[go: up one dir, main page]

CH324574A - Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke

Info

Publication number
CH324574A
CH324574A CH324574DA CH324574A CH 324574 A CH324574 A CH 324574A CH 324574D A CH324574D A CH 324574DA CH 324574 A CH324574 A CH 324574A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bricks
concrete
ceiling
rows
beams
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haller August
Original Assignee
Hunziker & Cie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hunziker & Cie Ag filed Critical Hunziker & Cie Ag
Publication of CH324574A publication Critical patent/CH324574A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/44Floors composed of stones, mortar, and reinforcing elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
    • E04B5/21Cross-ribbed floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton  und     Armierungseisen    enthaltende Decke    Gegenstand des     vorliegenden    Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung einer     Deeke.     



       Dieses    Verfahren     bezweckt,    mit aus Ton  gebrannten,     gewöhnlichen        Alauersteinen,        naeh-          stehend    Backsteine genannt,     wirtschaftliche     und statisch     einwap.d'freie    Decken zu     erstellen,     die     ntgleielr    den     sclial1-    und     wärmetechnischen          Forderungen    entsprechen.

   Damit,     wird    dem       Baekstein,    der     bisher    nur für tragende     und     : isolierende, vertikale     Wände    Verwendung fin  den konnte, durch die     I'bernahme    einer drit  ten Funktion in der     Horizontalen        (Deeke)    ein       neues        Anwendungsgebiet    im     Wohnungs-,        In-          d.tLsirie-        und        Landwirtsebaftsbau        ersehlossen.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren     isst    da  dureh     rekenn.zeiehnet,    dass     mitteils        Backsteinen          paralliele    Reihen     gebildet    werden und Back  steine mittels Beton, in den     Armierungse:isen          einbetoniert    werden, gegenseitig in festen Ver  band     äebraeht    werden.  



       Gegenstand    des Patentes ist weiter eine  nach diesem Verfahren     hergestellte,    Beton mit       ArmierLingseisen    enthaltende     D@eeke,    die sich       diadureh        auszeiehnet,    dass sie in Reihen an  geordnete, gegenseitig in festen Verband     ge-          braehte        Baeksteine    enthält.  



  Die Vorteile     cles        Verfahrens    und der da  mit hergestellten     Deeke    liegen in der durch  die Typenrationalisierung gegebenen     Verein-          faehung,        d.        h.    in der Möglichkeit, die gleichen       normalisierten        Bachsteine    nicht nur für tra  gende, isolierende, sondern auch für Decken-         konstruktionen        ziu    verwenden.

   Damit wird  aber auch die     Materialibezugs-    und     Verwen-          drnngsdisposition        erleichtert.     



  Das Gegenstand des     Patentes        bildende     Verfahren soll     beispielsweise    an Hand der       zum    Teil     schematischen        Zeiehnung    näher er  klärt. werden, in welcher eine     Anzahl    Bei  spiele     erfindungsgemässer        Deeken    im     Senk-          reehtschnitt    und     mim    Teil in     schaabildlieher          Darstellung        gezeichnet    sind:

         Fig.    1 und 2     zeigen    je     eine        auf        Sehalimg          hergestellte        Deek    .e     mit        zwischen    den Back  steinen vorgesehener     Verbindung        aits    Beton,  wobei in die     Betonmasse    eine     kreuzweise    ver  legte     Eisenbewehrung    eingebettet     ist.     



  Gemäss     Fig.1    handelt es     sich    um. eine     AZw-          führung    mit     LTtb-erbet.on,    gemäss     Fig.    2     iun    eine  .Ausführung ohne     überbeton.     



  In     Pig.    1 bezeichnet 1     Backsteine,        vorzua      weise     Gittersteine,        jedoeh    kommen auch an  ders gelochte     sowie    volle     Steine    in Betracht.

    Die vorgesehenen     Backsteine    1     sind    ohne  Mörtel in     gegebenen    Abständen reihenweise  verlegt.     Diese    Backsteine 1     tder        gezeichneten          Gebäudedeeke    erfüllen die Funktion     als        Füll-          körper    infolge     gleiehmässiger        Querschnitts-          strniktur        besser    als jeder     bekannte        lierkömrn     liehe     Tonhohlkörper;

      dies     gilt.        aueh    für die       sehall-    und wärmetechnischen Belange. Dia     aus     gebranntem Ton hergestellten     Rippenplatten     2 dienen.     gUichzeitig    sowohl     als,        Distanzhalter     für die     Einhaltung        der        Rippenbreite    als     aueh         als     Isolationslamellen    zur     Erreichung    einer  einheitlichen     Deekenuntersicht    bzw. Putzträ  gerfläche.  



