DE1266352B - Magnetkernanordnung fuer die Zwecke der Speicherung binaerer Informationsdaten - Google Patents
Magnetkernanordnung fuer die Zwecke der Speicherung binaerer InformationsdatenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GlIc
Deutsche Kl.: 21 al-37/06
Nummer: 1266 352
Aktenzeichen: A 44898IX c/21 al
Anmeldetag; 28. Dezember 1963
Auslegetag: 18. April 1968
Es sind für die Zwecke der Speicherung binärer Informationsdaten Magnetkernanordnungen bekannt,
bei denen die Magnetkerne eine große mittlere Hauptöffnung und eine Mehrzahl kleinerer äußerer
Öffnungen haben und bei der die Eingangswicklung und die Ausgangswicklung und eine die Übertragung
von Binärdaten vorbereitende Vorbereitungswicklung durch eine der kleinen äußeren Öffnungen der Kerne
geführt sind und die durch die Ausgangswicklung erfolgende Übertragung eines Ausgangssignals durch
eine Verschiebewicklung gesteuert wird, welche die Hauptöffnung eines Kernes durchsetzt.
Zur Sichtbarmachung des magnetischen Erregungszustandes eines Kernes einer derartigen Magnetkernanordnung
ist es ferner bekannt, eine der kleinen äußeren Öffnungen des Kernes in der Weise auszunutzen,
daß durch diese Öffnung eine von einem treibenden Wechselstrom durchflossene Wicklung und
eine eine Anzeigelampe enthaltende Wicklung geführt sind. Die vom Wechselstrom durchflossene
Wicklung kann einen Lampenstrom nur dann induzieren, wenn sich der Magnetkern im Erregungszustand
befindet, weil dann der Magnetfluß im Außenschenkel der genannten kleineren Öffnung entgegengesetzt
dem Magnetfluß im Innenschenkel dieser Öffnung erfolgt. Befindet sich der Magnetkern dagegen
im Löschungszustand, so findet eine Induktion im Lampenstromkreis nicht statt, weil dann das
Magnetkernmaterial in einer Richtung vollständig gesättigt ist.
Die Erfindung bezweckt zu vermeiden, daß der treibende Wechselstrom den Magnetfluß um die
Hauptöffnung des Kernes beeinflussen kann und dadurch möglicherweise eine Störung der gespeicherten
Information und deren Übertragung bewirken kann. Eine Magnetkernanordnung für die Zwecke
der Speicherung binärer Informationsdaten, bei der der Magnetkern eine große mittlere Hauptöffnung
und eine Mehrzahl kleinerer äußerer Öffnungen hat und bei der die Eingangswicklung und die Ausgangswicklung
und eine die Übertragung der Binärdaten vorbereitende Vorbereitungswicklung durch eine der
kleinen äußeren Öffnungen geführt sind und die Übertragung eines Ausgangssignals durch die Ausgangswicklung
durch eine die Hauptöffnung durchsetzende Verschiebewicklung gesteuert wird, unter
Anwendung einer eine kleinere äußere Öffnung durchsetzende, von einem treibenden Wechselstrom
durchflossenen Wicklung und einer dieselbe Öffnung durchsetzenden, zu einer Wechselstromanzeigevorrichtung
führenden Anzeigewicklung zur Sichtbarmachung des magnetischen Erregungszustandes eines
Magnetkernanordnung für die Zwecke
der Speicherung binärer Informationsdaten
der Speicherung binärer Informationsdaten
Anmelder:
AMP Incorporated, Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. phil. G. B. Hagen, Patentanwalt,
8000 München 71, Franz-Hals-Str. 21
Als Erfinder benannt:
John Charles Mallinson, Palo Alto, Calif.;
Joseph Patrick Sweeney,
Harrisburg, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Januar 1963 (249 466)
Kernes, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß die von dem treibenden Wechselstrom
durchflossene Wicklung und die Anzeigewicklung je mit gleicher Windungszahl und mit entgegengesetztem
Wicklungssinn sowohl den äußeren als auch den inneren Schenkel der kleineren äußeren Öffnung umschließen.
