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DE1227501B - Verfahren zur Pruefung von Datenuebertragungen auf Stoerungsfreiheit - Google Patents

Verfahren zur Pruefung von Datenuebertragungen auf Stoerungsfreiheit

Info

Publication number
DE1227501B
DE1227501B DET27853A DET0027853A DE1227501B DE 1227501 B DE1227501 B DE 1227501B DE T27853 A DET27853 A DE T27853A DE T0027853 A DET0027853 A DE T0027853A DE 1227501 B DE1227501 B DE 1227501B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
received
threshold
interference
frequency bands
freedom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET27853A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Ohnsorge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET27853A priority Critical patent/DE1227501B/de
Publication of DE1227501B publication Critical patent/DE1227501B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/10Frequency-modulated carrier systems, i.e. using frequency-shift keying
    • H04L27/14Demodulator circuits; Receiver circuits
    • H04L27/144Demodulator circuits; Receiver circuits with demodulation using spectral properties of the received signal, e.g. by using frequency selective- or frequency sensitive elements
    • H04L27/148Demodulator circuits; Receiver circuits with demodulation using spectral properties of the received signal, e.g. by using frequency selective- or frequency sensitive elements using filters, including PLL-type filters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Prüfung von Datenübertragungen auf Störungsfreiheit Auf übertragungskanälen treten additive Störungen sowie multiplikative Störungen in Form von Pegelschwankungen statistisch verteilt auf. Werden diese Kanäle zur Datenübertragung verwendet, dann verursachen die Störungen übertragungsfehler. Ist eine sehr kleine Fehlerwahrscheinlichkeit gefordert, dann müssen technische Mittel vorgesehen werden, die diese Fehler erkennen und eventuell korrigieren. Zu diesem Zweck setzt man die bekannten fehlererkennenden oder korrigierenden Code ein.
  • Diese Code können aber nur bestimmte Fehlerkonfigurationen erkennen und verlieren schnell ihre Wirksamkeit, sobald eine bestimmte Anzahl von Fehlern in einer vorgegebenen Informationsmenge überschritten wird. Es ist bekannt, in diesem Fall am Empfangsort eine Erkennung der Störungen durchzuführen und bei Auftreten einer Störung die Wiederholung der Information zu fordern, die in der gestörten Zeit am Empfangsort eintraf; dies kann beispielsweise geschehen, indem die empfangenen Signale mit zwei Schwellwerten verglichen werden, bei deren Unter- bzw. überschreiten eine Störungsanzeige ausgelöst und damit eine Wiederholung der Information herbeigeführt wird.
  • Ein derartiger Stördetektor ist vor allem in den Fällen anwendbar, in denen Phasenumtastung als Modulationsart der Datenübertragung gewählt wird. Die Schwankungen der Impulsamplituden, die durch lineare Verzerrungen der Filter und des übertragungskanals entstehen, sind bei dieser Modulationsart relativ gering, so daß keine besonders großen Schwellenabstände gewählt werden müssen und der Stördetektor damit eine große Anzeigeempfindlichkeit für additive und multiplikative Störungen aufweist.
  • Ein derartiger Stördetektor ist jedoch für den Fall nicht ohne weiteres anwendbar, daß die Informationsübertragung durch geträgerte Impulse erfolgt, wobei die Information in der Frequenz der Impulsträger liegt. Bei der Datenübertragung auf Fernsprechkanälen ist nämlich damit zu rechnen, daß für die beiden Signalfrequenzen - bei einer Zweifrequenzumtastung - hohe Dämpfungsun ' terschiede in der Größenordnung von 10 db und mehr auftreten können. Damit ist aber eine starke Schwankung der Amplituden des Empfangssignals verbunden. Man müßte daher sehr große Schwellenabstände bei dem Stördetektor wählen, da sonst auch ohne das Auftreten von additiven oder multiplikativen Störungen eine Störanzeige erfolgen würde. Große Schwellenabstände wiederum bedeuten aber eine geringe Empfindlichkeit der Störanzeige. