DE1268421B - Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes - Google Patents
Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden ErntegutesInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
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- A01D78/142—Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
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AOId
Deutsche Kl.: 45 c-83/00
P 12 68 421.8-23
13. Oktober 1961
16. Mai 1968
13. Oktober 1961
16. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes mit
mindestens einem Rechwerkzeug, das an einem Gestell angeordnet ist, welches Anschlüsse zur um eine
etwa horizontal liegende Achse schwenkbaren Verbindung mit mindestens zwei Lenkern aufweist,
welche an einem Schlepper od. dgl. angeordnet sind und in verschiedenen Höhen an mit dem Gerätegestell
verbundenen Anschlußteilen angreifen, wobei zwischen dem im Betrieb höhenbeweglichen Gestell
und einem mit einem Lenker verbundenen Anschlußteil eine Federanordnung vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Maschine ist ein fester Rahmen vorgesehen, der mit den Lenkern der Hebevorrichtung
zu verbinden ist. Innerhalb dieses Rahmens ist das Gestell um eine Achse schwenkbar. Der Ankupplungspunkt
des oberen Lenkers der Hebevorrichtung am Gestell liegt mit der Achse und dem Ende einer am Rahmen befestigten Feder wenigstens
annähernd in einer Ebene. Das andere Ende der am Rahmen befestigten Feder ist im Abstand von der
Gelenkachse am Gestell befestigt. Bei kleinen Schwenkungen des die Rechräder tragenden Gestellteils
ändert sich der Abstand zwischen den beiden Enden der Feder verhältnismäßig wenig.
Bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art ist erfindungsgemäß ein mit einem oberen Lenker
verbundener Anschlußteil höhenbeweglich mit dem um die horizontale Schwenkachse schwenkbaren Gestell
verbunden, wobei dieser Anschlußteil mindestens in einer Bewegungsrichtung durch die Federanordnung
gegenüber dem Gestell elastisch abgestützt ist. Die Federkraft wirkt also der Bewegung des
Gestellteils entgegen. Auf diese Weise wird ein einfacher Aufbau der zur Verbindung mit dem Zugfahrzeug
erforderlichen Kupplungsteile erhalten, und außerdem wird eine zweckmäßige Abfederung des
Gestelles erreicht, da auch bei relativ kleinen Verschwenkungen des Gestelles eine verhältnismäßig
große Änderung der Federkraft hervorgerufen wird.
Die Erfindung wird an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert;
es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung, die mit der Hebevorrichtung eines
Schleppers gekuppelt ist,
F i g. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie H-II in F i g. 1,
F i g. 3 eine Ansicht der Vorrichtung längs der Linie IH-III, wobei der die Rechräder tragende Gestellteil
und die Rechräder weggelassen sind,
Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes
Anmelder:
Patent Concern N. V., Willemstad, Curagao
(Niederländische Antillen)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
7000 Stuttgart N, Menzelstr. 40
Als Erfinder benannt:
Cornells van der LeIy, Brüschenrain, Zug
(Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 15. Oktober 1960 (256 908),
vom 2. November 1960 (257 534),
vom 16. November 1960 (258 026)
vom 2. November 1960 (257 534),
vom 16. November 1960 (258 026)
F i g. 4 eine abgewandelte Ausführungsform der Ankupplung der Vorrichtung an dem Schlepper,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform der Ankupplung der Vorrichtung an der Hebevorrichtung eines
Schleppers,
F i g. 6 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung, die
mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt ist,
F i g. 7 in größerem Maßstab einen Schnitt durch die in F i g. 6 dargestellte Vorrichtung längs der
Linie VH-VII,
F i g. 8 eine Ansicht eines Teiles der in F i g. 6 dargestellten Vorrichtung in Richtung des Pfeiles VIII,
F i g. 9 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles IX
in F i g. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform
einer Vorrichtung nach der Erfindung, die mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt ist.
Fig. 11 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch einen Teil der in F i g. 10 dargestellten Vorrichtung
längs der Linie XI-XI in F i g. 10, wobei das das Gestell abstützende Laufrad nicht dargestellt ist,
F i g. 12 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung, die
mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt ist,
F i g. 13 in größerem Maßstab die Befestigung der Vorrichtung an der Hebevorrichtung eines Schleppers
809 549/89
längs der Linie XIII-XIII in F i g. 12 gesehen, wobei die Rechräder und das Laufrad nicht dargestellt sind,
F i g. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Befestigung einer Vorrichtung nach der Erfindung an
der Hebevorrichtung eines Schleppers,
F i g. 15 die Befestigung der Vorrichtung nach der Erfindung an der Hebevorrichtung eines Schleppers
in einer abgewandelten Form,
F i g. 16 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung, die
mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt ist,
F i g. 17 in größerem Maßstab einen Schnitt längs der Linie XVII-XVII in F i g. 16.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung
hat ein Gestell 1, das zwei miteinander fluchtende Balken 2 und 3 besitzt; an dem Ende des Balkens 3
ist ein Balken 4 angebracht, der sich quer zum Balken 3 erstreckt. An dem Balken 4 sind drei
in dem Balken 4 liegt, sind Kettenräder 60 und 61 befestigt. Das Kettenrad 60 ist mittels einer Kette 62 mit
einem Kettenrad 63 verbunden, das auf der Achse 8 sitzt, mit der das Rechrad 5 gekuppelt ist. Das Kettenrad
61 ist mittels einer Kette 64 mit einem Kettenrad 65 gekuppelt, das an der Achse 10 befestigt ist, auf
der das Rechrad 7 montiert ist. Die Kettenräder 60, 61, 63 und 65 und die Ketten 62 und 64 sowie der
Balken 4 sind in einem Kasten 66 untergebracht. Die Ketten und die Kettenräder sind daher in F i g. 1 nur
schematisch angedeutet.
