DE1094670B - Staehlerner Dalben mit Prallkoerpern aus Gummi - Google Patents
Staehlerner Dalben mit Prallkoerpern aus GummiInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
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Description
- Stählerner Dalben mit Prallkörpern aus Gummi Die Erfindung bezieht sich auf einen stählernen Dalben mit Prallkörpern aus Gummi. Dalben dieser Art finden Verwendung in Hafenanlagen und dienen beispielsweise dazu, sowohl Schiffe als auch Hafenanlagen beim Anlegen der Schiffe vor Beschädigungen zu schützen. Bei den bekannten Dalben wird der Schiffsstoß durch die Biegung des Dalbens und die Zusammenpressung der elastischen Prallkörper vernichtet. Da die Prallkörper unmittelbar der Schiffsberührung ausgesetzt sind, werden sie sehr häufig beschädigt, leicht aus ihren Befestigungsmitteln herausgerissen und sind meist einem starken Abrieb ausgesetzt, der zu frühem Verschleiß der Prallkörper führt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen stählernen Dalben mit Prallkörpern aus Gummi so auszubilden, daß der Dalben geeignet ist, sowohl leichte als auch kräftige Schiffsstöße sehr elastisch zu vernichten, wobei erreicht werden soll, daß weder das den Dalben berührende Schiff noch der Dalben beschädigt werden kann, die Prallkörper einfach zu befestigen sind und eine lange Lebensdauer der Prallkörper gewährleistet ist. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß in die Kehlungen eines mit kreuz- oder sternförmigem Qerschnitt ausgebildeten Dalben über den Umriß desselben hinausragende Gummikörper eingelegt sind, die mit einer rings um den Dalben laufenden Gummiplatte umhüllt sind. Zur besonderen `'Wirksamkeit dieser Körper werden die Gummikörper aus einer hochelastischen Qualität gefertigt. Bei der kreuz- oder sternförmigen Querschnittsgestaltung des Dalbens kann es sich außer der üblichen Form mit vier Kehlungen auch um solche Dalben handeln, die nur drei oder auch mehr als vier Kehlungen aufweisen. An Stelle von Gummi können auch Kunststoffe oder Mischungen aus ihnen verwendet werden, wenn sie nur die hinreichende Beständigkeit gegen Wasser und übliche Verschmutzungsbestandteile des Wassers aufweisen. Die Dalben und die in :die Kehlung eingebrachten Gummiprofile sind durch eine ringsherum laufende Gummiplatte umhüllt. Diese stellt gleichzeitig ein Spann- und Schutzelement dar, das bei Schäden infolge übermäßig starker Beanspruchung leicht ausgewechselt werden könnte. Die Umhüllung kann aus einem endlos geheizten Band bestehen, wobei die Stirnseitenkanten entweder untereinander verschraubt werden und so zu einem Hohlzylinder führen oder einzeln am Dalben selbst befestigt werden. Diese Umhüllungen sind zweckmäßigerweise in die am meisten beanspruchten Bereiche des Dalbens zu verlegen, sie brauchen also nicht die gesamte Länge der Gummipufferungen abzudecken.
- Die Umhüllungen können insgesamt oder in einzelnen Bereichen mit Gewebeeinlagen verstärkt sein. An den besonders gefährdeten Stellen können die Gewebeeinlagen auch doppelt oder mehrfach eingelegt sein. Das Material dieser Einlagen kann aus Metall, synthetischen Faserstoffen oder Baumwolle bestehen. Durch die Kombination dieser beiden Gummielemente können sowohl günstigste elastische Eigenschaften als auch höchste Verschleiß- und Abriebeigenschaften in vorteilhafter Weise miteinander verbunden werden.
- Um das Zusammenwirken zwischen Umhüllung und den in den Kehlungen liegenden Gummikörpern zu verbessern, kann eine Spannvorrichtung vorgesehen sein, die eine Vorspannung der elastischen Umhüllungen ermöglicht. Die Vorspannung kann beispielsweise so erreicht werden, daß in den Kahlungen, die nicht durch Gummikörper besetzt sind, ein Profil mit bogenförmiger Auflagefläche angebracht ist, das mittels Schrauben in Richtung auf die Dalbenachse unter Spannung gesetzt werden kann. Eine solche Ausbildung ist insbesondere dann vorgesehen, wenn die Dalben vor Kaimauern stehen oder sich in solchen Haftenteilen befinden, wo die Dalben nur an einer Seite von den Schiffen berührt werden können. Ist damit zu rechnen, daß die Dalben aber in allen Seiten mit Schiffen in Berührung kommen, ist es vorteilhafter, die Spannvorrichtung in einer anderen Art auszubilden. In diesem Fall sind an den Kanten des Dalbens Gummiauflageprofile unter der Umhüllung vorgesehen, wobei zwischen den Auflageprofilen dann die Spannvorrichtung gelegt werden kann, die die Umhüllung in Richtung auf die Dalbenachse spannt.
