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DE1264541B - Antennenanordnung - Google Patents

Antennenanordnung

Info

Publication number
DE1264541B
DE1264541B DE1959S0065060 DES0065060A DE1264541B DE 1264541 B DE1264541 B DE 1264541B DE 1959S0065060 DE1959S0065060 DE 1959S0065060 DE S0065060 A DES0065060 A DE S0065060A DE 1264541 B DE1264541 B DE 1264541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
current
radiator
mast
metal part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959S0065060
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Giswalt Von Trentini
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1959S0065060 priority Critical patent/DE1264541B/de
Publication of DE1264541B publication Critical patent/DE1264541B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/52Means for reducing coupling between antennas; Means for reducing coupling between an antenna and another structure
    • H01Q1/528Means for reducing coupling between antennas; Means for reducing coupling between an antenna and another structure reducing the re-radiation of a support structure

Landscapes

  • Waveguide Aerials (AREA)

Description

  • Antennenanordnung Die Erfindung bezieht sich auf eine Antennenanordnung mit wenigstens einem Strahler und einem demgegenüber galvanisch bzw. kapazitiv getrennten Metallteil, wie einem Antennenmast oder ein Abspannseil für einen Antennenmast, das im Nahfeldbereich des Strahlers liegt und das mit Stromsperren versehen ist.
  • Beispielsweise bei Antennen für Langwellen und Mittelwellen tritt das Problem auf, einen auf der Erdoberfläche senkrecht stehenden Mast, der den eigentlichen Strahler bildet und eine Höhe bis zu mehreren hundert Metern haben kann, durch Abspannungen in seiner vertikalen Lage zu halten. Diese Abspannungen müssen aus Festigkeitsgründen durch Stahlseile gebildet werden und stören dann das Strahlungsdiagramm des Antennenmastes. Zur Beseitigung dieser Nachteile wird daher in die Abspannseile eine Reihe von zugfesten Isolatoren eingeschaltet, die jedes Abspannseil derart in Längsrichtung unterteilen, daß innerhalb der Abspannseile Resonanzen nicht mehr auftreten können. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Festigkeit der Abspannungen im wesentlichen durch die Isolatoren bestimmt wird und deren von der Witterung abhängige Isolationseigenschaften auch die Güte der Entkopplung beeinflussen. Eine Abart dieser Entkopplung der Abspannseile von dem eigentlichen Strahler ist noch in der Weise üblich, daß die durch die Unterteilung gebildeten Abschnitte des einzelnen Abspannseiles über ohmsche Widerstände derartigen Wertes miteinander verbunden werden, daß Resonanzen nicht mehr störend in Erscheinung treten. Diese Art der Entkopplung verursacht indes einen starken Energieverbrauch. Werden derartige Antennen im Bereich kürzerer Wellen betrieben, so zeigt sich, daß die Unterteilung der Abspannungen nur mehr unzureichend wirksam ist, was vor allem darauf beruht, daß die Kapazitäten zwischen benachbarten Enden von Teilstücken eines Abspannseiles bemerkbar in Erscheinung treten. Ähnliche Probleme sind dann gegeben, wenn beispielsweise vor einer Richtantenne ein Antennenmast aus Metall angeordnet wird oder wenn ein metallischer Antennenmast als Träger einer Rundstrahlantenne verwendet wird.
  • Durch die deutsche Patentschrift 886 770 ist bereits eine Einrichtung zur Wellenunterdrückung auf einem Hochfrequenzleiter bekanntgeworden, bei der im Zuge eines Antennenmastes ein speziell ausgebildeter Sperrtopf in besonderer Weise an dem Antennenmast angebracht ist. Bei dieser bekannten Anordnung liegt jedoch eine zum Erfindungsgegenstand andersartige Problemstellung vor. Die gleichen Überlegungen lassen sich auch auf die deutsche Patentschrift 718 695 anwenden, durch die eine Einrichtung zur Vermeidung störender Mantelwellen auf der Außenseite einer abgeschirmten Antennenzuleitung bekanntgeworden ist. Durch die französische Patentschrift 1182 113 sind ferner Antennenanoidnungen bekanntgeworden, für die es wesentlich ist, im Zuge des Antennenmastes resonanzfähige Anordnungen einzuschalten, die als Parallel- bzw. Serienresonanzkreise wirken und die derart aufgebaut sind, daß sich eine Filterwirkung ergibt.