Die Vorrichtung kann mit der Hebevorrichtung 39 eines Schleppers 40 gekuppelt werden. Zu diesem
Zweck werden die unteren Lenker 37 und 38 der Hebevorrichtung mit den Stiften 35 und 36 gekuppelt,
während der obere Lenker 46 mittels eines Stiftes 47 mit dem gabelförmigen Teil 45 verbunden
wird. Die Achse 57 kann mittels der Kupplung 58 und einer Zwischenachse 59 mit der Zapfwelle des
Rechräder 5, 6 und 7 befestigt, die auf Achsen 8, 9 20 Schleppers verbunden werden. Der obere Lenker 46,
und 10 angeordnet sind, die in dem Rahmenbalken 4 der gegenüber dem Schlepper frei schwenkbar ist,
liegen. Der in Flucht mit dem Balken 2 liegende Balken 3 ist gegenüber dem Balken 2 drehbar und in
mehreren Lagen fixierbar. Der Balken 2 ist am Vorderende mit einer von dem Balken 2 her senkrecht
nach unten verlaufenden Achse 15 versehen, die in einem Lager 16 gelagert ist, das in einem waagerechten
Balken 17 angeordnet ist. Der waagerechte Balken 17 ist an den Enden mit Laufrädern 22 und
23 versehen.
Auf der unteren Seite des Balkens 17 sind Stützen 33 und 34 angebracht (F i g. 3). An den Stützen sind
in Flucht miteinander liegende, in waagerechter Richtung verlaufende Stifte 35 und 36 befestigt.
Der Balken 2 ist auf der oberen Seite mit einem Streifen 41 versehen, in dem mehrere Löcher 42 vorgesehen
sind. Mit dem Streifen 41 ist ein Anschlußteil in Form eines Armes 43 schwenkbar verbunden durch
einen Stift 44. Der Arm 43 ist am oberen Ende mit einem gabelförmigen Teil 45 versehen.
Der Balken 2 ist weiter auf der oberen Seite mit einer Zunge 48 versehen, die ein ösenförmiges Glied
49 abstützt. Das ösenförmige Glied 49 ist derart angeordnet, daß das darin vorgesehene Loch beinahe
gerade über der Achse 15 liegt. Im Loch des ösenförmigen Gliedes 49 ist eine Stange 50 angeordnet,
die am oberen Ende mit einem gabelförmigen Teil 51 versehen ist, der durch einen Stift 52 in einem kurzen
Abstand von dem gabelförmigen Teil 45 schwenkbar mit dem Arm 43 verbunden ist. Auf der Achse 50 ist
eine Federanordnung 53, 54 vorgesehen. Zwischen der Öse 49 und dem gabelförmigen Teil 51 wird die
Achse 50 von einer Druckfeder 53 umgeben. Der gabelförmige Teil 51 bildet einen schwenkbar mit dem
Arm 43 verbundenen Anschlag für die Feder 53, während die öse 49 einen mit dem Gestell verbundenen
Anschlag für diese bildet. Der unterhalb der Öse 49 liegende Teil der Achse 50 wird von einer
Druckfeder 54 umgeben, die am unteren Ende auf einem an der Achse 50 angebrachten, einen Anschlag
für die Feder 54 bildenden Ring 55 ruht. Der Ring 55 wird auf der Achse 50 durch eine Mutter 56 gehaltert,
mittels derer außerdem der Ring 55 über die Achse zur Einstellung der Spannung der Federn verschiebbar
ist.
In den Rahmenbalken 2 und 3 ist eine Achse 57 angeordnet, die am vorderen Ende mit einer Kupplung
58 versehen ist. An dem Ende der Achse 57, das bildet ein Kupplungsstück, mittels dessen das Ankupplungsglied
mit dem Schlepper gekuppelt wird. Bei der Fortbewegung der Vorrichtung in Richtung
des Pfeiles 98 und wenn die Vorrichtung die in F i g. 1
dargestellte Lage einnimmt, können die Rechräder 5, 6 und 7 durch die Zapfwelle des Schleppers angetrieben
werden.
Die Rechräder 5, 6 und 7 können sich an die Unebenheiten des Bodens anpassen, da sich die Vorrichtung
als Ganzes gegenüber der Hebevorrichtung des Schleppers drehen kann. Die Vorrichtung ist gegenüber
den Lenkern 37 und 38 schwenkbar durch Verdrehung der Stifte 35 und 36 in Ankupplungsteilen
der Hebearme 37 und 38, in denen die Stifte 35 und 36 angeordnet sind. Eine günstige Wirkung hat dabei
die Federanordnung, welche die Feder 53 enthält und die mit dem Anschlußteil 43 zusammenwirkt. Im
Betrieb ist die Spannung der Feder derart, daß wenigstens ein Teil des Gewichtes des weit hinter der durch
die Stifte 35 und 36 gebildeten Schwenkachse liegenden Gestelles auf die Arme der Hebevorrichtung
übertragen wird. Die Feder ist stets bestrebt, den Anschlußteil in einer von der Gelenkachse abgewendeten
Richtung zu verschieben. Wenn die Vorrichtung um die Gelenkachse 35, 36 nach unten schwenkt, wird
die Spannung in der Feder 53 vergrößert, so daß diese Bewegung nachgiebig gebremst wird. Infolge der
Lage der verschiedenen Achsen, um die der Anschlußteil 43 und der gegenüber dem Schlepper frei
schwenkbare obere Lenker 46 drehbar sind, nehmen diese Teile eine günstige Lage ein, in der sie die Bewegungen
der Vorrichtungen nicht hindern, während die Feder 53 sie wieder bequem in die ursprüngliche
Lage zurückführen kann. Eine heftige Hochbewegung der Vorrichtung wird durch die Feder 54 abgebremst.
Durch Verschiebung der Mutter 56 läßt sich die Spannung der Federanordnung und somit der Druck
der Rechräder auf den Boden einstellen.