- Die in den Dalbenkehlungen liegenden Gummikörper können in ihrer Längsrichtung hohl ausgebildet sein, so daß für spezielle Zwecke eine gewisse Weichheit der Federung erzielt wird. Dieser Hohlraum kann auch zum Aufnehmen von Befestigungselementen benutzt werden, die dann eine feste Verbindung mit dem Dalben ermöglichen. Die Gummikörper können ferner quer zur Längsachse unterteilt sein, um eine Montage zu erleichtern. Bei Beschädigunggen lassen sich die einzelnen Teile, die auf Querblechen augefsetzt werden können, für sich austauschen.
- Die Gummikörper können an den seitlichen Auflageflächen mit Profil versehen sein, so daß der Verlauf der Einfederung progressiv wird und dadurch eine weitere Schonung von Schiff und Dalben erzielt wird.
- Die Erfindung ist in der Abbildung näher erläutert, wobei der Einfachheit wegen in nur einer Abbildung mehrere Ausführungsmöglichkeiten dargestellt sind.
- Der Dalben 1 besteht aus vier miteinander verschweißten U-förmigen Stahlblechen. Dadurch entstehen an den Ecken Kehlungen, in welche Gummikörper 2 eingelegt sind. Die Gummikörper 2 haben in diesem besonderen Fall den Querschnitt eines Ringausschnittes und sind mit Hohlräumen 3 versehen, die längs durch das Profil laufen. Der Querschnitt kann den Anforderungen entsprechend auch anders ausgebildet sein. An den Berührungsflächen des Gummikörpers mit dem Dalben 1 können Profilierungen 4 vorgesehen sein. In einer anderen Ausführungsform sind in den Kehlungen Bleche 5 eingeschweißt, an denen Metalldorne 6 sitzen. Diese greifen in entsprechende Führungen 7 ein, die am Gummikörper 2 angeordnet sind. Um die Gummikörper 2 und Dalben 1 ist eine Umhüllung in Form einer Gummiplatte 8 gespannt, die mit Gewebeeinlagen 9 verstärkt ist. Diese Umhüllung ist mit einem Spannelement 10 ausgerüstet. Die Enden der Umhüllung sind mittels Profilleisten 11, 12 festgeklemmt. Die Spannelemente sind vorzugsweise an der Landseite des Dalbens angebracht. Um harte Stöße an den Seitenflächen so abzufangen, daß die Umhüllung nicht durchschlagen kann, können noch Unterlegeplatten 13 aus Kautschuk vorgesehen sein, die gegebenenfalls auch noch die Ecken der U-förmigen Bleche des Dalbens umschließen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Stählerner Dalben mit Prallkörpern aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kehlungen eines mit kreuz- oder sternförmigem Querschnitt ausgebildeten Dalbens über den Umriß desselben hinausragende Gummikörper (2) eingelegt sind, die mit einer rings um den Dalben laufenden Gummiplatte (8) umhüllt sind.
- 2. Dalben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umhüllende Gummiplatte durch Gewebeeinlagen (9) verstärkt ist.
- 3. Dalben nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die .umhüllende Gummiplatte unter elastische Spannung setzbar ist.
- 4. Dalben nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummikörper (2) hohl ausgebildet sind.
- 5. Dalben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummikörper (2) mit Führungen (7) versehen sind, in die Metalldorne (6) eingreifen, die mit in die Kehlungen des Dalbens eingeschweißten Blechen (5) verbunden sind.
- 6. Dalben nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummikörper quer zur Längsachse unterteilt sind.
- 7. Dalben nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche des Gummikörpers (2) mit Profil versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 640 058, 895 277, 963 228; deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 655; britische Patentschrift Nr. 356 590.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094670B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008020261A1 (de) * | 2008-04-22 | 2009-10-29 | Kanand, Anton, Dipl.-Ing. | Vorrichtung für den Hochwasser- und Küstenschutz |
| US9595293B2 (en) * | 2002-11-15 | 2017-03-14 | Thomson Licensing | Method and apparatus for composition of subtitles |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB356590A (en) * | 1930-12-01 | 1931-09-10 | Hermann Oberschulte | Improvements relating to dolphins |
| DE640058C (de) * | 1933-05-11 | 1936-12-19 | Ilseder Huette | Dalben aus im Grundriss ringfoermig angeordneten eingerammten Walztraegern |
| DE895277C (de) * | 1949-02-09 | 1953-11-26 | Erich Dr-Ing Weise | Rammbarer staehlerner Pfahl |
| DE1003655B (de) * | 1953-04-11 | 1957-02-28 | Gustav Woehrn | Drehbarer, zylindrischer Fender fuer Stahlrohrpfaehle von Dalben |
| DE963228C (de) * | 1952-01-23 | 1957-05-02 | Christiani & Nielsen Ingenieur | Gewichtsfender, insbesondere fuer Schiffsanlege- oder Schiffsliegeplaetze |
-
1957
- 1957-10-19 DE DEP19522A patent/DE1094670B/de active Pending
Patent Citations (5)
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Cited By (2)
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