DE1268231B - Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen - Google Patents
Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische WellenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
HOIq
Deutsche KL: 21a4-71
P 12 68 231.4-35
25. März 1963
16. Mai 1968
25. März 1963
16. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine reflexionsarme Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, bestehend
aus einem Trägerblock niedriger Dielektrizitätskonstante von weniger als ε = 2,6 mit einer den
einfallenden Wellen zugewandten, im wesentlichen ebenen Vorderseite und einer den einfallenden Wellen
abgewandten Rückseite, von der mit einer Widerstandsschicht bedeckte konische Aussparungen, z. B.
Hohlkegel oder Hohlpyramiden, mit den Spitzen zur Vorderseite in den Trägerblock hineinragen, deren
gegenseitiger Abstand für eine vorgegebene obere Grenzfrequenz hinreichend klein ist.
Eine derartige Dämpfungsanordnung kann z. B. als reflexionsarme Verkleidung reflektierender Gegenstände
oder Wände dienen. So sind reflexionsarme Meßräume, in denen die Störstrahlungsmessungen
bzw. die Messungen der Antennenstrahlungsdiagramme vorgenommen werden, dadurch weitgehend
reflexionsfrei gestaltet, daß die Wände und gegebenenfalls die Oberflächen größerer reflektierender
Gegenstände mit reflexionsarmen Verkleidungen versehen sind.
Es ist bereits bekannt, derartige Verkleidungen aus einer Vielzahl von konischen, insbesondere kegel-
oder pyramidenförmigen, elektromagnetischen Wellen dämpfenden Körpern zusammenzusetzen. Dabei
weisen die Spitzen dieser konischen Körper von der Reflexionswand weg in Richtung zu den auftreffenden
Wellen.
Da die einzelne Anbringung derartiger konischer Körper an den reflexionsarm zu verkleidenden Wänden
umständlich ist und unter Umständen Schwierigkeiten bereitet, ist es bereits bekannt, sogenannte
Hohlkegelplatten herzustellen. Derartige Hohlkegelplatten sind in der deutschen Patentschrift 1120 529
beschrieben. Dabei ist diese Hohlkegelplatte — im folgenden Trägerblock genannt — mit einer Anzahl
von konischen Aussparungen, z. B. kegelartigen Aussparungen, versehen, die von der Rückseite dieses
Trägerblocks ausgehend in diesen hinein verlaufen. Die Spitzen weisen in Richtung zur Vorderseite dieser
Platte, die den auftreffenden Wellen zugewandt ist. Die Oberflächen dieser Aussparungen sind mit Widerstandsmaterial
versehen. Dieses hat die Aufgabe, die elektromagnetischen Wellen zu dämpfen. Die
kegelartigen Aussparungen sind dabei derart dicht aneinandergerückt, daß an der Trägerblockrückseite,
die der Reflexionswand zugewandt ist, nur noch außerordentlich kleine Flächensegmente der ursprünglichen
Plattenrückseite vorhanden sind, die nicht durch Stege der Trägerblockrückseite miteinander
verbunden sind.
Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für
elektromagnetische Wellen
elektromagnetische Wellen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München,
8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Josef Deutsch,
Dipl.-Ing. Günter Vollhardt, 8000 München - -
In der deutschen Patentanmeldung S 84302 IXd/ 21a4 ist vorgeschlagen worden, den Abstand zwischen
den konischen Aussparungen so groß zu halten, daß um die Basisrandlinien jeder Aussparung eine
geschlossene Fläche verbleibt, die einen Teil der Trägerblockrückseite bildet. Die Trägerblockrückseite ist
mit einer als elektrischer Kurzschluß wirkenden Absorberabdeckung versehen und mit in den Aussparungen
befindlichen Widerstandsschichten elektrisch kontaktiert. In dieser Patentanmeldung sind die konischen
Aussparungen mindestens teilweise mit einem Absorberfüllstoff gefüllt, der mindestens gleich gute
Eigenschaften wie das Trägerblockmaterial besitzt.
