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DE1260393B - Prellbock fuer Schlagstoecke in Webmaschinen - Google Patents

Prellbock fuer Schlagstoecke in Webmaschinen

Info

Publication number
DE1260393B
DE1260393B DEP30589A DEP0030589A DE1260393B DE 1260393 B DE1260393 B DE 1260393B DE P30589 A DEP30589 A DE P30589A DE P0030589 A DEP0030589 A DE P0030589A DE 1260393 B DE1260393 B DE 1260393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buffer
buffer stop
legs
baton
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP30589A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Pickhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Pickhardt & Co
Original Assignee
Heinrich Pickhardt & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Pickhardt & Co filed Critical Heinrich Pickhardt & Co
Priority to DEP30589A priority Critical patent/DE1260393B/de
Publication of DE1260393B publication Critical patent/DE1260393B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Prellbock für Schlagstöcke in Webmaschinen Die Erfindung betrifft einen Prellbock für Schlagstöcke in Webmaschinen aus ineinandergesetzten U-förmigen Körpern, die an einem ihrer beiden Schenkel fest miteinander verbunden sind und deren anderer freier Schenkel in Richtung der Bewegung des Schlagstockes unter Einschluß eines freien Raumes hintereinander liegen.
  • Zur Abbremsung der Schlagbewegung des Schlagstockes in Webmaschinen sind aus Lederpuffer bestehende Prellböcke bekannt, die den Nachteil haben, daß sie einem außerordentlich schnellen Verschleiß unterliegen und keine elastische und nachgiebige Dämpfung der Endbewegung des Schlag-CD stockes bewirken.
  • Aus elastischem Material bestehende Prellböcke sind, um eine Elastizität zu erzielen, in den meisten Fällen U- oder 0-förmig ausgebildet, haben aber den Nachteil, daß sie nach einer gewissen Gebrauchszeit brechen, da, wenn der Körper 0-förmig ausgebildet ist, ein Nachgeben des Körpers nicht erfolgen kann, sondern die vom Schlagstock an den Prellbock abgegebene Energie muß von dem Körper absorbiert werden. Werden U-förmige Einrichtungen verwendet, so ist der den Prellbock abbremsende eine Schenkel des U nicht ausreichend starr, so daß keine wirksame Bremsung erzielt wird.
  • Schließlich ist es bekanntgeworden, Prellböcke aus Kunststoff anzufertigen (deutsches Gebrauchsmuster 1759 396), wobei diese Prellböcke aus ineinander eingesetzten U-fönnigen Körpern bestehen, die an einem ihrer beiden Schenkel fest miteinander verbunden sind und deren andere freie Schenkel in Richtung der Bewegung des Schlagstockes unter Einschluß eines freien Raumes hintereinander liegen. Bei diesen bekannten Einrichtungen werden bei Auftreffen des Schlagstockes die einzelnen U-förmigen Körper so ineinandergedrückt, daß sie an ihren Bögen miteinander in Berührung kommen, so daß hier Reibungen auftreten und, da der Werkstoff sich nicht frei verformen kann, hier Risse im Prellbockmaterial hervorgehoben werden. Außerdem haben diese bekannten Einrichtungen den Nachteil, daß im Inneren der Bögen Wärmestauungen auftreten, die schnell zur restlosen Zerstörung des Werkstoffes führen, da die auftretende Wärme, insbesondere, wenn nach außen hin das elastische Material mit einem Schutzmantel umgeben ist, weder nach außen noch nach innen abgeführt werden kann.
  • Bei derartigen Prellböcken für die Schlagstöcke in Webmaschinen treten aber erhebliche Temperaturen auf, die einerseits die Auswahl des elastischen Werkstoffes erheblich einschränken und andererseits dazu zwingen, daß der Prellbock so gelagert und ausgebildet ist, daß die Abführung der Wärme ohne Schwierigkeit erfolgen kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Prellbock zu schaffen, der einerseits die erforderliche Elastizität zur Absorption der im Schlagstock vorhandenen Energie aufweist, wobei die Verformung so erfolgen kann, daß ein Beschädigen des Werkstoffes nicht eintritt, und der dabei gleichzeitig so gelagert ist, daß die auftretenden Wärmebeanspruchungen möglichst frei abgeführt werden können.
  • Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird bei einem Prellbock der eingangs genannten und zuletzt beschriebenen Art dadurch Glelöst, daß die U-förmigen Körper mit ihren offenen Seiten aufeinander zu gerichtet sind. Durch diese Maßnahme kann einerseits der Prellbock die erforderlichen Bewegungen ausführen, andererseits kann die auftretende Wärme von den Bögen der U-förmigen Körper ohne Schwierigkeit abgeführt werden, da diese U-förinigen Körper vollkommen frei liegen.
