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DE704873C - Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen - Google Patents

Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen

Info

Publication number
DE704873C
DE704873C DEH135815D DEH0135815D DE704873C DE 704873 C DE704873 C DE 704873C DE H135815 D DEH135815 D DE H135815D DE H0135815 D DEH0135815 D DE H0135815D DE 704873 C DE704873 C DE 704873C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
frequency amplifier
gain
grid
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH135815D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Aerospace Inc
Original Assignee
Hazeltine Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hazeltine Corp filed Critical Hazeltine Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE704873C publication Critical patent/DE704873C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/22Automatic control in amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/26Muting amplifier when no signal is present

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Unterdrückung von Störgeräuschen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Unterdrückung von störenden Geräuschen beim Empfang elektrischer Wellen durch eine derartige Steuerung einer der Empfangsröhren, daß diese unwirksam wird, wenn die Intensität der empfangenen Zeichen unter einen vorbestimmten Wert fällt.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, Störgeräusche zu unterdrücken, sobald deren Intensität größer ist als die Zeichenintensität oder wenn keine Empfangszeichen vorhanden sind. Es ist bereits bekannt, den Niederfrequenzv erstärker bei fehlender Hochfrequenz zu sperren. Diese Sperrung erfolgt bei der bekannten Anordnung mit Hilfe eines Relais, das einen Niederfrequenzkreis kurzschließt, wenn die Intensität der Hochfrequenz unter einen vorbestimmten Wert sinkt. Es handelt sich bei dieser Anordnung also um einen sog. Krachtöter, der mit einer Kontaktsteuerung arbeitet. Es wurde außerdem vorgeschlagen, eine Niederfrequenzverstärkerröhre durch automatische Änderung ihrer Gittervorspannung unwirksam zu machen, wenn die Hochfrequenz in einem Verstärker mit automatischer Verstärkungsregelung unter einen bestimmten Betrag sinkt. Die Steuerspannung für die Blockierung einer oder mehrerer Frequenzstufen wird dabei aus dem Anodenkreis einer geregelten Hochfrequenzröhre entnommen, und es wird eine besondere Röhre zur Erzielung der geeigneten Spannungscharakteristik verwendet. Es ist fernerhin vorgeschlagen worden, zur Krachbeseitigung eine Einrichtung zu verwenden, die den Empfänger unterhalb einer bestimmten Hochfrequenzeingangsamplitude sperrt, wobei die Einrichtung selektiv an eine Hochfrequenz führende Leitung des Empfängers angekoppelt ist, so daß sie im wesentlichen nur auf die Trägerfrequenzen der zu empfangenden Sender anspricht.
  • Die Erfindung bildet eine Einrichtung zur Geräuschunterdrückung, die leicht einstellbar ist und die die Eigenschaft hat, beim Auftreten von Geräuschen, die in einem bestimmten Verhältnis die gewünschten Hochfrequenzschwingungen übertreffen, den Niederfrequenzverstärker plötzlich zu blockieren.. Diese Wirkung wurde erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einer Anordnung, bei der eine im Empfangskanal liegende Niederfrequenzverstärkerröhre mittels einer besonderen, durch die Signalamplitude vom Demodulator her gesteuerten Umkehrröhre beeinfluht %t-ird, der Demodulator als Zweipolröhre ausgebildet und die Umkehrröhre unmittelbar von der Zweipolröhre gesteuert ist.
  • Da in dieser Anordnung als Gleichrichter eine Diode benutzt wird, kann der Arbeitsbereich der Unterdrückungseinrichtung praktisch unbegrenzt gewählt «-erden: denn der Diodengleichrichter liefert von Null bis zu beliebiger Höhe Ausgangsströme, die der Eingangsspannung proportional sind. Die in der Schaltung befindliche L'nikehrröhre weist eine solche Charakteristik auf, daß sie sofort das vollständige Aus- oder Einsetzen der Arbeit der gesteuerten Niederfrequenzröhre bewirken kann. Die erfindungsgemäße Schaltung ist ferner auch bei Empfängern ohne selbsttätige Verstärkungsregelung im Hochfrequenzteil anwendbar.
