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DE1182307B - Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1182307B
DE1182307B DET23947A DET0023947A DE1182307B DE 1182307 B DE1182307 B DE 1182307B DE T23947 A DET23947 A DE T23947A DE T0023947 A DET0023947 A DE T0023947A DE 1182307 B DE1182307 B DE 1182307B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
identification
test device
connection
switching
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23947A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Wiedemann
Dipl-Ing Helmut Beckerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET23947A priority Critical patent/DE1182307B/de
Publication of DE1182307B publication Critical patent/DE1182307B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements
    • H04Q1/24Automatic arrangements for connection devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Prüfung von über Koppelfelder durchgeschälteten Verbindungswegen in Fernrneldevermittliuigsanlagen Zur Prüfung von Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen werden vielfach Prüfvorrichtungen an bestimmten Stellen derartiger Verbindungswege angeschaltet, um von diesen Stellen aus die zur Feststellung oder Eingrenzung von Fehlern erforderlichen Prüfmaßnahmen durchzuführen. Soll dabei ein ganz bestimmter Sprechweg überprüft werden, so ist es in Fernmeldeanlagen, bei denen die Durchschaltung der Sprechwege über Koppelfelder erfolgt, schwierig, festzustellen, ob die Prüfvorrichtung an den zu prüfenden Sprechweg tatsächlich angeschlossen wurde, da sich innerhalb der Anlage die Verfolgung des Sprechweges von einer bestimmten Stelle aus nicht ohne weiteres durchführen läßt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Prüfung von über Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen mit einer in einem bestimmten Verbindungszustand die Identifizierung eines Teilnehmers und des von einem solchen Teilnehmer belegten oder ihn belegenden Verbindungssatzes ermöglichenden Identifizierungsvorrichtung.
  • Die Erfindung beseitigt die obengenannte Schwierigkeit bei der Anschaltung von Prüfvorrichtungen an Verbindungswege in einfacher Weise dadurch, daß die Prüfvorrichtung Schaltorgane aufweist, durch deren Betätigung nach Anschaltung der Prüfvorrichtung an irgendeine Stelle eines aufgebauten Verbindungsweges je nach der gewählten Anschaltstelle die Identifizierungsvorrichtung zur Feststellung der diesen Verbindungsweg aufbauenden oder über ihn erreichten Stelle sowie des mit der betreffenden Stelle verbundenen Verbindungssatzes veranlaßt wird und die Anzeige des jeweiligen Identifizierungsergebnisses in der Prüfvorrichtung selbst erfolgt.
  • Zu diesem Zweck ist weiterhin vorgesehen, daß bei der Inanspruchnahme der Identifizierungsvorrichtung durch die an irgendeine Stelle eines aufgebauten Verbindungsweges angeschaltete Prüfvorrichtung die zu einem Anzeigefeld eines Vermittlungsplatzes und/ oder einer zentralen Registriereinrichtung führenden, das Identifizierungsergebnis übertragenden Anzeigeleitungen zu den Anzeigeorganen der Prüfvorrichtung umgeschaltet werden.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß nach Durchführung des Identifizierungsvorganges die diesen Vorgang auslösenden Schaltmittel der Prüfvorrichtung durch ein aus der Identifizierungseinrichtung in die Prüfvorrichtung übertragenes Anschaltekennzeichen wieder selbsttätig in ihren Ausgangszustand übergeführt werden.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung gibt nur die für das Verständnis der Erfindung unbedingt notwendige Stromläufe einer Nebenstellenazaage wider.
  • Es ist dabei, angenommen; dgß ein Teilnehmer Tln über die beiden, internen Koppelstufen KA und KB sowie über die Amtskoppelstufe KV mit einer Amtsübertragung AUe verbunden ist. Die. Durch-Schaltung in den Koppelstufen wird durch Kopplerrelais AGIAK, BGIBK, ECxlEK vorgenommen, die auf nicht dargestellte Weise über einen zentralen Einstellsatz erregt werden und :sich nach ihrer Erregung in der durchgeschalteten d -Ader halten; wobei das Haltepotential in der Amtsübertragung über eine Zenerdiode Z angelegt wird.
