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AT157212B - Schaltung zum Gleichrichten von modulierten HF-Schwingungen und zum Verstärken der nach Gleichrichtung erhaltenen Schwingungen. - Google Patents

Schaltung zum Gleichrichten von modulierten HF-Schwingungen und zum Verstärken der nach Gleichrichtung erhaltenen Schwingungen.

Info

Publication number
AT157212B
AT157212B AT157212DA AT157212B AT 157212 B AT157212 B AT 157212B AT 157212D A AT157212D A AT 157212DA AT 157212 B AT157212 B AT 157212B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
oscillations
tube
circuit
amplifier
grid
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT157212B publication Critical patent/AT157212B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung zum Gleichrichten von modulierten HF-Sehwingungen und zum Verstärken der nach
Gleichrichtung erhaltenen Schwingungen. 
 EMI1.1 
 mit einem breiten Niederfrequenzband moduliert sind (beispielsweise   0-2#106   Hertz). 



   Solche Schaltungen können z. B. bei Fernsehempfängern verwendet werden, bei welchen die der Wiedergabevorrichtung zuzuführenden   Niederfrequenzbildströme   ein solches, breites Frequenzband umfassen. 



   Es hat sich gezeigt, dass mit den bekannten Schaltungen, die zur Gleichrichtung von HF-Schwingungen und zur Verstärkung der nach Gleichrichtung erhaltenen Niederfrequenzschwingungen eingerichtet sind, keine befriedigenden Ergebnisse erzielt werden. Wird zum Gleichrichten eine Diode 
 EMI1.2 
 Anderseits können die niedringsten Modulationsfrequenzen nur erhalten bleiben, wenn auf den Gleichrichter ein   Gleichstromnrsf ärker   folgt. Ein allgemein bekannter Nachteil der   Gleiehstromverstärker   besteht jedoch darin, dass die Kathoden der Verstärkerröhren verschiedenes Polential in bezug aufeinander und gegen Erde besitzen und dal, er gegeneinander und gegen Erde isoliert werden müssen. 



   Durch die erfindungsgemässe Schaltung haben noch die Ausgangsspannungen der höchsten Modulationsfrequenzen einen genügend   hohen   Wert, anderseit s werden auch die niedrigsten Modulationsfrequenzen bis zur Frequenz Null herunter   gleichmässig verstärkt.   



   Gemäss der Erfindung werden die   gleichzurichtenden   Schwingungen einerseits einer als Anoden-   gleichrichter geschalteten Entladungsröhre, anderseits einer Diode zugeführt. Vom Anodengleichrichter   
 EMI1.3 
 Koppelelement an einen ein- oder mehrstufigen Wechselstromverstärker geliefert, während die Ausgangsspannung der Diode über ein Filter, welches nur die tiefere Gruppe der Modulationsfrequenzen 
 EMI1.4 
 die Gleichspannung am Gitter negativer macht. 



   Bei der Schaltung gemäss der Erfindung soll die letzte Röhre des genannten Wechselstromverstärkers zweckmässig eine annähernd geradlinige Kennlinie besitzen. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der einige Ausführungsformen einer erfindungsgemässen Schaltung beispielsweise dargestellt sind. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung weist eine HF-Verstärkerröhre V1, eine als   Anodengleich-   rieliter geschaltete Röhre V2, eine Niederfrequenzverstärkerröhre V3 sowie eine Diode D auf. Die Röhren   V1   bis   V3   können Trioden sein, es können   aber auch Schirmgitterröhren   oder Penthoden verwendet werden. Dem Gitter der HF-Verstärkerröhre V1, welche die letzte   Hoch-oder Zwischen-     frequenzverstärkerröhre   eines Fernsehempfängers sein kann. werden die   gleichzurichtenden   Schwingungen zwischen den Klemmen 2 und 4 zugeführt.

   In   dem Ausgangskreis   der Röhre   V1   liegt ein Filter F, über das die   Hoch-oder Zwischenfrequenzschwingungen   sowohl der Diode D als auch der Röhre V2 zugeführt werden, Das Filter F ist vorzugsweise ein übliches Zwischenbfrequenzbandfiltet 

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 und besteht beispielsweise aus zwei gekoppelten, auf die   Zwischenfrequenz abgestimmten Schwingungs-   kreisen. 