  • Die Schaltung nach Fig. i enthält einen Hoeltfrequenzverstärker i i, der zur Verstärkung der ankommenden Zeichen dient und dem Eingangskreis des Zweielektrodendetektors 12 die verstärkten Zeichen aufdruckt. Das gleichgerichtete Zeichen wird dann durch den Niederfrequenzverstä.rker 13 verstärkt, der die gesteuerte Röhre in der Anordnung bildet: die Verstärktuig des gleichgerichteten Zeichens wird erfindungsgemäß mittels einer Ger:ittsclirinterdrückungsröhre 14 beeinflußt, deren Arbeitsweise in der Schaltung nachfolgend erklärt wird.
  • Der Eingangskreis der Radiofrequenzverstärkerröhre i i enthält einen abgestimmten Kreis 15 und der Ausganskreis dieses Verstärkers die Spule 2o, die' mit der Spule des abgestimmten Eingangskreises 21 des Detektors 12 induktiv gekoppelt ist. Im Detektorausgangskreis befinden sich der Gitterableitungswiderstand 22 und der Hochfrequenzüberbrückungskondensator 23. Der Gitterableitungswiderstand 22 und der Kondensator 23 sind so dimensioniert, daß die Röhre 12. die als Zweielektrodenröhre geschaltet ist, als Spitzendetektor arbeitet.
  • Ein Ende des Widerstandes 22 ist über den Widerstand 2.I mit dem abgestimmten Kreis i ; verbunden. Der Ausgangskreis des Verstärkers i i ist durch die Spannungsquelle vervollständigt: eine Vorspannungsbatterie 3>> ist vorgesehen, um, wie später erklärt werden wird, dem Gitter der Röhre die geeignete Vorspannung zu geben. Die gleichgerichteten Zeichen werden dem Verstärker 13 über den Kopplungskondensator 31 und den Widerstand 32 zugeführt. Der Spannungsabfall längs eines Teiles dieses Widerstandes 32 wird dem Gitter der Verstärkerröhre 13 aufgedrückt. Der Verstärker 13 ist mit einer Gittervorspannungsquelle 35 und finit einem Ausgangskreis versehen, der die Ausgangsspule 3< und d:e Spannungsquelle 37 enthält Die Sltule 3() ist mit der Spule 38, deren Zuführungen 3<9 Init einem Lautsprecher oder mit dein 1,--ingangskreis eines weiteren Niederfre<luetizverst:irkers verbunden sein können, induktiv gekoppelt. Die an dem Widerstand 22 auftretenden Spannungsschwankungen werden direkt dem Gitter der Gerätischunterdrükkungsröhre 14 zugeführt, deren "Ausgangskreis den unterhalb des Abgriffes 34 liegenden "feil des Widerstandes 32 enthalt. Die Spannungsquelle 33 liefert die Spannung für die Anode der Möhre 14.
  • DieGeräuschunterdrückungsröhre soll einen hohen Verstärkungsfaktor und einen scharfen Knick in ihrer Gitterspannungsanodenstromcharakteristik haben, damit eine verhältnismäßig kleine Änderung der Gitterspannung eine entscheidende _lnderung im Anodenstrom verursacht. Ferner soll die gesteuerte Röhre, hi diesem Fall die 1`iihre i in Verstärker 13, einen genügend holten Verstärkungsfaktor haben, damit geringe Änderungen der negativen Gittervorspannung die Röhre so vorspannen, daß der :ltioelenstrom abgeschnitten wird.
  • Im Betrieb wird die Hochfrequenzverstärkerröhre ii mittels der Spannungsquelle 30 so vorgespannt, daß sie ihre maximale Empfindlichkeit hat, wenn kein Zeichen vorhanden ist. Das Vorhandensein eines hohen mittleren Stromes über den Gitterableitungswiderstand 2 2 verursacht am Gitter der Röhre i i eine negative Spannung in bezug auf die Kathode und setzt infolgedessen die Verstärkung des Hochfrequenzverstärkers herab.