  Gegenüber den bekannten     Tonhohlkörpern     liegt ein weiterer, bei geneigter Decke und       Flaehdach        besonders    wichtiger Vorteil darin,  dass auch an der Deckenunterseite Lochungen  für Dübel:     uusw.        ausgespitzt    werden können,  ohne     dass    grosse Löcher entstehen, die erfah  rungsgemäss nur     mühsam        zugeputzt    werden.  können.

   Soweit     Bodenbeläge    wie Kork,     Lino-          leiun,    Klebeparkett,     Asphalt.auisguss    vorgese  hen     sind,    tritt eine Küstensenkung dadurch  ein,     da.ss    der notwendige     Betoilglatt;strich    beim  Betonieren, im     Gegensatz    zur     I4Tassivdeeke    aus  Beton, im     gleiehen    Arbeitsgang     erstellt    wer  den kann.  



  Die     stat.isehe        Ausbildung    für Balken über  zwei Stützen     erfolgt    in bekannter     Weise.     Bei der     Ausführung    der     Decke        als        Balken     über     mehreren    Stützen oder als Balkon mit       Kragarinen    ergibt sich, im     Zusammenhange     mit dem gleichmässigen     Strukturquers        -hnitt,     z.

   B.     des        Gittersteines,        erstmalig,    der Vorteil       des        Wegfalles        von"Drnekpaatten        bzw,        massiver          Driickglurtstreifen,    die zur Aufnahme der ne  gativen     Driielüspannungen    unbedingt     erfordier-          lich    sind. Der Querschnitt dies     Bachsteines     kann     somit,    voll und ganz statisch     ausgenützt     werden.  



       Infolge    Gleichmässigkeit des     Putzgrandes     fahlen die bekannten nachteiligen     Putzverfäl=          bunggen,    wie diese speziell bei der Ausbildung  von Ballionen auftreten, weg.  



  Auch :der Architektur steht eine Reihe von       Gestaltumgysmäglichkeiten    offen, indem ähn  lich wie beim     Sichtmauerwerk    durch verschie  dene Verbandanordnungen     unverputzte,    aus       Verblendern    kombinierte,     sichtbare    Decken  hergestellt werden können, was     insbesondere     für Keller, Dielen, Hallen     und.    dergleichen  vorteilhaft.     ist.     



  Nötigenfalls     können    in     @np.asaung    an spe  zielle Belastungsfälle     arrn.ierte        Beton-Querver-          bände        und    auch     Ausriegelungen    an     beliebiger     Stelle     vorgesehen    werden.  



  Auf Grund gemachter     Erfahrmigen    mit.       Hohlkörperdeeken,        die    sich aus     Deckensteinen       mit speziell     angeordneten    Druckplatten     zu-          sammensetzen,    darf festgestellt. werden, dass  sieh     Baclü¯teine    aus :den bereits angeführten  Gründen     vorzüglieh    für die     direkte        Aufnahme     der     Di@iekkrä.fte    eignen.  



       Dureh    die z. B. im     Sinne    der     Fig.    ? vor  gesehene     abw        eeluslungsweise    Verwendung z. B.  von     Gittersteinen    1 und 3     ungleicher    Höhe,  aber gleicher     Normenlänge    und     Breite,    ent  stehen senkrecht, zu der aus Eisenbeton beste  henden Tragrippe 4 entsprechende     Einsehnitte,     die     gleichzeitig    mit der     Eistellung    der Trag  rippen 4     a.nsbetoniert    werden.

   Dadurch wird       erreicht,    dass  1. ein     guter    Verband zur     einwandfreien          Druekübertragung    entsteht,  '?. die Fugen zwischen den Steinen ge  schlossen werden, unter Vermeidung durch  gehender Rippen,  3. nach Einlage     d-er        Veiteilbewehrmg        eile          einwandfreier        Querverband    mittels den Beton  rippen gebildet wird,  4. der Hohlraum zwischen den Steinlagen  für das Einlegen von Röhren,     Leitungsrohren,          Befestigungsdübel    usw. benützt werden kann,  5.

   auf     dien    höheren Steinen der     Ausgu.ss-          bet.on    leicht abzuziehen     ist,    und  6. die Decken im Zusammenhang mit den  durch die Steine 3 gebildeten festen     Obe2-          flächent,eil.en    sofort. nach dem Vergiessen be  gehbar sind, so dass ohne     Arbeitsunterbruch     weiter gearbeitet- werden kann.  



