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DE1270596B - Verfahren zur magnetischen Speicherung des Bild- und Tonsignals von Fernsehsendungen in einer einzigen fortlaufenden Spur - Google Patents

Verfahren zur magnetischen Speicherung des Bild- und Tonsignals von Fernsehsendungen in einer einzigen fortlaufenden Spur

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Publication number
DE1270596B
DE1270596B DE19641270596 DE1270596A DE1270596B DE 1270596 B DE1270596 B DE 1270596B DE 19641270596 DE19641270596 DE 19641270596 DE 1270596 A DE1270596 A DE 1270596A DE 1270596 B DE1270596 B DE 1270596B
Authority
DE
Germany
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signal
frequency
carrier
television
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641270596
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
Priority to DE19641270596 priority Critical patent/DE1270596B/de
Publication of DE1270596B publication Critical patent/DE1270596B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H04N9/80Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • H04N9/802Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback involving processing of the sound signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^f^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04n
Deutsche KL: 21 al-32/11
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1270 596
P 12 70 596.3-31
11. Juli 1964
20. Juni 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur magnetischen Speicherung des Bild- und Tonsignals; insbesondere von Fernsehsendungen, die von einem Fernsehempfänger aufgenommen werden.
Es ist bereits bekannt, Fernsehsignale auf Magnetband aufzuzeichnen. Wegen des großen Frequenzumfanges des Fernsehsignals, der sich von etwa 50 Hz bis 5 MHz erstreckt, hat man bisher einerseits zum Erhalt der hohen Relativgeschwindigkeit zwischen Magnetkopf und Magnetband bei mäßigem Bandverbrauch die Aufzeichnung mittels rotierender Köpfe in Quer- oder Schrägspuren des Magnetbandes vorgenommen und andererseits das Verhältnis zwischen der höchsten und der tiefsten aufzuzeichnenden Frequenz durch Umsetzung des Fernsehsignals in ein tragerfrequentes, in der Regel frequenzmoduliertes Signal, herabgesetzt. Es wurde auch schon versucht, die Aufzeichnung des Fernsehsignals in Längsspuren eines Magnetbandes mit feststehenden Köpfen vorzunehmen. Während anfänglich hierfür eine Bandge- ao schwindigkeit von rund 10m/sec erforderlich war, ist es in der Zwischenzeit gelungen, durch Verbesserungen der Magnetköpfe, der Magnetschicht und durch Aufteilung des Frequenzbereiches des Fernsehsignals auf mehrere Spuren die Bandgeschwindigkeit bis auf rund 3 m/sec herabzusetzen, die bei Verwendung dünner Bänder zu tragbaren Abmessungen der Bandspulen führt. Gegenüber den Geräten mit rotierenden Köpfen zeichnen sich die letztgenannten Aufzeichnungsgeräte durch sehr einfachen Aufbau, ähnlich wie Tonbandgeräte, aus und sind daher besonders als Heimgeräte geeignet.
Für die vollständige Speicherung einer Fernsehsendung ist außer der Aufzeichnung des Bildsignals auch die Aufzeichnung des zugehörigen Tonsignals erforderlich. Das Tonsignal wurde bisher in einer eigenen Längsspur des Magnetbandes gespeichert. Um die Zahl der benötigten Längsspuren zu verringern, wurde auch schon vorgeschlagen, das Tonsignal als tragerfrequentes Signal in einem für die Speicherung des Bildsignals nicht benutzten Frequenzbereich einer Videospur unterzubringen. Die damit erzielbare Verringerung der Zahl der Spuren hat den Vorteil, daß die Spurbreite größer gewählt werden kann und dadurch das Signal-Rausch-Verhältnis der Aufzeichnung verbessert wird. Es wurde auch schon vorgeschlagen, das zur Speicherung bestimmte trägerfrequente Tonsignal aus dem frequenzmodulierten Differenzträger der Fernsehsendung durch Frequenzumsetzung zu gewinnen.
