-
Hintergrund der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine symmetrische Dipolantenne
und ganz besonders auf ein symmetrisches Balun, das mit einem Koaxialkabel
und einer Dipolantenne verwendet wird.
-
1 zeigt
eine Dipolantenne 10, die ein Koaxialkabel 5 aufweist,
das einen äußeren Koaxialleiter 15 und
einen inneren Koaxialleiter 16 aufweist, welche mit einer
Dipolantenne mit einem linken Dipolschenkel 11 und einem
rechten Dipolschenkel 12 verwendet sind. Der äußere Koaxialleiter 15 ist
mit dem rechten Dipolschenkel 12 verbunden. Der innere
Koaxialleiter 16 ist über
einen Draht 17 mit dem linken Dipolschenkel 11 verbunden.
-
In
dem hier verwendeten Sinne sowie. in den Ansprüchen umfasst "Verbindung" eine Strahlungsverbindung
und eine direkte elektrische Verbindung.
-
Da
eine isotropische Antenne physikalisch unmöglich ist, wird die Antennenverstärkung gegen
eine Standard-Dipolantenne gemessen und werden die Ergebnisse in
Dezibel gegenüber
einem Dipol (dBd) angegeben.
-
An
der Außenseite
der Koaxialleitung fließt
Gleichtaktstrom, was die Effizienz eines reinen Dipolstrahlungsmusters
vermindert. Zusätzlich
dazu wird Gleichtaktstrom durch eine Strahlungsverbindung zwischen
der Dipolantenne und einem externen Koaxialkabel verursacht. Der
größte Teil
der Verzerrung des Dipolantennenmusters ist auf den Gleichtaktstromfluss
zurück zuführen, der
von dem Leitungsungleichgewicht der Struktur verursacht wird, und
ein geringerer Teil der Verzerrung ist auf eine Strahlungsverbindung
zurückzuführen.
-
Zur
Verminderung des Gleichtaktstromflusses wird ein Balun verwendet.
Ein Balun fungiert als Transformator, der eine symmetrische Zwei-Leiter-Leitung
mit einer nicht-symmetrischen Koaxialleitung verbindet.
-
2 zeigt
eine Dipolantenne 30 mit einem Koaxialkabel 5,
das mit einer Dipolantenne verbunden ist, welche ein Roberts-Balun 40 verwendet.
Die Dipolantenne bildet eine symmetrische Ladung (oder Quelle). Das
Koaxialkabel 5 ist mit einer nicht-symmetrischen Quelle (oder Ladung) verbunden
und wird an einer Verbindung 41, die eine gewindete Verbindung
vom Schraubentyp sein kann, mit dem Roberts-Balun 40 verbunden.
Das Roberts-Balun 40 weist
ein koaxiales Hauptsegment auf, das einen äußeren Koaxialleiter 45 und
einen inneren Koaxialleiter 46 aufweist. Der äußere Koaxialleiter 45 ist
mit einem rechten Dipolschenkel 32 verbunden. Das Roberts-Balun 40 weist
zudem ein kurzes koaxiales Kabelsegment mit einem äußeren Leiter 35 und
einem inneren Leiter 36 auf. Das Roberts-Balun 40 ist
eine Induktanzspule einer viertel Wellenlänge. Der äußere Koaxialleiter 35 ist
mit dem linken Dipolschenkel 31 verbunden. Die inneren
Koaxialleiter 35 und 45 sind an ihren oberen Enden über einen
Draht 37 verbunden und an den linken Dipolschenkel 31 gekoppelt.
-
Eine
Gleitstange 38 verbindet das untere Ende des äußeren Koaxialleiters 35 mit
dem äußeren Koaxialleiter 45.
Die Gleitstange 38 verursacht einen Kurzschluss, was zu
einer unendlichen Impedanz über
die Endungen des linken Dipolarms 31 und des rechten Dipolarms 32 führt.
