DE1267111B - Arbeits- und Bremszylinder fuer Druckluftanlagen von Fahrzeugen - Google Patents
Arbeits- und Bremszylinder fuer Druckluftanlagen von FahrzeugenInfo
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- DE1267111B DE1267111B DEG37735A DEG0037735A DE1267111B DE 1267111 B DE1267111 B DE 1267111B DE G37735 A DEG37735 A DE G37735A DE G0037735 A DEG0037735 A DE G0037735A DE 1267111 B DE1267111 B DE 1267111B
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T17/00—Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
- B60T17/08—Brake cylinders other than ultimate actuators
- B60T17/081—Single service brake actuators
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Description
- Arbeits- und Bremszylinder für Druckluftanlagen von Fahrzeugen Die Erfindung betrifft einen Arbeits- oder Bremszylinder für Druckluftanlagen von Fahrzeugen, insbesondere für Fahrzeugbremsanlagen, mit einem auf dem vorderen Ende des Zylinders dichtend befestigten und mit der ein- und ausfahrenden Kolbenstange verbundenen Staubschutzbalg sowie mit einem bei überdruck im Balginnenraum nach außen öffnenden Ventil.
- Es sind insbesondere bei Arbeits- oder Bremszylindern, die in großem Maß Spritzwasser ausgesetzt sind, aber auch bei Zylindern, die darüber hinaus Schwallwasser ausgesetzt sind, Drucksicherungen bekanntgeworden, bei denen ein Überdruckventil entweder am Zylinderkörper oder an dessen Deckel angeordnet wird, wie das das deutsche Gebrauchsmuster 1834 887 zeigt.
- Eine andere Bauart ist durch die deutsche Patentschrift 1032 679 bekannt. Hiernach wird eine Staubschutzsicherung vorgeschlagen, bei der das eine Balgende mit dem ihm zugeordneten Balgträger ein nach außen öffnendes überströmventil bildet, welches nur bei einer in der Außenluftkammer auftretenden Drucksteigerung wirksam wird. Um beim Rückwärtshub des Kolbens die Luft aus dem Zylinder herauszulassen, ist hier eine Lippendichtung notwendig, die die im Zylinder vorgesehenen Luftaustrittsöffnungen überdeckt. Das Überdruckventil ist nicht zusätzlich durch einen Balg oder sonstwie geschützt.
- Durch die deutsche Auslegeschrift 1140 474 ist ein Druckluftbremszylinder bekannt, dessen Staubschutzsicherung dadurch gekennzeichnet ist, daß das auf den Hals des Zylinderdeckels aufgeschobene Balgende elastisch an diesem anliegt und mit diesem zusammen als nach außen öffnendes Überdruckventil wirkt.
- Zylinder mit den zuvor beschriebenen überdrucksicherungen werden allgemein mit Staubschutzbälgen ausgerüstet, die das dem Arbeitsraum gegenüberliegende Volumen mindestens zu einem großen Teil aufnehmen können.
- Die bekanntgewordenen Überdrucksicherungen an solchen Zylindern liegen zumeist an ungeschützter Stelle und sind in einem großen Maß der Verschmutzung und der Witterung ausgesetzt, so daß ein Versagen dieser Einrichtungen insbesondere bei Kälteeinbruch nicht ausgeschlossen ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beheben und einen wirksamen Verschmutzungsschutz für das überdruckventil zu schaffen.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß auf dem vorderen Ende der Kolbenstange bzw. dem Gabelauge eine Fassung sitzt, die nach dem Zylinderinnern führende Luftdurchlässe aufweist und auf deren Außenseite der vordere Bund des Staubschutzbalges befestigt, während im Innern der Fassung das die Luftdurchlässe abschließende Überdruckventil vorgesehen ist. Der besondere Vorteil dieser Anordnung ist darin zu sehen, daß das Überdruckventil durch die es umgebende Fassung sowie den Barübergeführten Balg geschützt ist.
- Vorzugsweise ist die Fassung aus einem in das Innere des Balges hineinreichenden Hohlzylinder gebildet, der mit Stegen od. dgl. auf der Kolbenstange oder dem Gabelauge befestigt ist und in seinem nach innen reichenden Teil das Überdruckventil aufnimmt. Das Überdruckventil ist durch eine auf der Kolbenstange sitzende Lippenmanschette od. dgl. gebildet, die sich mit ihrem äußeren Umfang an die Innenseite des die Fassung bildenden Hohlzylinders anlegt.
- Die Verwendung einer Lippenmanschette bei einem Bremszylinder ohne Staubschutzbalg in der Weise, daß sie mit ihrer Lippe an der Kolbenstange anliegt und das Ausströmen von Luft ermöglicht, aber das Eindringen von Staub und Wasser verhindert, ist an sich bekannt (deutsche Auslegeschrift 1074 424).
- Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Bremszylinder, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie a-b durch F i g. 1 und F i g. 3 einen Schnitt durch einen Teil der auf der Kolbenstange sitzenden Überdrucksicherung in anderer Ausführungsform. Der Bremszylinder 1, in dem sich der Kolben 2 führt, ist auf seiner Vorderseite durch einen Deckel 3 abgeschlossen, der in einem Bund 4 endet. In diesem Bund 4 führt sich das die Kolbenstange 3 umschließende Kolbenrohr 6. Auf der Außenseite des Bundes 4 ist vermittels einer Spannschelle 7 der Bund 8 des Staubschutzbalges-9 befestigt.
