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DE1260330B - Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1260330B
DE1260330B DER35260A DER0035260A DE1260330B DE 1260330 B DE1260330 B DE 1260330B DE R35260 A DER35260 A DE R35260A DE R0035260 A DER0035260 A DE R0035260A DE 1260330 B DE1260330 B DE 1260330B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
hollow cylinder
adjustment device
hub
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER35260A
Other languages
English (en)
Inventor
Bryan E House
James C Cumming
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rockwell-Standard Corp
Original Assignee
Rockwell-Standard Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rockwell-Standard Corp filed Critical Rockwell-Standard Corp
Publication of DE1260330B publication Critical patent/DE1260330B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/60Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play for angular adjustment of two concentric parts of the brake control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem eine hohle Nabe aufweisenden Betätigungshebel, einem zwischen der Nabe und der Bremswelle eingeschalteten, nur in Betätigungsrichtung eine Kraft übertragenden, ersten Gesperre und mit einem zweiten Gesperre, das die Rückstellung der Bremswelle nur um einen bestimmten Winkel freigibt.
  • Es ist bereits eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen bekannt, bei der innerhalb der Nabe zwischen der Bremsnockenwelle und einem Hebel ein Gesperre mit Sägeverzahnung zur Kraftübertragung vorgesehen ist. Die Nachstellvorrichtung wird außerhalb der Nabe durch eine kraftschlüssige Verbindung über Kupplungsscheiben betätigt. Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß die kraftschlüssige Verbindung infolge der Reibung schnell verschleißt, und das Gesperre ist bei rauhem Betrieb zu empfindlich.
  • Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei denen die Kraftübertragung vom Hebel auf die Bremsnockenwelle und die Nachstelleinrichtung-über eine Anzahl von Zahnradpaaren erfolgt, und diese Anzahl von Zahnradpaaren bildet einen erheblichen fertigungstechnischen Aufwand. Es ist ferner eine über gekoppelte Hebel betätigbare Antriebs- und Nachstellvorrichtung bekannt. Die Kraftübertragung erfolgt hierbei vom äußeren Stellring auf die mit der Bremswelle verbundenen Klemmringe über Rollkörper. Das Nachstellen der Bremsen geschieht nur dann, wenn beim Bremsen die auf die Rollkörper wirkende Normalkraft multipliziert mit dem Reibungsfaktor größer ist als die Tangentialkraft beim Entspannen der Bremsen und wenn die Normalkraft multipliziert mit dem Reibungsfaktor kleiner ist als die Tangentialkraft. Beim Bremsen dürfen also die Rollkörper keine Relativbewegung gegenüber den anliegenden Ringen ausführen.
  • Bei den bekannten automatischen Nachstellvorrichtungen wird der Einbau in Fahrzeuge oft wegen des großen Platzbedarfes, erschwert. Weiterhin arbeiten diese bekannten Vorrichtungen zum Teil nur unzuverlässig, und die durch die Erwärmung der Bremsen erfolgende Trommelausdehnung wird nicht kompensiert. Weitere Mängel der bekannten Vorrichtungen liegen in der Anfälligkeit bei rauhem Betrieb und in der übermäßigen Abnutzung, wenn Ritzelräder und mehrere Zahnradpaare verwendet werden. Dort, wo die Nachstellung über kraftschlüssige Verbindungen erfolgt, besteht immer die Gefahr der schnellen Abnutzung der übertragungsflächen. Weiterhin sind die bekannten Vorrichtungen unzureichend gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt, so daß durch Korrosion diese Vorrichtungen nach kurzer Zeit unbrauchbar werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur selbsttätigen Nachstellung von Bremsen zu schaffen, die über lange Zeiträume sicher und genau arbeitet und nur einen geringen Platz beansprucht und in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden kann.
