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DE1263071B - Verfahren zur magnetischen Speicherung von Fernsehsendungen - Google Patents

Verfahren zur magnetischen Speicherung von Fernsehsendungen

Info

Publication number
DE1263071B
DE1263071B DE1964F0044803 DEF0044803A DE1263071B DE 1263071 B DE1263071 B DE 1263071B DE 1964F0044803 DE1964F0044803 DE 1964F0044803 DE F0044803 A DEF0044803 A DE F0044803A DE 1263071 B DE1263071 B DE 1263071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
signal
video signal
line
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964F0044803
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wolfgang Dillenburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DE1964F0044803 priority Critical patent/DE1263071B/de
Publication of DE1263071B publication Critical patent/DE1263071B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/08Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division
    • H04N7/084Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division with signal insertion during the horizontal blanking interval only
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/91Television signal processing therefor
    • H04N5/92Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • H04N5/9201Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback involving the multiplexing of an additional signal and the video signal
    • H04N5/9202Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback involving the multiplexing of an additional signal and the video signal the additional signal being a sound signal
    • H04N5/9203Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback involving the multiplexing of an additional signal and the video signal the additional signal being a sound signal using time division multiplex

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

  • Verfahren zur magnetischen Speicherung von Fernsehsendungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur magnetischen Speicherung von Fernsehsendungen. Insbesondere ist das Verfahren für Geräte geeignet, bei denen die Aufzeichnung mittels eines feststehenden Kopfes in einer Längsspur des Magnetbandes in möglichst einfacher Weise vorgenommen wird. Bei derartigen für den Heimgebrauch bestimmten Fernseh-Magnetbandgeräten ist man daher bemüht, die Aufzeichnung des Videosignals der Fernsehsendung möglichst ohne aufwendige Umformung vorzunehmen.
  • Bei der unmittelbaren Aufzeichnung des Videosignals der Fernsehsendung tritt jedoch die Schwierigkeit auf, daß es bisher nicht möglich ist, den gesamten Frequenzbereich des Videosignals von 50 Hz bis 5 MHz mit Magnetköpfen nach dem Induktionsprinzip aufzuzeichnen und abzunehmen. Selbst wenn man den Frequenzumfang der Aufzeichnung, wie es für Geräte zum Heimgebrauch vertretbar erscheint, nach oben auf etwa 2 MHz beschränkt, wird für die tiefen Frequenzen im Abnahme-Magnetkopf im Verhältnis zu den höheren Frequenzen von z. B. 50 kHz eine so kleine Spannung induziert, daß diese aus Störabstandsgründen nicht mehr verwertet werden kann.
  • Um diese Schwierigkeit zu umgehen, wurde bereits vorgeschlagen, den gesamten etwa sechzehn Oktaven umfassenden Frequenzbereich des Videosignals in mindestens zwei Frequenzbereiche aufzuteilen und die höheren Frequenzen unmittelbar in einer Spur und die tiefen Frequenzen in Form eines modulierten trägerfrequenten Signals in einen höheren Frequenzbereich zu transponieren und dieses trägerfrequente Signal in einer zweiten Spur des Magnetbandes aufzuzeichnen. Abgesehen von dem höheren Bandverbrauch benötigt man zwei Aufzeichnungs- bzw. Wiedergabeköpfe in genau justierter gegenseitiger Lage, was der angestrebten Einfachheit des Gerätes zuwiderläuft.
