[go: up one dir, main page]

DE1263975B - Treibmittelfaenger fuer eine Diffusionspumpe - Google Patents

Treibmittelfaenger fuer eine Diffusionspumpe

Info

Publication number
DE1263975B
DE1263975B DES83091A DES0083091A DE1263975B DE 1263975 B DE1263975 B DE 1263975B DE S83091 A DES83091 A DE S83091A DE S0083091 A DES0083091 A DE S0083091A DE 1263975 B DE1263975 B DE 1263975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propellant
plates
catch plates
diffusion pump
vapor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83091A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Philippe Maurice
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALSACIENNE D ELECTRONICQUE ET
Original Assignee
ALSACIENNE D ELECTRONICQUE ET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALSACIENNE D ELECTRONICQUE ET filed Critical ALSACIENNE D ELECTRONICQUE ET
Publication of DE1263975B publication Critical patent/DE1263975B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F9/00Diffusion pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Positive Displacement Air Blowers (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Treibmittelfänger für eine Diffusionspumpe Die Erfindung betrifft einen Treibmittelfänger für eine Diffusionspumpe, der den Hochvakuumanschluß abdeckt und in Form konzentrisch angeordneter, zur Strömungsrichtung geneigter und zur Kondensation des Treibmitteldampfes flüssigkeitsgekühlter Fangbleche ausgebildet ist, denen eine zweite Anordnung von Fangblechen mit entgegengesetzten Neigungswinkeln zur optisch dichten Abdeckung des Hochvakuumanschlusses gegenübersteht.
  • Die bisher bekannten Diffusionspumpen mit einem Treibmittelfänger dieser Art arbeiten mit Quecksilber- oder mit öldampf als Treibmittel. Die gekühlten Fangbleche dienen zur Kondensation des Dampfes und sollen in optisch dichter Form die Diffusion des Treibmitteldampfes in Richtung zum Hochvakuum abdecken. Dabei besteht als Grenzbedingung für die Wirksamkeit des Diffusionsvorganges der Partialdruck des Treibmitteldampfes in der Ansaugleitung, die zum Hochvakuum führt. Häufig sind auch Spuren des Treibmitteldampfes im Hochvakuumraum unerwünscht.
  • Es ist daher üblich, zwischen einer Diffusionspumpe und dem auszupumpenden Behälter ein als Fangblech, Dampffänger oder Mediumfalle bezeichnetes Hilfsmittel anzuordnen, das die Treibmittelwanderung möglichst weitgehend unterbinden soll.
  • Diese Fallen bestehen im allgemeinen aus gekühlten Platten, an denen die Treibmitteldämpfe kondensieren sollen, und sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt, die zur Strömungsrichtung »undurchsichtig«, also optisch dicht sein sollen. Eine Falle dieser Art ist nämlich nur dann wirksam, wenn die Moleküle des Treibmittels, die in Gegenstromrichtung zum Hochvakuum entweichen, mindestens einmal gegen ein Fangblech aufprallen. Die zu diesem Zweck abgewinkelt ausgebildeten Fangbleche vermindern jedoch bekanntlich die Leistung einer Diffusionspumpe um etwa 40 1/o, weil sie auch dem erwünschten Diffusionsvorgang der Luft in der Gegenrichtung ein entsprechendes Hindernis entgegensetzen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Leistung einer solchen Diffusionspumpe wesentlich zu verbessern und das Eindringen von Treibmittelspuren in das angeschlossene Hochvakuum zu unterbinden. Bei den bisher bekannten Konstruktionen mit Dampffängern in Form rinnenförrnig ausgebildeter Winkeleisen vor einem Tellerventil mit tiefgekühlten Auffangflächen in Flügelform und zusätzlicher Anordnung doppelwandiger Rohrsysteme, deren Innenrohr zugleich die Kompressionswärme des Kühlaggregates aufnimmt, läßt sich die gestellte Aufgabe brinzipiell nicht erfüllen, sondern nur teilweise lösen aus folgendem Grund. Auch wenn das einer Diffasionspumpe bekanntlich vorgeschaltete Vorvakuum das Molekülgernisch von Treibmittel und Luft sorgfältig absaugt und das flüssige Treibmittel luftfrei ist, werden zwar Luftmoleküle abgesaugt, solange ein Partialdruckgefälle in Saugrichtung besteht, dem steht jedoch ein Druckgefälle für die Treibmittelmoleküle in der entgegengesetzten Richtung gegenüber. Um dieses Gegengefälle am Eingang einer Diffusionspumpe zu vermindern, sind bereits Konstruktionen bekannt, bei denen in entgegengesetzten Richtungen erhitzte Prallflächen und abgekühlte Fangflächen eine gewisse Pumpwirkung erzielen sollen. Mehr läßt sich jedoch trotz des hierfür erforderlichen Aufwandes an Konstruktionsteilen und Wärme- bzw. Kälteenergie auf diese Weise nicht erzielen.
