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DE1259384B - Vorrichtung zum Transport bandfoermiger Aufzeichnungstraeger - Google Patents

Vorrichtung zum Transport bandfoermiger Aufzeichnungstraeger

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Publication number
DE1259384B
DE1259384B DE1965F0047879 DEF0047879A DE1259384B DE 1259384 B DE1259384 B DE 1259384B DE 1965F0047879 DE1965F0047879 DE 1965F0047879 DE F0047879 A DEF0047879 A DE F0047879A DE 1259384 B DE1259384 B DE 1259384B
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DE
Germany
Prior art keywords
drive roller
tape
shaped recording
roller
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1965F0047879
Other languages
English (en)
Other versions
DE1259384C2 (de
Inventor
Dipl-Ing Rinzo Iwai
Dipl-Ing Makoto Wasai
Dipl-Ing Tokio Tatta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Priority to DE1965F0047879 priority Critical patent/DE1259384B/de
Publication of DE1259384B publication Critical patent/DE1259384B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1259384C2 publication Critical patent/DE1259384C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/28Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through rollers driving by frictional contact with the record carrier, e.g. capstan; Multiple arrangements of capstans or drums coupled to means for controlling the speed of the drive; Multiple capstan systems alternately engageable with record carrier to provide reversal

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Transport bandförmiger Aufzeichnungsträger Von einem Magnetbandgerät für Schreiben und Lesen von Informationen auf bzw. vom Band in elektronischen Rechnern und anderen Datenverarbeitungsanlagen mit hoher Geschwindigkeit wird eine extrem genaue und stabile Arbeitsweise verlangt. Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Magnetbandeinrichtung, deren erste Aufgabe es ist, eine Einrichtung anzubieten, die vollkommen frei von der Möglichkeit der Bandbeschädigung ist, und deren zweiter Zweck darin besteht, eine leicht zu steuernde, billige Einrichtung von einfachem Aufbau zu schaffen. Jede Beschädigung eines Magnetbandes ergibt einen unersetzlichen Verlust der kostbaren, auf dem Band aufgezeichneten Informationen. Daher sollte eine Einrichtung mit Andruckrollen, die in F i g. 1 gezeigt ist, bei der die Beschädigung der Bänder so häufig ist, daß sie nicht unbeachtet gelassen werden kann, vermieden werden. In F i g.1 bezeichnen die Positionen 1 und 2 die Antriebsrollen, die in entgegengesetzten Richtungen zueinander rotieren. Ferner sind jeweils gegenüberliegende Andruckrollen 3 und 4 vorgesehen. Beim Bandtransport in die positive oder negative Richtung wird eine der beiden Andruckrollen gegen die gegenüberliegende Antriebsrolle gepreßt, wogegen beim Bremsen des Bandes der Druck der Andruckrollen gelöst wird und eine Andruckvorrichtung 6 gegen den Bremsschuh 5 gepreßt wird, um das Band sehr schnell anzuhalten. Im allgemeinen werden die Andruckrolle und die Andruckvorrichtung für die Bremszwecke durch Elektromagneten 7, 8, 9 und 10 betätigt. Der größte Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß bei gleichzeitiger Betätigung der Elektromagneten 7 und 8 zur Ansteuerung der Andruckrollen 3 und 4 mit den Bremsmagneten 9 und 10 durch einen Fehler in der Steuerung das Magnetband in beiden Richtungen stark gedehnt wird, bis es beschädigt oder gerissen ist: Darüber hinaus besteht bei dieser Einrichtung, bei der das Band zwischen einer Bandandruckrolle und einer Antriebsrolle eingepreßt ist, der Nachteil, daß das Gerät leicht durch Staub und anderes beeinträchtigt wird, so daß es zur Erhaltung eines einwandfreien Bandzustandes notwendig ist, das Gerät mit größter Sorgfalt zu behandeln.
