch einen am Umfang angeordneten Kanal C und von dort durch eine biegsame Umfangsdüse D aus, welche gegen die Mitte des Fahrzeuges zur Bildung eines Gaskissens geneigt ist. Das Fahrzeug wird durch einen oder mehrere Propeller E angetrieben.
  • Teile des Bodens 1 können als ständige Auftriebskaminem ausgebildet sein. Im Boden 1 sind zwei in Längsrichtung verlaufende Ausnehmungen oder Schächte 4 vorgesehen. Mit jeder Ausnehmung ist eine Auftriebskammer verbunden. Diese enthält eine biegsame, wasserundurchlässige Haut 5, welche zu zwei seitlichen Abteilen 5 A und einem unteren Ab- teil 5B aufgeblasen wird. Innerhalb der Kammer sind Streben angeordnet, welche aus in Längsrichtung verlaufenden starren Verbindungen 3, z. B. aus Blech, mit örtlich angebrachten Verstärkungshülsen oder -schläuchen 6 bestehen. Diese Hülsen oder Schläuche 6 sind bei 7 gelenkig am Boden 1 für eine seitliche Schwenkbewegung befestigt. An ihren äußeren Enden sind die Streben an der Haut 5 durch Halter oder Schellen 5C befestigt, welche die benachbarten Kanten der Abteile 5 A, 5B an den starren Verbindungen 3 und Schläuchen 6 abdichten. Die Halter oder Schellen 5D dichten die Ränder der Ab- teile 5A gegenüber dem Boden 1 ab. Diese, Halter oder Schellen machen es möglich, daß die Haut in Teilen ausgeführt wird, welche die Herstellung und einen Austausch im Fall einer Beschädigung erleichtern. An den äußeren Enden der Hülsen oder Schläuche 6 sind außerhalb der Haut Zugorgane, z. B. Kabel 8, befestigt, welche durch den Boden 1 verlaufen und zu einer (nicht dargestellten) Winde führen. Die inneren Enden der Hülsen oder Schläuche 6 und der Verbindungen 3 sind gegenüber dem Boden 1 durch biegsame Abdichtungsstreifen 9 abgedichtet.
  • Zum Inneren der Haut sind Luftleitungen 10 ge-C führt, die zu jedem Abteil der Kammer reichen. Die gleichen Rohre werden dazu benutzt, die Luft aus g der Kammer abzuführen.
  • Die Abmessungen der Haut des unteren Abteils 5B sind derart gewählt, daß bei zurückgezogener Kammer die Häute 5 A der seitlichen Abteile unter das dieses Abteil bildende Feld eingefaltet werden und sich möglichst bündig in die Ausnehmung 4 einfügen. Dann nimmt das durch die zusammengelegte Kammer gebildete »Paket« nicht nur die Ausnehmung ein, sondern bildet eine flache Oberseite, welche eine Fortsetzung der flachen Unterseite des Bodens 1 bildet. Der Luftsog stellt sicher, daß die Ab- teile 5A sich einwärts falten, anstatt sich nach außen auszubauchen, wenn die Kammer eingezogen wird.
  • Unter der Annahme, daß die Kabel frei auslaufen können, wird die Kammer über die Rohre 10 aufgeblasen und weitet sich in den in F i g. 3 dargestellten Zustand mit einem inneren überdruck von ungefähr 0,7 kg7cm2 aus. In diesem Zustand ist der Auftrieb so groß, daß sich die Wasserlinie auf ungefähr der in F i g. 3 dargestellten Höhe 11 befindet. Das Fahrzeug befindet sich nun in einem solchen Zustand, daß es ein Auftriebsfahrzeug mit einem Zwillings- oder Doppelrumpf mit einer ausreichenden Kiellänge und der Fläche eines Verdrängungsfahrzeuges für Wasserbetrieb darstellt. Die in den Zeichnungen dargestellten Kammern haben ungefähr zine Breite von 4,2 ni und eine Tiefe von 2,8 in. Ihre Uänge ist so groß, daß ein Auftrieb für ein Fahrzeug von 100 t Gesamtgewicht erreicht wird. Wenn jetzt der Raum zwischen dem Boden 1 und der Wasseroberfläche 11 (wie es in F i g. 3 mit 12 angedeutet ist) begrenzt von den beiden Kammern mit Druckgas gefüllt wird, kann das Fahrzeug als Gaskissenfahrzeug angesehen werden. Wenn das Gaskissen erzeugt ist, kann der Druck in den Kammern reduziert werden. Darüber hinaus können vom und hinten und, wenn erfor&rlich, in der Mitte weitere aufblasbare oder nicht aufblasbare Schürzenteile abgesenkt werden, um den Gaskissenraum zu vervollständigen.