  • Andererseits sind Molekularpumpen seit vielen Jahrzehnten bekannt. Obwohl sie sehr gute vakuumtechnische Eigenschaften haben, war ihnen bisher eine Anwendung in breiterem technischem Rahmen versagt. Die am meisten hervorstechende Eigenschaft der Molekularpumpe ist ihr völlig dampffreies Hochvakuum, welches jedoch durch einen sehr aufwendigen konstruktiven Aufbau bzw. mit hohen Drehzahlen erkauft werden muß. Der Rotor einer bekannten Molekularpumpe, der in symmetrischer Anordnung zwei Sätze von jeweils zwanzig mit Schrägschlitzen verschiedener Neigung versehenen Scheiben aufweist, arbeitet mit der gleichen Anzahl von ortsfest angeordneten Ringscheiben mit darin eingefrästen Gegenschlitzen zusammen und hat sich einer Diffusionspumpe im Gebiet zwischen 10-3 und 10-1 Torr überlegen gezeigt, braucht jedoch ebenfalls eine Vorpumpe mit hoher Sauggeschwindigkeit, zumal die Molekularluftpumpe im Gegensatz zu einer Diffusionspumpe nach dem Maxwellschen Verteilungsgesetz der inneren Reibung von Gasen nur einen annähernd konstanten Druckunterschied herzustellen vermag. Die Verwendung kostspieliger Molekalarluftpumpen wird deshalb schon aus wirtschaftlichen Gründen auch in Zukunft auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben.
  • Eine Difftisionspumpe der eingangs genannten Axt arbeitet jedoch so lange, wie dem verminderten Partialdruck der Luft im Hochvakuumraum ein luftfreier Dampfstrom gegenübersteht. Um ein Hochvakuum zu erzeugen, in dem sich auch keine Treibmittelspuren finden, müßte man also in die Saugleitung einer Diffusionspumpe zusätzlich noch eine hochwirksame Molekularpumpe einschalten, die eine entsprechende Druckschwelle erzeugt, welche den Treibmitteldampf an der Diffusion in das Hochvakuum hindern könnte. Dieser Aufwand läßt sich jedoch vermeiden, wenn man eine leistungsfähige Diffusionspumpe mit optisch dichten Fangblechen verwendet und unter Verzicht auf eine Molekularluftpumpe sowie ohne thermische Hilfswirkungen, die eine gewisse Pumpwirkung haben könnten, die Molekülbewegungen im Kondensationsgebiet des Treibmitteldampfes in der erwünschten Saugrichtung beeinflußt und dazu die Fangbleche selbst heranzieht. Auf dieser Erkenntnis beruht die vorliegende Erfindung.
  • Ausgehend von einer Diffusionspumpe, deren Treibmittelfänger in Form konzentrisch angeordneter, zur Strömungsrichtung geneigter und zur Kondensation des Treibmitteldampfes flüssigkeitsgekühlter Fangbleche, wie auch schon bekannt ist, noch eine zweite Anordnung von Fangblechen mit entgegengesetzten Neigungswinkeln zur optisch dichten Abdeckung des Hochvakuumanschlusses hat, läßt sich die gestellte Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch lösen, daß die zweite Anordnung der geneigten Fangbleche als drehbare Einheit nach Art eines Turbinenlaufrades im zylindrischen Pumpengehäuse auf einer kraftgetriebenen Welle angeordnet ist, derart, daß die im Zuge einer Kühlflüssigkeitsleitung als ortsfeste Einheit angeordneten Fangbleche nach Art eines Leitschaufelkranzes gegenüberstehen.