Es ist bereits ein Verfahren zur Erweiterung des Wiedergabebereiches von Aufzeichnungsgeräten der Verfahren zur magnetischen Speicherang
des Bild- und Tonsignals von Fernsehsendungen in einer einzigen fortlaufenden Spur
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
6100 Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Gerhard Krause, 6100 Darmstadt
Fernmeldetechnik, die mit einem spaltförmigen Aufnahme- und Wiedergabeglied arbeiten, bekannt, bei dem das aufzuzeichnende und wiederzugebende Frequenzband in mindestens zwei Frequenzbereiche unterteilt wird, von denen diejenigen Frequenzbereiche, deren mechanische Aufzeichnung bzw. Abnahme von dem Schallspeicher Schwierigkeiten macht, in Frequenzgebiete umgesetzt werden, in denen derartige Schwierigkeiten nicht auftreten und bei dem zur Wiedergabe eine Rücktransponierung in die ursprünglichen Frequenzbereiche und die Zusammensetzung dieser Bereiche zum ursprünglichen Frequenzband stattfindet, bei dem jeder Frequenzbereich, umgesetzt oder nicht umgesetzt, in einen der sich periodisch wiederholenden optimalen Aufnahme- und Wiedergabebereiche des den Schall aufzuzeichnenden bzw. ihn abnehmenden Spaltes gelegt wird.
Bei einem Verfahren zur magnetischen Speicherung des Bild- und Tonsignals von Fernsehsendungen in einer einzigen fortlaufenden Spur, insbesondere zur Anwendung in Bildbandgeräten für den Heimgebrauch, wird erfindungsgemäß die Aufzeichnung mit einem einzigen Magnetkopf in der Weise vorgenommen, daß der Magnetkopf mit dem das Bildsignal und das frequenzmodulierte differenzträgerfrequente Tonsignal umfassenden demodulierten Fernsehsignal gespeist wird und die Aufzeichnung des Bildsignals im wesentlichen unterhalb und die des tragerfrequenten Tonsignals oberhalb der ersten Nullstelle des Frequenzganges des Magnetspeichers vorgenommen wird.
Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren wird also keine Aufteilung des Frequenzbandes des Signals in zwei Bereiche vorgenommen, von denen eines unterhalb und eines oberhalb der ersten Nullstelle auf-
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gezeichnet wird, sondern das demodulierte Fernseh- ein Vorverstärker erforderlich. Um diesen entbehrlich
signal wird unmittelbar in der ursprünglichen Fre- zu machen, wird nach einer Weiterbildung des erfin-
quenzlage aufgezeichnet. Es erübrigt sich daher eine dungsgemäßen Verfahrens das vom Magnetspeicher
Umsetzung des frequenzmodulierten Tonträgers im abgenommene Signal in ein trägerfrequentes, ampli-
demodulierten Fernsehsignal. 5 tudenmoduliertes Signal umgesetzt, wobei die Träger-
Die Amplitude des Nutzsignals und der Störab- frequenz einem Fernsehkanal entsprechen kann,
stand oberhalb der ersten Nullstelle des Frequenz- Dieses trägerfrequente Signal läßt sich dann in den
ganges des Magnetspeichers sind wesentlich kleiner Hochfrequenzteil des Empfängers, z. B. über den An-
als in dem üblicherweise benutzten Aufzeichnungsbe- tennenanschluß, einspeisen, und es wird dadurch die
reich unterhalb der ersten Nullstelle. Dies bedeutet io gesamte Verstärkung des Empfängers ausgenutzt, wo-
jedoch im vorliegenden Fall keinen Nachteil, da durch sich ein eigener Vorverstärker erübrigt. Die
wegen der im Vergleich zum Bildsignal geringen Umsetzung des Signals in ein trägerfrequentes Signal
Bandbreite des Tonsignals und wegen des großen kann durch einen einfachen HilfsoszUlator kleiner
Modulationsindex auch mit kleiner Nutzsignalampli- . Leistung erfolgen,
tude ein ausreichender Störabstand erhalten wird. 15 Zur Abnahme des direkt ohne Frequenzumsetzung
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Verfah- aufgezeichneten Bildsignals kann mit Vorteil in an rens ist es möglieh, das vollständige, aus Bild- und sich bekannter Weise ein Hallkopf verwendet werden Tonsignal bestehende, demodulierte Fernsehsignal und die Umsetzung des abgenommenen Sginals in ein einer Fernsehsendung in einer einzigen Spur eines trägerfrequentes Signal durch Speisung des Hall-Magnetbandes mit nur einem Magnetkopf aufzu- 20 kopfes mit einer Wechselspannung mit Trägerfrezeichnen. Das demodulierte Fernsehsignal, das das quenz vorgenommen werden.
