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DE1266114B - Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangfoermigen Feststoffen - Google Patents

Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangfoermigen Feststoffen

Info

Publication number
DE1266114B
DE1266114B DER38805A DER0038805A DE1266114B DE 1266114 B DE1266114 B DE 1266114B DE R38805 A DER38805 A DE R38805A DE R0038805 A DER0038805 A DE R0038805A DE 1266114 B DE1266114 B DE 1266114B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
strand
solids
feed rollers
fixed knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER38805A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLFGANG RAMMS DR
Original Assignee
WOLFGANG RAMMS DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLFGANG RAMMS DR filed Critical WOLFGANG RAMMS DR
Priority to DER38805A priority Critical patent/DE1266114B/de
Publication of DE1266114B publication Critical patent/DE1266114B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/14Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers
    • B02C18/144Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within horizontal containers with axially elongated knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangförmigen Feststoffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangförmigen Feststoffen mit einem feststehenden Messer mit geradliniger Schneidkante und einer zugeordneten rotierenden Messerwalze.
  • Vorrichtungen zur Zerkleinerung von strangförmigen Feststoffen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Insbesondere kennt man solche, bei denen die dem feststehenden Messer mit geradliniger Schneidkante zugeordnete rotierende Messerwalze in Richtung der Rotationsachse verläuft und in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordnete Zähne aufweist, deren Schneidkanten parallel zur Schneidkante des feststehenden Messers verlaufen. Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die Messerwalze im wesentlichen in einem Mühlengehäuse mit oberem Aufgabetrichter und unterem Abzugstrichter gelagert, und der Messerwalze ist im Gehäuse das feststehende Messer zugeordnet. Nachteilig bei diesen bekannten Ausführungsformen ist, daß vollständige Kontinuität des Zerkleinerungsprozesses nicht erreicht werden kann und insbesondere die Reproduzierbarkeit des Zerkleinerungsprozesses dadurch begrenzt ist, daß neben einer Schneidfunktion auch Schlag- und Reißwirkungen auftreten.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangförmigen, insbesondere bandförmigen Feststoffen sind die Messerwalze und das feststehende Messer schräg zur Kunststoffbahn angeordnet, und es ist ferner eine Zuführeinrichtung für die zu zerkleinernden strangförmigen Feststoffe vorgesehen. Diese besteht aus zwei angetriebenen Vorschubrollen und einem weiteren, dem feststehenden Messer zugeordneten Andruckelement, welches ebenfalls als Rolle ausgebildet ist. Sowohl die Achsen der Vorschubrollen als auch die dem feststehenden Messer zugeordnete Andruckrolle verlaufen in einer horizontalen Ebene und haben gleichbleibenden zylindrischen Querschnitt. Da die Schneidkanten des feststehenden Messers als auch der Messerwalze mit einander zugeordneten Zahnausbildungen und Zahnlücken versehen sind und daher mit Spiel ineinandergreifen müssen, kommt es zu einem Ausschneiden von Vierecken, die auf Grund des erforderlichen Spiels und der Fertigungstoleranz der einzelnen Zähne in sich einen unterschiedlichen Aufbau aufweisen. Darüber hinaus bedingen derartige zylindrische Vorschubrollen keine eindeutige Führung, so daß durch Verlaufen des Feststoffstranges sich der Aufbau des damit erzielten Granulates od. dgl. verändert. Bei einer weiteren Ausführungsform (vgl. USA.-Patentschrift 2 812 815) verlaufen zwar die Schneidkanten der Messer orthogonal zur Vorschubrichtung des Feststoffstranges, sind jedoch auch in sich gezahnt, wodurch das Andrücken im Bereich der vorderen Schneidkante praktisch unmöglich gemacht wird.
  • Bei einer anderen bekannten Konstruktion ist lediglich die Andruckwalze im Bereich des feststehenden Messers durch einen Andruckbalken mit entsprechender Schrägfläche versehen worden. Bei einem derartigen Aufbau ist eine wohldefinierte Führung nicht erzielbar. Insbesondere kann es zwischen Vorschubrollen und Andruckbalken zum Verlaufen und zu Verwerfungen kommen, vor allem, weil die Schneidkanten der Messerwalze nach Art einer Schrägverzahnung angeordnet sind.
