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DE1268661B - Roentgenfernseheinrichtung mit automatischer Verstaerkungsregelung - Google Patents

Roentgenfernseheinrichtung mit automatischer Verstaerkungsregelung

Info

Publication number
DE1268661B
DE1268661B DEP1268A DE1268661A DE1268661B DE 1268661 B DE1268661 B DE 1268661B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268661 A DE1268661 A DE 1268661A DE 1268661 B DE1268661 B DE 1268661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
video signal
resistor
ray
value
video
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Haslauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268661B/de
Publication of DE1268661B publication Critical patent/DE1268661B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/30Transforming light or analogous information into electric information
    • H04N5/32Transforming X-rays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Röntgenfernseheinrichtung mit automatischer Verstärkungsregelung Die Erfindung betrifft eine Röntgenfernseheinrichtung mit einer Regelvorrichtung, die das Videosignal bei oberhalb eines Minimalwertes schwankender mittlerer Bildhelligkeit des zu übertragenden Röntgenleuchtschirmbildes auf einem mittleren Wert konstant hält.
  • Solche Schaltungsanordnungen sind unter der Bezeichnung »automatische Plattenspannungsregelung« bei Fernsehkameras bekannt. Dabei wird die Spannung zwischen Kathode und Signalplatte der Fernsehaufnahmeröhre bei Überschreiten eines bestimmten Signalstroms und damit einer bestimmten Bildhelligkeit so geregelt, daß der Signalstrom trotz wechselnder Bildhelligkeit konstant bleibt. Der für das Ansprechen der automatischen Plattenspannungsregelung notwendige minimale Helligkeitswert wird beim Röntgenfernsehen auf Grund der begrenzten Leistungsfähigkeit der Röntgenröhre nur in Ausnahmefällen, nämlich bei sehr wenig strahlenabsorbierenden Aufnahmeobjekten, erreicht. Bei mittel bis stark strahlenabsorbierenden Aufnahmeobjekten bleibt die der Fernsehaufnahmeröhre zur Verfügung stehende Helligkeit stets unterhalb dieses Ansprechwertes. Dadurch ist die Bedienungsperson gezwungen, die durch unterschiedliche Strahlenabsorption der Aufnahmeobjekte bzw. durch Netzspannungsschwankungen wechselnde Bildhelligkeit in diesem Bereich mit Hilfe des Verstärkungsreglers von Hand auszugleichen.
  • Es ist eine der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben, auch diesen Bereich einer automatischen Regelung zugänglich zu machen, ohne den An-Sprechpunkt der automatischen Plattenspannungsregelung zu ändern.
  • Ein weiterer Mangel, der den bisher verwendeten Röntgenfernseheinrichtungen anhaftet, ergibt sich aus folgendem: Versuche haben gezeigt, daß eine Anhebung der hohen Frequenzen des Videosignalspektrums, etwa ab 2 MHz, dann zu einer subjektiven Bildverbesserung des zu übertragenden Röntgenschirmbildes führt, wenn die Bildhelligkeit so groß ist, daß die den feinen Bilddetails entsprechenden Signalamplituden oberhalb der durch das Eigenrauschen der Fernsehanlage und des eventuell vorgeschalteten Röntgenbildverstärkers bedingten Erkennbarkeitsgrenze liegen. In vielen Fällen absorbieren die zu durchleuchtenden Objekte jedoch, wie bereits erwähnt, eine derartig große Strahlenmenge, daß die von der Röntgenröhre maximal produzierbare Dosisleistung nicht ausreicht, um der Fernsehaufnahmeröhre eine für die Übertragung feiner Bilddetails erforderliche Helligkeit zu vermitteln, so daß die den feinen Bilddetails entsprechenden Signalamplituden unterhalb dieser Erkennbarkeitsgrenze liegen. In einem solchen Fall führt die Anhebung der hohen Videofrequenzen zu keiner Verbesserung, sondern wegen der Anhebung der besonders störenden hohen Rauschfrequenzen zu einer erheblichen subjektiven Verschlechterung des zu übertragenden Röntgenschirmbildes.
  • Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, diesen Mangel durch eine frequenzabhängige Verstärkungsregelung zu beseitigen. Beide Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Konstanthalten eines mittleren Wertes des Video-Signals auch bei unterhalb des Minimalwertes schwankender mittlerer Bildhelligkeit des Röntgenleuchtschirmbildes eine weitere Regelvorrichtung vorhanden ist, die aus einem dem Arbeitswiderstand einer der Verstärkerstufen des Videoverstärkers parallelgeschalteten Dämpfungswiderstand sowie aus Einstellmitteln besteht, die den Wert des Dämpfungswiderstandes bei einer Vergrößerung des Videosignals vermindern, und umgekehrt, und daß zum zusätzlichen Beeinflussen des mittleren Wertes des Videosignals im Frequenzbereich oberhalb von 2 MHz in Abhängigkeit vom Verstärkungsgrad des Videoverstärkers ein auf die obere Grenzfrequenz des Videosignals abgestimmter Parallelresonanzkreis, in dessen induktivem Zweig der Dämpfungswiderstand als Serienschaltung liegt, zum Arbeitswiderstand parallel geschaltet und der Därnpfungswiderstand so bemessen ist, daß er den Parallelresonanzkreis bei einem mittleren Verstärkungsgrad stark bekämpft.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und den Unteransprüchen zu entnehmen. In F i g. 1 ist eine Röntgenfernseheinrichtung mit der Röntgenstrahlenquelle 1, dem Schalttisch 2 für die Steuerung der Röntgenstrahlenquelle, der Stützwand 3 des im übrigen nicht dargestellten Untersuchungsgerätes, der Bildaufnahmeeinheit mit dem Röntgenbildverstärker 4 und der Fernsehkamera 5 sowie mit dem Videovorverstärker 6, dem Videohauptverstärker mit Steuerzentrale 7 und dem Bildwiedergabegerät 8 dargestellt. Das bei Bestrahlung am Ausgang des Röntgenbildverstärkers entstehende Röntgenschirmbild des Aufnahmeobjekts 9 wird mit Hilfe der Fernsehkamera in Videosignale umgewandelt, die von der Eingangsstufe 10 des Videovorverstärkers verstärkt und dem Eingang 11 der Schaltungsanordnung für die Konstanthaltung der Videosignalspannung an der Basis des Transistors 12 zugeführt werden. Der Kollektorwiderstand dieses Transistors wird durch den Schwingkreis mit der Induktivität 13, dem Fotowiderstand 14 als regelbarem Dämpfungswiderstand und der Schaltungskapazität 15 gebildet, dem der ohmsche Widerstand 16 parallel geschaltet ist. Die beiden Widerstände 17,18 dienen als Basisspannungsteiler, der Widerstand 19 im Emitterkreis stabilisiert die Transistorstufe durch Gegenkopplung. Der Transistor 20 ist in der üblichen Weise mit seiner Basis über den Kopplungskondensator 21 an den Kollektor des Transistors 12 angekoppelt. Die beiden Widerstände 22,23 bilden den Basisspannungsteiler des Transistors 20. Das am Emitterwiderstand 24 dieses Transistors abfallende Videosignal, dessen Amplitude auf die im folgenden geschilderte Weise konstant gehalten wird, gelangt über den Videohauptverstärker 7 an das Bildwiedergabegerät B.