  • Nach erfolgter Verbindungsherstellung ist es möglich, den anrufenden,Teilnehmer@und die von diesem Teilnehmer belegte Amtsübertragung A Ue zu identifizieren. Zu diesem Zweck wird:in einem bestimmten Verbindungszustand, beispielsweise am Ende der Verbindung oder beim Einlaufen des ersten Zählimpulses in der Amtsübertragung A Ue, ein die Identifizierung der hergestellten Verbindung bzw. des anrufenden Teilnehmers veranlassendes Kennzeichen in den zentralen Auswarter. A W : gegeben und damit ein Identifizierungsvorgang eingeleitet, als dessen Ergebnis in der Identifizierungseinrichtung JDE je eines der Relais H, Z und E anspricht. Wird auch die Berechtigungskennzeichnung bei diesem Identifizierungsvorgang zur Überprüfung der Zulässigkeit hergestellter Verbindungen oder aufzubauender Verbindungen erfaßt, so spricht außerdem ein Berechtigungsrelais B an. Das jeweilige Identifizierungsergebnis wird über Kontakte e, z, h und b dieser Relais an ein Anzeigefeld IAT am Vermittlungsplatz übertragen bzw. in einer zentralen Registriereinrichtung aufgenommen.
  • Wurde nun die Prüfvorrichtung in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise an den vom Teilnehmer Tln zur Amtsübertragung A Ue aufgebauten Verbindungsweg angeschaltet und in der Prüfvorrichtung PV die Taste JT betätigt, so spricht das Relais J über seine Wicklung I an. Das Relais J hält sich über seine Wicklung 1I sowie über seinen eigenen Kontakt i 1 und den Ruhekontakt 1 eines Löschrelais L. Über den Kontakt i 2 wird im Auswerter A W das Relais PK eingeschaltet, vorausgesetzt, daß im Auswerter AW die Durchführung eines Identifizierungsvorganges zugelassen ist. Die Zulassung eines seitens der Prüfvorrichtung PV veranlaßten Identifizierungsvorganges hängt von dem Erregungszustand des Relais QK ab, da bei seiner Erregung, die durch einen anderen Identifizierungsvorgang hervorgerufen sein kann, der Kontakt qk 2 geöffnet ist und damit eine Erregung des Relais PK unterbindet.
  • Das Relais PK hält sich über seine Wicklung 1I sowie über seinen Kontakt pk 1 in einer Kettenschaltung, in der auch das Relais QK anspricht und damit die Durchführung eines weiteren Identifizierungsvorganges bis zur Beendigung des durch Betätigen der Taste JT in der Prüfvorrichtung PV veranlaßten Prüfvorganges unterbunden wird. Über die Kontakte i 3 und pk 3 spricht nunmehr im Auswerter A W das Relais PG an, das sich über seinen Kontakt pg7 selbst hält und mit seinen Kontakten pg3 bis pg6 die zum Anzeigefeld JAT des Vermittlungsplatzes führenden Anzeigeleitungen, die über Kontakte e, z, h und b der Relais E, Z, H und B mit Potential versorgt werden, zu den Anzeigeorganen der Prüfvorrichtung PV umschaltet. Über den Kontakt pg2 wird gleichzeitig die zum Amtsübertrager A Ue führende d-Ader zu den die Identifizierung der belegten Amtsübertragung ermöglichenden Kennzeichnungsrelais EU und ZU durchgeschaltet. Bei einer im Rahmen eines normalen Verbindungsaufbaues stattfindenden Identifizierung ist die Erfassung der jeweils belegten Amtsübertragung nicht notwendig, so daß in diesem Fall lediglich der anrufende Teilnehmer identifiziert wird.
  • Die Identifizierungsleitungen, d. h. jede zu den einzelnen Teilnehmerschaltungen TS führende d-Ader und die zur Amtsübertragung A Ue führende d-Ader, sind über Dioden-Netzwerke DNT bzw. DNA mit den Relais E, Z, H und den Kennzeichnungsrelais EU, ZU der Identifizierungsvorrichtung JDE verknüpft. Außerdem ist eine Verknüpfung des Berechtigungsrelais B vorgesehen, um bei der Identifizierung einer anrufenden Sprechstelle gegebenenfalls auch deren Berechtigung feststellen zu können. Der Aufbau der Dioden-Netzwerke DNT und DNA erfolgt in bekannter Weise, so daß beim Anlegen von Identifizierungspotential an eine durchgeschaltete d-Ader in der Identifizierungseinrichtung JDE je eines der Relais E, Z und H anspricht und damit die identifizierte Teilnehmerstelle nach ihrer Hunderter-, Zehner- und Einer-Zahl kennzeichnet. In entsprechender Weise spricht je eines der Kennzeichnungsrelais EU und ZU an, um auch hier die nummernmäßige Erfassung der Amtsübertragung A Ue zu gewährleisten.
  • Je nach dem Identifizierungsergebnis sprechen infolgedessen in der Prüfvorrichtung PV über die durchgeschalteten Kontakte pg3 bis pg6 jeweils ein Hunderter-, Zehner- und Einer-Anzeigerelais HT; ZT und ET an, die entsprechende Kennzeichnungslampen HL und ZL sowie EL über ihre Kontakte ht 2, zt 2 und et 2 einschalten. Die Relais halten sieh außerdem selbst über ihre Kontakte ht l; zt l und et -1 in einem Haltestromkreis, der für diese Anzeigerelais von der Stellung einer Auslösetaste A in der Prüfvorrichtung PV abhängig ist. Auch das Berechtigungs-Anzeigerelais BT kommt in der Prüfvorrichtung PV zum Ansprechen und schaltet über seinen Kontakt bt2 eine entsprechende Berechtigungskennzeichnungslampe BL ein.