   In dem Kreis, der den Ausgangskreis des Filters F und die Diode D enthält, liegt ein Widerstand 6, überbrückt durch einen Kondensator 8, über welchem die mittels der Diode D gleichgerichteten Spannungen auftreten. Das nicht mit der Kathode der Röhre D verbundene Ende des Widerstandes 6 ist über ein Tiefpassfilter, bestehend aus einem Widerstand 10 und einem Kondensator   12,   das die 
 EMI2.1 
 Widerstand 6 auftretenden Spannungen dem Gitter der Verstärkerröhre V3 zugeführt. 



   Die in dem Ausgangskreis des Filters F auftretenden Schwingungen werden ferner über einen   Kopplungskondensator 14   und einen Widerstand 16 dem Gitter der Röhre V2 aufgedrückt. In der Kathodenzuleitung dieser Röhre liegt der Widerstand 18,   überbrückt   durch   einen Kondensator   die zum Erzielen der für   Anodengleichrichtung   erforderlichen Gittervorspannung der Rölre V2 dienen.

   Die Röhre Vs ist über ein Kopplungselement, das die Widerstände 22 und 24 sowie den Kondensator 26 enthält, mit der Niederfrequenzverstärkerröhre   1'3 verbunden.   Das Kopplungselement 22,   M,   26 ist derart bemessen, dass die niedrigen Frequenzen des zu verstärkenden Frequenzbandes oder wenigstens die Gleiehstromkomponente nicht von der Röhre Vs aus an das Gitter der   Röl   re V3 gelangen kann. 



  In dem   Ausgangskreis   der Röhre Vs liegt ein   Widerstand,'28,   an dem eine Spannung auftritt, die einem Verbrauchsgerät, z. B. der Wiedergabevorrichtung eines Fernsehempfängers, zugeführt werden kann. 



   Von den den Klemmen 2 und 4 zugeführten modulierten HF-Schwingungen werden von dem durch die Röhre V2, das Kopplungselement 22, 24, 26 und die Niederfrequenzverstärkerröhre V3 gebildeten Teil der Schaltung nur diejenigen Frequenzen,   week-re oberhalb   des Durchlassbereiches des Kopplungselementes (bestehend aus   22,   24, 26) liegen, gleichgerichtet und verstärkt. 



   Um zu erreichen, dass auch die Niederfrequenzschwingungen, deren Frequenz unterhalb des   Durchlassbereiches   des oben genannten Teiles der Schaltung liegt, in dem Ausgangskreis der Schaltung zwischen den Klemmen 30 und 32 auftreten, sind die Diode D sowie das Filter   10, 12 vorgesehen.   Durch diesen Teil der Schaltung wird dem Gitter der Verstärkerröhre   V3   eine   veränderliche   negative Vorspannung zugeführt, deren Amplitude durch die an dem Widerstand 6   auftretende Niederfrequenz   spannung und deren Frequenz durch den Durchlassbereich des Filters 10, 12 bedingt wird.

   Das Filter 10,   ist   derart bemessen, dass von den am Widerstand 6 auftretenden Niederfrequenzsehwingungen 
 EMI2.2 
 von hier aus an das Gitter der Röhre   V3 gelangen.   



   Die Ausgangsspannung der Diode wird dem Gitter der Röhre V3 in der Weise   zugeführt,   dass bei zunehmender Trägerwellenamplitude der der Zweielektrodenröhre zugeführten Schwingungen 
 EMI2.3 
 komponente, die auf der Trägerwelle moduliert ist und in dem durch die Röhre V2, das   Kopplungs-   element   22,   24,26 und die Verstärkerröhre V2 gebildeten Teil der Schaltung verlorengeht. 



   In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die den Klemmen 2 und 4 zugeführten 
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 auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Sehwingungskreis bestehen kann, so dass die Diode D nur die Zwischenfrequenz und die tieferen Modulationsfrequenzen, die der   Zwischenfrequenz benachbart   sind,   durchlässt.   Der dadurch auftretende Vorteil besteht darin, dass das von den Filtern Fi   und F2   durchgelassene Frequenzband dem hinter ihnen geschalteten Teil der Schaltung angepasst werden kann.