  • Auf das Problem der Strahlungskopplung wird beispielsweise eingegangen im »ARRL Antenna Book«, insbesondere S. 92 und 93. Es wird dort lediglich angegeben, daß die Kopplung zwischen einer Antenne und einem Leiter im Antennenfeld dann zu Null wird, wenn der Leiter symmetrisch zur Antenne angeordnet ist, da sich dann die im Leiter induzierten Spannungen wegen der symmetrischen Anordnung zur Antenne gegenseitig auslöschen. Eine in Richtung des Erfindungsgegenstandes gehende Lösung läßt sich dieser Literaturstelle nicht entnehmen. Ferner ist es durch die »Zeitschrift für angewandte Physik«, 1953, S. 2211f., bekannt, Gitter als Schaltelemente elektrischer Wellen im Raum zu verwenden, wobei die einzelnen Gitterstäbe mit kurzgeschlossenen koaxialen Leitungsstücken beschaltet sind. Bei dieser bekannten Anordnung handelt es sich jedoch um die Ausbreitung einer ebenen Welle im Raum und deren Beeinflussung durch eine gegen die Wellenlänge große Gitteranordnung. Rückwirkungen auf eine anregende Antenne werden in dieser Arbeit nicht behandelt. Ferner wird für die Funktion und die Bemessung der Gitter vom sogenannten Flächenwiderstand ausgegangen, in dem der Abstand der parallelen Drähte, die sogenannte Gitterkonstante, als wesentliche Größe enthalten ist. Darüber hinaus ist es wesentlich, daß das Gitter im Fernfeld einer Antenne angeordnet ist.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei insbesondere für kurze und ultrakurze Wellen ausgebildeten Antennenanordnungen, bei denen ein metallisches Teil im Nahfeld der Antenne liegt und somit mit der Antenne strahlungsgekoppelt ist, die durch dieses metallische Teil verursachte Störung im Antennendiagramm möglichst weitgehend zu beseitigen. Darüber hinaus soll sichergestellt werden, daß eine Unterbrechung und damit eine Schwächung des als Antennenmast oder als Abspannseil dienenden metallischen Teiles nach Möglichkeit vermieden wird.
  • Ausgehend von einer Antennenanordnung mit wenigstens einem Strahler und einem demgegenüber galvanisch bzw. kapazitiv getrennten Metallteil, wie einem Antennenmast oder ein Abspannseil für einen Antennenmast, das im Nahfeldbereich des Strahlers liegt und das mit Stromsperren versehen ist, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das vom Strahler getrennte Metallteil mittels mehrerer im gegenseitigen elektrischen Abstand von 2 H angeordneter Stromsperren vom Impedanzwert R=j-Zs#tgkh für die Betriebswellen gegenüber dem Strahler entkoppelt ist, daß der Impedanzwert R derart groß gewählt ist, daß die einzelnen Stromsperren zumindest näherungsweise gegeneinander entkoppelt sind, und daß die Stromsperren folgender Dimensionierung genügen: Zs = Wellenwiderstand der als Stromsperre dienenden Kurzschlußleitung; ZA = Wellenwiderstand der durch die Stromsperre gebildeten, verlängerten Empfangsantenne; h = elektrische Länge der Kurzschlußleitung; Betriebswellenlänge. Es ist an sich bekannt, sogenannte bei Antennen-Anordnungen zu verwenden. So dient beispielsweise der bekannte am Außenmantel eines Koaxialkabels zur Unterdrückung des dort zurückfließenden Stromes. Ein wesentlicher Unterschied zum Erfindungsgegenstand liegt hierbei jedoch insofern vor; als bei einem Koaxialkabel, das in eine unsymmetrische Antenne ausläuft, der Außenmantel sozusagen den zweiten Strahler oder das Gegengewicht zu der unsymmetrischen Antenne bildet. Beim. Erfindungsgegenstand handelt es sich demgegenüber um die Entkopplung eines Metallgebildes gegenüber dem Strahlungsfeld eines Antennenstrahlers, wobei dieses Metallgebilde lediglich im Strahlungsfeld des- Strahlers liegt, .also nicht als Gegengewicht im üblichen Sinne dient. Es ist weiterhin auch bekannt, mittels die wirksame Länge von Antennen zu ändern. Auch hier stellt die einen wesentlichen Teil des Gegengewichts der Antenne - im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand - dar. Außerdem wird die in abgewandelter Form noch als Umwegleitung zur gleichphasigen Speisung von langen Antennenelementen verwendet.