-
3 zeigt
eine Dipolantenne 50 mit einem Koaxialkabel 5,
das mit einer Dipolantenne unter Verwendung eines Baluns 50 vom
Typ IEEE verbunden ist, welches mitunter als ein Balun vom Typ III
bezeichnet wird, wie in Antennas, dritte Ausgabe, Kraus et al.,
McGraw Hill, Kapitel 3, ausgeführt
ist. Die Dipolantenne bildet eine symmetrische Ladung (oder Quelle).
Das Koaxialkabel 5 ist mit einer nicht-symmetrischen Quelle
(oder Ladung) verbunden und wird an einer Verbindung 51,
die eine gewindete Verbindung vom Schraubentyp sein kann, mit dem
Balun 50 vom Typ IEEE verbunden. Das Balun 50 vom
Typ IEEE weist ein koaxiales Hauptsegment mit einem äußeren Koaxialleiter 65 und
einem inneren Koaxialleiter 66 auf. Der äußere Koaxialleiter 65 ist
elektrisch mit einem rechten Dipolschenkel 52 verbunden.
Der innere Koaxialleiter 66 ist über einen Draht 57 elektrisch
mit einem linken Dipolschenkel 51 verbunden. Das Balun 50 vom
Typ IEEE weist zudem einen Leiter 55 auf, der elektrisch
mit dem linken Dipolschenkel 51 verbunden ist. Das IEEE-Balun 50 ist
eine Induktanzspule einer viertel Wellenlänge. Der Leiter 55 ist
im Allgemeinen parallel zum Koaxialkabel angeordnet. Eine Gleitstange 58 verbindet
ein unteres Ende des Leiters 55 mit dem äußeren Koaxialleiter 65.
-
Die
Gleitstange 58 verursacht einen Kurzschluss, was eine unendliche
Impedanz über
die Endungen des linken Dipolarms 51 und rechten Dipolarms 52 hervorruft.
-
Die
Induktanzspule einer viertel Wellenlänge jeweils der 2 und 3 dient
zur Minderung des Gleichtaktstroms. Konventionelle Baluns, die mit
Dipolantennen verwendet werden, vermeiden allerdings nicht die Strahlungsverbindung
zwischen einem Koaxialkabel und der Dipolantenne und eliminieren
den Gleichtaktstrom nicht vollständig.
Dementsprechend besteht ein Bedarf nach einer verbesserten Verbindung
zwischen einem Koaxialkabel und einer Dipolantenne.
-
Die
US 2,473,328 offenbart einen
Leitungsentzerrer-Umrichter, in dem eine nicht-symmetrische Leitung
mit symmetrischen Koaxialleitungsabschnitten parallel verbunden
ist, so dass die symmetrischen Leitungen über die nicht-symmetrische
Leitungen elektrisch parallel zueinander sind.
-
Die
US 5,977,842 offenbart ein
transformierendes Balun, das drei parallele Koaxialkabelsegmente aufweist,
welche verbunden sind, um ein Impedanz-Umformungsverhältnis von
9:1 zu liefern.
-
Die
GB 1.092.407 offenbart ein
Balun, das drei Bezugsleiter aufweist, von denen zwei koaxiale Signalleiter
haben, welche die Verbindung einer nicht-symmetrischen Leitung mit
einer symmetrischen Dipolantenne ermöglichen.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Gemäß einem
Aspekt dieser Erfindung wird eine symmetrische Dipolantenne bereitgestellt,
die einen linken Dipolarm, welcher ein mittiges Ende aufweist, einen
rechten Dipolarm, welcher ein mittiges Ende aufweist, ein Koaxialkabel,
welches einen äußeren Leiter
und einen einzelnen inneren Leiter sowie ein oberes Ende, welches
zwischen den mittigen Enden des linken und rechten Dipolarms elektrisch
angeordnet ist, eine linke Stichleitung, welche den linken Dipolarm
und das Koaxialkabel verbindet, und eine rechte Stichleitung, welche
den rechten Dipolarm und das Koaxialkabel verbindet, umfasst.