  • Die Rotation eines ringförmig angeordneten Kranzes von Fangblechen beim erfindungsgemäßen Treibmittelfänger ergibt natürlich keine nennenswerte Pumpwirkung schon in Ermangelung ausreichend schmaler Spalträume, jedoch eine überraschend wirksame optische Abdeckung des Kondensationsraumes. Dampfinoleküle können bei dieser Rotation der geneigten Leitbleche auch auf Umwegen nicht mehr zum Vakuumraum- gelangen, sondern prallen mit Sicherheit entweder schon auf die ortsfesten und ge-C kühlten Fangbleche oder mindestens auf die rotierenden Bleche. Die rotierenden Bleche sind zweckmäßig g gegenüber g dem Dampfraum durch die flüssigkeitsgekühlten ortsfesten Bleche getrennt und werden dadurch nur verhältnismäßig selten von Dampfmolekülen getroffen, welche entweder kondensieren oder jedoch mit einer sehr wirksamen Beschleuni-g gung in den Kondensationsraum zurückgeschlagen werden. lEnzu kommt eine im wesentlichen bei Beginn des Evakuiervorganges merkliche überlagerung der Diffusionswirkung durch eine gewisse Kompression der Luftmoleküle, welche in den Bereich der rotierenden Fangbleche gelangen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Treibmittelfänger einer Diffusionspumpe wird durch die genannte Kompressionswirkung der rotierenden Fangbleche, der bei den bisher bekannten Anordnungen unvermeidbare Druckverlust nicht nur wesentlich vermindert, sondern auch überkompensiert und infolgedessen nicht nur eine vollständige optische Ab- dichtung, sondern sogar eine gewisse. Druckschwelle geschaffen. Diese steigert den technischen Wirkungsgrad erheblich, auch wenn sie zur eigentlichen Pumpwirkung praktisch nicht beiträgt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer bekannten Konstruktion und der daraus entwickelten Diffusionspumpe mit einem Treibmittelfänger gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 den Längsschnitt durch die bekannte Konstruktion sowie F i g. 2 die entsprechende Draufsicht zu F i g. 1 und F i g. 3 ein Ausführungsbeispiel der Diffusionspumpe mit dem erfindungsgemäßen Treibmittelfänger sowie F i g. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer mit einem erfi:adungsgemäßen Treibmittelfänger versehenen Pumpe.
  • Wie Fig. 1 und 2 zeigen, besteht die bekannte Diffusionspumpe aus einem zylindrischen Gehäuse 1, dessen unterer Teil das Siedegefäß der Flüssigkeit2 bildet. Das Gehäuse 1 ist von einem Wassermantel 3 umgeben, der mit einer Einlaßleitung 4 und einer Auslaßleitung 5 versehen ist. Die flanschartige Oberkante des Gehäuses 1 dient zum Anschluß einer nicht dargestellten Saugleitung für den auszupumpenden Vakuumraum, während am unteren Ende die Druckleitung 6 angeschlossen ist, die zum gleichfalls nicht dargestellten Vorvakuum führt.
  • Im Innenraum des Pumpengehäuses 1 sind drei zueinander koaxiale Dampfkanäle 7, 8 und 9 mit den entsprechenden Deckplatten 10, 11 und 12 untergebracht. Oberhalb der Deckplatte 12 sind zur Strömungsrichtung geneigte Fangbleche 16 ortsfest und an einem zylindrischen Gehäuse 13 angebracht, welches über eine Zuleitung 14 und eine Ableitung 15 mit flüssigem Kühlmittel in bekannter Weise versorgt wird.
