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DE1261892B - Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsverstaerker in Traegerfrequenzsystemen - Google Patents

Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsverstaerker in Traegerfrequenzsystemen

Info

Publication number
DE1261892B
DE1261892B DE1966T0030959 DET0030959A DE1261892B DE 1261892 B DE1261892 B DE 1261892B DE 1966T0030959 DE1966T0030959 DE 1966T0030959 DE T0030959 A DET0030959 A DE T0030959A DE 1261892 B DE1261892 B DE 1261892B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
voltage
auxiliary voltage
remote
main amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966T0030959
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Joel Korn
Dipl-Ing Friedrich-Chr Tischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1966T0030959 priority Critical patent/DE1261892B/de
Publication of DE1261892B publication Critical patent/DE1261892B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen, bei denen die Nachrichten über Koaxialkabel mit Hauptverstärkerstellen und mit von diesen über die Innenleiter der Koaxialkabel mit Gleichstrom ferngespeisten Zwischenverstärkern übertragen werden und bei denen die Fernspeisung der jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptverstärkerstellen liegenden Zwischenverstärker angenähert jeweils zur Hälfte von einer der beiden Hauptverstärkerstellen aus erfolgt, wobei in den Hauptverstärkerstellen Pilotregler den Pegel auf den Sollwert regeln.
  • Es ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1060 442), die in den Speiseämtern vorhandenen pilotgesteuerten Pegelregler zur Steuerung der ferngespeisten Verstärker der ankommenden Übertragungsrichtung mitzubenutzen. Das kann so geschehen, daß der Fernspeisegleichstrom, der auch zum Heizen von in den ferngespeisten Verstärkern angebrachten Heißleiter-Stellgliedern dient, durch den Pilotregler beeinflußt wird. Dabei ergibt sich eine Schwierigkeit, die durch folgende Überlegungen verständlich wird: Ein Regelsystem nach dem beschriebenen Prinzip erfordert, daß bei einer Vierdrahtleitung zwischen zwei Hauptverstärkerstellen bezüglich der Steuerung der Regler alle Verstärker der einen Übertragungsrichtung der einen Hauptverstärkerstelle und die der anderen Richtung der anderen Hauptverstärkerstelle zugeordnet werden. Dies ist aber nicht im Einklang mit der Fernstromversorgung und der Fernüberwachung, bei denen jeweils die halbe Strecke mit beiden Übertragungsrichtungen einer Hauptverstärkerstelle zugeordnet ist. Um diese Schwierigkeit zu umgehen, wird das Regelsystem so abgewandelt, daß die Zuordnung der mitgesteuerten Verstärker ebenso ist wie die Fernspeisung, d. h., von einer Hauptverstärkerstelle aus werden sämtliche Verstärker der von ihr ferngespeisten Zwischenverstärker gesteuert. Dabei werden sowohl die Verstärker der ankommenden Übertragungsrichtung als auch die Verstärker der abgehenden Übertragungsrichtung durch ein und denselben Pilotregler gesteuert. Werden von einem Pilotregler n ferngespeiste Verstärker mitgeregelt, so muß ein vom Pilotregler ausgewerteter Pegelfehler zu gleichen Teilen vom Hauptverstärker sowie den n ferngespeisten Verstärkern ausgeregelt werden, d. h., jeder Verstärker muß sowohl in der Hauptverstärkerstelle als auch in den Zwischenverstärkern den 1/(h -f- 1)-ten Teil des Pegelfehlers ausregeln. Dabei übernimmt die Gesamtheit aller ferngespeisten Verstärker den n/(1 -E- n)-ten Anteil eines ausgewerteten Fehlers. Die beiden Regelsysteme eines Leitungsabschnittes zwischen zwei benachbarten bemannten Ämtern beeinflussen sich gegenseitig und bilden eine Rückkopplungsschleife mit der Ringverstärkung Yr = n2/(1 -I- n)2.
  • Bei einer größeren Anzahl ferngespeister Verstärker nähert sich die Ringverstärkung dem Wert 1, und eine sehr starke Neigung zur Instabilität ist die Folge. Um diese Neigung zur Instabilität zu beseitigen, wird nach der deutschen Auslegeschrift 1060 442 zwischen zwei aneinandergrenzenden Fernspeise- und Regelabschnitten je ein Verstärker jeder Übertragungsrichtung durch einen eigenen Pilotregler geregelt, so daß dort der Pegel konstant gehalten wird. Diese Notwendigkeit eines vollständigen Pilotreglers zwischen zwei aneinandergrenzenden Fernspeiseschleifen bedeutet einen Nachteil, weil damit der Aufwand wächst und die Betriebssicherheit (Regler unter der Erde) abnimmt.