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einem Verfahren zur Prüfung von Datenübertragungen auf Störungsfreiheit, bei dem die empfangenen Signale mit einer unteren und einer oberen Schwelle verglichen werden, bei deren Unter-bzw. überschreiten eine Störungsanzeige ausgelöst wird, ein Verfahren zu schaffen, das auch bei einer Datenübertragung mittels Frequenzumtastung eine Störungsanzeige mit hoher Empfindlichkeit erlaubt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Datenübertragung mittels Frequenzumtastung die Gesamtempfangsenergie in einzelnen Teilfrequenzbändern getrennt empfangen wird und daß eine Störungsanzeige ausgelöst wird, wenn in einem der Frequenzbänder die Empfangsenergie die obere Schwelle überschreitet oder wenn in allen Frequenzbändem gleichzeitig die Empfangsenergie die untere Schwelle unterschreitet.
  • Dabei hat es sich als günstig erwiesen, daß der Vergleich der empfangenen Signale mit den Schwellwerten nur innerhalb bestimmter festgelegter Zeitintervalle erfolgt. Weiterhin hat es sich, insbesondere bei Datenübertragungen mittels Wählverbindungen über Fernsprechleitungen, als günstig erwiesen, daß die Schwellen jeweils aus dem zeitlichen Mittelwert des Empfangspegels in den einzelnen Teilfrequenzbändern abgeleitet werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren soll im folgenden an Hand der in den F i g. 1 bis 3 gezeigten Darstellungen näher erläutert werden.
  • In der F i g. 1 ist der Dämpfungsverlauf eines übertragungskanals über der Frequenz dargestellt. Die Frequenzumtastung erfolgt zwischen den Frequenzen f, und f, für die in dem gezeigten Beispiel der übertragungskanal einen Dämpfungsunterschied von 10 db aufweist. Auf der Empfangsseite wird demnach eine Impulsfolge als Empfangssignal E aufgenommen, deren Spannungsverlauf in der F i g. 2 a dargestellt ist. Dabei sind die Impulsamplituden der zu den Zeiten t3 und t. empfangenen, mit der Frequenz fl geträgerten Impulse wesentlich höher als die der zu den Zeiten t" t2 und t4 empfangenen, -mit der Frequenz f2 geträgerten Impulse. Wie aus der F i g. 2 a ersichtlich, müßtenin diesem Fall hohe Schwellenabstände gewählt werden, um nicht schon bei'Ab-,rungsanzeige wesenheit von echten Störungeii.eine Stö durch die unterschiedlichen Impulsamplituden zu erzielen. Wird jedoch erfindungsgemäß die Empfangsenergie in zwei Teilfrequenzbändern getrennt empfangen und eine getrennte Prüfung auf Störungsfreiheit in den beiden Teilfrequenzbändem vorge-nommen, wobei das Ergebnis durch eine anschließende logische Schaltung analysiert wird, so ist es auch in äiesem Fall möglich, durch Vergleich der empfangenen Signale mit einer unteren und einer oberen eine sehr empfindliche Störungsanzeige durchzuführen. Wie die F i g. 2 b und 2 c zeigen, erfolgt eine getrennte Prüfung auf Störungsfreiheit für die Impulse der Frequenz fl und die der Frequenz f2. Dabei werden'die demodulierten Empfangssignale E,1 der Frequenz f, mit der oberen Schwelle S, , und mit der unteren Schwelle S" , verglichen, während die demodulierten Empfangssignale E,' der Frequenz f2 mit der oberen Schwelle S" und mit der unteren Schwelle S" , verglichen werden. Eine Störungsanzeige wird immer dann ausgelöst, wenn entweder die Schwelle S" , oder die Schwelle S, 2 überschritten wird oder wenn gleichzeitig die Schwelle S" , und die Schwelle S. 2 unterschritten -werden.
