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DE855732C - Insbesondere fuer Sendezwecke geeignete Antennenanordnung - Google Patents

Insbesondere fuer Sendezwecke geeignete Antennenanordnung

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Publication number
DE855732C
DE855732C DEM6777A DEM0006777A DE855732C DE 855732 C DE855732 C DE 855732C DE M6777 A DEM6777 A DE M6777A DE M0006777 A DEM0006777 A DE M0006777A DE 855732 C DE855732 C DE 855732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement according
antenna arrangement
waveguide
conductor
conductors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM6777A
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew Alford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE855732C publication Critical patent/DE855732C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/16Resonant antennas with feed intermediate between the extremities of the antenna, e.g. centre-fed dipole
    • H01Q9/28Conical, cylindrical, cage, strip, gauze, or like elements having an extended radiating surface; Elements comprising two conical surfaces having collinear axes and adjacent apices and fed by two-conductor transmission lines
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q9/00Electrically-short antennas having dimensions not more than twice the operating wavelength and consisting of conductive active radiating elements
    • H01Q9/04Resonant antennas
    • H01Q9/30Resonant antennas with feed to end of elongated active element, e.g. unipole

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Insbesondere für Sendezwecke geeignete Antennenanordnung Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Antenne, die insbesondere für Sendezwecke geeignet ist.
  • Bei Sendeantennen war es bisher notwendig, besondere @Iaßnal»nen zu treffen, um Ansammlungen beispiels@Neise von Rauhreif zu verhindern. Eine derartige Ausbildung der Antenne aber hatte meist einen nachteiligen Einfluß auf deren Strahlungseigenscliaften.
  • Um die Strahlungsverteilung zu erhalten, %vurde es ferner besonders bei Rundfunkantennen notwendig, diese länger als eine halbe Wellenlänge auszubilden oder aber gegen Erde zu isolieren und am oberen Ende derselben eine besondere Belastung, üblicherNveise in Form eines Kapazitätsgebildes und einer großen Drossel, vorzusehen. Die zusätzliche Anbringung derartiger Teile jedoch ist im allgemeinen unerwünscht, da hierdurch eine Verteuerung des Antennenmastes oder/und der Isolierung bedingt wird.
  • Gegenstand dieser Erfindung ist demgegenüber eine Antennenanlage, welche bei Vermeidung der erwähnten Nachteile zusätzliche Vorteile aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Antenne ist als Dipol- oder --Lastantenne ausgebildet, der die Energie an einem Ende eines inneren Leiters zugeführt wird, während dessen anderes Ende mit einem äußeren Leiter oder Leitersystem gekoppelt ist.
  • Durch eine derartige Anordnung läßt sich eine günstige Strahlungsverteilung der Antenne erzielen. Der äußere Leiter braucht außerdem nicht von der Erde isoliert zu sein, so daß keine Hochspannungsisolatoren benötigt werden.
  • Gemäß der Erfindung kann der strahlende Teil einer Mast- oder Turmantenne mittels eines im Innern des metallischen Turmes angeordneten Leiter gespeist werden. Ein Ende dieses Leiters führt zu einem Kapazitätsgebilde oder ist mittels einer Schleife mit dem Turm gekoppelt. Zusätzliche leitende Teile oder ein leitender Teil sind an ihrem oberen Ende entweder an der Mastspitze oder an irgendeiner mittleren Stelle mit dem Turm verbunden und an ihren unteren Enden gegen den Turm isoliert gehalten. Die Isolation kann hierbei durch gewöhnliche Isolatoren oder mittels Impedanzelementen oder durch eigene Steifheit der Leiterelemente bewirkt werden.
  • Schließlich kann eine Antennenspeisung vorgesehen werden, welche ohne Auftreten schädlicher Streustrahlung eine günstige Energieverteilung bewirkt.
  • An Hand der Zeichnungen werden in der weiteren Beschreibung einige beispielsweise Ausführungen der Erfindung näher beschrieben.
  • Im einzelnen ist in diesen Zeichnungen folgendes dargestellt: Fig. i bis .4 verschiedene Ausführungen von Dipolantennen, Fig. 5 und 6 Antennenanordnungen für Dipolelemente, Fig. ; bis i i vertikale Mastantennen, Fig. 12 verschiedene Strahlendiagramme, Fig. 13 und 14 zwei weitere Dipolantennen und Fig. 15 und 16 zwei weitere Mast- oder Turmantennen.
