DE1268232B - Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen - Google Patents
Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische WellenInfo
- Publication number
- DE1268232B DE1268232B DE19631268232 DE1268232A DE1268232B DE 1268232 B DE1268232 B DE 1268232B DE 19631268232 DE19631268232 DE 19631268232 DE 1268232 A DE1268232 A DE 1268232A DE 1268232 B DE1268232 B DE 1268232B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- damping arrangement
- carrier block
- arrangement according
- filler
- recesses
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q17/00—Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems
- H01Q17/008—Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems with a particular shape
Landscapes
- Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
HOIq
Deutsche KL: 21a4-71
Nummer: 1268232
Aktenzeichen: P 12 68 232.5-35
Anmeldetag: 26. März 1963
Auslegetag: 16. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine reflexionsarme Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, bestehend
aus einem Trägerblock niedriger Dielektrizitätskonstante von weniger als ε — 2,6 mit einer den
einfallenden Wellen zugewandten, im wesentlichen ebenen Vorderseite und einer den einfallenden
Wellen abgewandten Rückseite, von der mit einer Widerstandsschicht bedeckte konische Aussparungen,
z. B. Hohlkegel oder Hohlpyramiden, mit den Spitzen zur Vorderseite in den Trägerblock hineinragen,
deren gegenseitiger Abstand für eine vorgegebene obere Grenzfrequenz hinreichend klein ist.
Eine derartige Dämpfungsanordnung kann z. B. als reflexionsarme Verkleidung reflektierender Gegenstände
oder Wände dienen. So sind reflexionsarme Meßräume, in denen die Störstrahlungsmessungen
bzw. die Messungen der Antennenstrahlungsdiagramme vorgenommen werden, dadurch weitgehend
reflexionsfrei gestaltet, daß die Wände und gegebenenfalls die Oberflächen größerer reflektierender
Gegenstände mit reflexionsarmen Verkleidungen versehen sind.
Es ist bereits bekannt, derartige Verkleidungen aus einer Vielzahl von konischen, insbesondere kegel-
oder pyramidenförmigen, elektromagnetische Wellen dämpfenden Körpern zusammenzusetzen. Dabei
weisen die Spitzen dieser konischen Körper von der Reflexionswand weg in Richtung zu den auftreffenden
Wellen.
Da die einzelne Anbringung derartiger konischer Körper an den reflexionsarm zu verkleidenden Wänden
umständlich ist und unter Umständen Schwierigkeiten bereitet, ist es bereits bekannt, sogenannte
Hohlkegelplatten herzustellen. Derartige Hohlkegelplatten sind in der deutschen Patentschrift 1120 529
beschrieben. Dabei ist diese Hohlkegelplatte — im folgenden Trägerblock genannt — mit einer Anzahl
von konischen Aussparungen, z. B. kegelartigen Aussparungen, versehen, die, von der Rückseite dieses
Trägerblocks ausgehend, in diesen hinein verlaufen. Die Spitzen weisen in Richtung zur Vorderseite dieser
Platte, die den auftreffenden Wellen zugewandt ist. Die Oberflächen dieser Aussparungen sind mit
Widerstandsmaterial versehen. Dieses hat die Aufgabe, die elektromagnetischen Wellen zu dämpfen.
Die kegelartigen Aussparungen sind dabei derart dicht aneinandergerückt, daß an der Trägerblockrückseite,
die der Reflexionswand zugewandt ist, nur noch außerordentlich kleine Flächensegmente der
ursprünglichen Plattenrückseite vorhanden sind, die nicht durch Stege der Trägerblockrückseite miteinander
verbunden sind.
Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für
elektromagnetische Wellen
elektromagnetische Wellen
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Josef Deutsch,
Dipl.-Ing. Günter Vollhardt, 8000 München - -
In den deutschen Patentanmeldungen S 84302 rXd/21a* und S 84344 IXd/21a4 ist vorgeschlagen
worden, den Abstand zwischen den konischen Aussparungen so groß zu halten, daß um die Basisrandlinien
jeder Aussparung eine geschlossene Fläche verbleibt, die einen Teil der Trägerblockrückseite
bildet. Die Trägerblockrückseite ist mit einer als elektrischer Kurzschluß wirkenden Absorberabdekkung
versehen und mit in den Aussparungen befindlichen Widerstandsschichten elektrisch kontaktiert.
