DE1269266B - Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Aminoanthrachinonfarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen AminoanthrachinonfarbstoffenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C09b
Deutsche Kl.: 22 b-3/02
Nummer: 1 269 266
Aktenzeichen: P 12 69 266.9-43
Anmeldetag: 30. September 1964
Auslegetag: 30. Mai 1968
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Aminoanthrachinonfarbstoffen
der Formel
O NH
(D
In dieser Formel bedeutet Ri einen niedrigmolekularen
Alkylrest oder ein Halogenatom, R> einen niedrigmolekularen Alkylrest und R3 ein Wasserstoffatom
oder einen niedrigmolekularen Alkylrest. Der Kern A kann durch Halogenatome substituiert
sein, der Cyclohexylrest B durch Alkylreste.
Diese neuen Farbstoffe werden dadurch hergestellt, daß man ein Anthrachinonderivat der Formel
Verfahren zur Herstellung von
wasserlöslichen Aminoanthrachinonfarbstoffen
wasserlöslichen Aminoanthrachinonfarbstoffen
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter:
Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
6000 Frankfurt, Große Eschenheimer Str. 39
Als Erfinder benannt:
Dr. Frangois Benguerel, Basel (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 11. August 1964 (10466)
O NH
(II)
O R4
mit einer Verbindung der Formel
mit einer Verbindung der Formel
niedrigmolekularen Alkylrest. Das bevorzugte Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, wenn in der
Formel (II) das Symbol R4 für die primäre Aminogruppe
und in der Formel (III) das Symbol R5 für ein Halogenatom steht; das Symbol Ri steht für
diesen Fall vorzugsweise für einen niedrigmolekularen Alkylrest.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der Anthrachinonfarbstoffe der Formel (I) besteht darin, daß man eine Verbindung der Formel
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung der Anthrachinonfarbstoffe der Formel (I) besteht darin, daß man eine Verbindung der Formel
O NH
(III)
unter Abspaltung von Halogenwasserstoff kondensiert und das erhaltene Produkt sulfoniert. In der
Formel II bedeutet Ri ein Halogenatom oder die primäre Aminogruppe. Ro in der Formel (III) steht
für die primäre Aminogruppe, wenn Ri ein Halogenatom
bedeutet, und für ein Halogenatom, wenn Ri die primäre Aminogruppe bedeutet. Steht R.-, Rhein Halogenatom, so bedeutet Ri vorzugsweise einen
(IV)
in !'-Stellung halogeniert und das erhaltene Produkt
sulfoniert.
809 557 411
20
Der Kern A im Anthrachinonderivat (II) ist vorzugsweise
unsubstituiert, kann aber auch, vorzugsweise in den Stellungen 6 und/oder 7, durch Halogenatome
substituiert sein. Der Cyclohexylrest B ist gegebenenfalls substituiert, z. B. durch Alkylreste mit
1 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Wenn Verbindungen der Formel (III) eingesetzt werden, in denen Rö Halogen bedeutet, sind vorzugsweise
die Stellungen 2', 4' und 6' durch niedrigmolekulare Alkylreste, insbesondere durch Methyl- und/
oder Äthylreste, besetzt. Bedeutet Rr, dagegen die primäre Aminogruppe, so enthält der Kern der Verbindung
der Formel (III) vorzugsweise nur "in den Stellungen 2' und 6' die zuvor genannten Alkylgruppen.
In allen Fällen, in denen von Halogenatomen die Rede ist, sind Chlor- und Bromatome bevorzugt.
Die Kondensationsreaktion, die unter Abspaltung von Halogenwasserstoff zwischen den Verbindungen
(II) und (III) vor sich geht, wird unter den hierfür üblichen Bedingungen durchgeführt. Im allgemeinen
wird man bei erhöhter Temperatur kondensieren, vorzugsweise in einem indifferenten Lösungsmittel
bei Temperaturen über 100 C. Als indifferente Lösungsmittel kommen z. B. chlorierte oder nitrierte
aromatische Kohlenwasserstoffe in Betracht. Die Kondensation wird zweckmäßig in Gegenwart eines
säurebindenden Mittels, wie Natriumcarbonat oder Pyridin, und eines Katalysators, beispielsweise in
Gegenwart von Kupfer(I)-chlorid, anderen Kupfer(I)-Verbindungen
oder auch Kupfer(II)-Verbindüngen
oder von metallischem Kupfer durchgeführt. Der erhaltene Farbstoff wird beispielsweise durch
Filtrieren isoliert, vorzugsweise nachdem die Kristallisation durch Zugabe eines Kristallisationsbeschleunigers,
z. B. eines Alkohols, gefördert wurde.