  • Werden dem Eingangskreis des Detektors 12 keine Hochfrequenzzeichen zugeführt, so wird das Gitter der Geräuschunterdrückungsröhre i.1 im wesentlichen das gleiche Potential haben wie die Kathode, und ein maxiinaler Anodenstrom wird durch den unteren Teil des Widerstandes 32 fließen. Dadurch erhält der Punkt 34 und das Gitter des Niederfrequenzverstärkers 13 eine Vorspannung, die so weit unter der normalen Vorspannung, die durch die Vorspannungsquelle 33 erzeugt wird, liegt, daß der Anodenstrom abgeschnitten ist und keine Verstärkung oder Übertragung durch die Röhre mehr stattfindet, obwohl die Spannung ain Punkt 34 durch den gleichgerichteten Strom, der durch den Kopplungskondensator 31 und den Widerstand 32 fließt, schwankt.
  • Wenn andererseits dem Detektor durch den Verstärker i i ein Zeichen aufgedrückt wird, nimmt der mittlere Strom durch den Widerstand 22 und damit die mittlere Spannung an seinem unteren Ende zu, und der Anodenstrom der Ger;iuschunterdrückungsröhre 14 nimmt ab, wodurch die Spannung am dem Punkt 34 ansteigt und es gestattet, daß die Röhre 13 als Niederfrequenzverstärker der ihr durch den Kopplungskondensator zugeführten Zeichen arbeitet.
  • Die Geräuschunterdrückungswirkung kann dadurch erzielt werden, daß man die Verstärkung irgendeiner Röhre regelt, die derjenigen folgt, die die Unterdrückungsröhre speist, wie z. B. eines Zwischenfrequenzverstärkers, des zweiten Detektors oder des ersten oder zweiten Niederfrequenzverstärkers.
  • Die Abschneidung des Anodenstromes der Niederfrequenzröhre wird durch den Spannungsmittelwert an dem Gitterableitungswiderstand 22 bestimmt; deshalb wird beim Auftreten starker Geräusche in Abhängigkeit von den Charakteristiken der Geräuschunterdrückungsröhrenkreise an dem Kondensator 23 und dem Widerstand 22 eine hinreichende Spannung entstehen, die eine Abnahme der Vorspannung des Niederfrequenzverstärkers 13 bewirkt, so daß kein Geräusch durchgelassen wird. Der Punkt, an dem die Röhre 14 so vorgespannt ist, daß kein Anodenstrom fließt und dadurch die Blockierungsspannung der Röhre 13 aufgehoben wird, kann leicht von Hand so eingestellt werden, daß er den jeweiligen Empfangsverhältnissen entspricht und d.aß mehr oder weniger von dem Geräusch abgeschnitten wird. Eine für diesen Zweck besonders geeignete Anordnung besteht aus einer als Geräuschunterdrückungsröhre verwendeten Schirmgitterröhre mit einstellbarem Schirmgitterpotential. Durch diese Anordnung kann das Abschneiden des Anodenstromes so eingestellt werden, daß die an dem Widerstand 22 zur Ingangsetzung der Niederfrequenzverstärkung benötigte Spannung in Abwesenheit eines Zeichens nicht erhalten wird.
