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DE1165093B - Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in traegerfrequenten Nachrichtenuebertragungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in traegerfrequenten Nachrichtenuebertragungsanlagen

Info

Publication number
DE1165093B
DE1165093B DET20905A DET0020905A DE1165093B DE 1165093 B DE1165093 B DE 1165093B DE T20905 A DET20905 A DE T20905A DE T0020905 A DET0020905 A DE T0020905A DE 1165093 B DE1165093 B DE 1165093B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
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remote feed
frequency
office
offices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20905A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Kinkelin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET20905A priority Critical patent/DE1165093B/de
Publication of DE1165093B publication Critical patent/DE1165093B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in trägerfrequenten Nachrichtenübertragungsanlagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in trägerfrequenten Nachrichtenübertragungssystemen, die über Leitungen mit Hauptverstärkerämtern und von diesen ferngespeisten, unbemannten Zwischenverstärkerämtern betrieben werden.
  • Es ist bekannt, die zur Übertragung der trägerfrequenten Nachrichten dienende Leitung gleichzeitig zur Fernspeisung und zur pilotgesteuerten Pegelregelung der Verstärker der unbemannten Zwischenämter zu verwenden und dabei jeweils die halbe Strecke eines Fernspeiseabschnittes mit beiden übertragungseinrichtungen einem bemannten Hauptamt für den Zweck der Fernspeisung und der Pegelregelung zuzuordnen. In diesem Falle werden aus Gründen der Stabilität an den Trennstellen der Fernspeiseschleifen die Verstärker jeder übertragungsrichtung durch einen eigenen Pilotempfänger geregelt, derart, daß an den Trennstellen der Fernspeiseschleifen der Pegel konstant bleibt. Dieses Verfahren hat folgende Nachteile: Erstens wird an den Trennstellen der Fernspeiseschleifen in jeder übertragungsrichtung zusätzlich zu dem im speisenden Hauptamt befindlichen Pilotempfänger ein weiterer Pilotempfänger benötigt. Zweitens ist die Abweichung des Pilotpegels vom Sollwert lediglich ein Kriterium für den Zustand des halben Fernspeiseabschnittes, der vor dem Hauptamt liegt, während diese Abweichung nur bedingt etwas darüber aussagt, welchen Zustand der nach dem Hauptamt liegende halbe Fernspeiseabschnitt besitzt.
  • Diese Nachteile werden durch das Verfahren nach der Erfindung vermieden. Diese betrifft ein Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in trägerfrequenten Nachrichtenübertragungsanlagen, die über Leitungen mit Hauptverstärkerämtern und von diesen ferngespeisten, unbemannten Zwischenverstärkerämtern betrieben werden und bei denen die Fernspeisung der jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptämtern liegenden Zwischenverstärker zumindest angenähert jeweils zur Hälfte von einem der beiden Hauptämter aus erfolgt und gleichzeitig zur Steuerung der Pegelregler dient.
  • Erfindungsgemäß erfolgt eine Rückwärtsregelung der regelbaren Verstärker einer übertragungsrichtung des gesamten Fernspeiseabschnittes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptämtern vom zweiten Hauptamt aus durch ein in diesem Amt entsprechend der Abweichung des empfangenen Pilotpegels vom Sollwert erzeugtes und dem gesamten Fernspeiseabschnitt zwischen diesem Hauptamt und dem ersten Hauptamt zugeordnetes Regelkriterium, das dem ersten Hauptamt über eine der trägerfrequenten Nachrichtenübertragung dienende Leitung als Sinusspannung oder Impulsspannung zugeführt wird, deren Frequenz bzw. Tastverhältnis durch das Regelkriterium bestimmt ist und den zur Regelung benutzten Fernspeisestrew in beiden Ämtern in gleicher Weise ändert.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist in der F i g. 1 der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
  • In die zur Übertragung des trägerfrequenten Nutzsignalbandes in einer Übertragungsrichtung dienende, zwischen den speisenden, mit regelbaren Verstärkern VA und VB ausgerüsteten, vorzugsweise bemannten Hauptämtern A und B liegende Leitung L sind beispielsweise zwei unbemannte Zwischenämter mit regelbaren Zwischenverstärkern V1 und VQ eingeschaltet. Das zu übertragende trägerfrequente Nutzsignalband wird den Eingangsklemmen a, a' des Verstärkers VA zugeführt und an den Ausgangsklemmen b, b' des Verstärkers VB abgenommen. Die stromversorgungsmäßig in Reihe geschalteten Verstärker VA und V1 werden aus einer im Amt A befindlichen Batterie BA unter Zwischenschaltung eines Fernspeisestromreglers RA und eines