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DE812159C - Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten - Google Patents

Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten

Info

Publication number
DE812159C
DE812159C DEP6264A DEP0006264A DE812159C DE 812159 C DE812159 C DE 812159C DE P6264 A DEP6264 A DE P6264A DE P0006264 A DEP0006264 A DE P0006264A DE 812159 C DE812159 C DE 812159C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diamonds
chuck
contact
ground
stone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP6264A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hermann Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP6264A priority Critical patent/DE812159C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812159C publication Critical patent/DE812159C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs
    • B24B9/161Dops, dop holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Einspannfutter für zu schleifende Diamanten Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Einspannfutter für zu schleifende Diamanten. Das Wesen der Erfindung wird darin erblickt, den sog. Doppen mit einer mechanischen Reguliervorrichtung zu versehen, mittels welcher über ein Druck-Dreh- o. dgl. Schaltorgan der zwischen zwei Greifschenkeln federnd eingespannte Stein um einen vorzubestimmenden Betrag bei unveränderter Grundstellung gedreht werden kann. Diese mechanisch auszuführende Teildrehung des eingespannten Steines ermöglicht dem Schleifer ohne manuelle und optische Beanspruchung, die bei jedem Schliff auszuführenden 8 bzw. 16 Facettenschliffe in ihrer Folge nacheinander auszuführen, da er den Stein nicht in die Hand nehmen muß. Auf diese Weise wird immer eine genaue Einteilung und ein matliematisch genauer Sitz der zu schleifenden Facetten garantiert.
  • Nach den bisher allgemein üblichen Arbeitsverfahren wird nach der Ausführung des ersten Facettenschliffes der Stein nach Öffnung der Greifvorrichtung um 18o° mit der Hand gedreht, da der zweite Schliff dem ersten direkt gegenüber angelegt werden muß, um eine einigermaßen gleichmäßige Facetteneinteilung zu erzielen. Dieser Vorgang wiederholt sich dann z. B. bei einem 8-Facetten-Schliff noch sechsmal, was neben nicht zu vermeidenden Ungenauigkeiten einen großen Zeit- und Arbeitsaufwand bedingt.
  • Diese hinreichend bekannten Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt.
  • Ein weiteres erfinderisches Merkmal wird darin erblickt, ,auch die jeweilige Höhe des bei einem Facettenschliff abzuschleifenden Materials nach Anlegung des ersten bestimmenden Schliffes einer genauen Kontrolle zu unterwerfen. Um dies zu erreichen, ist an dem Doppen ein auswechselbares "L'astorgan angeordnet, das. nach Ausführung des ersten maßgeblichen Schliffes genau auf Berührung mit einem zweckmäßig stationären Kontaktorgan eingestellt wird. Nach Teildrehung des Steines mittels einer Reguliervorrichtung ergibt der Abstand zwischen Taster und Kontaktorgan die genaue Höhe des jetzt abzuschleifenden Materials. Durch die nach ausgeführtem' Schliff automatisch eintretende Berührung beider Schaltorgane wird zweckmäßig ein elektrisch arbeitendes Schaltorgan ausgelöst, das dem Schleifer sofort optisch oder akustisch anzeigt, daß die gewünschte und eingestellte Tiefe des Schliffes in genauer Übereinstimmung mit dem ersten maßgeblichen Ausgangsschliff erreicht ist. Es wird also nicht nur eine genaue Ein- und Verteilung der verschiedenen facettenschliffe über den Umfang des Steines, sondern auch eine genaue gegenseitige Übereinstimmung in der Tiefe der Facetten erreicht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise. dargestellt, und zwar zeigt F ig. i die Einspannvorrichtung, Fig. 2 dieselbe im Längsschnitt, F ig. 3 einen Schnitt nach Linie 4-4, Fig. 4 dieselbe in der Draufsicht, Fig. 5 eine Gesamtansicht der Schleifanlage. Gemäß der. Zeichnung ist i der zweckmäßig zylindrische Grundkörper mit dem kippbaren Greifschenkel 2, der mit seinem Schaft 6 in dem auf dem Zapfen 28 drehbar gelagerten Gehäuse 5, durch Nuten und Zapfen gegen Verdrehung gesichert, gelagert und mittels der Kappenschraube 8 festgelegt ist. 4 ist ein durch die Regulierschraube 3 zu drehender, exzentrisch gelagerter Nocken, der das Gehäuse 5 mit dem Greifer 2 entgegen einer Feder 22 gegen den zu bearbeitenden Stein, der in einer muldenförmigen Vertiefung i i des drehbaren Schenkels 9 liegt, drückt. Bei entgegengesetzter Drehung der Regulierschraube 3 geht der Greifer 2 zur Freigabe des Steines mittels der Feder 22 wieder in seine öffnungslage zurück. Der den zu bearbeitenden Stein aufnehmende zylinderförmige Schenkel 9 sitzt fest auf dem konisch auslaufenden Ende 21 der Welle io, die an ihrem anderen Ende mit einem Zahnrad 12 ausgerüstet ist und über den Lagerzapfen 18 drehbar in der Lagerbüchse i9 gelagert ist, die wieder von der Verschlußschraube 16 gehalten wird. In das Zahnrad 12 greift eine Raste 13 ein, die an dem in Richtung zur Querachse des Grundkörpers i gelagerten Führungsstift 14, unter Federwirkung stehend, gelenkig gelagert ist. Durch Druck auf den Knopf 2o wird der in dem Führungsstück 23 mit Schlitzführung 24 verschiebbar gelagerte Stift 14 entgegen der Federwirkung 26 unter Mitnahme der Raste 13 vorbewegt. Die Raste .nimmt das Zahnrad 12 mit Welle io und dem Schenkel 9 um den Betrage von einem oder zwei Zähnen mit, so daß der auf diesem Schenkel federnd gehaltene Stein um diesen Betrag gedreht wird. Die jeweils erforderliche Einstellung erfolgt durch Begrenzung der Schubbewegung über die Stellschraube 25. Durch die wieder freigegebene Feder 26, die von der Verschlußschraube 27 gehalten wird, wird der Stift 14 mit der jetzt leerlaüfenden Raste 13 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt.
  • Gemäß Abb. 5 wird der Doppen über das Griffstück 15 von der Spezialzange 29 eingespannt gehalten, die auf dem Tisch 31, durch den Anschlag 30 gehalten, fest aufliegt. An dem Doppen ist an entsprechender Stelle ein lösbarer Hebel 32 angeordnet, an dem im rechten Winkel eine Kontaktfeder 33 mit einer empfindlichen Kontaktspitze 34 angebracht ist. 38 ist ein mit Fuß versehener Ständer, an welchem ein im rechten Winkel vorgesehener, als Kontaktorgan wirkender Querarm 35> mittels Feineinstellung 36, 37 in jeder Stellung. ein- und feststellbar, verschiebbar gelagert ist. Bei Berührung der Kontaktspitze 34 mit dem Kontaktarm 35 wird ein Stromkreis geschlossen und die Kontrollampe 39 zum Aufleuchten gebracht. 40 ist der Schleifstein. Der aus der Zeichnung ersichtliche Abstand zwischen der Kontaktsiptze 34 und dem Kontaktarm 35 ergibt die genaue Höhe des wegzuschleifenden Materials.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einspannfutter für zu schleifende Diamanten, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer mechanischen Reguliervorrichtung ausgerüstet ist, mittels welcher über ein Druck-Dreh- o. dgl. Schaltorgan der zwischen zwei Greifschenkeln eingespannte, zu bearbeitende Stein bei unveränderter Grundstellung um einen vorzubestimmenden Betrag um seine Achse gedreht werden kann.
  2. 2. Einspannfutter für zu schleifende Diamanten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zu schleifende Stein in einer muldenförmigen Vertiefung (i i) einer in Richtung zur Längsachse des Körpers (i) drehbar gelagerten Welle (io) von dem unter Federwirkung stehenden, verstellbaren Kippgreifer (2) fingerartig gehalten wird, und daß die Welle (io) über das Zahnrad (12) und die in Richtung zur Querachse des Körpers (1) verschiebbare Raste (13) jeweils um einen, durch die Einstellschraube (25) vorzubestimmenden Betrag durch Druck auf den die Raste (13) führenden Stift (i4) gedreht wird.
  3. 3. Einspannfutter für zu schleifende Diamanten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an demselben ein lösbares, zweckmäßig rechtwinkliges Tastorgan (32, 33) angeordnet ist, welches in jeweils vorzubestimmender und einzustellender Stellung zur Schließung eines Stromkreises und Auslösung einer Kontrollampe mit einem zweiten Kontaktorgan Berührung erhält.
  4. 4. Einspannfutter für zu schleifende Diamanten nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan aus einem an dem 1)oppen auswechselbar anzuordnenden Hebel mit rechtwinklig vorgesehener Kontaktfeder besteht, während als zweites Kontaktorgan ein mit Fuß versehener Ständer dient, dessen mittels Feineinstellung (36, 37) verschieb- und feststellbar gelagerter Querarm (35) als Gegenkontakt ausgebildet ist, und daß an dem oberen Ende des Ständers (38) eine Kontrollampe (39) angeordnet ist.
DEP6264A 1948-10-02 1948-10-02 Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten Expired DE812159C (de)