  • Erfindungsgemäß weist das erste Gesperre einen in der Nabe drehbar gelagerten und mit der Bremswelle undrehbar verbundenen Hohlzylinder auf, dessen Zylinderwandung axial sich erstreckende, in Sehnenrichtung bis zur Zylinderoberfläche verlaufende Schlitze aufweist, in die in Sehnenrichtung bewegliche, federbeaufschlagte, plattenartige Sperriegel eingesetzt sind, die in in der Nabenbohrung angebrachte Rastnuten einrasten können, und weist der Hohlzylinder axiale Bohrungen auf, in die federbelastete Sperrstifte eingesetzt sind, die mit Sperrzähnen zusammenwirken, die in einem Ring ausgebildet sind, der am Hohlzylinder anliegt und Verdrehungsbegrenzungsanschläge trägt. Es kann vorteilhaft sein, daß der Hohlzylinder vier zueinander senkrecht verlaufende, Schlitze aufweist. Die Rastnuten können dabei einen V-förmigen Querschnitt haben, wobei der von den Nutenseiten eingeschlosseneWinkelgrößerals90 undkleinerals1101ist.
  • l#Iit besonderem Vorteil kann die Vorderkante der Sperriegel nasenartig abgeschrägt sein, und die Hinterseite der Sperriegel kann Ausnehrnungen zur Aufnahme der Federn aufweisen, welche sich an die Schlitze durchsetzenden Zapfen abstützen. Ein Ende des Hohlzylinders kann einen Abschluß- und Führungsflansch aufweisen und das andere Ende einen zylindrischen Ansatz, auf dem der Ring sitzt. Die Sperrzähne können mit Vorteil Auflauframpen und senkrechte Sperrkanten haben. Die Kanten der Schlitze können dabei abgeschrägt sein. Die Verdrehungsbegrenzungsanschläge können mit einem ortsfesten Stift zusammenwirken.
  • Ein Ausführtingsbeispiel der Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 einen Axialschnitt eines Betätigungshebels mit einer Nachstellvorrichtung nach der Erfindung, F i g. 2 die Stirnansicht des Betätigungshebels, wobei die Betätigungswelle längs der Linie-H-II der Fig. 1 geschnitten ist, F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt durch die Nachstellvorrichtung, F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 3, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 3, F i g. 6 einen vergrößerten Ausschnitt der F i g. 3, F i g. 7 eine auseinandergezogene Ansicht der Hauptteile der Vorrichtung und F i g. 8 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines Sperriegels.
  • Gemäß F i g. 1 ist die Nachstellvorrichtung an einer Fahrzeugbremse angebracht, die eine Bremswelle 10 aufweist, die durch einen zylindrischen Trä-Cler 11 hindurchgeht, der an einem Bremsschild 12 C befestigt ist.
  • Die Bremswelle 10 weist an ihrem äußeren Ende Keilnuten 13 auf. Ein Lager 14 aus Kunststoff, das in der Nähe der-inneren Enden der Keilnuten 13 angeordnet ist, bildet ein Lager für die Bremswelle 10 und dichtet den Innenraum des Trägers 11 ab.
  • Die Keilnuten 13 nehmen ein Gesperre 15 auf, welches einen Hebel 16 hat, das über ein Gestänge 17 an einer Druckmittelbetätigungseinrichtung angeschlossen ist, so daß bei einer Schwenkung des Hebels 16 die Bremswelle 10 gedreht wird. Der Hebel 16 hat eine öffnung 18, an die das Gestänge 17 angeschlossen werden kann. Im vorliegenden Fall ist die Betätigungsvorrichtung ein pneumatischer Betätigungszylinder 20, der einen mit dem Gestänge 17 gekappelten Kolben 20a und eine den Kolben belastende Rückführfeder 20 b aufweist. Der Hebel 16 weist eine Nabe 19 auf.
  • Das Gesperre 15 weist einen Hohlzylinder 21 auf, der in F i g. 7 dargestellt ist. Dieser Hohlzylinder ist innen mit Keilnuten 22 ausgestattet, die mit Keilnuten 13 der Bremswelle 10 flüchten können. Das äußere Ende des Hohlzylinders 21 bildet einen starren Flansch 23, der sich radial über den zylindrischeu Mittelteil 24 hinaus erstreckt. Das innere Ende bildet einen zylindrischen Ansatz 25 von kleinerem Durchmesser. Der Mittelteil 24 ist geschlitzt. Die Schlitze enden am Flansch 23. Die Schlitze 26 erstrecken sich über den Nfittelteil 24 längs Sehnen, die zueinander rechtwinklig stehen und einander schneiden (F i g. 3 und 7), so daß ein Block 27 gebildet wird, der durch die Schlitze 26 von den Segmenten 28 getrennt ist, die durch die Schlitze 26 entstehen.
