DE508830C - Vorrichtung zur Schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an RechenmaschinenInfo
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- DE508830C DE508830C DET35653D DET0035653D DE508830C DE 508830 C DE508830 C DE 508830C DE T35653 D DET35653 D DE T35653D DE T0035653 D DET0035653 D DE T0035653D DE 508830 C DE508830 C DE 508830C
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
25. OKTOBER 1930
25. OKTOBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 508830 KLASSE 42 m GRUPPE
Es sind Rechenmaschinen mit einer Vorrichtung zur schrittweisen Verschiebung des
Schlittens bekannt, bei denen ein aus einem Federwerk, Elektromotor o. dgl. bestehender
Antrieb und eine Schrittsperre vorhanden ist, die entgegen der Wirkung einer Feder
o. dgl. von Hand oder von einem mit dem Einstellwerk umlaufenden Teil zwecks absatzweiser
Verschiebung des Schlittens betätigt werden kann.
Um bei solchen Rechenmaschinen auch noch eine Verschiebung des Schlittens von
Hand nach rechts oder links um mehrere Stellen jederzeit ausführen zu können, ohne
den Zusammenhang des Schlittens mit dem Antrieb lösen zu müssen, sind gemäß der Erfindung zwischen dem Antrieb und der
Schrittsperre zwei entgegengesetzt wirkende, einseitige Schaltvorrichtungen vorgesehen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Auf der Grundplatte c einer Rechenmaschine (Abb. i) ist ein Federwerk d befestigt,
dessen drehbare Achse ü!1 mit zwei Zahnrädern
e, f fest vereinigt ist. Das größere Zahnrad e kämmt mit der Zahnstange b eines
Schlittens a, während das andere als Kettenrad ausgebildete, kleinere Zahnrad f durch
eine Kette g mit einem zweiten Kettenrade h in Bewegungszusammenhang steht, das auf
einer Achse i frei drehbar ist. An dem Kettenrade h ist eine unter der Wirkung
einer Feder stehende Klinke h1 gelagert, die in ein auf der Achse i (Abb. 2) frei drehbares
Sperrad i2 eingreift. An diesem Sperrrade
i2 ist wiederum eine Klinke i4 drehbar,
die unter der Wirkung einer Feder i5 in die
Verzahnung eines auf der Achse i aufgekeilten Sperrades /3 hineinragt. Die Zähnung der
beiden Sperräder i2 und iz ist entgegengesetzt
gerichtet, und die Feder P ist so stark gewählt, daß die Klinke i1 beim Antriebe durch
das Federwerk d nicht ausgehoben wird. An der drehbaren Achse i ist ein Steigrad i1 befestigt,
auf das ein Anker k hemmend einwirkt, der um einen Stift /c1 drehbar ist und
mit dessen freiem Schenkel k2 eine Zugfeder m verbunden ist. Das andere Ende
dieser Feder m ist am Maschinengestell befestigt. Zwei Anschläge n, n1 begrenzen den
Ausschlag dieses Ankers k, der entweder durch eine Drucktaste 0 oder durch einen einseitig
wirkenden und mit einer Welle p umlaufenden Treiber q (Abb. 3) aus seiner gezeichneten
Ruhestellung in die andere Endstellung gebracht werden kann, aus der er durch die Feder m wieder in die Ruhestellung
zurückgeschwenkt wird. Bei jeder Hinundherschwingung des Ankers k wird das angetriebene
Steigrad i1 um eine Zahnteilung im
Sinne des Pfeiles χ gedreht. Mit dem Zahnrade e des Federwerkes d ist ein Stift d2 vereinigt,
der gegen einen ortsfesten Anschlage?3 trifft, wenn die Wirkung des Werkes d beendet
ist.
Wird die Taste 0 gedrückt, wenn sich der Schlitten α mit seiner Zahnstange b in der
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linken Endstellung befindet, so wird durch diesen Druck und die Wirkung der Rückholfeder
m der Anker k einmal hin und her bewegt
und das Steigradi1 weitergeschaltet, weil das Federwerk d unter Vermittlung des
Kettentriebes f, g, h und des Schaltwerkes h1,
i2, i das Rad i1 in der Pfeilrichtung χ antreibt.
Dabei dreht sich auch das Zahnrad e um eine Teilung, und dieses schiebt vermittels
der Zahnstange b den Schlitten α in die erste Dekadenstellung. Ist der Schlitten α nach
und nach ganz nach rechts herausgeschoben, so liegt der Stift d2 am Anschlage d3 an, und
die Wirkung des Federwerkes d ist aufgehoben. Beim Zurückschieben des Schlittens a
in die linke Ausgangsstellung wird das Federwerk wieder gespannt, und das Schaltwerk
h1, i2 ermöglicht dabei das Zurückschieben
des Schlittens a, ohne das das Steigrad i1 dabei mitzudrehen ist, da die Klinke h1
über die Zahnlücken des Sperrades i2 hinweggleitet
und in eine andere Lücke einfällt. Das andere Schaltwerk i*, is, iB läßt eine Verschiebung
des Schlittens α von Hand ohne Mitnahme des Steigrades i1 nach rechts zu,
weil dann die Klinket4 über die dem Sperrrade
i2 entgegengesetzt gerichtete Zähnung des Sperrades i3 hinwegschneppern kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen mit einem aus einem Federwerk, Elektromotor o. dgl. bestehenden und die Verschiebung des Schlittens bewirkenden Antrieb und einer Schrittsperre, die von Hand oder mit einem mit dem Einstellwerk umlaufenden Teil zwecks absatzweiser Verschiebung des Schlittens betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb (d) und der Schrittsperre (i1, k) zwei entgegengesetzt wirkende, einseitige Schaltvorrichtungen (h1, i2 und i4, i3) vorgesehen sind, die die Verschiebung des Schlittens (α) von Hand nach beiden Richtungen zulassen, ohne daß die Schrittsperre (i1, k) dabei in Tätigkeit tritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET35653D DE508830C (de) | 1928-02-24 | 1928-02-24 | Vorrichtung zur Schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET35653D DE508830C (de) | 1928-02-24 | 1928-02-24 | Vorrichtung zur Schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508830C true DE508830C (de) | 1930-10-25 |
Family
ID=7559334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET35653D Expired DE508830C (de) | 1928-02-24 | 1928-02-24 | Vorrichtung zur Schrittweisen Verschiebung eines Schlittens an Rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508830C (de) |
-
1928
- 1928-02-24 DE DET35653D patent/DE508830C/de not_active Expired
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