DE1242673B - Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Laengsspuren eines Magnetbandes - Google Patents
Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Laengsspuren eines MagnetbandesInfo
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Description
- Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Längsspuren eines Magnetbandes Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Längsspuren eines Magnetbandes.
- Zur Speicherung von Bildsignalen auf einem Magnetband ist es bereits bekannt, das breite Frequenzband des Bildsignals in mehrere Frequenzbänder aufzuteilen, die in getrennten Spuren des Magnetbandes aufgezeichnet werden. Auf diese Weise kann durch den kleineren Frequenzumfang jeder Teilaufzeichnung eine Aufzeichnung in Längsspuren mit tragbarer Bandgeschwindigkeit vorgenommen werden.
- Zur Speicherung von Fernsehsendungen durch den Fernsehteilnehmer wurde vorgeschlagen, das Bildsignal in zwei Frequenzbereiche aufzuteilen, wobei der höherfrequente Bereich unmittelbar in einer Längsspur und der niederfrequente Bereich als trägerfrequentes Signal in einer zweiten Längsspur aufgezeichnet wird. Die Speicherung des Begleittons erfolgt in einer weiteren Längsspur des Magnetbandes, vorzugsweise ebenfalls als trägerfrequentes Signal.
- Um die Kosten für das Speichermaterial zu senken, wurde auch schon vorgeschlagen, ein Magnetband der für die Tonspeicherung normierten Breite von 6,25 mm zu verwenden und nach Art des aus der Tonspeicherung bekannten Zweispurverfahrens in jeder Bandhälfte, in Längsrichtung gesehen, das Bild-und Tonsignal zu speichern, wobei die eine Bandhälfte in der einen Richtung und die andere Bandhälfte in der anderen Richtung bei der Aufzeichnung bzw. Wiedergabe bewegt wird. In jeder Bandhälfte sind daher bei diesen Verfahren zwei Spuren für das Bildsignal und eine Tonspur unterzubringen. Die Breite der Spuren, die zur Vermeidung eines Übersprechens durch Leerspuren getrennt sein müssen, wird dadurch relativ klein, was zu Schwierigkeiten bei der Einhaltung des zu fordernden Signal-Rausch-Verhältnisses führt.
- Schließlich ist es für das Aufzeichnen von Fernsehfrequenzbändern nach dem Differenzträgerverfahren auch schon bekannt, einen niederfrequenten Teilbereich von etwa 30 Hz bis 40 kHz auf einer Längsspur und einen höherfrequenten Teilbereich von etwa 40 kHz bis etwa 5,5 MHz mittels quer zur Bandlaufrichtung bewegter Aufzeichnungsorgane auf Querspuren eines Magnetbandes aufzutragen. Bei diesem Verfahren erfolgt zwar die Aufzeichnung des gesamten Fernsehsignals mit Einschluß des zugehörigen Tonsignals in zwei Spuren des Magnetbandes, jedoch wird die Aufzeichnung des höherfrequenten Bereiches des Videosignals mit Einschluß des Differenzträgers mit einem Frequenzumfang bis 5,5 MHz in Querspuren eines breiten Magnetbandes vorgenommen, da die Aufzeichnung beider Teilbereiche in Längsspuren eine extrem hohe, praktisch nicht brauchbare Bandgeschwindigkeit erfordern würde.
- Die Erfindung zeigt einen Weg, das gesamte aus dem Videosignal und dem frequenzmodulierten Differenzträger für das Tonsignal bestehende, aus einem Fernsehempfänger entnommene Fernsehsignal derart aufzuteilen und umzuformen, daß es in zwei Längsspuren eines schmalen Magnetbandes mit ungefähr gleicher relativ geringer Frequenzbandbreite aufgezeichnet werden kann; die Erfindung wird in der gemeinsamen Anwendung der nachstehenden, teilweise bekannten Maßnahmen gesehen.
- Bei einer Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Längsspuren eines Magnetbandes wird erfindungsgemäß zur Aufzeichnung von dem die Fernsehsendung aufnehmenden Fernsehempfänger das videofrequente Bildsignal abgenommen und mittels einer Frequenzweiche in einen niederfrequenten Bereich und einen höherfrequenten Bereich aufgeteilt, der höherfrequente Bereich in einer Längsspur unmittelbar und der niederfrequente Bereich nach Umformung in ein trägerfrequentes frequenzmoduliertes Signal mittels eines Modulators in einer zweiten Längsspur des Magnetbandes aufgezeichnet und der mit dem Tonsignal frequenzmodulierte Differenzträger aus Bild- und Tonträger der Fernsehsendung in einem Frequenzumformer in den Frequenzbereich des niederfrequenten Bereiches des Bildsignals umgesetzt und dem höhenfrequenten Bereich des Bildsignals zugemischt.
