DE1260988B - Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube - Google Patents
Vorrichtung zur Blattverstellung einer LuftschraubeInfo
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- DE1260988B DE1260988B DEV28989A DEV0028989A DE1260988B DE 1260988 B DE1260988 B DE 1260988B DE V28989 A DEV28989 A DE V28989A DE V0028989 A DEV0028989 A DE V0028989A DE 1260988 B DE1260988 B DE 1260988B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
- B64C11/32—Blade pitch-changing mechanisms mechanical
- B64C11/36—Blade pitch-changing mechanisms mechanical non-automatic
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube, die über ein Planetengetriebe mit einem oder mehreren Planetenrädem angetrieben wird, wobei zur Verstellung der Schraubenblätter eine in Richtung der Luftschraubenachse liegende Spindel dient, die in einer Mutter arbeitet.
- Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Verstellung der Luftschraubenblätter auf hydraulischem oder elektrischem Weg erfolgt. Bei diesen muß die Verstellung rückgemeldet werden, damit Sicherheit gegeben ist, daß die Verstellung in dem gewollten Sinn und Maß erfolgt ist.
- Bei einer bekannten mechanischen, mit Schraubenspindel und Mutter arbeitenden Vorrichtung zur Blattverstellung erfolgt die übertragung der Verstellbewegung auf die Schraubenspindel oder Mutter über ein aufwendiges Klinkengesperre. Bei anderen bekannten mechanischen Vorrichtungen zur Blattverstellung wird die Verstellvorrichtung entweder außerhalb der Antriebswelle angeordnet, was einen großen Bauaufwand erforderlich macht, oder sie wird durch die Antriebswelle, die zu diesem Zweck als Hohlwelle ausgebildet ist, hindurchgeführt. Diese letztere Ausführungsform macht bei Verwendung von Planetengetrieben Schwierigkeiten, weil das Triebwerk koaxial mit der Hohlwelle angeordnet ist, so daß man nicht ohne weiteres in die Hohlwelle hineingelangen kann. Vielmehr wird ein Stirnradvorgelege vor das Planetengetriebe gesetzt, so daß das Triebwerk seitlich zum Planetengetriebe versetzt ist und damit der Eingang in die Hohlwelle freiliegt und zur Einführung des Verstellgestänges dienen kann. Auch eine solche Ausführungsform ist aufwendig und bedingt höheres Gewicht und zusätzlichen Raum.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die Einführung des Verstellgestänges durch die hohle Antriebswelle erfolgen kann, ohne daß ein zusätzliches Vorgelege benötigt wird.
- Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mutter einen Zahnkranz aufweist, der mit nach Anzahl, Durchmesser und Zähnezahl den Planetenrädem entsprechenden, auf den Planetenradachsen sitzenden zusätzlichen Planetenrädem kämmt, wobei die zusätzlichen Planetenräder in einem mit Innenverzahnung versehenen losen Ring laufen, der mittels einer tetätigungseinrichtung drehbar ist.
- Vorzugsweise weist der Planetenradträger eine rohrförmige Verlängerung auf, die mit der Luftschraubennabe verbunden ist und mit einem innenliegenden Steilgewinde einen Teil der Spindel erfaßt, der über ein Drucklager mit einem anderen Teil der Spindel verbunden ist, wobei durch eine Längsverschiebung der Spindel die Luftschraubenblätter, z. B. mittels eines Kegelradgetriebes, verstellt werden.
- Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß die Spindel die Luftschraubenblätter über ein hydraulisches Gestänge verstellt.
- Mit Rücksicht auf die geringen Verstellkräfte sind die zusätzlichen Planetenräder und der Ring gegenüber den Planetenrädern des Planetengetriebes schmal ausgeführt.
- Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung erläutert, die einen Schnitt durch die Vorrichtung zeigt.