  • Eine früher entwickelte Einrichtung, die diesen Mangel vermeidet, bedient sich einer einzigen Antriebsrolle. Das Prinzip dieser Einrichtung ist an Hand eines Beispiels in F i g. 2 gezeigt, in welcher das Band 13 über eine einzige Antriebsrolle 12 geführt ist und über eine Puffereinrichtung, wie eine Vakuumkammer 14 oder eine Spannrolle, zu den Auf- bzw. Abwickelrollen15 führt. Das Band wird gestartet oder gebremst, indem die Antriebsrolle in positiver oder negativer Richtung bewegt bzw. schnell gestoppt wird, so daß auf das Band keine andere äußere Kraft als die Reibung mit der Antriebsrolle 12 und dem Kopf 16 wirkt. Alle oben beschriebenen, eine Einrichtung mit Andruckrollen begleitenden Mängel werden durch die Verwendung einer einzigen Antriebsrolle vermieden. Eine eine einzige Antriebsrolle verwendende Einrichtung ist damit ohne Frage eine ideale Art eines Bandtransportsystems.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1191125 und die britische Patentschrift 839 464 sind bereits Magnetbandantriebe bekannt, bei welchen zur Bandrichtungswahl eine beweglich auf einem Halter befestigte Andruckrolle gegen eine von zwei ständig und gleichförmig in zueinander entgegengesetzter Richtung rotierenden Antriebsrollen gepreßt wird. Bei ihnen ist aber lediglich die Gefahr beseitigt, daß das Band von den beiden ständig in entgegengesetzter Richtung rotierenden Rollen nicht gleichzeitig angetrieben und damit beschädigt wird. Da bei ihnen ferner die beiden ständig in entgegengesetzter Richtung rotierenden Rollen unmittelbar mit dem Magnetband in Berührung treten und die durch den Halter schwenkbar gelagerte Rolle nur zum Andrücken des Magnetbandes an eine dieser beiden ständig rotierenden Rollen dient, sind diese vorbekannten Magnetbandantriebe nicht in der Lage, das Magnetband durch den Antriebsmechanismus rasch in einer neutralen Stellung abzubremsen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Mängel zu beseitigen und eine besonders aufwandsarme und zuverlässig arbeitende Vorrichtung zum Transport bandförmiger Aufzeichnungsträger zu schaffen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe für eine Vorrichtung zum Transport bandförmiger Aufzeichnungsträger, insbesondere zum Transport von Magnetbändern in Magnetbandgeräten, bei der der bandförmige Aufzeichnungsträger mit einer einzigen Antriebsrolle ständig in Berührung steht und nur durch die Reibungskraft zwischen dem bandförmigen Aufzeichnungsträger und dieser Antriebsrolle sehr schnell in positive oder negative Richtung beschleunigt und gebremst wird, besteht erfindungsgemäß darin, daß die Antriebsrolle zum wahlweisen Ändern ihrer Drehrichtung in einer an sich bekannten Weise zwischen zwei ständig und gleichförmig in entgegengesetzter Richtung zueinander rotierenden Rollen beweglich und an jeweils eine von ihnen andrückbar auf einem Halter befestigt angeordnet ist und daß die Antriebsrolle außerdem derart zwischen Ankern gelagert ist, daß sie durch deren Betätigung abgebremst und gleichzeitig in eine neutrale Stellung zwischen den beiden ständig rotierenden Rollen zurückgeholt wird.
  • Die Bandtransporteinrichtung nach der Erfindung wird nun im einzelnen an Hand der F i g. 3 und 4 erläutert. Nach F i g. 3 besitzt die Antriebsrolle 17 eine Achse 18, die leicht und frei drehbar ist. Eine Halterung 19, die die Achse 18 hält, ist auf einer Welle 20 durch Aufschweißen oder Nieten befestigt. Die Welle 20 wird von einem Lager 21 gehalten, das an einem Blech befestigt ist. Am anderen Ende der Welle ist ein Anker 22 befestigt, der zwei Elektromagneten 23 und 24 gegenüberliegt. Die an den Wellen 37 und 38 befestigten Rollen 25 bzw. 26 werden beispielsweise über einen nicht in der Zeichnung aufgeführten Motor über einen geeigneten übertragungsmechanismus angetrieben, so daß sie ständig mit konstanter Geschwindigkeit in der Richtung der Pfeile a rotieren.