-
Die
Struktur der symmetrischen Dipolantenne verhindert im Wesentlichen
eine Strahlungsverbindung zwischen dem Koaxialkabel und dem linken
und rechten Dipolarm und verhindert im Wesentlichen einen Gleichtaktstrom
zwischen dem Koaxialkabel und dem linken und rechten Dipolarm.
-
In
einem weiteren Aspekt dieser Erfindung werden die linke und rechte
Stichleitung jeweils aus Längen des
Koaxialkabels gebildet. In diesem Fall weist eine der linken und
rechten Stichleitung einen inneren Leiter auf, der mit dem inneren
Leiter des Koaxialkabels elektrisch verbindet, und die andere der
linken und rechten Stichleitung weist einen inneren Leiter auf,
der mit dem äußeren Leiter
des Koaxialkabels elektrisch verbindet.
-
In
noch einem anderen Aspekt dieser Erfindung werden die linke und
rechte Stichleitung aus metallischem Material gebildet. In diesem
Fall wird der innere Leiter des Koaxialkabels mit einem des linken
und rechten Dipolarms verbunden und wird der äußere Leiter des Koaxialkabels
mit dem anderen des linken und rechten Dipolarms verbunden.
-
Gemäß einem
weiteren Aspekt dieser Erfindung umfasst eine Dipolantenne einen
linken Dipolarm, einen rechten Dipolarm, ein Koaxialkabel und Mittel
zum Verbinden des Koaxialkabels mit dem linken und rechten Dipolarm,
um im Wesentlichen den Gleichtaktstrom und die Strahlungsverbindung
zwischen dem Koaxialkabel und dem linken und rechten Dipolarm zu
vermeiden.
-
Gemäß einem
noch anderen Aspekt dieser Erfindung wird ein symmetrisches Balun
vorgesehen, das eine linke Stichleitung zum Verbinden mit einem
linken Arm einer Dipolantenne, eine rechte Stichleitung zum Verbinden
mit einem rechten Arm einer Dipolantenne und einen zentralen Arm
zum Verbinden mit einem Koaxialkabel umfasst, wobei der zentrale
Arm einen inneren Leiter und einen äußeren Leiter aufweist.
-
Es
wird nicht beabsichtigt, dass die Erfindung hier vollständig zusammengefasst
wird. Stattdessen werden weitere Merkmale, Aspekte und Vorzüge der Erfindung
aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen dargelegt
oder gehen daraus hervor.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel zeigt, welches direkt mit einer
Dipolantenne des Standes der Technik verbunden ist,
-
2 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel zeigt, welches mit einer Dipolantenne
unter Verwendung eines Ro berts-Baluns des Standes der Technik verbunden
ist,
-
3 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel zeigt, welches mit einer Dipolantenne
unter Verwendung eines Baluns vom Typ IEEE des Standes der Technik
verbunden ist,
-
4 ist
ein Diagramm, das ein Kandelaber-Balun und einen Transformator des
Standes der Technik darstellt,
-
5 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel darstellt, welches mit einer
Dipolantenne verbunden ist, die ein symmetrisches Balun verwendet,
-
6 ist
ein Diagramm, das einen teleskopischen Dipolschenkel zeigt,
-
7 ist
ein Diagramm, das eine Kurzschluss-Gleitstange zeigt, und
-
8 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel zeigt, welches mit einer Dipolantenne
unter Verwendung einer weiteren Ausführungsform eines symmetrischen
Baluns verbunden ist.
-
Detaillierte Beschreibung
-
4 zeigt
ein Kandelaber-Balun und einen Transformator 70 des Standes
der Technik, die durch ein spezielles doppeladriges Kabel mit einem äußeren Leiter 85 und
zwei inneren Leitern gespeist wird, wie in Antennas, dritte Ausgabe,
Kraus et al., MacGraw Hill, Kapitel 23, erläutert ist. Das doppeladrige
Kabel bildet den zentralen Arm einer Kandelaberstruktur, die zudem
einen linken Arm mit einem linken äußeren Leiter 75 und einen
rechten Arm mit einem rechten äußeren Leiter 95 aufweist.