   Die Schaltung ist   zweckmässig   derart eingerichtet, dass das Filter Fi das ganze empfangene Frequenzband gleichmässig   durchlässt   und dass lediglich die in dem durch die Röhre   V2,   das Kopplungs- 
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   komponente   und die tiefen Frequenzen der Modulation über das Filter 10, 12 an das Gitter der Röhre V3 angelegt wird. 



   Ein wesentlicher Vorteil, der mit der in Fig. 2 dargestellten   Schaltung   bei Verwendung in einer Fernsehempfangsschaltung verbunden ist, besteht darin, dass über das Filter   F2   ein die Frequenz der Synehronisierimpulse umfassendes Frequenzband der Diode D zugeführt werden kann. Die Synchronisierimpulse können in diesem Fall dem Widerstand 6 entnommen werden ; die Gleichstromkomponente der Synchronisierimpulse geht dann nicht verloren, wie es der Fall sein würde, wenn diese 
 EMI2.6 
 

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 des Wechselstromverstärkers zugeführt, da der Wechselstrom verstärker nicht zum Verstärken der über das Filter   10,   12 dem Verstärker zugeführten Frequenzkomponenten eingerichtet ist. 



   Die letzte Verstärkerröhre des   Wechselstromverstärkers   soll vorzugsweise eine geradlinige   Gitterspannungs-Anodenstrom-Kennlinie   besitzen, da bei gekrümmter Kennlinie eine Änderung der Gittervorspannung nicht nur eine   Änderung   des Anodengleiehstroms, sondern auch eine   Änderung   der Verstärkung der Röhre zur Folge hat. Diese Änderung der Verstärkung ist derart, dass bei Zunahme der Amplitude der   Trägerschwingung   die Verstärkung abnimmt und umgekehrt, was bei der Schaltung gemäss der Erfindung nicht erwünscht ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zum Gleichrichten von modulierten   HF-Schwingungen   und zum Verstärken der 
 EMI3.1 
 umfassen, unter Verwendung zweier Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzurichtenden Schwingungen einerseits einer als Anodengleichrichter geschalteten   Entladungsröhre,   die mit Hilfe von die niedrigen Frequenzen nicht durchlassende Kopplungselementen mit einem aus einer oder mehreren Stufen bestehenden Wechselstromverstärker gekoppelt ist, und anderseits einer Diode zugeführt werden, deren Ausgangsspannung über ein die genannten niedrigen Frequenzen durchlassende Filter an das Gitter der   letzten Verstärkerröhre   des   Weehselstromverstärkers   derart angelegt wird,

   dass bei Zunahme der   Trägerwellenamplitude   der gleichzurichtenden Schwingungen die Gleichspannung am Gitter stärker negativ wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die letzte Verstärkerröhre des in Anspruch 1 erwähnten Wechselstromverstärkers eine annähernd geradlinige Kennlinie besitzt.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzurichtenden Schwingungen über gesonderte mit ihren Steuergitter parallel geschaltete HF-Verstärkerröhren der als Anodengleichrichter geschalteten Röhre sowie der Diode zugeführt werden.
    4. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Diode, der die gleichzurichtenden Schwingungen zugeführt werden, in dem Gitterkreis der als Anodengleielhrichter ge- schalteten Entladungsröhre liegt. EMI3.2
AT157212D 1936-06-13 1937-06-12 Schaltung zum Gleichrichten von modulierten HF-Schwingungen und zum Verstärken der nach Gleichrichtung erhaltenen Schwingungen. AT157212B (de)

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DE157212X 1936-06-13

Publications (1)

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AT157212B true AT157212B (de) 1939-10-10

Family

ID=5678436

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT157212D AT157212B (de) 1936-06-13 1937-06-12 Schaltung zum Gleichrichten von modulierten HF-Schwingungen und zum Verstärken der nach Gleichrichtung erhaltenen Schwingungen.

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