[go: up one dir, main page]

DE1264540B - Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung - Google Patents

Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung

Info

Publication number
DE1264540B
DE1264540B DE1960S0070616 DES0070616A DE1264540B DE 1264540 B DE1264540 B DE 1264540B DE 1960S0070616 DE1960S0070616 DE 1960S0070616 DE S0070616 A DES0070616 A DE S0070616A DE 1264540 B DE1264540 B DE 1264540B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pilot
relay
radio link
noise
baseband
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960S0070616
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Boshold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1960S0070616 priority Critical patent/DE1264540B/de
Publication of DE1264540B publication Critical patent/DE1264540B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B7/00Radio transmission systems, i.e. using radiation field
    • H04B7/14Relay systems
    • H04B7/15Active relay systems
    • H04B7/155Ground-based stations
    • H04B7/165Ground-based stations employing angle modulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

  • Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung Die Erfindung bezieht sich auf eine Richtfunkverbindung, bei der ein Pilot (Überwachungsschwingung) dem die gebündelten Kanäle enthaltenden Basisband zugeordnet ist, das durch weitere Modulation in die radiofrequente Lage gebracht wird, und bei der weiterhin eine Einrichtung zur Überwachung des Rauschens in einem von Signalen freien Frequenzbereich vorgesehen ist, die aus der einen vorbestimmten Wert überschreitenden Rauschspannung, die in dem zugleich der Dienstgesprächsübertragung mit Amplitudenmodulation der Pilotschwingung dienenden Pilotkanal in einem nicht von Signalen belegten Teilfrequenzbereich auftritt, ein Kriterium zur Steuerung von Schaltvorgängen ableitet.
  • Bei Rundfunkempfängern für Frequenzmodulation oder auch Amplitudenmodulation tritt bei fehlendem Eingangssignal eine starke Erhöhung des Rauschens vor allem dadurch auf, daß die Schwundregelung des Empfängers seine Verstärkung hochregelt. Man hat daher bei diesen Empfängern Einrichtungen vorgesehen, die durch Sperrung des Niederfrequenzteils des Empfängers das hierdurch hervorgerufene starke Rauschen unterdrücken. Das Kriterium für die Unterdrückung des Rauschens wird dabei meist im Niederfrequenzteil des Empfängers selbst gewonnen und dazu verwendet, um nachfolgende NF-Stufen zu sperren.
  • Bei Richtfunkgeräten, die mit wesentlich höheren Bandbreiten arbeiten, sind Einrichtungen bekannt, um bei auftretendem zu starkem Rauschen, z. B. durch Schwundeinbruch auf der Strecke, einen Ersatzkanal an Stelle des hierdurch gestörten Betriebskanals einzuschalten. Ein Beispiel hierfür ist in der deutschen Auslegeschrift 1047 272 gegeben, bei der bei erhöhter Rauschspannung in einem Betriebskanal eine Auswahlschaltung angereizt wird, die wiederum eine Geräuschvergleichsschaltung anschaltet, die einen Vergleich der Rauschspannung im gestörten Betriebskanal und im Ersatzkanal vornimmt. Die Geräuschvergleichsschaltung gibt nur dann ein Auslösesignal für die Umschaltung auf den Ersatzkanal ab, wenn die Rauschspannung im Ersatzkanal um ein vorbestimmtes Maß kleiner als die Rauschspannung im gestörten Betriebskanal ist.
  • Eine weitere derartige Einrichtung, die zur Vermeidung von Telegraphie-Signalstörungen eine schnelle Umschaltung ergeben soll, ist durch die deutsche Patentschrift 1062 291 bekanntgeworden, in der die Aufgabe gestellt ist, gemeinsam für mehrere, jeweils parallele Kanäle eine gemeinsame Geräuschüberwachung vorzusehen. Ermöglicht wird es dadurch, daß, bezogen. auf den einzelnen Kanal des Systems, dieser nur in periodisch wiederkehrenden Zeiträumen von einem der Überwachungseinrichtung eigenen Abtastschalter überprüft wird und dann auch nicht für sich, sondern durch einen Vergleich mit einem korrespondierenden Parallelkanal. Es wird dadurch ermöglicht, wenigstens Teile des gestörten Systems außer Betrieb zu setzen, wenn die Übertragungsqualitäten in wenigstens zwei miteinander zu vergleichenden Kanälen sich merklich voneinander unterscheiden.
  • Die Erfindung geht demgegenüber davon aus, daß es häufig, besonders bei sogenannten Scatter-Strecken bei Richtfunkanlagen sehr rapid auftretende Schwundeinbrüche gibt oder daß bestimmte Gerätefehler auftreten, die ebenfalls eine sehr schnelle Zunahme des Rauschens hervorrufen. Durch solche plötzlichen Schwundeinbrüche können Wählzeichen vorgetäuscht werden, so daß bei Fernwahl die Wähler angereizt und blockiert werden oder auch Fehlwahlen zustande kommen. Der Erfindung liegt die spezielle Aufgabe zugrunde, diese Fehler zu vermeiden.