F i g. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Befestigung der Vorrichtung an der Hebevorrichtung
eines Schleppers. In diesem Ausführungsbeispiel ist mittels eines U-förmigen Bügels 113 und eines Stiftes
eine rohrförmige Stange 115 mit dem Arm 43 gekuppelt. In dem freien Ende des Rohres 115 ist eine
rohrförmige Stange 116 teleskopartig verschiebbar. An dem Ende des Rohres 116 ist ein U-förmiger
Bügel 117 befestigt, der mittels eines Stiftes 118
schwenkbar mit einer am Rahmenbalken 2 befestigten Stütze 119 gekuppelt ist. Die Rohre 115 und 116
werden von einer Druckfeder 120 umgeben. Der Bügel 113 bildet einen schwenkbar mit dem Anschlußteil
43 verbundenen Anschlag für die Feder 120, während der Bügel 117 einen schwenkbar mit
dem Gestell verbundenen Anschlag für diese Feder bildet. Auch in diesem Ausführungsbeispiel sucht die
Feder 120 den Anschlußteil 43 und den oberen Lenker 46 der Hebevorrichtung in einer von der Gelenkachse
abgewendeten Richtung zu bewegen. Die Wirkungsweise der Federanordnung mit der Feder
120 ist ähnlich derjenigen der bereits beschriebenen Federanordnung 53, 54.
F i g. 5 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel für die Befestigung der Vorrichtung an der Hebevorrichtung
eines Schleppers. In diesem Fall ist mit dem Arm 43 mittels eines Bügels 121 und eines Stiftes 122
ein Arm in Form einer runden Stange 123 gekuppelt. An dem Rahmenbalken 2 ist eine Stütze 124 befestigt,
in der ein Loch 125 vorgesehen ist. In diesem Loch 125 ist ein Lager 126 angeordnet, durch welches die
Stange 123 hindurchgeführt ist. Das Lager 126 kann gegenüber dem Bügel 124 um eine Achse 127
schwenken, die sich senkrecht zur Längsachse des Armes 123 erstreckt. Das Ende 128 der Stange 123
ist abgebogen, und an diesem Ende ist eine Zugfeder 129 befestigt. Das andere Ende der Zugfeder 129 ist
an der Stütze 124 befestigt. Auch in diesem Fall bildet
die Zugfeder 129 eine Federanordnung, die den Anschlußteil 43 und den oberen Lenker 46 der Hebevorrichtung
in einer von der Gelenkachse abgewendeten Richtung zu bewegen sucht, während die Vorrichtung
trotzdem um die Gelenkachse ausweichen kann, die durch die in Flucht miteinander liegenden Stifte gebildet
wird, durch welche die Vorrichtung mit den unteren Lenkern der Hebevorrichtung des Schleppers
gekuppelt ist.
F i g. 6 zeigt eine Vorrichtung, die zwei Rahmenbalken 130 und 131 besitzt, die durch einen Rahmenbalken
132 miteinander verbunden sind. An dem Ende des Rahmenbalkens 130 ist eine Buchse 133
und an dem Ende des Rahmenbalkens 131 eine Buchse 134 befestigt. In der Buchse 133 ist ein Rahmenbalken
135 gelagert, der mittels eines Verriegelungsstiftes 136 in der Buchse 133 befestigt ist. An
dem Rahmenbalken 130 und dem Rahmenbalken 135 sind Lager 137 befestigt, in denen Kurbeln 138 gelagert
sind, die Rechräder 139 tragen. An dem Rahmenbalken 132 sind Stützen 140 und 141 befestigt,
an deren Enden in waagerechter Richtung verlaufende Stifte 142 und 143 befestigt sind, die in Flucht
miteinander liegen.
Die Rahmenbalken 130 und 131 sind weiter durch den parallel zum Rahmenbalken 132 verlaufenden
Rahmenbalken 144 miteinander verbunden. An dem Rahmenbalken 144 sind zwei Stützen 146 und 147
befestigt, zwischen denen ein Arm 148 angeordnet ist, der ein Anschlußteil für den oberen Lenker 176 bildet
und mittels eines Stifts 149 schwenkbar mit den Stützen gekuppelt ist. Beiderseits des Stiftes 149, der
eine Schwenkachse für den Arm 148 bildet, sind in dem Arm 148 Langlöcher 150 und 151 vorgesehen.
In diesen Langlöchern liegen quer zum Arm 148 verlaufende, aus Federstahl hergestellte Torsionsstäbe
152, 153,154 und 155.
An den Rahmenbalken 131 und 130 sind an der Befestigungsstelle des Rahmenbalkens 144 an diesen
Rahmenbalken Stützen 156 angebracht. Auf den Stützen 156 sind U-förmige Bügel 157 befestigt, und
mittels eines Bolzens 158 und einer Mutter 159 ist ein U-förmiger Bügel 160 an einem U-förmigen Bügel
157 befestigt.
Die Enden der Torsionsstäbe 152 bis 155 liegen zwischen den U-förmigen Bügeln 157 und 160. Um
die Stäbe zu haltern, sind in den Bügeln Langlöcher 161 vorgesehen, in welchen die abgebogenen Enden
ίο 162 der Torsionsstäbe liegen.
Die Befestigungspunkte der Torsionsstäbe am Gestell liegen wenigstens nahezu in Flucht mit dem Stift
149, so daß die Stäbe von oben gesehen einen etwas gekrümmten Verlauf aufweisen.
Zwischen den Rahmenbalken 132 und 144 ist noch ein Rahmenbalken 163 angeordnet. Auf diesem Rahmenbalken
ist eine Stütze 164 befestigt. Mit dieser Stütze 164 sind zwei parallele Streifen 165, die durch
Zwischenstücke 166 miteinander verbunden sind,
ao durch einen Stift 167 schwenkbar verbunden. Auf dem Rahmenbalken 163 ist eine zweite Stütze 168 vorgesehen,
in der ein Loch vorgesehen ist. Die Streifen 165 können mittels eines Verriegelungsstiftes 169, der
durch ein Loch in der Stütze 168 gesteckt werden kann, mit der Stütze 168 verbunden werden. In dem
Arm 148 ist noch ein Loch 170 vorgesehen. Der Abstand zwischen den Streifen 165 ist derart, daß der
Arm 148 zwischen den Enden der Streifen liegen kann, so daß sie in die in F i g. 7 gestrichelt dargestellte
Lage gebracht werden können und der Verriegelungsstift 169 sich durch die in den Streifen vorgesehenen
Löcher und durch das Loch 170 führen läßt, so daß der Arm 148 sich nicht mehr gegenüber
dem Gestell der Vorrichtung drehen kann. Weiter ist an dem Ende der Armes 148 noch ein U-förmiger
Bügel 171 befestigt, in dem Löcher 172 vorgesehen sind.
