[go: up one dir, main page]

DE1261105B - Verfahren zum Faerben von Textilfasern oder -faeden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Textilfasern oder -faeden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen

Info

Publication number
DE1261105B
DE1261105B DE1964S0092214 DES0092214A DE1261105B DE 1261105 B DE1261105 B DE 1261105B DE 1964S0092214 DE1964S0092214 DE 1964S0092214 DE S0092214 A DES0092214 A DE S0092214A DE 1261105 B DE1261105 B DE 1261105B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molecular weight
hydrophobic
high molecular
organic substances
textile fibers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964S0092214
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernest Merian
Hans Wasem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1261105B publication Critical patent/DE1261105B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B25/00Quinophthalones

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von Textilfasern oder -fäden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Färben von gegebenenfalls verarbeiteten Textilfasern oder -fäden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen durch Imprägnieren mit Klotzflotten, die Chinophthalonfarbstoffe der Formel worin R, bis R4 gleiche oder verschiedene Halogenatome, insbesondere Fluor-, Chlor- oder Bromatome bedeutet und der Ring A durch 1 bis 4 und vorzugsweise 1 bis 2 gleiche oder verschiedene Halogenatome, insbesondere Fluor-, Chlor- oder Bromatome, durch Cyan, Alkyl, Alkoxy oder Aryl substituiert sein kann, wobei die Kohlenwasserstoff substituenten ihrerseits substituiert sein, oder mit A einen Ring bilden können, enthalten, und Fixieren der so erhaltenen Imprägnierungen durch trockenes Erhitzen, also durch Thermofixieren nach dem sogenannten Thermosolverfähren.
  • Aus der französischen Patentschrift 1202 744 ist die Verwendung von Farbstoffen des Chinophthalontypus zum Färben von Artikeln aus aromatischen Polyesterfasern bekannt. Die Fixierung der in wäßriger Dispersion angewandten Farbstoffe erfolgt dort im sogenannten Ausziehverfahren in Gegenwart von Wasser. bzw. in der Färbeflotte selbst, bei Temperaturen zwischen 100 und 130`C.
  • Im allgemeinen ergeben Farbstoffe der verschiedensten Klassen sowohl im Ausziehverfahren als auch im Thermosolverfahren gute Ergebnisse. Halögenchinophthalone der vorstehend angegebenen Art dagegen lassen sich nach dem Ausziehverfahren nur schlecht anwenden, während sie für das Thermosolverfahren ausgezeichnet geeignet sind.
  • Mit diesen Farbstoffen lassen sich Fasern, Fäden und Fasermaterialien aller Art, z. B. Garne, Vliese, Gewirke oder Gewebe, aus hydrophoben, vollsynthetischen oder halbsynthetischen hochmolekularen organischen Stoffen klotzen. Zum Beispiel können die zu färbenden Materialien aus synthetischen Polyamiden bestehen, wie etwa aus Polykondensaten oder Polymerisaten aus Adipinsäure oder ähnlichen Dicarbonsäuren und Diaminen, insbesondere Hexamethylendiamin, oder Lactamen, ferner aus Celluloseestern, z. B. Cellulose-21/2-acetat oder Cellulosetriacetat, linearen aromatischen Polyestern, besonders aus Terephthalsäure und Äthylenglykol, oder auch aus Acrylnitrilpolymerisaten.
  • Die nach der Erfindung verwendeten Farbstoffe können in üblicher Weise hergestellt werden, z. B. indem man 1 Mol Tetrahalogenphthalsäureanhydrid mit 1 Mol eines gegebenenfalls in der angegebenen Weise substituierten 2-Methyl-3-hydroxychinolins oder der entsprechenden 4-Carbonsäure kondensiert. Man kann auch von nicht halogenierten oder in geringerem Maße halogenierten Verbindungen ausgehen und das Reaktionsprodukt halogenieren.