Die konischen Aussparungen dieser vorgeschlagenen Dämpfungsanordnungen sind mindestens teilweise
mit einem Absorberfüllstoff gefüllt, der mindestens gleich gute Eigenschaften wie das Trägerblockmaterial
besitzt. In der zweitgenannten Patentanmeldung sind die konischen Aussparungen ungleich lang
ausgebildet.
Die Rückseite einer Schachtabsorbervorrichtung mit einer als elektrischer Kurzschluß wirkenden Abdeckung
zu versehen, ist aus der »Zeitschrift für angewandte Physik«, Bd. 11, 1959, H. 12, S. 453 bis
455, bekannt. Es ist dort auch bekannt, die Widerstandsschichten auf den Schachtwänden mit der
Rückseite der Absorbervorrichtung elektrisch zu kontaktieren.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine derartige reflexionsarme Dämpfungsanordnung bei gleichem
oder insbesondere geringerem Reflexionsfaktor kürzer als seither üblich auszubilden. Insbesondere bei
der Dämpfung von Meterwellen werden derartige Dämpfungsanordnungen relativ dick. So weisen diese
Dämpfungskörper Bautiefen von mehr als einem Drittel der größten zu dämpfenden Wellenlänge auf,
wenn ein Spannungsreflexionsfaktor von weniger als 10% erreicht werden soll. Bei noch geringerer Span-
809 549/153
nungsrenexion von 3% sind derartige Dämpfungselemente sogar vier Fünftel der maximal zu dämpfenden
Wellenlänge dick. Das bedeutet, daß die Kegel bzw. Trägerblöcke Bautiefen von bis zu 1 m und
gegebenenfalls darüber hinaus aufweisen. Ein Ziel der Erfindung ist die Verminderung der Bautiefe.
Auf diese Weise wird es möglich, mehr freien Raum in dem Meßraum zu gewinnen. Außerdem ist die
Einsparung an dämpfendem Material sehr wesentlich für die Kostenverminderung derartiger Dämpfungsanordnungen. Die Verminderung des Reflexionsfaktors
stellt ebenso eine Aufgabe der Erfindung dar. Überraschenderweise wurde festgestellt, daß eine
weitgehende Verminderung des Reflexionsfaktors bzw. der Bautiefe bei der eingangs geschilderten
Dämpfungsanordnung erreicht werden kann, wenn die obengenannte Dämpfungsanordnung erfindungsgemäß
durch die Kombination folgender Merkmale verbessert ist:
a) Der Abstand zwischen den konischen Aussparungen ist so groß gehalten, daß um die
Basisrandlinien jeder Aussparung eine geschlossene Fläche verbleibt, die einen Teil der
Trägerblockrückseite bildet;
b) die Trägerblockrückseite ist mit einer an sich bekannten, als elektrischer Kurzschluß wirkenden
Absorberabdeckung versehen und mit in den Aussparungen befindlichen Widerstandsschichten
elektrisch kontaktiert;
c) die relative Permeabilität beträgt weniger als 1,5, und die Differenz der Realteile der Dielektrizitätskonstanten
und der Permeabilität des Trägerblocks ε — μ liegt zwischen +0,1 und
+0,3.
Eingehende theoretische und experimentelle Untersuchungen haben ergeben, daß die erfindungsgemäße
Ausbildung der Dämpfungsanordnung mit der an der Trägerblockrückseite angebrachten, als elektrischer
Kurzschluß wirkenden Schicht sowie der Zuordnung der Aussparungen und der Wahl des Trägerblockmaterials
außerordentlich große Verbesserungen im Sinne der Aufgabe der Erfindung erreichen läßt. Beträgt
die relative Permeabilität des Trägerblocks etwa μ,.=1,0, dann werden die maximal besten Ergebnisse,
d. h. die geringsten Reflexionsfaktoren bei gleichzeitig geringster Bautiefe mit einer Dielektrizitätskonstante
von etwa 1,2 ~-1,3 erreicht. Durch
Verwendung von Stoffen derartiger Dielektrizitätskonstante, z. B. von Kunstschaumstoffen gegebenenfalls
mit dielektrischem Füllmaterial, läßt sich die Bautiefe der Absorber geringer halten als bei einer
Dielektrizitätskonstante von weniger als 1,2. Im Gegensatz dazu führt eine vergrößerte Dielektrizitätskonstante
von mehr als 1,3 wohl zu einer noch kürzeren Bautiefe des Trägerblocks, jedoch wird
gleichzeitig der Reflexionsfaktor vergrößert. Die erfindungsgemäße Begrenzung der Dielektrizitätskonstante
zwischen 1,2 und 1,3 bei einem μ von etwa 1,0 ergibt daher optimale Werte.
