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DE1261421B - Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine

Info

Publication number
DE1261421B
DE1261421B DEL47655A DEL0047655A DE1261421B DE 1261421 B DE1261421 B DE 1261421B DE L47655 A DEL47655 A DE L47655A DE L0047655 A DEL0047655 A DE L0047655A DE 1261421 B DE1261421 B DE 1261421B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
gemstone
arm
displaying
removal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL47655A
Other languages
English (en)
Inventor
Alec Leibowitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DAMPEX CORP Ltd Pty
Original Assignee
DAMPEX CORP Ltd Pty
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DAMPEX CORP Ltd Pty filed Critical DAMPEX CORP Ltd Pty
Publication of DE1261421B publication Critical patent/DE1261421B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine.
  • Schleifmaschinen zum Bearbeiten von Edelsteinen mit an einem um eine horizontale Achse pendelnden Gewichtsarm, in den ein den Edelstein aufnehmender Träger einspannbar ist, und mit Einrichtungen zur Anzeige und Begrenzung der Schleiftiefe sind bekannt.
  • Man hat als Taster oder Fühler zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe an Diamantenhaltern eine gekrümmte Nadel angeordnet, die das Schleifrad berührt und dabei einen elektrischen Stromkreis schließt. Der Nachteil dieser Anordnung besteht in dem Verschleiß der Tasterspitze bei jeder Berührung mit dem Schleifrad. Die Nadel muß daher dauernd überwacht und nachgestellt werden. Die Fühlernadel dient nur der Warnung. Sie ist keine mechanische Sicherung. Sollte der Schleifarm aus irgendeinem Grund zufällig auf die Schleifscheibe fallen, so schlägt der zu schleifende Stein mitsamt dem Fühler auf die Schleifplatte. Soweit durch bekannte, auf elektromechanischem Wege arbeitende Einrichtungen die Schleif- oder Schnittiefe überwacht wird, war dies nur mit einem erheblichen baulichen Aufwand möglich.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, das Absinken bzw. Fallen eines den Edelstein tragenden Arms auf eine Polier- oder Schleiffläche zu dämpfen und dabei gleichzeitig mit sehr einfachen, übersichtlichen Mitteln, ein deutliches Bild des Fortschrittes in der Steinbearbeitung zu zeigen.
  • Durch das Verhindern eines stoßartigen, ungedämpften Aufsetzens des Edelsteins auf das Schleifwerkzeug wird deren Beschädigung verhindert und durch die Anzeige- und Schalteinrichtung die überwachung des Schleifvorgangs an mehreren Maschinen erleichtert.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine besteht darin, daß zum Abstützen ein in einem Zylinder verschiebbarer Kolben vorgesehen und der Zylinder mit einem vertikalen kommunizierenden Rohr verbunden ist, das eine elektrisch leitende Flüssigkeit enthält, und in dem mindestens ein elektrisches, durch die Flüssigkeit oder einen Schwimmer verbindbares Kontaktpaar zum selbsttätigen Abheben des Arms angeordnet ist, zweckmäßig eine Reihe derartiger Kontaktpaare angeordnet sind.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Schleifen nach der Erfindung, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung, die bevorzugt für Schneidarbeiten Verwendung findet, F i g. 3 eine Seitenansicht von Teilen einer Anzeigevorrichtung, wie sie für die Vorrichtung von F i g.1 und 2 verwendet wird, im Schnitt.
  • Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß die dort dargestellte Schleifvorrichtung einen Arm 4 aufweist, an dessen einem Ende eine Klemmvorrichtung 5 befestigt ist, die einen Edelstein 6 zum Schleifen auf eine Schleifscheibe 7 führt. Das andere Ende 8 des Arms 4 ist drehgelenkig auf einer Grundplatte 9 befestigt. Das Drehgelenk besteht aus einer sattelförmigen, einseitig offenen Gelenkhülse 10, die fest mit dem Arm 4 verbunden ist und auf einer von Stützen 11 getragenen Stange 11 a drehgelenkig aufliegt. Diese drehgelenkige Befestigung wurde gewählt, um jede schädliche, parallel zur Scheibenebene der Schleifscheibe 7 erfolgende Bewegung des Arms auszuschließen.
  • Unterhalb und etwa in der Mitte des Arms 4 ist ein Stoßdämpfer 12 angeordnet, der einen Zylinder oder ein Gefäß 13 aufweist, in dem sich ein Kolben 14 befindet. Eine in vertikaler Richtung verschiebliche Stange 15 berührt einerseits die Oberfläche des Kolbens 14 und andererseits über eine Kugel 16 die Unterseite des Arms 4. An dem oberen Ende der Stange 15 ist eine Stellschraube 17 angeordnet, so daß ein Ein- bzw. Nachstellen der Vorrichtung durch Drehen der Schraube in einer der mittels Pfeilen 18 angedeuteten Richtungen möglich ist. Eine Einstellung mittels der Schraube 17 dient zum Festlegen des Anfangsspiegels der Flüssigkeit innerhalb des Rohres 19 und gleichzeitig zur Einstellung des ausgleichenden Drucks auf den Arm, um die Schleifkraft zu überwachen.
