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DE1269058B - Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers an Uhren - Google Patents

Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers an Uhren

Info

Publication number
DE1269058B
DE1269058B DE19651269058 DE1269058A DE1269058B DE 1269058 B DE1269058 B DE 1269058B DE 19651269058 DE19651269058 DE 19651269058 DE 1269058 A DE1269058 A DE 1269058A DE 1269058 B DE1269058 B DE 1269058B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
engaging member
teeth
ratchet wheel
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651269058
Other languages
English (en)
Inventor
Mikhail F Novikov
Alexandr P Ananiev
Robert Z Kulikov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G CHISTOPOLSKY CHASOVOI ZD
Original Assignee
G CHISTOPOLSKY CHASOVOI ZD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G CHISTOPOLSKY CHASOVOI ZD filed Critical G CHISTOPOLSKY CHASOVOI ZD
Priority to DE19651269058 priority Critical patent/DE1269058B/de
Publication of DE1269058B publication Critical patent/DE1269058B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/02Back-gearing arrangements between gear train and hands
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/02Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction
    • G04B11/022Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction with a ratchet which makes contact with the rotating member by means of teeth

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers an Uhren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers an Uhren mit einem fest mit der Sekundenzeigerwelle verbundenen, wolfszahnartig verzahnten Rastrad mit 60 Zähnen und einem mit diesem zusammenwirkenden federbelasteten und beweglich angeordneten Eingriffsglied, welches den Sekundenzeiger bei jeder Umdrehung in 60 Lagen festhält.
  • Eine insbesondere von den mechanischen Uhren her bekannte Einrichtung obenerwähnter Gattung ist zwar gegenüber anderen Lösungen, welche einen komplizierten Aufbau haben und viel Platz erfordern, verhältnismäßig einfach, erfordert aber immer noch einen zu großen Aufwand für die Montage bzw. die Justierung.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers noch mehr zu vereinfachen und so die Herstellung von Uhren mit schrittweise bewegtem Sekundenzeiger weiter zu erleichtern und ihre Dicke gegenüber den Uhren mit herkömmlichen Einrichtungen dieser Art zu verkleinern.
  • Dieses Ziel wird bei einer Einrichtung der oben aufgeführten Art erfindungsgemäß durch eine solche Form des Eingriffsgliedes und der Zähne des Rastrades erreicht, daß der Sekundenzeiger unter Ausnutzung des Zahnspiels des die Sekundenzeigertriebgruppe mit deren Antriebsrad verbindenden Zahnradpaares bei jedem Schritt in einen dem Rastschritt angenähert gleichen Winkel sprunghaft gedreht wird und darauf fast eine volle Sekunde in Ruhe beharrt.
  • Das Eingriffsglied ist bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zweckmäßigerweise so gestaltet, daß seine Eingriffsflächen unter verschiedenen Neigungswinkeln zu der Verbindungslinie zwischen dem Rastenradmittelpunkt und der Eingriffsgliedspitze stehen und daß die Rastenradzähne eine scharfe Spitze aufweisen. Nach der Erfindung ist es weiter vorteilhaft, das Eingriffsglied an einem schwingbar gelagerten Hebel zu befestigen, wobei der Hebel und das Eingriffsglied ein Ganzes bilden können. Nach einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung wird das Eingriffsglied in Führung gelagert. In diesem Fall kann es auf einem Teil befestigt werden, der eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann oder auch ein Ganzes mit diesem Teil bildet.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Ausführungsvariante der Erfindung in Anwendung an mechanische Armbanduhren mit zentralem Sekundenzeiger im Prinzipbild, F i g. 2 den Eingriff (die Zusammenwirkung) zwisehen dem Eingriffsglied und dem 60zähnigen Rastenrad, F i g. 3, 4, 5, 6 verschiedene AusführuDgsmöglichkeiten für das Eingriffsglied in schematischer Darstellung.
  • Das von einem Zwischenrad 4 des Räderwerkes angetriebene Trieb 1 des zentralen Sekundenzeigers 2 dreht bei seiner Bewegung ein fest an ihm angebrachtes Rastenrad 3 mit, welches 60 Zähne aufweist. Dabei nähert sich die Spitze 5 eines Rastenzahnrades 6, auf der Eingriffsfläche 17 des Eingriffsgliedes 8 gleitend, der Spitze des Eingriffsgliedes und erreicht die labile Kipplage 9, wobei das Eingriffsglied 8 nach oben abgedrückt wird.
  • Gleich darauf eilt der Zahn 6 des Rastenrades und somit das Trieb 1 zusammen mit dem Sekundenzeiger 2 unter der Wirkung der Feder 10 und der Eingriffsfläche 18 sprunghaft in der gleichen Bewegungsrichtung vor und erreicht hiermit die nächstfolgende Rastlage, bei der sich das Eingriffsglied mit seinen beiden Eingriffsflächen auf die Spitzen zweier benachbarter Zähne des Rastenrades stützt.
  • Das Zahnspiel im Zahnradpaar: Zwischenrad 4-Zeigertrieb 1, das bei üblichen Verzahnungen für den vorliegenden Zweck fast immer ausreicht, wird hier dazu ausgenutzt, ein Voreilen des Triebes 1 zusammen mit dem Sekundenzeiger 2 und dem Rastenrad 3 bis in die nächste Rastlage zu verwirklichen. Das Trieb 1 verbleibt in dieser nun erreichten Rastlage so lange in Ruhe, bis das Zwischenrad 4 bei dem fortdauernden Lauf des Räderhauptwerkes den Triebzahn mit einem von seinen Zähnen einholt und die nächstfolgende Zahnspitze des Kastenrades hinter die Spitze des Eingriffsgliedes bringt. Dann wiederholt sich das ganze Spiel.