  • Das in Fig. i dargestellte Dipolelement besteht aus einem äußeren, beispielsweise röhrenförmig ausgebildeten Leiter io, aus den inneren Leitern i 1 und i :i, die von einer Stelle in der Nähe der Mitte des Leiters io aus diesem Leiter io herausführen und ferner aus den mit den äußeren. Enden der Leiter i i bzw. 12 verbundenen kapazitiven Elementen 13 und 14. Die Antenne wird über eine Übertragungsleitung 15 aus einer Hochfrequenzquelle 16 gespeist. Zum Zweck der Regelung der der Antenne zugeführten Energie ist ein Übertragungsleitungsabschnitt 17 mit einem Kurzschlußstab 18 mit den Leitern i i und 12 verbunden, wobei die Übertragungsleitung 15 zwischen dem Kurzschlußstal> und den Leitern angeschlossen ist. Wenn jedoch die Energieübertragung und die Abstimmung durch das Antennensystem selbst bewirkt wird, ist diese Kopplungsanordnung selbstverständlich entbehrlich.
  • Es wurde festgestellt, daß die durch die gestrichelte Kurve i9 dargestellte Spannungsverteilung auftritt, wenn der Leiter io praktisch eine halbe Wellenlänge lang ist. Diese Tatsache läßt sich folgetldermaßen erklären: Die den, einzelnen Leitern i i und 12 zugeführte Energie hat eine entgegengesetzte Phase, so daß infolge der kapazitiven Elemente 13 und 14 in den äußeren Leiter Wanderwellen entgegengesetzter Polarität induziert werden, die sich in entgegengesetzten Richtungen fortpflanzen (s. Pfeile 20 und 21). Die Wanderwellen stoßen in der Antennenmitte zusammen. Da sie aber praktisch gleiche Amplitude und entgegengesetzte Phase aufweisen, heben sie sich gegenseitig auf, so daß der Strom in der Antennenmitte Null ist. Diese Erscheinung tritt nur dann ein, wenn die beiden Leiter i i und 12 in der Mittelachse des Leiters io liegen. Ist dagegen dieser Leiter länger als eine halbe Wellenlänge, so erhält man die Stromverteilung gemäß der ausgezogenen Kurve 22. Diese Kurve hat in der Antennenmitte einen Strombauch und in einer Entfernung von einer viertel Wellenlänge von der Antennenmitte Nullstellen. Trotz der günstigen Stromverteilung weist also die Antenne an ihren Enden eine erhebliche Spannung auf. Es sind daher verhältnismäßig große Isolatoren notwendig, um eine hinreichende Isolation zwischen den Elementen 13 und 14 und dem Leiter io zu erzielen.
  • Die Anordnung nach Fig. 2 zeigt eine ähnliche Konstruktion wie die in Fig. i dargestellte. Der Unterschied besteht lediglich darin, statt eines einzelnen durchgehenden Leiters io zwei Leiter loA und ioB vorzusehen und diese in der Mitte durch einen Isolierring 23 gegeneinander zu isolieren. Infolge der isolierten Anordnung der beiden Leiter tritt in diesem mittleren Punkt keine Aufhebung der einzelnen Komponenten auf, es bildet sich vielmehr eine Stromnullstelle aus, wie es die Kurven 21-4 und 213 veranschaulichen. Diese Anordnung macht zwar Hochspannungsisolatoren für die Elemente 13 und i.1 überflüssig, benötigt jedoch eine äußerst spannungsfeste isolierte Befestigung in der Mitte.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung vereinigt die Vorteile der Stromverteilung des Dipols nach Fig. 2 mit denen der besseren mechanischen Ausbildung der Antenne nach Fig. i. Die Antennenanordnung entspricht weitgehend der in Fig. i dargestellten, jedoch ist hierbei an beiden äußeren Enden des Leiters io in einem gewissen Abstand von diesem je ein weiterer Mantel 24 bzw-. 25 angebracht. Die Mäntel können galvanisch mit dem Leiter io verbunden sein, so -daß keine Isolatoren notwendig sind.
