DE1267819B - Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. - Google Patents
Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl.Info
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Classifications
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-
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Description
- Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl., unter Verwendung von parallel zur Deckenebene gelochten Norm-Mauerziegeln und dazwischenliegenden Leisten als Auflager für die Armierungseisen, bei der der Zwischenraum zwischen den Mauerziegeln durch Ortbeton ausgefüllt ist und bei der - in Lochrichtung gesehen - auf einen Mauerziegel einer ersten Größe jeweils ein Mauerziegel einer zweiten geringeren Größe folgt.
- Bei derartigen Decken sind separat herzustellende Leisten erforderlich, die zwischen die Mauersteine gelegt werden und als Auflager für die Armierungseisen dienen. Infolge ihrer glatten Oberfläche können sich diese Leisten aber nur ungenügend mit dem Ortbeton verbinden, so daß die Gefahr des Abspringens solcher Leisten besteht, namentlich bei starken Erschütterungen. Es sind anderseits auch bereits Deckenkonstruktionen bekannt, bei denen Lamellen zur Abstützung der Armierungseisen durch Abtrennen von einem ganzen Deckenstein hergestellt werden. Dabei sind jedoch mehrere Trennschnitte erforderlich, und die nach dem Abtrennen der Lamellen verbleibenden Steinreste lassen sich bei der Decke nicht weiterverwenden.
- Mit der Erfindung soll eine Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. geschaffen werden, die aus preisgünstigen Norm-Mauersteinen hergestellt werden kann und bei der sich der Ortbeton gut mit den Mauersteinen und den Lamellen verankern läßt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten aus vor dem Brennen von Norm-Mauerziegeln abgetrennten Lamellen bestehen, wobei die Trennlinie durch eine randseitige Lochreihe und parallel zu dieser sowie zur Mauerziegel-Längskante verläuft, und daß die durch Abtrennen jeweils einer Lamelle verkleinerten Norm-Mauerziegel als Mauerziegel der zweiten geringeren Größe angeordnet sind.
- Dadurch gelingt es Decken aus Norm-Mauerziegeln herzustellen, wie sie in Großserien zum Bau von Vertikalmauern bereits erzeugt werden, wobei fabrikatorisch die einzige Umstellung darin besteht, vor der Extruderpresse einen Schneiddraht anzubringen. Somit ist nur ein einziger ohne zusätzliche Arbeitsoperationen erzeugbarer Schnitt erforderlich. Bei der Deckenherstellung werden beide Teile des derart geschnittenen Mauerziegels benötigt, weshalb kein Abfall entsteht. Da der Schnitt zudem parallel zu einer Lochung und durch diese hindurch erfolgt, entstehen gezahnte Flächen, die hernach eine gute Haftung am Ortbeton ergeben. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen entzweigeschnittenen Norm-Mauerziegel, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung einer Stahlsteindecke, F i g. 3 eine Vorderansicht einer Decke mit überbeton.
- Die Stahlsteindecke gemäß F i g. 2 wird aus Norm-Mauerziegeln zweier unterschiedlicher Größen hergestellt, wobei - in Lochrichtung gesehen - auf einen Mauerziegel einer ersten Größe jeweils ein Mauerziegel einer zweiten Größe folgt. Die Mauerziegel liegen so, daß die Lochung in Horizontalrichtung verläuft. Diese Mauerziegel erster und zweiter Größe haben gleiche Länge, aber unterschiedliche Höhe.
- Von den Norm-Mauerziegeln 1 der kleineren Größe wird vor dem Brennen eine Lamelle 2 abgetrennt, wie dies aus F i g. 1 hervorgeht. Zum Schneiden werden Mauerziegel gemäß DIN 105 bevorzugt mit den Abmessungen 240 - 115 - 71 mm und 240 - 115 - 52 mm. Das Schneiden erfolgt mit Hilfe eines Schneiddrahtes, der vor die Mündung der Presse angebracht wird. Die Trennstelle verläuft durch eine randseitige Lochung, parallel zu dieser und parallel zur Mauerziegel-Längskante, vorzugsweise durch die Lochmitte. Dadurch entsteht eine Lamelle 2 mit einer Dicke von 1,2 bis 3 cm, vorzugsweise von 1,5 bis 2,5 cm, deren Volumen 10 bis 2011/o des Ziegels bzw. des Rohlings vor dem Schnitt beträgt. Der auf diese Weise praktisch ohne Mehraufwand zweigeteilte Rohling wird in üblicher Weise gebrannt, wobei die beiden voneinander getrennten Teile lose aufeinanderliegen.