Priority Applications (1)

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DEP6264A DE812159C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten

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DEP6264A DE812159C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten

Publications (1)

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DE812159C true DE812159C (de) 1951-08-27

Family

ID=7360519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP6264A Expired DE812159C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Einspannfutter fuer zu schleifende Diamanten

Country Status (1)

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DE (1) DE812159C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261421B (de) * 1963-04-22 1968-02-15 Dampex Corp Proprietary Ltd Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine
DE1652185B1 (de) * 1966-12-20 1972-05-31 Spectrum Diamonds Pty Ltd Einrichtung zum gedaempften absetzen eines zu schleifenden edelsteins auf der schleifscheibe einer edelsteinschleifmaschine und zur einstellung der auflagekraft, mit welcher der edelstein auf der schleifscheibe aufliegt

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261421B (de) * 1963-04-22 1968-02-15 Dampex Corp Proprietary Ltd Einrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Schleiftiefe und des Abtrages an einer Edelsteinschleifmaschine
DE1652185B1 (de) * 1966-12-20 1972-05-31 Spectrum Diamonds Pty Ltd Einrichtung zum gedaempften absetzen eines zu schleifenden edelsteins auf der schleifscheibe einer edelsteinschleifmaschine und zur einstellung der auflagekraft, mit welcher der edelstein auf der schleifscheibe aufliegt

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