  • In vorteilhafter Weiterbildung des Gegenstandes gemäß cr der Erfindung ist vorgesehen, daß der mit dem Schlagstock in Berührung kommende freie Schenkel des einen Körpers in an sich bekannter Weise mit einer Schutzhülle überzogen ist. Weiterhin ist vorgesehen, daß ein an sich bekannter zusätzlicher Puffer in den freien Raum zwischen den beiden Schenkeln der Körper eingesetzt werden kann. Die Verbindung der,beiden fest miteinander verbundenen Schenkel der U-förmigen Körper erfolgt vorzugsweise durch die der Festlegung des eigentlichen Prellbockes dienenden Schraube od. dgl., wobei auch für diese Maßnahme kein selbständiger Schutz beansprucht wird.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Mit 1 und 2 sind die beiden U-förmigen, den Prellbock bildenden Körper bezeichnet. Der Körper 1 besteht aus den beiden Schenkeln 3 und 4 sowie dem halbkreisförmigen Steg 5. Der Körper 2 weist entsprechend dieser Ausbildung zwei Schenkel 6 und 7 und einen halbkreisförinigen Steo, 8 auf. Die beiden Körper 1 und 2 liegen mit ihren Schenkeln 4 und 7 aneinander an, wobei in diesen beiden Schenkeln eine Bohrung 9 vorgesehen ist, die zur Aufnahme einer Schraube dient, durch die einmal die beiden Schenkel 4 und 7 fest miteinander verbunden und zum andern die durch die Körper 1 und 2 gebildete Gesamtheit an dem entsprechenden Halter der Webmaschine festgelegt wird.
  • Während die beiden Schenkel 4 und 7 fest miteinander verbunden sind, sind die beiden Schenkel 3 und 6 frei und liegen in einem gewissen Abstand voneinander hintereinander in Bewegungsrichtung des Schlagstockes, die in der Zeichnung mit dem Pfeil F angegeben ist. Auf diese Weise wird zwischen den beiden Schenkeln 3 und 6 ein freier Raum A erzielt. Der freie Schenkel 3, der unmittelbar mit dem Schlagstock in Berührung kommt, kann mit einer Schutzmanschette versehen sein, die in der Zeichnung strichliniert bei 10 dargestellt ist. Weiterhin ist es möglich, in den freien Raum zusätzliche Puffereinrichtungen einzusetzen, so daß die erforderliche Bewegung, die der Schenkel 3 ausführen muß, bis er zur Anlage an den Schenkel 6 gelangt, herabgesetzt wird. In gleicher Weise ist es möglich, die beiden Schenkel 3 und 6 näher aneinander oder weiter entfernt voneinander anzuordnen, um hierdurch die eigentliche Dämpfung des Schlagstockes zu variieren. Werden in dem freien Raum A an einem - der Schenkel 3 oder 6 fest angeordnete zusätzliche Puffereinrichtungen vorgesehen, so kann durch die entsprechende Wahl des Werkstoffes und des damit bedingten Dämpfungskoeffizienten dieses Werkstoffes ebenfalls die Abbremsung des Schlagstockes variiert werden.
  • Die Anordnung des Prellbockes gemäß der Erfindung kann entsprechend den innerhalb der Webmaschine gegebenen Platzverhältnissen so erfolgen, daß die beiden U-förmigen Körper mit ihrer Längsachse senkrecht stehen, aber auch in gleicher Weise so, daß die Längsachse der beiden U-förmigen Körper waagerecht liegt.
  • Die U-förmigen Körper 1 und 2 werden vorzugsweise aus einem an sich bekannten sogenannten Gewebegummi hergestellt, d. h. einem gummierten Gewebe, welches in einer Vielzahl von Schichten aufeinander liegend vulkanisiert wird und dadurch eine feste Einheit bildet, die außerordentlich hochelastisch ist und gleichzeitig einen erheblichen Verschleißwiderstand aufweist und zusätzlich o, enüber tIeg den bisher bekannten Einrichtungen aus Gummi oder Kunststoff den Vorteil aufweist, daß es auch gegen höhere Temperaturen, die durch die große Schlagzahl des Schlagstockes in der eigentlichen Prellbockgamitur auftreten, gewachsen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Prellbock für Schlagstöcke in Webmaschinen aus ineinandergesetzten U-förmigen Körpern, die an einem ihrer beiden Schenkel fest miteinander verbunden sind und deren anderer freier Schenkel in Richtung der Bewegung des Schlagstockes unter Einschluß eines freien Raumes hintereinander liegen, dadurch g ekennzeichn e t, daß die U-förmigen Körper (1, 2) mit ihren offenen Seiten aufeinander zu gerichtet sind.
  2. 2. Prellbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schlagstock in Berührung kommende freie Schenkel (3) des einen Körpers (1) in an sich bekannter Weise mit einer Schutzhülle (10) überz#Ögen ist. 3. Prellbock nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter, zusätzlicher Puffer in den freien Raum (A) zwischen den beiden Schenkeln (3, 6) der Körper (1, 2) eingesetzt ist. 4. Prellbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der beiden fest miteinander verbundenen Schenkel (4, 7) der Körper (1, 2) durch die der, Festlegung des eigentlichen Prellbockes dienende Schraube od. dgl erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gehrauchsmuster Nr. 1759 396.
DEP30589A 1962-11-15 1962-11-15 Prellbock fuer Schlagstoecke in Webmaschinen Pending DE1260393B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1260393B true DE1260393B (de) 1968-02-01

Family

ID=605776

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DEP30589A Pending DE1260393B (de) 1962-11-15 1962-11-15 Prellbock fuer Schlagstoecke in Webmaschinen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1759396U (de) * 1955-09-24 1958-01-02 Albert Haag Pickerfabrik Preller aus kunststoff fuer webstuehle.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1759396U (de) * 1955-09-24 1958-01-02 Albert Haag Pickerfabrik Preller aus kunststoff fuer webstuehle.

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