- Das Verlegen der Mauerziegel zur Bildung einer Decke erfolgt in der Weise, daß die Lamellen 2 so zwischen die Mauersteine gelegt werden, daß sie zur Mauersteinunterseite bündig verlaufen und die »gezahnte« Seite nach oben ragt und als Auflager einfach oder kreuzweise zu verlegender Armierungseisen 4 dient. Durch das Ineinandergreifen der Verzackung und des Ortbetons wird zuverlässigverhindert, daß diese Lamellen etwa unter dem Einfluß von Erschütterungen abspringen könnten. Der Zwischenraum 5 wird hierauf mit Ortbeton ausgefüllt. Diese Betonschicht kann entweder bis zur Oberkante der größeren Mauerziegel 7 reichen, wie dies aus F i g. 2 hervorgeht, oder aber es kann über die Mauerziegeloberseite hinaus noch eine Betonschicht 6 aufgebracht werden, wodurch eine Decke mit überbeton gemäß F i g. 3 entsteht. Dadurch lassen sich die bewährten vorteilhaften Eigenschaften von Mauerziegeln, wie gutes Wärme- und Schallisolationsvermögen, geringes Eigengewicht usw., auch für den Deckenbau von Wohn- und Industriebauten auswerten, ohne daß hierfür Sondersteine erforderlich sind.
Claims (1)
- Patentanspruch: Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl., unter Verwendung von parallel zur Deckenebene gelochten Norm-Mauerziegeln und dazwischenliegenden Leisten als Auflager für die Armierungseisen, bei der der Zwischenraum zwischen den Mauerziegeln durch Ortbeton ausgefüllt ist und bei der - in Lochrichtung gesehen - auf einen Mauerziegel einer ersten Größe jeweils ein Mauerziegel einer zweiten geringeren Größe folgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten aus vor dem Brennen von Norm-Mauerziegeln (1) abgetrennten Lamellen (2) bestehen, wobei die Trennlinie durch eine randseitige Lochreihe und parallel zu dieser sowie zur Mauerziegel-Längskante verläuft, und daß die durch Abtrennen jeweils einer Lamelle (2) verkleinerten Norm-Mauerziegel (1) als Mauerziegel der zweiten geringeren Größe angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 803 426; schweizerische Patentschriften Nr. 307 237, 324574; USA.-Patentschrift Nr. 1409 984.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1267A DE1267819B (de) | 1965-02-05 | 1965-02-05 | Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1267A DE1267819B (de) | 1965-02-05 | 1965-02-05 | Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267819B true DE1267819B (de) | 1968-05-09 |
Family
ID=5659615
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP1267A Pending DE1267819B (de) | 1965-02-05 | 1965-02-05 | Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1267819B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1409984A (en) * | 1917-06-15 | 1922-03-21 | Whitacre Greer Fireproofing Co | Floor construction |
| DE803426C (de) * | 1948-10-02 | 1951-04-02 | Emil Woehl | Bauelement aus Ziegelton fuer Hohlsteinrippendecken sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
| CH307237A (fr) * | 1953-04-17 | 1955-05-31 | Pegurri Jean | Plancher en béton armé à nervures croisées. |
| CH324574A (de) * | 1954-02-10 | 1957-10-15 | Hunziker & Cie Ag | Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke |
-
1965
- 1965-02-05 DE DEP1267A patent/DE1267819B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1409984A (en) * | 1917-06-15 | 1922-03-21 | Whitacre Greer Fireproofing Co | Floor construction |
| DE803426C (de) * | 1948-10-02 | 1951-04-02 | Emil Woehl | Bauelement aus Ziegelton fuer Hohlsteinrippendecken sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
| CH307237A (fr) * | 1953-04-17 | 1955-05-31 | Pegurri Jean | Plancher en béton armé à nervures croisées. |
| CH324574A (de) * | 1954-02-10 | 1957-10-15 | Hunziker & Cie Ag | Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke |
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