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DE204506C - - Google Patents

Info

Publication number
DE204506C
DE204506C DE1906204506D DE204506DA DE204506C DE 204506 C DE204506 C DE 204506C DE 1906204506 D DE1906204506 D DE 1906204506D DE 204506D A DE204506D A DE 204506DA DE 204506 C DE204506 C DE 204506C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
elevation
head piece
giving
nuts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1906204506D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE204506C publication Critical patent/DE204506C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT37941D priority Critical patent/AT37941B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/02Fluid-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/26Assembling or dismounting recoil elements or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204506 KLASSE 72 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 173761 vom 9. April 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1906 ab. Längste Dauer: 8. April 1920.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung nach Patent 173761, bei welcher die Mechanismen zur Übertragung der Elevationsbewegung auf die Reguliervorrichtung der Bremse so an der Stirnplatte der Oberlafette befestigt sind, daß sie immer nur in richtiger Beziehung zu den an der Oberlafette verbliebenen Teilen wieder eingesetzt werden können. Bei dieser Einrichtung ist es ausgeschlossen, eine nachträgliche Regulierung von Hand aus vorzunehmen und kleine Fehler, wie sie bei der Fabrikation und Montage kaum zu vermeiden sind, auszugleichen. Die Bremswirkung kann hierdurch unter Umständen ungünstig beeinflußt werden.
Die vorliegende Erfindung sieht nun Mittel vor, um die den Rücklauf regulierenden Teile beim Einschießen des Geschützes noch beliebig einstellen, adjustieren und so die Bremswirkung ändern zu können, ohne die in Patent 173761 gekennzeichneten Eigenschaften zu beeinträchtigen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 bis 3 zeigen eine Anordnung, bei der in beliebiger Weise die Elevationsbewegung in eine Drehbewegung einer längs gelagerten Zwischenwelle umgesetzt und von ■ dieser durch Zahn segmente auf die Kolbenstange übertragen wird. Fig. 1 zeigt das Zahngetriebe in Ansicht von hinten, Fig. 2 in Mittelschnitt. Fig. 3 entspricht Fig. 2 bei einer anderen Ausführungsform. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform bei Antrieb der Kolbenstange durch einen Schubhebel von der Zwischenwelle ans und Fig. 5 eine Ausführungsform bei Antrieb der Kolbenstange durch eine Zahnstange in Übereinstimmung mit den im Hauptpatent dargestellten Ausführungsbeispielen.
In den Fig. 1 und 2 ist α die Stirnplatte, welche die Wiege vorn abschließt und um einen an der Wiege gelagerten Bolzen b abgeklappt werden kann. In der Stirnplatte α ist ein Kopfstück c drehbar gelagert und gegen Festrosten durch eine Bronzeeinlage d von α getrennt. Die Kolbenstange e ist mit ihrem Kopfe f durch einen Keil g im Kopfstück c befestigt. Der Keil g ist so ausgebildet, daß er nur bei einer bestimmten Lage der Kolbenstange dem Kopfstück c gegenüber eingesetzt werden kann. Auf das Kopfstück c, welches von außen in die Stirnplatte eingeschoben wird, ist von innen ein Ring h mit einem _ Zahnkranz i drehbar aufgesetzt; durch Bajonettverschluß sind der Ring h und das Kopfstück c gegen Längsverschiebung in bezug aufeinander und die Platte α gesichert. Eine willkürliche Verdrehung der beiden Teile c und h gegeneinander ist unmöglich gemacht durch die Schnecke m, welche in dem Ring h unverschiebbar gelagert ist und in eine entsprechende Verzahnung des Kopfstückes c faßt. Die Schnecke m ermöglicht aber eine Verstellung und genaue Einstellung des Ringes h
auf dem Kopfstück c, indem man sie mittels eines Stiftes dreht, der in die Bohrungen η des Kopfes ο paßt. Der Zahnkranz i steht in Eingriff mit dem drehbar an der Stirnplatte α befestigten Zahnsegment k, welches mit der vierkantigen Ausarbeitung seiner Nabe nur in einer bestimmten Stellung über das Ende der längs gelagerten Zwischen welle geschoben werden kann. Die Einrichtung kommt
ίο folgendermaßen zur Verwendung: Zeigt sich beim Einschießen des Geschützes, daß die Bremswirkung nicht die gewünschte ist, so verdreht man die Kolbenstange bei abgeklappter Stirnplatte derart, daß die Bremse in richtiger Weise beeinflußt wird. Wollte man jetzt die Stirnplatte schließen, so würde zwar das Zahnsegment k mit seiner Nabe über das Wellenende Z fassen, aber der Kolbenstangenkopf/ würde sich nicht mehr in das Kopfstück c einschieben. Man verdreht deswegen die Schnecke m, während man gleichzeitig das Zahngetriebe festhält, so lange, bis das Kopfstück c genau über den Kolbenstangenkopf f paßt und die Stirnplatte sich wieder schließen läßt.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Anordnung wie Fig. ι und 2. Die gleichen Teile sind durch die gleichen Buchstaben bezeichnet wie vorher. Der Unterschied gegenüber der ersten Ausführung besteht darin, daß das Kopfstück c und der Ring h mit dem Zahnkranz i mit Konus aufeinandergesetzt sind und durch eine Mutter ζ festgeklemmt werden. Der Konus gestattet nach Lösen der Mutter ζ eine beliebige Einstellung des Zahnkranzes i dem Kopfstück c gegenüber entweder von Hand aus oder durch einen ähnlich wie vorher angeordneten Schneckentrieb.
In Fig. 4 ist eine Ausführung gezeichnet, bei welcher die Drehung der Kolbenstange durch eine an den Kurbelarm q der Zwischenwelle I angelenkte Schubstange r bewirkt wird. Mit dem Kopfstück c ist ein Ring s fest verbunden, welcher einen kugelförmigen Ansatz t besitzt. Hier greift die Schubstange r an, so daß sie den Schwingungen bei der Verdrehung frei folgen kann. Die Länge der Schubstange r kann durch die Stellmuttern u beliebig verändert und hierdurch einer etwa nötigen Verdrehung der Kolbenstange e Rechnung getragen werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 5 ist auf das Kopfstück c ein Zahnkranz υ fest aufgeschraubt, welcher mit einem- Zahnstück w in Eingriff steht. Letzteres kann auf der Schubstange χ beliebig verstellt und durch die Muttern y gesichert werden. Die Schubstange χ wird wieder, wie bei der vorigen Ausführung, durch den Kurbelarm q der Zwischenwelle I bewegt. Auch hier können die Lage der Kolbenstange und somit die Durchflußöffnungen beliebig geregelt werden, da die die richtige Zusammensetzung sichernden Teile durch Verschieben des Zahnstückes w entsprechend eingestellt werden können.