  • Die Wirkungsweise der bekannten Diffusionspumpe nach F i g. 1, deren aus F i g. 2 ersichtliche konzentrische Anordnung der Fangbleche 16 einen Strömungswiderstand darstellt, läßt sich bezüglich optischer Dichte noch dadurch verbessern, daß man in bekannter Weise noch eine zweite Anordnung von Fangblechen mit entgegengesetzten Neigungswinkeln hinzuschaltet, wodurch allerdings der Reibungswiderstand noch entsprechend zunimmt. Die bekannte Anordnung sieht dann ira Schnittbild so aus, daß abgewinkelte Durchlaßkanäle von den beiden Fangblecheinheiten gebildet werden.
  • Diese Anordnung von zwei Fangblecheinheiten zeigt F i g. 3, jedoch mit dem erfindungswesentliehen Unterschied, daß die zweite Anordnung31 der geneigten Fangbleche 36 als drehbare Einheit nach Art eines Turbinenlaufrades auf einer kraftgetriebenen Welle 37 im zylindrischen Pumpengehäuse 1 angeordnet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Diffusionspumpe mit erfindungsgemäßem Treibmittelfänger sind die im Zuge einer Kühlflüssigkeitsleitung 24 und 25 ortsfest angeordneten Fangbleche 26 zu einer Baueinheit 21 zusammengefaßt, die nach Art eines Leitschaufelkranzes dem erfindungsgemäß verwendeten Turbinenlaufrad 31 gegenübersteht. Unmittelbar neben dem zylindrischen Kühlgehäuse 23 der ortsfesten Einheit 21 ist die Lagerung 33 der angetriebenen Welle 37 gleichfalls gekühlt. Dazu ist aus F i g. 3 ersichtlich, daß die das Laufrad bildende Einheit 31 ebenfalls mit Kühlflüssigkeitsleitungen 34 und 35 in Verbindung steht. Diese sind über Dichtstopfen 38 bzw. 39 an koaxiale Behälter 40 bzw. 41 angeschlossen. Eine besonders wirksame Zusatzkühlung der in F i g. 3 nur gestrichelt angedeuteten Lagerung 33 ist dadurch möglich, wenn auch nicht unbedingt notwendig, weil nur wenige Dampfmoleküle durch die Fangbleche 26 hindurch auf die rotierenden Fangbleche 36 auftreffen können und die rotierende Einheit 31 ün wesentlichen durch die flüssigkeitsgekühlte ortsfeste Einheit 21 gegenüber dem dampfführenden Innenraum des Pumpengehäuses 1 abgeschirmt wird. Die mit f bezeichneten Pfeile in F i g. 3 deuten die Diffusionsrichtung der Luft an, ein Drehpfeil um die Welle 37 beschreibt deren Drehsinn. Der dazugehörige Antriebsmotor ist in F i g. 3 nicht dargestellt.
  • Die Anordnung nach F i g. 3 hat folgende Eigenschaften. In Diffusionsrichtung der Pfeile f wird durch die Rotation der Einheit 31 mit den Fangblechen 36 der bei Treibmittelfängem zwangläufig auftretende Reibungswiderstand beseitigt und überkompensiert durch eine Druckschwelle in der Saugrichtung, die ausreicht, um das Eindringen von Dampfmolekülen in die entgegengesetzte Richtung vollständig zu verhindern. Der erfindungsgemäß arbeitende Treibmittelfänger ist in jeder Stellung optisch dicht, so daß kein Dampfmolekül zum Hochvakuum entweichen kann. Zusätzlich ist die optische Abdichtung noch wesentlich vergrößert, wenn die Fangplatten 36 beim Betrieb der Diffusionspumpe 1 rotieren. Dann können auch auf gekrümmten Bahnen eintretende bzw. reflektierte Dampfmoleküle mit Sicherheit nicht an den Fangplatten 36 vorbei. Die Moleküle müssen viehnehr entweder kondensieren oder werden mit Beschleunigung in den Raum zwischen den Fangplatten 26 reflektiert. Außerdem wird die bei Treibmittelfallen unvermeidliche Strömungsreibung bei der mit dem erfindungsgemäßen Treibmittelfänger versehenen Diffusionspumpe beseitigt und überkompensiert, deren Wirkungsgrad also erheblich verbessert und eine eindeutige Druckschwelle in Saugrichtung auch für den Partialdruck der Luft geschaffen.