Dadurch, daß sowohl die den treibenden Wechselstrom führende Wicklung als auch die mit der
Anzeigelampe verbundene Anzeigewicklung je mit gleicher Windungszahl und mit entgegengesetztem
Wicklungssinn sowohl den äußeren als auch den inneren Schenkel der kleineren äußeren Öffnung
umschließen, ist die Gefahr einer Beeinflussung des Magnetisierungszustandes um die Hauptöffnung
herum und um die Übertragungswicklung herum weitgehend verhindert.
Eine bereits bekannte Anordnung sieht vor, daß die Anzeigelampe in Serie oder parallel zu einer
Wicklung vorgesehen ist, die mit gleichen Windungszahlen sowohl den Außenschenkel als auch den
Innenschenkel einer kleineren Öffnung eines derartigen Kernes umschließt. Im Fall der parallelen
Anordnung dieser Wicklung zu der Anzeigelampe wirkt die genannte Wicklung im Erregungszustand
des Kernes als ein hoher Parallelwiderstand, im Fall
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der Serienschaltung als ein hoher Serienwiderstand, Wie das aus F i g. 2 zu ersehen ist, bewirkt die
während im Löschungszustand des Kernes der Erregung der Windung 8 eine Umschaltung des
Parallelwiderstand bzw. der Serienwiderstand nur Flusses im Flußpfad P0, Pm und Pd. Betrachtet man
gering ist. Der Veröffentlichung ist zu entnehmen, beispielsweise die positive Halbwelle des hochfrequendie
parallel bzw. in Serie mit der Anzeigelampe 5 ten Auslesestromes, der an die Wicklung 8 angelegt
angeordnete Wicklung gegensinnig in Form einer »8« wird, so werden zwei Einheiten magnetomotorischer
mit gleicher Windungszahl um den Außenschenkel Kraft an den Pfaden Pc und Pd im Uhrzeigersinn
und um den Innenschekel des Kernes zu führen. Es wirken. Eine Einheit magnetomotorischer Kraft wird
ist der Veröffentlichung jedoch nicht zu entnehmen, im Gegenuhrzeigersinn auf den Pfad P7n einwirken,
bei Anwendung einer getrennten erregenden Wechsel- io Demnach wirkt auf den Pfad Pd eine resultierende
Stromwicklung und einer getrennten Lampenwicklung magnetomotorische Kraft von einer gesamten Stärke
diese beiden Wicklungen durch die Öffnung so zu von lediglich einer Einheit ein. Die magnetomotoführen,
daß sie mit gleicher Windungszahl und mit rische Kraft, die am Kernmaterial entlang des
entgegengesetztem Wicklungssinn den Außenschenkel Pfades Pm wirkt, gleicht also eine der zwei Einheiten
und Innenschenkel der Öffnung umschließen und 15 magnetomotorischer Kraft aus, die am Kernmaterial
dadurch eine zusätzliche Kompensation des induzie- entlang dieses Pfades durch das Vorhandensein der
renden Einflusses beider Wicklungen auf das Kern- beiden Windungen der Wicklung 8 durch die kleinere
material zu erreichen. Öffnung 4 wirksam wird. Die am Kern 1 resultierende
Ausführungsformen der Erfindung sind in der magnetomotorische Kraft, die als Ergebm's einer
nachstehenden Beschreibung im Zusammenhang mit ao Erregung der Wicklung 8 dort auftritt, besteht also
den Zeichnungen erörtert. Von diesen zeigt aus zwei Einheiten im Pfad P0 im Uhrzeigersinn und
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungs- aus einer Einheit im Kernmaterial entlang -des
gemäßen Magnetkernanordnung, Pfades Pd im Uhrzeigersinn sowie aus einer Einheit
Fig. 2 eine Darstellung der sich bei einer erfin- im Gegenuhrzeigersinn entlang des Pfades Pm. Die
dungsgemäßen Anordnung ergebenden Polarisations- 25 zur Induktion eines Auslesestromes in der Wickverhältnisse,
lung 9 zur Verfügung stehende magnetomotorische Fig. 3 und 4 abgewandelte Ausführungsformen · Kraft ist demnach doppelt so hoch wie diejenige,
der in F i g. 1 wiedergegebenen Anordnung. die den Zustand magnetischer Remanenz des Kern-
Der mit mehreren öffnungen ausgestattete Kern materials in den Pfaden P0 und Pd ändern würde,
hat eine Hauptöffnung 2, eine kleinere Eingangs- 30 Im Hinblick auf die jeweilige Polarität des hochöffnung
3, eine kleinere Ausleseöffnung 4, eine klei- frequenten Auslesestromes stellt die Wicklung 9 tat-"