zum Verstärker VA bzw. V1 gehörigen Filters FA bzw. F1 über die Leitung L ferngespeist. Entsprechend werden die stromversorgungsmäßig in Reihe geschalteten Verstärker V2 und VB aus einer im Amt B befindlichen Batterie BB unter Zwischenschaltung eines Fernspeisestromreglers RB und eines zum Verstärker VB bzw. V2 gehörigen Filters FB bzw. F2 über die Leitung L ferngespeist. Dabei erfolgt die Zuführung des Fernspeisegleichstromes in an sich bekannter Weise über die leitungsseitigen Wicklungen der Verstärkereingangs- und Ausgangstransformatoren TA, TA', T1, T11, T,, T,' und TB, TB', die in der Mitte durch Kondensatoren CA, CA', Cl, CC" C,' und CB, CB' speisestrommäßig getrennt sind,- die für die trägerfrequenten Nutzsignale jeweils einen Kurzschluß darstellen. Die Fernstromversorgung des gesamten Streckenabschnittes zwischen den Ämtern A und B erfolgt somit jeweils zur Hälfte von einem Amt aus. Die erforderliche Auftrennung für den Speisestrom in der Mitte des Fernspeiseabschnittes wird durch Kondensatoren C3 und C3 bewirkt; Induktivitäten L' und L" schließen die Fernspeiseschleifen für je einen halben Speiseabschnitt und stellen für die trägerfrequenten Wechselströme einen hohen Widerstand dar. Die zur Konstanthaltung der Betriebsspannung der einzelnen Verstärker VA bis VB dienenden, an sich bekannten Regler sind in den Filtern FA bis FB untergebracht. Die zum Ausgleich des Temperaturganges der frequenzunabhängigen Dämpfung der Leitung L regelbaren Verstärker VA bis VB sind mit Entzerrern ausgerüstet, die durch ihnen zugeordnete Regelglieder, z. B. Thermistoren, gesteuert werden. Zur Steuerung dieser Regelglieder dient ein Teil des Fernspeisestromes, der aus den Filtern FA bis FB abgeleitet wird. Im Amt A ist ein Diskriminator DA, der mit dem Regler RA verbunden ist, über Kondensatoren CA, und CA, an die Leitung L angeschaltet. Im Amt B ist ein Pilotempfänger PEB an den Ausgang des Verstärkers VB geschaltet und mit dem Regler RB verbunden. Ein über Kondensatoren CBi und CB, an die Leitung L geschalteter, in seiner Frequenz veränderbarer Niederfrequenzgenerator G wird vom Regler RB gesteuert.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Die in bekannter Weise zur Bestimmung der Dämpfungsänderung der Leitung L dem trägerfrequenten Signalband zugesetzte Pilotspannung wird am Ausgang des Verstärkers VB ausgekoppelt und dem Pilotempfänger PEB zugeführt, dort verstärkt und nach Gleichrichtung mit ihrem Sollwert verglichen. Die festgestellte Abweichung vom Sollwert wird als Regelkriterium zur Rückwärtsregelung der Verstärker VB bis VA verwendet, indem diese Abweichung einerseits direkt den Regler RB und damit den Fernspeisestrom in dem vom Amt B versorgten Fernspeiseabschnitt steuert und andererseits indirekt den Regler RA und damit den Fernspeisestrom in dem vom Amt A versorgten Fernspeiseabschnitt regelt. Die indirekte Steuerung erfolgt derart, daß der Regler RB die Frequenz des Generators G ändert. Die entgegen der Übertragungsrichtung des Nutzsignals über die beiden Fernspeisestromschleifen hinweg übertragene, frequenzmodulierte Niederfrequenz dieses Generators ; wird im Amt A dem Diskriminator DA zugeführt. Die von diesem Diskriminator entsprechend der Frequenzmodulation abgegebene Spannung bringt die Stellung des Reglers RA in übereinstimmung mit der des Reglers RB. Mit der Änderung des Fernspeisestromes in dem vom Amt A und B versorgten Fernspeiseabschnitt ändert sich der zur Regelung benutzte, in den Filtern FA bis FB ausgekoppelte Anteil des Fernspeisestromes.
  • Die zwischen dem Amt A und dem Amt B liegenden Verstärker, die zur Hälfte vom Amt A und zur Hälfte vom Amt B ferngespeist werden, werden somit vom Amt B aus rückwärts geregelt, wobei die Regelung der Leitungsstrecke zwischen diesen beiden Ämtern mit dem ihr zugeordneten Regelkriterium erfolgt.
  • Die F i g. 2 zeigt eine Abwandlung der Schaltung nach F i g. 1. Hier steuert die vom Pilotempfänger PEB festgestellte Abweichung des Pilotpegels vom Sollwert die Frequenz des Generators G, die sowohl dem Diskriminator DA als auch einem weiteren Diskriminator DB im Amt B zugeführt wird. Im Amt A steuert, wie in F i g. 1 beschrieben, der Diskriminator DA den Regler RA. Im Amt B wird der Regler RB jetzt vom Diskriminator DB gesteuert. Der Vorteil dieser Schaltung besteht darin, daß sowohl der Regler RA als auch der Regler RB entsprechend der durch die Abweichung des Pilotpegels vom Sollwert bestimmte Änderung der Frequenz des Generators G gesteuert werden. Die Diskriminatoren DA und DB können dabei gleichartig ausgeführt werden, da ihre Ausgangsspannung bei entsprechender Dimensionierung nur von der Frequenz abhängig ist.