Claims (5)

Pate nt-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Sicherung des richtigen Zusammensetzehs der zur Übertragung der Elevationsbewegung auf den Bremsmechanismus dienenden Teile bei Rohrrücklaufgeschützen mit selbsttätiger Regulierung des Rücklaufs nach Patent 173761, dadurch gekennzeichnet, daß die die Elevationsbewegung auf die Reguliervorrichtung übertragenden und an der Stirnplatte befestigten Organe mit einer Stellvorrichtung versehen sind, welche es gestattet, die das richtige Zusammensetzen der Regelungsorgane sichernden unrunden oder unsymmetrischen Verbindungsglieder gegeneinander zu verstellen, so daß einem zur Regelung der Bremswirkung nötigen Verdrehen der Kolbenstange Rechnung getragen werden kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Geben der Elevation sich drehendes Zahnrad durch einen selbsthemmenden Schneckentrieb dem die Kolbenstange tragenden Kopfstück gegenüber einstellbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Geben der Elevation sich drehendes Zahnrad mit Konus auf das die Kolbenstange tragende Kopfstück aufgesetzt ist, so daß die beiden Teile beliebig gegeneinander verstellt und durch eine Mutter festgeklemmt werden können.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das die Kolbenstange tragende Kopfstück von einer beim Geben der Elevation schwingenden Welle aus durch eine Schubstange bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schubstange durch Muttern oder andere geeignete Mittel verändert werden kann.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das die Kolbenstange tragende Kopfstück mit Zähnen in eine Zahnstange faßt, die von einer beim Geben der Elevation schwingenden Welle mittels einer Kurbel bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange mit Hufe, von Muttern o. dgl. ■ verstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906204506D 1906-08-21 1906-08-21 Expired - Lifetime DE204506C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37941D AT37941B (de) 1906-08-21 1906-11-09 Einrichtung zur Sicherung des richtingen Zusammensetzens der zur Übertragung der Elevationsbewegung auf den Bremsmechanismus dienenden Teile bei Rohrrücklaufgeschützen mit selbsttätiger Regulierung des Rücklaufes.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE204506C true DE204506C (de)

Family

ID=466831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906204506D Expired - Lifetime DE204506C (de) 1906-08-21 1906-08-21

Country Status (1)

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DE (1) DE204506C (de)

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