DE1265601B - Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau - Google Patents
Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem AufbauInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
- B60J7/041—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels for utility vehicles, e.g. with slidable and foldable rigid panels
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 60p
B62d
Deutsche Kl.: 63 c - 43/07
1 265 601
D 3723911/63 c
14. Oktober 1961
4. April 1968
D 3723911/63 c
14. Oktober 1961
4. April 1968
Das Hauptpatent bezieht sich auf Lastfahrzeuge mit geschlossenem liegendem Aufbau, dessen Mantel
aus mehreren um seine Längsachse verschiebbaren Mantelstreifen besteht, wobei sowohl das Dach als
auch jede Seitenwand auf einer eigenen Bahn auch unter den Boden des Aufbaus verschiebbar angeordnet
sind. Diese Fahrzeuge sind sowohl zum Transport von Stückgütern als auch zum Transport von Schüttgütern
geeignet. Durch Übereinanderschieben des Daches und/oder der Seitenwände ist ein vollständiges
öffnen der beiden Fahrzeugseiten oder des Daches und einer Fahrzeugseite möglich. Außerdem
lassen sich die Stirnwände noch verschieben und damit öffnen.
Bei dem im Hauptpatent vorgeschlagenen Lastfahrzeug besteht der Nachteil, daß die starren Wände
verhältnismäßig schwer und teuer sind und die Führungen für diese Teile ebenfalls sehr aufwendig sind.
Es ist andererseits schon bekannt, die Seiten- bzw. Rückwände von Lastfahrzeugaufbauten als Rolläden
auszubilden. Bei diesen bekannten Fahrzeugen können die betreffenden Wände nicht in dem Maße geöffnet
werden, wie es nach dem Vorschlag gemäß dem Hauptpatent möglich ist. Auch bereitet die Abdichtung
der sehr empfindlichen Rolläden Schwierigkeiten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Lastfahrzeuge gemäß dem Hauptpatent derart zu verbessern,
daß die verschiebbaren Seitenwände und das Dach wesentlich leichter und billiger ausgeführt
und einfachere Führungen verwendet werden können, ohne dabei die Nachteile der bekannten, an
ihren Seitenwänden Rolläden aufweisenden Fahrzeuge in Kauf nehmen zu müssen.
Deshalb wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die einzelnen Seitenwände und das Dach des Lastfahrzeugaufbaus
flexibel auszubilden und sie an ihren Stirnkanten mit am Fahrzeugaufbau gehaltenen verschiebbaren
Führungsdrähten, Bändern od. dgl. zu verbinden. Die beweglichen Teile können dabei
aus Gewebebahnen, die gegebenenfalls kunststoffbeschichtet sind, oder aus flexiblen Kunststoffplatten
bestehen. Ebenso können sie aus Verbundstoff bestehen, der aus Polyäthylen- und Leichtmetallplatten
aufgebaut ist. Die einzelnen Teile müssen dabei derart geführt sein, daß sie einen dichten Verschluß des
Aufbaus ermöglichen. Auch Wände aus Kunststoffnetzen mit Kunststoff bespannt können verwendet
werden. Sie sind leicht und außerordentlich widerstandsfähig. Beschädigungen sind leicht zu reparieren,
denn es genügt, einen Riß mit einem Stück Stoff zu hinterkleben, wodurch er fast unsichtbar wird.
Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau
Zusatz zum Patent: 1207 224
ίο Anmelder:
Karl Dahmen, 5650 Solingen-Ohligs, Steinstr. 5
Als Erfinder benannt:
Karl Dahmen, 5650 Solingen-Ohligs
Karl Dahmen, 5650 Solingen-Ohligs
Vorteilhaft laufen die seitlichen Führungsdrähte, Bänder od. dgl. über am Fahrzeugaufbau gelagerte
Rollen, so daß ein leichtes Verschieben der Wände und des Daches möglich ist. Häufig genügt eine einfache
Befestigung der Führungsdrähte an den zu bewegenden Teilen mittels Ringen od. dgl. Es ist aber
besonders bei der Verwendung von Gewebebahnen zweckmäßig, an den in Fahrtrichtung verlaufenden
Vorder- und Hinterkanten eine Leiste oder ein Rohr anzuordnen, welches dann die Verbindung zu den
seitlichen Führungsdrähten herstellt. Um das Verschieben der Wände oder des Daches zu ermöglichen,
ist mindestens eine der Führungsrollen antreibbar, beispielsweise über eine Handkurbel.
Am feststehenden Teil des Fahrzeugaufbaus können aber auch Führungsnuten für die Seitenkanten
der insbesondere aus Platten hergestellten Aufbauwände und des Daches angeordnet sein. Es sind für
jeden Teil besondere Nuten erforderlich, die zueinander parallel liegen. Hierdurch erhält man eine gute
seitliche Abdichtung der Wände und des Daches.
Vorzugsweise sind die einzelnen Führungsdrähte, Bänder od. dgl. endlos ausgebildet, so daß die Seitenwände
und das Dach an beliebiger Stelle übereinandergeschoben werden können. Sämtliche Teile
lassen sich so auch unter den Boden des Aufbaus ziehen, so daß das Fahrzeug ungehindert be- oder
entladen werden kann, wobei es auch möglich ist, daß Gabelstapler od. dgl. über mehrere leere Fahrzeuge
der gleichen Art hinwegfahren. Auch die Stirnwände lassen sich unter den Boden ziehen.
in der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Lastfahrzeuges
dargestellt, und zwar zeigt
809 537/360
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der Führung einer verschiebbaren Seitenwand,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Lastfahrzeuges mit unter den Boden geschobenen Aufbauwänden und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Fahrzeugaufbau,
aus dem die Lage der Seitenwände und des Daches zueinander zu ersehen ist.