  • Es sind bereits Fernsehübertragungssysteme bekannt, bei welchen das Bildsignal und das Tonsignal auf einer Trägerwelle dadurch übertragen werden, daß das Tonsignal in die Zeilenlücken des Bildsignals eingesetzt wird. Hierzu kann das Tonsignal eine zeilenfrequente Impulsfolge in der Amplitude oder der Impulsbreite modulieren. Als Impulse dieser Folge können die Zeilensynchronimpulse dienen, indem bei zeitlich konstanten Vorderflanken die Lage der Rückflanken durch das Tonsignal beeinflußt wird. Schließlich ist es auch schon bekannt, in die Zeilenlücken eingesetzte Schwingungszüge einer Hilfsfrequenz mit dem Tonsignal in der Frequenz zu modulieren. Bei allen bekannten Systemen wird der gesamte Frequenzbereich des Bildsignals und zusätzlich das Tonsignal in den informationsleeren Zeiten des Bildsignals gesendet.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung von Fernsehsendungen, bei welchem erfindungsgemäß mit den vom Videosignal abgetrennten tiefen Frequenzen bis etwa zur halben Zeilenfrequenz ein Träger in den Zeilenlücken moduliert wird und das so erhaltene trägerfrequente Signal und die restlichen höheren Frequenzen des Videosignals gemeinsam in einer Spur aufgezeichnet werden. Das Verfahren weist den Vorteil auf, daß insbesondere die tiefsten bildwichtigem Frequenzen des Videosignals mit ausreichendem Störabstand aufgezeichnet und abgenommen werden können, wobei die Aufzeichnung in einer gemeinsamen Spur erfolgt. Von dem insgesamt etwa sechzehn Oktaven umfassenden Frequenzumfang des Videosignals kann auf diese Weise etwa die Hälfte, das sind etwa acht Oktaven, unmittelbar und die zweite Hälfte trägerfrequent aufgezeichnet werden, so daß sich der benötigte Frequenzumfang für die Aufzeichnung auf die Hälfte reduziert.
  • Da die Information des trägerfrequenten Signals jeweils nur in Abständen einer Zeilenperiode gespeichert wird, beträgt die höchste Modulationsfrequenz, die auf diese Weise übertragen werden kann, etwa die halbe Zeilenfrequenz. Bei der in Europa eingeführten Fernsehnorm mit einer Zeilenfrequenz von 15 625 Hz lassen sich daher auf diese. Weise Frequenzen bis etwa 7800 Hz als trägerfrequentes Signal speichern, während der Frequenzbereich von 7800 Hz bis z. B. 2 MHz unmittelbar aufgezeichnet wird.
  • Das die tiefen Frequenzen enthaltende trägerfrequente Signal kann auf verschiedene Weise gebildet und innerhalb der Zeilenlücke untergebracht werden. Es kann durch die tiefen Frequenzen des Videosignals eine Impulsreihe in den Zeilenlücken in der Amplitude oder in der Breite moduliert werden. Als Impulsreihe können z. B. die Zeilensynchronimpulse benutzt werden, da für die Synchronisierung selbst nur die Lage der Vorderflanke der Impulse maßgebend ist und eine Modulation der Impulsbreite durch Änderung der Lage der hinteren Impulsflanke oder eine Änderung der Amplitude in gewissen Grenzen die Synchronisierung nicht beeinträchtigt. Es ist auch möglich, in die Zeilenlücke eine hochfrequente Schwingung mit einer höheren Frequenz als die Zeilenfrequenz einzusetzen und diese durch die tiefen Frequenzen des Videosignals in der Amplitude oder in der Frequenz zu modulieren. Die modulierten Schwingungszüge können der hinteren Schwarzschulter in der Zeilenlücke überlagert werden.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird in den Zeilenlücken auch das Tonsignal der Fernsehsendung gespeichert. Für den Fall, daß die tiefen Videofrequenzen durch Amplituden- oder Breitenmodulation des Synchronimpulses aufgezeichnet werden, kann das Tonsignal während der hinteren Schwarzschulter in Form eines trägerfrequenten Signals durch Modulation einer zweiten Impulsreihe in der Amplitude oder Breite oder eines hochfrequenten Schwingungszuges in der Amplitude oder Frequenz übertragen werden. Umgekehrt ist es möglich, bei übertragung der tiefen Videofrequenzen auf der hinteren Schwarzschulter das Tonsignal durch Amplituden- oder Breitenmodulation der Zeilensynchronimpulse zu übertragen. Auf diese Weise gelingt es nicht nur, die tiefen Videofrequenzen mit ausreichendem Störabstand aufzuzeichnen und wiederzugeben und dadurch mit einfachen Mitteln ein befriedigendes Fernsehbild zu erhalten, sondern es kann auch der Begleitton der Fernsehsendung in derselben Spur wie das Videosignal aufgezeichnet werden.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden F i g. 1 und 2 beschrieben werden.