-
Der
linke äußere Leiter 75 und
der rechte äußere Leiter 95 sind
elektrisch mit dem äußeren Leiter 85 unterhalb
einer Gleitstange 78 verbunden. Die Gleitstange 78 ruft
einen Kurzschluss zwischen den äußeren Leitern 75, 85, 95 hervor.
-
Ein
mittiges Segment mit dem äußeren Leiter 78 ist
am Zentrum der Kandelaberstruktur in der Nähe des oberen Endes des äußeren Leiters 85 angeordnet.
Das untere Ende des äußeren Leiters 78 ist
nicht elektrisch mit der Gleistange 78 verbunden.
-
Ein
innerer Leiter 86 des doppeladrigen Kabels fährt bis
zum oberen Ende des äußeren Leiters 85 fort.
-
Ein
innerer Leiter 76 des doppeladrigen Kabels mündet in
den linken Arm der Kandelaberstruktur.
-
Ein
Leiter 79 weist eine U-Form auf und ist innerhalb des linken
Arms der Kandelaberstruktur und innerhalb des zentralen Arms der
Kandelaberstruktur angeordnet.
-
Der
rechte Arm der Kandelaberstruktur weist einen inneren Leiter 96 auf.
-
Das
mittige Segment der Kandelaberstruktur weist einen inneren Leiter 84 auf.
-
Ein
Draht 77 verbindet die inneren Leiter 76 und 79 des
linken Arms der Kandelaberstruktur mit dem inneren Leiter 84 des
mittigen Segments der Kandelaberstruktur.
-
Ein
Draht 87 verbindet die inneren Leiter 86 und 79 des
speziellen doppeladrigen Kabels, das den zentralen Arm der Kandelaberstruktur
bildet, mit dem inneren Leiter 96 des rechten Arms der
Kandelaberstruktur.
-
Das
Kandelaber-Balun und der Transformator 70 liefern ein Transformationsverhältnis von
4:1. Durch Hinzufügen
von weiteren Armen, und zwar insgesamt drei Armen auf jeder Seite
des zentralen Arms, wird ein Transformationsverhältnis von 9:1 geliefert. Eine
Gesamtzahl an Armen auf jeder Seite des zentralen Arms liefert ein
Transformationsverhältnis
von 16:1.
-
Nunmehr
werden Ausführungsformen
einer symmetrischen Dipolantenne erläutert.
-
Eine
symmetrische Dipolantenne weist ein Koaxialkabel auf, das zwischen
einer Ladung oder Quelle und dem linken und dem rechten Dipolarm
verbunden ist, um im Wesentlichen einen Gleichtaktstrom und eine Strahlungsverbindung
zwischen dem Koaxialkabel und dem linken und dem rechten Dipolarm
zu vermeiden. Die Verbindung zwischen dem Quell-/Ladungs-Koaxialkabel
und dem linken und dem rechten Dipolarm ist ein symmetrisches Balun,
das einen zentralen Arm aufweist, welcher eine Verlängerung
des Quell-/Ladungs-Koaxialkabels und der linken und der rechten
Stichleitung ist.
-
Wenn
die Stichleitungen Segmente des Koaxialkabels sind, sind die äußeren Leiter
der linken und der rechten Stichleitung des symmetrischen Baluns
jeweils mit dem linken und dem rechten Dipolarm verbunden und ist
einer der inneren Leiter der linken und der rechten Stichleitung
mit dem inneren Leiter des zentralen Arms verbunden, während der
andere der inneren Leiter der linken und der rechten Stichleitung
mit dem äußeren Leiter
des zentralen Arms verbunden ist.
