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DE1037969B - Verschlusseinrichtung an offenen Rohrpostbuechsen - Google Patents

Verschlusseinrichtung an offenen Rohrpostbuechsen

Info

Publication number
DE1037969B
DE1037969B DES46565A DES0046565A DE1037969B DE 1037969 B DE1037969 B DE 1037969B DE S46565 A DES46565 A DE S46565A DE S0046565 A DES0046565 A DE S0046565A DE 1037969 B DE1037969 B DE 1037969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
pneumatic tube
locking device
rods
open pneumatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46565A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Kuehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES46565A priority Critical patent/DE1037969B/de
Publication of DE1037969B publication Critical patent/DE1037969B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/06Despatch carriers for tube mail

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung an offenen Rohrpostbüchsen Die Erfindung betrifft eine Verschlußeinrichtung an Rohrpostbüchsen für Hausrohrpostanlagen zum Verschicken von Briefen, Karten oder dergleichen Schriftstücke, für die ein Verschluß des Beladeraumes durch einen Deckel nicht erforderlich ist. Diese sogenannten offenen Rohrpostbüchsen sind bisher mit Klemmfedern ausgestattet, die am Büchsenboden einseitig befestigt sind und sich in Achsrichtung der Rohrpostbüchse erstrecken. Mit ihren freien Enden liegen diese Klemmfedern an der Innenwandung der Rohrpostbüchse an und klemmen das eingelegte Schriftstück fest, damit es während der Fahrt der Büchse nicht herausfallen kann. Die Beladung derartiger offener Rohrpostbüchsen mit Klemmfedern ist jedoch ziemlich umständlich, da die Klemmfedern van Hand bei Einschieben des Schriftstückes in die Rohrpostbüchse niedergedrückt werden müssen.
  • Durch die Erfindung soll ein leicht bedienbarer Verschluß von offenen Rohrpostbüchsen erreicht werden, der keinerlei den Beladeraum der Rohrpostbüchse einengende Teile benötigt.
  • Erreicht werden diese Vorteile nach der Erfindung dadurch, daß die Verschlußkörper aus federnden Stäben bestehen, die mit ihrem einen Ende am Büchsenkörper und an ihrem anderen Ende an einem um den Büchsenkörper drehbaren, das Stirnende des Büchsenkörpers überragenden Ring festgelegt sind, der durch die Federkraft der Stäbe gegen einen Anschlag des Stirnrandes des Büchsenkörpers gehalten ist und bei einer Drehung entgegen der Federkraft der Stäbe diese aus der Beladeöffnung in eine Ringnut drückt, die von der Stirnrandfläche des Büchsenkörpers und dem abgekröpften Ende des Ringes gebildet ist. Diese die Stirnfläche des Büchsenrohres überdeckenden federnden Stäbe verhindern das Herausfallen des eingelegten Schriftstückes und werden beim Drehen des Verschlußringes so weit verschwenkt, bis sie eine Gegenlage in der Innennut des Verschlußringes finden. Wird der Ring losgelassen, so entspannen sich die federnden Stäbe und drücken den Ring in eine Ruhelage, die durch einen Anschlag des Büchsenrohres bestimmt ist. Ein solcher Verschluß erfordert nur wenig Mittel, ist leicht bedienbar und hat den Vorteil, daß er selbsttätig in die Verschluß lage zurückkehrt. Der Aufbau dieses Verschlusses ist so gestaltet, daß die eingesetzten federnden Stäbe, die in der Ruhelage des Verschlusses leicht durchgebogen sind, weder herausfallen noch von Hand herausgedrückt werden können. Diese federnden Stäbe können erst entfernt werden, wenn der drehbare Ring abgenommen wird. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Ring aus einem längs geschlitzten Kunststoffkörper, der mit einem entsprechend ausgeformten Wulstrand versehen ist und in einer Außen- nut des Büchsenkörpers geführt wird. Um diesen drehbaren Ring leicht mit dem Büchsenkörper zusammenbauen zu können, ist dieser Kunststoffring in der Längsrichtung geschlitzt und kann von Hand beim Aufschieben auf den Büchsenkörper etwas aufgeweitet werden, da das Kunststoffmaterial genügend elastisch ist, um eine solche Beanspruchung aufzunehmen. Nach dem Aufschieben des Kunststoffringes muß jedoch dieser Kunststoffring an seiner Schlitzstelle wieder zum Schließen gebracht werden. Dies geschieht durch einen elastischen aufgeschobenen Gummiring. Statt eines solchen Gummiringes kann jedoch auch der Laufring der Rohrpostbüchse verwendet werden, wenn dieser aus einem genügend elastischen Filz gefertigt ist. In diesem Fall ist es notwendig, den drehbaren Ring mit einer Außenringnut zu verseben, in die der elastische Filzring beim Aufschieben auf die Rohrpostbüchse einrastet.
  • Nachstehend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt die Rohrpostbüchse teilweise im Längsschnitt; Fig. 1 a zeigt einen Schnitt parallel zur Längsachse der Rohrpostbüchse in der Ebene des Stabes 8 entsprechend der Schnittlinie des links gezeigten Querschnitts der Rohrpostbüchse; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Rohrpostbüchse nach Fig. 1 längs der Linie a-a in der Verschluß stellung der Rohrpostbüchse; Fig. 3 zeigt wie Fig. 2 die Verschlußeinrichtung, jedoch in Offen-Stellung, Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Verschlußeinrichtung an einer teilweise im Längsschnitt dargestellten Rohrpostbüchse, bei der der längs geschlitzte Verschluß ring durch ein Gummiband zusammengehalten ist; Fig. 5 zeigt ein Einzelteil der Verschlußeinrichtu1lg.
  • Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist auf den rohrförmigen Büchsenkörper 1 aus Metall oder Kunststoff an der Beladeseite ein breiter Kunststoffring 2 aufgeschoben, der in der Ringnut 3 des Büchsenkörpers geführt und um den Büchsenkörper 1 drehbar ist. Dieser drehbare Ring 2 ist in seiner Längsrichtung geschlitzt, wie in Fig. 2 bei 4 angedeutet ist. An dem nach außen liegenden Ende ist der Ring 2 etwas abgekröpft und überragt die Stirnfläche des Büchsenkörpers 1. so daß zwischen dem Stirnrand des Büchsenkörpers und dem überragelldell Ende des drehbaren Ringes 2 eine Innennut 5 gebildet ist. Auf den drehbaren Ring 2 ist der aus elastischem Filz bestehende Laufring 6 aufgesetzt, der in eine in den Ring 2 eingearbeitete Nut 7 einfedert und den geschlitzten Ring 2 zusammendrückt.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Beladeöffnung der Rohrposthüchse durch zwei federnde Stäbe 8, 9 überdeckt ist, die aus Federstahldraht bestehen und in Fig. 5 dargestellt sind. Diese Stäbe 8, 9 sind an ihren Enden abgekröpft und sind an dem einen Ende in eine Bohrung 10' im Stirnrand des Büchsenkörpers 1 und mit ihrem anderen Ende in eine Bohrung 10 des drehbaren Ringes 2 festgelegt. Da die Länge der federnden Stäbe 8, 9 so bemessen ist, daß sie in der in Fig. 2 dargestellten Lage leicht durchgebogen sind, steht der Ring 2 unter Federwirkung und stützt sich mit dem abgekröpften Federende an einem festen Anschlag 11 des Büchsenkörpers 1 ab. Wird nun der Ring 2 entgegen der Federwirkung leicht gedreht, so müssen die Federn 8, 9 ausweichen und legen sich hierhei in die von dem Büchsenkörper 1 und dem Ring 2 gebildete Nut 5, wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist.