  • Die äußeren Mäntel 24 und 25 brauchen keine vollen Röhren zu sein, sondern können lediglich aus einigen rund um den Leiter to angeordneten Drähten bestehen, welche an einem Ende am Rand des Leiters befestigt sind. Die Verwendung großer Isolatoren erübrigt sich bei dieser Anordnung.
  • Die äußeren Leiter können von beliebiger Länge sein und brauchen sich keineswegs bis zur Mitte des Leiters io zu erstrecken (Fig. 3). Es genügt in den meisten Fällen, wenn sie sich, wie in Fig. 4 gezeigt ist, nur über einen Teil der Länge des Leiters io erstrecken. Die Spannungsverteilung dieser Anordnung geht aus den Kurven 22A und 22B hervor.
  • Die in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigten Dipolelemente können in einfacher Weise an einem Mast befestigt werden (Fig.5). Die äußeren Leiter bestehen hier aus den beiden Leitern ioe und io°, welche an dem Metallmast 30 befestigt sind.
  • Die Energiequelle 16 speist die Antenne über ein Leiterpaar i_;, das unmittelbar an einer den Aast 30 abschließenden Metallscheibe angebracht sein kann. Der Kurzschlußstab 31 kann derart eingestellt werden, daß die Übertragungsleitung 15 elektrisch angepaßt ist. Die inneren Leiter i i und 12 können über kurze Verbindungsleitungen 32 und 33, welche den Übertragungsleitungsabschnitt 17 an der gewünschten Stelle mit der Leitung 15 verbinden, gespeist werden. Statt der kapazitiven Kopplungselemente am Ende der Leiter i i und 12 sind in der Antenne nach Fig. 5 Spulen 13A und 14-A vorgesehen, die einerseits mit Innenleitern i i bzw. 12, andererseits mit den Mantelleitern foc bzw. ioD verbunden sind. Die dargestellte Dipolanordnung benötigt praktisch keine Isolierteile mit Ausnahme der Isolierkappen34 und 35, welche als Wetterschutz über den Kopplungsspulen 13-' und i.4-' sowie über den offenen Enden der Leiter ioc und ioD angeordnet sind.
  • Zur Erzielung der gewünschten Strahlungswirkung kann eine beliebige Anzahl derartiger Dipolelemente an dem Mast angebracht werden.
  • Es konnte beobachtet werden, daß entsprechend Fig.5 ausgebildete Antennenelemente durch Eisbildung in ihrer Wirkungsweise nicht beeinträchtigt werden. Bei einem Versuch wurde festgestellt, daß sogar in einem Extremfall, bei welchem die ganze Antennenanordnung von einem Eisblock umgeben war, der io cm größer als die Antennenelemente war, keine merkliche Beeinflussung der Strahlungscharakteristik hervorgerufen wurde.
  • In Fig.6 ist eine Antennenanordnung mit Elementen gemäß Fig.5 dargestellt. Diese Elemente weisen jedoch kapazitive Kopplungsteile 13 und 14 auf statt der Spulen nach Fig. 5. Man erkennt deutlich, daß mit dieser Anordnung die ausgestrahlte Energie der einzelnen Elemente in einfacher Weise durch Verschiebung der Kopplungsstellen der kurzen Kopplungsleiter 32 und 33 auf den Abschnitten 17 variiert werden kann. Auch diese Anordnung hat äußerst günstige I-Ligenschaften und bedarf nicht der geringsten Isolierung. Man erkennt ferner, daß sich eine andere Strahlungsverteilung erzielen läßt, indem äußere Leiterteile, wie beispielsweise die Teile 24 und 25 der Fig. 3 und 4, auf den Dipolelementen der Fig. 5 und 6 angebracht werden. Diese äußeren Leiterteile 24 und 25 können an einer mittleren Stelle des Leiters io angebracht werden, wobei nur die Bedingung besteht, daß zwecks Erhaltung einer günstigen Strahlung die offenen Enden dieser äußeren Leiter zur Anteilnenmitte zeigen.