  • Ebenso ist es bekannt (deutsche Patentschrift 1165 093), eine Rückwärtsregelung und Steuerung aller ferngespeisten Verstärker beider Übertragungsrichtungen eines Abschnittes zwischen zwei Hauptverstärkerstellen mit Hilfe des Fernspeisestromes dadurch zu verwirklichen, daß der Pilotregler einer Hauptverstärkerstelle den Fernspeisestrom beider Fernspeiseschleifen des in Richtung Pilotgenerator davorliegenden Übertragungsabschnittes beeinfiußt. Das Fernspeisegerät der der regelnden Hauptverstärkerstelle zugeordneten Vernspeiseschleife kann direkt beeinflußt werden, während das Fernspeisegerät der der davorliegenden Hauptverstärkerstelle zugeordneten Fernspeiseschleife mit Hilfe einer frequenzmodulierten Sinusspannung oder einer Pulsspannung konstanter Pulsfolgefrequenz und veränderlichen Tastverhältnisses beeinflußt wird, die über eine besondere Leitung oder über die Trägerfrequenzleitung zu der davorliegenden Hauptverstärkerstelle übertragen wird.
  • Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Sende-und Empfangsgeräte für die frequenzmodulierte Sinusspannung oder die Pulsspannung mit Pulslängenmodulation ziemlich kompliziert werden. Zum Beispiel ist ein Frequenzdiskriminator für niederfrequente frequenzmodulierte Sinusspannungen entweder ziemlich aufwendig oder unempfindlich. Ebenso ist die Übertragung einer Pulsfolge ohne Verfälschung des Tastverhältnisses schwierig.
  • Die Nachteile der bekannten Verfahren werden durch die Erfindung vermieden. Diese betrifft ein Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsver§tärker in Trägerfrequenzsystemen, bei denen die Nachrichten über Koaxialkabel mit Hauptverstärkerstellen und mit von diesen über die Innenleiter der Koaxialkabel mit Gleichstrom ferngespeisten Zwischenverstärkern übertragen werden und bei denen die Fernspeisung der jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptverstärkerstellen liegenden Zwischenverstärker angenähert jeweils zur Hälfte von einer der beiden Hauptverstärkerstellen aus erfolgt, wobei in den Hauptverstärkerstellen Pilotregler den Pegel auf den Sollwert regeln und wobei die Rückwärtsregelung der ferngespeisten Verstärker der ankommenden Übertragungsrichtung eines Abschnittes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptverstärkerstellen durch den Pilotregler der einen Übertragungsrichtung erfolgt, der das Fernspeisegerät der seiner Hauptverstärkerstelle zugeordneten Fernspeiseschleife direkt br°influßt und das Fernspeisegerät der der davorhegendeu Hauptverstärkerstelle zugeordneten Fernspeiseschleife mit Hilfe einer Hilfsspannung beeinflußt.
  • Erfindungsgemäß wird als Hilsspannung eine rechteckförmig getastete, niederfrequente Sinusspannung mit veränderlicher Tastfrequenz und/oder veränderlichem Tastverhältnis verwendet, die über die Innenleiter der Koaxialkabel übertragen wird.
  • Die symmetrische Übertragung der Hilfsspannung über die Innenleiter der Koaxialkabel hat gegenüber der unsymmetrischen Übertragung zwischen Innen-und Außenleiter der Koaxialkabel zwei entscheidende Vorteile: Erstens heben sich Beeinflussungsspannungen gegenseitig auf, die durch parallellaufende Starkstromleitungen in den Koaxialkabeln entstehen können, und der Störabstand zwischen Hilfsspannung und Beeinflussungsspannung ist theoretisch unendlich; deshalb kann die Hilfsspannung klein gehalten werden. Zweitens braucht man zwischen den Regelabschnitten in den Hauptverstärkerstellen keine Sperrfilter für die Hilfsspannungen, weil die Innenleiter in diesen Stellen durch die Fernspeisegeräte sowieso in Abschnitte unterteilt-sind.