  Ein     eigeiler        Vorteil    solcher Decken gegen  über der Ausführung mit Überbeton liegt  im geringeren Eigengewicht. (3 cm Beton =_  75     kg/m2    Gewicht) und der damit erreichten       Einsparung    an     Armicrun        Ratseisen.    Der Vorteil .  des     @ruckguutivegfalles    bleibt auch hier ge  wahrt. Im übrigen     gelten.    auch     hinsichtlich     der     a.rchitelktonisehen    Belange die bereits an  geführten Bemerkungen.  



       Fig.    3     Lind    4 zeigen je eine ohne Schalung       mittels        Steinbalken,    z. B. aus     Gittersteinen,          hergeste@llte    Decke,     und    zwar mit. bzw. ohne       Überbeton.     



  Die Balken     werden    in geeigneten Räumen       (Ziegelei    oder Magazin des     Bauunternehmers)     in der Weise hergestellt,     da.ss    reihenweise           Backsteine    5     und    6 In der     Längsrichtung,          unter    Einhaltung des     Rippenabst.and'es,    der  durch die     Einlage    der     Rippenplatte    2 gegeben       ist,    ohne oder gegebenenfalls mit.

   Mörtel an  der     Stirnseite        aneinandergestossen        weiden,    bis  die vorgesehene     Balkenlänge    erreicht. ist. Die       Armierung    der     Betonrippe    7     erfolgt.    in be  kannter     Weise.    In der     Lä.nagossriclitiung    des Bal  kens     sind        hercorkragende    Bügel 8, die als       Befestiätlngshak    en für die Transport- und       Hubbewegungen    (Kran) dienen, einbetoniert.  



  Das     Einbrringen        des        Rippenbetons    erfolgt  im     (Tussverfah        ren.    Je nach     Lochquersehnitt          und    Lochanzahl der     Backsteine        kann    der Be  ton auch vibriert, evakuiert,     jedenfalls    in der   'eise eingebracht werden,     diass    eine einwand  freie     Verbüidung    bzw.

       Haftfestigkeit.        zwischen     den tragenden     R.i.ppen-        und    dien     Steinlängs-          schnitten    entsteht.  



       Fig.4    zeigt. eine der     verschiedenen        Aas          führangsmögliehk        eiten    mit     vorfabrizierten          Fertigbalken    ohne     -Überbeton,    wobei z. B. der  Balken auf einer Hälfte, rechts der Beton  rippe 7     aus        aneinandergestossenen    Backstei  nen 5 von gleicher Höhe zusammengesetzt ist,  während .die andere Balkenhälfte     zum    Teil  höhere     Backsteine    6     aufwelst,    die zueinander  in geeigneten Abständen vorgesehen sind.

         qeilxstverstän.dlieh        können    höhere     Backsteine     6     abwechslungsweise    beidseitig der     Betonrippe     7 vorgesehen werden. Die infolge der Höhen  differenz entstandenen Zwischenräume dienen  zur     Aufnahme    der     Verteila:rmieramg    und des       Ausglassbetons,    wodurch ein für die     Druck-          kräfteübertragung    wirksamer     Querverband     entsteht.

   Die Decke ist. sofort begehbar und       speziell    für Bauten geeignet., bei denen ein  rascher und störungsfreier Baufortschritt er  wünscht     ist.        Eine        gleichmässig    beschaffene       Untersicht    ist auch hier gewährleistet.  



  Die Rippe 7 kann     gleichfalls    ganz oder  zum Teil aus     Ziegelschrotbeton    hergestellt       werden,    womit dem Nachteil des     untei-schiecl-          liehen        Wärmedurchganges        zwischen    Tragrippe  und     isolierendem        Füllkörper    und somit.     Putz-          ab7eichnungen    vorgebeugt     werden    kann. So  wohl bei     Keller-    als auch bei     Estrichdeeken     besteht die     Möglichkeit,    den Überbeton bzw.

           Qa@erverband    mit     Ziegelsplitt        herzustellen,    so       da,l@        damit    eine     besseme        Isolation.        erreicht    wird.  



       Fig.5    und 6 zeigen je eine     weitere    ohne  Schalung mit bzw. ohne Überbeton     mittels          Gitterst.einbalken        hergestellte    Decke.