Gegenüber dieser erfindungsgemäßen Dämpfungsanordnung wird eine weitere Verbesserung, insbesondere
eine kleinere Bautiefe, bei gleichgünstigen Reflexionsfaktoren dann erzielt, wenn der Schaumstoff
des Trägerblocks durch Zusätze eines permeablen Werkstoffes eine Permeabilität zwischen
etwa 1,0 und 1,5 aufweist. Wie umfangreiche Untersuchungen gezeigt haben, soll dabei die Differenz
ε— μ' zwischen etwa +0,1 und +0,3 betragen. Bei
Zusatz eines permeablen Füllstoffes im Trägerblock kann daher die Dielektrizitätskonstante auch größer
als 1,3 sein, solange die oben angegebene Differenz ε'—μ' eingehalten ist. Die erzielte Verkürzung der
Bautiefe gegenüber Absorbern mit einer Permeabilität von μ=μ0, d.h. μΓΐ1=1, ist dann μ'. Wird beispielsweise
!Carbonyleisenpulver als permeabler Füllstoff verwendet und ein μ' von etwa 1,4 erreicht,
dann kann die relative Dielektrizitätskonstante etwa ίο 1,6 betragen, ohne daß der Reflexionsfaktor gegenüber
einem Absorber mit &' = 1,2 bei einem μ' von 1,0
vergrößert ist. Die Bautiefe wurde dagegen um den Faktor 1,4 verringert. Dieses Ergebnis ist um so
überraschender, als man wegen der bekannten Wellenwiderstandsanpassung Z = 1/-^- die relative
Permeabilität seither möglichst gleich der relativen Dielektrizitätskonstante wählte. Es wird eine Breitbandigkeit
bei einem Reflexionsfaktor r<C 10 °/o von
beispielsweise
J m
> 1:50 erreicht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die Aussparungen des Trägerblocks mit einem Füllstoff
ausgefüllt. Dieser Füllstoff soll eine Dielektrizitätskonstante und gegebenenfalls Permeabilität aufweisen,
die gleich oder größer als diejenige des Trägerblockes sind. Diese Füllstoffe können z. B.
ebenfalls als Kegel oder Pyramiden ausgestaltet sein, wenn die Aussparungen des Trägerblocks kegel- bzw.
pyramidenförmig ausgebildet sind. Die Füllelemente brauchen dabei nicht den gesamten freien Raum der
Aussparungen auszufüllen. Vorteilhaft ist es, auch sie selbst oder ihre Oberflächen mit elektrischem
Widerstandsmaterial zu füllen bzw. zu bedecken, so daß der Flächenwiderstand der gesamten Anordnung
von der Trägerblockvorderseite zur Rückseite, beispielsweise in exponentieller Annäherung, zunimmt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist der Trägerblock unterschiedlich lange Aussparungen auf.
So ist beispielsweise eine Mehrzahl von Reihen und Spalten mit relativ langen Aussparungen im Trägerblock
vorgesehen. Zwischen diesen größeren Aussparungen können dann zusätzlich noch kleinere
Aussparungen angeordnet sein. Durch diese Ausbildung wird in einfacher Weise eine Abnahme des
Flächenwiderstandes des Absorbers in Richtung zur Absorberrückseite in grob angenähertem exponentiellem
Verlauf erreicht.
Die als elektrischer Kurzschluß wirkende Abdeckung an der Trägerblockrückseite kann als elektrisch
leitfähige Platte, als Metallfolie oder beispielsweise
auch als hinreichend enges Maschengitter ausgebildet sein. Das Maschengitter soll dabei eine
kleinere Maschenweite als etwa ein Zehntel der kleinsten zu dämpfenden Wellenlänge aufweisen. Der
Maschendraht selbst oder ein Überzug über diesen Maschendraht weist eine hohe elektrische Leitfähigkeit
auf. So kann der Draht aus Kupfer bestehen, oder der Draht ist mit einer dünnen Kupferschicht
überzogen.