  • Eine derartige Schaltung ist in Fig. 2 dargestellt; sie ist der in Fig. i gezeigten weitgehend ähnlich. Gleiche Teile sind auf der Fig.2 mit den gleichen Bezeichnungen wie auf Fig. i versehen. Indessen stellt diese Zeichnung ein aus der Praxis hervorgegangenes Schaltschema dar, das von der oben beschriebenen Zeichnung im Prinzip dadurch abweicht, daß eine gemeinsame Spannungsquelle vorgesehen ist. In dieser Schaltung ist eine Reihe von Widerständen zwischen die Spannungszuleitungen gelegt, deren negatives Ende durch 49 und deren positives Ende durch 50 dargestellt ist. Die Erdleitung der Schaltung ist mit einem mittleren Punkt 5 i verbunden. Die Vorspannung zwischen :dem Gitter und der Kathode der Röhre i i wird durch den Teil des Widerstandes 22, der zwischen dem Punkt 22' und dem rechten Ende des Widerstandes liegt, durch den Widerstand 9 und den Widerstand zwischen den Punkten 49 und 51 bestimmt. Wenn kein Zeichen empfangen wird, wind der durch den Widerstand zwischen 49 und 51 fließende Strom die Anfangsgittervorspannung erzeugen. Die zur automatischen Lautstärkeregelung erforderliche Vorspannung wird durch den über den Widerstand 22 fließenden gleichgerichteten Strom erzeugt. Die Gittervorspannung der Röhre 1q. wird mittels der-ganzen Widerstandes 22 erhalten. Ein Widerstand 17 liegt in der Gitterzuleitung der Röhre 1q., um zu verhindern, .daß Hochfrequenzzeichen dem Gitter der Röhre 14 aufgedrückt werden; ein Überbrückungskondensator 18 dient demselben Zweck. Ein Hochfrequenzüberbrückungskondensator 55 ist auch zwischen das untere Ende des abgestimmten Kreises 15 und die Kathode der Röhre z i geschaltet. Das Schirmgitterpotential der Röhre 1d. kann nach Wunsch durch den veränderlichen Kontakt 52 auf dem Widerstand zwischen den Punkten 51 und 53 eingestellt werden. Der Kontakt zwischen den Anoden- und Gitterzuführungen der Röhren 1d. bzw. 13 ist, wie durch 3q.' angedeutet, veränderlich gemacht, wodurch die Lautstärke des Empfängers geregelt werden kann. Die Anodenkreise der Röhren 14 und 13 enthalten die Widerstände 28 bzw. 48, um die Spannungen dieser Teile geeignet einstellen zu können. Zur Ableitung von Hochfrequenz dienen die Überbrückungskondensatoren 27 und 29.
  • Der Abgriff 22" am Widerstand 22 kann auch mit vorausgehenden Hochfrequenzverstärkerröhren verbunden sein, um auf Wunsch eine automatische Verstärkungsregelung solcher Röhren zu gestatten. Die Schaltung nach Fig. 2 ist in erster Linie dazu bestimmt, die Ausführung der Erfindung am Zwischenfrequenzverstärker und zweiten Detektor eines Superheterodyneempfängers zu zeigen, in welchem Fall die Kreise 15 und 2i auf die Zwischenfrequenz abgestimmt und weitere Hochfrequenzverstärkerröhren und eine erste Detektorröhre vorgesehen werden, deren Gittervorspannungen durch die Verbindung .mit dem Abgriff 22" des Widerstandes 22 automatisch geregelt werden können.
  • Der hohe Verstärkungsfaktor der Schirmgittergeräuschunterdrückungsröhre ermöglicht es, daß eine kleine Veränderung in der mittleren Spannung an dem Gitterableitungswiderstand eine große Veränderung im Anodenstrom bewirkt und deshalb eine große Änderung in der Vorspannung des Ni-ederfrequenzverstärkers. Auf .dieseWeise wird. bei kleiner Änderung der erforderlichen Spannung über den Gitterableitungswi@derstand der Niederfrequenzverstärker scheinbar ein- und ausgeschaltet, wenn der Empfänger langsam über ein Zeichen abgestimmt wird. Zur Erklärung vier Arbeitsweise der Absclineideniveauregelulig dient Fig. 3, die eine Cberlastungscharakteristik eines Radioempfängers mit automatischer L autstärkeregelung zeigt. Die Ordinaten sind Ausgangsspannungen vom Niederfrequenzverstärker, und die Abszissen stellen die in die Antenne einfallenden Zeichen in 1likrovolt dar. Die Kurve 6o gibt die Gesamtcharakteristik eines Empfän-gers. der bei höchsterEmpfindlichkeit arbeitet, wieder. Diese Kurve ist aufgenommen bei ausgefilterter Geräuschausgangsleistung. Die Kurve 6o' ist der Teil der Ausgangsleistung, der zu den Röhrengeräuschen gehört, die in Kurve 6o ausgefiltert waren. Die Kurve 6o" gibt die gesamte Ausgangsspannung auf Grund der Empfangszeichen und der Röhrengeräusche wieder.