  • Unter Beachtung der Erkenntnis, daß Mastantennen als Halbdipole aufgefaßt werden können, dessen ergänzender Halbdipol imaginär ist und spiegelbildlich unter der Erdoberfläche liegt, ist leicht einzusehen, daß sich die an Hand der Fig. i bis 6 beschriebenen, an Dipolen vorzunehmenden erfindungsgemäßen Maßnahmen in entsprechender Weise auch an Mastantennen durchführen lassen. Fig. 7 zeigt eine Mastanordnung, bei der die Hochfrequenzquelle 4o über die Übertragungsleitung41 mit dem kapazitiven Element 42 verbunden ist. Dieser Leiter 41 verläuft im Innern des leitenden Mastes 43, welcher unmittelbar und leitend auf der Erdoberfläche befestigt ist, und zwar von einer unteren Stelle des Mastes 43 bis über diesen hinaus. Die Stromverteilung dieser Anordnung geht aus der Kurve 4.4 hervor. Man erkennt, daß der Wellenbauch am Fußpunkt liegt und daß die Antenne aus diesem Grunde für Rundfunkzwecke meistens nicht geeignet ist.
  • Eine günstigere Verteilung wird bei einer Anordnung nach Fig. 8 erzielt, worin der leitende Mast 43 mittels der Isolatoren 45 getragen wird. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß der schwere Mast 43 auf Isolatoren gestellt werden muß und die Anordnung daher verhältnismäßig kostspielig wird. Kurve 4.4 zeigt hier die Stromverteilung.
  • Fig. 9 stellt eine verbesserte :Mastantenne dar, bei welcher der äußere Leiter 47 reusenartig ausgebildet ist und aus einer Anzahl gespannter Drähte bestehen kann, welche oben an dem Mast befestigt sind. Es können hierbei einfache Zugisolatoren 48 verwendet werden, welche nicht das ganze Gewicht des Mastes zu tragen brauchen, wie es bei den Antennen nach Fig. 8 der Fall ist.
  • Die Antenne nach Fig. io weist gegenüber der nach Fig. 9 nur den Unterschied auf, daß die äußere Leiteranordnung sich nur über einen Teil des Mastes erstreckt. Es ergibt sich hierdurch ein höheres Strahlungszentrum als bei der Anordnung nach Fig.9, was oft erwünscht ist.
  • Die Antenne nach Fig. i i ist mit äußeren Leitern 47 versehen, die an einer Stelle unterhalb der Spitze des Mastes 43 befestigt sind und über eine Impedanz 5o mit Erde verbunden sein können. Es ist zusätzlich ein Blitzableiter 51 dargestellt, der sich über der Platte 42 hinaus erstreckt und direkt mit dem geerdeten Mast 43 verbunden ist. Dieser Blitzableiter ragt durch eine Öffnung im kapazitiven Element 42 hindurch.
  • Die einzelnen Merkmale der Einrichtung nach Fig.7 und 8 lassen sich je nach Bedarf miteinander kombinieren, so daß sich zahlreiche Variationen in der Konstruktion von erfindungsgemäß ausgebildeten Antennen bilden lassen.
  • Es wurde festgestellt, daß die Strahlungsverteilung bei Verwendung von Strahlern großen Durchmessers zu wünschen übrigläßt. Die hierbei auftretenden Abweichungen im Strahlungsdiagramm finden folgende an Hand der verschiedene Strahlungsdiagramme darstellenden Fig. 12 zu erklärende Ursache. Das Strahlungsdiagramm eines Strahlers mit großem Durchmesser weicht stark vom theoretischen, der Länge des Elementes entsprechenden Verlauf ab. Ein solcher Strahler mit großem Durchmesser weist zwar den. Vorteil eines großen Strahlungswiderstandes und geringer Verluste auf, sein Strahlungsdiagramm zeigt jedoch keine ausgeprägten Minima wie das eines dünnen Strahles.
  • Diese Erscheinung ist in Fig. 12 veranschaulicht. Hierbei ist angenommen, daß jedes der beiden Elemente 5o und 51 eines Dipols etwas länger ist als eine halbe Wellenlänge. Die das Strahlungsdiagramm für jede Dipolhälfte erzeugende Energie wird durch zwei Wanderwellen hervorgerufen, von denen sich die eine von innen nach außen fortpflanzt und die andere durch Reflektion dieser Welle am Ende ansteht, also in entgegengesetzter Richtung wandert. Es sei hierzu auf den Artikel «ADiscussion of Methode Employed in Calculations of the Electromagnetic Field of Radiating Con.ductors» von A. A 1 f o r d in der Zeitschrift «Electrical Communication», Juli 1936, Nr. i, Bd. 15 verwiesen, in welchem ein Verfahren zur Berechnung des elektromagnetischen Feldes eines strahlenden Leiters unter Berücksichtigung von Wanderwellen ausführlich erläutert ist.