Aus F i g. 6 ist ersichtlich, daß die Vorrichtung mit der Hebevorrichtung eines Schleppers 173 gekuppelt
werden kann. Zu diesem Zweck werden die unteren Lenker 174 und 175 der Hebevorrichtungen mit den
Stiften 142 und 143 verbunden, während der obere Lenker 176, der gegenüber dem Schlepper um einen
Stift 177 frei schwenkbar ist, mittels eines Stiftes 178 schwenkbar mit dem U-förmigen Bügel 171 verbunden
werden kann. Der Lenker 176 bildet in diesem Fall das Kupplungsstück, welches den Anschlußteil
148 mit dem Schlepper verbindet.
Wenn die Vorrichtung im Betrieb von dem Schlepper in Richtung des Pfeiles B bewegt wird,
werden die Rechräder durch ihren Kontakt mit dem Boden und/oder dem Erntegut in Drehung versetzt,
wobei sie das Erntegut gemeinsam nach links abführen. Die Vorrichtung kann dabei um die Gelenkachse
schwenken, die durch die Mittellinien der Stifte 142 und 143 gebildet wird. Auch der Arm 148 und
der Lenker 176 werden dabei um die Stifte 149 bzw. 177 schwenken. Eine solche Bewegung wird durch
die Torsionsstäbe 152 bis 155 gehemmt, die eine Federanordnung bilden und den Arm 148, wenn
dieser sich nach unten bewegt, wieder in einer von der Gelenkachse abgewendeten Richtung zu bewegen
suchen. Wenn der Arm 148 gedreht wird, werden die Stäbe teilweise auf Biegung und teilweise auf Torsion
beansprucht, so daß sie geneigt sind, in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren.
Der Rahmenbalken 135 kann von der Buchse 133 gelöst und mit der Buchse 134 verbunden werden;
dieser Rahmenbalken nimmt dann mit den Rechrädern die in F i g. 6 durch gestrichelte Linien angedeutete
Lage ein. Die Vorrichtung ist dabei als Schwadwender wirksam.
Wenn die Vorrichtung über eine lange Wegstrecke bewegt werden soll, während sie mit der Hebevorrichtung
des Schleppers gekuppelt ist, kann der Arm 148 mittels der eine Feststellvorrichtung bildenden
Streifen 165 und des Verriegelungsstiftes 169 arretiert werden, so daß die Vorrichtung während des
Transportes nicht unerwünscht schwingen kann. Eine solche Arretiervorrichtung kann auch bei den anderen
Ausführungsformen verwendet werden.
Das Gestell der in Fig. 10 dargestellten Vorrichtung
enthält einen sich schräg zur Fahrtrichtung erstreckenden Rahmenbalken 181, der durch Streben
182 und 183 mit einem Querbalken 184 verbunden ist. In Draufsicht erstreckt sich die Strebe 183 schräg
zur Fahrtrichtung der Vorrichtung, während die Strebe 182 annähernd in der Mitte mit dem Rahmenbalken
184 verbunden ist.
Mit den abgebogenen Enden 185 und 186 und mit zwischen den Enden 185 und 186 liegenden Balken
187 und 188 sind Rechräder 189 gekuppelt. Die Rechräder sitzen auf Kurbeln 190, die in Trägern 191
gelagert sind. Die Träger 191 sind gegenüber dem Gestell um senkrechte Achsen drehbar und mittels an
sich bekannter Feststellglieder 192 in verschiedenen Lagen arretierbar.
Der vor den Rechrädern liegende Rahmenbalken 181 liegt in diesem Ausführungsbeispiel höher als die
Naben der Rechräder, und die Träger 185, 186, 187 und 188 erstrecken sich von dem Rahmenbalken 1
schräg nach unten.
Mit dem von dem Rahmenbalken 181 abgewendeten Ende des Querbalkens 184 ist ein zweiter Rahmenbalken
193 verbunden. An dem Balken 193 sind Lager 198 befestigt, so daß Rechräder mit dem Rahmenbalken
gekuppelt werden können, was durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
An den Enden des Rahmenbalkens 184 sind mittels Platten 199 in Flucht miteinander liegende,
waagerechte Stifte 200 befestigt. An dem Rahmenbalken 182 ist ein senkrechter Streifen 201 befestigt,
in dem eine Anzahl von Löchern 203 vorgesehen ist. Beiderseits des Streifens 201 sind Arme 204 angeordnet,
die mittels eines Stiftes 205 schwenkbar mit dem Streifen 201 verbunden sind. In den freien Enden der
Arme 204 sind Löcher 206 vorgesehen. Durch eines dieser Löcher 206 ist ein Stift 207 gesteckt, mittels
dessen eine Platte 208 schwenkbar mit den Armen 204 verbunden ist. An der Platte 208 ist eine Stange
209 befestigt, die durch ein im abgebogenen Ende
210 einer am Rahmenbalken 184 befestigten Stütze
211 vorgesehenes Loch gesteckt ist. Die Stange 209 wird von einer Feder 212 umgeben, von der ein Ende
auf dem abgebogenen Ende 210 und das andere Ende auf der Platte 208 ruht.
Das unterhalb der Stütze 211 herausragende Ende der Stange 209 wird von einer Feder 213 umgeben,
die zwischen der Stütze 211 und einem am Ende der Stange befestigten Ring 214 eingespannt ist, der mittels
eines Stiftes 215 an der Stange befestigt ist.
Weiter ist an dem Gestell der Vorrichtung ein Laufrad 216 befestigt.
Aus den Figuren ist ersichtlich, daß die Vorrichtung mit der Hebevorrichtung 228 eines Schleppers
229 gekuppelt werden kann. Zu diesem Zweck werden die unteren Lenker 230 und 231 der Hebevorrichtung
mit den Stiften 200 verbunden, während der obere Lenker 232 der Hebevorrichtung durch
einen Stift 233 schwenkbar mit den einen Anschlußteil bildenden Armen 204 verbunden wird.