  • Die Schlitze 26 nehmen plattenartige Sperriegel 30, 30a, 30b und 30c auf, die in den Schlitzen eine Gleitbewegung nach außen zu durchführen können. Die Sperriegel 30 haben Ausnehmungen 31 (F i g. 7), die Schraubenfedem 32 aufnehmen und führen. Diese Schraubenfedern, stützen sich an festen Stiften 33 ab, die in Bohrungen 34 eingesetzt sind, die von der zylindrischen Außenfläche des Mittelteiles 24 her radial eingebohrt sind. Die Bohrungen 34 erstrecken sich durch die Segmente 28 in den Block 27, und die Federn 32 haben einen solchen Durchmesser, daß sie in die Ausnehmungen 31 passen. Der Durchmesser eines jeden Stiftes 33 ist kleiner als die Breite der Ausnehmungen 31, so daß sich die Sperriegel 30 (F i g. 4) gegen die Kraft der Federn 32 frei nach innen bewegen können.
  • Die Nahe 19 ist mit einer Bohrung 35 drehbar auf dem zylindrischen Mittelteil 24 montiert, und die Sperriegel 30 bilden eine Verbindung zwischen dem Hebel 16 und der Bremswelle 10. Im Inneren ist die Bohrung 35 mit Rastnuten 36 ausgestattet, deren Seiten einen Winkel einschließen, der größer ist als 901. Die Zahl und die Größe dieser Rastnuten 36 sowie deren Abstand in Umfangsrichtung sind so gewählt, daß im wesentlichen in allen relativen Drehstellungen des Hebels 16 und des Hohlzylindexs 21 der federbelastete Sperriegel 30 voll in eine Nut 36 eingreift, wie es in F i g. 3 dargestellt ist. Es ist ersichtlich, daß die anderen Sperriegel 30 a, 30 b und 30 c in dieser Stellung nicht in einer Rastnut 36 sitzen. Die Verschiebung des Sperriegels 30 nach außen ist durch die Anlage gegen die andere Seite 30 der Nut 36 begrenzt.
  • Wird der Hebel 16 -verschwenkt, dann dreht dieser die Bremswelle in der NachsteRvorrichtung. Sobald ein bestimmter Drehwiderstand auftritt, arbeiten die Seite 39 der Nut 36 und das Ende des Sperriegels 30 nockenartig derart zusammen, daß der Sperriegel 30 nach innen zu, d. h. gegen die Kraft der Feder 32 verschoben wird.
  • Wie in F i g. 1 zu sehen ist, ist die axiale Länge der Hebelnabe 19 gleich der axialen Länge des Mittelteiles 24 des Hohlzylinders 21, so daß eine ringförmige ebene Stimfläche 41 der Nahe drehbar mit der entsprechenden ebenen ringförmigen Innenfläche des Flansches 23 in Berührung steht. Eine dieser Flächen weist eine Ringnut 42 auf, die einen O-Ring 43 aufnimmt.
  • Ein Ring 44 weist eine zylind-rische Bohrung 45 auf, mit der dieser mit enger Passung drehbar auf dem zylindrischen Teil 25 des Hohlzylinders 21 montiert ist. Der Hohlzylinder 21 wird mittels einer Beilagscheibe 46 und eines Sprengringes 47 axial durch die Keilnuten 13 gehalten. Die ringförmige Stimfläche 49 ist eben und liegt gleitbar gegen eine Fläche am Ring 44 an. Eine dieser Flächen weist eine Ringnut 51 auf, die einen O-Ring 52 aufnimmt.
  • An der Innenseite ist der Ring 44 mit Sperrzähnen 55 ausgestattet, die um den Umfang der Bohrung 45 herum angeordnet sind. Die Ausnehmungen 55 bilden Zähne 56, die auf einer Seite Auflauframpen 57 und auf der anderen Seite senkrechte Sperrkanten 58 aufweisen, die zu der Plattenoberfläche senkrecht stehen. In Axialbohrungen61 des Hohlzylinders21 sind Stifte59 montiert und durch Federn62 nach außen belastet, so daß sie in die Sperrzähne55 eingreifen.