  • Beim Erfindungsgegenstand wird von folgenden Überlegungen ausgegangen: Befindet sich, so wie in der F i g.1 gezeigt, beispielsweise ein Dipol 1 vor einem Antennenmast 2 - die F i g.1 zeigt eine Aufsicht auf die Gesamtanordnungso ergibt sich bei einem Abstand von etwa zwischen dem Mast und dem Dipol ein Strahlungsdiagramm, das der Form der in der F i g. 1 eingezeichneten Kardioide entspricht (.1= Betriebswellenlänge). Der starke Einbruch auf der dem Dipol abgewandten Seite des Mastes ist durch die Strahlungskopplung zwischen dem Mast und dem Dipol verursacht. Um diese Störungen auf das Strahlungsdiagramm und den Eingangswiderstand der beispielsweise aus einem Dipol bestehenden Antenne zu verringern, müssen die induzierten Ströme im strahlungsgekoppelten langen Leiter, das ist im vorliegenden Fall der Antennenmast, weitgehend unterdrückt werden. Diese Unterdrückung geschieht, wie bereits erläutert, erfindungsgemäß durch eine Kette von Stromsperren in dem strahlungsgekoppelten langen Leiter, die aus beispielsweise etwa widerstand bestehen. Eine vorteilhafte Ausführungslangen Kurzschlußleitungen mit hohem Eingangsform hierfür zeigt die F i g. 2, in der wiederum der Dipol 1 und der Antennenmast 2 sichtbar sind. An dem Antennenmast 2 sind, diesen umgebend, mehrere 3 in Form von Töpfen vorgesehen, die am einen Ende offen und am anderen Ende mit dem Mast leitend verbunden sind. Die Länge der Töpfe beträgt etwa eine Viertelwellenlänge. Man erhält auf diese Weise eine Reihe von Sperrleitungen, die in geringen gegenseitigen Abständen in den langen Leiter, das ist beim Ausführungsbeispiel der Antennenmast, eingeschaltet sind. Es gelingt hierdurch bzw. durch entsprechende Abstimmung dieser Sperrleitungen, die einzelnen Elemente des so unterteilten langen Leiters stark gegenüber der Betriebsfrequenz des Dipols zu verstimmen. Die Sperrleitungen können alle in derselben Richtung auf dem Leiter angeordnet werden. Da es sich aber empfiehlt, die maximal angestrahlten Zonen des Mastes besonders eng mit Sperren zu belegen, ist in der F i g. 2 eine gegen die Mitte symmetrisch aufgebaute Anordnung gewählt. In der Mitte der Anordnung ist zur Sicherstellung gleichartiger elektrischer Verhältnisse auch für die Töpfe, die unmittelbar der Mitte benachbart sind, ein metallischer Ring 4 vorgesehen. Auch sind größere Abstände der Sperren entlang des Leiters möglich, jedoch ist dann deren Abstimmung unterschiedlich und die Bandbreite ist geringer.