Die Rückseite einer Schachtabsorbervorrichtung
mit einer als elektrischer Kurzschluß wirkenden Abdeckung zu versehen, ist aus der »Zeitschrift für angewandte
Physik«, Bd. 11, 1959, H. 12, S. 453 bis 455, bekannt. Es ist dort auch bekannt, die Widerstandsschichten
auf den Schachtwänden mit der Rückseite der Absorbervorrichtung elektrisch zu kontaktieren.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine derartige reflexionsarme Dämpfungsanordnung bei gleichem oder
insbesondere geringerem Reflexionsfaktor kürzer als seither üblich auszubilden. Insbesondere bei der
Dämpfung von Meterwellen werden derartige Dämpfungsanordnungen relativ dick. So weisen diese
Dämpfungskörper Bautiefen von mehr als einem
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3 4
Drittel der größten zu dämpfenden Wellenlänge auf, Die elektrische Leitfähigkeit der Widerstandswenn ein Spannungsreflexionsfaktor von weniger als schichten soll in den kleineren Aussparungen größer
10 °/o erreicht werden soll. Bei noch geringerer Span- oder gleich der Leitfähigkeit der Widerstandsschichmmgsreflexion
von 3% sind derartige Dämpfungs- ten in den längeren Aussparungen sein. Auf diese
elemente sogar vier Fünftel der maximal zu dämpfen- 5 Weise ist es möglich, den Flächenwiderstand von der
den Wellenlänge dick. Das bedeutet, daß die Kegel Trägerblockvorderseite zur Trägerblockrückseite in
bzw. Trägerblöcke Bautiefen von bis zu einem Meter grob exponentieller Annäherung abnehmen zu lassen,
und gegebenenfalls darüber hinaus aufweisen. Ein In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die
Ziel der Erfindung ist die Verminderung der Bautiefe. konischen Aussparungen mindestens teilweise mit
Auf diese Weise wird es möglich, mehr freien Raum io einem Füllstoff ausgefüllt. Dieser Füllstoff soll insbein
dem Meßraum zu gewinnen. Außerdem ist die Ein- sondere eine höhere oder gleiche Dielektrizitätskonsparung
an dämpfendem Material sehr wesentlich für stante als die Dielektrizitätskonstante des Trägerdie
Kostenverminderung derartiger Dämpfungsanord- blockmaterials aufweisen. Darüber hinaus ist es vornungen.
teilhaft, auch die Permeabilität dieses Füllstoffs höher
Die Erfindung bei einer reflexionsarmen Dämp- 15 als die Permeabilität des Trägerblockmaterials auszu-
fungsanordnung nach Art des oben beschriebenen bilden. Die Zunahme der dielektrischen und gegebe-
Trägerblocks besteht in der Kombination folgender nenfalls permeablen Wirkung der Dämpfungsanord-
Merkmale: nung in Richtung zur elektrisch leitfähigen Abdek-
λτ.Λ, , ., j,-u α kung an der Trägerblockrückseite führt ebenfalls zu
a) Der Abstand zwischen den konischen Ausspa- 20 einer weiteren Verkürzung der Bautiefe dieser Dämprungen
ist so groß gehalten, daß um die Basis- fungsanordiumg. Die Permeabilität soll allerdings
randlmien jeder Aussparung eine geschlossene kleiner als diß rektive Dieiektrizitätskonstante dieses
Flache verbleibt, die einen Teil der Tragerblock- Füllstoffes sein. Eine penneable Wirkung kann auch
ruckseite bildet, dadurch erzielt werden, daß die in den Aussparungen
b) die Trägerblockrückseite ist mit einer an sich 25 befindlichen Widerstandsschichten mit einem perbekannten,
als elektrischer Kurzschluß wirken- meabel wirkenden Füllstoff, z. B. Karbonyleisenden
Absorberabdeckung versehen und mit in partikelchen, gefüllt sind.