  • Der am Kollektorwiderstand 25 des Transistors 20 abfallende Teil des Videosignals wird über den Kopplungskondensator 26 dem gemeinsamen Anschlußpunkt der beiden hintereinandergeschalteten Gleichrichter 27,28 zugeführt, denen der Kondensator 29 in Serie geschaltet ist. Dieser Kondensator lädt sich auf den Spitzenwert der Videosignalspannung auf, die der Basis des pnp-Transistors 30 zugeführt wird, an dessen Kollektor der npn-Transistor 31 galvanisch angekoppelt ist. Der Emitterspannungsteiler 32 des Transistors 30 ist regelbar. Durch Verstellen des Abgriffs kann die Emittervorspannung und damit der Einsatzpunkt des Kollektorstroms in Abhängigkeit von der Basisspannung bestimmt werden. Im Kollektorstromkreis des Transistors 31 befindet sich die Glühlampe 33, deren Helligkeit, die von der Höhe des Kollektorstroms des Transistors 31 abhängt, den Wert des Fotowiderstandes 14 bestimmt.
  • Befindet sich nun zwischen Röntgenstrahlenquelle und Bildverstärker ein stark strahlenabsorbierendes Aufnahmeobjekt, so ist die Videosignalspannung am Eingang des Transistors 12 gering. Es sei angenommen, daß ihr Wert nicht ausreicht, um den mit Hilfe des Spannungsteilers 32 eingestellten Einsatzpunkt des Kollektorstroms des Transistors 30 zu überschreiten, so daß durch die Glühlampe33 kein Strom fließt und der Fotowiderstand 14 sehr hochohmig ist. Sein Widerstandswert beträgt beispielsweise einige Megaohm, so daß der gesamte Kollektorstrom des Transistors 12 durch den Widerstand 16 fließt, der einen Wert von 2 bis 3 kOhm besitzt. Dabei ist die Verstärkung im unteren Frequenzbereich maximal. Mit steigender Videofrequenz wird der dem ohmschen Widerstand 16 parallelgeschaltete kapazitive Widerstand 15 wirksam, so daß der Gesamtwiderstand des Kollektorstromkreises und damit die Verstärkung der Transistorstufe nach höheren Frequenzen zu absinkt. Es ergibt sich ein Verstärkungsverlauf in Abhängigkeit von der Videofrequenz, wie er etwa der Kurve a in F i g. 2 entspricht.
  • Bei einem sehr wenig strahlenabsorbierenden Aufnahmeobjekt ist die Videosignalspannung an der Basis des Transistors 12 groß. Dadurch wird der vom Spannungsteiler 32 eingestellte Einsatzpunkt des Kollektorstroms des Transistors 30 überschritten, so daß nunmehr auch im Kollektorstromkreis des Transistors. 31 Strom fließt, die Glühlampe 33 in Abhängigkeit von der Höhe dieses Stroms aufleuchtet und den Widerstandswert des Fotowiderstandes 14 entsprechend verringert. Für den unteren Videofrequenzbereich wird dadurch der von der Induktivität 13 und dem nunmehr sehr niederohmigen Fotowiderstand 14 gebildete Parallelzweig zum Widerstand 16 wirksam, so daß der Gesamtwiderstand im Kollektorkreis des Transistors 12 und damit seine Verstärkung gering ist. Für den oberen Frequenzbereich bildet der aus der Induktivität 13 und der Kapazität 15 gebildete Schwingkreis, der etwa auf die obere Videogrenzfrequenz abgestimmt ist, einen Widerstand, der mit zunehmender Frequenz wächst. In gleicher Weise verläuft die Verstärkung dieser Stufe. Der Verstärkungsverlauf in Abhängigkeit von der Videofrequenz ist für diesen Fall in Kurve b der F i g. 2 dargestellt.
  • Zwischen diesen beiden Extremfällen ergeben sich für die verschiedenen Signalspannungen fließende Übergänge. Für einen dieser Zwischenwerte ist der Verstärkungsverlauf in Abhängigkeit von der Videofrequenz in Kurve c der F i g. 2 dargestellt.