Bei dem Lastwagen 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel ist auf dessen Rahmen 2 ein Aufbau 3 für
den Transport von beliebigen Gütern vorgesehen. Dieser Aufbau 3 besteht dabei aus zwei endständigen
Bügeln 4 und 5, zwischen denen ein Boden 6 befestigt ist, welcher in einem gewissen Abstand vom
Rahmen 2 liegt. An den rahmenartigen Bügeln 4 und 5 sind Rollen 7 zum Führen von Führungsdrähten
8 vorgesehen. Diese Führungsdrähte 8 sind vorzugsweise endlos und entweder einfach um jeweils
vier an den Ecken der Bügel 4 und 5 befindliche Rollen7 oder in der in Fig. 1 dargestellten Art geführt.
Bei der letzteren Ausführung können die Rollen 7 untereinander und getrennt am betreffenden
Bügel 4 bzw. 5 gelagert sein, oder es sitzen die zwei an jeder Ecke des Bügels 4 bzw. 5 befindlichen
Rollen 7 auf einer gemeinsamen Achse nebeneinander.
Zwischen den seitlichen Führungsdrähten 8 sind Seitenwände 9 und 10 bzw. ein Dach 11 befestigt.
Jeder Teil ist zwischen zwei besonderen Führungsdrähten 8 befestigt, so daß die Teile auf konzentrisch
zueinander liegenden Bahnen verschoben werden können, was insbesondere aus F i g. 3 zu ersehen ist.
Das Dach 11 befindet sich auf der äußersten Bahn, während die rechte Seitenwand 10 auf der innersten
Bahn verschoben werden kann. Dadurch ist es möglich, sämtliche Teile unter den Boden 6 zu schieben.
Dies ist auch mit den nicht dargestellten Stirnwänden möglich.
Die Wände 9 und 10 und das Dach 11 bestehen aus flexiblen, biegsamen Platten oder Bahnen, die
an den Stellen 12 mit den Führungsdrähten 8 verbunden sind. Ihre Vorder- und Hinterkanten 9 a, 10 a
und 11a ragen etwas über die Aufbaubreite bzw. -höhe hinaus, so daß sie umgebogen sind und einen
guten Verschluß des Aufbaus 3 gewährleisten, was insbesondere aus F i g. 3 zu ersehen ist. In F i g. 1 ist
nur die Führung der teilweise hochgeschobenen Seitenwand 10 zu sehen.
Claims (4)
1. Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau, dessen Mantel aus mehreren um seine
Längsachse verschiebbaren Mantelstreifen besteht, wobei sowohl das Dach als auch jede
Seitenwand auf einer eigenen Bahn auch unter den Boden des Aufbaus verschiebbar angeordnet
sind, nach Patent 1207 224, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Seitenwände (9 und 10) und das Dach (11) flexibel ausr
gebildet und an ihren Stirnkanten mit am Fahrzeugaufbau (3 bis S) gehaltenen verschiebbaren
Führungsdrähten (8), Bändern od. dgl, verbunden sind.
2. Lastfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsdrähte (8), Bänder
od. dgl. über am Fahrzeugaufbau (Bügel 4 und 5) gelagerte Rollen (7) laufen, von denen mindestens
eine angetrieben ist.
3. Lastfahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeugaufbau
(Bügel 4 und 5) parallellaufende Nuten als zusätzliche Führungen für die Seitenkanten der einzelnen
Wände (9 und 10) und des Daches (11) vorgesehen sind.
4. Lastfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Führungsdrähte (8), Bänder od. dgl. endlos ausgebildet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Technische Rundschau«
vom 9.12. I960, S. 19, Bild 12.
Zeitschrift »Technische Rundschau«
vom 9.12. I960, S. 19, Bild 12.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 537/360 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| DED37239A DE1265601B (de) | 1960-02-02 | 1961-10-14 | Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED32495A DE1207224B (de) | 1960-02-02 | 1960-02-02 | Lastfahrzeug mit liegendem zylindrischem Aufbau |
| DED37239A DE1265601B (de) | 1960-02-02 | 1961-10-14 | Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1265601B true DE1265601B (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=25971046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED37239A Pending DE1265601B (de) | 1960-02-02 | 1961-10-14 | Lastfahrzeug mit geschlossenem liegendem Aufbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1265601B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2622518A1 (fr) * | 1987-10-30 | 1989-05-05 | Libner Joseph | Vehicule de transport couvert par bache |
| AT409367B (de) * | 1998-08-07 | 2002-07-25 | Guenther Feurstein | Wechselpritsche oder lkw aufbau |
| US20140271093A1 (en) * | 2013-03-14 | 2014-09-18 | Poet Research, Inc. | Self-strapping round bale trailer |
-
1961
- 1961-10-14 DE DED37239A patent/DE1265601B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0387458A1 (de) * | 1987-10-30 | 1990-09-19 | Libner Cism | Von einer Plane bedecktes Transportfahrzeug |
| AT409367B (de) * | 1998-08-07 | 2002-07-25 | Guenther Feurstein | Wechselpritsche oder lkw aufbau |
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