[go: up one dir, main page]

DE191516C - - Google Patents

Info

Publication number
DE191516C
DE191516C DE1907191516D DE191516DA DE191516C DE 191516 C DE191516 C DE 191516C DE 1907191516 D DE1907191516 D DE 1907191516D DE 191516D A DE191516D A DE 191516DA DE 191516 C DE191516 C DE 191516C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
load
coil
commutator
case
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907191516D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE191516C publication Critical patent/DE191516C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT35877D priority Critical patent/AT35877B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 191516 KLASSE 21 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1907 ab.
Motorelektrizitätszähler mit permanentem Magneten und einem in dessen Felde umlaufenden Anker zeigen infolge der Reibung in den Lagern im Zählwerk und an den Kontaktbürsten bei geringer Belastung zu wenig, und es gab bisher kein Mittel, welches in gleicher Weise wie die bei Wattstundenzählern verwendete Hilfsspule ein zusätzliches Drehmoment von genügender Stärke bei geringer Belastung
ίο hervorrufen könnte, um die Einflüsse der Reibung auf die Angaben des Zählers zu beseitigen.
Es ist zwar wiederholt versucht worden, durch Windungen, welche um den permanenten Magneten oder auf einem Jochstück desselben angeordnet und vom Verbrauchsstrom· durchflossen waren, das Feld des Magneten entsprechend den Reibungsfaktoren zu ändern; aber die Wirkung solcher Kompensationswickelungen war zumeist nur sehr gering oder der Aufwand von Kupfer zur Erzielung der beabsichtigten Wirkung sehr groß. Auch konnte auf diese Weise ein zusätzliches Drehmoment bei geringer Belastung nicht erreicht .werden.
Den Gegenstand nachstehend beschriebener Erfindung bildet eine Einrichtung, durch welche es möglich ist, einen Teil des durch höhere Belastung hervorgerufenen Drehmoments gewissermaßen in Reserve zu halten und bei den geringeren Belastungen zur Kompensation der Reibungen zusätzlich wirken zu lassen.
In der Fig. 1 ist M ein permanenter Magnet, in dessen Felde der zu dem Widerstand W parallel geschaltete Anker umläuft. B, B1 sind die Bürsten, K ist der Kommutator, P ein PoI-horn, welches von dem permanenten Magneten polarisiert wird. Die Bürsten sind an dem doppelarmigen Hebel H befestigt, welcher an einem Ende die Spule S trägt. Der Drehpunkt des Hebels befindet sich bei D. In Fig. 1 bildet die Feder F die eine Zuleitung zu der Spule 5 für den Strom vom Widerstand W. Das Ende der Spule ist mit der Bürste B1 verbunden, während die Bürste B durch einen dünnen Federdraht mit dem anderen Endpunkt des Widerstandes W in Verbindung steht. Die Spule S und der. Anker sind somit hintereinandergeschaltet. Die Verhältnisse sind so gewählt, daß bei einem sehr schwachen Strom, z. B. ι Prozent des maximalen Stromes, die Spule 5 keine Wirkung auf den Hebel H ausübt. Die Lamellen des Kommutators verlaufen schraubenförmig und die Steigung der Schraube kann derart bemessen sein, daß die Kommutierungslage für den Anker sich um so mehr ändert, je höher die Bürsten durch die Spule S auf dem Kommutator aufliegen.
Fließt durch den Widerstand W der maximale Strom, so zieht die Spule 5 den Hebel H so weit mit sich, bis das Anschlagstück auf der Anschlagschraube A aufliegt. Dadurch erhalten die Bürsten eine bestimmte Stellung auf dem Kommutator und die anziehende Kraft der Spule läßt sich leicht genügend groß machen, um auch noch den Hebel H in der Anschlagstellung festzuhalten, wenn die Stromstärke im Widerstand W beispielsweise bis zur Hälfte der maximalen Belastung gesunken ist. Oberhalb dieser Belastungsstufen ist das Drehmoment des Ankers allein nur abhängig von dem Strom, der den Anker durchfließt, und von dem konstanten Feld des permanenten Magne-
.2. Auflage, atisgegeben am 16. Juni igog.)