  • Es sind vier Stifte 59 dargestellt. Die Stifte 59 sind exzentrisch auf dem gleichen Radius bezüglich der Bremswelle 10 angeordnet (F i g. 3) und haben vorzugsweise in Umfangsrichtung einen gleichmäßigen Abstand. Bei einer Drehung des Hebels 16 in einer Richtung wird irgendeiner der vier Stifte 59 oder werden alle vier Stifte an einer Rippe 56 anliegen und antriebsmäßig mit dem Ring 44 verbunden sein, um diese mitzudrehen. Wenn der Ring 44 durch eine größere Kraft an einer weiteren Drehung gehindert wird, dann können die Stifte 59 die Zähne, 56 (F i g. 5) überlaufen. Wenn der Hebel 16 in der anderen Richtung gedreht wird, stoßen die Stifte 59 nach einer vorbestimmten Strecke an einer senkrechten Sperrkanten 58 an, so daß nun eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Ring 44 und dem Teil 21 besteht und der Ring 44 sich mit dem Hohlzylinder 21 dreht. Die Drehung des Ringes 44 ist durch starre im Abstand befindliche Nasen 63 und 64 am Ring 44 (F i g. 1 und 2) auf einen bestimmten Winkel begrenzt.
  • In der Ruhestellung der Nachstellvorrichtung steht eine der Nasen 63 oder 64 mit dem Stift 65 (F i g. 2) in Berührung, und zwar abhängig von der Drehrichtung des Hebels 16. Der Abstand A, über den der Ring 44 gedreht werden kann, bis der Stift 65 mit der entgegengesetzten Nase in Berührung kommt, gewährleistet, daß die Einstellung innerhalb des Bereiches der Winkelbewegung des Hebels 16 ungestört bleibt, damit ein konstantes Spiel zwischen den Bremsbackenbe1ä2en und der Bremstrommel gebildet wird. Damit wird auch der normalen Bremstrommelausdehnung beim Heißlaufen und der normalen Bremstrommelverformung Rechnung getragen.
  • In F i g. 1 sind die äußeren Enden der Sperriegel 30 rechteckig dargestellt, wobei diese die Rastnuten 36 im wesentlichen ausfüllen. Diese können auch abgesehrägt sein, damit die Gefahr eines unbeabsichtigten Reibens und einer unbeabsichtigten Verriegelung herabgesetzt wird. Diese Abschrägung beeinträchtigt nicht die Funktion der Sperriegel 30, da diese praktisch über die ebenen Oberflächen erfolgt, die -über einen beträchtlichen Bereich hinweg miteinander in Berührung stehen, wenn sich die Sperriegel 30 in der in F i g. 6 gezeigten Stellung befinden.
  • Auch können gemäß F i g. 8 die Sperriegel 30 mit zwei oder mehreren Ausnehmungen 31 ausgestattet sein. Dies würde zwei Stifte 33 und Federn 32 erfordern, und diese Konstruktion hätte den Vorteil, daß keinerlei gefahr bestünde, daß sich der Sperriegel in seiner Ebene verdreht.
  • Die Winkelstellung der Bremswelle 10 bestimmt die nach außen gegen die Trommel verschobene Stellungi der Bremsbacken, und die zwischen die Bremsbacken gespannte Bremsfeder zieht die Backen gegen die Nocken und hält diese in Anlage, so daß die Winkelstellung der Bremswelle bei gelöster Bremse das freie Spiel zwischen dem Bremsbelag und der Trommel bestimmt. Durch Drehen des Hebels 16 wird zwischen der Nabe19 und dem Hohlzylinder 21 über einen federbelasteten radialen Sperriegel30 eine kraftschlüssige bewegungsübertragende Verbindung hergestellt (F i g. 3). Der Hohlzylinder 21 dreht dann infolge der Keilnutverbindung 13 die Brems" welle 10 im Uhrzeigersinn. Gleichzeitig wird der Ring 44 durch einen axialen Stift 59, der an einem Zahn 56 angreift, mit dem Hohlzylinder 21 mitgedreht.