  • Zur Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Pegelsteuerung mit Hilfe des Fernspeisestromes dient die schematische Darstellung eines Übertragungsabschnittes zwischen zwei Hauptverstärkerstellen in der F i g. 1. i In den Hauptverstärkerstellen A und B sind die Fernspeisegeräte FG2 und FG1 vorhanden, die die ferngespeisten Verstärker UV der Fernspeiseschleifen F2 und F1 über die Innenleiter IL mit Energie versorgen. Die ferngespeisten Verstärker UV sind gleichstrommäßig in Reihe geschaltet, d. h., sie werden alle vom gleichen Fernspeisestrom durchflossen. In den ferngespeisten Verstärkern wird die Speisespannung durch nicht dargestellte Zenerdioden stabilisiert. Parallel zu diesen Zenerdioden sind ebenfalls nicht dargestellte Kondensatoren geschaltet, die die Beeinflussungsströme an den Verstärkern vorbeiführen. Die Induktivitäten L und die Kapazitäten C deuten Fernspeiseweichen an, die den Fernspeisestrom von den trägerfrequenten Nutzsignalen trennen. Die Induktivitäen L sind auch für die Hilfsspannung durchlässig.
  • Der Pilotregler P1 in der Hauptverstärkerstelle B wird vom Piloten der Übertragungsrichtung AB gesteuert und erfüllt drei verschiedene Funktionen. Erstens regelt er über die Zuleitung Z1 den Leitungsverstärker LVB auf den Sollwert der Verstärkung. Zweitens beeinflußt er über. die Zuleitung Z2 das Fern-Speisegerät FGl der Fernspeiseschleife F1. Drittens beeinflußt er über die Zuleitung Z3 den Hilfsspannungssender HS. Der Pilotregler P2 in der Hauptverstärkerstelle A wird vom Piloten der Übertragungsrichtung BA gesteuert und regelt nur den Leitungsverstärker LVA auf den Sollwert der Verstärkung.
  • Der Hilfsspannungssender HS liefert die Hilfsspannung auf die Innenleiter IL der Fernspeiseschleife F1. Die Hilfsspannung durchläuft die Innenleiter der Fernspeiseschleife F1, wird durch den Übertrager ÜU, der das trägerfrequente Nutzsignal nicht durchläßt, transformiert und durchläuft dann die Innenleiter der Fernspeiseschleife F2. Der Hilfsspannungsempfänger HE wertet die Hilfsspannung aus und beeinflußt das Fernspeisegerät FG2 der Fernspeiseschleife F2. Über den Sendeübertrager US wird die Hilfsspannung eingekoppelt und den Innenleitern der Fernspeiseschleife F1 zugeführt. Über den Empfangsübertrager ÜE wird die Hilfsspannung ausgekoppelt und dem Hilfsspannungsempfänger HE zugeführt.
  • Die Erzeugung der niederfrequenten, getasteten Hilfsspannung erfolgt entweder in einem frei schwingenden Oszillator, dessen Ausgangsspannung über einen vou einem Multivibrator gesteuerten Modulator rechteckförmig moduliert wird, oder in einem Oszillator, der von einem Multivibrator ein- und ausgetastet wird. .
  • Als Trägerfrequenz für die niederfrequente Hilfsspannung wird z. B. die Frequenz 75 Hz gewählt, damit einerseits die Hilfsspannungssender und -empfänger nicht zu aufwendig werden und andererseits die Hilfsspannung nicht zu stark durch die Leitung gedämpft wird. Als Tast- oder Pulsfolgefrequenz wird eine Frequenz von einigen Hertz gewählt, damit einerseits der Aufwand für die Hilfsspannungssender und -empfänger (RC-Gheder der Multivibratoren usw.) klein bleibt und andererseits noch genügend Abstand von der Hilfsträgerfrequenz vorhanden ist. Diese kleine Frequenz der Tastung ist zulässig, weil sowieso sehr langsame Änderungen der Fernspeiseströme realisiert werden müssen.
  • Die in den ferngespeisten Verstärkern vorhandenen Kondensatoren zur Siebung der Beeinflussungsströme erfüllen nun hier-eine weitere wichtige Funktion. Sie leiten auch die Hilfsspannung an den ferngespeisten Verstärkern vorbei, so daß die Übertragungseigenschaften dieser Verstärker nicht gestört werden.