Die Ausfüllung der Aussparungen mit dielektrisch wirkendem Material kann z. B. auch derart geschehen,
daß der Trägerblock, dessen Aussparungen mit Widerstandsschichten bedeckt sind, mit dielektrischem
Material ausgegossen wird. Dieses Füllstoffmaterial kann zur weiteren Bautiefeverminderung eine relative
Permeabilität von mehr als 1 aufweisen. Diese relative Permeabilität soll allerdings ebenfalls wie beim
Trägerblockmaterial kleiner als die relative Dielektrizitätskonstante
dieses Füllstoffs sein.
Das Material sowohl des Trägerblocks als auch des Füllstoffs kann starr oder flexibel ausgebildet
sein. Vorteilhaft werden leichte Baustoffe, z. B. geschäumter Kunststoff, verwendet. Insbesondere ist es
vorteilhaft, nicht brennbare, feuerhemmende oder selbstlöschende Stoffe zu benutzen oder die Absorberkörper
mit Feuerdämmitteln zu bespritzen bzw. zu tränken. Die Widerstandsschichten, z. B. rußhaltige
Lacke, in den Aussparungen und gegebenenfalls auf den Füllkörpern können durch Spritzen, Tauchen,
Einschäumen, Eingießen, Aufdampfen oder in ähnlicher Weise auf die Innen- bzw. Außenflächen der
konischen Aussparungen und Füllkörper aufgebracht sein.
Der öffnungswinkel, insbesondere der längsten Aussparungen, soll kleiner als 15° sein. Auf diese
Weise wird eine besonders gute Dämpfung bei sehr geringem Reflexionsfaktor auch für Wellen eintreten,
die wesentlich von einem senkrechten Einfall auf die Trägerblockvorderseite abweichen.
In den Fig. 1 bis 4 sind Beispiele für die erfindungsgemäße
Dämpfungsanordnung angegeben.
In F i g. 1 ist ein Ausschnitt aus einer erfmdungsgemäßen
Dämpfungsanordnung im Schnitt dargestellt. Der Trägerblock 1 besteht aus einem geschäumten
Werkstoff, z. B. Polystyrol- oder Phenolharzschaum. Er ist mit kegelartigen Aussparungen 2
versehen, die von der Rückseite des Trägerblocks in Richtung zur Vorderseite 3 verlaufen. Die elektromagnetischen
Wellen treffen beispielsweise in Pfeilrichtung y, also im wesentlichen senkrecht, auf die
Trägerblockvorderseite 3 auf. Die Wandungen der Aussparungen 2 sind mit Widerstandsmaterial 4, z. B.
Ruß-Graphit-Lacken, bedeckt. In die Aussparungen 2 sind Füllstoffe 5 aus z. B. Polystyrol, Polytetrafluoräthylen
oder Gemischen aus thermoplastischen Kunststoffen mit z. B. Titandioxydfüllung mit einer
höheren Dielektrizitätskonstante als die des Trägerblocks 1 gefüllt. Die Trägerblockrückseite ist mit
einer elektrisch leitfähigen Aluminiumplatte 6 abgedeckt. Die Dielektrizitätskonstante des Trägerblockmaterials
beträgt etwa ε = 1,25, die relative Permeabilität beträgt etwa μ = 1,0.
In F i g. 2 ist ein Ausschnitt einer Rückansicht der erfindungsgemäßen Anordnung der Deutlichkeit
halber unter Entfernung der Aluminiumplatte dargestellt. Dabei kommt zum Ausdruck, daß sich die
Basisrandlinien 2' benachbarter Kegel nicht berühren, so daß zwischen den einzelnen Kegeln noch zusammenhängende,
mit Widerstandsschichten 4 bedeckte Flächen 7 der Absorberrückseite verbleiben. Die mit
dielektrischem Material einer Dielektrizitätskonstante von beispielsweise ε zn 5 ausgegossenen Aussparungen
sind an der Rückseite mit der in dieser Figur nicht dargestellten Aluminiumplatte 6 bedeckt. Diese
ist an den Flächen 7 mit den innerhalb der Aussparungen befindlichen Widerstandsschichten 4 kontaktiert.
In F i g. 3 ist eine weitere Ausbildung der Erfindung dargestellt, bei der im Trägerblock 1 unterschiedlich
lange Aussparungen 2 a und 2 b enthalten sind. In diesen Aussparungen sind kegelartige Füllkörper
eingesetzt. In den längeren kegelförmigen Aussparungen 2 α sind jeweils ein Hohlkegel 5 a und
ein weiterer kleinerer Kegel 5 b und in den kleineren Aussparungen 2 b nur die kleineren Kegel 5 b eingesetzt.