  • Wenn die Bremsbeläge neu und nicht abgenutzt sind, reicht der Abstand A zwischen den Anschlägen 63 und 64, über den sich der Ring 44 mit dem Hebel 16 drehen kann, aus, um die Bremsbacken an die Trommel anzudrücken,. und nach der Freigabe des Hebels 16 z. B. wird die Bremswelle 10 durch die Feder 20 b in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Wenn jedoch ein Bremsenverschleiß stattgefunden hat, muß der Hebel 16 über einen größeren Winkel gedreht werden. Wenn sich der Ring 44, der mit dem Hebel gedreht wird, so weit gedreht hat, daß der Anschlag 63 gegen den Stift 65 anliegt, wird der Ring an einer weiteren Bewegung zusammen mit der Nabe 19 gehindert und die federbelasteten Stifte 59 laufen über die Zähne 56, so daß nunmehr der Ring 44 am Bremsschild 12 festgehalten wird.
  • Beim Lösen der Bremsbacken dreht sich das gesamte Gesperre 15 durch die Feder 20 b in der entgegengesetzten Richtung. Dabei wird der Ring 44 von einem Stift 59, der gegen eine Zahnfläche 58 anliegt, erfaßt. Sobald sich der Ring 44 über den Winkel A gedreht hat, legt sich der Anschlag 64 gegen den Stift 65 an, so daß sich der Ring 44 nicht mehr weiter in Richtung gegen den Uhrzeigersinn drehen kann. Die Stifte 59, die jetzt mit dem feststehenden Ring 44 an senkrechten Sperrkanten 58 in Berührung stehen, verhindern nun eine weitere Drehung des Hohlzylinders 21 und damit eine weitere Rückdrehung der Bremswelle 10.
  • Die Stifte 59 können im Gegensatz zu den Auflauframpen 57 der Zähne 56, die sie -überlaufen konnten, an der senkrechten Sperrkante 58 nicht vorbei. Dadurch wird die Rückdrehung der Bremswelle 10 in einer vorbestimmten vorgeschobenen Stellung angehalten, und dies hat zur Folge, daß die Bremsbacken ebenfalls eine eingestellte Stellung einnehmen und das normale Spiel zwischen den Bremsbacken und der Bremstrommel wiederhergestellt wird. Der Hebel 16 setzt seine Bewegung in Richtung gegen den Uhrzeigersinn fort und kehrt in seine Ausgangsstellung zurück.
  • Die beschriebene Nachstellung wird Jedesmal, wenn der normale Hub A bei der Drehbewegung des Hebels 16 überschritten wird, fortlaufend und automatisch wiederholt, bis die Bremsbeläge vollständig abgenutzt sind. Der Hebel 16 kehrt stets in seine Anfangslage zurück, und zwar ohne Rücksicht darauf, in welchem Ausmaß eine Winkeleinstellung der Welle 10 vorgenommen wird, so daß der Hebelhub zum Andrücken der Beläge an die Bremstrommel stets konstant bleibt.
  • Zur Erzielung eines sanfteren Betriebes und zur Verminderung eines Kratzens der Kanten der Sperrriegel 30 werden vorzugsweise beide Außenkanten 66 und 67 der Sperriegel 30 abgesehrägt. Ebenso werden die vier Kanten 70 des Blockes 27, der durch die Sehnenschlitze 26 entsteht, abgeschrägt, so daß die Sperriegel 30 bei der Rückdrehung der Nabe 19 so weit einwärts gedrückt werden, daß die abgeschrägten Kanten 66 mit der Kante 70 des Blockes fluchten, damit sie zu der radialen Außenfläche des Mittelteiles 24 des Hohlzylinders 21 im wesentlichen tangential verlaufen. Dadurch werden Scherkräfte, die auf die Teile, wirken, wenn die Nuten 36 über die Sperriege,1 30 hinwegrasten, weitgehend herabgesetzt -und ein Scheuem oder Kratzen an scharfen Ecken verhindert.