  • Ein aufrecht stehendes Rohr 19 von geringem Durchmesser steht in leitender Verbindung mit dem Zylinder 13. In den Zylinder und in das Rohr ist Quecksilber eingefüllt. Wenn der Arm eine Abwärtsbewegung in Richtung eines Pfeiles 20 ausführt, wird das Quecksilber in dem Rohr 19 hochgedrückt. Der jeweilige Flüssigkeitsspiegel in dem Rohr wird in Verbindung mit einer Ablesevorrichtung auf einer benachbarten, in Intervalle unterteilten Skala 21 dazu benutzt, um Aufschluß über das genaue Maß des Abtrags zu erhalten, dem der Stein 6 durch den Schleifvorgang unterworfen ist. Wie in F i g. 3 dargestellt ist, wird der Spiegel, den die Flüssigkeit in dem Rohr 19 erreicht, zusätzlich dazu benutzt, um den Schleifvorgang zu unterbrechen oder einen Warnton auszulösen. Wenn beispielsweise der Schleifvorgang beendet werden muß, da der Flüssigkeitsspiegel innerhalb des Rohrs die vorher festgesetzte Grenze »6« erreicht hat, werden die Schaltglieder 22 durch die Flüssigkeit überbrückt, und eine elektrische Leitung 23 wird dadurch geschlossen. Dadurch kann elektrischer Strom fließen, der den Edelstein 6 von der Schleifscheibe abhebt.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist ein Schwimmer in das Rohr 19 eingesetzt, der derart -ausgebildet ist, daß er nach Zurücklegen einer bestimmten Steigstrecke ebenfalls eine leitende Verbindung herstellt; wie beispielsweise eine Verbindung der Leitung 23, der die Schaltglieder 22 angeschlossen sind. Mit Bezug auf die in F i g. 3 dargestellte Vorrichtung ist festzustellen, daß für viele Verwendungszwecke die elektrische Leitung 23 lediglich ein Glied einer Vielzahl von Leitungen 23 darstellt, die durch die angeschlossenen, in die Flüssigkeit eintauchenden oder von einem Schwimmer erfaßten Schaltglieder zur Bildung eines elektrischen Kreises geschlossen werden.
  • In F i g. 1 ist ein Gewichtsstück 24 zu sehen, das auf dem rückwärtigen Ende des Armes 4 angeordnet ist. Die Aufgabe dieses Gewichtsstückes ist vornehmlich darauf gerichtet, eine ständige gleichmäßig ausgeübte Abwärtsbewegung des Kolbens 14 in dem Zylinder 13 herbeizuführen. Das Gewicht dieses Stückes wird mit Rücksicht auf die besonderen Erfordernisse jedes Bearbeitungsvorganges gewählt.
  • In F i g. 2 ist eine grundsätzlich ähnliche Vorrichtung dargestellt, die zum Schneiden von Edelsteinen eingesetzt wird. Hier ist ein Arm 25 drehbar auf einem Zapfen 26 gelagert, der seinerseits von Lagerböcken 27 getragen ist. An dem der Lagerstelle gegenüberliegenden Armende ist eine Klemmvorrichtung 28 befestigt, die einen Edelstein 29 während eines Schneidvorganges, der mit der Scheibe 30 herbeigeführt wird, festhält. Wenn dieser Arm um seine Lagerachse schwenkt, drückt die einstellbare Schraube 31 den Kolben 32 der auch als Stoßdämpfer wirkenden Einrichtung tiefer in den Zylinder 33. Die Verschiebung des Kolbens innerhalb des Zylinders. bewirkt, daß Flüssigkeit aus dem Zylinder verdrägt wird und innerhalb des Rohrs 34 aufsteigt. Eine neben dem Rohr 34 angeordnete Skala 35 zeigt in jedem Augenblick die Schnitttiefe an.
  • Ebenso wie bei der Vorrichtung, die in F i g. 1 dargestellt ist, kann auch hier die Höhe, bis zu der der Flüssigkeitsspiegel aufsteigt, innerhalb der Röhre 34 dazu verwendet werden, den Schneidvorgang selbsttätig zu unterbrechen und bzw. oder einen Warnton auszulösen, wenn der Schneidvorgang bis zu einer bestimmten Schnittiefe fortgeschritten ist. 36 ist ein verstellbares Gewicht, dessen Druck einen stetig fortschreitenden Schnitt des Steines bewirken soll.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine, bei der der Edelsteinhalter an einem um eine horizontale Achse gegen das Schleifwerkzeug pendelbaren Gewichtsarm befestigt ist, der sich gegen ein mit der Anzeigeeinrichtung zusammenarbeitendes Glied abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abstützen ein in einem Zylinder (13, 33) verschiebbarer Kolben (14, 32) vorgesehen und der Zylinder mit einem vertikalen kommunizierenden Rohr (19, 34) verbunden ist, das eine elektrisch leitende Flüssigkeit enthält und in dem mindestens ein elektrisches, durch die Flüssigkeit oder einen Schwimmer verbindbares Kontaktpaar (22) zum selbsttätigen Abheben des Armes (4, 25) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 812159; österreichische Patentschrift Nr.17 491; USA.-Patentschriften Nr. 2 395 952, 2 527 592, 2569592.
DEL47655A 1963-04-22 1964-04-21 Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine Pending DE1261421B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ZA631725 1963-04-22
ZA1261421X 1963-04-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1261421B true DE1261421B (de) 1968-02-15

Family

ID=27130909

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL47655A Pending DE1261421B (de) 1963-04-22 1964-04-21 Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE646826A (de)
DE (1) DE1261421B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1209147A (en) * 1966-12-20 1970-10-21 Spectrum Diamonds Pty Ltd Improvements in dashpot control apparatus

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT17491B (de) * 1902-04-16 1904-09-10 George William Gregory Apparat zum Schleifen von Edelsteinen.
US2395952A (en) * 1945-03-03 1946-03-05 Bartnovsky Leopold Diamond holder or dop for holding diamonds
US2527592A (en) * 1946-05-11 1950-10-31 Spira Josef Diamond cutter's tong and guide
DE812159C (de) * 1948-10-02 1951-08-27 Karl Hermann Jaeger Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten
US2569592A (en) * 1947-11-04 1951-10-02 Henry Oliver Apparatus for polishing precious stones

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Also Published As

Publication number Publication date
BE646826A (de) 1964-08-17

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