  • Das Ankerrad 11, das Sekundenrad 12, das Minutenrad 13 und die Federhaustrommel 14 unterscheiden sich nicht von den gleichen Teilen, wie sie allgemein in den Uhrwerken verwendet werden.
  • Da die Eingriffsflächen 17 und 18 unter verschiedenen Neigungswinkeln zu der Verbindungslinie zwischen dem Rastenradmittelpunkt und der Eingriffsgliedspitze stehen, sind auch die Drehwinkel unterschiedlich, die das Kastenrad von der ersten Rastlage bis zur labilen Kipplage unter der Wirkung des Zwischenrades 4 und von der labilen Kipplage in die nun folgende Rastlage unter der Wirkung der schrägstehenden Eingriffsfläche 18 des Eingriffsgliedes zurückzulegen hat.
  • Dabei werden die Neigungswinkel der Eingriffsflächen zweckmäßigerweise so gewählt, daß bei jedem Schritt, d. h. bei jeder Weiterschaltung in die andere Rastlage, die einem Drehwinkel von 6° entspricht, die Verstellung des Kastenrades von der ersten Rastlage in die Kipplage viel weniger ist als dieselbe beim Voreilen des Kastenrades in die nächstfolgende Rastlage, das von dem Eingriffsglied bewirkt wird. Wird nämlich die Neigung der Eingriffsfläche so gewählt, daß der Drehwinkel des Kastenrades von der Rastlage bis zur Kipplage etwa t/6.; 1° beträgt, so erfolgt der Übergang von der einen Rastlage in die andere bei Uhren mit einer Schwingperiode der Unruh von 0,4 Sekunden fast momentan, so daß der Sekundenzeiger seine jeweilige Ruhelage beinahe eine volle Sekunde beibehalten kann. In dieser Hinsicht ist es vorteilhaft, die Spitzen der Rastenradzähne und des Eingriffsgliedes möglichst scharf auszubilden und das Eingriffsglied aus einem Werkstoff herzustellen, der seine Eingriffsflächen mit höchster Güte bearbeiten läßt. Als solcher Werkstoff kann beispielsweise Rubin gewählt werden.
  • Es ist nach der Erfindung vorteilhaft, das Eingriffsglied, wenn dieses einen selbständigen Teil bildet, auf einem schwingbar gelagerten Hebel 15, der mit einer Feder 10 belastet wird, in der gleichen Weise zu befestigen, wie dies bei Befestigung von Paletten in der Ankergabel gewöhnlicher Uhren der Fall ist. Dabei kann das Eingriffsglied 8 auch als ein Ganzes mit dem Hebel 15 hergestellt werden.
  • In einigen Fällen ist es dagegen vorteilhafter, das Eingriffsglied in einem Halter 16 zu befestigen, der in gerader Führung hin und her verschiebbar gelagert wird.
  • Nach einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung werden das Eingriffsglied und der Halter 16 zu einem Teil vereinigt, der ebenfalls gerade geführt wird.
  • Die die Rastkraft erzeugende Feder 10 kann verschieden gestaltet werden, jedoch ist es am günstigsten, für diesen Zweck eine gerade Blattfeder, wie dies bei oben angeführten Ausführungsvarianten der Fall ist, oder eine Spiralfeder von der Art einer Unruhfeder zu verwenden.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung läßt sich vorzugsweise bei Uhrwerken einsetzen, bei denen das Trieb des zentralen Sekundenzeigers in den Getriebezug durch ein Doppelzwischenrad eingeschaltet wird oder durch eine Bremsfeder belastet wird. Dabei wird im ersten Fall das Doppelrad durch ein einfaches ersetzt und im zweiten die Bremsfeder aufgehoben.
  • Die Erfindung ermöglicht auch eine sprunghafte Bewegung des Zeigers alle 2 Sekunden. Um dies zu erreichen, wird anstatt des 60zähnigen ein 30zähniges Kastenrad verwendet.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers von Uhren mit einem fest mit der Sekundenzeigerwelle verbundenen wolfszahnartig verzahnten Rastrad mit 60 Zähnen und einem mit diesem zusammenwirkenden federbelasteten und beweglich angeordneten Eingriffsglied, welches den Sekundenzeiger bei jeder Umdrehung in 60 Lagen festhält, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h eine solche Form des Eingriffsgliedes (8) und der Zähne (6) des Rastrades (3), daß der Sekundenzeiger unter Ausnutzung des Zahnspiels des die Sekundenzeigertriebgruppe mit deren Antriebsrad verbindenden Zahnradpaares bei jedem Schritt um einen dem Rastschritt angenähert gleichen Winkel sprunghaft gedreht wird und darauf fast eine volle Sekunde in Ruhe beharrt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsflächen des Eingriffsgliedes unter verschiedenen Neigungswinkeln zu der Verbindungslinie zwischen dem Rastenradmittelpunkt und der Eingriffsgliedspitze stehen und daß die Rastenradzähne scharfe Spitzen aufweisen.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffsglied auf einem schwingbar gelagerten Hebel befestigt ist oder mit diesem zusammen ein Ganzes bildet.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffsglied auf einem gerade geführten Teil befestigt ist oder mit diesem ein Ganzes bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 4355.
DE19651269058 1965-08-03 1965-08-03 Einrichtung zur schrittweisen Bewegung des Sekundenzeigers an Uhren Pending DE1269058B (de)

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DE1269058B true DE1269058B (de) 1968-05-22

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH4355A (fr) * 1892-01-12 1892-08-15 Frere Louis Brandt Et Nouveau système de seconde indépendante

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH4355A (fr) * 1892-01-12 1892-08-15 Frere Louis Brandt Et Nouveau système de seconde indépendante

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