Wenn die Vorrichtung in Richtung des Pfeiles P bewegt wird und die Rechräder die mit ausgezogenen
Linien angedeutete Lage einnehmen, ist die Vorrichtung als Seitenrechen wirksam.
ίο Das Laufrad 216 bestimmt den Abstand zwischen
den unteren Lenkern der Hebevorrichtung und dem Boden im Betrieb und somit den Druck, mit dem die
Rechräder auf dem Boden ruhen. Dieser Abstand läßt sich dadurch ändern, daß das Laufrad 216 in der
Höhenrichtung gegenüber dem Gestell verstellt wird. Die Vorrichtung kann auch als Schwadwender benutzt
werden, indem zwei der mit dem Rahmenbalken 181 gekuppelten Rechräder an dem Rahmenbalken
193 angeordnet werden. Da die Arme 204, die mit dem oberen Lenker der Hebevorrichtung gekuppelt
sind, gegenüber dem Gestell frei schwenken können und eine Federanordnung in Form der Feder 212
vorgesehen ist, welche die Arme 204 in einem bestimmten Abstand von den unteren Ankupplungspunkten
200 zu halten sucht, ergibt sich eine vorteilhafte federnde Abstützung für das Gestell. Das Gestell
kann im Betrieb um die Stifte 200, durch welche die Vorrichtung mit den unteren Lenkern der Hebevorrichtung
gekuppelt ist, frei schwenken, während die Feder 212 dieser Bewegung nachgiebig entgegenwirkt.
Wenn der hintere Teil der Vorrichtung sich nach unten bewegt, wird die Feder 212 gespannt, so
daß sie dieser Bewegung entgegenwirkt. Es ist dabei vorteilhaft, daß sich die mit der Vorrichtung frei
schwenkbar verbundenen Arme 204 und der mit dem Schlepper frei schwenkbar verbundene Arm 232
schräg aufwärts erstrecken. Die Feder 213 hemmt eine plötzliche Aufwärtsbewegung des hinteren Teiles
der Vorrichtung gegenüber den Armen der Hebevorrichtung. Die auf Kurbeln angeordneten Rechräder
können auch durch Federn abgestützt werden.
Die in den Fig. 12 und 13 dargestellte Vorrichtung entspricht im wesentlichen der Vorrichtung nach
Fig. 10. Die Rechräder 189 sind jedoch nicht durch Kurbeln, sondern durch waagerechte Achsen 234 mit
dem Gestell gekuppelt.
Außerdem ist der Rahmenbalken 184 verlängert und am Ende mit dem Teil 186 des Rahmenbalkens
181 verbunden. Die Stifte 200 sind an von dem Balken 184 nach vorn gerichteten Platten 235 befestigt.
An dem Rahmenbalken 182 ist ein sich schräg nach oben und vorn erstreckender Arm 240 befestigt.
Mittels eines Stiftes 241 ist mit dem Arm 240 der am Ende eines Armes 242 befestigte Bügel 243 schwenkbar
gekuppelt. Am anderen Ende des einen Anschlußteil bildenden Armes 242 ist ein Bügel 244 befestigt.
Nahe dem Bügel 244 ist eine Öse 245 an dem Arm 242 befestigt. In dieser Öse ist ein Ende einer Zugfeder
246 eingehängt, deren anderes Ende mit einer am Rahmenbalken 182 befestigten Öse 247 verbunden
ist. Weiter ist an dem Arm 240 ein Streifen 248 befestigt, dessen Ende 249 abgebogen ist und über
dem Arm 242 liegt.
Die Vorrichtung kann mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt werden, indem die unteren Lenker 230 und 231 der Hebevorrichtung des Schleppers 229 mit den Stiften 200 verbunden werden, während der obere, mit dem Schlepper frei schwenkbar
Die Vorrichtung kann mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt werden, indem die unteren Lenker 230 und 231 der Hebevorrichtung des Schleppers 229 mit den Stiften 200 verbunden werden, während der obere, mit dem Schlepper frei schwenkbar
verbundene Lenker 232 durch den Stift 233 mit dem an dem Arm 242 befestigten Bügel 244 gekuppelt
werden kann.
Aus der Figur ist ersichtlich, daß die Verbindungsstelle zwischen dem Arm 242 und dem oberen Lenker
232 der Hebevorrichtung niedriger als die Verbindungsstelle zwischen dem Arm 242 und dem Gestell
liegt. Der Ankupplungspunkt des Lenkers 232 der Hebevorrichtung am Schlepper liegt seinerseits tiefer
als der Punkt, zu dem der Arm 242 mit der Hebevorrichtung gekuppelt ist.
Im Betrieb kann die Vorrichtung um die durch die Mittellinien der Stifte 200 gebildete Gelenkachse gegenüber
dem Schlepper gedreht werden. Wenn das hintere Ende der Vorrichtung sich im Betrieb hochbewegt, wird das Laufrad kräftiger gegen den Boden
gedrückt, so daß die Aufwärtsbewegung gehemmt wird. Bewegt sich das hintere Ende der Vorrichtung
nach unten, so wird die Zugfeder 246 weitergespannt. Die Feder 246 wirkt somit einer solchen Bewegung
entgegen und ist bestrebt, die Vorrichtung in ihre ursprüngliche Lage zurückzuführen. Der obere Lenker
der Hebevorrichtung und der Arm 242 können in Flucht miteinander gelangen, wodurch die Abwärtsbewegung
der Vorrichtung begrenzt wird. In dieser Lage kommt der Arm 242 mit dem Ende 249 des
Streifens 248 in Berührung. Das Ende 249 bildet einen Anschlag, der eine weitere Drehung des Armes
242 nach oben verhindert.
Ein weiteres Ausführangsbeispiel der Befestigung der Vorrichtung an dem Schlepper ist in F i g. 14 dargestellt.
