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DE1266474B - Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton od. dgl. - Google Patents

Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton od. dgl.

Info

Publication number
DE1266474B
DE1266474B DEK52806A DEK0052806A DE1266474B DE 1266474 B DE1266474 B DE 1266474B DE K52806 A DEK52806 A DE K52806A DE K0052806 A DEK0052806 A DE K0052806A DE 1266474 B DE1266474 B DE 1266474B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ceiling
shell
ribs
wooden
double
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK52806A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Haller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLIMALIT HOLWO LEICHTBAUPLATTE
Original Assignee
KLIMALIT HOLWO LEICHTBAUPLATTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLIMALIT HOLWO LEICHTBAUPLATTE filed Critical KLIMALIT HOLWO LEICHTBAUPLATTE
Priority to DEK52806A priority Critical patent/DE1266474B/de
Publication of DE1266474B publication Critical patent/DE1266474B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/001Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation characterised by provisions for heat or sound insulation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Füllkörpern aus Leichtbeton od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Füllkörpern aus Leichtbeton od. dgl., bei der die untergehängte Deckenschale an quer zu den Deckenrippen verlaufenden, durch die Rippen in ihrer Länge begrenzten Holzlatten befestigt ist, welche ihrerseits jeweils an den Enden mit Hilfe von Drahthaken mit den Deckenrippen verbunden sind.
  • Es sind zweischalige Stahlbeton-Rippendecken bekanntgeworden, bei denen zur Herstellung der oberen Schale auf einem Schalgerüst nach dem Anbringen der Rippenträger die Holzlatten, an deren Stirnenden Z-förmig abgewinkelte, aus Bandeisen bestehende Haken befestigt sind, zwischen den Trägern auf diesen eingehängt und schließlich die Füllkörper zwischen die Rippenträger gelegt werden.
  • Diese bekannten Stahlbeton-Rippendecken erfüllen nicht ohne zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise schwimmenden Estrich, die Anforderungen der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau).
  • Man hat bei zweischaligen Stahlbeton-Rippendekken vorgeschlagen, bei Herstellung der oberen Schale im Bereich der Deckenrippen Drähte derart vorzusehen, daß diese nach dem Ausschalen aus der Unterfläche der Deckenrippen herausragen, so daß an diesen Drähten durch Herumbiegen Holzlatten für die Anbringung der unteren Deckenschale befestigt werden können.
  • Diese Ausbildung einer Stahlbeton-Rippendecke hat einmal den Nachteil, daß man in umständlicher und für den Handwerker beschwerlicher Weise nach dem Entschalen von unten her die einzelnen Holzlatten an den Drähten durch Herumbiegen dieser Drähte befestigen muß. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Holzlatten unmittelbar an der Unterfläche der Deckenrippen zur Anlage kommen und somit keine ausreichende Schalldämmung erzielt werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer zweischaligen Stahlbeton-Rippendecke mit Füllkörpern aus Leichtbeton od. dgl. eine Konstruktion zu finden, die auch ohne zusätzliche Maßnahmen, wie insbesondere Anbringung eines Estrichs (schwimmende Estrichs) einen ausreichenden Schallschutz im Sinne der DIN 4109 aufweist und trotzdem in der Verlegungsart von dem Bauhandwerker keine erhöhte Sorgfalt verlangt.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß - im Bauzustand vor dem Entfernen des Schalgerüstes der Decke - in der Nähe des jeweiligen Stirnendes jeder Holzlatte durch eine lotrecht verlaufende Bohrung ein Rödeldraht bis zur Hälfte durchgezogen, im Bereich der oberen stirnseitigen Querkante jeder Holzlatte zu einer Schlaufe ausgeformt und anschließend zu einem Verankerungsteil verrödelt ist, der am Ende einen nach der Mitte der Holzlatte hin gerichteten, nach unten offenen Haken aufweist, daß das Ende des Hakens sich an die rippenseitige Stirnfläche eines angrenzenden Füllkörpers abstützt und daß - im endgültigen Zustand nach dem Entfernen des Schalgerüstes der Decke -die Schlaufen aller Rödeldrähte durch die untergehängte Deckenschale glattgezogen sind.