- Gegenüber der Aufzeichnung des Tonsignals in einer eigenen Längsspur weist die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil auf, daß eine vollständige Fernsehsendung mit Bild- und Tonsignal in nur zwei Spuren des Magnetbandes aufgezeichnet wird und dadurch die Spurbreite größer gewählt werden kann, wodurch das Signal-Rausch-Verhältnis bei derselben Breite des Magnetbandes größer wird als bei Verwendung einer getrennten Spur für die Tonaufzeichnung.
- Das zur Speicherung bestimmte trägerfrequente Tonsignal wird aus dem frequenzmodulierten Differenzträger der Fernsehsendung durch Frequenzumsetzung gewonnen. Es entfällt dadurch die Notwendigkeit, das Tonsignal zuerst zu demodulieren und anschließend wieder einen Träger mit dem Tonsignal zu modulieren. Bei der Abnahme wird aus dem trägerfrequenten Tonsignal durch Frequenzumsetzung wieder das ursprüngliche Differenzträgersignal zurückgewonnen, das in der üblichen Weise im Fernsehempfänger weiterverarbeitet wird: Der Aufwand für eine zur Speicherung von Fernsehprogrammen durch den Fernsehteilnehmer bestimmte Magnetbandanlage wird dadurch wesentlich verringert.
- Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Figuren genau erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 schematisch die erfindungsgemäße Anordnung, F i g. 2 ein Beispiel für die in den beiden Spuren aufgezeichneten Frequenzen und F i g. 3 den Ausschnitt eines Magnetbandes normierter Breite mit den Aufzeichnungsspuren.
- In F i g. 1 wird aus dem Fernsehempfänger 30, der mittels einer Antenne 29 eine Fernsehsendung empfängt, das videofrequente Bildsignal beim Anschluß 31 abgenommen und bei 32 in einen niederfrequenten und einen höhenfrequenten Bereich aufgeteilt. In der Magnetbandmaschine 40 mit den beiden Bandspulen 41 und 42 wird mittels der in der Einrichtung 43 zusammengefaßten Magnetköpfe auf dem Magnetband 44 der höhenfrequente Anteil von der Leitung 33 unmittelbar und der niederfrequente Anteil nach Umformung in ein trägerfrequentes frequenzmoduliertes Signal durch den Modulator 34 aufgezeichnet. Das Tonsignal wird vor der Demodulation in Form des dem Differenzträger von z. B. 5,5 MHz aufmodulierten Tonsignals mit einem Frequenzhub von üblicherweise ±50 kHz über die Leitung 36 vom Fernsehempfänger abgenommen und in einem Frequenzumformer 37 in ein frequenzmoduliertes Tonsignal mit dem gleichen Hub, jedoch mit einem Träger von z. B. 200 kHz umgewandelt. Nach der Frequenzumformung wird das über die Leitung 38 abgenommene frequenzmodulierte Tonsignal dem Kanal mit dem höhenfrequenten Bildsignal an der Stelle 39 zugemischt.
- F i g. 2 zeigt ein Beispiel eines Frequenzschemas für die Aufzeichnung. In der Spur 11 bzw. 12 ist ein trägerfrequentes Signal der niedrigen Bildfrequenzen aufgezeichnet. Der Träger T, kann z. B. bei 1 MHz gewählt werden und wird für Videofrequenzen von 0 bis 500 kHz frequenzmoduliert. So erstreckt sich das verfügbare Frequenzband bis zu den Seitenlinien zweiter Ordnung. In der jeweils zweiten Spur 21 bzw. 22 wird der höhere Bereich der Videofrequenzen, z. B. von 0,5 bis 2 MHz, unmittelbar aufgezeichnet. Der Einfluß von Amplitudenschwankungen, der durch die trägerfrequente Aufzeichnung für die tiefen Frequenzen durch Amplitudenbegrenzung des frequenzmodulierten Signals weitgehend vermieden werden kann, wirkt sich bei den höheren Bildfrequenzen nicht störend aus, da diese nur kleine Bildteile betreffen, in denen plötzliche Helligkeitsänderungen vorkommen. In dem von den höheren Bildfrequenzen nicht benötigten Frequenzbereich in der Spur 21 bzw. 22 wird das zur Fernsehsendung gehörende Tonsignal aufgezeichnet. Der Träger T2 für das Tonsignal kann z. B. bei 200 kHz gewählt werden und einen maximalen Frequenzhub von ± 50 kHz aufweisen. Damit erstreckt sich das Frequenzspektrum für die Aufzeichnung des Tonsignals von 100 bis 300 kHz.
