DE2321193A1 - Ringjoch - Google Patents
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Description
PATENTANWÄLTE OQ O 1 1
DR. CLAUS REtNLANDER * ό *■ ■ '
DIPL-ING. KLAUS BERNHARDT
D - 8 MÖNCHEN 60
THEODOR-STORM-STRASSE 18a
THEODOR-STORM-STRASSE 18a
GTE Sylvania Incorporated^ ¥ilmington9
Delaware»USA
Ring^och
Priorität: 1. Mai 1972 - USA - Serial No· 249 390
Es wird ein Ring joch mit einem neuartigen Kern beschriebene
welcher mit vorragenden Umlenkelementen versehen ist, mit deren Hilfe die einzelnen und voneinander getrennten
Spulen des Joches als eine einzige Spule gewickelt werden können, so daß die Wickelmaschine während der Herstellung
der Wicklung nicht mehr periodisch angehalten zu werden braucht« Die einzige Spule wird anschließend durch
Durchschneiden des Drahtes an den richtigen Stellen in eine Vielzahl- von einzelnen Spulen unterteilt*
Die Erfindung betrifft Ablenk^oche für Kathodenstrahlröhren
und insbesondere solche Joche, welche ringförmig gewickelt sind« Weiterhin betrifft die Erfindung Verbesserungen
des Jochkernes« welche das Wickeln sehr erleichtern
309850/1093 „.e/2
Es ist bekannt9 ringförmige Ablenkjoch© für Kathodenstrahl··
röhren herzustellen, welch© als Kern einen hohlen Körper mit bestimmter Permeabilität aufweisen^ auf welchen eine
Vielzahl von Spulen aus in Längsrichtung darauf aufgewickeltem Draht aufweisen, dohe bei welchen die Spulen«
windungen, jeweils etwa parallel zur Längsachse des Kernes angeordnet sind» Diese Joche haben im allgemeinen vier '
einzelne, voneinander getrennte Spulen» nämlich zwei für die Horizontalablenkung und zwei für dia Vertikal«·
ablenkung» Ss sind jedoch auch Wicklungemuster mit zehn
oder mehr Spulen bekannt ο Derartige Joche werden halbautomatisch
auf einer Jochwickelmaschine gewickelt 9
welche grundsätzlich einen Wickelkopf mit einer geschlossenen kreisförmigen Führungsbahn aufweist, die eine Drahtrolle
enthält« Das Joch ist dabei derart angeordnet, daß sich die kreisförmige Führungsbahn etwa im Zentrum des Kernes
befindet· Im Betrieb dreht sich die Drahtrolle in einer Vertikalebene um die kreisförmige Führungsbahn herum,
während das Joch gemäß einem bestimmten Verdrahtung®«- bzw· Wicklungsmuster in einer Horizontalebene gedreht wird·
Bei allen bekannten Geräten dieser Art ist es erforderlich, daß die Bedienungsperson nach dem Wickeln der ersten Spule
die Maschine anhält, den Draht abtrennt, das abgeschnittene Ende derart befestigt, daß es nicht verlorengeht (im
allgemeinen durch Befestigen mit Band am Kern), den Kern in die richtige Position für die nächste Wicklung weiterschaltet
und die Maschine wieder in Gang setzt0 Wie oben
erwähnt, muß dieser Vorgang für jede der Spulen wiederholt
werden und es ergibt sich daraus ein zeitaufwendL ger
Betrieb, welcher die Kosten des Joches stark erhöht·
Ziel der Erfindung ist es, die obengenannten Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und das Wickeln
3098 50/1093.
von Ringjochen zu erleichtern. Außerdem ist es Ziel der
Erfindung, die Wickelkosten zu verringern und die Wickelgeschwindigkeit .für solche Joche zu erhöhen»
Diese Ziele der Erfindung werden gemäß der Erfindung
dadureh erreicht, daß ein Jochkern bzw« -körper mit mindestens zwei vorragenden umlenkelementen vorgesehen
wird, welche derart an bestimmten Stellen angeordnet sind, daß das Joch als eine einzige Spule gewickelt
werden kann$ welche später durch richtiges Durchschneiden
des Drahtes in die erforderliche Anzahl von einzelnen
und voneinander getrennten Spulen unterteilt werden kann.»
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fige 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungs?
form der Erfindung;
Fig» 2 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung? und
Figo 3 in perspektivischer Darstellung die Anwendung
der Erfindung.
Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung und von weiteren Zielen, Vorteilen und Möglichkeiten
derselben wird auf die folgende Beschreibung und die Patentansprüche in Verbindung mit den oben genannten
Zeichnungen Bezug genommen«
Fig. 1 zeigt einen Eingjochkern 10 aus. einem-Werkstoff mit
einer Permeabilität, beispielsweise Ferrite,Der Jochkern 10,
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welcher mit einer Vielzahl von einzelnen und voneinander getrennten Spulen bewickelt werden kann, besteht aus
einem kegelstumpf förmigen Ring- bzw ,Hohlkörper 12 mit einer Oberseite 14, einer Unterseite 16 und einer
schrägen bzw· abgewinkelten Wand 18« Die Wand 18 ist mit mindestens zwei Umlenkelementen 20 versehen, welche
gegeneinander versetzt an- bestimmten Stellen angeordnet
sind» Die Umlenkelemente 20 sind vorzugsweise aus einem nicht-magnetischen Werkstoff hergestellt und sie können
durch jedes geeignete Verfahren, beispielsweise durch Kleben, an der Wand 18 befestigt sein. Die dargestellten
Umlenkelemente haben zwar im wesentlichen die Form einer Dreieckspyramide» es können jedoch auch andere Formen,
beispielsweise eine Zylinderform, verwendet werden* Es ist jedoch wichtig, daß die Umlenkelemente keine
scharfen Kanten in Berührung mit der Drahtspule aufweisen^ welche von dieser die Isolation abschaben könnten«
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, Dabei ist ein Kunststoffgehäuse 22 vorgesehen, welches
über den Körper 12 des Kernes 10 paßte Das Gehäuse 22
ist in seiner Form dem Körper 12 angepaßt und in zwei Teilen hergestellt, einem oberen Teil 24 und einem
unteren Teil 26. Das obere Teil 24 hat einen Rand 28 und eine abgewinkelte Wand 30, welche über die Wand 18
des Körpers 12 paßt. Das untere Teil 26 ist ebenfalls mit einem Rand 32 versehen, welcher über die Unterseite
des Körpers 12 paßt. Die beiden Teile 24 und 26 sind mit einem geeigneten Kunststoffkleber zusammengeklebt.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ragen die Umlenkelemente 20 von der Wand 30 aus vor. Diese Umlenkelemente
können als gesonderte Teile in passende Schlitze eingeklebt oder jeweils als ein gemeinsamer
Bestandteil der Gesamtanordnung durch Formen, Pressen
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oder dgl. hergestellt werden.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Anv/endung der Erfindung während des Wickeins des Joches* Der Pfeil
zeigt die Drehrichtung des Jochkernes 10 für Darstellungszwecke an. Es ist klar, daß die Drehung nicht auf diese
Richtung beschränkt ist.
Nachdem mit dem Wickeln einer ersten Spule begonnen worden ist, wie durch Drähte 34 dargestellt, wird der Wickelvorgang
solange fortgesetzt, bis die erforderliche Anzahl von Windungen für die erste Spule vorhanden ist. An dieser
Stelle wäre es bei dem bekennten Wickelverfahren erforderlich, daß die Bedienungsperson die Maschine anhält, den
Draht durchschneidet, den Jochkern zu der Position der nächsten Spule weiterschaltet und anschließend erneut
mit dem Wickelvorgang beginnt· Durch Verwendung der vorliegenden Erfindung ist am Ende der ersten Spule
eine Umlenkstelle 20a vorhanden und, wenn diese Stelle erreicht 1st, wird der Wickelbetrieb unterbrochen
(was selbstverständlich durch automatische Steuerung erfolgen kann), während der Jochkern 10 auf den Anfang
der nächsten Spule weitergeschaltet wird. Der Draht 34 bleibt an der Stelle bzw* dem Umlenkelement 20a hängen
und legt sich im wesentlichen quer zur normalen Wickelrichtung um den' Körper des Kernes 10 herum« Wenn die
geeignete Stelle erreicht 1st, beginnt wieder das Wickeln, wobei der Draht 34 um ein weiteres Umlenkelement
20b herumgelenkt wird, welches an dem Anfang der zweiten Spule vorgesehen ist.
Ss sind hierin zwar nur zwei Umlenkstellen bzw. -elemente beschrieben worden, es ist Jedoch klar, daß so viele
Elemente verwendet werden können, wie erforderlich sind.
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Durch die Verwendung der vorliegenden Erfindung wird das Wickeln von Ringjochen sehr erleichterte Durch Beseitigung
der Start- und Stopvorgänge sowie des Abschneidens und des Befestigens von losen Drahtenden durch die Bedienungsperson wird die Produktion gesteigert und werden die
Kosten gesenkt.
Im Rahmen der Erfindung bietet sich dem Fachmann eine
Vielzahl von Vereinfachungs- und Verbesserungsmöglichkeiten.
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Claims (6)
- Patentansprüche^ *U/Ring;} och, mit einer Vielzahl von einzelnen, voneinander getrennten Drahtspulen, dadurch gekennzeichnet, daß als Kern (10) ein kegelstumpfförmiger Körper (12) vorgesehen ist, an welchem mindestens zwei Umlenkelemente (20) rait Abstand voneinander und jeweils von dem Körper wegragend angebracht sind.
- 2. Joch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelstumpfförraige Körper (12) aus Ferrit mit großer Permeabilität besteht und daß die Umlenkelemente (20) direkt an dem Körper befestigt sind·
- 3. Joch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkelemente (20) an einem im wesentlichen die gleiche Form wie der Kern (10) aufweisenden und über denselben passenden elektrisch isolierenden Körper (22) befestigt sind.
- 4. Joch nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet. daß die Umlenkelemente (20) sowohl in Richtung der Längsachse des Kernes (10) als auch radial zu derselben gegeneinander versetzt sind.
- 5. Joch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Umlenkelemente (20) aus einem nicht-magnetischen Werkstoff bestehen.
- 6. Joch nach einem der .Ansprüche 1 bis 5» insbesondere für eine Kathodenstrahlröhre, gekennzeichnet durch eine die Drahtspulen bildende Wicklung aus einem einzigen Drahtstrang (34), der ringförmig um den309850/1093.../A2Körper (12; 22) gewickelt ist und dabei mindestens einmal ein erstes Umlenkelement (20a) berührt und von diesem aus den Körper zu einem zweiten Umlenkelement (20b) hin radial überquert«309850/1093
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-
1973
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- 1973-05-01 JP JP48047691A patent/JPS4970519A/ja active Pending
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| JPS4970519A (de) | 1974-07-08 |
| FR2183095B1 (de) | 1978-08-04 |
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