Bildsignal und das frequenzmodulierte, differenz- Die Abnahme des gespeicherten Signals kann auch trägerfrequente Tonsignal umfaßt, braucht dabei mittels eines geradzahligen Oberwellenkopfes vorgekeiner weiteren Umformung unterzogen zu werden, nommen werden, wobei zur Umsetzung in ein trägersondern kann so, wie es vom Demodulator des 25 frequentes Signal die Wechselspannung zur Speisung Fernsehempfängers abgegeben wird, unmittelbar dem des Oberwellenkopfes gleich der halben Trägerfre-Aufzeichnungskopf zugeführt werden. Ein weiterer quenz gewählt wird.
Vorteil liegt darin, daß nur ein einziger Verstärker Ein Oberwellenkopf ist ein Magnetkopf üblicher für Aufnahme und Wiedergabe benötigt wird. In Bauart, der mittels eines einer Wicklung am Kopf zumanchen Fällen kann es günstig sein, das gesamte aus. 30 geführten Wechselstromes so weit vormagnetisiert dem Bildsignal und dem frequenzmodulierten Ton- wird, daß die Magnetisierungskennlinie des Kopfes signal bestehende demodulierte Fernsehsignal in bis in den nichtlinearen Bereich ausgesteuert wird, einen etwas höheren Frequenzbereich umzusetzen Da die Magnetisierungskennlinie symmetrisch ver- und den Wirkungsgrad der Aufzeichnung für die läuft, enthält die vom Wechselfeld induzierte Spantiefen Frequenzen des Fernsehsignals zu verbessern. 35 nung keine Harmonischen zweiter Ordnung. Wird je-Zum Beispiel kann das gesamte Fernsehsignal um doch der Kopf zusätzlich vom Magnetband magnetietwa 100 kHz höher gesetzt werden. Auch in diesem siert, so verläuft die Magnetisierung durch den Fall ist das Verfahren als im Rahmen der Erfindung Wechselstrom unsymmetrisch, und es tritt eine Harliegend anzusehen, da bei der im Vergleich zum ge- monische zweiter Ordnung auf, deren Amplitude vom samten Frequenzbereich geringfügigen Frequenzver- 40 Grad der Unsymmetrie und damit von der Stärke der Schiebung der grundsätzliche Vorteil des Verfahrens vom Magnetband verursachten Magnetisierung aberhalten bleibt, die Aufzeichnung des Bild- und Ton- hängt.
signals in einer einzigen Spur mit einem Magnetkopf Die besondere Einfachheit des Verfahrens bringt
mit tragbarer Bandgeschwindigkeit vornehmen zu auch einige Schwierigkeiten mit sich. Eine dieser
können. 45 Schwierigkeiten, die bei allen Aufzeichnungsver-
Ähnlich wie bei dem bereits vorgeschlagenen Ver- fahren von Bildsignalen in Längsspuren auftritt, befahren zur Aufzeichnung von Fernsehsignalen in steht darin, daß durch geringe unvermeidliche Längsspuren eines Magnetbandes ist auch bei dem Schwankungen der Bandgeschwindigkeit Zeitfehler erfindungsgemäßen Verfahren die Bandbreite des entstehen, die bei Empfängern mit Schwungradsyn-Bildsignals gegenüber der vollen Bandbreite von 5° chromsierung ein unruhiges Bild durch rasche unre-5MHz z. B. auf 3 MHz herabgesetzt. Da jedoch die gelmäßige Verschiebungen der Zeilen in Horizontalhöchsten Frequenzen im Bildsignal relativ selten sind, richtung verursachen (sogenannte Jitter). Bei direkter ergibt sich auch bei der herabgesetzten Bandbreite Aufzeichnung des Bildsignals oder bei der Aufzeicheine befriedigende Bildwiedergabe, wobei lediglich nung eines in der Frequenz versetzten amplitudenmodie Auflösung geringfügig verringert ist, was bei nicht 55 dulierten Signals tritt die weitere Schwierigkeit auf, extremen Qualitätsanforderungen, z. B. bei Heimge- daß die Signalamplitude bei der Abnahme des Signals raten, vertretbar scheint. vom Band starken Schwankungen unterliegt, verur-Die Wiedergabe der nach dem erfindungsgemäßen sacht durch geringfügige Änderungen des Abstandes Verfahren gespeicherten Fernsehsendung kann mit des Kopfspaltes von der Magnetschicht.