  • In der linken Kolonne der Fig. 12 sind Strahlungsdiagramme äußerst dünner Strahler und in der rechten Kolonne solche von Strahlern größeren Durchmessers dargestellt. Die Teilfiguren i2A zeigen die durch die Vorwärtswellen, die Teilfiguren 121) .die durch die reflektierten Wellen des Strahlerelementes 50, 51 hervorgerufenen Strahlungsdiagramme. Es läßt sich hieraus ersehen, daß die Diagramme f1, f2 und F1, F2 (Fig. i2A) der beiden verglichenen Antennen nahezu gleich sind, während die Diagramme b1, b2 und B1, B2 (Fig. 12 B) in ihrer Größe wesentlich voneinander abweichen, weil die reflektierte Welle der Antenne großen Durchmessers wegen ihres erhöhten Strahlungswiderstandes eine relativ geringe Amplitude hat. Die Diagramme f1, f2 und b1, b2 weisen im Idealfall (Strahlerdurchmesser = o) gleiche Größe und Form, aber unterschiedliche Richtung (spiegelbildlich zur Senkrechten) auf.
  • Bei Kombination der durch die Vorwärts- und Rückwärtswellen hervorgerufenen Strahlungsdiagramme (Fig.12 C) entsteht deswegen für den dünnen Strahler ein symmetrisches Diagramm cl, c2. Für den Strahler großen Durchmessers dagegen sind die beiden Hälften des Strahlungsdiagrammes C,, C2 gegeneinander geneigt: Die beiden Hälften cl, c2 des Strahlungsdiagrammes erzeugen zusammen das resultierende Strahlungsdiagramm dl (Fig. 12D). Wegen der konstanten Länge der Strecken x1, y1, x2 und y2 hebt sich die Strahlung in diesen Richtungen auf, so daß eine große und zwei kleine Keulen hervorgerufen werden, die durch ausgepreßte Nullstellen getrennt sind. Beim Strahler großen Durchmessers dagegen sind die Längen von X1, Y1 und X2, Y2 nicht gleich; es findet also in diesen Richtungen keine vollkommene Aufhebung der Strahlung statt. Das resultierende Strahlungsdiagramm Dl ist daher in der Hauptrichtung etwas kleiner und weist keine Nullstellen auf.
  • Wegen der relativ großen Länge der X1, Y1 sind die Nebenkeulen dieses Strahlungsdiagrammes bedeutend größer als beim dünnen Strahler.
  • Man erkennt, daß diese Erscheinung der Erzeugung einer günstigen Strahlungsverteilung beispielsweise für Mastantennen, welche länger als eine halbe Wellenlänge sind, entgegenwirkt. Es wurde festgestellt, daß die Raumwelle bei der Verwendung von verhältnismäßig hohen Masten übertrieben groß wurde und es praktisch unmöglich war, diese auf den gewünschten Wert zu verkleinern.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht es jedoch, die beschriebenen Nachteile der Strahler großen Durchmessers zu reduzieren oder vollkommen zu eliminieren. In diesem Zusammenhang sei die Dipol -antenne nach Fig. 13 betrachtet, die von einer Hochfrequenzquelle 6o gespeist wird und aus den inneren Leitern i i und. 12 besteht mit den Kopplungselementen 13 und 1,4, welche den inneren Leiter mit dem äußeren Leiter io-1 bzw. ioc koppeln. Entsprechend dem vorher Gesagten ruft die den Leitern i i und 12 zugeführte Energie einen Wanderwellenfluß in den äußeren Leitern ioA, loc gegen die Antennenmitte hervor. Speist man also die äußeren Leiter direkt aus der Quelle 6o, so kann die Spannung der inneren Leiter über den Kopplungskapazitäten derart geregelt -,werden, daß eine Kompensierung des Energieverlustes der reflektierten Wellen erfolgt. Dadurch kann das Strahlungsdiagramm in jede beliebige Form gebracht werden. Es wurde beobachtet, daß eine Anordnung nach Fig. 14 eine praktisch vollständige Kompensierung der Dämpfung der reflektierten Welle im äußeren Leiter bewirkte. Die Anordnung nach Fig. 14 entspricht im wesentlichen der nach Fig. 13, sie weist jedoch keine Verbindung der Leiter 17 mit der Speiseleitung auf. Man erkennt, daß eine praktisch vollständige Kompensierung durch eine Abstimmanordnung 17 der inneren Leiter für eine Mastantenne der beschriebenen Art oder in einer Dipolanordnung gemäß Fig. 14 erfolgen kann. Diese Anordnung kann außerdem zur Erzielung einer Stromumkehrung im strahlenden Leiter benutzt werden.