-
Wenn
die Stichleitungen aus Metall sind, ist der innere Leiter des zentralen
Arms elektrisch mit einem des linken und des rechten Dipolarms verbunden,
während
der äußere Leiter
des zentralen Arms elektrisch mit dem anderen des linken und des
rechten Dipolarms verbunden ist. Eine Gleitstange an der Basis der
Stichleitungen verbindet die äußeren Leiter
der linken und der rechten Stichleitung elektrisch mit dem zentralen Arm.
-
Nunmehr
wird eine Dipolantenne beschrieben, die eine erste Ausführungsform
eines symmetrischen Baluns gemäß der vorlie genden
Erfindung verwendet.
-
5 zeigt
eine symmetrische Dipolantenne 100, die ein Koaxialkabel 5 aufweist,
welches elektrisch mit einer Dipolantenne unter Verwendung des symmetrischen
Baluns 110 verbunden ist. Die symmetrische Dipolantenne 100 kann
für die
Nutzung über
verschiedene Frequenzen abgestimmt werden, beispielsweise über den
Bereich von 300 MHz bis 1 GHz.
-
Die
Dipolantenne bildet eine symmetrische Ladung (oder Quelle). Ein
linker Dipolarm 101 und ein rechter Dipolarm 102 weisen
jeweils eine Länge
von etwas weniger als λ/4
auf, wobei λ die
Freiraum-Wellenlänge
einer Mittenfrequenz einer Bandbreite von Signalen ist, die empfangen
oder übertragen
werden. Dementsprechend beträgt
die Gesamtlänge
der symmetrischen Dipolantenne 100 unter Einschluss der
Breite des symmetrischen Baluns 110 rund λ/2. Der linke
und der rechte Dipolarm 101, 102 sind für die korrekte
Wellenlänge
einstellbar.
-
6 ist
ein Diagramm, das einen teleskopischen Dipolschenkel zeigt.
-
Ein
Koaxialkabel 5 verbindet mit einer nicht-symmetrischen
Quelle (oder Ladung) und ist an einer Verbindung 111, die
eine gewindete Verbindung vom Schraubentyp sein kann, wie im kreisförmigen Einsatz
der 5 gezeigt ist, mit einem symmetrischen Balun 110 verbunden.
-
Das
symmetrische Balun 110 weist eine linke Stichleitung mit
einem äußeren Koaxialleiter 105 und
einem inneren Koaxialleiter 106, einen zentralen Versorgungsarm,
der ein Koaxialkabel mit einem äußeren Koaxialleiter 115 und
einem inneren Koaxialleiter 116 ist, und eine rechte Stichleitung
mit einem äußeren Koaxialleiter 125 und
einem inneren Koaxialleiter 126 auf.
-
Eine
Gleitstange 108 ist an der Basis der linken und der rechten
Stichleitung und des zentralen Arms angeordnet und ist elektrisch
mit den äußeren Koaxialleitern 105, 115, 125 verbunden,
was einen Kurzschluss hervorruft, um eine unendliche Impedanz über die
Endungen des linken Dipolarms 101 und des rechten Dipolarms 102 zu
liefern. Die Gleitstange 108 ist einstellbar, so dass die
Höhe der
Stichleitungen zwischen dem linken und rechten Dipolarm 101, 102 und
der Gleitstange 108 rund λ/4 ist.
-
7 ist
ein Diagramm, das eine Kurzschluss-Gleitstange zeigt.
-
Ein
innerer Koaxialleiter 116 erstreckt sich von einem oberen
Ende des zentralen Arms zu einem unteren Ende des zentralen Arms.
Eine Verbindung 111 ist an dem unteren Ende des zentralen
Arms angeordnet und dient zur elektrischen Verbindung des inneren
Koaxialleiters 116 des zentralen Arms mit dem inneren Koaxialleiter 16 des
Koaxialkabels 5 und zur elektrischen Verbindung des äußeren Koaxialleiters 115 des
zentralen Arms mit dem äußeren Koaxialleiter 15 des
Koaxialkabels 5.