  • Bei einer Richtfunkverbindung, bei der ein Pilot (Überwachungsschwingung) dem die gebündelten Kanäle enthaltenden Basisband zugeordnet ist, das durch weitere Modulation in die radiofrequente Lage gebracht wird, und bei der weiterhin eine Einrichtung zur Überwachung des Rauschens in einem von Signalen freien Frequenzbereich vorgesehen ist, die aus der einen vorbestimmten Wert überschreitenden Rauschspannung, die in dem zugleich der Dienstgesprächsübertragung mit Amplitudenmodulation der Pilotschwingung dienenden Pilotkanal in einem nicht von Signalen belegten Teilfrequenzbereich auftritt, ein Kriterium zur Steuerung von Schaltvorgängen ableitet, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das genannte Kriterium einem schnellschaltenden Relais zugeführt ist, das in Ruhelage den Basisausgang des Empfängers mit der nachfolgenden, der Auswertung des Basisbandes dienenden Demodulationsschaltung durchverbindet, während es in der Arbeitslage den Empfängerausgang kurzschließt.
  • Vorteilhaft wird als Relais ein Schutzgasrelais verwendet, da solche Relais sehr schnelle Ansprechzeiten aufweisen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dem Ausführungsbeispiel ist eine Richtfunkverbindung mit frequenzmäßiger Bündelung der Kanäle und nachfolgender Frequenzmodulation eines Trägers zugrunde gelegt. Es ist nur eine Übertragungsrichtung gezeichnet.
  • Wie die Figur zeigt, werden im Sende-Endamt die Niederfrequenzbänder NF der Kanäle K1 bis Kn im ModulationsgerätM nach dem Einseitenbandmodulationsverfahren zum Basisband BF zusammengefaßt. Dem Basisband wird ein Pilot P hinzugefügt, dessen Frequenz außerhalb des Basisbandes liegen möge. Durch Amplitudenmodulation der Pilotschwingung im Pilotgenerator PG wird ein Dienstkanal DK geschaffen, in dem ein Dienstgespräch und Wechselstromsignale beispielsweise im Frequenzbereich von 0,2 bis 3,4 kHz übertragen werden, Mit dem das Basisband und den Pilot umfassenden Signal wird im Sender S ein Träger frequenzmoduliert, wodurch das radiofrequente Übertragungsband RF entsteht.
  • Im Empfangs-Endamt werden im Empfänger E aus dem radiofrequenten Signal RF mit Hilfe eines Diskriminators und nachgeschalteter Filter das Basisband BF und der Pilot P getrennt zurückgewonnen. Der Pilot durchläuft im Pilotempfänger PE einen Gleichrichter G1, der als Demodulator für die der Pilotsehwingung aufgeprägte Amplitudenmodulation wirkt. Das demodulierte Band wird mit Hilfe einer Weiche aufgeteilt: über den Tiefpaß TP läuft der Dienstgesprächskanal DK (0,2 bis 3,4 kHz), während über das BandfilterF ein Frequenzband von beispielsweise 4,5 bis 11 kHz zur Beurteilung der Rauschspannung ausgesiebt wird. Diese Spannung, die den Rauschspannungen in den einzelnen RF-Kanälen proportional ist, wird in einem regelbaren Verstärker V verstärkt und mit Hilfe des Gleichrichters G2 gleichgerichtet; der Richtstrom speist das Relais A. über den zugehörigen a-Kontakt läuft das Basisband BF vom Empfänger E zum Demodulationsgerät D, in dem die niederfrequenten Kanäle K1 bis Kn wiedergewonnen werden. überschreitet die Rauschspannung einen vorbestimmten Wert, der mit Hilfe des regelbaren Verstärkers V einstellbar ist, so spricht das A-Relais an und schaltet das Basisband vom Demodulationsgerät D ab.
  • Zweckmäßig wird für das Schaltrelais A ein Relais mit einem Umschaltekontakt in Schutzgasatmosphäre verwendet, das in der Lage ist, das Basisband in der kurzen Zeit von etwa 2 bis 3 Millisekunden abzuschalten; dabei wird der Empfängerausgang an Erde gelegt und kurzgeschlossen. Anstatt eines Relais kann auch ein elektronischer Schalter verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Richtfunkverbindung, bei der ein Pilot (Überwachungsschwingung) dem die gebündelten Kanäle enthaltenden Basisband zugeordnet ist, das durch weitere Modulation in die radiofrequente Lage gebracht wird, und bei der weiterhin eine Einrichtung zur Überwachung des Rauschens in einem von Signalen freien Frequenzbereich vorgesehen ist, die aus der einen vorbestimmten Wert überschreitenden Rauschspannung, die in dem zugleich der Dienstgesprächsübertragung mit Amplitudenmodulation der Pilotschwingung dienenden Pilotkanal in einem nicht von Signalen belegten Teilfrequenzbereich auftritt, ein Kriterium zur Steuerung von Schaltvorgängen ableitet, dadurch gekennzeichnet, daß das Kriterium einem schnellschaltenden Relais zugeführt ist, das in Ruhelage - den Basisausgang des Empfängers mit der nachfolgenden der Auswertung des Basisbandes dienenden Demodulationssehaltung durchverbindet, während es in der Arbeitslage den Empfängerausgang kurzschließt.
  2. 2. Richtfunkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais ein Schutzgasrelais ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 941857; deutsche Auslegeschriften Nr. 1062 291, 1047 272; »Telefunken-Zeitung«, Juni 1957, S.100 bis 110.
DE1960S0070616 1960-09-29 1960-09-29 Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung Pending DE1264540B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960S0070616 DE1264540B (de) 1960-09-29 1960-09-29 Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960S0070616 DE1264540B (de) 1960-09-29 1960-09-29 Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1264540B true DE1264540B (de) 1968-03-28