nere Ausgangsöffnung 5, sowie eine weitere kleinere sächlich zwei Windungen durch die Öffnung 4 im
Öffnung 6. Die Eingangswindung 7 geht durch die selben Sinn und eine Wicklung im entgegengesetzten
kleinere Eingangsöffnung 3 und die Hauptöffnung. Sinn durch die öffnung 2 dar. Infolge der Struktur
Sie ist mit einer Windung um den inneren Schenkel 35 der Wicklung 9 entstehen einander entgegengesetzte
der Öffnung 3 gewickelt, d. h. um das Kernmaterial elektromotorische Kräfte in den zwei Schleifen der
zwischen den Öffnungen 2 und 3. Die Auslese- Wicklung, d. h. in der Schleife um den inneren
Treiberwicklung8, die, wie das in Fig. 1 gezeigt ist, Schenkel der Wicklung9 und in derjenigen um den
mit einem sinusförmigen Hochfrequenz-Auslesestrom äußeren Schenkel derselben, da der Fluß in beiden
gespeist wird, ist mit zwei Windungen durch die 40 Schenkeln um die Öffnung 4 in der gleichen Richtung
kleinere Ausleseöffnung 4 gewickelt und mit einer geschaltet wird. Der in der Wicklung 9 fließende
Windung durch die Hauptöffnung 2. Die zur Be- Laststrom verursacht eine magnetomotorische Kraft
lastung führende Auslesewindung 9 ist mit zwei Win- von zwei Einheiten im Kernmaterial entlang des
düngen durch die Öffnung 4 und mit einer Windung Pfades Pc pro wirksam werdender Einheit magnetodurch
die Hauptöffnung2 gewickelt. Sie ist um den 45 motorischer Kraft, die am Material entlang- der
inneren Schenkel der Öffnung 4 und um den äußeren Pfade Pd und Pm wirkt, da eine Einheit im Hinblick
Schenkel derselben gewickelt, d. h. um das Kern- auf die Pfade Pd und Pm in der oben in bezug auf
material zwischen der Öffnung 4 und der äußeren die Windung 8 beschriebenen Weise ausgeglichen
Abgrenzung des Kernes. Die Wicklung 9 ist mit einem wird. ' ■ -
Belastungswiderstand verbunden, der eine Anzeige- 50 Nimmt man nun an, daß die Amplitude des angevorrichtang
darstellt. In der gezeigten Ausführungs- legten Hochfrequenzstromes genügend groß ist, so
form ist es die Lampe 10. Eine Übertragungsvorberei- schaltet die den positiven Halbwellen des hochtungswicklung
11 und eine Ausgangswicklung 12 frequenten Auslesestromes entsprechende magnetosind
je um den äußeren Schenkel der Öffnung 5 ge- motorische Kraft den Fluß im Uhrzeigersinn um die
wickelt. Eine Verschiebewindung 13 ist um den Kern- 55 Öffnung 4 um. Die Flußveränderung bewirkt" einen
körper 1 mit zwei Windungen gewickelt. Ein Teil 14 Strom ia in der Wicklung 9. Die negative Halbwelle
dieser Wicklung ist um den äußeren Schenkel der des hochfrequenten Auslesestromes in der Wicköffnung
5 mit einer Wicklung gewickelt. lung 8 verursacht einen Strom ib in der Wicklung 9
Eine Sichtanzeige des Zustandes des Kernes 1 in einer dem Strom ia entgegengesetzten Richtung,
erhält man auf folgende Weise: Die Wicklung 8 wird 60 Die Ströme ia und ib sind proportional zum Betrag
mit einem Auslesestrom erregt; dadurch wirkt eine des in der öffnung 4 umgeschalteten Flusses und zu
sich schnell ändernde magnetomotorische Kraft auf dem Widerstand der Wicklung 9 und der Anzeigeden
Kern 1, die aus zwei Einheiten magnetomoto- lampe 10.
rischer Kraft besteht, welche von den zwei Windun- Der magnetische Fluß um die Öffnung 4 kann von
gen der Wicklung 8 durch die Öffnung 4 herrührten, 65 einer magnetomotorischen Kraft umgeschaltet werden,
sowie einer Einheit magnetomotorischer Kraft, die die nicht größer sein darf, als der Schwellwert de~
von der einen Windung der Wicklung 8 durch die zur Umschaltung des Kernes 1 notwendig ist. Der
Öffnung 2 herrühren. Schwellenwert im Pfad Pd ändert sich in Abhängig·:
keit der im Kern 1 gespeicherten Daten. Befindet sich
der Kern in seinem gelöschten Zustand, so ist der zur Umschaltung notwendige Schwellwert des Kernmaterials
um die Öffnung 2 entlang des Pfades Pc
beispielsweise wesentlich höher als wenn sich der Kern in seinem eingestellten Zustand befinden würde.