In das Reaktionsprodukt, erhalten durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (II) mit einer
Verbindung der Formel (III) oder durch Halogenieren einer Verbindung der Formel (IV). wird
schließlich in üblicher Weise eine Sulfonsäuregruppe eingeführt. Eine zweite Sulfonsäuregruppe setzt
bereits die besonders guten Eigenschaften der neuen Farbstoffe, streifige Polyamidgewebe gleichmäßig zu
farben, herab. Man sulfoniert vorzugsweise unter Kühlen etwa bei Temperaturen zwischen 0 und
25 C mit konzentrierter Schwefelsäure, die geringe Mengen freies Schwefeltrioxyd. enthält. Das Sulfonierungsprodukt
kann auf Eis gegossen und durch Filtrieren isoliert werden.
Die Halogenierung, z. B. die Bromierung oder Chlorierung einer Verbindung der Formel (IV).
kann vorzugsweise ein einem inerten Lösungsmittel. wie z. B. in Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff. Trichloräthylen
usw., bei Temperaturen von 0 bis 30 C durchgeführt werden.
Die erhaltenen Produkte sind in Wasser gut lösliche blaue Verbindungen. Sie eignen sich besonders zum
Färben von Textilmaterialien wie z. B. Fasern. Fäden, Garnen, Vliesen, Geweben und Gewirken aus
Polyamiden, wie synthetischen Polyamiden.
Hierunter werden beispielsweise Polykondensate aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin. ci-Aminocapronsäure.
Sebacinsäure und Hexamethylendiamin oder Gemischen oder Copolymere!! davon
verstanden oder auch Polykondensationsprodukte aus Adipinsäure oder andern Dicarbonsäuren und
Diaminen oder aus höhermolekularen Aminocarbonsäuren, vor allem ei-Aminoundecansäure.
ferner Polylactame, z. B. Poly-f-caprolaetam oder
Poly-w-capryllactam.
Die von Polypyrrolidon abgeleitete Polyamidfaser kann in gleicher Weise mittels der erfindungsgemäß
herstellbaren Farbstoffe gefärbt werden. . Gewebe aus diesen synthetischen Polyamiden, die
häufig streifig sind, werden völlig gleichmäßig gefärbt. Die neuen Farbstoffe sind jedoch auch zum
Färben von Wolle geeignet. Die erhaltenen Färbungen haben vorzügliche Echtheiten, insbesondere
sehr gute Naßechtheiten, wie Wasser-, Wasch-, Walk-, Meerwasser-, Schweiß- und Sodakochechtheit,
sowie gute Reib und Trockenreinigungsechtheit. Auch die Lichtechtheit ist ausgezeichnet.
Gegenüber dem aus dem »American Dyestuff Reporter« 1957, S. 12, und den aus der deutschen
Patentschrift 631 518 bekannten nächstvergleichbaren
Anthrachinonfarbstoffe!! zeichnen sich die neuen erfindungsgemäß herstellbaren Anthrachinonfarbstoffe
dadurch aus, daß ihre Färbungen auf Nylon eine verbesserte alkalische Schweißechtheit
aufweisen.
Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die
Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
32 Teile l-Amino^-cyclohexylaminoanthrachinon.
30 Teile l-Brom-IAo-trimethylbenzol, 70 Teile Nitrobenzol,
8,5 Teile Natriumcarbonat und 0,2 Teile Kupfer(I)-chlorid werden zusammen 32 Stunden bei
140 erhitzt. Das durch die Reaktion entstandene 1 - (2',4'.6' - Trimethylphenylamino) - 4 - cyclohexylaminoanthrachinon
wird durch Zugabe von Methanol ausgefällt.
10 Teile l-(2',4'.6'-TrimethylphenyIamino)-4-cyclohexylaminoanthrachinon
werden in 50 Teilen Oleum (K)0I)) bei 10 bis 15 sulfoniert. Nach beendeter
Sulfonierung gießt man die Reaktionsmasse auf Eis. filtriert und wäscht mit Natriumchloridlösung (K)" n)
bis zur neutralen Reaktion. Man erhält ein blaues Farbstoffpulver, das Wolle und synthetische Polyamide,
besonders solche, die streifig färben, in blauen
Tönen mit guten Licht- und Naßechtheiten gleichmäßig färbt.