HiHe eines Fernsehempfängers erfolgen, der dasselbe 6o Zum Ausgleich dieser Amplitudenschwankungen Gerät sein kann, welches das Signal für die Aufzeich- wird bei einer Weiterbildung der Erfindung der in nung geliefert hat. Das vom Magnetband abgenom- dem wiedergegebenen Signal enthaltene Differenzmene Fernsehsignal wird dann nach dem Demodu- träger als Pilotfrequenz in der Weise benutzt, daß aus lator des Empfängers in den Videoverstärker einge- dem vom Signal abgetrennten Tonträger durch speist. Da dieser in der Regel nur eine oder höchstens 6S Gleichrichtung eine Regelspannung gewonnen wird, zwei Verstärkerstufen enthält, reicht die vom Ma- die das Übertragungsmaß für das gesamte Fernsehgnetkopf gelieferte Spannung nicht zur Aussteuerung signal im Sinn einer Verringerung der AmplitudendesVideoverstärkers aus; es ist daher noch zusätzlich Schwankungen verändert. Die Regelspannung kann
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vom FM-Demodulator (ratio detector) des Fernseh- nungsgleichrichter 16 eine der Amplitude des Diffe-
empfängers abgenommen werden. renzträgers proportionale Regelgleichspannung ge-
Zum Ausgleich der bei Empfängern mit Schwung- wonnen, die nach Siebung in einem Filter, angedeutet radsynchronisierung auftretenden Bildunruhe (Jitter) durch den Kondensator 17, dem Stellglied 11 bei 13 wird nach einer Weiterbildung der Erfindung aus der 5 zugeführt wird. Auf diese Weise werden die Amplidurch Phasenvergleich der im Bildsignal enthaltenen tudenschwankungen des gesamten Signals herabge-Zeilensynchronisierimpulse und der vom Ablenkge- setzt und können durch Wahl einer ausreichend nerator des Empfängers erzeugten Zeilensynchroni- hohen Regelsteilheit des Regelkreises auf einen praksierimpülse gewonnene Regelspannung, welche den tisch nicht mehr störenden Wert verringert werden. Zeilenoszillator nachstimmt, eine Regelspannung io Fig. 3 zeigt schließlich schematisch eine Anordüber ein Filter kleiner Zeitkonstante abgeleitet, so nung zum Ausgleich des Zeitfehlers in dem vom Madaß diese zusätzliche Regelspannung auch raschen gnetband abgenommenen Fernsehsignal durch zuÄnderungen der Phasenlage zwischen den Synchro- sätzliche Maßnahmen in dem zur Wiedergabe benutznisierimpulsen folgen kann. Diese zusätzliche Regel- ten Fernsehempfänger üblicher Bauart, mit einem spannung kann dazu benutzt werden, die Phase der 15 Zeilenoszillator 25, welcher die Zeilenendstufe 26 zur vom Zeilenoszillator erzeugten Steuerimpulse für die Erzeugung des Ablenkstromes für die zeilenweise Zeilenendstufe, z. B. mittels eines steuerbaren Pha- Ablenkung des Kathodenstrahls der Bildröhre senschiebers, zu ändern. steuert. Bei der allgemein gebräuchlichen Schwung-
Die Erfindung soll nunmehr genauer mit Hilfe der radsynchronisierung wird der Zeilenoszillator durch
Ausführungsbeispiele darstellenden Figuren erläutert ao eine bei 24 zugeführte Spannung nachgestimmt, die in
werden. Es zeigt Abhängigkeit vom Phasenunterschied zwischen den
Fig. 1 den Frequenzgang eines Magnetspeichers im Fernsehsignal enthaltenen und den vom Zeilennach der Erfindung, oszillator abgeleiteten Zeilensynchronimpulsen steht.