  • F i g. 4 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung, beidem ein außerhalb angeordneter Antriebsmotor sogar entfallen kann. Außer den mit den gleichen Ziffern bezeichneten Einzelteilen, die schon zu F i g. 1 und 3 beschrieben wurden, sind in F i g. 4 als wesentliche Unterscheidungsmerkmale gegenüber dem vorhergehenden Beispiel zur Vereinfachung keine zusätzlichen Kühlmittel für die rotierende Einheit 61 mit den Kühlschaufeln 66 vorgesehen. Im schraffierten Bereich 63 sind die Fangbleche 66 befestigt und auch gemeinsam auf der Welle 58 festgekeilt. Es ist ersichtlich, daß die angetriebene Welle 58 der das Laufrad bildenden Einheit 61 in Richtung zum Siedegefäß 2 durch ein ortsfestes Kühlgehäuse 57 der Leitbleche 56 und durch die Deckplatte 12 eines zylindrischen Dampfkanals 9 hindurchgeführt und darin mit einer unmittelbar vom aufsteigenden Treibmitteldampf angetriebenen Turbine 59, 60 verbunden ist (F i g. 4). Die Lagerung der Welle 58 innerhalb deb flüssigkeitsgekühlten Mittelrauraes 53 des ortsfesten Kühlgehäuses 57 ist durch Berührung bzw. Strahlungsaufnahme aus dem gestrichelten Bereich 63 ausreichend gekühlt, so daß außer der Zuleitung 54 und der Ableitung 55 für das flüssige Kühlmittel eine zusätzliche Abkühlung entbehrlich wird. Die schematisch dargestellte Turbine besteht aus einem Schaufelrad 59, das mit der Welle 58 verkeilt ist, und einem ortsfest angeordneten Leitschaufelring 60. Im praktischen Falle sind die Ab- messungen bzw. die Siedeverhältnisse so zu treffen, daß der im Dampfkanal 9 herrschende überdruck die aus den Teilen 59 und 60 dargestellte Turbine zu treiben vermag. Die einfachste Form der Fangbleche 56 bzw. 66 ist die ebene Fläche, jedoch können diese Flügel auch strömungsgünstig abgewandelte Ab- messungen haben.
  • Durch die Erfindung gelingt es, eine Diffusionspumpe der bekannten Grundforin mit teilweise rotierenden Fangblechen auszurüsten, die ohne den Aufwand einer Molekularpumpe den Wirkungsgrad erheblich verbessern, die Sauggeschwindigkeit erhöhen und den Eintritt von Treibmittelmolekülen in das Hochvakuum wirksam verhüten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Treibmittelfänger für eine Diffusionspumpe, der den Hochvakuumanschluß abdeckt und in Form konzentrisch angeordneter, zur Strömungsrichtung geneigter und zur Kondensation des Treibmitteldampfes flüssigkeitsgekühlter Fangbleche ausgebildet ist, denen eine zweite Anordnung von Fangblechen mit entgegengesetzten Neigungswinkeln zur optisch dichten Abdeckung des Hochvakuumanschlusses gegenübersteht, d a - durch gekennzeichnet, daß die zweite Anordnung (31 bzw. 61.) der geneigten Fangbleche (36 bzw. 66) als drehbare Einheit nach Art eines Turbinenlaufrades im zylindrischen Pumpengehäuse (1) auf einer kraftgetriebenen Welle (37 bzw. 58) angeordnet ist, derart, daß die im Zuge einer Kühlflüssigkeitsleitung (24, 25 bzw. 54, 55) als ortsfeste Einheit (21 bzw. 51) angeordneten Fangbleche (26 bzw. 56) nach Art eines Leitschaufelkranzes gegenüberstehen.