32 Teile 1 -Amino-l-cyclohexylaminoanthrachinon.
44 Teile l-Brom-ZAo-triäthylbenzol. 70 Teile Nitrobenzol.
8.5 Teile Natriumcarbonat und 0.2 Teile KupferfD-chlorid werden zusammen 48 Stunden bei
145 erhitzt. Das durch die Reaktion entstandene l-(2'.4'.6'-Triäthylphenylamino)-4-cyclohe\yIaminoanthrachinon
wird durch Zugabe von Äthanol ausgefällt.
10 Teile l-(2'.4'.6'-Triäthylphenylamino)-4-cyclohexylaminoanthrachinon
werden in 80 Teilen Schwefelsäure (96"(i) bei 0 bis 2 gelöst. Bei derselben
Temperatur werden 38 Teile Oleum (25" n) zugetropft. Nach beendeter Sulfonierung gießt man die Reaktionsmasse
auf Eis. filtriert und wäscht mit 10"niger Natriumchloridlösung. Man erhält ein blaues FarbstoffpulVer.
das Wolle und synthetische Polyamide, besonders solche, die streifig färben, in blauen hellen
Tönen mit guten Licht- und Naßechtheiten gleichmäßia färbt.
45
55
60
Teile l-Amino-^cyclohexylaminoanthrachinon.
Teile l-Brom^-diäthyl-o-methylbenzol, 70 Teile
Nitrobenzol, 8,5 Teile Natriumcarbonat und 0,2 Teile Kupfer(I)-chlorid werden zusammen 42 Stunden bei
erhitzt. Die erhaltene Base wird isoliert und liefert, nach Sulfonierung, ein blaues Farbstoffpulver,
das Wolle und synthetische Polyamide, besonders solche, die streifig färben, in blauen Tönen
mit guten Licht- und Naßechtheiten gleichmäßig
färbt. ο · · ι ,
Teile l-Cyclohexylamino-4-bromanthrachinon.
Teile 2.4.6-Triäthyl-l-aminobenzol. 12 Teile Natriumaeetat
und 0,3 Teile Kupfer(I)-chlorid werden Stunden bei 135 erhitzt. Nach Isolierung wird
die Farbstoffbase sulfoniert. Die färberischen Eigenschaften und Echtheiten des Farbstoffs sind gleich
wie solche des in Beispiel 2 beschriebenen FarbstolTs.
Weitere wertvolle Anthrachinonfarbstoffe, welche nach den Beispielen 1 bis 4 hergestellt werden können,
werden in der folgenden Tabelle beschrieben.
Sie entsprechen der Formel
NH-B
wobei B, Ri, Ro. R:t. Rn und R7 die in der Tabelle
angegebenen Bedeutungen besitzen. Die letzte Ko-
lonne gibt die Nuance der Färbung auf Nylon an.
R,
Nuance der Färbung
auf synthetischen
Polyamiden
7
8
9
8
9
10
12
13
14
15
16
17
18
19
20
13
14
15
16
17
18
19
20
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
Cl
Cl
Br
Br
Br
Br
C2H5
CH3 CH3 CH3
tert.-QHc,
CH3 i CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
C2H5
CH3
CH3
CH3
C2H5
tert.-QR,
CH3
CH3
CH3
CH3
tert.-QHy
CH3
CH3
tert.-QH,
tert.-C4Hg
H H H H
H
H
H
H
H
H
H
Blau
Blau Blau Blau Blau
Blau
Grünstichigblau
Grünstichigblau
Grünstichigblau
Grünstichigblau
Blau
Blau
Blau
Blau
Blau
Grünstichigblau
CH3
Br
CH3
CH3
C2H5 CH3
C2H, CH,
2ri5
CH3
CH3 C2H5
QH5
Blau
Blau Grünstichigblau
Blau
Fortsetzung
| Seispiel | R1 |
| 25 | Br |
| 26 | CH3 |
| 27 | CH3 |
| 28 | CH3 |
| 29 | C2H5 |
| 30 | Cl |
| 31 | Br |
| 32 | Br |
| 33 | C2H5 |
| 34 | CH3 |
R2
| R* | |
| tert.-QHc, | H |
| C2H5 | Cl |
| CH3 | H |
| CH3 | H |
| C2H5 | H |
| tert.-QHg | H |
| CH3 | H |
| CH3 | H |
| CH3 | H |
| H | Cl |
Nuance der Färbung
auf synthetischen
Polyamiden
CH3
C2H5
CH3
CH3
CH3
C2H5
CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
32 Teile l-Amino-4-cyclohexylaminoanthrachinon,
28 Teile 2,4-Dimethyl-l-brombenzol, 70 Teile Nitrobenzol, 8,5 Teile Natriumcarbonat und 0,2 Teile
Kupfer(I)-chlorid werden zusammen 32 Stunden bei 140 erhitzt. Das durch die Reaktion entstandene
l-(2',4'-Dimethylphenylamino)-4-cyclohexylaminoanthrachinon wird durch Zugabe von Methanol ausgefällt.