- Der Balg 9 besteht aus elastischem, luftundurchlässigem Material.
- Auf dem vorderen Ende der Kolbenstange 5 ist das Gabelauge 10 befestigt, welches einen Bund 11 aufweist, der seitlich mit Luftdurchlässen 12 versehen ist. Auf diesem Bund 11 sitzt eine Fassung 13, die aus einem Hohlzylinder besteht und in ihrem rückwärtigen Teil 14 einen etwas größeren Durchmesser aufweist.
- Auf der Außenseite der Fassung 13 ist der vordere Bund 15 des Staubschutzbalges 9 mit einer Schelle dichtend befestigt. Wie ersichtlich, liegt die Fassung im wesentlichen im Innern des Staubschutzbalges 9 und wird von diesem geschützt.
- Auf der Kolbenstange 5 sitzt im Inneren des erweiterten Teils 14 der Fassung 13 eine Lippenmanschette 16, die durch einen Spannring 17 auf der Kolbenstange 5 festgehalten wird. Mit ihrer Lippe legt sich die Dichtung 16 gegen den inneren Umfang des Zylinders 14 in der Weise, daß ein Zutritt von Luft, Wasser oder Unreinigkeiten von außen her unterbunden ist. Es kann lediglich die bei der Beaufschlagung des Kolbens 2 aus dem Zylinder 1 austretende Luft in der eingezeichneten Pfeilrichtung über den Umfang der Lippenmanschette 16 hinweg und durch die Luftaustritte 12 hindurch entweichen.
- Bei der Anordnung gemäß F i g. 3 trägt die Kolbenstange 5 in Höhe des Teils 14 der Fassung 13 eine Eindrehung 18, in der mittels eines Spannringes 19 wiederum eine Lippenmanschette 20 festgehalten ist. Die Wirkung dieser Dichtung ist die gleiche, wie vorher beschrieben.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Arbeits- oder Bremszylinder für Druckluftanlagen auf Fahrzeugen, insbesondere für Fahrzeugbremsanlagen, mit einem auf dem vorderen Ende des Zylinders dichtend befestigten und mit der ein- und ausfahrenden Kolbenstange verbundenen Staubschutzbalg sowie mit einem bei überdruck im Balginnenraum nach außen öffnenden Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Ende der Kolbenstange bzw. dem Gabelauge eine Fassung (13) sitzt, die nach dem Zylinderinneren ferende Luftdurchlässe (12) aufweist und auf deren Außenseite der vordere Bund (15) des Staubschutzbalges (9) befestigt ist, während im Inneren der Fassung (13) das die Luftdurchlässe abschließende überdruckventil (16) vorgesehen ist.
- 2. Arbeits- oder Bremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (13) aus einem in das Innere des Balges (9) hineinreichenden Hohlzylinder (13, 14) gebildet ist, der mit Stegen od. dgl. auf der Kolbenstange (5) oder dem Gabelauge (10) befestigt ist und in seinem nach innen reichenden Teil (14) das überdruckventil (16,17) aufnimmt.
- 3. Arbeits- oder Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das überdruckventil (16,17) durch eine auf der Kolbenstange (5) sitzende Lippenmanschette (16) od. dgl. gebildet ist, die sich mit ihrem äußeren Umfang an die Innenseite des die Fassung bildenden Hohlzylinders (14) anlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1032 679; deutsche Auslegeschriften Nr. 1074 424, 1140 474; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1834 887.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG37735A DE1267111B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Arbeits- und Bremszylinder fuer Druckluftanlagen von Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG37735A DE1267111B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Arbeits- und Bremszylinder fuer Druckluftanlagen von Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267111B true DE1267111B (de) | 1968-04-25 |
Family
ID=7125705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG37735A Pending DE1267111B (de) | 1963-05-13 | 1963-05-13 | Arbeits- und Bremszylinder fuer Druckluftanlagen von Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1267111B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032679B (de) * | 1953-10-13 | 1958-06-19 | Bosch Gmbh Robert | Zylinder, insbesondere Druckluftbremszylinder fuer Kraftfahrzeugbremsen |
| DE1074424B (de) * | 1960-01-28 | |||
| DE1834887U (de) * | 1961-04-27 | 1961-07-13 | Knorr Bremse Gmbh | Druckmittelarbeitszylinder, insbesondere druckluftbremszylinder fuer kraftfahrzeuge. |
| DE1140474B (de) * | 1957-01-22 | 1962-11-29 | Bosch Gmbh Robert | Einkammer-Druckluftbremszylinder fuer Kraftfahrzeuge |
-
1963
- 1963-05-13 DE DEG37735A patent/DE1267111B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074424B (de) * | 1960-01-28 | |||
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| DE1834887U (de) * | 1961-04-27 | 1961-07-13 | Knorr Bremse Gmbh | Druckmittelarbeitszylinder, insbesondere druckluftbremszylinder fuer kraftfahrzeuge. |
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