In diesem Ausführangsbeispiel ist statt eines schräg nach oben verlaufenden Rahmenbalkens ein
gekrümmter Rahmenbalken 250 vorgesehen, an dem durch Stützen 251 ein U-förmiger Bügel 252 befestigt
ist. In den Schenkeln 253 des U-förmigen Bügels 252 ist eine Achse 254 gelagert, die sich in Seitenansicht
von der Vorderseite der Vorrichtung her schräg nach hinten und nach oben erstreckt, während in Draufsicht
diese Achse wenigstens nahezu parallel zur Fahrtrichtung der Vorrichtung verläuft. Die Achse
154 ist durch ein in einem Bock 255 vorgesehenes Loch gesteckt, und beiderseits des Bocks 255 sind
Federn 256 und 257 vorgesehen. Der Bock 255 kann längs der eine Führung bildenden Achse 254 verschoben
werden, während die Federn 256 und 257 den Bock in der Mittellage zu halten suchen. An dem
Bock ist ein U-förmiger Bügel 258 befestigt, und in den beiderseits des Bocks liegenden parallelen Schenkeln
des Bügels 258 sind Löcher vorgesehen zur Aufnahme eines Stiftes 259.
Die Vorrichtung kann mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt werden, indem die unteren
Lenker der Hebevorrichtung mit den Stiften 200 gekuppelt werden, während der obere Lenker 232 der
Hebevorrichtung durch den Stift 259 mit dem an dem einen Anschlußteil bildenden Bock 255 befestigten
Bügel 258 gekuppelt wird. Die Vorrichtung kann sich im Betrieb um die Gelenkachse drehen, die durch die
Mittellinien der Stifte 200 gebildet wird. Die Federn sind bestrebt, den Anschlußteil 255 in der in der
Zeichnung dargestellten Lage zu halten. Dreht sich das Ende der Vorrichtung gegenüber dem Schlepper
nach unten, so wird die unterhalb des Bocks liegende Feder 257 gespannt, so daß diese Feder die Vorrichtung
in die ursprüngliche Lage zurückzuführen sucht. Dreht sich die Vorrichtung um die Gelenkachse nach
oben, so wird die Feder 256 gespannt, die die Vorrichtung ebenfalls wieder in die ursprüngliche Lage
zurückzuführen sucht.
Bei dem in F i g. 15 dargestellten Ausführangsbeispiel ist an dem schräg nach oben verlaufenden Rahmenbalken
182 eine Stütze 260 befestigt. An der Stütze 260 sind mit Abstand voneinanderliegende
parallele Stäbe 261 mittels eines Stiftes 262 schwenkbar angeordnet. Die Stäbe bilden einen Anschlußteil
und sind durch zwischen ihnen liegende Platten 263
ίο miteinander verbunden. Zwischen den Stäben 261 ist
ein Bock 264 vorgesehen, der um eine wenigstens nahezu waagerechte, zu den Stäben senkrechte Achse
265 gegenüber dem Anschlußteil schwenken kann. In dem Bock 264 ist ein Loch vorgesehen, durch welches
eine Achse 266 geführt ist, an deren Ende ein Bügel 267 befestigt ist, der durch einen Stift 268 schwenkbar
mit einer am Rahmenbalken 182 befestigten Stütze 269 verbunden ist. An der von dem Rahmenbalken
182 abgewendeten Seite des Anschlußteiles 261 ist um die Achse 266 eine Feder 270 angeordnet.
Die Feder 270 liegt zwischen dem Bock 264 und einem auf der Achse 266 angebrachten Ring 271.
Außerdem ist die Achse 266 von einer Feder 272 umgeben, die zwischen dem Bock 264 und dem Bügel
267 liegt.
Die Vorrichtung läßt sich mit der Hebevorrichtung eines Schleppers kuppeln, indem die unteren Lenker
der Hebevorrichtung mit den am Rahmenbalken 184 befestigten Stiften 200 verbunden werden, während
der obere Lenker 232 der Hebevorrichtung durch einen Stift 233 mit dem Anschlußteil 261 gekuppelt
wird.
F i g. 15 zeigt, daß in diesem Ausführangsbeispiel der Gelenkpunkt zwischen dem Anschlußteil 261 und
dem oberen Lenker 232 der Hebevorrichtung niedriger liegt als der Punkt, an dem der Lenker 232 der
Hebevorrichtung mit dem Schlepper gekuppelt ist, und der Punkt, an dem der Anschlußteil an der Vorrichtung
befestigt ist.
Wenn die Vorrichtung sich im Betrieb um die durch die Mittellinien der Stifte 200 gebildete Gelenkachse
nach unten dreht, wird die Feder 270 zusammengedrückt, die somit den Anschlußteil 261 in
die dargestellte Lage zu drehen sucht, so daß die Vorrichtung wieder ihre ursprüngliche Lage einnehmen
wird. Dreht sich die Vorrichtung nach oben, so wird die Feder 272 zusammengedrückt, so daß sie
der Bewegung der Vorrichtung gegenüber dem Schlepper entgegenwirkt und die Vorrichtung in ihre
ursprüngliche Lage zurückzubewegen sucht. Auch in diesem Fall wird also eine günstige nachgiebige Abstützung
des Gestelles erhalten.
Fig. 16 zeigt eine Vorrichtung, die einen sich schräg zur Fahrtrichtung erstreckenden Rahmenbalken
273 und einen parallel zur Fahrtrichtung liegenden Rahmenbalken 274 enthält. Die Enden
dieser Rahmenbalken sind durch einen Rahmenbalken 275 und mit Abstand von dem Rahmenbalken
275 durch einen Balken 276 miteinander verbunden.
An dem Rahmenbalken 273 ist ein sich zur Fahrtrichtung senkrecht erstreckender Balken 277 befestigt,
der auch mit dem Rahmenbalken 274 verbunden ist. Die Verbindung zwischen den Rahmenbalken 273
und dem Rahmenbalken 277 wird noch durch einen mit dem Rahmenbalken 274 in Flucht liegenden
Rahmenbalken 278 versteift.
An dem Ende des Balkens 273 ist eine Buchse 279 befestigt, in der ein mit dem Rahmenbalken 273 in
809 549/89
Flucht liegender Rahmenbalken 280 befestigt ist mittels Verriegelungsstiften 281. An dem Balken 273
sind zwei Lager 284 und an dem Balken 280 zwei Lager 285 befestigt. In den Lagern sind Kurbeln 286
gelagert, an deren Enden Rechräder 287 frei drehbar angeordnet sind.
