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DE464058C - Glasdrueckmaschine - Google Patents

Glasdrueckmaschine

Info

Publication number
DE464058C
DE464058C DEK106204D DEK0106204D DE464058C DE 464058 C DE464058 C DE 464058C DE K106204 D DEK106204 D DE K106204D DE K0106204 D DEK0106204 D DE K0106204D DE 464058 C DE464058 C DE 464058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adjustable
lower mold
spinning machine
machine according
glass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK106204D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE464058C publication Critical patent/DE464058C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B11/00Pressing molten glass or performed glass reheated to equivalent low viscosity without blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Glasdrückmaschine Zur Herstellung von Preßstücken insbesondere geringer und geringster Ausmaße werden bisher Vorrichtungen verwendet, bei denen zwei gesenkartige Formschalen an einem scheren- oder zangenartigen Träger befestigt sind, der mittels einer Zwinge auf recht unvollkommene Weise festgehalten wird und auf den durch einen Übersetzungshebel ein angemessener Preßdruck ausgeübt werden kann, um von dem erreichten Ende einer Glasstange ein Stück abzutrennen und zu einem Schmuckstein o. dgl. zu formen.
  • Die Einstellung des zangenartigen Trägers, dessen Ober- und Unterform sehr genau mit Rücksicht auf die Kleinheit der Preßstücke aufeinandertreffen müssen, ist unvollkommen und mühselig.
  • Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Glasdrückmaschine mit neuartig ausgebildeten Formträgern für die Herstellung voller und durchlöcherter Formstücke, bei der für die genannte Einstellbarkeit der Ober- und Unterform durch seitliche Verschiebung in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen und durch Neigung zur Waagerechten vorgesorgt ist. Im Zusarnmenhange hiermit ist auch der Druckübersetzungshebel in der Höhe und seitlich verstellbar und im Maße des auszuübenden Druckes in seiner Länge einstellbar. Die neue Vorrichtung ist sowohl für Hand- wie für Kraftantrieb geeignet.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Darstellung einer für Handbetrieb bestimmten Glasdrückmaschine, und zwar Abb. i eine Gesamtansicht, Abb. 2 eine beispielsweise Ausbildung des Übersetzungshebels einer Glasdrückmaschine für Kraftantrieb, Abb. 3 die Lagerung des Unterformträgers bei nur einer Kippachse, die Abb. .4 und 5 die Lagerung des Unterformträgers bei sich kreuzenden Kippachsen in Längs- und Querschnitt, die Abb. 6 und 7 eine Einrichtung zum horizontalen Einstellen im Winkel, im Vertikalschnitt und Draufsicht.
  • Auf einer gemeinsamen Grundplatte i sind gemäß Abb. i derStänder a desÜbersetzungshebels und die zum Einstellen und Auswechseln der Preßformen abnehmbare Grundplatte 3 des Quersupportes 4. des Unterformträgers und des Längssupportes 5 des Oberformträgers angeordnet.
  • Auf dem Quersupport .4 ruht auf einer Schneide oder einem Kippbolzen 6 (Abb. d.) um die waagerechte Längsachse schwenkbar der Unterformträger 7, dessen Lage durch in die Quersupportplatte 4 eingreifende, seitlich von der Kippachse 6 befindliche Schrauben 8 eingestellt und festgelegt wird. In den Unterformträger 7 kann auswechselbar die Unterform 9 allenfalls durch eine Schraube feststellbar eingesetzt werden. Die Form .9 wird durch eine Supportstellspindel i o, die sich in einem Auge der Supportgrundplatte 3 befindet, mittels der Bundringe 12 abgestützt (Abb. 3). Der Support selbst läuft auf der Supportgrundplatte 3 in Schwalbenschwanznuten.
  • Bei zwei Kippachsen -,vir d eine Zwischenplatte 4a eingeschaltet (Abb. 4. und 5). An Stelle zweier Kippachsen oder in die Platten eingelegten Kippbolzen kann natürlich auch der Unterformträger auf einer Stahlkugel aufruhen, was indes deine sichere Einstellung ergibt. -Auf dem Längssupport 5 läuft im Schlitz 13a mittels Stellschraube i3 verstellbar eine Lagergabel 14. In dieser ruht von Spitzschrauben 15 getragen der Oberformträger 16. Eine Rollfeder 17 dient dazu, bei der sekundlich sich oftmals wiederholenden Bewegung die Oberform sofort nach jedem Druck wieder anzuheben. Die Einstellung der Oberform gegenüber der Unterform in der Längsachse der Supportgrundplatte 3 und der Maschinengrundplatte i erfolgt durch die Längssupportspindel ig. Diese stützt sich mittels ihrer Bundringe 2o in dem an der Supportgrundplatte -3 angebrachten Lagerauge 21 ab.
  • Um beim Pressen die Formen 9 und 18 vor Beschädigung zu schützen, ist die Hubhöhe des Oberformträgers 16 durch einen einstellbaren Anschlag 22 an der Supportgrundplatte 3 begrenzbar.
  • Die mit den Formträgern und Supporten verbundene, herausnehmbare Supportgrund-:platte 3 gleitet in Schwalbenschwanznuten in der Querrichtung auf der Maschinengrundplatte i und ist durch eine Spannschraube 23 feststellbar. Diese Supportanordnung ermöglicht das gemeinsame Ausheben der beiden Formträger behufs genauen Einstellens und Ausrichtens der Form .an einer besonders hellen oder belichteten Stelle.
