DE1268978B - Verschlussventil fuer Schutzbauten - Google Patents
Verschlussventil fuer SchutzbautenInfo
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- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B13/00—Special devices for ventilating gasproof shelters
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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- Emergency Management (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A62b
Deutsche Kl.: 61 a - 29/07
P 12 68 978.0-25
22. April 1966
22. Mai 1968
22. April 1966
22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft ein Verschlußventil für Schutzbauten mit einem in einem zylindrischen Gehäuse
verschiebbaren rohrförmigen, an seinem einen Ende geschlossenen Verschlußkörper, dessen Mantel
mit Öffnungen versehen ist, die in der Offenstellung des Ventils sich mit Öffnungen im Gehäuse decken,
und der entgegen der Wirkung von Federmitteln in die Schließstellung verschiebbar ist.
Es ist ein Verschlußventil dieser Art bekannt, dessen Verschlußkörper an seinem der ihn beaufschlagenden
Druckwelle zugekehrten Ende geschlossen ist. Die den rohrförmigen Teil abschließende Fläche
dient als Prallfläche. Beim Auftreffen der Druckwelle einer außerhalb des Schutzbaus stattfindenden
Explosion auf die Prallfläche wird das Verschlußventil zwar dadurch geschlossen. Bei der in kurzem
Zeitabstand folgenden Unterdruckwelle jedoch, die für die im Schutzbau befindlichen Menschen ebenfalls
außerordentlich gefährlich ist, wird das Ventil wieder geöffnet. Der durch das bekannte Verschlußventil
gebotene Schutz ist somit unvollkommen.
Dieser Mangel tritt bei einem weiteren bekannten Verschlußventil nicht ein, dessen Verschlußkörper
gegen die Wirkung von ihn in zwei entgegengesetzten Richtungen belastenden Federmitteln in eine bei
Druck und eine bei Sog schließende Stellung verschiebbar ist. Dieser Verschlußkörper ist jedoch als
nach dem Schutzrauminnern gewölbter oder konisch zulaufender Hohlkörper ausgebildet, dessen gesamte
Fläche von der Druck- oder Sogwelle beaufschlagt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das zuerst beschriebene Verschlußventil so zu verbessern,
daß es den Schutzraum sowohl während der Druckais auch während Unterdruckphase nach außen
sicher abschließt. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß der Verschlußkörper
an seinem innenseitigen Ende geschlossen und gegen die Wirkung weiterer, ihn in entgegengesetzter Richtung
wie die ersten belastender Federmittel in eine zweite, der ersten entgegengesetzte Verschlußlage
verschiebbar ist. Bei dem Verschlußventil gemäß der Erfindung hat der die Luftdurchtrittsöffnungen
schließende, parallel zur einfallenden Luftstoßwelle angeordnete Teil des Verschlußkörpers ebenfalls am
Auslösen der Schließbewegungen keinen Anteil, so daß auch bei diesem Ventil ein Ansprechen, also ein
Schließen des Ventils, bereits auf den normalerweise im Schutzraum durch die Ventilatoren hervorgerufenen
geringfügigen Unterdruck nicht eintritt.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse an seinem innenseitigen Ende ebenfalls
Verschlußventil für Schutzbauten
Anmelder:
Börje August Eliasson, Göteborg (Schweden)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Koepsell, Patentanwalt,
5000 Köln, Am Hof 16
5000 Köln, Am Hof 16
Als Erfinder benannt:
Börje August Eliasson, Göteborg (Schweden)
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 29. April 1965 (5610)
geschlossen, und die nach außen wirkenden Federmittel sind zwischen den beiden Stirnwänden von
Gehäuse und Verschlußkörper angeordnet. Die nach innen wirkenden Federmittel können auf die Außenseite
der Stirnwand des Verschlußkörpers einwirken.
Vorteilhaft ist dem Gehäuse ein rohrförmiger Leitkörper vorgeschaltet und der Verschlußkörper an
seinem vorderen Ende mit einem nach außen gerichteten Flansch versehen. Das Gehäuse kann unter
Freilassen eines Ringraums in einem außenseitig geschlossenen, innenseitig offenen Rohr größeren
Innendurchmessers angeordnet sein. Ferner kann das geschlossene innenseitige Ende des Verschlußkörpers
mit einer Führung versehen sein, die eine Drehung des Verschlußkörpers um seine Längsachse verhindert.