den Aussparungen befindlichen Widerstands- Der Füllstoff in den Aussparungen des Trägerschichten
elektrisch kontaktiert; blocks ist z. B. ebenfalls konisch geformt. So werden
c) die konischen Aussparungen sind ungleich lang 3° in die ke8el" oder pyramidenförmigen Aussparungen
ausgebildet entsprechende Fullkegel oder Fullpyramiden eingesetzt,
die an ihren Oberflächen unter Umständen
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß die ebenfalls mit Widerstandsschichten überzogen sind,
erfindungsgemäße Ausbildung der Trägerblockrück- Darüber hinaus kann eine stufenweise Zunahme des
seite bereits eine bedeutende Verbesserung gegenüber 35 Flächenwiderstandes und der Dielektrizitätskonstante
dem in der deutschen Patentschrift 1120 529 ange- der gesamten Anordnung durch Ineinanderfügen
gebenen Dämpfungskörper aufweist. Während bei mehrerer kegel- oder pyramidenförmiger Körper erdem
vorbekannten Gegenstand kein Wert auf eine als folgen. Eine Zunahme der Dielektrizitätskonstante
elektrischer Kurzschluß wirkende Abdeckung gelegt und gegebenenfalls der Permeabilität von den größeist
und auf eine möglichst dichte Anordnung der 40 ren zu den kleineren Füllelementen vermittelt ebenfalls
Kegel Wert gelegt ist, wurde nun festgestellt, daß die eine weitere Verkürzung der gesamten Bautiefe des
Verwendung einer »Kurzschlußabdeckung« in Ver- Absorbers. Es ist nicht wesentlich, daß die Basisbindung
mit Merkmal α zu einer Verkleinerung des flächen der kegel- oder pyramidenförmigen Ausspa-Reflexionsfaktors,
insbesondere bei tiefen Frequen- rungen annähernd die gleichen sind wie die der Kegel
zen, führt. Durch die zusätzliche Maßnahme der Aus- 45 oder Pyramiden selbst. Die Basisfläche des Füllbildung
ungleich langer konischer Aussparungen in elementes kann durchaus auch erheblich kleiner sein,
dem Trägerblock wird auch die Bautiefe vermindert. Das Material sowohl des Trägerblocks als auch der
Wenn sich nämlich die Basisrandlinien benachbar- Füllelemente kann starr oder flexibel ausgebildet sein,
ter konischer Aussparungen, z. B. Kegel, an der Trä- Vorteilhaft werden leichte Baustoffe, z. B. geschäumgerblockrückseite
nicht berühren, dann verbleiben 5° ter Kunststoff, verwendet. Insbesondere ist es vorteilum
jede Aussparung Teile der ursprünglichen Rück- haft, nicht brennbare, feuerhemmende oder selbstseite
des Trägerblocks. Bei der Beschichtung der löschende Werkstoffe zu benutzen oder die Absorber-Aussparungen
mit Widerstandsmaterial können auch körper mit Feuerdämmitteln zu bespritzen bzw. zu
diese verbleibenden Trägerblockrückseitenflächen mit tränken. Die Widerstandsschichten, z. B. rußhaltige
elektrisch leitfähigem Material bedeckt werden. Über 55 Lacke, in den Aussparungen und gegebenenfalls auf
die ausgesparten Trägerblockrückseitenflächen wird den Füllkörpern können durch Spritzen, Tauchen,
erfindungsgemäß zusätzlich eine als elektrischer Einschäumen, Eingießen, Aufdampfen oder ähnliche
Kurzschluß wirkende Abdeckung gedeckt, die nun- Weise auf die Innen- bzw. Außenflächen der konimehr
an sämtlichen Basisrandlinien der Aussparun- sehen Aussparungen und Füllkörper aufgebracht
gen mit den innerhalb dieser Aussparungen befind- 60 sein. Die Füllelemente können darüber hinaus selbst
liehen Widerstandsschichten kontaktiert sein kann. mit elektrisch leitfähigen Partikeln gefüllt sein, so daß
Diese als elektrischer Kurzschluß wirkende Abdek- auf ein Überziehen mit Widerstandsschichten verzichkung
kann als elektrisch leitfähige Platte, als Metall- tet werden kann. Durch Sedimentation der Füllpartifolie
oder beispielsweise auch als hinreichend enges kel können dann die Basisrandteile der Füllelemente
Maschengitter ausgebildet sein. Das Maschengitter 65 einen geringeren spezifischen Widerstand aufweisen
soll dabei eine kleinere Maschenweite als etwa ein als die Spitzenteile.