  • Wie in F i g. 4 gezeigt ist, enthält die obenerwähnte Antriebsrolle drei Stufen, wovon der Teil 27 mit dem größten Durchmesser zur Übertragung der Bewegungsenergie über die Rollen 25 und 26 benutzt wird. Wenn der Elektromagnet 23 erregt wird, schwenkt der die Antriebsrolle tragende Halter 19 nach links, so daß die an der Antriebsrolle montierte Rolle 27 mit der Rolle 25 in Berührung kommt. Damit die Drehbewegung über diese Berührungsstelle ohne Gleiten übertragen werden kann, ist es vorteilhaft, daß die berührende äußere Umfangsfläche einer oder beider Rollen und der Antriebsrolle mit einem Material mit großem Reibungskoeffizienten, wie z. B. Gummi, versehen ist. Durch diese Berührung beginnt die Antriebsrolle 17 sehr schnell in der Richtung des Pfeiles b zu rotieren. Das Band 29, das auf der Antriebsrolle 17 hängt, wird mit einer der Umfangsgeschwindigkeit der Antriebsrolle entsprechenden Geschwindigkeit infolge seiner Reibung mit der Antriebsrolle transportiert. Zur Vermeidung von Schlupf zwischen der Antriebsrolle 17 und dem Band 29 erhält das Band eine geeignete Spannung in Richtung der Pfeile c und die Antriebsrolle 7L7 einen Mantel aus Polyurethangummi oder einem ähnlichen Material von großer Reibung. Die an das Band angelegte Spannung stammt von einer Puffereinrichtung des Bandes, wie z. B. einer Vakuumkammer oder einer Spannrolle. Nun soll die durch die oben beschriebenen Einrichtungen in Drehung versetzte Antriebsrolle 17 gebremst werden. Wenn der Befehl zur Bremsung des Bandes empfangen wird, wird zuerst die Erregung des Elektromagneten 23 abgeschaltet. Die Andruckkraft zwischen der Rolle 27, die mit der Antriebsrolle 17 und der Rolle 25 gekoppelt ist, nimmt sehr schnell ab, sie verschwindet innerhalb einiger tausendstel Sekunden. Gleichzeitig mit diesem Steuerimpuls arbeitet der Bremsmagnet 30 und zieht daher an beiden Seiten die Anker 32 und 33, die sich unabhängig voneinander drehen können, unter Zentrierung der Rundwelle 31 an. Die Enden E und D dieser Anker halten zwischen sich die mit der Antriebsrolle 17 gekoppelte Rolle 34 fest und geben damit der Antriebsrolle eine große Dämpfungsreibung, um deren Drehung augenblicklich zu bremsen.
  • Die Polschuhe des Elektromagneten 30 sind so angeordnet, daß die Antriebsrolle 17 beim Anziehen der Anker 32 und 33 in eine neutrale Stellung zwischen den Rollen 25 und 26 gebracht wird, wodurch die Antriebsrolle 17 von der Rolle 25 gelöst und in der neutralen Stellung gehalten wird. Es wird hierzu bemerkt, daß der Reibungsverschleiß zwischen der Rolle 34, die mit der Antriebsrolle 17 und den Ankern 32 und 33 verbunden ist, durch Benutzung einer Kombination von hochverschleißfesten Materialien, wie z. B. Nylon und Stahl, vermindert werden kann.