  • Die Anordnung nach Fig. 14 eignet sich besonders gut für Mastantennen. Fig. 15 stellt eine solche Mastantenne mit einem inneren Mast 43 und einer äußeren Leiteranordnung47 dar. Der Innenleiter41 liegt im Innern des Mastes 43 und ist mit der Hochfrequenzquelle 6o verbunden. Der Mast 43 ist unmittelbar auf der Erde angebracht und elektrisch mit dieser verbunden. Eine durch den Kondensator 63 dargestellte Impedanzanpassungsvorrichtung verbindet das untere Ende des Leiters 41 mit der Erde. Das kapazitive Element 42 ist mit dem oberen Ende des inneren Leiters 41 verbunden und mittels kleiner Isolatoren 65 vom Mast 43 getrennt. Der Kondensator63 kann derart gewählt werden, daß eine günstige horizontale Energieverteilung erhalten wird.
  • Die Fig. 16 zeigt ein weiteres Beispiel einer derartigen Mastantenne. Der Unterschied dieser Antenne gegenüber der nach Fig. 15 besteht darin, daß der innere Leiter nicht als Einzelleiter sondern als Doppelübertragungsleitung 41A ausgebildet ist. Diese Übertragungsleitung kann in ihrem unteren Ende unmittelbar mit der Erde verbunden sein, während ein Kondensator 63, welcher an irgendeines Stelle mit der Leitung verbunden ist, die Abgleichung bewirkt. Da die innere Übertragungsleitung 41A aus der Spannungsquelle 6o keine Energie bezieht, ist es gleichgültig, wie viele Leiter vorgesehen sind. Die Übertragungsleitung 41A kann also als Speiseleitung aus einer anderen Quelle 70 verwendet werden, welche eine höhere Frequenz als Quelle 6o aufweisen kann. Durch die geeignete Wahl der Verbindungsstelle der Quelle 70 mit der Leitung 41A in bezug auf die Kurzschlußstelle an der Erde kann die richtige lmpedanzanpassung an die Leitung 41-' erfolgen. Der Kurzwellenstrahler 72 kann dann auf dem kapazitiven Element 42 befestigt werden. Der Blitzableiter 51 ist am Mast 43 befestigt und erstreckt sich bis über die Strahler72.
  • Der äußere Leiter 47 ist selbstverständlich entbehrlich (entsprechend Fig.7). Er kann auch in irgendeiner der in den Fig.7 bis ii dargestellten Ausführungen ausgebildet sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere für Sendezwecke geeignete Antennenanordnung, gekennzeichnet durch einen IIohlleiter und mindestens einen in dessen Hohlraum befindlichen Innenleiter, der an einem Ende mit dein Hohlleiter gekoppelt ist.
  2. 2. Antennenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die Energie mindestens einem der Leiter an einer von dein Koppelpunkt entfernten Stelle zugeführt wird.
  3. 3. Antetitietianordnung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter aus einem festen rolirfiirmigen K<irl>er besteht.
  4. 4. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter reusenartig ausgebildet ist (Fig.9, 11, 16).
  5. 5. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Leiter sich am zusammengekoppelten Ende etwas über den llolilleiter erstreckt.
  6. 6. Antennenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Leiter mirttels einer Serienreaktanz miteinander gekoppelt sind.