  • Man kann, wie in F i g. 3 dargestellt, die in regelmäßigen elektrischen Abständen 2H in den langen Leiter eingeschalteten Impedanzen R als einen Kettenleiter betrachten, auf dem eine zu diesem parallelpolarisierte elektromagnetische Welle auftritt Das Feld E erregt in den Leiterelementen einen Strom i, dessen Amplitudenverteilung und Phase von. der Impedanz R, dem elektrischen Abstand 2H und dem Durchmesser 2,o abhängig ist. Bei einem großen Wert für die Impedanz R wird die Verkopplung mit den Nachbarelementen verhältnismäßig klein, und das Einzelelement besteht dann in erster Näherung aus einer im Punkt x = 0 kurzgeschlossenen Empfangsantenne mit den Belastungen 2 an den beiden Enden x = ±H. Bestehen die eingeschalteten Impedanzen aus verlustlosen Kurzschlußleitungen der elektrischen Länge h und dem Wellenwiderstand Zs, dann ist R=j-Zs-tgkh mit und das Einzelelement kann als eine um eine elektrische Länge 2H7, verlängerte Empfangsantenne betrachtet werden. Ist ZA der Wellenwiderstand der verlängerten Empfangsantenne und wird diese als offene Leitung aufgefaßt, so ergibt sich die Verlängerung Hv aus der Beziehung Die Strahlungs- und Verlustwiderstände sind vernachlässigt und der relative Stromverlauf auf der Empfangsantenne ist angenähert Da die elektrische Länge H des Leiterelementes nicht groß sein soll, wird ein minimaler Strom entlang dem Element dann fließen, wenn im Zentrum x = 0 ein Stromknoten sich ausbildet. Das bedeutet einen maximalen Widerstand im Zentrum und einen Rückgang der reflektierten Feldstärke..
  • Die günstigste Abstimmung der Kurzschlußleitung ergibt sich damit zu In der F i g. 4 ist die normierte elektrische Länge der Kurzschlußleitung als Funktion von der normierten elektrischen Länge des Leiterelementes mit (Quotient aus dem Wellenwiderstand der als Stromsperre dienenden Kurzschlußleitung und dem Wellenwiderstand der durch die Stromsperre gebildeten verlängerten Empfangsantenne) als Parameter angegeben. Mit zunehmender normierter elektrischer Länge des Leiterelementes bzw. mit zunehmendem Wert des Quotienten - muß daher die Sperrleitung verkürzt werden.
  • Für die Wirksamkeit ist aber auch der absolute Wert der einzelnen Impedanz R wichtig. Er muß genügend groß sein, um eine angenäherte Entkopplung der Elemente und eine geeignete Verstimmung des Antennenwiderstandes zu gewährleisten. Für eine große elektrische Länge H des Leiterelementes ist dies nur mit einem großen Wellenwiderstand ZS der Kurzschlußleitung möglich, der in der Praxis schwer zu erreichen ist.
  • Für eine sehr kleine elektrische Länge H des Leiterelementes ist die elektrische Länge h der Kurzschlußleitung und die Kurzschlußleitung ist in Resonanz. Der Widerstand erreicht seinen maximalen Wert wenn Q die Kreisgüte der Kurzschlußleitung ist. Ohne dielektrische Verluste wird bei einer Frequenz f (in Hertz) für ein koaxiales Leitungsstück mit dem Innenleiterdurchmesser d und dem Außenleiterdurchmesser D (in Zentimeter) der reelle Resonanzwiderstand erhalten. Diese Beziehung gilt für Messing und angenähert auch für Zink, für Kupfer und Silber ist Rres etwa doppelt so groß, für Stahl dagegen beträgt Rres etwa den dritten Teil des sich aus der vorstehenden Gleichung ergebenden Wertes. Solange das Durchmesserverhältnis einer Koaxialleitung noch nennenswert über 1 liegt, wird der Resonanzwiderstand in allen Fällen genügend groß, und eng gesetzte Sperren werden den induzierten Strom weitgehend unterdrücken.
  • Der Einbau der Kurzschlußleitungen kann auf verschiedene Weise geschehen. Drei prinzipielle Anordnungen der Sperren sind in den F i g. 5, 6, 7 gezeigt.