  • Ferner ist eine Vorrichtung bekannt, bei der zunächst eine Feststoffbahn über schmale Messerwalzen, die in eine zugeordnete Ausnehmung des Führungstisches eingreifen, in einzelne Stränge aufgeteilt und diese anschließend in der eingangs beschriebenen Form zerkleinert wird. Auch hier läßt sich ein nachteiliges Verlaufen nicht vermeiden, was zu einem unterschiedlich aufgebauten Erzeugnis führt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangförmigen Feststoffen derart zu gestalten, daß ein gleichmäßig aufgebautes Granulat aus Kunststoffteilchen erzielbar ist und insbesondere reproduzierbare Verhältnisse geschaffen werden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Zerkleinerungsvorrichtung der eingangs umrissenen Gattung dadurch gelöst, daß die Achsen der Vorschubrollen und die Andruckrichtung des als Gleitschuh ausgebildeten Andruckelementes parallel zueinander und senkrecht zur Achse der Messerwalze verlaufen und die Führungsflächen der Vorschubrollen und des Gleitschuhs dem Querschnittsprofil des Feststoffstranges angepaßt sind.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß mit einfachen Mitteln eine eindeutige und wohldefinierte Führung des Feststoffstranges geschaffen wird, wodurch es der nachgeschalteten Messereinrichtung ermöglicht wird, ein gleichbleibendes Granulat bei reproduzierbaren Verhältnissen vom Feststoffstrang abzutrennen. Insbesondere besteht dabei die Möglichkeit, selbst im Bereich der Messerkante des feststehenden Messers den erforderlichen Andrückvorgang und die erforderliche Führung des Feststoffstranges zu ermöglichen und vor allem das seitliche Ausweichen vollständig zu unterbinden.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Zerkleinerungsvorrichtung in perspektivischer Darstellung, F i g. 1 a einen vergrößerten Ausschnitt aus der rotierenden Messerwalze, F i g. 2 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung, F i g. 3 eine andere Ausführungsform der rotierenden Messerwalze.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Messer 1 mit geradliniger Schneidkante 1 a und einer rotierenden Messerwalze 2, die in Richtung der Rotationsachse verlaufende und in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Zähne 3 mit Schneidkanten4 aufweist, die gegenüber der Schneidkante 1 a des feststehenden Messers 1 parallel verlaufen. Das feststehende Messer 1 weist an seiner unteren Fläche 5 eine Schrägfläche 6 auf, die im Ausführungsbeispiel mit der oberen Messerfläche 7 einen Keilwinkel 8 von etwa 45° einschließt. Die Zähne 3 der rotierenden Messerwalze 2 haben keilförmiges Profil und sind in Drehrichtung vorgeneigt. Dabei bildet die vordere Zahnflanke 3 a einen Winkel 9 bis etwa 90° und die hintere Zahnflanke 3 b einen Winkel 10 bis etwa 45° mit der Tangentialrichtung, die in F i g. 2 durch die gestrichelte Linie 11 angedeutet ist. Die Zähne 3 sind gleichmäßig über den Umfang der rotierenden Messerwalze 2 verteilt.
  • Die die rotierende Messerwalze 2 tragende Welle 12 ist an eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung ankuppelbar. Die Welle ist mit einer Schwungscheibe 13 fest verbunden. Das feststehende Messer 1 ist in bezug auf die rotierende Messerwalze 2 in der durch den Pfeil 14 angegebenen radialen Richtung verschiebbar gelagert, so daß auch während des Betriebes die Spaltweite zwischen der Schneidkante 1 a des feststehenden Messers 1 und den Schneidkanten 4 der rotierenden Messerwalze 2 eingestellt werden kann. Im übrigen ist eine Zuführungsvorrichtung für die zu zerkleinernden strangförmigen Feststoffe vorgesehen, die aus selbstzentrienenden, angetriebern Vorschubrollen 16 zur gleichzeitigen seitlichen F-rung des Feststoffstranges 15 besteht. Weiter ist ein oberhalb der Oberfläche 7 des feststehenden Messers 1 angeordneter, federbelasteter, dem Profil des Fest-Stoffstranges angepaßter Gleitschuh 17 zum Anpressen der strangförmigen Feststoffe gegen das feststehende Messer 1 vorgesehen.
  • In F i g. 3 ist angedeutet, daß die Zähne 3 der rotierenden Messerwalze 2 über die Breite des Messers abschnittsweise gegeneinander versetzt sein können, d. h., daß die Zähne gleichsam gestaffelt varlaufen. Man erreicht so eine Verteilung der Schneidkanten und eine seitliche Bemessung der Feststoffabschnitte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zur Zerkleinerung von sirangförmigen Feststoffen mit einem feststehenden Messer mit geradliniger Schneidkante und einer zugeordneten rotierenden Messerwalze, die in Richtung der Rotationsachse verlaufende, in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt angeordnete Zähne aufweist, deren Schneidkanten parallel zur Schneidkante des feststehenden Messers verlaufen, und einer Zuführeinrichtung für die zu zerkleinernden strangförmigen Feststoffe mit zwei angetriebenen Vorschubrollen und einem weiteren, dem feststehenden Messer zugeordneten Andrückelement, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Achsen der Vorschubrollen (16) und die Andrückrichtung des als Gleitschuh (17) ausgebildeten Andrückelementes parallel zueinander und senkrecht zur Achse der Messerwalze (2) verlaufen und die Führungsflächender Vorschubrollen und des Gleitschuhs dem Querschnittsprofil des Feststoffstranges (15) angepaßt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1048 126, 1116 961; belgische Patentschrift Nr. 505 653; britische Patentschrift Nr. 661844; USA: Patentschriften Nr. 2 830 770, 3 090 568.
DER38805A 1964-09-18 1964-09-18 Vorrichtung zur Zerkleinerung von strangfoermigen Feststoffen Pending DE1266114B (de)

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Cited By (1)

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DE102006018375A1 (de) * 2006-04-20 2007-10-25 Rieter Automatik Gmbh Messerwalze zum Granulieren von Kunststoffsträngen

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