  7. 7. Antennenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktanz eine Induktionsspule ist, die innerhalb einer Isolierlappe am Ende des Hohlleiters liegt (Fig. 5). B. Antennenanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktanz aus einer Platte besteht die galvanisch mit dem inneren Leiter verbunden und mit dem Ende des einen Hohlleiters kapazitiv gekoppelt ist (Fig. i, 4, 6 bis i 1, 13 bis 16). 9. Antennenanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen koaxialen Leiter außerhalb des Hohlleiters, der galvanisch mit dieseln an einer vom Ankopplungspunkt des Hochfrequenzgerätes entfernten Stelle verbunden ist und sich gegen den Ankopplungspunkt erstreckt (Fig. 3, 4, 10, 15). i o. Antennenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Leiter mit dem liolilleiter in der Nähe dessen Kopplungspunktes mit dem inneren Leiter verbunden ist (Fig.3, 4, 10, 15). i i. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenzgerät am Ankopplungspunkt nur mit dem inneren Leiter verbunden ist (Fig. i bis 4, bis I I). 12. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenzgerät am Ankopplungspunkt nur mit dem Hohlleiter verbunden ist (Fig. 14, 15, 16). 13. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenzgerät am Ankopplungsputikt mit dem inneren Leiter und dem Hohlleiter verbunden ist (Fig. 13). 14. Antennenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter eine l.:in;ge von i/4 bis 2l/2 der Arbeitswellenlänge auf weist. i5. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Leiter eine Zweileiteriibertragungsleitung bildet (Fig. 16). 16. Antennenanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Eloclifrequenzgerät eine Hochfrequenzquelleüber die I-eiter der Übertragungsleitung angeschaltet ist und diese Leiter in einem Strahler enden, der über dein gekoppelten Ende des Hohlleiters liegt ( Fig. 6). 17. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch zwei Hohlleiter und mindestens zwei innere Leiter, die sich in entgegengesetzten Richtungen von einem gemeinsamen Ankopplungspunkt mit dem Hochfrequenzgerät erstrecken (Fig. i bis 6, 13, 14)-18. Antennenanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die sich entgegengesetzt erstreckenden Leiter am Ankopplungspunkt gegenphasige Spannungen führen (Fig.6, 13, 14). ig. Antennenanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter im Ankopplungspunkt gegeneinander isoliert sind (Fig.2). 20. Antennenanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hohlleiter galvanisch und mechanisch eine Einheit bilden (Fig. 1, 3 bis 6). 21. Antennenanordnung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Hohlleiterpaaren, von denen jedes einen inneren Leiter aufweist, an ihren Verbindungsenden mechanisch mit einem gemeinsamen :last leitend verbunden sind (Fig.6). 22. Antennenanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei inneren Leiter an ihren inneren Enden mit einem kurzgeschlossenen übertragungsleitungsteit verbunden sind (Fig. 5, 6, 13, 14). 23. Antennenanordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußpunkt auf dein Übertragungsleitungsteil verstellbar ist (Fig. 5, 6, 13, 14). 24. Antennenanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlleiter als strahlender Mast senkrecht auf dein Boden steht (Fig. 7, 8, 10, 15). 25. Antennenanordnung nach Anspruch 12 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine einstellbare Impedanz zwischen Erde und dem unteren Ende des inneren Leiters eingefügt ist (Fig. i5). 26. Antennenanordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast isoliert von Erde aufgestellt ist (Fig. 8). 2;. Antennenanordnung nach Anspruch 2-, dadurch gekennzeichnet, daß der Hast am unteren Ende mit Erde verbunden ist (Fig. j, 1o, r5). 28. Antennenanordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte der Reuse von einem senkrecht stehenden Mast getragen werden und isoliert in der Erde verankert sind (Fig. 9, 1 r, r6).
DEM6777A 1941-04-09 1950-10-01 Insbesondere fuer Sendezwecke geeignete Antennenanordnung Expired DE855732C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975430C (de) * 1951-09-15 1961-11-23 Siemens Ag UEber ein koaxiales Kabel unsymmetrisch gespeiste Antenne

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DE975430C (de) * 1951-09-15 1961-11-23 Siemens Ag UEber ein koaxiales Kabel unsymmetrisch gespeiste Antenne

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