  • Weiterhin ist bemerkenswert, daß die Anker 32 und 33 mit einer in F i g. 3. gezeigten Druckfeder 35 arbeiten, um die Antriebsrolle in der neutralen Stellung zu halten, wenn der Elektromagnet 30 nicht erregt ist. Folglich wird, nachdem die Antriebsrolle durch Erregung des Elektromagneten 30 in die neutrale Stellung gebracht ist, die Erregung des Elektromagneten 30 gleich Null. Dadurch wird ein unnötiger Verbrauch von elektrischer Energie, wie Wärmeerzeugung, für die Erregung des Elektromagneten verhindert und der Start des Bandtransportes beschleunigt. Es ist weiterhin erwähnenswert, daß in dieser Erfindung ein Hebel 36 am Halter 19 vorgesehen ist. Die Breite des T-förmigen Teils des Hebels 36 ist ein wenig kleiner als der Teil 34 der Antriebsrolle, so daß die Anker 32 und 33 nicht daran gehindert werden, die Antriebsrolle 28 zu dämpfen. Wenn der Befehl zum Bandtransport empfangen wird, wird der Elektromagnet 23 erregt. Zu dieser Zeit wird der Anker 32 nur durch die Kraft 'der Feder 35 gegen die Antriebsrolle angepreßt, wodurch der Hebel 36 den Anker durch die Kraft des Elektromagneten 23 nach links bewegt. Natürlich dreht sich der Halter 19 auch nach links, aber der Hebel 36 ist, wie in der Figur gezeigt, so angeordnet, daß der Weg der Linksdrehung der Antriebsrolle immer etwas kleiner als der Weg der Linksdrehung des Ankers ist. Durch diese Anordnung ist gesichert, daß die Antriebsrolle 17 mit der Rolle 25 immer erst nach der Lösung von ihrer Berührung mit dem Anker 32 berührt, d. h., daß die Antriebsrolle 17 niemals gleichzeitig mit dem Anker 32 und der Rolle 25 arbeitet. Dieselbe Wirkung wird erreicht, wenn der Bremsmagnet und der Transportmagnet gleichzeitig unbeabsichtigt durch einen Fehler des Steuersystems erregt werden; dadurch wird sichergestellt, daß die Antriebsrolle 17 nicht unnötig abgenutzt wird. Durch die obige Ausführung ist geklärt worden, daß in der Einrichtung gemäß der Erfindung nicht nur das Band selbst nicht überflüssig abgenutzt wird, sondern daß auch der Antriebsmechanismus vollständig vor Schäden bewahrt wird. Obgleich oben nur der Fall beschrieben wurde, daß das Band nach links transportiert wird, so versteht es sich aus dem symmetrischen Aufbau des Mechanismus dieser Erfindung, daß der Bandtransport in umgekehrter Richtung auf dieselbe Weise möglich ist.
  • Der Antriebsmechanismus der Rollen 25 und 26 ist im einzelnen in der F i g. 5 gezeigt, in der die Rollen 25 und 26 mit Achsen 37 bzw. 38 verbunden sind. Position 39 ist die Antriebsrolle eines Motors, 40 eine Führungsrolle, 41 eine Spannrolle, während die Rollen 43 und 44 mit der Motorantriebsrolle 39 durch einen Riemen 45 gekoppelt sind und immer mit der gleichen Geschwindigkeit rotieren, wenn der Motor rotiert. Die F i g. 6 zeigt einen Ansteuerkreis für die Magneten 23, 24 und 30. Wenn das Signal auf die Klemmen 46 und 48 gegeben wird, wird der Magnet 23 über die Flip-Flops F1 und F2, das Und-Gatter Al und den Steuerverstärker D1 angesteuert, worauf das Magnetband vorwärts transportiert wird. Wird das Signal auf die Klemmen 47 und 48 gegeben, wird der Magnet 24 über das Und-Gatter A2 und den Steuerverstärker D2 betätigt und das Magnetband in die rückwärtige Richtung bewegt. Wenn an die Eingänge 46 und 47 kein Signal gegeben wird, so wird der Bremsmagnet 30 über die Inverter 11 und 12, das Und-Gatter A3, das Flip-Flop F2 und den Verstärker D3 angesteuert und die Andruckrolle 17 wie oben beschrieben in die neutrale Position zurückgeholt, worauf der Magnetbandtransport gebremst wird.
  • In einem anderen Beispiel einer nur eine Antriebsrolle verwendenden Einrichtung ist die Welle der Antriebsrolle direkt mit einem kräftigen Gleichstrommotor gekoppelt, der schnell gestartet und gebremst werden kann. Dieses System übertrifft im Prinzip alle anderen, nur eine einzige Antriebsrolle verwendenden Einrichtungen. Auf das Band wirkt keine antreibende Kraft, und die zusammengesetzten Teile und das System bilden den idealen Aufbau. Es kann insbesondere für die Einrichtungen mit sehr schneller Bandgeschwindigkeit verwendet werden. Jedoch hat das den Nachteil, daß dadurch die Magnetbandeinrichtung teurer wird, da zur Steuerung der Geschwindigkeit sowie zum Starten und Bremsen des Motors in diesem System einige zusätzliche Einrichtungen notwendig sind. In einem anderen Beispiel einer Einrichtung mit nur einer einzigen Antriebsrolle sind auf der Welle der Antriebsrolle drei Kupplungen für positive und negative Richtung und zum Bremsen vorgesehen. Sie dienen dazu, Energie von einer ständig rotierenden Welle zu übertragen oder abzuschalten. Es ist aber schwierig, diese Methode bei Einrichtungen mit hoher Geschwindigkeit zu verwenden, da es den Kupplungen an Zuverlässigkeit mangelt. Diese Methode hat außerdem den anderen Nachteil, daß die Einrichtungen nicht billig sein können. Im Gegensatz zu diesen Beispielen hat die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß sie eine billige Einrichtung anbietet, da der Aufbau dieser Einrichtung extrem einfach ist.