  • In F i g. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Hilfsspannungssenders HS dargestellt. Als Multivibrator wird ein an sich bekannter astabiler Multivibrator AM verwendet. Die Periodendauer eines symmetrischen astabilen Multivibrators ist bekanntlich T = 2R- Cr 1n(1 -f- Ub/ Uo) , wobei R die Basisentladewiderstände, Cr die Rückkopplungskondensatoren, Ub die Betriebsspannung und Uo die Entladespannung des Multivibrators sind. Wird nun die Betriebsspannung Ub konstant gehalten und die Entladespannung Uo durch den Pilotregler seiner Stellung proportional verändert, so ist die Taktfrequenz des Multivibrators von der Stellung des Pilotreglers abhängig. Damit die Taktfrequenz der Entladespannung des astabilen Multivibrators angenähert proportional ist, muß der Änderungsbereich der Entladespannung relativ klein gewählt werden. Der Multivibrator AM steuert den Oszillator OS derart, daß er abwechselnd ein- und ausgetastet wird.
  • In F i g. 3 ist ein Ausführungsbeispiel des Hilfsspannungsempfängers HE schematisch dargestellt. Die ankommende Hilfsspannung wird durch den Verstärker V verstärkt, durch den Gleichrichter Gr gleichgerichtet und durch den Impulsformer IF in Rechteckform gebracht. Die Rechteckimpulse werden einem Bivibrator BM zugeführt, der die Tastfrequenz um den Faktor 2 verkleinert, und eine vom Tastverhältnis der ankommenden Hilfsspannung unabhängige Rechteckspannung mit dem exakten Tastverhältnis 1 dem Frequenz-Spannungs-Wandler FSW zuführt. Ist das Tastverhältnis der ankommenden Hilfsspannung immer gleich, so ist der Bivibrator BM überflüssig. Als Impulsformer 1F kann z. B. ein Schmitt-Trigger oder ein Transistorschalter verwendet werden.
  • In F i g. 4 ist ein Ausführungsbeispiel des an sich bekannten Frequenz-Spannungs-Wandlers FSW dargestellt. Der Umladestrom des Kondensators Cu ist frequenzabhängig; sein zeitlicher Mittelwert nimmt mit wachsender Frequenz zu. Während einer Halbperiode der Rechteckspannung entlädt sich der Kondensator Cu über die Diode D2. In der anderen Halbperiode werden die Umladestromstöße über die Diode D 1 einem Integrierglied RiCi zugeführt. Die Ausgangsspannung des Integriergliedes ist der Frequenz der Eingangsspannung proportional und kann zur Beeinflussung des Fernspeisegerätes FG2 verwendet werden.
  • Man kann auch auf der Sendeseite außer dem Hilfsspannungssender noch einen Hilfsspannungsempfänger, natürlich ohne Verstärker und Gleichrichter, vorsehen und das Fernspeisegerät FG1 über den Taktgeber AM und diesen Hilfsspannungsempfänger beeinflussen. Dann ist keine Proportionalität zwischen der Spannung des Pilotreglers und der Frequenz des Taktgebers notwendig, weil beide Fernspeisegeräte in gleicher Weise beeinflußt werden und somit immer synchron laufen.

