DE819903C - Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen - Google Patents
Decke aus Stahlbeton-FertigteilenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
- E04B5/261—Monolithic filling members
- E04B5/265—Monolithic filling members with one or more hollow cores
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Description
- Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen Es sind bereits vielerlei Vorschläge für die Herstellung von Decken aus Stahlbeton-Fertigteilen gemacht worden, die rasches Bauen mit möglichst wenig Hilfseinrichtungen. wie Gerüsten, Hebezeugen u. dgl., erlauben. Diesem Zweck dienende neuere Konstruktionen haben mindestens zum Teil den Mangel, daß der Vorteil des einfachen und raschen Aufbaues bis zu einem gewissen Grade aufgewogen wird durch schlechtere Materialausnutzung.
- Diesem Mangel ist gemäß der Erfindung in solchem Ausmaße abgeholfen worden, daß aus den zur Verfügung stehenden Baustoffen praktisch die größte Tragfähigkeit bzw. Festigkeit herausgeholt wird, und zwar eine besondere Durchbildung der Tragbalken und der Deckenhohlsteine sowie des Zusammenwirkens dieser Teile. Dabei sind die Teilelemente verhältnismäßig einfach und unter sich gleich. Die in der Querrichtung liegenden Einlagen dienen zur sicheren Verbindung der Baliken mit dem Füllbeton beiderseits des Balkens.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung veranschaulicht.
- Fig. i ist eine schaubildliche Darstellung des Gesamtaufbaues der Decke, Fig.2 ein Querschnitt durch einen der Balken, in größerem Maßstab; Fig.3 zeigt einen Deckenhohlstein in Vorderansicht, Fig.4 drei Deckenhohlsteine in Draufsicht, in schematischer Darstellung; Fig. 5 stellt eine Draufsicht auf einen Deckenhohlstein für sich allein dar.
- Der in fertigem Zustand zur Baustelle zu befördernde Balken d ist, wie üblich, in der Zugzone bei b in der Querrichtung verbreitert und in der Längsrichtung mit Bewehrungsstäben c versehen, die in entsprechenden Abständen von Drähten e bzw. d umschlungen sind. Die Drähte e bestehen aus je einem Drahtstück, das den mittleren Bewehrungsstab c mit einer bügelartigen Umbiegung untergreift, sich anschließend durch den Stegteil des Balkens nach oben und über ihn hinaus erstreckt. Die beiden frei liegenden Enden sind (bei f), das rechts liegende nach links, das links liegende nach rechts, etwa waagerecht abgebogen und am äußeren - Ende je hakenartig gestaltet. Unter din Abbiegungen kann ein längs laufender Stab oder Draht g liegen, doch, ist er nicht unbedingt erforderlich.
- Der Deckenhohlkörper h hat eine an sich bekannte Grundform. Sein oberer Teil i ist in einer für die Kräfteübertragung günstigen Weise entsprechend einer Stützlinie gekrümmt und endet in etwa senkrecht zur Stützlinie liegende Abstützflächen k, denen gleichartig geneigte Abstützflächen m am Balken a zugeordnet sind.
- Die Zwischenräume zwischen Balken und Deckenhohlsteinen werden mit Füllbeton p ausgegossen und darein die Bügelteile f eingebettet, so daß sie eine gute kraftübertragende Verbindung zwischen Balken und Füllbeton ergeben.
- Während die ebene Unterseite der Steine h sich bis dicht an die Balken a heran erstreckt, ist die ebenfalls ebene Oberseite der Steine erheblich schmaler und bei o seitlich noch mehr abgesetzt. Dadurch wird eine symmetrische Verzahnung und Verdübelung des Steines mit dem Füllbeton bewirkt, ohne daß es, wie bei bekannten Ausführungsformen, nötig ist, die Steine in der Horizontalebene abwechselnd um iW gegeneinander zu versetzen.
- Weitere Aussparungen sind an einer Stirnfläche des Steines angebracht, und zwar eine horizontale Aussparung w und zwei vertikale Aussparungen x. Die horizontale Aussparung zu, die mit dem Füllbeton ausgegossen wird, bewirkt eine gute Druckübertragung von Stein zu Stein in einheitlichem Zusammenwirken der ganzen Decke, die vertikalen Aussparungen x ergeben eine besonders gute Verbindung zwischen den Steinen und dem Füllbeton unterhalb der Nullinie undi gewährleisten auch in dieser Beziehung das einheitliche Zusammenwirken der ganzen Decke.
- Wie Fig. i erkennen läßt, lassen sich die Balken a auch im Wechsel leicht anbringen. Dabei kann man den Bewehrungsstab v nach oben aus dem Balken d heraustreten lassen und ihn, zum Haken abgebogen, zu seiner Verankerung im Füllbeton p verwenden.
Claims (6)
- PATENTANSPRACHE: i. Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Hohlsteinen besteht, deren zweckmäßig nach der Stützlinie gewölbte Oberseite beiderseits in etwa senkrecht zur Stützlinie gerichteten Stützflächen. endet, und aus bewehrten Betonbalken von im wesentlichen T-förmigem Querschnitt mit entsprechend schräg gestellten Auflagerflächen für die Hohlsteine an seiner unteren Verbreiterung.
- 2. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsstäbe oder -drähte des Betonbalkens oben aus ihm herausragen und bügelartig ausgebildet sind, so daß sie, abwechselnd nach der einen oder der anderen Seite umgelegt, in den Füllbeton (p) zwischen Balken (a) und Hohlsteinen (h) hineinragen und eine gute kraftübertragende Verbindung zwischen diesen Teilen ergeben.
- 3. Decke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsdrähte (e) im Betonbalken mindestens einen Bewehrungsstab (c) in der Zugzone des Balkens umgreifen, dann im Stegteil nach oben verlaufen und oberhalb des Balkens ihr rechts liegendes Ende nach links, ihr links liegendes nach rechts abgebogen ist.
- 4. Decke nach Anspruch i oder den Unter ansprüchen, gekennzeichnet durch symmetrische Verzahnung der Deckenhohlsteine durch seitliche Ausnehmung der Stirnoberfläche.
- 5. Decke nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, gekennzeichnet durch horizontale Aussparungen (w) an der Stirnoberfläche des Steines, welche Füllbeton in sich aufnehmen und dadurch eine Druckübertragung von Stein zu Stein ergeben.
- 6. Decke nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, gekennzeichnet durch vertikale Aussparungen (x) an der Stirnfläche des Steins, die nach Ausfüllung mit Füllbeton eine gute Verbindung zwischen Stein und Füllbeton unterhalb der Nullinie ergeben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP18650A DE819903C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP18650A DE819903C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819903C true DE819903C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=7367116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP18650A Expired DE819903C (de) | 1948-10-19 | 1948-10-19 | Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819903C (de) |
-
1948
- 1948-10-19 DE DEP18650A patent/DE819903C/de not_active Expired
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