       Diese     zwei Decken     unterscheiden    sich von     denjenigen          na.eh        Fig.    3     und.    4     insofern,        als    hier nicht die       Backstein-        bzw.        Isolati@onalamellen    die     Decken-          ianterafeht        bilden,        sondern    die     aus    Ziegel  sehrot oder     aus        Normalbeton    bestehenden,

         eisenbewehrten        Platten    9, die     vorzugsweise    mit  Nut und     Kamm        ausgebildet    sind. Der damit  erreichte Vorteil liegt in     einer        materialem-          heiflichen        Deckenuntersicht    bzw.     Putzgrandi.     



  Die     Tragri@ppien    7     können        zusammen    mit  den     Sichtplatten    9     entweder        einheitlich        aus          Ziegelschrotbeton        hergestealLt    werden oder in  der     Kombination        Zieg,elschrotbeton    für die       Platte    und     Normalbeton    für die Rippe.  



       Fig.    7     und    8 zeigen je     eine        andere        ohne          Schalung    mit. bzw. ohne Überbeton mittels       Gittersteihbalken        hergestellte        Decke.     



  Diese     Balkend-eeken    weisen einen gleich  mässig aus     Bachsteinen        gebildeten        Isolations-          sowie        statischen        Querschnitt    auf     und        eignen          sieh        vorzüglich    u. a. für     lau        dwirtseha.ftliche     Bauten,     insbesondere    für     Ställe.     



  Der durch     einheitliche        Deckenstruktur        ge-          währleiLstete        gleichmässige        Wäiinedurchga-ng     einerseits und     die        KapiU@aaivirlmng        ,des        Zie-          gelmaterials,    in Verbindung mit der vor  züglichen     -#NTärmeisolation,        verhindern    weitest  gehend die     irrangenehmen,    an der.

       Decken-          un'tersicht    auftretenden     Kon        densationserschei-          nungen,    wodurch die     rahmklimatischen        rund          biologischen        Verhültnisee    in den Ställen     ver-          bessert    werden können.  



  Die.     Bewehrung    isst hier     mittels        Eisen.    10  gebildet, welche Gitterlöcher am     untern    Rand  der Steine 5 bzw. 5     und    6     durchsetzen;

          dde          Gitterlochung        ist    im     Bereich    der durchgehen  den     Bewehrungseisen    10 mit Hilfe     eines    beson  deren Verfahrens     ausbetonim-t,.    Der     einzelne     Balken     ist    nach einem     besonderen    Verfahren       gebildet.,    und zwar gemäss     Fig.7    durch     ein-          heitliche    Steine,

   und gemäss     Fig.    8 durch in  geeigneten Abständen     abwechslungsweise        @an-          gcordnete,    in     der    Länge und     Breite    einheit-      liehe, in der Höhe aber     untersehiedliehe        Baelz-          steine.    Die     Draicl-,Übertragung        isst    gekennzeich  net in     Fig.    7 durch     Verteileis.en    und     über-          beton,

      in     Fig.8    durch einwandfreien     Beton-          querv        erband        und        Verteilarmiering.     



  Gegenüber der     Ausführun-    nach     Fig.    8       untersehei:det        sieh,die    ebenfalls ohne     Schalung-          hergestellte    Decke ohne     Überbeton    gemäss       Fig.    9     durch    die Verwendung von     CTitterstei-          nen    11     und-    7 2 andern     Formates        als        dasjenige     der     Gittersteine    ö     lind    6.

   Ausserdem     sind    die       Lagerfugen        lla        zwischen    den Steinen 11     und.     12 mit Mörtel     ausgefüllt.     



       Fic.    10 und 11 zeigen je eine weitere ohne       Schalung    mit. bzw. ohne Überbeton     hergestellte     Decke     aiis        vorfabrizierten        Balken,    deren     Baek-          steine    13 diagonal in     Riehtiing    der     Gittertei-          lung    verlaufende Stossflüchen 14     aufweisen,     mittels     wel.elien    die Steine     i:

  n.einandergreifen.     Beim Verlegen der     einzelnen    durch die Eisen  10     und    10u bewehrten Balken bilden deren  erwähnte Stossflächen     jeweiils        Auflage.fläehen     für die     anzufügenden    Balken. Die in der  Zug-     und        DrLiekzone        angeordneten.    Eisen 10  bzw.     10a        durchsetzen    die     Gitterlochung,    die  in     diesem    Bereich     aiisbeton.iert,    ist.

   Die seit:       lichen    Fugen in der     Druckzone    dienen der  Aufnahme einer     Zementmörtelfülliing.     