Claims (19)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung ferngespeister Leitungsverstärker in Trägerfrequenzsystemen, bei denen die Nachrichten über Koaxialkabel mit Hauptverstärkerstellen und mit von diesen über die Innenleiter der Koaxialkabel mit Gleichstrom ferngespeisten Zwischenverstärkern übertragen werden und bei denen die Fernspeisung der jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptverstärkerstellen liegenden Zwischenverstärker angenähert jeweils zur Hälfte von einer der beiden Hauptverstärkerstellen aus erfolgt, wobei in den Hauptverstärkerstellen Pilotregler den Pegel auf den Sollwert regeln und wobei die Rückwärtsregelung der ferngespeisten Verstärker der ankommenden Übertragungsrichtung eines Abschnittes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptverstärkerstellen durch den Pilotregler der einen Übertragungsrichtung erfolgt, der das Fernspeisegerät der seiner Hauptverstärkerstelle zugeordneten Fernspeiseschleife direkt beeinflußt und das Fernspeisegerät der der davorliegenden Hauptverstärkerstelle zugeordneten Fernspeiseschleife mit Hilfe einer Hilfsspannung beeinflußt, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß als Hilfsspannung eine rechteckförmig getastete, niederfrequente Sinusspannung mit veränderlicher Tastfrequenz und/ oder veränderlichem Tastverhältnis verwendet wird, die über die Innenleiter (IL) der Koaxialkabel übertragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pilotregler (P2) der zweiten Übertragungsrichtung allein den Leitungsverstärker (LYA) dieser Übertragungsrichtung in der Hauptverstärkerstelle (A) auf den Sollwert der Verstärkung; regelt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung über einen Sendeübertrager (US) auf die Innenleiter (IL) der Fernspeiseschleife (F1) symmetrisch eingekoppelt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendeübertrager (ÜS) eine Primärwicklung und zwei in den Zuleitungen des Fernspeisegerätes (FG1) angeordnete Sekundärwicklungen besitzt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung über einen Empfangsübertrager (ÜE) aus den Innenleitern (IL) der Fernspeiseschleife (F2) symmetrisch ausgekoppelt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsübertrager (ÜE) eine Sekundärwicklung und zwei in den Zuleitungen des Fernspeisegerätes (FG2) angeordnete Primärwicklungen besitzt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspannungssender (HS) einen Multivibrator enthält, der einen Modulator rechteckförmig steuert, über den die Ausgangsspannung eines frei schwingenden Oszillators zum Sendeübertrager (ÜS) übertragen wird. B.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsspannungssender (HS) einen Multivibrator enthält, der einen Oszillator aus-und eintastet.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Trägerfrequenz' für die niederfrequente Hilfsspannung eine Frequenz von einigen 10 Hz gewählt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tastfrequenz für die niederfrequente Hilfsspannung eine Frequenz von einigen Hertz gewählt wird
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Multivibrator ein astabiler Multivibrator (AM) verwendet wird, dessen Entladespannung (Uo) vom Pilotregler verändert wird (F i g. 2).
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Änderungsbereich der Entladespannung (Uo) des astabilen Multivibrators (AM) relativ klein ist.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung durch einen Verstärker (V) verstärkt, durch einen Gleichrichter (Gr) gleichgerichtet und durch einen Impulsformer (IF) in Rechteckform gebracht wird (F i g. 3).
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,daßalsImpulsformer (IF)einSchmitt-Trigger oder ein Transistorschalter verwendet wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckimpulse des Impulsformers (IF) einem Bivibrator (BM) zugeführt werden, der die Tastfrequenz um den Faktor 2 verkleinert und eine vom Tastverhältnis der ankommenden Hilfsspannung unabhängige Rechteckspannung mit dem exakten Tastverhältnis 1 einem Frequenz-Spannungs-Wandler (FSW) zuführt.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 1 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckimpulse des Bivibrators (BM) von dem Frequenz-Spannungs-Wandler (FSW) in eine der Frequenz der Rechteckimpulse proportionale Gleichspannung umgewandelt werden.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenz-Spannungs-Wandler (FSW) aus einem Umladekondensator (Cu), zwei Gleichrichterdioden (D1 und D2) und einem Integrierglied (RiCi) besteht, wobei der frequenzabhängige Umladestrom-Mittelwert des Umladekondensators durch die Gleichrichter gleichgerichtet und durch das Integrierglied geglättet wird. (F i g. 4).
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß während einer Halbperiode der Rechteckspannung der Umladekondensator (Cu) über die eine Diode (D2) entladen wird und während der anderen Halbperiode die Umladestromstöße über die andere Diode (D 1) dem Integrierglied (RiCi) zugeführt werden.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 1 und 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Sendeseite als auch die Empfangsseite einen Hilfsspannungsempfänger besitzen und das Fernspeisegerät (FG1) der Sendeseite über den Multivibrator (AM) und den Hilfsspannungsempfänger beeinflußt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1165 093; deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 442.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060442B (de) * 1956-06-29 1959-07-02 Siemens Ag UEbertragungssystem zur Nachrichtenuebertragung ueber Leitungen mit Hauptverstaerker-aemtern und unbemannten, ferngespeisten Zwischenverstaerkeraemtern
DE1165093B (de) * 1961-10-06 1964-03-12 Telefunken Patent Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in traegerfrequenten Nachrichtenuebertragungsanlagen

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