  • Die erfindungsgemäß verwendeten Chinophthalonfarbstoffe, deren Phthalylreste durch 4 Halogenatome substituiert sind, können einzeln oder im Gemisch miteinander oder mit anderen Dispersionsfarbstoffen verwendet werden. Vor ihrer Verwendung führt man sie zweckmäßig in Dispersionsfarbstoffpräparate über, indem man sie, z. B. zusammen mit Netz-, Emulgier- bzw. Dispergiermitteln, mahlt, bis die Teilchengröße ungefähr 0,01 bis 10 Mikron und in der Hauptsache 0,1 bis 5 Mikron beträgt. Als Dispergiermittel dienen besonders anionische oder nicht ionogene Verbindungen, die auch im Gemisch miteinander verwendet werden können. Etwa 0,5 g Dispergiermittel im Liter Farbstoffzubereitung sind oft ausreichend, doch können auch größere Mengen, z. B. bis zu etwa 3 gll, angewandt werden.
  • Bekannte anionische Dispergiermittel sind beispielsweise Kondensationsprodukte aus Naphthalinsulfonsäuren und Formaldehyd, insbesondere Dinaphthylmethandisulfonate, Ester von sulfonierter Bernsteinsäure, Türkischrotöl und Alkalisalze von Schwefelsäureestern der Fettalkohole, z. B. Natriumlaurylsulfat, Natriumcetylsulfat, Sulfitcelluloseablauge bzw. deren Alkalisalze, Seifen oder Alkalisulfate von Monoglyceriden von Fettsäuren. Beispiele bekannter und besonders geeigneter nichtionogener Dispergiermittel sind Anlagerungsprodukte von etwa 3 bis 40 Mol Äthylenoxid an Alkylphenole, Fettalkohole oder Fettamine und deren neutrale Schwefelsäureester.
  • Ferner wird man die üblichen Verdickungsmittel mitverwenden, z. B. natürliche Produkte, beispielsweise Alginate oder Johannisbrötkernmehl, oder synthetische Produkte, beispielsweise Polyacrylamide oder Polyvinylalkohole.
  • Die so erhaltenen Imprägnierungen werden durch trockenes Erhitzen fixiert. Hierzu erwärmt man die Polyesterfasern im allgemeinen auf 150 bis 235°C.
  • Die zu färbende Faser kann im Gemisch mit andern künstlichen oder vorzugsweise mit natürlichen oder regenerierten Fasern vorliegen. So lassen sich Mischgewebe aus Celluloseacetat und Wolle oder aus Celluloseacetat und Baumwolle in der angegebenen Weise behandeln. Wolle und Baumwolle bleiben reserviert. Die Färbungen haben gute bis sehr gute Echtheiten, z. B. eine gute Lichtechtheit, gute Naßechtheiten, insbesondere gute Wasch-, Dämpf-, Wasser-, Badwasser- und Meerwasserechtheit, sowie gute Trockenreinigungs-, Schweiß-, Sublimier-, Thermofixier-, Reib-, Chlor-, Peroxid-, Hypochlorit-, Uberfärbe-, Plissier- und Rauchgasechtheit.
  • Die im Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
  • Beispiel Es wird ein Dispersionsfarbstoffpräparat durch Mahlen des Farbstoffs der Formel zusammen mit der gleichen Menge Natriumsulfat, dinaphthylmethandisulfonsauren Natriums und eines höhenmolekularen Fettalkoholsulfonats hergestellt.
  • Zu einem Gemisch aus 945,5 Teilen Wasser und 2 Teilen Natriumalginat fügt man 52,5 Teile dieses Präparats und klotzt mit dieser Zubereitung 100 Teile Polyesterfasergewebe. Die Trockengewichtszunahme des Polyesterfasergewebes beträgt 70°l0. Man trocknet bei 60°, erhitzt 1 Minute trocken auf 200°, spült heiß und kalt, wäscht 20 Minuten bei 70° in einer Lösung, die 1 Teil eines Alkylphenoxypolyäthylenglykoläthers enthält, und trocknet. Die erhaltene Färbung ist sehr licht-, wasch- und plissierecht.
  • Ähnliche Ergebnisse erhält man bei Verwendung der Farbstoffe der Formeln: und