- In F i g. 3 ist 10 das Magnetband, z. B. mit der normierten Breite von 6,25 mm. Es enthält insgesamt vier Spuren 11, 12, 21, 22 sowie Leerspuren 13, die z. B. eine Breite von 0,25 mm haben können. Jede Aufzeichnungsspur wird dann 1,25 mm breit. Die Spur 11 kann z. B. das trägerfrequente Signal der niedrigen Bildfrequenzen und die Spur 21 die höhenfrequenten Bildfrequenzen und das trägerfrequente Tonsignal für den Hinlauf des Magnetbandes enthalten, während auf den Spuren 12 und 22 die entsprechenden Signale für den Rücklauf des Bandes aufgezeichnet sind. Durch diese Anordnung der Spuren soll in an sich bekannter Weise das übersprechen zwischen den zusammengehörenden Spuren einer Aufzeichnung vermindert werden.
- Zur Wiedergabe der gespeicherten Fernsehsendung wird das vom Magnetband abgenommene trägerfrequente Tonsignal mit dem gleichen Modulator in die ursprüngliche Frequenzlage umgesetzt und kann dann im Fernsehempfänger den Tonkanal mit dem ZF-Verstärker für den Differenzträger, dem Begrenzer und dem FM-Demodulator durchlaufen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Längsspuren eines Magnetbandes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufzeichnung von dem die Fernsehsendung aufnehmenden Fernsehempfänger (30) das videofrequente Bildsignal abgenommen und mittels einer Frequenzwiche (37) in einen niederfrequenten Bereich und einen höhenfrequenten Bereich aufgeteilt wird, daß der höhenfrequente Bereich in einer Längsspur unmittelbar und der niederfrequente Bereich nach Umformung in ein trägerfrequentes frequenzmoduliertes Signal mittels eines Modulators (34) in einer zweiten Längsspur des Magnetbandes aufgezeichnet wird und daß der mit dem Tonsignal frequenzmodulierte Differenzträger aus Bild- und Tonträger der Fernsehsendung in einem Frequenzumformer (37) in den Frequenzbereich des niederfrequenten Bereiches des Bildsignals umgesetzt und dem höhenfrequenten Bereich des Bildsignals zugemischt wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der niederfrequente Bereich des Bildsignals trägerfrequent in der jeweils zweiten Spur eines vierspurigen Magnetbandes normierter Breite derart aufgezeichnet wird, daß je zwei Spuren die vollständige, aus Bild- und Tonsignal bestehende Fernsehsendung enthalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1072 649, 1071754, 1094 797, 1139 535; britische Patentschrift Nr. 727 842.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964F0042380 DE1242673B (de) | 1964-03-21 | 1964-03-21 | Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Laengsspuren eines Magnetbandes |
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| DE1242673B true DE1242673B (de) | 1967-06-22 |
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ID=7099064
Family Applications (1)
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| DE1964F0042380 Pending DE1242673B (de) | 1964-03-21 | 1964-03-21 | Anordnung zur magnetischen Speicherung von Bild- und Tonsignale enthaltenden Fernsehsendungen in mehreren Laengsspuren eines Magnetbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1242673B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4183065A (en) * | 1976-03-24 | 1980-01-08 | Eastman Kodak Company | Video recording apparatus which samples and quantizes low frequencies and then groups and records an analog representation thereof |
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| DE1072649B (de) * | 1960-01-07 | Loewe Opta Aktiengesellschaft Berlin-Steglitz | Verfahren zum Aufzeichnen oder Wiedergeben von Fernsehimpulsen unter Verwendung von Magnetbandern mittels quer zur Bandlaufnchtung bewegter Aufzeichnungs- bzw Wiedergabeorgane | |
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-
1964
- 1964-03-21 DE DE1964F0042380 patent/DE1242673B/de active Pending
Patent Citations (5)
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