Fig. 2 schematisch eine Anordnung zum Aus- Zur Erzeugung der Nachstimmspannung dient eine
gleich von Amplitudenschwankungen und 25 Phasenvergleichsstufe 23, der einerseits bei 21 die aus
Fig. 3 schematisch eine Anordnung zum Aus- dem Fernsehsignal abgetrennten Horizontalsynchrongleich des Zeitfehlers in einem vom Magnetspeicher impulse und andererseits bei 22 Vergleichsimpulse abgenommenen Fernsehsignal. mit der Frequenz des Zeilenoszillators 25 zugeführt
In F i g. 1 ist die Frequenzcharakteristik eines für werden. Die von der Phasenvergleichsstufe gelieferte, das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Magnet- 30 vom Phasenunterschied der Synchronisierimpulse abspeichers aufgetragen. Diese ist derart gewählt, daß hängige, bei 28 abgenommene Spannung wird ander Differenzträger, welcher mit dem Tonsignal der schließend über ein Filter 29 geführt, bevor sie an Fernsehsendung frequenzmoduliert ist und der z. B. den Zeilenoszillator 25 gelegt wird. Das Filter, in der bei 5,5 MHz liegt, oberhalb der ersten Nullstelle /o Figur durch einen Widerstand 31 und einen Kondender Frequenzcharakteristik zu liegen kommt. Vor- 35 sator 32 symbolisiert, hat bekanntlich die Aufgabe, zugsweise wird die Lage der Nullstelle/o durch geeig- nur langsame, stetige Frequenzänderungen des Zeinete Abstimmung der Bandgeschwindigkeit und der lenoszillators zuzulassen und der Anordnung die für Kopfabmessungen so gewählt, daß der Differenz- die angestrebte Schwungradwirkung benötigte Trägträger etwa mit dem ersten Maximum oberhalb der heit zu verleihen. Plötzliche unregelmäßige Zeitfehler, ersten Nullstelle zusammenfällt. In dem vorliegenden 4° wie sie in dem vom Magnetband abgenommenen Beispiel liegt daher die erste Nullstelle bei etwa Fernsehsignal durch kleine Schwankungen der Band-3,6 MHz. Unterhalb dieser Nullstelle liegt der Be- geschwindigkeit auftreten, beeinflussen infolge dieser reich, in dem das Bildsignal der Fernsehsendung auf- Trägheit der Schaltung den Zeilenoszillator nicht, so gezeichnet wird. Es können somit Bildfrequenzen bis daß sich die Zeitfehler im Fernsehbild durch unregeletwa 3 MHz mit brauchbarem Wirkungsgrad gespei- 45 mäßige rasche Horizontalverschiebungen der Zeilen chert werden, was für ein gutes Fernsehbild genügt, störend bemerkbar machen.
wenn nicht extreme Qualitätsforderungen gestellt Im Gegensatz zu der üblichen Verwendung eines
werden. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Ver- Fernsehempfängers für die Aufnahme drahtloser
fahrens gelingt es daher, eine Magnetbandmaschine Fernsehsendungen soll bei der Anwendung des Emp-
aufzubauen, die bei einfachster Konstruktion und 5° fängers zur Wiedergabe der magnetisch gespeicherten
tragbarer Bandgeschwindigkeit von z. B. 3 m/sec Fernsehsendung der Zeilenoszillator sofort auch
die Aufzeichnung der vollständigen Fernsehsendung raschen unregelmäßigen Schwankungen der Lage der
einschließlich des Tonsignals ermöglicht. Synchronisierimpulse im Fernsehsignal erfolgen.
In Fig. 2 wird zum Ausgleich der in dem vom Um dies auch bei einem Fernsehempfänger mit Magnetband abgenommenen Fernsehsignal enthal^55 Schwungradsynchronisierung zu erreichen, wird aus tenen Amplitudenschwankungen dieses Signal dem der durch Phasenvergleich in der Phasenvergleichs-Eingang 12 eines Stellgliedes 11 zugeführt, welches stufe 23 erzeugten Spannung eine zweite Regelspandas Übertragungsmaß des bei 12 zugeführten Fern- nung über Filter mit kleiner Zeitkonstante abgeleitet, sehsignals in Abhängigkeit von einer über die Leitung die auch raschen Phasenunterschieden folgen kann. 13 an das Stellglied 11 angelegten Regelspannung 60 Das Filter kleiner Zeitkonstante kann z. B. aus einem beeinflußt. Das Stellglied 11 kann z.B. im einfach- Tiefpaß, angedeutet durch den Widerstand33, und sten Fall ein Regelverstärker sein, dessen Verstär- dem Kondensator 34 mit wesentlich kleinerer Zeitkung durch eine Regelspannung geändert werden konstante als der Tiefpaß mit dem Widerstand 31 kann. Zur Erzeugung der Regelspannung wird der und dem Kondensator 32 im Filter 29, und einem frequenzmodulierte Differenzträger nach dem Aus- 65 Hochpaß, angedeutet durch den Kondensator 35 und gang 14 des Stellgliedes aus dem vollständigen Fern- den Widerstand 36, bestehen. Die auf diese Weise gesehsignal durch einen Bandpaß 15 abgetrennt. Aus wonnene zusätzliche Regelspannung dient nun nach diesem Differenzträger wird durch einen Regelspan- Verstärkung in einem Übertragungsglied 37 zur
Nachsteuerung der Phasenlage der die Zeilenendstufe steuernden Impulse. Hierzu kann zwischen den Zeilenoszillator 25 und die Zeilenendstufe ein steuerbarer Phasenschieber 38 eingefügt werden, dessen Phasenwinkel durch die vom Übertragungsglied 37 gelieferte Regelspannung geändert wird. Ein derartiger Phasenschieber kann in an sich bekannter Weise aus ÄC-Gliedern bestehen, die mit steuerbaren Kapazitäten, z. B. Kapazitätsdioden, aufgebaut sind. Es können auch die Widerstände der i?C-Glieder veränderbar ausgebildet werden, indem z. B. als Widerstände von der Regelspannung gesteuerte Transistoren benutzt werden.