  • Die Kurve 61 zeigt den Ausgang des NTiederfrequenzverstärkers, wenn der Empfänger finit geringerer Empfindlichkeit arbeitet, wie es z. B. bei Ortsempfang der Fall sein würde. Die Empfindlichkeit des Empfängers ist dann, wie angedeutet, so herabgesetzt, daß keine Geräuschkomponente im Ausgang ist, die von den Röhren verursacht wird.
  • Die Kurven 6o-6o"-62 zeigen den Ausgang eines Empfängers mit Geräuschunterdrücker nach der vorliegenden Erfindung mit der Abschneidegrenzregelungseinrichtung etwa für die praktisch niedrigste Abschneidegrenze. Diese Grenze ist in diesem Beispiel so gewählt worden, daß sich ein Niederfrequenzausgang ergibt, der halb Geräusch und halb Zeichen ist, unter der Annahme der idealsten atmosphärischen Bedingungen mit absoluter Freiheit von atmosphärischen Störungen. Diese Bedingungen geben eine Empfindlichkeit von ungefähr .4 Mikrovolt. Wenn jedoch die Spannung der Zeichenfrequenz unter den Punkt 63 fällt, der ungefähr 3 Mikrovolt entspricht. wird der Geräuschunterdrücker arbeiten, und die gesteuerte Röhre wird keinen Zeichenausgang gestatten.
  • Wenn die Geräuscheingangsstärke auf etwa 2o ,likrovolt zuniiriint, was durch Punkt 64 angedeutet ist, kann die Abschneidegrenze bis zum Punkt 65 durch Einstellung .des Absclineidereglers erhöht werden; und wenn immer ein empfangenes Zeichen stärker ist als etwa 30 Mikrovolt, wird ein Niederfrequenzausgang entsprechend Kurve 6o-66 erhalten werden. Sowie die Zeichen unter 30 Mikrovolt fallen, wird der Niederfrequenzverstärker (lern Lautsprecher keine Zeichen mehr übertragen. Beim Empfang eines Zeichens von ioo Mikrovolt erreicht die Ausgangsspannung des Lautsprechers Zoo Volt, wie durch 67 angedeutet. Andererseits würde bei einfachem Ortsempfang unter den gleichen Bedingungen die Ausgangsspannung für ein gleich starkes Zeichen weniger als 3o Volt, wie durch den Punkt 68 angedeutet, betragen.
  • Wenn das Geräuschniveau höher ist, kann der Abschneideregler so betätigt werden, daB ein Zeichen von ioo Mikrovolt, durch 69 angedeutet, nötig ist, damit die Unterdrückungsröhre die Wiedergabeapparatur zum Arbeiten bringt.
  • Die Verbindung von der Anode der Geräuschunterdrückungsröhre 14 zu dem Widerstand 32 kann bei irgendeinem gewünschten funkt, beispielsweise an seiner Spitze, liegen, obgleich die gezeigte Anordnung sich als vollstiindig zufriedenstellend erwiesen hat, dank der Tatsache, daß der Teil des Widerstandes 32, der im Gitterkreis der Röhre 13 und Anodenkreis der Röhre i I liegt, zunimmt, wenn derRegler auf eine höhereAusgangslautstärke eingestellt ist, wodurch die Abschneidevorspannung ani Gitter der Röhre 13 zunimmt, cla erhöhte Unterdrückung benötigt wird.