  • In der in Fig. 3 dargestellten Lage der Verschlußeinrichtung kann die Rohrpostbüchse leicht von Hand beladen werden. Wird der Ring 2 losgelassen, so kehrt dieser sofort in die in Fig. 2 dargestellte Verschlußlage zurück, so daß der eingelegte Brief od. dgl. durch die federnden Querstäbe 8, 9 am Herausfallen gehindert ist.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Verschlußeinrichtung ist der längs geschlitzte Ring 2 etwas kürzer gehalten, da der Laufring 6 unmittelbar auf den Büchsenkörper 1 gesetzt ist. Der Ring 2 für die Bedienung des Verschlusses ist gleichfalls in eine in den Büchsenkörper 1 eingebettete Ringnut 3 geführt und wird nach dem Aufschieben auf den Büchsenkörper durch einen auf den Ring 2 aufgeschobenen Gummiring 12 zusammengehalten, durch den der Längsschlitz 4 in dem drehbaren Ring 2 zusammengedrückt wird. Auch bei dieser Anordnung sind die federnden Stäbe 8, 9 mit ihren Enden in Bohrungen des Büchsenkörpers 1 und des Ringes 2 festgelegt und werden beim Drehen des Ringes 2 entgegen der Federwirkung der Stäbe 8 und 9 in die Innennut zwischen Ring und Stirnfläche des Büchsenkörpers 1 eingeschwenkt.
  • PATENTANSPRt1CHE: 1. Verschlußeinrichtung an offenen Rohrpostbüchsen durch Verschlußkörper, die an der Beladeöffnung in einer zur Büchsenachse senkrechten Ebene schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkörper aus federnden Stäben (8, 9) bestehen, die mit ihrem einen Ende am Büchsenkörper (1) und an ihrem anderen Ende an einem um den Büchsen körper drehbaren, das Stirnende des Büchsenkörpers überragenden Ring (2) festgelegt sind, der durch die Federkraft der Stäbe (8, 9) gegen einen Anschlag (11) des Stirnrandes des Büchsenkörpers (1) gehalten ist und bei einer Drehung entgegen der Federkraft der Stäbe (8, 9) diese aus der Beladeöffnung in eine Ringnut (5) drückt, die von der Stirnrandfläche des Büchsenkörpers und dem abgekröpften Ende des Ringes (2) gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus federndem Werkstoff bestehende längs geschlitzte Ring (2) für die Bedienung der Verschlußeinrichtung in eine Ringnut (3) des Büchsenkörpers (1) geführt und nach dem Aufschieben auf den Büchsenkörper durch einen weiteren aufgeschobenen elastischen Ring (6 bzw. 12) zusammengehalten ist.
    3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Stäbe (8, 9) aus Stahldraht bestehen, dessen Enden in je eine Bohrung des Büchsenkörpers (1) und des drehbaren Ringes (2) eingesetzt und so bemessen sind, daß sie in der Verschlußstellung leicht nach außen durchgewölbt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 474 848; USA.-Patentschriften Nr. 1 807 834, 2 004 134.
DES46565A 1955-12-02 1955-12-02 Verschlusseinrichtung an offenen Rohrpostbuechsen Pending DE1037969B (de)

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Publications (1)

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DE1037969B true DE1037969B (de) 1958-08-28

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DES46565A Pending DE1037969B (de) 1955-12-02 1955-12-02 Verschlusseinrichtung an offenen Rohrpostbuechsen

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DE (1) DE1037969B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE474848C (de) * 1926-10-31 1929-04-16 Kabelindustrie Akt Ges Verschlussvorrichtung an Rohrpostbuechsen
US1807834A (en) * 1930-04-02 1931-06-02 Samuel Olson & Company Inc Pneumatic tube carrier
US2004134A (en) * 1933-11-16 1935-06-11 George H Ross Pneumatic carrier

Patent Citations (3)

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