  Die an Hand der     Fig.3    und 1 sowie 5       und    6     beschriebenen    Deckenbalken     gestatten     nach dien     gleichen    Verfahren die     Vo:

  rfabri-          kation    von     FensIer-        und!        Türstürzen.    Dabei  werden die     Steine,    die     sich    mit den     Längs-          fläehen    an die Betonrippe 7 links und     rechts     anschliessen, um 90  gedreht, so     da.ss    ihre Lage  genau mit dem.     Mauerwerkv        erband:    überein  stimmt.  



  Es     isl.    auch     möglich,    mit den vorerwähnten       konstruktiven        Ausführungen        Flachdächer    zu  erstellen. Ausserdem     können    die armierten  Balken auch für :die     Erstellung    von vertikalen  Wänden, z. B. bei Garagen, in     Verbindung     mit Decke oder Dach,     Anwendaul-    finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR.U CH I Verfahren zur Herstellung einer Decke, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Backstei nen parallele Reihen gebildet, werden und Baekteine mittels Beton, in den Armierungs- eisen einbetoniert werden, gegenseitig in festen Verband gebracht werden. UNTERANSPR.Ü CIIE 1.
    Verfahren nach Patent.ansprueh I, zur -Herstellung von Decken auf Schalung, da durch gekennzeichnet, dass Bachsteine in Rei hen auf der Schalung verlegt werden, wobei z,#visehen den einzelnen Reihen als Distanz halter für die Einhaltung der Rippenbreite dienende Rippenplatten angeordbet. werden,
    durch welche zugleich eine ebene Putzt.räger- fläehe erreileht wird, und d.ass die gebildeten Zwischenräume unter Einlage kreuzweise ver legter Eisenbewehrungen mit Beton ausgegos- sen -erden.
    \. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von Decken ohne Seh alung, da durch gekennzeichnet, dass aus je zwei Reihen Baeh,#teine unter Zwischenlage von als Di stanzhaltern dienenden und,
    zugleich eine ebene Putzträ-ei@fläehe bildenden Rippenplat ten durch Ausgiessen der Zwischenräume mit Beton unter F'inla-e von Armierungseisen vor fabrizierte Balken erzeugt. werden, wobei zur Bildung der Decke mehrere solcher Balken an Ort und Stelle in festen Ver band gebracht werden. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch \_', da durch gekennzeichnet, dass die Backsteine in Längsriehtung cineis Balkens mit Mörtel an der Stirnseite aneinandergeistossen werden und in den Zwi < seheriraum zwischen den BaelLstein- reihen eines BalkenNhervorkragende,Bügel ein betoniert werden, an welchen die Ballen auf gehängt v,erden können,
    uin an ihren Bestini- niungsort. transportiert zu werden. 4. Verfahren na,eh Unteraausprueh 3, zur Herstellung einer Decke aus vorfabrizierten Fertigbalken ohne t berbeton, dadurch ge- kennzeiehnet, dlass in mindestens eine der Bacl-ust,
    einireihen jedes Balkens in Abständen voneinander höhere Bael#steine angeordnet. werden Lind in die infolge der Höhendifferenz entstand@.enen Zwischenräume zur Herstellun; eines Querverbande3 Verteilarmierlrngen und Ausgussbeton gebracht werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von Decken ohne Schalung, da- d@irch gekennzeichnet, dass je zwei Reihen an cinanderliegender Backsteine mit.
    Zwischen- rauni auf einer eisenbewehrten Platte verlegt und der Zwischenraum zwischen den beiden Reihen unter Einlage von Armierungseisen mit Beton ausgegossen wird und die derart vorfabrizierten Balken zu einer Decke zusam mengefügt werden. 6.
    Verfahren nach Unteransprueh 5, da durch gekennzeichnet., dass in die Zwischen räume zwischen den Backsteinreihen eines Balkens hervorkragende Bügel einbetoniert werden, an welchen die Balken aufgehängt erden können, um an ihren Bestimmungsort transportiert und dort verlegt zu werden.
    7. Verfahren nach Patentansprwcli I, d@a- durch gekennzeichnet, dess die Backsteinreihen ohne Zwischenraum zwischen den Heiken ver legt werden Lind in Öffnungen der Backsteine durchgehende Bewehrungeneingefügt Lind die Öffnungen ausbetoniert werden.
    PATENTANSPRUCH 1I Nach dem Verfahren gemäss Patentar, spruch I hergesteHte, Beton mit Armierungs, eisen enthaltende Decke, dadurch gekennzeich- net., dass sie in Reihen angeordnete, gegenseitig in festen Verband gebrachte Backsteine ent hält. UNTERANSPRÜCHE S.
    Decke nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den parallelen Backsteinreihen al's Distanzhalter hippenplat- ten angeordnet sind, deren untere Fläche bündig ist mit der untern Fläche der Baek- st.eine und, oberhalb,
    welchen die Zwischen- räume zwischen den Backsteinreihen mit Be ton ausgegossen sind, in w#,lichen kreuzweise verlaufende Armierungseisen verlegt sind. 9.
    Decke nach Patent.amspruch II, da.duTeh gekennzeichnet, dass sie eis vorfahrizierten Balken zusammengesetzt ist,
    .deren jeder aus zwei Reihen Backsteinen und einer .dazwischen angeordneten Rippe aus Eisenbeton und einer mit der -untern Fläche des Backsteine bündigen Rippenp@@a.tte besteht. 10.
    Decke nach Unteranspruch 9, da,dureli gekennzeichnet, d'a.ss in dhe genannte Rippe jedes Balkens hervorkragende Bügel einbeto- irier't sind. 1.1.
    Decke nach P,atentansp@ruch 1I, da durch gek eennzeichnet, dass mindestens eine Backsteinreihe jedes vorfabrizierten Balkens in Abständen zwischen niedrigeren Backstei nen solche mit grösserer Höhe, aufweist., wobei die durch die Höhendifferenz entstandenen Zwischenräume mit Beton ausgegoasen sind,
    in welchen Verteilarinierungen angeordnet sind, so dass ein Querbund besteht. 12. Decke nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.ss sie aus vorfabri- zi:
    emten Balken zusammengefügt ist, deren jeder aus zwei Ba.clsteinreihen besteht, die auf armierte Platten aufgebracht sind.
CH324574D 1954-02-10 1954-02-10 Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke CH324574A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH324574T 1954-02-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH324574A true CH324574A (de) 1957-10-15