Diese Führung kann aus einer an dem Verschlußkörper gleichachsig angeschlossenen Stange
od. dgl. mit unrundem Querschnitt bestehen, welche in eine Durchbrechung entsprechenden Querschnitts
geführt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Verschlußventil in der Offenstellung und
F i g. 2 die Geschlossenstellung des Ventils.
Das Verschlußventil ist in der Wand 2 eines Schutzraums 3 angeordnet. Durch die Wand erstreckt
sich ein Rohr 5, das an seinem äußeren Ende einen nach außen gerichteten Ringflansch 6 aufweist. Im
Rohr befindet sich koaxial zu diesem ein zylindrisches Gehäuse 7, dessen Außendurchmesser beträcht-
809 550/25
lieh kleiner ist als der Innendurchmesser des Rohrs.
Rohr und Gehäuse 5 bzw. 7 begrenzen einen Ringraum 8. Das zylindrische Gehäuse ist an seinem
innenseitigen Ende durch eine Stirnwand 9 verschlossen und an seinem äußeren Ende mit einem nach
außen gerichteten ringförmigen Flansch 10 versehen, der den Ringflansch 6 des Rohrs S überdeckt. Dem
Gehäuse 7 ist ein rohrförmiger Leitkörper 11 vorgeschaltet, der an seinem innenseitigen Ende mit
einem nach außen gerichteten Ringflansch 12 versehen ist. Dieser liegt an der Außenseite des Flansches
10 an. Die drei Flansche sind miteinander in geeigneterWeise, z. B. durch Bolzen, verbunden.
Der Durchmesser des Leitkörpers 11 ist wesentlich größer als der des zylindrischen Gehäuses 7. Im
Innern des Gehäuses ist der Verschlußkörper 13 axial verschiebbar gelagert, der an seinem innenseitigen
Ende eine Stirnwand 14 aufweist und an seinem äußeren Ende mit einem ringförmigen, nach außen
gerichteten Flansch 15 versehen ist. Dieser reicht mit seinem Außenrand fast bis an die innere Mantelfläche
des Leitkörpers 11.
Der Mantel 16 des Verschlußkörpers 13 ist mit Löchern 17 versehen, die in der Offenstellung
(F i g. 1) einer entsprechenden Anzahl von Löchern 18 im Mantel 19 des Gehäuses 7 gegenüberliegen.
An der Stirnwand 9 des Gehäuses 7 sind parallel zur Längsachse des Gehäuses einige Bolzen 20 befestigt.
Die Bolzen ragen durch Löcher 21 in der Stirnwand 14 des Verschlußkörpers 13 hindurch.
Zwischen den beiden Stirnwänden 9 und 14 sind als Federmittel 23 Schraubenfedern und auf der anderen,
nach außen gekehrten Seite der Stirnwand 14 zwischen auf den Bolzen 20 aufgeschraubten Muttern 22
und der Stirnwand 14 als Federmittel 24 gewölbte Blattfedern angeordnet.
Die Federn sind so eingestellt, daß der Verschlußkörper 13 bei normalen Verhältnissen die in F i g. 1
dargestellte Lage einnimmt. In dieser ist der Schutzraum 3 über den Ringraum 8 und die Löcher 18 und
17 mit der Außenluft verbunden. Somit kann durch die im Schutzraum angeordneten Ventilatoren Luft
angesaugt werden. Der dadurch im Schutzraum 3 hervorgerufene Unterdruck hat auf die Lage des Verschlußkörpers
13 keinerlei Einfluß.
Bei Auftreten einer äußeren Druckwelle wird der Verschlußkörper 13 gegen die Kraft der Schraubenfedern
23 nach innen in die in F i g. 2 dargestellte Lage verschoben. Dabei sind die Öffnungen 17 und
18 im Verschlußkörper 13 bzw. im Gehäuse 7 so weit gegeneinander versetzt, daß der durch die Löcher
gebildete Durchgang für die Luft geschlossen ist. Die Druckwelle bleibt somit ohne Einwirkung
auf den Schutzraum. In der rechten Endlage des Verschlußkörpers liegt der Flansch 15 desselben am
Flansch 10 des Gehäuses 7 an.