  • In der Schaltung nach F i g. 2 ist es möglich, einen Generator G für eine Frequenz zu verwenden, die dicht unter- oder oberhalb des trägerfrequenten Nutzbandes liegt, wobei diese Frequenz über die Leitung übertragen werden kann, die für die übertragung des Nutzbandes in der Gegenrichtung dient. Auf diese Weise können die den Leitungsverstärkern VA bis VB zugeordneten Filter FA bis FB, die unter anderem zur Vorbeiführung der Steuerfrequenz an den Verstärkern dienen, wesentlich vereinfacht werden.
  • Statt eines Regelkriteriums, das in der Änderung der Frequenz einer Sinusspannung besteht, kann beim Verfahren nach der Erfindung auch ein Regelkriterium dienen, das aus der Änderung des TastverWältnisses einer Impulsspannung konstanter Impulsfolgefrequenz besteht. In diesem Fall muß der Generator G ein Impulsgenerator sein, und die Diskriminatoren müssen auf die Änderung des Testverhältnisses reagieren.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in trägerfrequenten Nachrichtenübertragungsanlagen, die über Leitungen mit Hauptverstärkerämtern und von diesen ferngespeisten, unbemannten Zwischenverstärkerämtern betrieben werden und bei denen die Fernspeisung der jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptämtern liegenden Zwischenverstärker zumindest angenähert jeweils zur Hälfte von einem der beiden Hauptämter aus erfolgt und gleichzeitig zur Steuerung der Pegelregler dient, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß eine Rückwärtsregelung der regelbaren Verstärker (VA, Vi, V,, VB) einer übertragungsrichtung des gesamten Fernspeise, abschnittes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hauptämtern (A, B) vom zweiten Hauptamt (B) aus durch ein in diesem Amt entsprechend der Abweichung des empfangenen Pilotpegels vom Sollwert erzeugtes und dem gesamten Fernspeiseabschnitt zwischen diesem und dem ersten Hauptamt (A) zugeordnetes Regelkriterium erfolgt, das dem ersten Hauptamt (A) über eine der trägerfrequenten Nachrichtenübertragung dienende Leitung (L) als Sinusspannung oder Impulsspannung zugeführt wird, deren Frequenz bzw. Testverhältnis durch das Regelkriterium bestimmt ist und den zur Regelung benutzten Fernspeisestrom in beiden Ämtern (A, B) in gleicher Weise ändert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Hauptamt (B) die von einem Pilotempfänger (PEB) abgegebene, der Abweichung des Pilotpegels vom Sollwert entsprechende Spannung zur Einstellung eines Fernspeisestromreglers (RB) dient, dessen Stellungsänderung den Fernspeisestrom in der dem zweiten Hauptamt (B) zugeordneten Fernspeiseschleife und die Frequenz eines in diesem Amt vorhandenen Niederfrequenzgenerators (G) ändert, und daß die Spannung dieses Generators über die Leitung (L) einem Diskriminator (DA) im ersten Hauptamt (A) zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung einen dortigen Fernspeisestromregler (RA) derart beeinflußt, daß die Fernspeisestromänderungen in den den beiden Hauptämtern zugeordneten Fernspeiseschleifen einander gleich sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Pilotempfänger (PEB) des zweiten Hauptamtes (B) abgegebene Spannung die Frequenz eines. dortigen Niederfrequenzgenerators (G) beeinflußt, dessen Spannung einem Diskriminator (DB) im zweiten Hauptamt und über die Leitung (L) einem Diskriminator (DA) im ersten Hauptamt (A) zugeführt wird, und daß die Ausgangsspannung des Diskriminators (DB) im zweiten Hauptamt einen dort befindlichen Fernspeisestromregler (RB) in gleicher Weise beeinflußt wie die Ausgangsspannung des im ersten Hauptamt A befindlichen Diskrinminators (DA) einen ihm zugeordneten Fernspeisestromregler (RA), derart, daß die Fernspeisestromänderungen in den den beiden Hauptämtern zugeordneten Fernspeiseschleifen einander gleich sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Hauptamt (B) statt eines Niederfrequenzgemerators (G) ein solcher für eine Sinusspannung benutzt wird, deren Frequenz dicht unter- oder oberhalb des zur Nachüchtenübertragung ausgenutzten Frequenzbereiches liegt, und daß zur 15bertragung der dem Regelkriterium entsprechenden Frequenzänderung zum eursten Hauptami (A) die zur Nachrichtenübertragung in der Gegenrichtung dienende Leitung einschließlich der in ihr liegenden Verstärker verwendet wircd. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 442; britische Patentschrcift Nr. 657 028.
DET20905A 1961-10-06 1961-10-06 Verfahren zur pilotgesteuerten Pegelregelung in traegerfrequenten Nachrichtenuebertragungsanlagen Pending DE1165093B (de)

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Cited By (3)

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