An den Enden der Rahmenbalken 273 und 274 sind senkrechte Stützen 288 befestigt, an denen Stifte 289
angebracht sind (Fig. 17). An den Rahmenbalken 273 und 276 sind parallele Streifen 290 und 291 be- ίο
festigt, in denen ein Stift 292 gelagert ist. Mittels des Stiftes 292 ist als Anschlußteil ein Arm 293 mit dem
Gestell der Vorrichtung gekuppelt. Der Arm 293 enthält zwei in einer senkrechten Ebene liegende gekrümmte
Streifen 294. Mit Abstand von dem freien Ende des Armes 293 ist mittels eines Stiftes 295 ein
Klotz 296 schwenkbar mit dem Arm gekuppelt. An dem Klotz 296 ist eine Stange 297 befestigt, die durch
ein in einer an dem Balken 275 befestigten Stütze 298 vorgesehenes Loch geführt ist, welches ein Lager für
die Stange bildet, so daß sich die Stange frei hin und her verschieben kann. Der zwischen der Stütze 298
und dem Klotz 296 liegende Stangenteil wird von einer Feder 299 umgeben, und der unterhalb der
Stütze 298 herausragende Teil der Stange wird von einer Feder 300 umgeben, die zwischen der Stütze
298 und einem durch den Stift 301 an der Stange befestigten Ring 302 eingespannt ist.
Die Vorrichtung läßt sich mit der Hebevorrichtung eines Schleppers 303 dadurch kuppeln, daß die Stifte
289 mit den unteren Lenkern 304 der Hebevorrichtung verbunden werden. Der obere Lenker 305 der
Hebevorrichtung, der durch einen Stift 306 frei schwenkbar mit dem Schlepper gekuppelt ist, kann
mittels eines Stiftes 307 schwenkbar mit dem Ende des Armes 293 gekuppelt werden.
Wenn die Vorrichtung mittels eines Schleppers im Betrieb in Richtung des Pfeiles R fortbewegt wird und
die Rechräder die dargestellte Lage einnehmen, bildet die Vorrichtung einen Seitenrechen. Die Vorrichtung
kann im Betrieb gegenüber dem Schlepper um die Gelenkachse schwenken, die durch die Stifte 289 gebildet
wird. Eine Verdrehung des Gestelles der Vorrichtung gegenüber dem Schlepper wird durch die Federn
gehemmt, und nach Verdrehung sind die Federn bestrebt, die Vorrichtung in ihre ursprüngliche Lage
zurückzubewegen.
Infolge der gekrümmten Gestalt des Armes 293 liegt der Angriffspunkt der Feder am Arm 294 höher
als der Ankupplungspunkt 292 des Armes 293 am Gestell und der Ankupplungspunkt 307 des Armes
293 an der Hebevorrichtung. Der Ankupplungspunkt 307 liegt höher als der Ankupplungspunkt 292. Der
Ankupplungspunkt des Lenkers 305 am Schlepper liegt niedriger als der Stift 307 in der üblichen Lage
der Vorrichtung.
Infolge der gekrümmten Gestalt des Anschlußteiles 293 haben die Federn 299 und 300 einen größeren
Raum, während der Arm 293 trotzdem auf einfache Weise mit dem Gestell gekuppelt werden kann; außerdem
haben der Arm 293 und der Arm 305 der Hebevorrichtung eine günstige Lage, um die Bewegungen
der Vorrichtung gegenüber dem Schlepper zu ermöglichen.
Diese Bauart ist besonders zweckmäßig bei einem niedrigliegenden Gestell, wie bei der dargestellten
Vorrichtung, bei welcher das Gestell wenigstens nahezu in gleicher Höhe mit den Rechrädern liegt.
Bei allen beschriebenen Ausführungsformen bewegt sich der Anschlußteil aufwärts und abwärts, wenn die
Vorrichtung im Betrieb gegenüber dem Schlepper schwenkt, wobei die Bewegungskomponente des mit
dem Schlepper gekuppelten Endes des Anschlußteiles in senkrechter Richtung mindestens die Hälfte der
Bewegungskomponente in waagerechter Richtung beträgt.
Claims (22)
1. Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes mit mindestens einem
Rechwerkzeug, das an einem Gestell angeordnet ist, welches Anschlüsse zur um eine etwa horizontal
liegende Achse schwenkbaren Verbindung mit mindestens zwei Lenkern aufweist, welche an
einem Schlepper od. dgl. angeordnet sind und in verschiedenen Höhen an mit dem Gerätegestell
verbundenen Anschlußteilen angreifen, wobei zwischen dem im Betrieb höhenbeweglichen Gestell
und einem mit einem Lenker verbundenen Anschlußteil eine Federanordnung vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem oberen Lenker (46) verbundener Anschlußteil
(43) höhenbeweglich mit dem um die horizontale Schwenkachse (35, 36) schwenkbaren Gestell
(2) verbunden ist, wobei dieser Anschlußteil mindestens in einer Bewegungsrichtung durch die
Federanordnung (53, 54) gegenüber dem Gestell elastisch abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußteil (43) durch die
Federanordnung (53, 54) in zwei einander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen gegenüber
dem Gestell abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem oberen
Lenker (46) zu verbindende Anschlußteil (43) durch einen um eine Gelenkachse (44) schwenkbar
mit dem Gestell (2) verbundenen Arm (43) gebildet wird, dessen mit dem oberen Lenker gekuppeltes
Ende in Draufsicht gesehen im Abstand von der Gelenkachse (44) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (43) sich von der Gelenkachse
(44) schräg nach vorn und oben erstreckt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem oberen
Lenker (46) gekuppelte Ende des Armes (43) wenigstens annähernd senkrecht oberhalb der
Schwenkachse (35, 36) liegt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Angriffspunkt (52) der von der Federanordnung (53, 54) auf den mit dem oberen Lenker verbundenen
Anschlußteil (43) ausgeübten Kraft nahe der Achse (47) liegt, die diesen Anschlußteil mit
dem Lenker verbindet.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federanordnung eine Feder (53) enthält, die zwischen einem mit dem Gestell (2) der Vorrichtung
verbundenen Anschlag (49) und einem mit dem mit dem oberen Lenker (46) gekuppelten Anschlußteil
(43) verbundenen Anschlag (51) liegt, wobei die Feder eine Stange (50) umgibt, die an
dem letzteren Anschlag (51) befestigt ist und gegenüber dem mit dem Gestell verbundenen Anschlag
verschiebbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (50) durch ein Loch
in dem am Gestell (2) befestigten Anschlag (49) hindurchgeführt ist, während auf der anderen
Seite des Anschlages die Stange ebenfalls von einer Feder (54) umgeben wird, die zwischen dem