  • Das Ergebnis der Identifizierung der belegten Amtsübertragung wird über die Kontakte eu und zu zur Erregung entsprechender Anzeigerelais EA und ZA in der Prüfvorrichtung PV ausgewertet, die über ihre Kontakte ea 2 und za 2 entsprechende Kennzeichnungslampen EB und ZB einschaltet.
  • Die Anschaltung von Identifizierungspotential an die durchgeschaltete d-Ader an der von der Prüfvorrichtung PV belegten Stelle des Verbindungsweges erfolgt dadurch, daß nach dem Ansprechen der Relais PK und QK über die Kontakte pk 2 und qk 1 ein im Ruhezustand geladener Kondensator Co 1 über die Wicklung eines Relais JD entladen wird, das infolgedessen für die Dauer der Entladung des Kondensators Co l anspricht. Über die Kontakte 1d2 und pg 1 wird ein gegenüber dem Haltepotential erhöhtes Minuspotential an die d-Ader geschaltet, das in den Dioden-Netzwerken DNT und DNA zur Identifizierung des Teilnehmers Tln und der Amtsübertragung AUe in der bereits beschriebenen Weise ausgewertet wird.
  • Fällt das Relais JD nach der Entladung des Kendensators Co 1 wieder ab, so wird über den Kontakt id 1 im Entladestromkreis des Kondensators Co 2 ein Abschalterelais AB erregt, das mit seinem Kontakt ab 2 das Relais PG stromlos macht. Dieses fällt ab, während andererseits der Kontakt id 3 bei der Erregung des Relais JD das Löschrelais L in der Prüfvorrichtung PV einschaltet, das mit seinem Kontakt 1 das Relais J abschaltet und damit den Ausgangszustand wiederherstellt. Die Relais QK und PK werden durch den Kontakt ab l abgeschaltet. Die Anzeigerelais in der Prüfvorrichtung PV und damit auch Kennzeichnungslampen bleiben bis zum Drücken der Auslösetaste A eingeschaltet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Prüfung von über Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen mit einet in einem bestimmten Verbindungszustand die Identifizierung eines Teilnehmers und des von einem solchen Teilnehmer belegten oder ihn belegenden Verbindungssatzes ermöglichenden Identifizierungsvorrichtung, dadurch g ek e n n z e i c h n e t , daß die Prüfvorrichtung (P V) Schaltorgane (JT) aufweist, durch deren Betätigung nach Anschaltung der Prüfvorrichtung an irgendeine Stelle eines aufgebauten Verbindungsweges je nach der gewählten Anschaltestelle die Identifizierungsvorrichtung (JDE) zur Feststellung der diesen Verbindungsweg aufbauenden oder der über diesen Verbindungsweg erreichten Steile sowie des mit der betreffenden Stelle verbundenen Verbindungssatzes veranlaßt wird und die Anzeige des jeweiligen Identifizierungsergebnisses in der Prüfvorrichtung selbst erfolgt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Inanspruchnahme der Identifizierungseinrichtung durch die an irgendeine Stelle eines aufgebauten Verbindungsweges angeschaltete Prüfvorrichtung die zu einem Anzeigefeld (JAT) eines Vermittlungsplatzes und/oder einer zentralen Registriereinrichtung führenden, das Identifizierungsergebnis übertragenden Anzeigeleitungen zu den Anzeige-Organen (ET bis ZA) der Prüfvorrichtung umgeschaltet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Durch-, führung des Identifizierungsvorganges die diesen Vorgang auslösenden Schaltmittel der Prüfvorrichtung durch ein aus der Identifizierungseinrichtung in die Prüfvorrichtung übertragenes Abschaltekennzeichen wieder selbsttätig in ihren Ausgangszustand übergeführt werden.
DET23947A 1963-05-02 1963-05-02 Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen Pending DE1182307B (de)

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DET23947A DE1182307B (de) 1963-05-02 1963-05-02 Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen

Publications (1)

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DE1182307B true DE1182307B (de) 1964-11-26

Family

ID=7551239

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DET23947A Pending DE1182307B (de) 1963-05-02 1963-05-02 Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen

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DE (1) DE1182307B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267270B (de) * 1966-05-11 1968-05-02 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267270B (de) * 1966-05-11 1968-05-02 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld

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