  • Die erfindungsgemäße Decke erfüllt somit in vorteilhafter Weise trotz ihres leichten Deckengewichts (Luftschalldämmung) und unabhängig von der handwerklichen Sorgfalt bereits als Rohdecke ohne jede zusätzliche Maßnahme, wie insbesondere Estrich (schwimmender Estrich usw.), die Forderungen der DIN 4109. Besonders erwähnenswert ist, daß auch die Rohdecke bereits eine Luftschalldämmung aufweist, die den Anforderungen der DIN 4109 hinsichtlich des erhöhten Luftschallschutzes entspricht. Die erfindungsgemäße Decke hat den weiteren Vorteil einer für den Bauhandwerker bequemen übersichtlichen Herstellung, weil nicht nur die Monier-. eisen und Füllkörper, sondern auch die für die Befestigung der unterzuhängenden Deckenschale benötigten Holzlatten bei Erstellung der oberen Dekkenschale auf dem Schalungsgerüst verlegt, der Ortbeton eingebracht und nach dem Abbinden und Erhärten der oberen Deckenschale und nach Entfernen des Schalungsgerüstes nur noch die Unterschale selbst von unten her an den bereits vorher verlegten Holzlatten befestigt zu werden braucht. Dadurch erreicht man, daß die unbequemen Handhabungen bei vollständiger Erstellung der Decke auf das unbedingt notwendige Mindestmaß reduziert sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß in einfacher und eleganter Weise eine - vom Schallschutz aus betrachtet - hochwertige, günstige Dämmwerte aufweisende, zweischalige Stahlbeton-Rippendecke deshalb erhalten wird, weil erst nachträglich nach Erstellen der oberen Deckenschale wegen der besonderen Ausgestaltung der nicht nur aus Rödeldraht gefertigten, - sondern außerdem eine Schlaufe aufweisenden Haken die untergehängte Deckenschale durch Glattziehen der Schlaufen sich senkt, so daß nicht nur zwischen der unteren Schale, sondern uach zwischen den diese tragenden Holzlatten einerseits und den darüber angeordneten Füllkörpern anderseits ein ausreichender Luftzwischenraum vorhanden ist, der für eine günstige Entkoppelung der den beiden Schalen in schalltechnischer Hinsicht sorgt.
  • Fernerhin hat die Erfindung noch den weiteren Vorteil einer bequemen, narrensicheren Verlegungsart, bei welcher nur die im Bauwesen üblichen, verhältnismäßig großen Toleranzen erfüllt zu werden brauchen, wobei es schließlich von Vorteil ist, daß die voluminösen, relativ schweren Füllkörper bei Erstellung der oberen Schale unmittelbar auf den Holzlatten aufliegen können, so daß ein Begehen der Füllkörper beim Einbringen des Ortbetons ohne Nachteil erfolgen kann, was damit zusammenhängt, daß das Absinken der Holzlatten erst im zweiten Stadium der Deckenherstellung nach dem erfolgten Ausschalen und Anbringen der untergehängten Dekkenschale erfolgt.
  • Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar. Es zeigt F i g. 1 einen lotrechten Schnitt durch eine zweischalige Stahlbeton-Rippendecke im Stadium der Erstellung der oberen Deckenschale, F i g. 2 einen ähnlichen lotrechten Schnitt durch eine Decke nach Anbringen der untergehängten Deckenschale, F i g. 3 eine teilweise Seitenansicht auf eine Holzlatte mit eingebrachtem Rödeldraht, F i g. 4 eine ähnliche Seitenansicht, bei welcher die Schlaufe infolge des Gewichts der untergehängten Deckenschale glattgezogen ist, F i g. 5 einen Grundriß zu der Darstellung der F i g. 3 und F i g. 6 eine Stirnansicht auf die Darstellung der Fig.3.
  • Für die Fertigung der Stahlbeton-Rippendecke werden zunächst Holzlatten 6, deren Länge dem lichten Abstand der herzustellenden Deckenrippen entspricht, zurechtgeschnitten und in der Nähe der Stirnenden 17 mit lotrecht verlaufenden Bohrungen 15 versehen, durch die je ein Rödeldraht 7 bis zur Hälfte durchgezogen, im Bereich der oberen stirnseitigen Querkante 8 jeder Holzlatte 6 zu einer Schlaufe 13 ausgeformt und anschließend zu einem Verankerungsteil 14 verrödelt wird, der am Ende zu einem nach der Mitte der Holzlatte 6 hin gerichteten, nach unten offenen Haken 10 geformt wird.