-
Innere
Koaxialleiter 106, 126 erstrecken sich von einem
oberen Ende der linken und der rechten Stichleitung nach unten bis
ungefähr
oberhalb der Stelle der Gleitstange 108. Die Höhe der inneren
Koaxialleiter 106, 126 beträgt rund λg/4,
wobei λg die Wellenlänge einer Mittenfrequenz eines
Signals ist, das innerhalb der koaxialen Segmente des linken und
rechten Arms empfangen oder übertragen
wird.
-
Ein
Draht 107 verbindet den inneren Koaxialleiter 106 des
linken Arms elektrisch mit dem inneren Koaxialleiter 116 des
zentralen Arms. Der innere Koaxialleiter 106 wird elektrisch
mit dem linken Dipolarm 101 verbunden.
-
Ein
Draht 117 verbindet den inneren Koaxialleiter 126 des
rechten Arms mit dem äußeren Koaxialleiter 115 des
zentralen Arms elektrisch. Der innere Koaxialleiter 126 ist
elektrisch mit dem rechten Dipolarm 102 verbunden.
-
An
dem oberen exponierten Ende des inneren Koaxialleiters 116 ist
ein äußerer Koaxialleiter 105 der linken
Stichleitung elektrisch mit einem linken Dipolarm 101 verbunden
und ist ein äußerer Koaxialleiter 125 der
rechten Stichleitung elektrisch mit einem rechten Dipolarm 102 verbunden.
-
Das
symmetrische Balun 110 umfasst die linke und rechte Stichleitung
und den zentralen Arm und die Gleitstange 108. Das symmetrische
Balun 110 ist eine Induktanzspule einer viertel Wellenlänge.
-
Nunmehr
wird eine Dipolantenne erläutert,
die eine zweite Ausführungsform
eines symmetrischen Baluns gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet.
-
8 ist
ein Diagramm, das ein Koaxialkabel 5 zeigt, das elektrisch
mit einer Dipolantenne 200 verbunden ist, welche ein symmetrisches
Balun 210 verwendet. Das symmetrische Balun 210 ist ähnlich dem symmetrischen
Balun 110 mit der Ausnahme, dass das Balun 210 metallische
Stichleitungen auf jeder Seite seines zentralen koaxialen Arms verwendet,
während
das Balun 110 koaxiale Stichleitungen auf jeder Seite seines
zentralen koaxialen Arms verwendet.
-
Die
Dipolantenne bildet eine symmetrische Ladung (oder Quelle). Ein
linker Dipolarm 211 und ein rechter Dipolarm 212 weisen
jeweils eine Länge
von etwas weniger als λ/4
auf, wobei λ die
Freiraum-Wellenlänge
einer Mittenfrequenz einer Bandbreite von Signalen ist, die empfangen
oder übertragen
werden. Dementsprechend beträgt
die Gesamtlänge
der symmetrischen Dipolantenne 200 unter Einschluss der
Breite des symmetrischen Baluns 210 rund λ/2. Der linke
und der rechte Dipolarm 211, 212 sind auf die
korrekte Wellenlänge
einstellbar.
-
Ein
Leiter 217 verbindet den linken Dipolarm 211 mit
einem äußeren Schirm 215 des
zentralen Arms des symmetrischen Baluns 210. Ein Leiter 218 verbindet
mit dem rechten Dipolarm 212, um einen zentralen Leiter 216 des
zentralen Arms des symmetrischen Baluns 210 zu speisen.
-
Der
zentrale Arm des symmetrischen Baluns 210 wird über einen
Leiter 220, der eine gewindete Verbindung vom Schraubentyp
sein kann, elektrisch mit dem Koaxialkabel 5 verbunden.
Ein zentraler Leiter 16 des Koaxialkabels 5 steht
mit dem speisenden zentralen Leiter 216 des zentralen Arms
in elektrischem Kontakt. Ein äußerer Schirm 15 des
Koaxialkabels 5 ist elektrisch mit einem äußeren Schirm 215 des
zentralen Arms verbunden.