Zehntel der kleinsten zu dämpfenden Wellenlänge Der Öffnungswinkel, insbesondere der längsten
aufweisen. Aussparungen, soll insbesondere kleiner als 15° sein.
Dadurch wird eine besonders gute Dämpfung bei sehr geringem Reflexionsfaktor auch für derartige Wellen
eintreten, die wesentlich von dem senkrechten Einfall auf die Trägerblockvorderseite abweichen.
In den F i g. 1 bis 3 sind Beispiele für die Erfindung
angegeben.
In F i g. 1 ist ein Ausschnitt aus der Rückseite eines erfindungsgemäßen Trägerblocks dargestellt, bei
dem der Deutlichkeit der Darstellung halber die elektrisch leitfähige Abdeckung fortgelassen ist. In diese
Rückseite des Trägerblocks 1 sind größere, 2 a, und kleinere, 2b, Aussparungen eingelassen. Sämtliche
Aussparungen und die Trägerkörperrückseite sind mit elektrischem Widerstandsmaterial bedeckt.
In der F i g. 2 ist ein Schnitt A-A der in der F i g. 1
angegebenen Anordnung dargestellt. Der Trägerblock 1 einer Dielektrizitätskonstante von beispielsweise
ε = 1,1 ist mit unterschiedlich langen Aussparungen 2c und 2b versehen, deren Spitzen zur Blockvorderseite
3 weisen. An den Wänden der Aussparangen 2 a sind elektrische Widerstandsschichten 4 a
und in den Aussparungen 2 b elektrische Widerstandsschichten 4 b aufgetragen, die eine höhere spezifische
Leitfähigkeit als die Widerstandsschichten 4 a besitzen. Die elektromagnetischen Wellen fallen im wesentlichen
in Richtung 7 auf die Anordnung ein. Die Rückseite des Blockes wird mit einer nicht dargestellten
elektrisch leitfähigen Folie abgedeckt.
In F i g. 3 ist eine erfindungsgemäße Dämpfungsanordnung dargestellt, bei der in den Aussparungen
des Trägerblocks 1 kegelförmige Füllelemente eingesetzt sind. In den größeren Aussparungen 2a sind
hohlkegelartige Füllelemente 5 α sowie in diesen kleinere kegelartige Füllelemente 5 & eingesetzt. In den
kleineren Aussparungen 2b sind nur die kleineren Füllkegel 5 b eingesetzt. Sowohl die Flächen der Aussparungen
im Trägerblock 1 und in den Füllkegeln 5 a als auch die Oberflächen der Füllkegel 5 b bzw.
5 a sind mit Widerstandsschichten 4 a, 4 b versehen. Die Dielektrizitätskonstante der Füllkegel ist größer
als die des Trägerblockmaterials. So weisen die Füllkegel 5 a eine Dielektrizitätskonstante von z. B.