  • Aus den Kurven der F i g. 2 ist zu entnehmen, daß bei geringer Eingangsamplitude des Videosignals, also bei geringem Signal-Rausch-Verhältnis, die Verstärkung im unteren Frequenzbereich hoch ist, während sie im oberen Frequenzbereich, etwa oberhalb von 2 MHz, ständig abnimmt. Dieser Verstärkungsverlauf ist deshalb erwünscht, weil sich die feinen Bilddetails bei dem vorhandenen geringen Nutzsignalpegel nicht mehr aus dem Rauschpegel herausheben. Das Frequenzspektrum oberhalb von 2 MHz enthält also praktisch nur noch Rauschsignal. Durch die Unterdrückung dieses Frequenzspektrums und damit des besonders störenden, keine Informationen mehr enthaltenden hochfrequenten Spektrums wird die subjektive Erkennbarkeit des Informationen enthaltenden Bereichs, bis etwa 2 MHz, deutlich verbessert. Umgekehrt wird bei hohen Amplituden des Eingangssignals, also bei schwach strahlenabsorbierenden Aufnahmeobjekten, eine subjektive Bildverbesserung dadurch erzielt, daß der Frequenzbereich oberhalb von. etwa 2 MHz relativ weniger abgeschwächt wird als der übrige. Dadurch werden die Kanten der Bereiche kleiner, normalerweise nur schwer erkennbarer Details versteilert, was besonders bei den ohnehin sehr geringen Kontrasten röntgenologisch dargestellter medizinischer Objekte zu einer beachtlichen subjektiven Bildverbesserung führt.
  • Damit ist das Ziel der Erfindung, nämlich die automatische Verstärkungsregelung bei gleichzeitiger frequenzabhängiger Korrektur des Verstärkungswertes im Sinn einer subjektiven Bildverbesserung, erreicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Röntgenfernseheinrichtung mit einer Regelvorrichtung, die das Videosignal bei oberhalb eines Minimalwertes schwankender mittlerer Bildhelligkeit des zu übertragenden Röntgen leuchtschirmbildes auf einem mittleren Wert konstant hält, dadurch gekennzeichnet, daß zum Konstanthalten eines mittleren Wertes des Videosignals auch bei unterhalb des Minimalwertes schwankender mittlerer Bildhelligkeit des Röntgenleuchtschirmbildes eine weitere Regelvorrichtung vorhanden ist, die aus einem dem Arbeitswiderstand (16) einer der Verstärkerstufen des Videoverstärkers parallelgeschalteten Dämpfungswiderstand (14) sowie aus Einstellmitteln (26 ... 33) besteht, die den Wert des Dämpfungswiderstandes (14) bei einer Vergrößerung des Videosignals vermindern, und umgekehrt, und daß zum zusätzlichen Beeinflussen des mittleren Wertes des Videosignals im Frequenzbereich oberhalb von 2 MHz in Abhängigkeit vom Verstärkungsgrad des Videoverstärkers ein auf die obere Grenzfrequenz des Videosignals abgestimmter Parallelresonanzkreis (13, 15), in dessen induktivem Zweig der Dämpfungswiderstand (14) als Serienwiderstand liegt, zum Arbeitswiderstand (16) parallel geschaltet und der Dämpfungswiderstand (14) so bemessen ist, daß er den Parallelresonanzkreis (13,15) bei einem mittleren Verstärkungsgrad stark bedämpft.
  2. 2. Röntgenfernseheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungswiderstand (14) ein Fotowiderstand benutzt ist, der von einer Lichtquelle (33) beleuchtet ist, deren Lichtstärke, vom Einstellmittel gesteuert, oberhalb des Schwellwertes der mittleren Bildhelligkeit proportional ist.
  3. 3. Röntgenfernseheinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellgröße für die Steuerung des Einstellmittels durch Spitzengleichrichtung eines Teiles der Videosignalspannung gewonnen ist.
DEP1268A 1963-11-02 1963-11-02 Roentgenfernseheinrichtung mit automatischer Verstaerkungsregelung Pending DE1268661B (de)

Priority Applications (1)

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DE1268661B true DE1268661B (de) 1968-05-22

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ID=5660049

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3996420A (en) * 1973-10-11 1976-12-07 N.V. Optische Industrie De Oude Delft X-ray examination

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3996420A (en) * 1973-10-11 1976-12-07 N.V. Optische Industrie De Oude Delft X-ray examination

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