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Färben von gegebenenfalls verarbeiteten Textilfasern oder -fäden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man diese mit Klotz$otten imprägniert, die Chinophthalonfarbstoffe der Formel in der R, bis R4 gleiche oder verschiedene Halogenatome bedeuten und der Ring A gegebenenfalls substituiert ist, enthalten, und die so imprägnierten Textilien trocken erhitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1202 744; britische Patentschrift Nr. 865 308. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel mit Erläuterung ausgelegt worden.
DE1964S0092214 1963-08-02 1964-07-23 Verfahren zum Faerben von Textilfasern oder -faeden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen Pending DE1261105B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH963263 1963-08-02
CH1239163A CH407943A (de) 1963-08-02 1963-10-09 Verfahren zum Färben von Textilfasern aus hydrophobem organischem Material mit Chinophthalonfarbstoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1261105B true DE1261105B (de) 1968-02-15

Family

ID=25705077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964S0092214 Pending DE1261105B (de) 1963-08-02 1964-07-23 Verfahren zum Faerben von Textilfasern oder -faeden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH407943A (de)
DE (1) DE1261105B (de)
GB (1) GB1071187A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0276171B1 (de) * 1987-01-23 1992-04-15 MITSUI TOATSU CHEMICALS, Inc. Färbeverfahren für Denim-Baumwollgarne unter Verwendung eines speziellen Farbstoffes und mit dem Farbstoff gefärbtes Produkt
JPH0822970B2 (ja) * 1988-05-25 1996-03-06 三井東圧化学株式会社 デニム用綿糸の染色用染料、これを用いる染色法、ならびに染色物

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1202744A (fr) * 1957-09-25 1960-01-12 Hoechst Ag Procédé de teinture et d'impression d'arti les en polyesters
GB865308A (en) * 1958-08-02 1961-04-12 Basf Ag A process for colouring shaped structures of linear polyesters and the resultant coloured materials

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1202744A (fr) * 1957-09-25 1960-01-12 Hoechst Ag Procédé de teinture et d'impression d'arti les en polyesters
GB865308A (en) * 1958-08-02 1961-04-12 Basf Ag A process for colouring shaped structures of linear polyesters and the resultant coloured materials

Also Published As

Publication number Publication date
CH1239163A4 (de) 1965-11-15
GB1071187A (en) 1967-06-07
CH407943A (de) 1966-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1261105B (de) Verfahren zum Faerben von Textilfasern oder -faeden aus hochmolekularen, hydrophoben, organischen Stoffen
EP0222696B1 (de) Verfahren zur Nachbehandlung von mit sulfogruppenhaltigen Farbstoffen gefärbtem Cellulosematerial
DE2225546A1 (de) Wasserunloesliche azlactonfarbstoffe und verfahren zu ihrer herstellung
DE2252123A1 (de) Verfahren zum faerben von synthetischen fasermaterialien aus organischen loesemitteln
DE2238456A1 (de) Verfahren zum faerben von synthetischen fasermaterialien aus organischen loesemitteln
DE2238399C3 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Färben von synthetischen Fasermaterialien aus organischen Lösemitteln
DE1021826B (de) Verfahren zum Faerben von Polyesterfasern
DE1719355B2 (de) Verfahren zum optischen aufhellen von fasermaterialien aus synthetischen polyamiden oder celluloseestern
DE2758417A1 (de) Verfahren zum egalen faerben von polyestermaterialien
DE3026292A1 (de) Verfahren zum faerben von synthetischen fasermaterialien
DE1917180C3 (de) Verfahren zum einbadigen Färben von Mischungen aus Cellulose-, Polyester- und sauer modifizierten Polyesterfasern
DE1469639A1 (de) Verfahren zum Faerben und/oder Bedrucken von Textilmaterial aus Polyacrylnitril
DE2512520C2 (de) Verfahren zum faerben von cellulosefasern, stickstoffhaltigen fasern, synthetischen fasern und deren mischungen
AT308044B (de) Verfahren zum einbadigen Färben von Mischungen aus Cellulose-, Polyester- und sauer modifizierten Polyesterfasern
DE1801715C3 (de) Verfahren zum einbadigen Färben von Mischungen aus Cellulose-, Polyester- und Polyacrylnitrilfasern
DE1469718C (de) Verfahren zum Farben von Faser materialien mit wasserlöslichen Ester salzen von Leukokupenfarbstoffen
DE1955310A1 (de) Verwendung von waessrigen Dispersionen von Mischungen aus Benzoxazol- und Phenyloxazolderivaten zum optischen Aufhellen
EP0109030B1 (de) Verfahren zum Färben von Textilgut aus schwer entflammbaren, linearen Polyesterfasern
DE2239930A1 (de) Verfahren zur faerbung von polyesterfasern
DE2521106C3 (de) Verfahren zum Färben von synthetische Fasern enthaltenden Materialien
DE1953068C3 (de) Hilfsmittel für das Färben von Cellulosefasern, stickstoffhaltigen Fasern, synthetischen Fasern und deren Fasermischungen und dessen Verwendung
DE1904919B1 (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Textilmaterial aus hydrophoben Polyestern
DE1619559C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Färben und Bedrucken von Fasermaterial aus CeIlusoseester
DE2124495C3 (de) Ausziehverfahren zum Färben von synthetischen Fasermaterialien
DE1906842B2 (de) Verfahren zum faerben von textilmaterialien aus hochmolekularen polyesterfasern