  • Auf das zunächst in üblicher Weise erstellte Schalgerüst 9 werden die Rippendeckstreifen 16 in der Spannrichtung der Decke unter Beachtung der Rippenabstände verlegt und zugleich die Holzlatten mit ihren an beiden Stirnenden vorgesehenen Rödeldrähten quer zur Deckstreifenrichtung zwischen diesen so angeordnet, daß sie an den Längskanten der Deckstreifen zur Anlage kommen. Auf die Holzlatten 6 werden die Füllkörper 3 so zwischen, den Rippendeckstreifen 16 aufgelegt, daß die Stirnkanten der Füllkörper mit den Stirnkanten der Holzlatten bündig abschließen und das jeweilige Ende eines jeden Hakens 10 sich an die rippenseitige Stirnfläche 4 des angrenzenden Füllkörpers 3 abstützt. Schließlich werden oberhalb der Füllkörper 3 Bewehrungsstäbe 11 angeordnet.
  • Nunmehr wird der Ortbeton 1 aufgebracht, der die Hohlräume 2 zwischen den Füllkörpern 3 ausfüllt und eine Deckenschicht oberhalb der Füllkörper bildet.
  • Nach Abbinden und Erhärten des Ortbetons wird das Schalgerüst 9 entfernt, und es wird von unten her an den Holzlatten 6 die untergehängte Deckenschale 12 angebracht, die die beim Verlegen der Holzlatten 6 zunächst bestehende Form der Rödeldrähte 7 in diejenige der F i g. 4 durch Glattziehen der Schlaufe 13 unter Einwirkung des Gewichts der untergehängten Deckenschale umwandelt, so daß .die Holzlatten 6 in einen gewissen Abstand 18 von der Unterkante der Füllkörper 3 gelangen und damit die ursprüngliche Berührung der Holzlatten mit den Füllkörpern aufgehoben und eine weitgehende akustische Entkoppelung erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Füllkörpern aus Leichtbeton od. dgl., bei der die untergehängte Deckenschale an quer zu den Dekkenrippen verlaufenden, durch die Rippen in ihrer Länge begrenzten Holzlatten befestigt ist, welche ihrerseits jeweils an den Enden mit Hilfe von Drahthaken mit den Deckenrippen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß - im Bauzustand vor dem Entfernen des Schalgerüstes (9) der Decke - in der Nähe des jeweiligen Stirnendes jeder Holzlatte (6) durch eine lotrecht verlaufende Bohrung (15) ein Rödeldraht (7) bis zur Hälfte durchgezogen, im Bereich der oberen stirnseitigen Querkante (8) jeder Holzlatte zu einer Schlaufe (13) ausgeformt und anschließend zu einem Verankerungsteil (14) verrödelt ist, der am Ende einen nach der Mitte der Holzlatte hin gerichteten, nach unten offenen Haken (10) aufweist, daß das Ende des Hakens (10) sich an die rippenseitige Stirnfläche (4) eines angrenzenden Füllkörpers (3) abstützt und daß - im endgültigen Zustand nach dem Entfernen des Schalgerüstes der Decke - die Schlaufen (13) aller Rödeldrähte (7) durch die untergehängte Deckenschale (12) glattgezogen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1036 491, 1053167; deutsche Gebrauchsmuster Nr.1684 455, 1691423; österreichische Patentschrift Nr. 113 886.
DEK52806A 1964-04-28 1964-04-28 Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton od. dgl. Pending DE1266474B (de)

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DEK52806A DE1266474B (de) 1964-04-28 1964-04-28 Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton od. dgl.

Publications (1)

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DEK52806A Pending DE1266474B (de) 1964-04-28 1964-04-28 Zweischalige Stahlbeton-Rippendecke mit Fuellkoerpern aus Leichtbeton od. dgl.

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT113886B (de) * 1928-02-15 1929-07-25 Wilhelm Neszi Holzunterdecke für Eisenbetonbalkendecken.
DE1684455U (de) * 1954-06-26 1954-10-07 Julius Neuhaus Vorrichtung zur befestigung von dachlatten unter beton-fertigteil-decken.
DE1691423U (de) * 1954-06-18 1955-01-13 Erwin Neuwirth Fa Putztraegerleiste fuer massivdecken.
DE1036491B (de) * 1955-12-23 1958-08-14 Hans Schwoerer K G Schall- und waermedaemmende Massivdecke
DE1053167B (de) * 1953-07-25 1959-03-19 Wilhelm Jobstvogt Dr Ing Zweiteiliger Fuellkoerper aus Holzwolle-Zement fuer Stahlbetonrippendecken

Patent Citations (5)

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