  • Die in F i g, 6 angedeuteten scharfen Seitenkanten 71 der Nuten 36, die während der Bearbeitung entstehen, werden ebenfalls glattgemacht. Der eingeschlvssene Winkel zwischen den Seiten einer Nut 36 ist vorzugsweise größer als 90', aber kleiner als 1101, so daß beim Antrieb die antreibende Seite 37 einer Nut 36 im wesentlichen vollständig an der oberen ebenen glatten Fläche, eines. eingerasteten Sperriegels 30 anliegt, damit eine Antriebsverbindung über einen Bereich maximalen Flächeninhaltes hergestellt wird. Wäre der eingeschlossene Winkel kleiner als 901, dann würde lediglich eine Kante der Nut mit dem Sperriegel 30 in Berührung treten, und dies würde z# unerwünschten örtlichen Beansprachungen längs Qjnes . verhältnismäßig schmalen Bereiches führen. Eine Vergrößerung des eingeschlossenen Winkels über 110' hinaus könnte zur Folge haben, daß die Sperriegel 30 nur an ihren Kanten erfaßt werden, womit das gleiche Beanspruchungsproblern entsteht und darüber hinaus noch die Gefahr besteht, daß die Sperriegel wegrutschen.
  • Die F i g. 7 läßt deutlich erkennen, daß die gesamte Anordnung verhältnismäßig einfach ist und daß nur Nvenige identische und vertauschbare Teile vorhanden sind, die leicht und billig hergestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem eine hohle Nabe, aufweisenden Betätigungshebel, einem zwischen der Nabe und der Bremswelle eingeschalteten, nur in Betätigungsrichtung eine Kraft übertragenden ersten Gesperre und mit einem zweiten Gesperre, das die Rückstellung der Bremswelle nur um einen bestimmten Winkel freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gesperre(15) einen, in der Nabe(19) drehbar gelagerten und mit der Bremswelle (10) undrehbar verbundenen Hohlzylinder (21) aufweist, dessen Zylinderwandung axial sich erstrekkende, in Sehnenrichtung bis zur Zylinderoberfläche verlaufende Schlitze (26) aufweist, in die in Sehnenrichtung bewegliche, federbeaufschlagte, platteiaartige. Sperriegel (30) eingesetzt sind, die in in der Nabenbohrung (35) angebrachte Rastnuten (36) einrasten können, und der Hohlzylinder (21) axiale Bohrungeu (61) aufweist, in die federbelastete Sperrstifte (59) eingesetzt sind, die mit Sperrzähnen (56) zusammenwirken, die in einem Ring (44) ausgebildet sind, der am Hohlzylinder (21) anliegt und Verdrehungsbegrenzungsanschläge (63, 64) träA 2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (21) vier zueinander senkrecht verlaufende Schlitze (26) aufweist. 3. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnuten (36) einen V-förmigen Querschnitt haben, wobei der von den Nutseiten eingeschlossene Winkel größer als 900 und kleiner als 110' ist. 4. Nachstellvorhähtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante der Sperriegel (30) nasenartig abgeschrägt (66, 67) ist und die Hinterseite der Sperriegel Ausnehmungen (31) zur Aufnahme der Vorspannfedem (32) aufweist, welche sich an die Schlitze durchsetzenden Zapfen (33) abstützen. 5. Nachstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Hohlzylinders (21) einen Abschluß-und Führungsflansch (23) aufweist und das andere Ende einen zylindrischen Ansatz (25), auf dem der Ring (44) sitzt. 6. Nachstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzähne (56) Auflauframpen (57) und senkrechte $perrkanten (58) haben. 7. Nachsiellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Schlitze (26)- abgeschrägt (bei 70) sind, 8. Nachstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehungsbegrenzungsanschläge (63, 64) mit einem ortsfesten Stift (65) zusammenwirken. In Betracht gezogene Druckschriften. Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1699 820, 1731386; französische Patentschrift Nr. 783 378; USA.-Patentschriften Nr. 1274 865, 3 013 638.
DER35260A 1962-06-01 1963-05-25 Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1260330B (de)

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US1274865A (en) * 1917-07-31 1918-08-06 Francis Dewey Everett Slack-adjuster.
FR783378A (fr) * 1934-12-27 1935-07-11 Westinghouse Electric Corp Perfectionnements aux dispositifs de rattrapage de jeu dans les timoneries de freins
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