  • Im Hinblick darauf, claß wegen der ungleichförmigenEingangsspannungen dasLautstärkeniveau beim Abstimmen steigen und fallen würde und daß der Empfänger daher nicht ausreichend mit einem Abschneidegrenzregler betrieben werden könnte, ist es, wie bereits bemerkt, wünschenswert, daß die Eingangskreise eines Empfängers, der diese Geräuschunterdrückungserfiridung enthält, eine gleichförmige Leistung geben, sonst müBte der Abschneidegrenzregler verändert werden, während der Empfänger über seinen Bereich abgestimmt wird.
  • Die Arbeitsweise der Schaltung in Fig.2 ist in allen anderen Gesichtspunkten der in Fig. i gleich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Unterdrückung von störenden Geräuschen beim Empfang elektrischer Wellen durch eine derartige Steuerung einer der Empfangsröhren, daß diese unwirksam -,vird, wenn die Intensität der empfangenen Zeichen unter einen vorbestimmten Wert fällt, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung, bei der eine im Empfangskanal liegende Niederfrequenzverstärkerröhre mittels einer besolideren, durch die Signalamplitude vom Demodulator her gesteuerten Umkehrröhre beeinflußt wird, derDeinodulator als Zweipolröbre ausgebildet und die Umkehrröhre unmittelbar von der Zweipolröhre gesteuert wird.
  2. 2. I?inriclituiig nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Ger iiiiseliunterdrüclutig dienende Umkehrröhre einen hohen Verstärkungsfaktor besitzt, so daß kleine Änderungen der Gittervorspannung im Eingangskreis große Änderungen des Anodenstromes im Ausgangskreis veranlassen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß beim Sinken der Empfangszeichenstärke unter einen vorbestimmten Wert die gesteuerte Röhre eine erhöhte Vorspannung erhält, so daß ihr Arbeitspunkt unterhalb des unteren Kennlinienknicks liegt und .der Anodenstrom praktisch unterdrückt ist. .
  4. Einrichtung nach Anspruch z und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hochfrequenzverstärker vorgesehen ist, dessen Verstärkung sich automatisch umgekehrt mit der Stärke der Empfangszeichen ändert, wobei die Wiedergabe von Geräuschen beim Absinken der Empfangszeichenstärke unter einen vorbestimmten Grenzwert auf Grund der Tatsache verhindert wird, daß die Verstärkung des Hochfrequenzverstärkers ihr Maximum bei Abwesenheit von Empfangszeichen hat.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch x und folgenden, dadurch gekennzeichnet, .daß in einer aus Hochfrequenzverstärker, Detektor, Geräuschunterdrückungsröhre und Niederfrequenzverstärker bestehenden Empfangsschaltung der Detektor einerseits automatisch die Verstärkung des Hochfrequenzverstärkers regelt und andererseits in Verbindung mit -der Geräuschunterdrückungsröhre die Arbeitsweise des Niederfrequenzverstärkers automatisch derartig regelt, daß trotz :der Einstellung der Hochfrequenzverstärkung auf ein Maximum bei Abwesenheit von Empfangszeichen der N iederfrequenzverstärker stillgelegt wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch r und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskreis der Niederfrequenzverstärkerröhre eine besondere, vom Spannungsabfall am Widerstand im Ausgangskreis der Unterdrückungsröhre unabhängige Vorspannung für seine Steuerelektrode enthält.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch r und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterdrückungsröhre eine Schirmgitterröhre eingeschaltet ist, deren Schirmgitterpotential entsprechend der gewünschten Abschneidegrenze eingestellt wird, beispielsweise .durch einen regelbaren Wider= stand zwischen dem Schirmgitter und dem Eingangskreis der Unterdrückungsröhre.
DEH135815D 1932-04-06 1933-04-04 Einrichtung zur Unterdrueckung von Stoergeraeuschen Expired DE704873C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860966C (de) * 1946-07-17 1952-12-29 Philips Nv Schaltung zur stillen Abstimmung in einem Empfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860966C (de) * 1946-07-17 1952-12-29 Philips Nv Schaltung zur stillen Abstimmung in einem Empfaenger fuer frequenzmodulierte Schwingungen

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