  2. 2. Treibmittelfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Laufrad bildende Einheit (31) ebenfalls mit einer Kühlflüssigkeitsleitung (34, 35) in Verbindung steht (F i g. 3). 3. Treibmittelfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (58) der das Laufrad bildenden Einheit (61) in Richtung zum Siedegefäß (2) durch ein ortsfestes Kühlgehäuse (57) der Leitbleche (56) und durch die Deckplatte (12) eines zylindris.clien Dampfkanals (9) der Diffusionspumpe hindurchgeführt und darin mit einer unmittelbar vom aufsteigenden Treibmitteldampf angetriebenen Turbine (59, 60) verbunden ist (F i g. 4). In Betracht gezogrne Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 96.2 743; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 ffl 690, 1087 749; britische Patentschrift Nr-. 770 560; Zeitschrift »Vakuumtechnik«, Bd. 7 (1958), S.149 bis 152.
DES83091A 1961-12-29 1962-12-28 Treibmittelfaenger fuer eine Diffusionspumpe Pending DE1263975B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1263975X 1961-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1263975B true DE1263975B (de) 1968-03-21

Family

ID=9678266

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES83091A Pending DE1263975B (de) 1961-12-29 1962-12-28 Treibmittelfaenger fuer eine Diffusionspumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1263975B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB770560A (en) * 1953-10-29 1957-03-20 Wilhelm Bock Improvements in diffusion pumps
DE962743C (de) * 1953-10-30 1957-04-25 Wilhelm Bock Einrichtung zur Herstellung niedriger Gasdruecke
DE1058690B (de) * 1956-04-11 1959-06-04 Galileo Societa Per Azioni Off Diffusionspumpe
DE1087749B (de) * 1959-07-14 1960-08-25 Heraeus Gmbh W C Dampffaenger fuer Vakuumpumpen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB770560A (en) * 1953-10-29 1957-03-20 Wilhelm Bock Improvements in diffusion pumps
DE962743C (de) * 1953-10-30 1957-04-25 Wilhelm Bock Einrichtung zur Herstellung niedriger Gasdruecke
DE1058690B (de) * 1956-04-11 1959-06-04 Galileo Societa Per Azioni Off Diffusionspumpe
DE1087749B (de) * 1959-07-14 1960-08-25 Heraeus Gmbh W C Dampffaenger fuer Vakuumpumpen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2349460A1 (de) Vorrichtung zur schalldaemmung in rotationsmaschinen
DE2416639A1 (de) Rotierende montageanordnung
DE2811478B2 (de) Fangvorrichtung für abgeschleuderte Laufschaufeln
DE1729204B2 (de) Trommeltrockner
DE2235125C3 (de)
DE1236855B (de) OElabdichtung fuer Turbolader od. dgl.
DE3001134A1 (de) Rotations-hochvakuumpumpe
EP0592973B1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Holz oder anderen Feststoffen
DE1263975B (de) Treibmittelfaenger fuer eine Diffusionspumpe
DE3701562A1 (de) Spaltrohrkreiselpumpe
EP0434911B1 (de) Gebläse oder Pumpe mit einer vertikal angeordneten Welle
DE2140096B2 (de) Turbokompressor, welcher das arbeitsmedium bei niedriger temperatur ansaugt
DE1800925C3 (de) Gasturbinen Hubgeblasetriebwerk
DE1916394A1 (de) Als Verdraengerpumpe ausgebildete Vakuumpumpe
DE486923C (de) Spaltstromfuehrung bei hydraulischen Kreiselmaschinen
DE744753C (de) Einrichtung zur Schaumzerstoerung
DE3413628C2 (de) Spaltdichtung für eine Dampfturbine
DE600273C (de) Speicheraggregat mit auf der gleichen Welle angeordneter Pumpe und Turbine
DE970089C (de) Abgasturbolader fuer Kolbenmotoren mit Schutz gegen Waermeuebertragung
DE3225208C1 (de) Laufradanordnung einer Turbomaschine mit Deckband
DE931324C (de) Dunstabsaugvorrichtung mittels Ventilator fuer den OElsammelbehaelter einer Maschinemit OElkreislauf
DE806924C (de) Turbinenlaeufer
DE1528702C3 (de) Schaufellose Kreiselpumpe
DE509462C (de) Kreiselpumpe ohne Stopfbuechse
DE1017741B (de) Hochvakuumpumpe mit Kondensator