Family

ID=4499579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH324574D CH324574A (de) 1954-02-10 1954-02-10 Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH324574A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267819B (de) * 1965-02-05 1968-05-09 Ernst Booss Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267819B (de) * 1965-02-05 1968-05-09 Ernst Booss Stahlsteindecke, Stahlbetonrippendecke od. dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19801123B4 (de) Fundamentaufbau sowie Sockelelement für die Verwendung darin
DE2700022A1 (de) Fertigbau-grosswandelement aus mauerwerk
DE2436515A1 (de) Fertigtragwerkselement
DE102015200661B4 (de) Verbundfertigteil
EP0015444B1 (de) Bauwerk mit Plattenbalken
DE69910846T2 (de) Flexible ziegelbahn und verfahren zur errichtung von gewölben mittels dieser bahn
CH324574A (de) Verfahren zur Herstellung einer Decke und nach diesem Verfahren hergestellte, Beton und Armierungseisen enthaltende Decke
DE19708689B4 (de) Bausatz aus Wandbauelementen für Gebäude
DE1484067A1 (de) Bewehrtes Mauerwerk
DE812596C (de) Deckenkonstruktion
DE4447520A1 (de) Schalungselement
DE856215C (de) Verfahren zur Herstellung von Bauwerken aus Fertigteilen und Fertigteile zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2406951A1 (de) Fertigteilstreifen, vorzugsweise fuer decken und verfahren zur herstellung eines fertigteilstreifens
DE726753C (de) Decke aus vorher gefertigten Hohlsteinbalken
DE804471C (de) Decke aus Stahlbetonfertigbalken ohne Zwischenbauteile
DE810302C (de) Deckenkonstruktion
DE859667C (de) Schalungslose Stahlstein- bzw. Stahlbetonrippendecke
AT352958B (de) Vorgefertigtes deckenelement
AT319544B (de) Fertigteilstreifen, vorzugsweise für Decken und Verfahren zur Herstellung eines Fertigteilstreifens
DE20009425U1 (de) Randschalung für Betonplatten und Betondecken
DE808981C (de) Wand aus Formsteinen und von diesen umschlossenen Beton- oder Stahlbetonstuetzen
DE810301C (de) Decke aus Fertigbauteilen
DE815688C (de) Herstellung der tragenden Mauern, insbesondere von mehrstoeckigen Wohnhaeusern, und Mauerstein hierzu
DE809602C (de) Verfahren zum Errichten von Gebaeuden aus Fertigbauteilen
DE883198C (de) Verfahren zur Herstellung von Decken und Daechern mit Plattenbalken und zwischen diesen angeordneten Deckenplatten