  • Der Träger 2 des Übersetzungshebels besitzt in seiner Fußplatte Langlöcher quer zur Maschinengrundplatte i und wird durch Schrauben 2q. mit der Grundplatte verspannt. Die Langlöcher der Fußplatte dienen zur Verstellung des Trägers 2. Im Schlitz 26 dieses Teiles einstellbar ist der Lagerbolzen 27 des in seiner Länge nach Abb. 2 verstellbaren zweiteiligen Druckhebels 28 angebracht. Zwei Spannschellen 29 halten den im Abstande vom Drehbolzen 27 einstellbaren Träger 3o der Druckrolle 31. Dieser Druckkörper 31, der nicht immer eine Rolle sein muß, sondern auch beliebig anders als Gleitkörper ausgestaltet werden kann, wirkt auf die Druckfläche 32 des Oberformträgers 16. Ein weiteres Hilfsmittel zur genauen Einstellung der Unterform gegenüber der Oberform besteht in einer Einrichtung zum Ein- und Feststellen der Unterform horizontal im Winkel gegenüber der Oberform.
  • Die Zeichnung zeigt diese Einrichtung in Abb. 6 und 7 in einem Ausführungsbeispiele. Der Unterformträger ist zweiteilig und dessen Oberteil? durch einen Bolzen im Untersatz 7a drehbar gehalten, um die Facetten der Ober- und Unterseite in ihrer Lage zueinander genau ausrichten zu können. In dem Beispiele ist die Platte 7a um eine Kippachse der Sohlplatte 4. überdies schwenkbar.
  • Die Unterform g ist in dem drehbaren Teil 7 durch Schrauben 7p festgespannt. Zur Verdrehung des Teiles 7 dient ein eingeschraubter Stiel 7a, der zwischen Stellschrauben ioa mit Gegenmuttern iob verstellbar ist, die in Seitenschildern der Unterplatte gelagert sind. Die Schraubenlöcher 8 dienen zur Aufnahme von Schraubenbolzen für die Feststellung des Unterformträgers gegenüber der waagerechten Unterlage.
  • Die überaus rasche Betätigung des Handhebels 28, 34 erfordert dessen Entlastung durch eine besondere Feder 33, die einseitig am Träger 25 gehalten isf, so daß bei Aufhören der Druckwirkung auf die Handhabe der Hebel sofort in die frühere Lage zurückkehrt. Die Verlegungsmöglichkeit des Drehpunktes 27 und die Möglichkeit der Änderung der wirksamen Hebellänge haben günstigen Einfluß auf die Steigerung der Erzeugungsmenge bei geringstem Kraft- und Zeitaufwande.
  • Für die Erzeugung selbst wird der an einer Glasvorratsstange angebrachte, entsprechend ausgezogene glühende Glaskopf mit seinem ausgezogenen Ende in bekannter Weise zwischen Ober- und Unterform gebracht und fortlaufend unter weiterer Reckung verarbeitet.
  • Für die Herstellung durchlöcherter Formstücke werden in bekannter Weise entsprechend durchbohrte Formen verwendet, wobei die zugehörigen Stecher von Hand, durch Fußbetrieb oder mechanisch durch die Formträger hindurch betätigt werden.
  • Die Formträger und allenfalls die Formen selbst können mit Kühlkanälen für gasförmige oder flüssige Kühlmittel versehen sein.
  • Bei einer Ausbildung einer derartigen Glasdruckmaschine für Kraftantrieb ist es vorteilhaft, wenn der Druckübersetzungshebel selbst federnd ausgebildet ist, wie dieses in Abb.2 beispielsweise dargestellt ist. An den vorderen Teil des Druckübersetzungshebels 28 schließen hier statt der Handhabe 34 Parallelfedern 33 an, die .am vorderen Ende durch ein Bolzenlager 36 verbunden sind. Am Zapfen des Bolzenlagers 36 greift dann eine Kurbelstange 37 an, die von einer Kurbelscheibe oder einem Exzenter 38 mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANsrxLCar: i. Glasdrückinaschine für die Herstellung voller und durchlöcherter Preßstücke mit einstellbaren Formen, gekennzeichnet durch die Lagerung der Ober-und der Unterform auf seitlich im rechten Winkel zueinander auf gemeinsamer Grundplatte verschiebbaren und einstellbaren Trägern, wobei die Unterform gegenüber der Oberform durch Neigung um eine oder um zwei sich kreuzende waagerechte Kippachsen ein- und feststeilbar und die Oberform an einem in senkrechter Ebene schwenkbaren Arm mit in der Höhe verstellbarem Drehpunkt gelagert ist.
  2. 2. Glasdrückmaschine gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Oberformträger wirkende Druckhebel (28) hinsichtlich der Lage seines Drehpunktes und in seiner -wirksamen Länge verstellbar ist. 3. Glasdrückmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwärtsbewegung des Schwenkarmes der Oberform durch einen einstellbaren Anschlag (:22) begrenzt ist. 4.. Glasdrückmaschine nach Anspruch i für Kraftbetrieb, dadurch gekennzeichnet. daß der an das Antriebskurbelgestänge angeschlossene Druckhebel (37) federnd ausgebildet ist.
  3. 3. Glasdrückmaschine nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterform durch Drehung um die senkrechte Achse gegenüber der Oberform ein- und feststellbar ist.
DEK106204D 1926-10-16 1927-10-07 Glasdrueckmaschine Expired DE464058C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS464058X 1926-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE464058C true DE464058C (de) 1928-08-09

Family

ID=5452952

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK106204D Expired DE464058C (de) 1926-10-16 1927-10-07 Glasdrueckmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE464058C (de)

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