Family

ID=7501865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960S0070616 Pending DE1264540B (de) 1960-09-29 1960-09-29 Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1264540B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941857C (de) * 1951-06-27 1956-04-19 Philips Nv Schaltung zur Unterdrueckung des Geraeusches in einem Rundfunkempfaenger
DE1047272B (de) * 1957-09-25 1958-12-24 Siemens Ag Richtfunkverbindung mit mindestens drei Radiofrequenzkanaelen und einem Ersatzkanal
DE1062291B (de) * 1954-07-31 1959-07-30 Patelhold Patentverwertung Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungs-anlage

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941857C (de) * 1951-06-27 1956-04-19 Philips Nv Schaltung zur Unterdrueckung des Geraeusches in einem Rundfunkempfaenger
DE1062291B (de) * 1954-07-31 1959-07-30 Patelhold Patentverwertung Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungs-anlage
DE1047272B (de) * 1957-09-25 1958-12-24 Siemens Ag Richtfunkverbindung mit mindestens drei Radiofrequenzkanaelen und einem Ersatzkanal

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0201061B1 (de) Empfänger für amplitudengetastete Zeitzeichensignale
DE2929647A1 (de) Ukw-stero-empfaenger
DE1092514B (de) Nachrichtenempfangsgeraet fuer monaurale und stereophone Wiedergabe
DE69108897T2 (de) Funksendeempfängersystem.
DE1264540B (de) Richtfunkverbindung mit Pilotschwingung
DE844325C (de) Einrichtung zur UEberwachung und Inbetriebhaltung der Sende- und Empfangsanlagen einer Zwischenstation fuer Hochfrequenzuebertragungskanaele
DE2907611C2 (de) Empfängerauswahlautomatik für Funkzentralen
DE2748099A1 (de) Schaltungsanordnung zur stoersignalunterdrueckung in einer funkanlage
DE2738840A1 (de) Kombinatorschaltung fuer hochfrequenzsignale
DE1911083C3 (de) Dienstkanal-Reserveschaltung
DE930568C (de) Empfaenger fuer Frequenzverschiebungstelegraphie
DE1047272B (de) Richtfunkverbindung mit mindestens drei Radiofrequenzkanaelen und einem Ersatzkanal
DE2404191A1 (de) Pilotempfaenger
EP0036037A1 (de) Sende-Empfangs-Diversity-Anlage
DE2841431B2 (de) Frequenzdiversity-Verfahren
DE3542068C2 (de)
DE2238342A1 (de) Auswerteeinrichtung fuer funkzentralen
DE1949134C (de) Einrichtung zur Alarmruckmeldung bei Tragerfrequenznachnchtenubertragungssyste men
DE1466289C3 (de) Schaltung zum Vergleich von Geräuschspannungen in Diversiry-Empfangsanlagen
DE4125845C2 (de) Anordnung zur Empfängerauswahl in einem Funksystem
DE1168505B (de) Empfangseinrichtung fuer ein Gleichstrom-signalverfahren in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2552288C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Bilden von Umschaltkriterien auf einen Schutzkanal für Funkkanäle
DE1076753B (de) Funkempfangsanlage fuer Diversity-Empfang
DE1227501B (de) Verfahren zur Pruefung von Datenuebertragungen auf Stoerungsfreiheit
DE1039574B (de) Pilotfrequenzempfaenger fuer Einseitenband-Traegerfrequenz-einrichtungen mit Bandwechselverkehr, insbesondere fuer Zwecke der Elektrizitaetswerk-Telefonie