  • In der F i g. 3 ist eine Anordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Das geträgerte Empfangssignal E gelangt einerseits zum Eingang des Datenempfängers 1 und andererseits auf die Eingänge eines Bandfilters 2 mit der Frequenz fl als Mittenfrequenz und eines Bandfilters 5 mit der Frequenz f2 als Mittenfrequenz. Vom Ausgang des Bandfilters 2 gelangt das gefilterte Empfangssignal über einen Gleichrichter 3 zur Demodulation und nach einer eventuell notwendigen Verstärkung als Empfangssignal Ei-' auf den Eingang eines Komparators 4, in dem das Empfangssignal mit einer oberen und einer unteren Schwelle verglichen werden kann. Dabei werden die Schwellen mittels eines Regelgliedes 8 aus dem zeitlichen Mittelwert des EmpfangspegeIs abgeleitet. Ein Vergleich des Signals Ei mit den Schwellwerten wird nur zu be stimmten, durch einen von dem Datenempfänger 1 gegebenen Takt zu festgelegten Zeiten durchgeführt. Ganz analog wird das gefilterte Ausgangssignal des Filters 5 über einen Gleichrichter 6 nach einer eventueR notwendigen Verstärkung einem Komparator 7 als Empfangssignal E.' zugeführt, wobei eine Regelung der Schwellen mittels des Regelgliedes 9 entsprechend dem zeitlichen Mittelwert des Empfangspegels erfolgt. Ein zum Vergleich der empfangenen Signale-mit den SchweRwerten geeigneter Komparator ist -beispielsweise in der deutschen Patentschrift 1174 361 beschrieben. Ein solcher Komparator besitzt einen Ausgang 0 und einen Ausgang U, an denen Signale abgreifbar sind, falls die obere Schwelle überschritten bzw. die untere Schwelle unterschritten wird. Die Ausgänge U der Komparatoren 4 und 7 sind über eine Und-Schaltung mit einem Eingang einer nachfolgenden Oder-Schaltung verbunden, deren beide andere Eingänge mit den Ausgängen 0 der Komparatoren 4 und 7 verbunden sind. Auf diese Weise ist am Ausgang der Oder-Schaltung ein Wiederholsignal abgreifbar, wenn in einem der Frequenzbänder die Empfangsenergie die obere Schwelle überschreitet oder wenn in beiden Frequenzbändem gleichzeitig die Einpfangsenergie die untere Schwelle unterschreitet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Prüfung von Datenübertragungen auf Störungsfreiheit, bei dem die empfangenen Signale mit einer unteren und einer oberen Schwelle verglichen werden, bei deren Unter- bzw. überschreiten eine Störungsanzeige ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Datenübertragung mittels Frequenzumtastung die Gesamtempfangsenergie in einzelnen Teilfrequenzbändern (fl, f.) getrennt empfangen wird und daß eine Störungsanzeige ausgelöst wird, wenn in einem der Frequenzbänder (fl bzw. f2) die Empfangsenergie die obere Schwelle (S, , bzw. S, .) überschreitet oder wenn in allen Frequenzbändem (f" f.) gleichzeitig die Empfangsenergie die untere Schwelle (S" 1, Sll 2) unterschreitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich der Empfangssignale (Ei , EJ) mit den Schwellwerten (S" 1, Sll 21 s11 13 S, 2) nur innerhalb bestimmter Zeitintervalle (t, bis t..) erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen (S" 1, Sll 21 S' 1)1 S,2) jeweils aus dem zeitlichen Mittelwert des Empfangssignals (Ei', EJ) in den einzelnen Teilfrequenzbändem abgeleitet werden.
DET27853A 1965-01-20 1965-01-20 Verfahren zur Pruefung von Datenuebertragungen auf Stoerungsfreiheit Pending DE1227501B (de)

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DET27853A Pending DE1227501B (de) 1965-01-20 1965-01-20 Verfahren zur Pruefung von Datenuebertragungen auf Stoerungsfreiheit

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DE (1) DE1227501B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0135192A3 (de) * 1983-09-16 1987-04-29 Audicom Corporation Kodierung von gesendetem Programmaterial
US5323331A (en) * 1990-03-06 1994-06-21 Siemens Aktiengesellschaft Method and circuit arrangement for level monitoring

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0135192A3 (de) * 1983-09-16 1987-04-29 Audicom Corporation Kodierung von gesendetem Programmaterial
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