ε = 3,0 und die Füllkegel 5 & eine Dielektrizitätskonstante
von z. B. ε = 5,4 auf. Die Dielektrizitätskonstante des Trägerblocks beträgt z. B. ε — 1,1. An der
Trägerblockrückseite ist eine Aluminiumplatte 6 als elektrischer Kurzschluß angebracht. Diese elektrisch
leitfähige Abdeckung steht in Kontakt mit den an der Trägerblockrückseite befindlichen Widerstandsschichten
4a, 4 b. Die Abdeckung kann z. B. auch angeklebt sein. Diese Widerstandsschichten an der Trägerblockrückseite
stellen keine einzelnen inselartigen Segmente dar, sondern stehen untereinander durch Stege zwischen
den Aussparungsgrundflächen in Verbindung, wie z. B. in F i g. 1 dargestellt ist.
Die zu dämpfenden elektromagnetischen Wellen fallen im wesentlichen in Pfeilrichtung 7 auf die erfindungsgemäße
Dämpfungsanordnung ein.
Claims (12)
1. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem
Trägerblock niedriger Dielektrizitätskonstante von weniger als ε = 2,6 mit einer den einfallenden
Wellen zugewandten, im wesentlichen ebenen Vorderseite und einer den einfallenden Wellen
abgewandten Rückseite, von der mit einer Widerstandsschicht bedeckte konische Aussparungen,
z. B. Hohlkegel oder Hohlpyramiden, mit den Spitzen zur Vorderseite in den Trägerblock hineinragen,
deren gegenseitiger Abstand für eine vorgegebene obere Grenzfrequenz hinreichend
klein ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Der Abstand zwischen den konischen Aussparungen (2 a, 2 b) ist so groß gehalten, daß
um die Basisrandlinien jeder Aussparung eine geschlossene Fläche verbleibt, die einen
Teil der Trägerblockrückseite bildet;
b) die Trägerblockrückseite ist mit einer an sich bekannten, als elektrischer Kurzschluß wirkenden
Absorberabdeckung (6) versehen und mit in den Aussparungen befindlichen Widerstandsschichten (4a, 4b) elektrisch
kontaktiert;
c) die konischen Aussparungen sind ungleich lang ausgebildet.
2. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Aussparungen
mindestens teilweise mit einem Füllstoff gefüllt sind, der mindestens gleich gut dielektrisch
wie das Trägerblockmaterial wirkt.
3. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff eine
geringere relative Permeabilität (ßr) als seine relative
Dielektrizitätskonstante (εΓ) aufweist.
4. Dämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Füllstoff als konisches, z. B. kegeliges oder pyramidales Element ausgebildet ist.
5. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllelement an
den Außen- und/oder Innenflächen mit Widerstandsmaterial bedeckt ist.
6. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Widerstandsmaterial eine relative Permeabilität von mehr als 1 aufweist.
7. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Füllstoff aus mehreren ineinandergeschachtelten konischen Elementen, z. B. Hohlkegel
oder Hohlpyramiden, besteht, deren Dielektrizitätskonstante von den größeren zu den kleineren
Elementen zunimmt.
8. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Öffnungswinkel der längsten konischen Aussparungen weniger als etwa 15° beträgt.
9. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerblock und/oder der Füllstoff aus geschäumtem Kunststoff bestehen.
10. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerblock und gegebenenfalls der Füllstoff flexibel ausgebildet sind.
11. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerblock und/oder der Füllstoff aus
unbrennbarem Material bestehen oder mit einer feuerhemmenden Schutzhülle versehen sind.
12. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung der Trägerblockrückseite als ein Maschengitter einer Maschenweite von weniger
als einem Zehntel der kürzesten zu dämpfenden Wellenlänge gebildet ist, das aus elektrisch
gut leitfähigem Maschendraht besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1120 529; französische Patentschrift Nr. 1091571;
USA.-Patentschrift Nr. 2 464006; Zeitschrift für angewandte Physik, 1959, H. 12,
S. 453 bis 455.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DES0084344 | 1963-03-25 | ||
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Publications (1)
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| DE19631268231 Pending DE1268231B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-25 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
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1963
- 1963-03-25 DE DE19631268231 patent/DE1268231B/de active Pending
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