Bei der Sogwelle, die der Druckwelle in kurzem Zeitabstand folgt, wird der Verschlußkörper 13 in
entgegengesetzter Richtung, in der Zeichnung also nach links über die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage
hinaus, so weit verschoben, daß der durch die Löcher 17 und 18 gebildete Durchgang geschlossen
und der Schutzraum gegen die Sogwelle abgeschirmt ist. Diese Verschiebung des Verschlußkörpers nach
links über die in F i g. 1 dargestellte Offenstellung hinaus setzt die Blattfedern unter Spannung. Nach
Abklingen der Sogwelle bewirken diese wieder die Rückbewegung des Verschlußkörpers 13 in die
Offenstellung.
Claims (7)
1. Verschluß ventil für Schutzbauten mit einem in einem zylindrischen Gehäuse verschiebbaren
rohrförmigen, an seinem einen Ende geschlossenen Verschlußkörper, dessen Mantel mit öffnungen
versehen ist, die in der Offenstellung des Ventils sich mit Öffnungen im Gehäuse decken,
und der entgegen der Wirkung von Federmitteln in die Schließstellung verschiebbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (13) an seinem innenseitigen Ende geschlossen
und gegen die Wirkung weiterer, ihn in entgegengesetzter Richtung wie die ersten belastender
Federmittel (24) in eine zweite, der ersten entgegengesetzte Verschlußlage verschiebbar ist.
2. Verschluß ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (7) an seinem
innenseitigen Ende ebenfalls geschlossen und die nach außen wirkenden Federmittel (23) zwischen
den beiden Stirnwänden (9 und 14) von Gehäuse (7) und Verschlußkörper (13) angeordnet sind.
3. Verschluß ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen wirkenden
Federmittel (24) auf die Außenseite der Stirnwand (14) des Verschlußkörpers (13) einwirken.
4. Verschlußventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gehäuse
(7) ein rohrförmiger Leitkörper (11) vorgeschaltet und der Verschlußkörper (13) an seinem vorderen
Ende mit einem nach außen gerichteten Flansch (15) versehen ist.
5. Verschlußventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(7) unter Freilassen eines Ringraums (8) in einem außenseitig geschlossenen, innenseitig offenen
Rohr (5) größeren Innendurchmessers angeordnet ist.
6. Verschlußventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das geschlossene
innenseitige Ende des Verschlußkörpers mit einer Führung versehen ist, die eine Drehung des
Verschlußkörpers um seine Längsachse verhindert.
7. Verschlußventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus einer an
dem Verschlußkörper gleichachsig angeschlossenen Stange od. dgl. mit unrundem Querschnitt
besteht, welche in einer Durchbrechung entsprechenden Querschnitts geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1153 259;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1839 778.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1153 259;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1839 778.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 550/25 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1268978X | 1965-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1268978B true DE1268978B (de) | 1968-05-22 |
Family
ID=20422865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1268A Pending DE1268978B (de) | 1965-04-29 | 1966-04-22 | Verschlussventil fuer Schutzbauten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268978B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1839778U (de) * | 1961-05-09 | 1961-10-19 | Kurt Krause | Schnellverschlussvorrichtung fuer zu- und abluftleitungen fuer schutzbauten und reaktoren. |
| DE1153259B (de) * | 1959-03-04 | 1963-08-22 | Sten Goesta Ariel Bergman Dr T | Verschlussvorrichtung fuer Belueftungskanaele von Luftschutzraeumen u. dgl. |
-
1966
- 1966-04-22 DE DEP1268A patent/DE1268978B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153259B (de) * | 1959-03-04 | 1963-08-22 | Sten Goesta Ariel Bergman Dr T | Verschlussvorrichtung fuer Belueftungskanaele von Luftschutzraeumen u. dgl. |
| DE1839778U (de) * | 1961-05-09 | 1961-10-19 | Kurt Krause | Schnellverschlussvorrichtung fuer zu- und abluftleitungen fuer schutzbauten und reaktoren. |
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