In manchen Fällen kann die Änderung der Phasenlage der die Zeilenendstufe steuernden Impulse auch dadurch bewirkt werden, daß der Einsatzpunkt der Zeilenendstufe bei verschiedener, von der Regelspannung beeinflußter Impulsamplitude erfolgt. Im einfachsten Fall wird hierzu die Vorspannung der Zeilenendstufe durch die Regelspannung geändert.
Eine andere Möglichkeit zum Ausgleich des Zeitfehlers besteht darin, die Zeilenendstufe durch die vom Amplitudensieb des Empfängers aus dem Fernsehsignal abgetrennten Synchronisierimpulse direkt zu synchronisieren. Der Synchronisierweg kann dabei durch eine Torschaltung, welche durch die vom Zeilenoszillator erzeugten Synchronisierimpulse geöffnet wird, nur während der Zeit des Auftretens der Synchronisierimpulse geöffnet werden.
Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen, deren Anwendbarkeit durch die Bauart des Fernsehempfängers bestimmt ist, bedeuten nur einen geringen zusätzlichen Aufwand im Fernsehempfänger, der wesentlich kleiner ist als der Ausgleich des Zeitfehlers in dem vom Magnetband abgenommenen Fernsehsignal.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur magnetischen Speicherung des Bild- und Tonsignals von Fernsehsendungen in einer einzigen fortlaufenden Spur, insbesondere zur Anwendung in Bildbandgeräten für den Heimgebrauch, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung mit einem einzigen Magnetkopf in der Weise vorgenommen wird, daß der Magnetkopf mit dem das Bildsignal und das frequenzmodulierte differenzträgerfrequente Tonsignal umfassenden demodulierten Fernsehsignal gespeist wird und die Aufzeichnung des Bildsignals im wesentlichen unterhalb und die des trägerfrequenten Tonsignals oberhalb der ersten Nullstelle des Frequenzganges des Magnetspeichers vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß das vom Magnetband abgenommene Signal in ein trägerfrequentes amplitudenmoduliertes Signal mit einer Trägerfrequenz gleich der Frequenz des Bildträgers eines Fernsehkanals umgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das trägerfrequente Signal mittels eines mit der Trägerfrequenz gespeisten Hallkopfes erhalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das trägerfrequente Signal mittels eines mit der halben Trägerfrequenz gespeisten Oberwellenkopfes vorgenommen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem vom Magnetspeicher abgenommenen Signal der frequenzmodulierte Differenzträger mittels eines Bandfilters ausgesiebt wird und aus dem Differenzträger eine von dessen Amplitude abhängige Regelgröße abgeleitet wird, welche das Übertragungsmaß des Signals im Sinn einer Verringerung der Amplitudenschwankungen verändert.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe der Fernsehsendung durch das vom Magnetspeicher abgenommene Signal in einem Fernsehempfänger mit Schwungrad-Synchronisierung der Zeilenablenkung der Bildröhre die aus den im Fernsehsignal enthaltenen und der vom Zeilenoszillator des Fernsehempfängers abgeleiteten Zeilensynchronimpulse durch Phasenvergleich eine vom Phasenunterschied abhängige Regelgröße gewonnen wird, die das Zeilenablenkgerät im Empfänger im Sinn einer Verringerung des zeitlichen Unterschiedes zwischen den beiden Synchronisierimpulsfolgen verändert.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelgröße den Phasenwinkel eines zwischen dem Zeilenoszillator und die Zeilenstufe eingeschalteten Phasenschiebers beeinflußt.
8. Verfahren nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelgröße die Phasenlage des Zeilenoszillators ändert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 840 457, 1102 803.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 560/342 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
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