  • Ein Nachteil dieser Erfindung ist, daß die Geschwindigkeit der die Antriebsrolle beschleunigenden, ständig rotierenden Rolle zu hoch ist und zeitlich ein leichter Schlupf zwischen Band und Antriebsrolle auftritt. Dadurch ist die Möglichkeit eines Verschleißes zwischen Antriebsrolle und der Rolle (25, 26) und zwischen der Antriebsrolle und dem Arm des Ankers, der zum Bremsen vorgesehen ist, gegeben. Solch ein Nachteil wird jedoch nur bei mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Bandgeräten oberhalb von 3 m/see auftreten. Bei Geräten mit mittlerer Geschwindigkeit von 1 bis 2 m/sec treten solche Nachteile nicht auf, die die Arbeitsweise im praktischen Gebrauch beeinflussen.
  • Es ist daher der größte Vorteil dieser Erfindung, ein magnetisches Bandgerät für niedrige und mittlere Geschwindigkeiten zu schaffen, das extrem zuverlässig und billig ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Transport bandförmiger Aufzeichnungsträger, insbesondere zum Transport von Magnetbändern in Magnetbandgeräten, bei der der bandförmige Aufzeichnungsträger mit einer einzigen Antriebsrolle ständig in Berührung steht und nur durch die Reibungskraft zwischen dem bandförmigen Aufzeichnungsträger und dieser Antriebsrolle sehr schnell in positive oder negative Richtung beschleunigt und gebremst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsrolle (17, 27, 34) zum wahlweisen Ändern ihrer Drehrichtung in einer an sich bekannten Weise zwischen zwei ständig und gleichförmig in entgegengesetzter Richtung zueinander rotierenden Rollen (25, 26) beweglich und an jeweils eine von ihnen andrückbar auf einem Halter (19) befestigt angeordnet ist und daß die Antriebsrolle (17, 27, 34) außerdem derart zwischen Ankern (32, 33) gelagert ist, daß sie durch deren Betätigung abgebremst und gleichzeitig in eine neutrale Stellung zwischen den beiden ständig rotierenden Rollen (25, 26) zurückgeholt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Antriebsrolle (17, 27, 34) tragende Halter (19) zwischen den Ankern (32, 33) so angeordnet ist, daß bei Bewegung der Antriebsrolle (17, 27, 34) aus der neutralen Stellung zur Berührung mit einer der beiden ständig rotierenden Rollen (25, 26) der Bewegungsspielraum eines Steuerarmes (36) etwas größer als der der Antriebsrolle (17, 27, 34) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1191125; britische Patentschrift Nr. 839 464.
DE1965F0047879 1965-12-09 1965-12-09 Vorrichtung zum Transport bandfoermiger Aufzeichnungstraeger Granted DE1259384B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB839464A (en) * 1955-07-21 1960-06-29 Siegmund Loewe Magnetic sound recorder
DE1191125B (de) * 1956-06-18 1965-04-15 Bernard Lowe Tontraegerantrieb fuer Magnettongeraete mit wahlweise zwei Bewegungsrichtungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB839464A (en) * 1955-07-21 1960-06-29 Siegmund Loewe Magnetic sound recorder
DE1191125B (de) * 1956-06-18 1965-04-15 Bernard Lowe Tontraegerantrieb fuer Magnettongeraete mit wahlweise zwei Bewegungsrichtungen

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DE1259384C2 (de) 1968-08-08

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