Auf diese Weise kann die von der Wicklung 8 herrührende magnetomotorische Kraft groß genug sein,
um den elastischen und den remanenten magnetischen Fluß um die Öffnung 2 umzuschalten, wenn dieser
sich in seinem eingestellten Zustand befindet, und klein genug, lediglich den elastischen magnetischen
Fluß um diese Öffnung umzuschalten, wenn sich der Kern in seinem gelöschten Zustand befindet. So kann
dafür Vorsorge getragen werden, daß die Ströme ia
und ib größer sind, falls der Kern sich in seinem eingestellten
Zustand befindet, als dann, wenn er gelöscht ist. Ist nun die zum Betrieb der Lampe 10 notwendige
Spannung größer als die von einer Umschaltung des elastischen magnetischen Flusses induzierte
und geringer als die von elastischem und remanentem Fluß bei Umschaltung induzierte, dann ist der Betrieb
der Lampe 10 abhängig von dem Zustand des Kernes, d. h., die Lampe leuchtet auf, wenn der Kern sich in
seinem eingestellten Zustand befindet, sie bleibt dunkel, wenn der Kern sich in seinem gelöschten Zustand
befindet.
Die Amplitude der über die Wicklung 8 am Kern 1 wirksam werdenden magnetomotorischen Kraft soll
so begrenzt werden, daß ein fälschliches Einstellen oder Löschen des Kernes verhindert wird. Das kann
dadurch erreicht werden, daß die Amplitude des hochfrequenten, durch die Wicklung 8 fließenden
Stromes im Hinblick auf die Anzahl der durch Öffnung 4 hindurchgehenden Windungen so eingestellt
wird, daß die zum Auslesen wirksam werdende magnetomotorische Kraft geringer ist als diejenige,
die benötigt wird, um den remanenten magnetischen Fluß in einem der Pfade Pd oder Pm umzuschalten.
Die in entgegengesetztem Sinn gewickelten Schleifen der Wicklung 9 bewirken, daß sich der zur
Einstellung benötigte Fluß gleichmäßig zwischen den beiden Schenkeln der Öffnung 4 zu verteilen geneigt
ist, so daß das Einstellen des Kernes nicht dadurch gehindert wird, daß dieser Fluß hauptsächlich in den
einen oder anderen Schenkel hindurchgezwungen wird, so daß ein zufälliger Kurzschluß der Lampe 10
die Einstellung des Kernes gegebenenfalls nicht verändert.
Das Verhältnis 2:1 der Anzahl der Windungen der Wicklungen 8 und 9 durch die Öffnungen 4
bzw. 2 sorgt dafür, daß ein Minimum einer am Kernmaterial um die Hauptöffnung 2 wirkenden magnetomotorischen
Kraft einen maximalen Betriebsstrom für die Lampe 10 bewirkt. Die Windung der Auslesewicklung
9 durch die Hauptöffnung 2 bewirkt eine magnetomotorische Kraft, die der von der Erregung
der Wicklung 8 herrührenden entgegengesetzt ist. Damit wird der Einfluß der beim Auslesevorgang wirksam
werdenden magnetomotorischen Kraft auf die Pfade Pd und Pm beschränkt. Die zum Auslesen benötigte
magnetomotorische Kraft kann so in ihrer Größe beschränkt werden, daß ihr Wert nur um ein
Geringes kleiner ist als der Summe aus der doppelten zur Umschaltung des Kernes benötigten magnetomotorischn
Kraft und dem Produkt aus dem in der Windung 9 induzierten Gegenstrom und den Windungen
der Wicklung 9 durch die Öffnungen 2. Solange das Verhältnis von zwei Windungen durch die
Öffnung 4 zu einer Windung durch die Öffnung 2 in bezug auf die Wicklungen 8 und 9 aufrechterhalten
wird, können diese Wicklungen eine größere Anzahl von Windungen aufweisen, als das nach der Ausführungsform
von F i g. 1 gezeigt ist. Beispielsweise ist in Fi g. 3 eine Auslesetreiber-Wicklung, die mit hochfrequentem
Strom erregt wird, gezeigt, bei der vier Windungen durch die kleinere Ausleseöffnung 4 und
zwei Windungen durch die Hauptöffnung 2 hindurchgehen.