- In einer Luftschraubennabe 1, die in einem Gehäuse 29 eines Planetengetriebes gelagert ist, sind Schraubenblätter 2 drehbar angeordnet. Die Schraubenblätter 2 weisen an ihren Fußenden Kegelräder 3 auf, die mit einem einen hohlen Lagerzapfen mit einem im Inneren angeordneten Steilgewinde 27 aufweisenden Kegelrad 4 im Eingriff stehen. Das Kegelrad 4 ist in einer rohrförinigen Verlängerung 5 eines Planetenradträgers 7 gelagert, die in die Nabe 1. eingeführt und mittels eines Keils 6 gegenüber dieser gesichert ist. Zwei gegenüberliegende in den Planetenradträger 7 eingesetzte Achsen 8 tragen je ein Planetenrad 9, die mit einem Zahnkranz 10 des Planetengetriebes kämmen. Der Antrieb dieser Räder erfolgt über ein Sonnenrad 30, das mit einer hohlen Antriebswelle 11 einstückig ausgeführt ist. Zur Verstellung der Schraubenblätter 2 dient eine zweiteilige Spindel, deren Teile 12, 24 über ein Drucklager 22, 23, 31 miteinander verbunden, aber gegeneinander verdrehbar sind. Teil 12 der Spindel ist gegen Verdrehung gegenüber dem Sonnenrad 30 durch eine Keilverzahnung 20, 21 gesichert und weist ein Steilgewinde 13 auf, das in eine ün Planetenradträger 7 gelagerte Mutter 14 eingreift. Die Mutter 14 trägt einen Zahnkranz 15, der mit auf den Achsen 8 sitzenden zusätzlichen Planetenrädem 16 kämmt, die die gleiche Größe und Zähnezahl wie die Planetenräder 9 aufweisen. Diese zusätzlichen Planetenräder 16 laufen in einem mit Innenverzahnung versehenen losen Ring 17, der mittels eines auf einer Welle 19 sitzenden Ritzels, das in eine Außenverzahnung 18 des Ringes 17 eingreift, gedreht werden kann. Der andere Teil 24 der Spindel ist gegen Verdrehen gegenüber der rohrfönnigen Verlängerung 5 durch eine Keilverzahnung 25, 26 gesichert. Am freien Ende des Teils 24 ist auf dem Umfang ein Steilgewinde 28 vorgesehen, das in dem Gewinde 27 des Kegelrades 4 arbeitet.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Der Antrieb der Luftschraube erfolgt durch die Antriebswelle 11, die über das So'nnenrad 30 und die ini Zahnkranz 10 laufenden Planetenräder 9 den Planetenradträger 7 und dessen rohrförmige Verlängerung 5 in Drehung versetzt, wobei die Nabel durch den Keil 6 mitgenommen wird, in der die Schraubenblätter 2 gelagert sind. Erweist sich eine VersteRung der Schraubenblätter als notwendig, so wird durch die Welle 19 der mit Außen- und Innenverzahnung versehene Ring 17 verdreht, der über die zusätzlichen Planetenräder 16 die Mutter 14 mitnimmt. Die Verdrehung der Mutter 14 hat über das Steilgewinde 13 eine Längsverschiebung der Spindel zur Folge. Diese Längsverschiebung wird durch das Steilgewinde 27, 28 in eine Verdrehung des Kegelrades 4 umgesetzt, so daß durch den Eingriff der Kegelräder 3 in das Kegelrad 4 eine Verdrehung der Schraubenblätter 2 erfolgt.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube, die über ein'Planetengetriebe mit einem -oder mehreren Planetenrädem angetrieben wird, wobei zur Verstellung der,Schraubenblätter eine in Richtung der Luftschraubenachse liegende Spindel dient, die in einer Mutter arbeitet da - durch gekennzeichnet, daß die Mutter (14) einen Zahnk anz (15) aufweist, der mit nach Anzahl, Durchmesser und Zähnezahl den Planetenrädem (9) entsprechenden, auf den Planetenradachsen (8) sitzenden zusätzlichen Planetenrädern (16) kämmt, wobei die zusätzlichen Planetenräder (16) in einem mit Innenverzahnung versehenen losen Ring (17) laufen, der mittels einer Betätigungseinrichtung (Welle 19) drehbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenradträger (7) eine rohrförmige Verlängerung (5) aufweist, die mit der Luftschraubennabe (1) verbunden ist und mit einem innenliegenden Steilgewinde (28) einen Teil (24) der Spindel erfaßt, der über ein Drucklager (22, 23, 31) mit einem anderen Teil (12) der Spindel verbunden ist, wobei durch eine Längsverschiebung der Spindel die Luftschraubenblätter (2), z. B. mittels eines Kegelradgetriebes (3, 4), verstellt werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel die Luftschraubenblätter (2) über ein hydraulisches Gestänge verstellt. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Planetenräder (16) und der Ring (17) gegenüber den Planetenrädern (9) des Planetengetriebes schmal ausgeführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911582; deutsche Auslegeschrift Nr. 1019 046.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28989A DE1260988B (de) | 1965-07-27 | 1965-07-27 | Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28989A DE1260988B (de) | 1965-07-27 | 1965-07-27 | Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1260988B true DE1260988B (de) | 1968-02-08 |
Family
ID=7584540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV28989A Pending DE1260988B (de) | 1965-07-27 | 1965-07-27 | Vorrichtung zur Blattverstellung einer Luftschraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1260988B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911582C (de) * | 1941-04-10 | 1954-05-17 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Luftschraubenverstellgetriebe mit einer Einrichtung zur Begrenzung von Verstellbewegungen |
| DE1019046B (de) * | 1954-09-09 | 1957-11-07 | Demag Ag | Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Propellerfluegeln fuer Axialverdichter |
-
1965
- 1965-07-27 DE DEV28989A patent/DE1260988B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911582C (de) * | 1941-04-10 | 1954-05-17 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Luftschraubenverstellgetriebe mit einer Einrichtung zur Begrenzung von Verstellbewegungen |
| DE1019046B (de) * | 1954-09-09 | 1957-11-07 | Demag Ag | Klemmvorrichtung zur stufenlosen Festlegung von hydraulisch verstellbaren Propellerfluegeln fuer Axialverdichter |
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