  • In den Figuren wird das über die Leitung 1, z. B. von einem Fernsehempfänger, gelieferte Videosignal einerseits einem Tiefpaß 2 zugeführt, dessen Grenzfrequenz bei etwa 7,5 kHz liegt, andererseits gelangt das Videosignal in einen Hochpaß 3, der die Videofrequenzen oberhalb 7,5 kHz durchläßt. An Stelle des Hochpasses kann auch ein Differenzverstärker benutzt werden, dem einerseits das Videosignal mit dem vollen Frequenzumfang und andererseits die vom Tiefpaß 2 hindurchgelassenen tiefen Frequenzen zugeführt werden und an dessen Ausgang die Differenz des vollen Frequenzbandes und des tiefen Frequenzbandes auftritt. Dies hat den Vorteil, daß die Frequenzbänder, in die das Signal aufgeteilt wird, genau aneinander anschließen und der Frequenzgang in beiden Kanälen im übergangsbereich genau komplementär verläuft. Im Modulator 4 werden die tiefen Frequenzen nach einer der vorstehend beschriebenen Art einem Träger mit Zeilenfrequenz aufmoduIiert. Das trägerfrequente Signal und die hohen Frequenzen des Videosignals werden nunmehr bei 5 vereinigt und über die Leitung 6 dem Aufzeichnungskopf zugeführt.
  • Bei der Abnahme wird aus dem vom Magnetkopf gelieferten Signal mittels eines Hochpaßfilters der höherfrequente Anteil des Videosignals abgetrennt. Das trägerfrequente Signal wird mittels einer Tastschaltung zurückgewonnen und in einem dem benutzten Modulationsverfahren angepaßten Demodulator demoduliert. Die so erhaltenen tiefen Videofrequenzen werden mit den höheren Videofrequenzen vereinigt und der Bildwiedergabeeinrichtung, z. B. einem Fernsehempfänger, zugeführt.
  • Ist in den Zeilenlücken nach einem vorstehend beschriebenen Verfahren auch die Toninformation untergebracht, so ist ein zweiter Demodulator erforderlich. In den Zeiten, in denen das Tonsignal übertragen wird, wird dieses durch eine aus den Zeilensynchronimpulsen abgeleitete Tastimpulsfolge abgetrennt und dem zweiten Demodulator zugeführt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung von Fernsehsendungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den vom Videosignal abgetrennten tiefen Frequenzen bis etwa zur halben Zeilenfrequenz ein Träger in den Zeilenlücken moduliert wird und das so erhaltene trägerfrequente Signal und die restlichen höheren Frequenzen des Videosignals gemeinsam in einer Spur aufgezeichnet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dem von den tiefen Frequenzen des Videosignals modulierten Träger in den Zeilenlücken in an sich bekannter Weise das Tonsignal der Fernsehsendung aufgezeichnet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 890 969; britische Patentschrift Nr. 613 857, »Proc. of the IRE«, Februar 1946, S. 49 bis 61.
DE1964F0044803 1964-12-24 1964-12-24 Verfahren zur magnetischen Speicherung von Fernsehsendungen Pending DE1263071B (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1263071B true DE1263071B (de) 1968-03-14

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Cited By (4)

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CN1119541C (zh) * 1995-07-13 2003-08-27 马克特林克控股有限公司 闸阀

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GB613857A (en) * 1946-01-26 1948-12-03 Eric Lawrence Casling White Improvements in or relating to television transmitters and receivers or the like
DE890969C (de) * 1938-11-19 1953-09-24 Fernseh Gmbh Verfahren zur UEbertragung mehrerer Modulationen ueber einen gemeinsamen UEbertragungskanal

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