Claims (2)

ten. Sinkt der Strom im Widerstand W noch unter 1Z2 der maximalen Belastung, so beginnt bei einem normal ausgeführten Zähler die Reibung störend auf die Angaben einzuwirken, was um so stärker wird, je weiter die Belastung fällt. Bei einem Zähler, der mit der vorbeschriebenen Einrichtung versehen ist, erhält nun der Anker ein zusätzliches Drehmoment, je ίο weiter die Belastung sinkt. Diese entsteht dadurch, daß von einer bestimmten (z. B. 1Z2) Belastung ab die Spule 5 langsam nach oben geht, wenn der Strom im Widerstand W sinkt. Dabei kommen die Bürsten B, B1 in eine tiefere Lage zum Kommutator, und infolge der schraubenförmig verlaufenden Lamellen wird in diesen Stellungen die gegenseitige Lage der Linien des Ankerkraftfeldes zu den Kraftlinien des permanenten Magneten günstiger, oder das durch die Verschiebung der Kommutierungslage um ein entsprechendes Stück der Polteilung in Reserve gehaltene Drehmoment tritt jetzt in Wirksamkeit, und es ist leicht zu ersehen, daß durch geeignete Bemessung der wirkenden Teile die Eichkurve des Zählers ohne Schwierigkeit innerhalb 1 Prozent für jeden Punkt der Belastung konstant gehalten werden kann. Zur Erzielung eines sicheren Anlaufs bei den geringsten Belastungen ist diese Einrichtung bei Amperestundenzählern- besonders vorteil- haft, und es kann infolgedessen die Windungszahl und das Gewicht des Ankers verringert sowie auch der Strom, der durch den Anker fließt, kleiner gehalten werden, wodurch der Kommutator wesentlich geschont wird. Fig. 2 zeigt eine andere Schaltungsart der Spule 5; dieselbe ist in diesem Falle parallel zum Anker geschaltet. Pa ten τ-A ν Sprüche:
1. Amperestundenzähler mit im permanenten Magnetfeld umlaufendem Anker, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Verbrauchsstrom oder einem Teil desselben durchflossene Hilfsspule über einem permanenten Magneten derart beweglich angeordnet ist, daß sie die Kommutierung des Ankers ändert, zum Zwecke, bei größeren Belastungen einen Teil des normalen, vom Anker entwickelten Drehmomentes in Reserve zu halten, welches bei kleineren Belastungen als zusätzliche Kraft zur Wirkung kommt.
2. Amperestundenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen des Kommutators schraubenförmig verlaufen und die auf demselben schleifenden Bürsten durch eine Elektromagnetspule' in der Längsrichtung der Lamellen bewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907191516D 1907-04-19 1907-04-19 Expired - Lifetime DE191516C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT35877D AT35877B (de) 1907-04-19 1907-11-16 Amperestundenzähler mit im permanenten Magnetfeld umlaufendem Anker.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE191516C true DE191516C (de)

Family

ID=454908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907191516D Expired - Lifetime DE191516C (de) 1907-04-19 1907-04-19

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE191516C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE191516C (de)
DE621128C (de) Elektrischer Schalter mit einem leitende Fluessigkeit, insbesondere Quecksilber, enthaltenden U-Rohr
DE617537C (de) Wasserstandsregler fuer insbesondere kleinen Wasserraum aufweisende Dampfkessel
AT67581B (de) Vorrichtung zum elektromagnetischen Zählwerksantrieb für Gleichstrommotorzähler.
AT37685B (de) Elektrizitätszähler für Gleichstrom mit permanentem Magneten und einem in dessen Felde angeordneten Anker.
DE432381C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen und Regeln von Fluessigkeitsstaenden, insbesondere von Dampfkesseln
DE358802C (de) Temperaturrelais, das bei Temperaturerhoehung einer stromdurchflossenen Wicklung einen Kontakt gibt
DE276627C (de)
DE204117C (de)
DE268180C (de)
DE26570C (de) Regulirungsvorrichtung für elektrisch16 Ströme mittelst Differentialschrauben und zug?" hörigem automatischen Unterbrecher
DE117081C (de)
DE271319C (de)
DE358530C (de) Pruefanordnung fuer Doppelpruefen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE556846C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Filmspulen
DE368680C (de) Selbsttaetige elektrische Regelungsvorrichtung
DE538651C (de) Beeinflussungsrelais fuer elektrische Zugsicherungseinrichtungen
DE297094C (de)
DE418765C (de) Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch gesteuertem, durch sein Eigengewicht in die Ruhestellung gebrachtem Anzeigearm
DE678280C (de) Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige der Fluegelblattanstellung eines Verstellpropellers
DE274772C (de)
DE190467C (de)
DE1266352B (de) Magnetkernanordnung fuer die Zwecke der Speicherung binaerer Informationsdaten
DE503605C (de) Einrichtung zur Vernichtung der Remanenz bei fremderregten Generatoren
DE1180846B (de) Wechselstromgespeistes elektro-magnetisches Relais