Die Innenseiten der Aussparungen und die Außenseiten der Kegel sind mit Widerstandsmaterial
bedeckt. Dabei weist das Widerstandsmaterial der kleineren Kegel 5 b eine gleiche oder höhere elektrische
Leitfähigkeit als die der größeren Kegel 5 a und der Aussparungswiderstandsschichten auf. Die
Rückseite des Trägerblocks ist mit einer Aluminiumfolie 6 abgedeckt.
In F i g. 4 ist schematisch die Abhängigkeit der Bautiefe BT und des Reflexionsfaktors r von der
Dielektrizitätskonstante ε dargestellt. Als Parameter sind die Permeabilitäten des Trägerblockmaterials
angegeben. Mit zunehmender Dielektrizitätskonstante wird die Bautiefe verringert. Gleichzeitig steigt dafür
der Reflexionsfaktor an. Wird die Permeabilität des Trägerblocks erhöht, ζ. Β. μ'=1,2 gewählt, dann wird
bei Verringerung der Bautiefe auch ein geringerer Reflexionsfaktor erreicht. Innerhalb des Bereiches
zwischen μ = 1,0 und μ = 1,5 und bei einer Dielektrizitätskonstante
von etwa 1,2 bis etwa 1,7 haben sich optimal günstig Bautiefen und Reflexionsfaktoren
ergeben.
Claims (14)
1. Reflexionsarme Dämpfungsanordnung für elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem
Trägerblock niedriger Dielektrizitätskonstante von weniger als ε = 2,6 mit einer den einfallenden
Wellen zugewandten, im wesentlichen ebenen Vorderseite und einer den einfallenden Wellen
abgewandten Rückseite, von der mit einer Widerstandsschicht bedeckte konische Aussparungen,
z. B. Hohlkegel oder Hohlpyramiden, mit den Spitzen zur Vorderseite in den Trägerblock hineinragen,
deren gegenseitiger Abstand für eine vorgegebene obere Grenzfrequenz hinreichend
klein ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Der Abstand zwischen den konischen Aussparungen (2) ist so groß gehalten, daß um
die Basisrandlinien (2') jeder Aussparung (2) eine geschlossene Fläche (7) verbleibt, die
einen Teil der Trägerblockrückseite bildet;
b) die Trägerblockrückseite ist mit einer an sich bekannten, als elektrischer Kurzschluß wirkenden
Absorberabdeckung (6) versehen und mit in den Aussparungen (2) befindlichen Widerstandsschichten (4) elektrisch kontaktiert;
c) die relative Permeabilität beträgt weniger als 1,5, und die Differenz der Realteile der
Dielektrizitätskonstanten und der Permeabilität des Trägerblocks ε—μ liegt zwischen
+ 0,1 und +0,3.
2. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Dielektrizitätskonstante
des Trägerblocks bei einer relativen Permeabilität von etwa μτ = 1,0 etwa
1,2 -^ 1,3 beträgt.
3. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Dielektrizitätskonstante
des Trägerblocks bei einer relativen Permeabilität von etwa μτ = 1,2 etwa
1,4 beträgt.
4. Dämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
konischen Aussparungen ungleich lang ausgebildet sind.
5. Dämpfungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
konischen Aussparungen mindestens teilweise mit einem Füllstoff gefüllt sind, der mindestens gleich
gut dielektrisch wie das Trägerblockmaterial wirkt.
6. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Füllstoff als konisches, z. B. kegeliges oder pyramidales Element ausgebildet ist.
7. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllstoffelemente an den Außen- und/oder Innenflächen mit Widerstandsmaterial
bedeckt sind.
8. Dämpfungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsmaterial
eine relative Permeabilität von mehr als Eins aufweist.
9. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Füllstoff aus mehreren ineinandergeschachtelten konischen Elementen, z. B. Hohlkegeln
oder Hohlpyramiden, besteht, deren Dielektrizitätskonstante von den größeren zu den
kleineren Füllstoffelementen zunimmt.
10. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Öffnungswinkel der konischen Aussparungen weniger als etwa 15° beträgt.
11. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerblock und/oder der Füllstoff aus geschäumtem Kunststoff bestehen.
12. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerblock und gegebenenfalls der Füllstoff flexibel ausgebildet sind.
13. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trägerblock und/oder der Füllstoff aus brennbarem Material bestehen und/oder mit
einer feuerhemmenden Schutzhülle versehen sind.
14. Dämpfungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung der Trägerblockrückseite als ein Maschengitter mit einer Maschenweite
von weniger als ein Zehntel der kürzesten zu dämpfenden Wellenlänge ausgebildet ist, das aus
elektrisch gut leitfähigem Maschendraht besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1120 529;
»Zeitschrift für angewandte Physik«, 1959, Bd. 11, H. 12, S. 453 bis 455.
Deutsche Patentschrift Nr. 1120 529;
»Zeitschrift für angewandte Physik«, 1959, Bd. 11, H. 12, S. 453 bis 455.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 549/153 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19631268232 DE1268232B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-26 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0084111 DE1265251B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-12 | Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
| DES0084302 | 1963-03-22 | ||
| DES0084344 | 1963-03-25 | ||
| DES0084363 | 1963-03-26 | ||
| DE19631268232 DE1268232B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-26 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1268232B true DE1268232B (de) | 1968-05-16 |
Family
ID=27509839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19631268232 Pending DE1268232B (de) | 1963-03-12 | 1963-03-26 | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1268232B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5373296A (en) * | 1992-08-18 | 1994-12-13 | Tdk Corporation | Electromagnetic wave absorber and wave absorption structure |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120529B (de) * | 1958-06-14 | 1961-12-28 | Edward Bellamy Mcmillan | Mikrowellenabsorber |
-
1963
- 1963-03-26 DE DE19631268232 patent/DE1268232B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120529B (de) * | 1958-06-14 | 1961-12-28 | Edward Bellamy Mcmillan | Mikrowellenabsorber |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5373296A (en) * | 1992-08-18 | 1994-12-13 | Tdk Corporation | Electromagnetic wave absorber and wave absorption structure |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE955612C (de) | Reflexionsarmer Absorber fuer elektromagnetische und allenfalls akustische Wellen | |
| CH668512A5 (de) | Feuerschutzdurchfuehrung fuer kabel. | |
| DE1004248B (de) | Resonanzabsorber zur Schluckung elektromagnetischer Zentimeterwellen | |
| DE1055068B (de) | Oberflaechenwellenleiter fuer die UEbertragung von Mikro- bzw. Dezimeterwellen | |
| EP0468173A1 (de) | Tarnnetz | |
| DE2443083A1 (de) | Fensterantennenanordnung zur verwendung in einem kraftfahrzeug | |
| DE2413654A1 (de) | Kunststoffteil mit einem ueberzug | |
| DE2339533A1 (de) | Kuenstliches dielektrikum zur steuerung von antennendiagrammen | |
| DE69208952T2 (de) | Chiral absorbierende Struktur | |
| DE3438660C2 (de) | Abgeschirmtes, elektrisches Kabel | |
| DE1268232B (de) | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen | |
| DE1265251B (de) | Reflexionsarme breitbandige Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen | |
| DE977523C (de) | Interferenzabsorber fuer Funkwellen | |
| DE1268230B (de) | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen | |
| DE1268231B (de) | Reflexionsarme Daempfungsanordnung fuer elektromagnetische Wellen | |
| DE3012485C1 (de) | Panzerung zum Schutz gegen Hohlladungen | |
| DE19960465A1 (de) | Flachleiter-Bandleitung | |
| CH410076A (de) | Kastenförmiger abgeschirmter Messraum zur Messung von elektromagnetischen oder akustischen Wellen | |
| EP0310762B1 (de) | Geschirmte Zelle zur Erzeugung von elektromagnetischen Wellen des TEM-Typs | |
| DE1120529B (de) | Mikrowellenabsorber | |
| DE615086C (de) | Biegsames Hochfrequenzkabel | |
| DE3709658A1 (de) | Absorber fuer elektromagnetische wellen | |
| DE899685C (de) | Wellenleiter fuer elektromagnetische Oberflaechenwellen | |
| DE8322916U1 (de) | Platte, schale od. dgl. mit geringer und diffuser reflexion auftreffender el ektromagnetischer wellen und hoher daempfung elektro-magnetischer impulse | |
| DE1591244B2 (de) | Gegenueber elektrischen mikrowellen reflexionsarmes verbundelement |