Das Verhältnis der Anzahl der Windungen der Treiberwicklung durch die Öffnung 4 bzw. 2 kann
z. B. auch 6:3 oder 8:4 sein, wobei dieselbe Anordnung
wie in F i g. 3 gezeigt verwendet werden kann. Bei einem Zunehmen der Windungen muß jedoch die
Amplitude des hochfrequenten Treiberstromes in entsprechender Weise reduziert werden.
Die zur Anzeige führende Auslesewicklung kann, wie das in Fig.4 gezeigt ist, mehr Windungen als
die Wicklung 9 nach F i g. 1 aufweisen, vorausgesetzt, es wird dasselbe Verhältnis der Wicklungen in
den Öffnungen 2 und 4, d, h. das Verhältnis 2:1, aufrechterhalten.
Die oben geschilderten Auslesemittel können auch bei magnetischen Kernen verwendet
werden, die mehr als eine Hauptöffnung haben. Dann ist jeder Hauptöffnung eine kleinere Öffnung zugeordnet.
Bei einer konstruktiven Ausführung eines Magnetkernspeicherelements
gemäß der Erfindung wurden folgende Maße verwendet: Der Kern ist aus Ferrit, er besitzt eine Hauptöffnung und vier kleinere Öffnungen.
Die Hauptöffnung hat einen Durchmesser von 6,14 mm, die kleineren Öffnungen haben jeweils
einen Durchmesser von 0,56 mm. Der Kern hat einen äußeren Durchmesser von 9,1 mm und ist 1,5 mm
dick. Der hochfrequente Treiberstrom besteht aus sinusförmigen Impulsen von ungefähr 400 mA bei
einer Frequenz von 300 kHz. In den Auslesekreis ist eine General Electric GE 331 Signallampe eingeschaltet,
die bei 1,3 V 0,06 A verbraucht. Die Treiber-Auslese-Wicklung und die mit der Anzeige verbundene
Auslesewicklung sind aus isoliertem Draht gewickelt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Magnetkernanordnung für die Zwecke der Speicherung binärer Informationsdaten, bei der der Magnetkern eine große mittlere Hauptöffnung und eine Mehrzahl kleinerer äußerer Öffnungen hat und bei der die Eingangswicklung und die Ausgangswicklung und eine die Übertragung der Binärdaten vorbereitende Vorbereitungswicklung durch eine der kleinen äußeren Öffnungen geführt sind und die Übertragung eines Ausgangssignals durch die Ausgangswicklung durch eine die Hauptöffnung durchsetzende Verschiebewicklung gesteuert wird unter Anwendung einer eine kleinere äußere Öffnung durchsetzende, von einem treibenden Wechselstrom durchflossenen Wicklung und einer dieselbe Öffnung durchsetzenden, zu einer Wechselstromanzeigevorrichtung führenden Anzeigewicklung zur Sichtbarmachung des magnetischen Erregungszustandes eines Kernes, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem treibenden Wechselstrom durchflossene Wicklung (8) und die Anzeigewicklung (9) je mitgleicher Windungszahl und mit entgegengesetztem USA.-Patentschriften Nr. 2 851677, 2 958 854,Wicklungssinn sowohl den äußeren als auch den 2 967 294;inneren Schenkel der kleineren äußeren Öffnung »International Solid-State biscuit Conference«,(4) umschließen. Februar 1961, S. 72;5 »Control Engineering«, März 1962, S. 76;»Proceedings of the IRE«, Januar 1959, S. 63In Betracht gezogene Druckschriften: bis 73;Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 067 617; »IRE Trans. Electr. Computers«, Juni 1960, S. 155österreichische Patentschrift Nr. 208 108; bis 160, und Juni 1961, S. 207 bis 220.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 539/297 4.68 © Bundesdnielcerei Berlin !
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