-
Eine
linke metallische Stichleitung 213 und eine rechte metallische
Stichleitung 214 weisen jeweils eine Länge von λ/4 auf und sind jeweils mit
dem linken Dipolarm 211 und dem rechten Dipolarm 212 verbunden.
-
Eine
Gleitstange 219 ist an der Basis der linken und der rechten
Stichleitung und dem zentralen Arm angeordnet und verbindet die
Leiter 213, 214, 215 elektrisch, wodurch
ein Kurzschluss hervorgerufen wird, um eine unendliche Impedanz über die
Endungen des linken Dipolarms 211 und des rechten Dipolarms 212 zu liefern.
Die Gleitstange 219 ist einstellbar, so dass die Höhe der linken
und rechten Stichleitung zwischen dem linken und rechten Dipolarm 211, 212 und
der Gleitstange 219 rund λ/4 beträgt.
-
Zur
Messung der Effizienz der Gleichtaktstrom-Induktanzspule wurde eine
symmetrische Dipolantenne 200 konstruiert, welche das symmetrische
Balun 210 mit einstellbaren teleskopischen Armen 211, 212 verwendet.
Die Länge
der teleskopischen Arme 211 und die Position der Kürzungsstange 219 wurden
angepasst, um den Gleichtaktstrom der Dipolantenne 200 bei
der Betriebsfrequenz zu minimieren.
-
Die
Dipolantenne
200 und eine im Handel erhältliche Dipolan tenne mit einer
abstimmbaren Frequenz gemäß
2 wurden
in einer schalltoten Testkammer getestet. Eine horizontalvertikale
Messantenne befand sich an einem Ende der Kammer, am gegenüberliegenden
Ende befanden sich eine horizontale Dipolantenne
200 und
eine vertikale Dipolantenne
200, die kreuzweise angeordnet
und auf einem Trägermast
angebracht waren. Alternativ wurde eine horizontale, im Handel erhältliche
Dipolantenne gemäß
2 und
eine vertikale, im Handel erhältliche
Dipolantenne gemäß
2 kreuzweise
angeordnet und auf einem Trägermast
in der Kammer angebracht. Die Testergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
Die vertikalen und horizontalen Zahlen stellen den in dB gemessenen
Pfadverlust dar. Die Unterschiedszahlen sind einfach die Differenz
zwischen dem vertikalen Pfadverlust und dem horizontalen Pfadverlust. Tabelle 1
| Messungen
in dB | Frequenz (MHz) | 730 | 764 | 799 | 822 | 915 | 1000 |
| Im Handel
erhältlicher
Dipol | Vertikal | -
53,7 | -
51,1 | -
50,5 | -
50,3 | -
49,2 | -
49,1 |
| Horizontal | -
53,3 | -
52,1 | -
51,7 | -
51,4 | -
48,9 | -
49,6 |
| Differenz | –0,4 | 1,0 | 1,2 | 1,1 | –0,3 | 0,5 |
| Symmetrischer
Dipol 200 | Vertikal | -
53,
1 | -
51,7 | -
50,2 | -
50 | -
47,6 | -
48,5 |
| Horizontal | -
53,1 | -
52,2 | -
50,4 | -
50,5 | -
48,1 | -
48,7 |
| Differenz | 0,0 | 0,5 | 0,2 | 0,5 | 0,5 | 0,2 |
-
Die
Tabelle 1 zeigt, dass die symmetrische Dipolantenne 200 weniger
Pfadverlust (höhere
Verstärkung)
und eine geringere Differenz bei der vertikalen und horizontalen
Pfadverlustdifferenz aufweist; die Pfadverlustdifferenz wird durch
den Gleichtaktstrom auf dem Versorgungskabel verursacht. Bei einer Frequenz
von 750 MHz ist die symmetrische Dipolantenne 200 absolut
symmetrisch. Die Tabelle 1 zeigt, dass die symmetrische Dipolantenne 200 im
Wesentlichen die Strahlungsverbindung und den Gleichtaktstrom eliminiert.