  • An Stelle der Kabel 8 können die inneren Enden der Streben 3 bei 7 an in der Längsrichtung verlaufenden Drillstäben befestigt werden, deren Drehung die Streben ausschwenkt, und diese können durch Winden innerhalb der Kammer betätigt werden.
  • Das für die Haut verwendete Material kann aus einem gummierten Stoff, wie beispielsweise gewebtem Nylon, bestehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Zusammenfaltbare, in einer Ausnehmung einer Fahrzeugwand angeordnete Auftriebskammer, insbesondere für Gaskissenfahrzeuge, mit in Aufsicht etwa rechteckförmiger Gestalt, die so angeordnet ist, daß die Hauptachse parallel zur Bewegungsrichtung der Kammer verläuft und deren vertikaler Querschnitt in Abteile unterteilt ist, deren Außenoberfläche von Häuten begrenzt ist, wobei die Haut des am weitesten außen gelegenen Abteils im zusammengefalteten Zustand der Kammer die Häute der anderen Abteile überdeckt, und daß öffnungen in der Kammer für das Zuführen und Absaugen von Gas vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Querschnitt der Kammer mindestens drei jeweils eine Spitze enthaltende Abteile (5A, 5B) aufweist, deren Spitzen in der Mitte der Basis der Kammer zusammenstoßen und die symmetrisch zur vertikalen Kammerachse angeordnet und ausgebildet sind und ein von der Achse halbiertes Abteil (5B) enthalten, das am weitesten außen gelegen ist, und daß starre Verbindungen (3) gelenkig die Nahtstellen der Häute (5) der Abteile mit dem hIittelpunkt der Basis der Kammer verbinden, an denen Zugorgane (8) so angreifen, daß beim Zusammenlegen in der Ausnehmung (4) der Wand ein flaches, die Außenwand nicht überragendes Paket entsteht.
  2. 2. Auftriebskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteile (5A, 5B) miteinander so in Verbindung stehen, daß Gas von einem Abteil in das andere strömen kann. 3. Auftriebskammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftriebskammer zumindest über einen Teil ihrer Seitenwandungen Doppelhäute aufweist, die einen als Leitung für den Gasdurchtritt wirkenden freien Raum zwischen sich ausbilden.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: C Französische Patentschriften Nr. 1272-678, 1248 198; USA.-Patentschrift Nr. 1009 123.
DEW37181A 1963-07-27 1964-07-17 Zusammenfaltbare Auftriebskammer Pending DE1241275B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1241275X 1963-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1241275B true DE1241275B (de) 1967-05-24

Family

ID=10885243

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW37181A Pending DE1241275B (de) 1963-07-27 1964-07-17 Zusammenfaltbare Auftriebskammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1241275B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268983B (de) * 1963-08-30 1968-05-22 British Hovercraft Corp Ltd Als Land- und Wasserfahrzeug verwendbares Luftkissenfahrzeug
DE1288925B (de) * 1963-08-23 1969-02-06 British Hovercraft Corp Ltd Luftkissenfahrzeug

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1009123A (en) * 1911-04-11 1911-11-21 Charles Williamson Apparatus for raising sunken vessels.
FR1248198A (fr) * 1960-01-13 1960-10-31 Dispositif de sécurité destiné à empêcher les navires de sombrer
FR1272678A (fr) * 1960-10-14 1961-09-29 Hovercraft Dev Ltd Perfectionnements aux véhicules se déplaçant au-dessus de la terre ou de léau

Patent Citations (3)

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DE1268983B (de) * 1963-08-30 1968-05-22 British Hovercraft Corp Ltd Als Land- und Wasserfahrzeug verwendbares Luftkissenfahrzeug

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