  • Bei der Anordnung nach der F i g. 5 ist der lange Leiter entsprechend gebogen, so daß Stücke aus kurzgeschlossenen Paralleldrahtleitungen entstehen. Die F i g. 6 zeigt einen durchgehenden geraden Leiter, auf dem Metallhülsen aufgesetzt und an einem Ende leitend damit verbunden sind. Es entstehen koaxiale Sperrleitungen, die in Serie eingeschaltet sind. Die angegebenen Abstände h und H sind etwas von den elektrisch wirksamen Längen verschieden. Wegen des unsymmetrischen Aufbaues, der Durchmesseränderungen usw. ist der Feldverlauf an den Einschaltestellen der Sperren nicht homogen. In der F i g. 7 sind die Metallhülsen durch je vier Drähte ersetzt, welche zur Erhöhung des Wellenwiderstandes der Sperren aufgebogen sind. Bei z.B. vier Drähten beträgt vorteilhaft der Winkel ß etwa 30 bis 40° bei von etwa 0,28.
  • In den F i g. 8, 9 und 10 sind noch einige einfache Abstimmanordnungen für koaxiale Sperrleitungen angegeben. Mit einer verschiebbaren Metallhülse 5 (F i g. 8) kann die wirksame Leitungslänge h verändert werden. Der gleiche Effekt wird durch die Verkürzungskapazität eines beweglichen Metallringes 6 (F i g. 9) oder durch eine verschiebbare dielektrische Scheibe 7 (F i g. 10) erreicht. An dieser Stelle könnte eventuell zur Erhöhung der Bandbreite ein Ohmscher Belastungswiderstand hinzugefügt werden. Durch eine dielektrische Füllung mit großer Dielektrizitätskonstante ist auch eine wesentliche Verkürzung der Sperren möglich. Um auch in diesem Fall einen hohen Wellenwiderstand zu erreichen, ist der Innenleiter oder der Topf als Wendel auszubilden. Bei einem Rohrmast ist es möglich, die Sperrleitung in das Innere des Mastes zu setzen und sie mittels geeignet verteilter und dimensionierter Schlitze oder Koppelschleifen anzuregen.
  • In gleicher Weise wie bei einem Antennenmast kann die erfindungsgemäße Entkopplungsart mit Vorteil auch bei Abspannseilen angewendet werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Antennenanordnung mit wenigstens einem Strahler und einem demgegenüber galvanisch bzw. kapazitiv getrennten Metallteil, wie einem Antennenmast oder ein Abspannseil für einen Antennenmast, das im Nahfeldbereich des Strahlers liegt und das mit Stromsperren versehen ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das vom Strahler (1) getrennte Metallteil (2) mittels mehrerer im gegenseitigen elektrischen Abstand von 2H angeordneter Stromsperren (3) vom Impedanzwert R=j#Zs-tgkh für die Betriebswellen gegenüber dem Strahler (1) entkoppelt ist, daß der Impedanzwert R .derart groß gewählt ist, daß die einzelnen Stromsperien (3) zumindest näherungsweise gegeneinander entkoppelt sind, und daß die Stromsperren (3) folgender Dimensionierung genügen: Zs = Wellenwiderstand der als Stromsperre (3) dienenden Kurzschlußleitung; ZA = Wellenwiderstand der durch die Stromsperre (3) gebildeten, verlängerten Empfangsantenne; h = elektrische Länge der Kurzschlußleitung; Betriebswellenlänge.
  2. 2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromsperren (3) symmetrisch zu einer durch den Strahler (1) festgelegten Symmetrieebene auf dem Metallteil (2) angeordnet sind.
  3. 3. Antennenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Stromsperren (3) als einseitig offene Koaxialleitungen die offenen Leitungsenden nach der Symmetrieebene hin gerichtet sind und in der Symmetrieebene ein aus elektrisch leitendem Material bestehender Ring (4) vorgesehen ist.
  4. 4. Antennenanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromsperren (3) im Innern des vom Strahler (1) getrennten Metallteiles (2) angeordnet und über Koppelvorrichtungen, vorzugsweise Loch- oder Schleifenkopplungen, mit dem Außenraum elektrisch verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 718 695, 886 770; französische Patentschrift Nr.1182113; »The A.R.R.L. Antenna Book«, erschienen 1949 in »The American Radio Relay League, Inc«, S. 92 und 93; »Zeitschrift für angewandte Physik«, 1953, H.6; S. 221 bis 231.
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