am Gestell befestigten Anschlag (49) und einem an der Stange angebrachten Anschlag (55) eingeschlossen
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung
aus einer Feder (120) besteht, die um zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbare
Stangen (115,116) angeordnet ist, wobei eine der Stangen (115) an einem schwenkbar mit dem Anschlußteil
(43) verbundenen Anschlag (113) befestigt ist, während die andere Stange (116) an
einem schwenkbar mit dem Gestell (2) verbundenen Anschlag (117) befestigt ist (F i g. 4).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem mit
dem oberen Lenker (46) verbundenen Anschlußteil (43) ein Verbindungsglied (123) schwenkbar
gekuppelt ist und das Verbindungsglied durch ein Lager (126) hindurchgeführt ist, das mit einer am
Gestell (2) befestigten Stützen (124) mittels einer zur Längsachse des Verbindungsgliedes (123)
senkrechten Achse (129) vorgesehen ist, die sich zwischen dem vom Anschlußteil (43) abgewandten
Ende des Verbindungsgliedes (123) und der Stütze (124) erstreckt (F i g. 5).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
oberen Lenker (232) verbundene Anschlußteil (242) in einer Mittellage sich wenigstens nahezu
parallel zu einem unterhalb des Anschlußteiles liegenden Rahmenbalken (182) erstreckt, wobei
der Anschlußteil (242) schwenkbar mit einer am Rahmenbalken (182) befestigten Stütze (240) gekuppelt
und durch eine Feder (246) mit dem Rahmenbalken (182) verbunden ist (Fig. 13).
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
oberen Lenker (232) gekuppelte Anschlußteil (261) mit einer Feder (270) zusammenwirkt, die
eine schwenkbar mit dem Gestell (181, 182) verbundene Stange (266) umgibt, die durch ein
schwenkbar mit dem Anschlußteil verbundenes Lager (264) hindurchgeführt ist (F i g. 15).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits des Anschlußteiles
(261) liegenden Teile der Stange (266) mit Federn (270, 272) umgeben sind, die den Anschlußteil
(261) in einer bestimmten Lage gegenüber der Stange zu halten suchen.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit dem oberen Lenker (305) verbundene Anschlußteil (293) einen gekrümmten Verlauf hat,
wobei dessen Enden in senkrechter Richtung gemessen in einem gewissen Abstand von dem
Punkt (295) liegen, an dem das Ende einer mit dem Anschlußteil zusammenwirkenden Feder
(297) mit dem Anschlußteil gekuppelt ist (Fig. 17).
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federanordnung
mindestens einen Torsionsstab (152 bis 155) enthält, der sich quer zu der Ebene erstreckt,
in welcher der mit dem oberen Lenker (176) verbundene Anschlußteil (148) gegenüber
dem Gestell (130) beweglich ist, wobei der Torsionsstab (152 bis 155) an einem Punkt (160) mit
dem Gestell und an einem zweiten Punkt (150, 151) mit dem mit dem oberen Lenker (176) verbundenen
Anschlußteil (148) verbunden ist (Fig. 6 und 7).
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (152 bis
155) sich auf beiden Seiten des mit dem oberen Lenker (176) verbundenen, durch einen Arm gebildeten
Anschlußteiles (148) erstreckt und an zwei je auf einer Seite des Armes liegenden
Punkten (160) mit dem Gestell verbunden ist, wobei der Stab (152 bis 155) durch ein an dem
Arm angeordnetes Lager (150, 151) hindurchgeführt ist, derart, daß der Stab in dem Lager frei
um seine Längsachse drehbar und quer zu seiner Längsachse in dem Lager verschiebbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Stabes
(152 bis 155), der mit dem Gestell verbunden ist, wenigstens annähernd parallel zur Längsachse des
Stabes gegenüber dem Gestell verschiebbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab
(152 bis 155) nahe der Achse (149), um die der armartige Anschlußteil (148) gegenüber dem Gestell
schwenkbar ist, mit dem Arm (148) gekuppelt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Achse
(149), um die der Arm (148) gegenüber dem Gestell schwenkbar ist, ein Torsionsstab (152 bis
155) mit dem Arm (148) verbunden ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
oberen Lenker (232) verbundene Anschlußteil (255) gegenüber einer mit dem Gestell verbundenen
Führung (254) verschiebbar ist, wobei eine Feder (257) dieser Verschiebung entgegenwirkt
(Fig. 14).
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß, in Seitenansicht gesehen, die
Führung (254) sich schräg aufwärts und nach hinten erstreckt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem oberen
Lenker (232) verbundene Anschlußteil (255) durch ein Lager gebildet wird, das längs einer mit
dem Gestell verbundenen Stange (254) verschiebbar ist und daß auf beiden Seiten des Lagers die
Stange von Federn (256, 257) umgeben wird, die zwischen dem Lager (255) und mit der Stange
verbundenen Anschlägen (253) eingeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 827 737.
Britische Patentschrift Nr. 827 737.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 049/89 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1268421X | 1960-10-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1268421B true DE1268421B (de) | 1968-05-16 |
Family
ID=19872777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1268A Pending DE1268421B (de) | 1960-10-15 | 1961-10-13 | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen am Boden liegenden Erntegutes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268421B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB827737A (en) * | 1955-04-28 | 1960-02-10 | Lely Nv C Van Der | Improvements in or relating to implements for laterally displacing crops lying on the ground |
-
1961
- 1961-10-13 DE DEP1268A patent/DE1268421B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB827737A (en) * | 1955-04-28 | 1960-02-10 | Lely Nv C Van Der | Improvements in or relating to implements for laterally displacing crops lying on the ground |
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