Nach der Isolierung wird das so erhaltene Reaktionsprodukt in 150 Teilen Chloroform gelöst
und mit 16 Teilen Brom umgesetzt.
10 Teile des erhaltenen l-(2',4'-Dimethyl-6'-bromphenylamino)-4-cycIohexylaminoanthrachinon
werden in 50 Teilen Oleum (10»/„) bei 10 bis 15 sulfoniert.
Nach beendeter Sulfonierung geißt man die Reaktionsmasse auf Eis, filtriert und wäscht mit einer
lO'Yoigen wäßrigen Natriumchloridlösung bis zur neutralen Reaktion. Man erhält ein blaues Farbstoffpulver,
das Wolle und synthetische Polyamide, z. B. streifig färbendes Gewebe, in blauen Tönen mit guten
Licht- und Naßechtheiten gleichmäßig färbt.
Färbevorschrift
Ein Färbebad, bestehend aus 10 000 Teilen Wasser, 2 Teilen des Farbstoffs aus Beispiel 1, 10 Teilen
Glaubersalz und 2 Teilen Eisessig, wird bei einer Temperatur von 40 bis .45 mit 100 Teilen streifig
färbendem synthetischem Polyamidgewebe versetzt. Innerhalb von 30 Minuten erhitzt man das Bad zum
Sieden und beläßt das Bad während weiterer 30 Minuten bei Kochtemperatur. Nach dieser Zeit fügt
man nochmals 2 Teile Eisessig dem Färbebad zu und Blau
Grünstichigblau Blau
Blau
Blau
Blau
Blau
Blau
Blau
Grünstichigblau
Blau
Blau
Blau
Blau
Blau
Grünstichigblau
beendet die Färbung nach weiteren 30 Minuten Kochzeit. Das herausgenommene Färbegut wird
gespült und getrocknet.
Es ist in einem sehr brillanten blauen Ton angefärbt
und besitzt sehr gute Licht- und Naßechtheiten, wie Wasch-, saure und alkalische Walk-, Wasser-, Meerwasser-,
Schweiß- und Reibechtheit. Das Färbegut ist völlig gleichmäßig gefärbt und weist keine Streifigkeit
auf.
Besonders gute Farbstoffe sind diejenigen der Beispiele 1 bis 3, 5 und 27.
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Aminoanthrachinonfarbstoffen der Formel
O NH
55
SO,H
worin Ri einen niedrigmolekularen Alkylrest oder ein Halogenatom, R-2 einen niedrigmolekularen
Alkylrest und R;; ein Wasserstoffatom oder einen
niedrigmolekularen Alkylrest bedeutet und der Kern A durch Halogenatome und der Cyclohcxylrest
B durch Alkylreste substituiert sein
kann, dadurch gekennzeichnet, daß man a) ein Anthrachinonderivat der Formel
O NH
(ID
foniert, oder daß man b) eine Verbindung der Formel
O NH < B
worin Ri die primäre Aminogriippe oder ein in 2'-Stellung halogeniert und das erhaltene
Halogenatom bedeutet, mit einer Verbindung der ι? Produkt sulfoniert.
Formel 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch ge-
R kennzeichnet, daß man ein Anthrachinonderivat
1 der im Anspruch 1 angegebenen Formel (III).
in der R.-, ein Halogenatom und Ri einen niedrigmolekularen
Alkylrest und R:s ein Wasserstoffatom oder einen niedrigmolekularen Alkylrest bedeuten, mit einer Verbindung der im Anspruch
1 angegebenen Formel (II). in der Ri die primäre Aminogriippe bedeutet, umsetzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 631 51H:
American Dyestuff Reporter. 1957. S. 12.
Deutsche Patentschrift Nr. 631 51H:
American Dyestuff Reporter. 1957. S. 12.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine mit Erläuterungen versehene Färbelalel ausgelegt worden.
(III)
worin R-, für die primäre Aminogruppe steht,
wenn Ri ein Halogenatom bedeutet, oder für ein
Halogenatom, wenn Ri die primäre Aminogriippe bedeutet, unter Abspaltung von Halogenwasserstoff
kondensiert und das erhaltene Produkt sul-
809 557/411 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
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